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| Thomas Brehl |
Den REPs steht nunmehr die lange erwartete Zerreißprobe ins Haus und einer der Ihren ist angetreten, die Katastrophe im letzten Augenblick zu verhindern. Sein Name: Björn Clemens, Rechtsanwalt aus Hessen und bislang Vizeparteichef.
Auf dem REP-Bundesparteitag am 10. Dezember in Höchstadt bei Erlangen will Clemens für das Amt des Parteichefs kandidieren und verkündet heute schon Revolutionäres: Er fordert mehr Flexibilität im Umgang mit NPD und DVU, befürwortet taktische Wahlabsprachen und mittelfristig den Beitritt zum Deutschland-Pakt. Vor dem Hintergrund der Tatsache, daß vor wenigen Tagen noch „Republikaner“ gegen NPD und freie Kräfte auf Seiten der Antifaschisten demonstrieren wollten, offenbart sich die völlige Ziel- und Konzeptionslosigkeit einer Partei, die unter ihrem derzeitigen Vorsitzenden Dr. Schlierer in zwölf Jahren (!) 10.000 Mitglieder verloren hat. Diese 12 Jahre, die manchem Mitglied vermutlich tatsächlich wie 1.000 vorgekommen sein mögen, haben die Partei vor ihr „Stalingrad“ gebracht, wie es Björn Clemens ausdrückt und dabei bewußt mit Worten spielt, die an die 12 Jahre Drittes Reich erinnern. Einmal bei diesen Parallelen angekommen, spricht Clemens auch gleich von einem bevorstehenden „8. Mai“, sollte der Kurs wie bisher fortgesetzt werden.
Diese Anleihen bei 3. Reich und 2. Weltkrieg lassen zwar einen ungezwungeneren Umgang mit Deutschlands Vergangenheit vermuten, wie aber Clemens die Wende einleiten will, wo doch die Mitglieder die 12 Jahre Schlierer offenbar mehr oder minder freudig mitgetragen haben, weiß wohl nur er selber. So versetzt er die Partei unter eine ungeheure Spannung, denn für eine kleine und vor allem dauerhaft erfolglose Partei dürfte der Spagat zwischen Teilnahme an „antifaschistischen Demonstrationen“ und dem Beitritt zum Deutschlandpakt der NPD nun doch zu groß sein.
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| REP-Chef-Anwärter Björn Clemens |
Wie groß muß das Elend in diesem Haufen sein, daß man den Mitgliedern solche politischen Achterbahnfahrten zumutet, wo es doch Außenstehenden beim Zuschauen schon schwindlig wird. Aber Clemens ist kein Hasardeur, er sieht nur keine andere Möglichkeit, um die Partei vielleicht noch dem Namen nach zu retten. Die Alternative -und da ist nicht nur er sich ganz sicher- wäre der völlige Zerfall der REP´s, das heißt ihre Auflösung, wobei eine ganze Reihe der ehemaligen Mitglieder sicher in die NPD eintreten würden.
Und so spricht er schon mal Klartext, während er sich auf die Kampfabstimmung gegen Schlierer vorbereitet. Scharf kritisiert der Rep-Vize das “defensive Rechtfertigungsdenken” seiner Parteiführung. “Sämtliche Aussagen sowie das gesamte Auftreten werden daran ausgerichtet, dass der Verfassungsschutz daran keinen Anstoß nehmen kann”, sagt Clemens. Aus dieser Angst sei auch “ein ins Wahnhafte gesteigerter Abgrenzungsfetischismus gegenüber der NPD erwachsen”, den er nun aufbrechen wolle.
Clemens Vorbild ist übrigens Franz Schönhuber unter dem die Partei ihre größten Erfolge errungen hatte und der sich später auch für die NPD engagierte. Kann Clemens bei den Delegierten die Hoffnung wecken, an Schönhuber´sche Erfolge anknüpfen zu können, hat er sicher eine Chance. Man muß keine Politikwissenschaft studiert haben, um zu sehen, wohin der weitere Weg der REP´s unter Schlierer führt. Der Mann ist allerdings auch belehrungsresistent und so flexibel wie die Berliner Mauer in ihren besten Tagen.
Hinter den Kulissen wird indes längst ein schwerer Kampf mit harten Bandagen ausgetragen. Die in zwei Flügel gespaltene Partei ist hin- und hergerissen zwischen den Vorwürfen, die Schlierer immer wieder an die NPD richtet, nämlich, daß sie sich „verfassungswidrig“ verhalte und ihre Spitzenfunktionäre dem Dritten Reich nacheifern würden. Andererseits imponieren vielen REP´s die Erfolge der NPD, die in die Länderparlamente strömt, während ihre eigene Trachtentruppe in der Öffentlichkeit nicht mal mehr wahrgenommen wird.
Im Vorfeld des vielleicht alles entscheidenden Bundesparteitages merkt auch Clemens, daß ein rauher Wind weht. So boykottierten Funktionäre der Bundespartei kürzlich den Wahlkampf des Berliner Landesverbandes, um ein gutes Abschneiden des Schlierer-Konkurrenten Clemens bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus zu verhindern.
So kann denn auch am 10. Dezember in Höchstadt nichts mehr überraschen. Selbst ein Papstbesuch nicht, hatte doch der Heilige Vater beim Amtsantritt versprochen, immer erst dorthin zu fahren, wo das Elend am größten sei.
Quelle: Störtebeker-Netz 28.11.06





26 responses so far ↓
1 Reinhard // Nov 29, 2006 at 1:14
Ach wie gemütlich muss Stalingrad gewesen.
Solange es kein Waterloo ist muss man sich ja nicht fürchten.
2 Feirefitz // Nov 29, 2006 at 10:25
Das dürfte der letzte Versuch der braven Parteisoldaten sein, sich aus der
Bedeutungslosigkeit zu retten, in der sich diese Partei im nun 12. Jahr der
Herrschaft Schlierers befindet. Ob mit diesem Rest der dezimierten Republikaner
noch eine Wende zu schaffen ist? Unwahrscheinlich. Aber wenn es doch gelänge?
Gibt es in dieser Partei überhaupt noch ein Potential, das der Bewegung helfen
kann und um das es sich zu kämpfen lohnt? Wenn das nicht der Fall ist, oder wenn
Schlierer wieder die Oberhand behält, dann findet man sie bald nur noch im
kleinen Kreis der Mikroparteien und Spalter wieder: FP, DP, DSU, REP. Egal. Wen
stört es?
Der Wortlaut der Pressemitteilung kann übrigens hier
http://de.altermedia.info/general/volksparteien-mehr-und-mehr-ohne-volk-mitgliederabwartstrend-halt-an-28106_7874.html#comment-47064 bzw. hier
http://www.rep-berlin.com nachgelesen werden.
3 berger // Nov 29, 2006 at 10:28
Leicht wird es für Björn Clemens nicht werden. Die “Deutschlandpakt”-Sympathisanten bei den Reps haben die Partei längst verlassen, wobei es sich dabei um den aktiveren Teil der Parteimitglieder handelte. Verblieben ist ein “CSU-Verschnitt”, der sich in politischen Träumereien ergeht, bei VS und Medien nicht auffallen will und im Grunde seine Ruhe haben möchte. Dafür ist Schlierer der richtige Mann.
4 chrysagon // Nov 29, 2006 at 11:48
Diese Clique scheint nicht zu begreifen worum es hier geht!
“Die Position von Herrn Clemens sei um so verwunderlicher, als er in seiner Eigenschaft als stellvertretender Parteivorsitzender
alle Beschlüsse zum klaren Abgrenzungskurs der Republikaner stets mitgetragen habe.”
Das ist wahr. Hätte Herr Clemens diese Beschlüsse nicht “mitgetragen”, dann hätte man ihn bereits liquidiert.
Das ist auch die Wahrheit.
Niemand scheint zu begreifen, dass es um die Schärfung des eigenen Profils geht!
Ständige “politische Achterbahnfahrten” können einer Partei nicht zugemutet werden, schon gar nicht eine
Teilnahme an „antifaschistischen Demonstrationen“! Dies ist sowieso die größte Sauerrei!
Nicht destoweniger erfreut sich der politische Gegner über das endgültige Ende unserer Partei.
Aber wer will noch in einer “linksliberalen, antifaschistischen Partei” zusammen kommen, die ständig “Resolutionen gegen Rechts”
verabschiedet und sinnlose Prozesse gegen den Verfassungsschutz “zelebriert”?!
Dies gilt im übrigen auch für die NPD, die ihre politische Zukunft durch “unerklärbare” Eklats gefährdet sieht. Begreifen möchte dies aber auch keiner.
Nicht immer ist es der Verfassungsschutz und deren Helfershelfer, die hier ihr Un-Wesen treiben! Vielmehr glaubt die “deutsche Rechte”, dass es
nur die Möglichkeit gibt ihre politischen Ansichten entweder in Form eines martialischen Auftretens oder eines scheinheiligen, heuchlerischen Demkrotie-Gelabber zu vertreten. Beide Extreme sind zum Scheitern verurteilt!
Schamlos vernachlässigt man daher die Sacharbeit in den (kommunalpolitischen) Parlamenten und kümmert sich nicht um die organisatorische Probleme der Mutterparteien. Vielmehr interessiert man sich nur noch um die staatlichen Parteifinanzierung (früher Wahlkampfkostenerstattung) und dementsprechend werden auch die Wahlkämpfe geführt. Von den Problemen des einfachen Mannes (des Volkes) und den eigentlichen Aufgaben des Volksvertreters hat man sich bereits geistig verabschiedet!
Die “Führer” dieser demokratischen Nullen müssten erst beseitigt werden, damit eine Grundlage geschaffen werden könnte, um mit einer Stimme zu sprechen; die dann den Willen der Masse verkörpert und diesen bedingungslos vertritt.
MfG
- ein Republikaner -
5 Feirefitz // Nov 29, 2006 at 14:19
Und wie nicht anders zu erwarten, hält Schlierer engstirnig an seinem
Abgrenzungskurs fest. Er gibt sich gelassen und wähnt die Basis oder das, was
noch von ihr übrig ist, geschlossen hinter sich. Doch die erfolgreiche Zeit
der Republikaner ist längst passé und der Mitgliederstand hat sich in kurzer
Zeit halbiert. Der einstmals freie Platz im Parteienspektrum rechts neben
CDU/CSU, den Herr Schlierer sich für seine Partei gewünscht hätte, ging an die
geschickter agierende DVU/NPD. So gesehen steht nun Schlierer mit seiner
Super-Strategie nach 12 Jahren nicht nur wie der Verlierer bei einer Runde “Die
Reise nach Jerusalem” da. Auch den drohenden Niedergang seiner Partei in die
absolute Bedeutungslosigkeit wird er nícht und auch sein Gegenspieler Clemens
nur noch, wenn ein Wunder geschieht, aufhalten können.
Pressemitteilung Nr. 41/06 vom 28.11.2006
Kein „Machtkampf“ bei Republikanern
Rolf Schlierer: „Herr Clemens hat für seine Positionen keinerlei Rückhalt in der
Partei“
Die Republikaner haben Spekulationen über eine Zerreißprobe auf dem
bevorstehenden Bundesparteitag zurückgewiesen. Die Kandidatur seines bisherigen
Stellvertreters Björn Clemens sei von vornherein aussichtslos, erklärte der
Bundesvorsitzende Rolf Schlierer, der sich mit den anderen Mitgliedern des
Bundespräsidiums wieder zur Wahl stellt. Clemens’ Positionen würden von der
Parteibasis rundweg abgelehnt; insbesondere nach seinem miserablen Abschneiden
als Spitzenkandidat zur Berliner Abgeordnetenhauswahl könne Clemens auf
keinerlei Rückhalt unter den Mitgliedern rechnen. Von einem „Machtkampf“ könne
daher keine Rede sein.
Daß Clemens’ Forderungen in der Partei keine Unterstützung fänden, habe erst am
vergangenen Wochenende wieder der bayerische Landesparteitag gezeigt. Einstimmig
hatten die Mitglieder des stärksten Landesverbandes der Republikaner eine
Resolution verabschiedet, in der jeder Zusammenarbeit mit Extremisten von links
und rechts und insbesondere mit NPD, DVU und „Deutschlandpakt“ eine klare Absage
erteilt wurde. Die Position von Herrn Clemens sei um so verwunderlicher, als er
in seiner Eigenschaft als stellvertretender Parteivorsitzender alle Beschlüsse
zum klaren Abgrenzungskurs der Republikaner stets mitgetragen habe. Abgesehen
davon, daß es mit der NPD keine gemeinsame inhaltliche Basis gebe, verbiete
schon der gesunde Menschenverstand, sich mit Leuten einzulassen, die vor allem
für unappetitliche Skandale gut seien und sich zunehmend als unfähig erwiesen,
auch nur eine Legislaturperiode in einem Landtag ordentlich durchzuhalten.
Schlierer kündigte an, daß die Republikaner ihren Kampf gegen die Beobachtung
durch den Verfassungsschutz, die die Partei verfassungswidrig in ihrem
Grundrecht auf Mitwirkung an der politischen Willensbildung behindere, gerade
nach den jüngsten Gerichtserfolgen offensiv weiterführen würden. Auf dem
Bundesparteitag würden dafür die Weichen gestellt.
Die Republikaner, Bundesgeschäftsstelle
Quelle:
http://www.rep.de/content.aspx?ArticleID=58110f9a-2951-4d4a-9426-fcc9ac2ca322
6 Rudolf // Nov 29, 2006 at 15:36
Ich glaube, die Republikaner haben gar kein Interesse mehr daran, in Landtage einzuziehen oder andere Erfolge zu erringen. Wenn sie nämlich wieder einen gewissen Erfolg hätten, bekämen sie auch wieder die volle Härte des Vernichtungskriegs gegen Rechts zu spüren (vgl. die aktuellen Anschläge auf DVU-Einrichtungen, Überfälle auf NPDler etc.). Solange sie aber mehr oder weniger unbemerkt vor sich hinvegetieren und verzweifelt wieder und wieder auf das Grundgesetz schwören, bleiben sie vom linkem Terror weitgehend verschont und das scheint den REPs bereits zu genügen.
Sag nicht sowas, Interesse haben die schon, allein schon aus materiellen Gründen, aber wenn die Zeit um ist, ist die Zeit um. Clemens meint es ja gut, kommt aber zu spät. Seine Partei ist überflüssiger als überflüssig geworden. Wir haben schon eine CDU und wir haben schon eine DVU, das sollte eigentlich reichen, der Markt ist abgedeckt. Für die die es ernst meinen bleibt daher die NPD und für den Rest, wie oben schon angedeutet.
Schriftleitung Altermedia
7 Schörner // Nov 29, 2006 at 16:18
Chrysagon, wenn nur mehr Republikaner so wären wie Sie! Aber was hat Sie denn bei dieser Volksverrätertruppe gehalten, da SIE es offenbar ehrlich mit dem deutschen Volk meinen?
8 chrysagon // Nov 29, 2006 at 18:28
@Schörner,
da es mir um die Sache geht und ich in der Partei sehr gute Kameraden gefunden habe bleibe ich auch bei der Völksverrätertruppe,
die jedoch nur aus einer kleinen “Führungs”-Clique besteht. (und Berlin ist weit weg…)
Da die meisten meiner Kameraden und ich nicht zum “alten und senilen” Eisen gehören werden wir uns dem System nicht ausliefern.
Im übrigen meine ich es auch wirklich ehrlich mit dem deutschen Volk, denn es gibt wahrlich besseres im Leben, als Politik…
MfG
Chrysagon
9 Feuersturm // Nov 29, 2006 at 18:32
Herr Dr. Björn Clemens kommt nicht wie angegeben aus Hessen, sondern aus NRW!
Dies zur Klarstellung. Im übrigen finde ich
einen im Artikel beschriebenen Umgang mit dem Rest der Republikaner nicht gerade fein.* Sicherlich wäre es für die Volksfront von Vorteil, wenn Herr Dr. Björn Clemens Bundesvorsitzender werden würde. Ich bin mir sicher, dass bei den Republikanern durchaus noch Personal sitzt, welches für unsere gemeinsame Sache zu gewinnen ist. Dieses bisher fehlgeleitete Potenzial sollten wir für unsere Sache gewinnen. Ob die Annäherung an die Volksfront von Seiten des Herrn Dr. Björn Clemens -sofern dieser Bundesvorsitzender wird- langsam oder schnell geschieht, ist dann völlig egal. Wichtig ist, es kommt Bewegung ins nationale Lager und es wird sich an die Volksfront angenähert.
Frischblut tut sicher gut!
Verglichen mit em Umgang den nationale Parteien und Gruppierungen seit Jahren von den Republikanern zu vergegenwärtigen hatten, ist dieser Umgang noch ausgesprochen ausgewogen und höflich. Die REP haben ihre Chance gehabt und vertan, sie sollten besser verschwinden, indem sie sich entweder anderen Parteien anschließen oder ganz und gar aus der Politik verschwinden. - Schriftleitung Altermedia
10 chrysagon // Nov 29, 2006 at 18:34
PS:
Solange sie aber mehr oder weniger unbemerkt vor sich hinvegetieren und verzweifelt wieder und wieder auf das Grundgesetz schwören, bleiben sie vom linkem Terror weitgehend verschont und das scheint den REPs bereits zu genügen.
—-
Hinvegitieren tut hier niemand!
Aber es ist richtig, dass man so vom linken Terror weitgehend verschont bleibt!
Wen interessiert schon das Demokratie-Geplapper! Berlin ist weit weg und im übrigen verachte ich ebenso Nationaldemokraten wie jede andere Form von Liberalen und andersartige Demokraten.
Zumindest werden wir nicht verboten und auf den Judas-Lohn kann ich verzichten.
Chrysagon
11 fips // Nov 29, 2006 at 19:25
Was soll man von jemand wie Clemens halten, der den NS pauschal als “kriminelle Veranstaltung” diffamiert?
12 Thomas Brehl // Nov 29, 2006 at 19:57
Hier stellt sich Clemens selbst vor, ganz interessant und sehr viel sympathischer als Schlierer:
http://www.rep-berlin.com/steckbrief_clemens.htm
13 wartender Krieger // Nov 29, 2006 at 22:39
@ Chrysagon
Eiei, sind wir etwa ein REP Anhänger?
“Aber es ist richtig, dass man so vom linken Terror weitgehend verschont bleibt!”
Noch wichtiger ist es, ihm angemessen die Stirn zu bieten, anstatt sich auch noch heuchlerisch auf dessen Seite zu schlagen!
“Wen interessiert schon das Demokratie-Geplapper! Berlin ist weit weg und im übrigen verachte ich ebenso Nationaldemokraten wie jede andere Form von Liberalen und andersartige Demokraten.”
Interessant! Also doch kein REP oder was? Sonst müssten sie sich ja selbst verachten!
“Zumindest werden wir nicht verboten und auf den Judas-Lohn kann ich verzichten.”
Ihr Judaslohn ist ja gerade, daß sie vom linken Terror verschont bleiben und sich damit begnügen können, sich lediglich über die Beobachtung durch den VS zu beschweren!
Es ist der Judaslohn des Duckmäusers und Anbiederers, daß ihm die Peitschenhiebe, welche den aufrechten Kämpfern gelten, erspart bleiben!
Ein Haufen alter Männer, die lediglich ihren Status Quo erhalten wollen und deren politische Aktivität zwischen reaktionärer Anbiederei an die Herrschenden und gelegentlichem Gegrantle mit pseudorechten Inhalten schwankt, vegetiert in der Tat nur vor sich hin!
Welchen Sinn hat eine Partei, deren ganzes Bemühen darauf gerichtet ist, nirgendwo anzuecken und ja keine wirklich kontroversen Standpunkte einzunehmen, nur um von jeglicher Aufmerksamkeit des politischen Gegners verschont zu werden?
Jeder Karnevalsverein hat da mehr Profil und jeder Kaninchenzüchterclub ist politisch substanzhaltiger!
Gute Politik wird von Persönlichkeiten mit Visionen und starken Charakteren geprägt, mittelmäßige und schlechte Politik von Kompromissen, Routine und dem menschlichen Mittelmaß!
Franz Schönhuber war die Substanzielle Persönlichkeit der Republikaner.*
Nach ihm kam nur noch Mittelmaß, wenn überhaupt.
Schönhuber war aber auch der erste Totengräber der Republikaner. Durch ihn haben Typen wie Schlierer erst groß werden können. Auch war er es, der seinerzeit die Abgrenzungsbeschlüsse von Ruhstorf durchgeboxt hatte und alles rausekelte, was er als “rechten Narrensaum” bezeichnete. Als er dann die Kurve gekriegt hat -übrigens nur sehr halbherzig und im Grunde nur aus opportunistischen Gründen - war es zu spät. Das Schicksal hat er sich selber eingebrockt und das machen auch seine Sonntagsreden nicht wett, die er nach dem September 2004 von sich gegeben hatte, als er sich mal wieder denen angebiedert hatte, denen gerade der Erfolg ins Gesicht lachte. Eigentlich wie immer.
Schriftleitung Altermedia
Das Ergebnis ist für jeden ersichtlich.
Stagnation im Status Quo bietet jede denkbare Angriffsfläche für die dynamischeren Kräfte der Korrosion.
Macht kommt von machen! Was haben die REPs die letzen Jahre nochmal gemacht?
Was machen sie jetzt? Warum sollte irgendjemand mit so jemandem etwas zusammen machen wollen?
14 Feirefitz // Nov 29, 2006 at 23:50
Und wenn uns die Realität nicht mehr gefällt, biegen wir sie uns eben zurecht,
mögen sich die Leute aus der REP-Bundesgeschäftsstelle gedacht haben, als sie
gestern die Parole „Kein Machtkampf bei Republikanern“ ausgegeben haben. So
beginnt nämlich ihre Pressemitteilung Nr. 41/06. Einfach mal frech das Gegenteil
von dem, was wahr ist, behaupten und kucken was passiert. Könnten die
anständigen Republikaner ihrer Kommandozentrale mal bitte auf die Finger hauen?
Der kommende Bundesparteitag bietet dazu sicherlich eine gute Gelegenheit.
15 Feirefitz // Nov 30, 2006 at 0:14
NPD-Mann Jürgen Gansel soll sich übrigens wie folgt zur Kandidatur von Björn Clemens
geäußert haben:
„Sollte sich Clemens durchsetzen, würde zur Bundestagswahl 2009 eine unter
NPD-Führung geeinte Rechte gegen das antideutsche Parteienkartell antreten.
Sollte er scheitern, würden die Republikaner in einer Selbstzerfleischungsorgie
mit Massenaustritten untergehen und die Deutschlandpakt-Parteien NPD und DVU
2009 ohne rechte Konkurrenz zur Bundestagswahl antreten.“
Quelle: http://npd-blog.info/dir/index.php/?p=500
16 griesgram // Nov 30, 2006 at 1:01
Diese Truppe schadet dem dt. Volk durch ihre Boykotthaltung genauso massiv wie gewisse MDL der NPD durch ihren Lebenswandel, vorausgesetzt, es ist was an den Vorwürfen dran.
Was die REPs brauchen ist nicht Stalingrad oder Waterloo, sondern Kalkriese! Die überflüssigste Witztruppe des bRd. Schade, daß es mancherorts nichts “rechteres” gibt. Wären die erst mal weg und die Anhänger umverteilt, kämen wir auf 1% mehr bei jeder Wahl!
17 griesgram // Nov 30, 2006 at 1:03
Diese Truppe schadet dem dt. Volk durch ihre Boykotthaltung genauso massiv wie gewisse MDL der NPD durch ihren Lebenswandel, vorausgesetzt, es ist was an den Vorwürfen dran.
Was die REPs brauchen ist nicht Stalingrad oder Waterloo, sondern Kalkriese! Die überflüssigste Witztruppe des bRd. Schade, daß es mancherorts nichts “rechteres” gibt. Wären die erst mal weg und die Anhänger umverteilt, kämen wir auf 1% mehr bei jeder Wahl!
18 griesgram // Nov 30, 2006 at 1:04
Diese Truppe schadet dem dt. Volk durch ihre Boykotthaltung genauso massiv wie gewisse MDL der NPD durch ihren Lebenswandel, vorausgesetzt, es ist was an den Vorwürfen dran.
Was die REPs brauchen ist nicht Stalingrad oder Waterloo, sondern Kalkriese! Die überflüssigste Witztruppe des bRd. Schade, daß es mancherorts nichts “rechteres” gibt. Wären die erst mal weg und die Anhänger umverteilt, kämen wir auf 1% mehr bei jeder Wahl!
19 Rudolf // Nov 30, 2006 at 18:28
Nicht vor Stalingrad aber eventuell vor einem neuen Fall Möllemann steht übrigens die CDU:
MdB Nitzsche kritisiert Schuldkult und die “Multikultischwuchtel” Wowereit:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,451710,00.html
20 Rudolf // Nov 30, 2006 at 18:33
Fall Hohmann, nicht Möllemann, auch wenn das Prinzip freilich das gleiche war
21 griesgram // Nov 30, 2006 at 18:57
Über Patriotismus will die “Union” also auf vernünftigem Niveau diskutieren, nicht auf Stammtischniveau?
Vielleicht ist es an der Zeit, zu erkennen, daß das Volk von einem Durchschnittsstammtisch besser vertreten wird als von “unseren” Volksverrä…äh..tretern.
Wollen wir hoffen, daß die CDU das nie kapieren wird und sich so selbst liquidiert. Volkspartei ist sie schon lange nicht mehr.
22 Rudolf // Nov 30, 2006 at 19:40
Lutig auch, dass die Union mit dem “Stammtisch”-Vorwurf sich dem Jargon der Grünen und sonstiger Linksalternativer bedient, die ja, wenn ihnen etwas nicht passt, entweder von Rechtsextremismus oder von offenbar ähnlich pösen Stammtisch-Gerede zu schwadronieren pflegen.
23 Feirefitz // Nov 30, 2006 at 21:23
Bevor ich den Text “Die Pestbeulen des Liberalismus” in die Waagschale werfe,
möchte ich noch feststellen: Brehl hat Recht. Herausforder Clemens íst deutlich
sympathischer als der zugeknöpfte Schlierer.
DIE PESTBEULEN DES LIBERALISMUS
Von Dr. Björn Clemens, stellvertretender Bundesvorsitzender
In Siegburg foltern entmenschte Bestien einen Mitgefangenen über 12 Stunden zu Tode. In Niederkrüchten bei Mönchengladbach nuckeln Jugendliche an einer Industriegasflasche, um sich zu berauschen. Die Explosion fordert einen Toten. In England stirbt ein Model an seinem Schlankheitswahn. In Berlin werden zwei Polizisten bei dem Versuch, zwei 15 Jährige türkische Handyräuber zu stellen, von 100 Türken eingekesselt und zum Abzug gezwungen. In Dresden gibt man einem schwerstkriminellen Kinderschänder auf dem Gefängnisdach fernsehmediale Beachtung anstelle des gebotenen Finalschusses. Im westfälischen Emsdetten läuft ein Schüler Amok.
Wieder einmal gibt sich die Gesellschaft gibt sich entsetzt. Und wieder einmal offenbart sie ihre ganze Hilflosigkeit. Die Gewaltorgien im Knast bekämpft man mit veränderten Zellenbelegungsplänen, die Amokläufe durch Internetzensur. Und wieder einmal werden bewußt die Augen davor verschlossen, daß all die genannten Vorfälle, denen etliche weitere Beispiel angefügt werden könnten nur Symptome einer Krankheit sind, einer Krankheit, die Liberalismus heißt. In einem System, das den Selbstverwirklichungsegoismus zum Gott ernannt hat, das nur den Markt als Werteinstanz anerkennt, das die Erfüllung des Lebens in Konsumziffern mißt, das Arbeitnehmer nur als Kostenfaktoren kennt, das die Religion verspottet, das Bildung mit technischer Wissensvermittlung verwechselt, das Jahrhunderte lang gewachsene Kulturen dem Zuwanderungstod ausliefert, ist die vollständige Seelenleere kein Betriebsunfall, sondern zwangsläufige Folge, die sich in Gewalt, Zukunftsangst und Hoffnungslosigkeit äußert. Dementsprechend platzen täglich die Pestgeschwüre auf. Abhilfe schafft nur ein radikales Umdenken. Nur wenn Werte wie Volk und Vaterland, Opferbereitschaft und Respekt gegenüber dem Anderen, christlicher Glaube und menschliche Demut neu in die Gesellschaft eingepflanzt werden können, gibt es eine Chance für einen Fortbestand unserer Kultur.
23.11.2006, Berlin, Dr. Björn Clemens.
Quelle: http://www.rep-berlin.com/standpunkte/clemens_Liberalismus.htm
24 Rheinländer // Dec 1, 2006 at 5:15
Wie ich aus internen REP-Kreisen weiß, soll wohl die “gute” Uschi Winkelsett auf der Abschußliste stehen. Bei der Anti-Schlierer-Fraktion ist Uschi ein rotes Tuch und Schlierer selbst soll seine bisherige Weggefährtin wegen Untragbarkeit geistig schon abgestoßen haben. Im REP-Landesverband NRW brodelt es. Hier in der Region gibt es durchaus noch einige wenige REPs, die zur nationalen Sache stehen, aber im Fall einer Wiederwahl Schlierers zu 100 Prozent der Partei den Rücken kehren und recht wahrscheinlich der NPD beitreten werden.
25 Olsen // Dec 1, 2006 at 14:13
@Rudolf @griesgram
Der Herr Griesgram ist mir zuvor gekommen. Ich wollte zum “Stammtisch” anmerken.
So lange die Politik von Gestalten geprägt ist, die bereits unter dem besagten Stammtisch liegen, braucht sich keiner der noch am Tisch sitzt für seine Worte zu schämen.
26 cosmos // Dec 2, 2006 at 3:06
@Rheinländer
Sofern es im Rep LV NRW wirklich “brodeln” soll, besitzen meine über das Verfallsdatum heraus liegende Maggi Tütensüppchen atomare Sprengkraft - ob diese reaktionären Kleingeister weiter Uschis Leben finanzieren oder dem faszinierenden Deutschland-Pakt beiwohnen ist angesichts der werkelnden Protagonisten noch unwichtiger als ob meine Tütensuppe heute oder morgen im Müll landet bzw. weiter vor sich hin vegetiert.
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