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| Thomas Brehl |
Nein, daß Klaus Wowereit schwul ist, ist nichts Neues und bekannt hat er das bereits vor Jahren. Das ist seine Privatsache und wohl auch der Grund dafür, daß er keine Kinder hat. Wenn er aber welche hätte, würde er die nicht im Berliner Bezirk Kreuzberg in eine Schule schicken. So sagte er es in einem Fernsehinterview und löste damit einen Skandal aus, der ihn nun endlich mal etwas von den gutmenschlichen Reaktionen kosten läßt, die er doch so oft und gern auf den politischen Gegner herabbeschworen hat, besonders, wenn dieser Gegner erkennbar rechts stand. Noch vor relativ kurzer Zeit hätte Wowereit selber nicht gezögert, eine solche Äußerung als Skandal und „Wasser auf die Mühlen der Rechtsradikalen“ abzuqualifizieren.
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| “Wowi“ auf Publicitytour |
Was ficht den Mann, der die Mechanismen der political correctness doch kennt und all die anderen demokratischen Spielregeln, an, sich mit einer solchen Äußerung in die Nesseln des real-existierenden multikulturellen Chaos zu setzen? Will er am Ende eine Politik nicht mehr mittragen, die auch für ihn erkennbar in die kulturelle und bildungspolitische Katastrophe führ? Wir wissen es nicht.
Wir ahnen freilich, was passieren wird: Wowi wird seine Aussage relativieren, er wird sich entschuldigen, wobei die Entschuldigung irgendwo zwischen „Da hat man mich falsch verstanden!“ und „Ich hatte einen völligen black-out!“ liegen dürfte.
Egal, was er jetzt noch nachschiebt, der Satz ist raus und ähnlich wie bei einem erstmal abgegebenen Schuß, holt ihn keiner mehr zurück. Wenn der Regierende Bürgermeister der deutschen Hauptstadt einräumt, daß es in Folge der von ihm mitverantworteten Politik in „seinem“ Berlin Stadtteile gibt, in denen er seine Kinder nicht in die Schule schicken würde, dann ist das mehr als eine fahrlässige Entgleisung. Hier ist ihm schlicht und ergreifend rausgerutscht, was wir alle schon wußten und was die Herrschenden ihrem Souverän, dem Volk, gegenüber immer wieder beharrlich abstritten.
Von der Aussage seine Kinder nicht in diese Schulen zu schicken, bis zum Bekenntnis bestimmte Stadtteile lieber ganz allgemein zu meiden, ist es nur noch ein kleiner Schritt. Wowereits Aussage ist ein Dammbruch und seine Mitverantwortlichen (mir liegt zwar „Mitverschwörer“ auf der Zunge, aber das fällt vielleicht auch schon unter § 90a StGB) wissen das ganz genau. Die SPD geht zu ihrem eigenen Frontmann auf Distanz, der grüne Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz, fordert eine Entschuldigung (Wofür denn? Für die Dummheit, ausnahmsweise mal die Wahrheit gesagt zu haben?) und die Opposition verlangt nach einer Erklärung im Parlament.
Auch die „Integrationssenatorin“ Heidi Knake-Werner (da hätte ich aber eben beinahe wirklich ein „a“ zuviel getippt!) von der Links-Partei zeigt sich empört, diesmal allerdings über einen der ihren. Da hilft es auch nichts, wenn SPD-Partei- und Fraktionschef Michael Müller sagt, daß es in Kreuzberg „eine Reihe sehr guter Schulen mit engagierten Lehrern und Eltern“ gäbe. Offenbar kennt Wowereit nicht eine davon…
Dem ansonsten nicht gerade sympathischen Friedbert Pflüger muß man zumindest zustimmen, wenn er Wowereits Äußerung „entlarvend“ nennt. Ja, das ist sie fürwahr. Und es ist auch wahr, daß diese Aussage des Regierenden Bürgermeisters eine „Bankrotterklärung der SPD-Schul- und Integrationspolitik“ ist, wie Pflüger weiter ausführt. Gleich persönlich wird hingegen Franziska Eichstädt-Bohlig von den GRÜNEN: Der Regierungschef habe die Probleme an den Kreuzberger Schulen anzugehen und zu lösen, „statt sie durch unbedachte Äußerungen zu verschärfen.“
| Hinterher ist man immer gescheiter, aber zieht man Lehren draus? |
Leider vergißt die gute Dame dabei anzumerken, daß diejenigen, die diese ganzen Probbleme mit ihrer verantwortungslosen Intergrationspolitik seit Jahren heraufbeschworen haben, die denkbar Ungeeignetsten sind, sie auch zu lösen. Nun kann man natürlich nicht erwarten, daß die „antifaschistischen Gutmenschen“ uns Rechte nach Lösungsmöglichkeiten fragen, die wir ihnen überdies kostenlos und umgehend zukommen lassen würden, sogar mit einer einklagbaren Erfolgsgarantie aber vielleicht berücksichtigt man auch in einer Demokratie ausnahmsweise mal Volkes Willen. Der ist den Regierenden durch Umfragen hinlänglich bekannt und wenn man das nicht will, so richte man sich wenigstens nach einer Ikone aus dem eigenen Haus. Es war „der große, alte Mann der Sozialdemokratie“, Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, der schon vor Jahren bekannte: „Wir haben viel zu viele Ausländer hereingeholt!“
Siehe auch
Berliner Zeitung, 08.12.2006
Quelle: Störtebeker-Netz 08.12.06






20 responses so far ↓
1 H.Schneider // Dec 8, 2006 at 21:46
vielleicht ist es ein guter Anfang ,diese ganze Drittwelt Einwanderung oeffentlich und ehrlich zu diskutieren.
2 Rudolf // Dec 8, 2006 at 22:18
“Wir ahnen freilich, was passieren wird: Wowi wird seine Aussage relativieren, er wird sich entschuldigen, wobei die Entschuldigung irgendwo zwischen „Da hat man mich falsch verstanden!“ und „Ich hatte einen völligen black-out!“ liegen dürfte.”
Das muss noch nicht einmal sein. Bei rechtsextremen Wahrheiten kommt es auch immer darauf an, wer sie ausspricht. Wenn ein Linker wie Pobereit sie ausspricht, kann es durchaus sein, dass er für seinen “mutigen Tabubruch” am Ende noch gelobt wird (wenn er nur selbst zu seinen Aussagen steht), während ein Rechter für entsprechende Aussagen natürlich der Ausländerfeindlichkeit, des Antisemitismus und als Bonbon obendrein des ‘Nazismus’ (lächerliches Wort) bezichtigt würde.
3 ich // Dec 8, 2006 at 23:22
Ehrlichkeit zu Themen, die das rechte Spektrum betreffen werden wir von deutschen Politikern nicht erwarten können.
Sobald ein Eingeständnis in Richtung rechts geht, bröckelt die Fassade der ewig schlechten “Rechten”. Das Volk beginnt nachzudenken und selber ne Meinung zu bilden, anstatt einer öffentlichen Meinung zu glauben.
Das darf und wird nicht passieren.
4 Worch // Dec 9, 2006 at 0:26
Ungefähr um 1993 sagte in Hamburg der damalige Erste Bürgermeister Dr. Henning Voscherau in einem Interview der Bild-Zeitung gegenüber sinngemäß: “Wenn in einem Stadtteil wie Wilhelmsburg mehr als 50 Prozent Ausländer wohnen, muß es eine Möglichkeit geben, zu sagen: Jetzt ist schluß!” Kaum war die Zeitung erschienen, gab es wildeste Empörung. Dr. Voscherau reagierte darauf, ganz spitzfindiger Jurist. Er entschuldigte sich dafür, das gedruckte Interview autorisiert zu haben. Er entschuldigte sich nicht dafür, es gegeben zu haben….
Aber auch diese Äußerung ging irgendwie unter. Kerzen im Sturm. Erinnern wir uns daran, daß Dr. Edmund Stoiber beispielsweise irgendwie gewarnt hat vor den “Gefahren einer durchmischten und durchraßten Gesellschaft”, oder wie hatte er es nun genau ausgedrückt? Man könnte wegen des Sprachgebrauchs einer solchen Äußerung auf den Gedanken der “Wesensnähe zum Nationalsozialismus” kommen. Trotzdem werden immer wieder Organisationen verboten, die sich erheblich zurückhaltender äußern als etablierte Politiker.
Es geht also schon lange nicht mehr um Prinzipien, um ehrliche Warnung oder so was, sondern es geht um Machterhalt, um nichts als Machterhalt. Und in diesem Zusammenhang können wir heute Herrn Wowereit einerseits und seine Kritiker andererseits sehen. Wie früher Dr. Stoiber oder Dr. Voscherau.
Grüße
Christian Worch
5 Watzmann // Dec 9, 2006 at 0:29
Will etwa Herr Wowereit nichts mehr mit Bindestrich-Deutschen, die gar keine Deutschen sind, zu tun haben?
http://www.staatsbriefe.de/1994/bilder/betrugssystem.jpg
6 Olsen // Dec 9, 2006 at 1:01
@Watzmann
Solche Fälle gibt es viele. Mir ist ein “deutsch”-polnisches Paar bekannt, wohnhaft in Berlin- Friedrichshain, Boxhagener Strasse. Die Wohnung zahlt das Amt. Beide leben aber in Krakau und unterhalten dort ein Cafe’ und eine Disco. Selbstverständlich mit monatlicher Subvention aus Deutschland und das seit Jahren. Da der Kindesvater dem Amt nicht bekannt ist, diese Beziehung nicht offiziell ist, wird zusätzlich staatliche Kindsunterstützung für das gemeinsame Kind bezogen.
Jetzt fragt man sich, weshalb nie eine Anzeige zustande kam? Erstens, weil ich mich innerlich sträube, andere derartig ins Leben zu funken. Aber andererseits, nagt es an meinem Gewissen. Nicht zuletzt bin auch ich der Betrogene. Dieser Staat ist unfähig und unakzeptabel.
Desweiteren kann ich mich den Worten von @Worch anschliessen. Wie oft wurde derartiges vernommen und was folgte, war oftmals das blanke Gegenteil. Der Rattenfänger zu Hameln läßt grüßen. Selbst Kohl und Schröder wollten großmäulig etwas verändern, die Ausländerzahl begrenzen. Das haben sie statistisch betrachtet auch geschafft, man warf den Ausländern Pässe hinterher. Ich zweifel oft an ein Volk, daß sich so oft und so stark verarschen läßt. Aber eine Hoffnung habe ich dennoch. Nur wird diese nicht größer, desto länger die Unvernunft regiert.
7 Elisa // Dec 9, 2006 at 2:23
@ Rudolf
bin ganz Deiner Meinung.
Die Sache wird zum Vorteil aller “Beteiligten” umgedreht werden – der Unterstützungsfonds für “Migranten” wird erhöht und deren gleichmässige Verteilung auf die ganze Hauptstadt massivst betrieben werden.
Dies in der irrigen Annhame, sie nerven dann weniger, und um – leider mit Erfolg – den “Einheimischen” die seltene Erfahrung (noch) deutscher Stadtgebiete zu nehmen.
8 Olsen // Dec 9, 2006 at 2:30
…und die unvernünftigen Mutlosen sich von denen narren lassen.
9 Freibeuter // Dec 9, 2006 at 7:30
Oben abgebildeter Altkanzler Helmut Schmidt ist – auch wenn man mich jetzt dafür steinigen wird – einer der ganz wenigen etablierten Politiker, der wenigstens noch über einen kleinen Funken gesunden Menschenverstandes verfügt und eben nicht all die Touren Marke “1968″ mitmacht und mitgemacht hat. Tja, selbst die CDU hatte mal Anfang der 1980er Jahre irgendwo einen Geistesblitz gehabt in der Feststellung über Helmut Schmidt : Der Richtige in der falschen Partei.
Das Ganze soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, das besagter Schmidt einer der führenden “Bilderberger”-Freimaurerloge ist, die bekanntlich im Sinne des Paneuropa-Begründers und “Mischlings” Coudenhove-Kalerghi agieren, der einmal – sinngemäß – die Vermischung aller Rassen (”eurasisch-negroid”) und deren Unterordnung unter die “jüdische Adelsrasse” als Zukunftsmodell propagierte….
http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Nikolaus_Graf_von_Coudenhove-Kalergi
http://www.paneuropa.org
http://www.paneuropa.org/de/
10 revisor // Dec 9, 2006 at 10:47
Mit so einer nahezu ausländerfeindlichen Äußerung wird der/die HerrIn Pobereit wohl kaum noch die erste männliche Kanzlerin.
11 qwertz // Dec 9, 2006 at 12:15
Zuwanderung bedeutet immer Kapitalminderung für die Bürger der Zielvölker, Verarmung.
Deshalb ist Zuwanderungspolitik Hochverrat.
(Auf jeden Fall i. S. des Naturrechts; Das deutsche Strafrecht behandelt nur einen sehr beschränkten Ausschnitt des Aspektes Hochverrat)
http://www.pauserich.de/Definitionen/Inhalt.htm#I_A_Die_Ursache_UM_uns
12 fips // Dec 9, 2006 at 15:44
Solche Aussagen wie die von Wowereit, Stoiber usw. werden doch nur ab und zu gemacht, um das Volk “bei der Stange” zu halten, auf dass es nicht abtrünnig wird und aufmuckt, sondern weiterschläft.
13 griesgram // Dec 9, 2006 at 20:11
@Fips
Genau das!
Und mit “Stange halten” hat die perverse Drecksau ja mehr Erfahrung als mit allem anderen.
14 Modernisierungsverlierer // Dec 9, 2006 at 21:35
@ Freibeuter
“selbst die CDU hatte mal Anfang der 1980er Jahre irgendwo einen Geistesblitz gehabt in der Feststellung über Helmut Schmidt : Der Richtige in der falschen Partei.”
Ich kann mich erinnern, daß eine damals prominente Schauspielerin 1976 in der Show “Am laufenden Band” (mit Rudi Carell) gesagt hat, Helmut Schmidt sei “der richtige Kanzler, nur in der falschen Partei”.
Die Aussage scheint auch in der Konstellation Schmidt-Kohl (BTW 1976) naheliegender als 1980 (Schmidt-Strauß). Und auch nach der Wahl ‘80, als bis zum Ende im September ‘82 die Schmidt-Regierung in Agonie lag, hätte kaum ein cdu-ler Schmidt gelobt.
Kann man sich eigentlich heute noch vorstellen, was damals alles öffentlich gesagt wurde, ohne daß das Strafrecht zuschlug? Das ist schon fast nicht mehr wahr.
15 Modernisierungsverlierer // Dec 9, 2006 at 21:52
Übrigens ein weltweites Phänomen, daß das Spektrum der öffentlich vertretbaren Meinungen immer enger wird. Noam Chomski, der linke US-jüdische Linguistik-Professor, belegt das für die USA. Und Altermedia dokumentiert diese ebenso ekelhafte wie zerstörerische Grundhaltung dankenswerterweise für die BRD und darüber hinaus.
1980 war man CSU-Vorsitzender und wurde Kanzlerkandidat, wenn man “die roten Ratten in ihre Löcher zurücktreiben” wollte. 2003 ist man csu-vorsitzender, wenn man in Martin Hohmanns Ansage, daß “die Juden kein Tätervolk” seinen, den “außerhalb des Verfassungsbogens” liegenden Antisemitismus erkennt und es gut findet, daß Günzel gleich mit fliegt.
16 Kristallnacht // Dec 9, 2006 at 21:55
Wenn der Herr Wowereit so etwas behauptet, dann ruft er eigentlich auch ganz indirekt zur Akzeptanz sogenannter “Regenbogenfamilien” (schreckliches Wort) auf und zwar mit gleichzeitigen Verweis auf die Migrantenproblematik. Er meint eigentlich auch damit, daß Kinder solcher fragwürdigen “Familien”, natürlich auch Homosexuelle, durch die Migranten diskriminiert werden könnten. Nicht alle Migranten sind mit der Gutmenschenpolitik einverstanden, besonders wenn einige einen islamischen Hintergrund haben. Ob sie dann dadurch “besser” sind, nur weil sie Homosexualität auch als abnormal empfinden, müsste der Einzelfall entscheiden. Wenn ich Bürgermeister von Berlin wäre und das gleiche Argumentationsmuster wie Herr Wowereit zur Thematik “Holocaust” verwenden würde, dann wäre das Geschrei bei den linken Gutmenschen gewaltig. Der “Zentralrat der Juden” und diverse “jüdische Gemeinden” würden sich empööört zeigen, wie verdeckt und mit welcher “Doppelzüngigkeit” ich den “Holocaust” leugnen würde. Eben analog zu der Äußerung von Herrn Wowereit. Natürlich hat seine Äußerung auch damit zu tun, indem die deutsche Bevölkerung den Eindruck haben soll, daß die Probleme erkannt wurden und sich jetzt die Politik darum kümmert. Die SPD, bei der ja Herr Wowereit ist, befürwortet genauso wie die anderen “etablierten” Parteien Multikulti. Somit dürfte nach seiner Äußerung nicht viel geschehen.
17 Olsen // Dec 9, 2006 at 23:01
@Modernisierungsverlierer
“1980 war man CSU-Vorsitzender und wurde Kanzlerkandidat, wenn man “die roten Ratten in ihre Löcher zurücktreiben” wollte.”
An ihren Taten soll man sie erkennen. Selbiger CSU- Vorsitzender hat seinerzeit für den Milliardenkredit zu gunsten der DDR- Regierung gesorgt und damit ihre Existenz verlängert. Nicht umsonst waren Schalk, dieser Vorsitzende und ein berüchtigter bayerischer Tierkadaverhändler Geschäftspartner und freundschaftlich miteinander verbunden. Schalk lebt heute nicht umsonst unbeschadet am Starnberger See. Eine Krähe kratzt bekanntlich der anderen kein Auge aus.
@Kristallnacht
“Nicht alle Migranten sind mit der Gutmenschenpolitik einverstanden, besonders wenn einige einen islamischen Hintergrund haben.”
Auch hierbei gilt es zu differenzieren. In der Hamburger Stresemannsrasse befindet sich eine ziemlich große Disco, die mehrheitlich von Migranten mit islamischen Hintergrund besucht wird. Diese Disco veranstaltet Abende, die speziell für Homosexuelle reserviert sind. Was meinst du, wie gut besucht diese sind? Eine türkische Bekannte berichtete, daß diese stets ausverkauft sind und zwar überwiegend durch Moslems. Sie war entsetzt und verwundert, wie viele Türken und andere Moslems schwul sind. In der Tat ist übertriebenes “Mackergepose” und aufgesetzte Frauenfeindlichkeit oftmals Indiz für eine zumindest latente Homosexualität. Und dieses Verhalten ist bei Türken nicht selten. Das war damals meine Antwort gegenüber dieser türkischen Frau.
18 Modernisierungsverlierer // Dec 10, 2006 at 11:43
@ Olsen:
Zunächst, ich hatte mich um ein Jahr vertan. FJS wurde 1979 Kanzlerkandidat. Weiter: Ich stimme Ihnen zu, an ihren Taten soll man sie erkennen, und es wäre natürlich ein Witz zu meinen, die sprächen für die CSU.
Aber dem Beispiel, das sie geben, widerspreche ich: Als Strauß und Kohl 1983/84 die beiden Milliardenkredite für die DDR aushandelten, haben sie damit viel erreicht. Die Darlehn waren übrigens kommerziell und wurden nicht etwa aus dem Haushalt geleistet (wie noch bei der Schmidt-Regierung üblich), kosteten die BRD also keinen Pfennig.
Die Verhandlungen wurden geheim geführt, und über die Zugeständnisse der DDR konnte nicht berichtet werden. Sie waren aber erheblich. Auf den ersten Kredit 1983 folgten: Abbau der Selbstschussanlagen, Erleichterung bei der Familienzusammenführung, Befreiung vom Mindestumtausch für Kinder. Als 1984 der zweite Kredit vergeben wurde, waren die Zugeständnisse der DDR noch erheblicher. Reiseverkehr von Mitteldeutschland in die BRD1982: rund 50.000 Personen.1987: 3,8 Millionen, 1988: 6,7 Millionen.
Insgesamt wurde damit der Untergang der DDR vermutlich beschleunigt, nicht verzögert.
19 Wetekamp // Dec 10, 2006 at 13:12
Wieso lebt dieser Typ überhaupt noch? Hier ein Auszug aus der GNM:
“Bei den Wölfen darf solch ein Zweitwolf den Schwanz nicht hoch tragen, darf das Bein zum Wasserlassen nicht heben, darf in Gegenwart des Chefs nicht knurren. Mit den Wölfinnen hat solch ein Zweitwolf nichts mehr zu tun, darf sie nicht begatten. Der Zweitwolf – auf den menschlichen Bereich übertragen – ist schwul. Aber gerade diese Möglichkeit hat Mutter Natur dazu erdacht, die soziale Struktur eines Rudels zu bilden. Diese Möglichkeit hat also auch ganz eindeutig ihren biologischen Sinn – eben unter diesen Bedingungen! Selbstverständlich kann solch ein Individuum nie mehr eine Chefposition einnehmen, dann würde es augenblicklich am Herzinfarkt sterben.
http://unglaublichkeiten.com/unglaublichkeiten/htmlphp2/u2_2155GNM_HI.html
20 Schörner // Dec 12, 2006 at 15:14
Wenn man die Vor- und Nachteile dieser Äußerungen von Po-bereit gegeneinander abwiegt, so denke ich, daß sie kein kalkulierter Dummenfang sind. Dazu ist das Thema viel zu heikel und zu gewinnen ist eigentlich auch nichts, weil keine Wahlen vor der Türe stehen.
Wieso also sollte die Karte jetzt gespielt werden?
Pobereit ist natürlich ein liberalistischer Individualist, der als Volk nur eine Ansammlung von Individuen erkennen kann. Das ist sein enges Weltbild und daran ändern auch die schlimmsten Zustände nichts.
Wenn er also sowas sagt, dann müssen wir es aus seinem Standpunkt beurteilen: der karrieregeile Randgruppenindividualist würde seine Kinder dieser Realität also nicht länger aussetzen? Das ist doppelt interessant!
Das bedeutet für uns: ein weiteres Eingeständnis eines Völkermordpolitikers, daß er/sie nicht aus Unwissenheit und Abgehobenheit diese Politik betreiben, sd. im vollen Wissen um die Auswirkungen.
Was auch immer dahintersteckt, sei es die Gleichgültigkeit des liberalen Individualismus der “Phantasmagorie” Volk gegenüber, oder sei es kaltblütiges Kalkül: auch Pobereit hat damit nun selbst öffentlich eingestanden, daß er als oberster und verantwortlicher Politiker für die Millionenstadt Berlin, über die Auswikrungen seiner kriminellen Politik bescheid weiß und sie weiterbetreibt, er also VORSÄTZLICH handelt.
Wichtig für die Anklage ist nämlich der nachgewiesene Vorsatz.
Schön, wenn sie nun anfangen, selbst den Nachweis des Vorsatzes zu liefern. Das spart dann Zeit und Kosten.
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