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Totgesagte leben länger – Märkische Allgemeine klagt über faktischen Fortbestand des verbotenen „Schutzbundes Deutschland“ (04.10.06)

October 4th, 2006 · Post your comment (7 Comments)

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Potsdam / Neuruppin-Brandenburg: Anfang Juli verbot das brandenburgische Innenministerium den SCHUTZBUND DEUTSCHLAND, eine nationale Initiative, die von früheren NPD-Mitgliedern gegründet wurde, nachdem diese sich aufgrund innerer Zwistigkeiten vor einigen Jahren von der Mutterpartei getrennt hatten. Äußerer Anlaß für das Verbot war vermutlich eine erfolgreiche Verspottungskampagne der Organisation gegen die seinerzeit laufende „Du-bist-Deutschland“-Reklame, bei der man besonders eines der Aushängeschilder dieser Werbung, den negroiden Fußballspieler Gerald Asamoah aufs Korn nahm, indem man dessen Konterfei mit dem Spruch „Nein Gerald, du bist nicht Deutschland“ unterlegte.

In der Verbotsbegründung selber mußten dann einmal mehr die üblichen NS-Unterstellungen als Verbotsgrund herhalten. Im August teilte der frühere Vorsitzende des Schutzbundes, Mario Schulz, mit, daß er gegen das Verbot Klage eingereicht hätte.

Doch damit scheint man sich, offenbar nicht begnügen zu wollen. So klagte die MÄRKISCHE ALLGEMEINE am 2. Oktober darüber, daß es inzwischen eine „BEWEGUNG NEUES DEUTSCHLAND“ gäbe, deren Personenkreis mit dem des verbotenen Schutzbundes identisch sei. So jedenfalls eine Nicola Scuteri (sic!) vom Mobilen Beratungsteam am vergangenen Freitag auf einer Tagung des Vereins „Opferperspektive“. Besagter Bewegung wird vorgeworfen, Flugblätter zu verbreiten, die Rassismus und Antisemitismus schüren. Eine Umschreibung die freilich verdeutlicht, daß besagte Flugblätter im Grunde nur solche Inhalte enthalten, die mehr und mehr Deutschen aus der Seele sprechen.

Besondere Sorge scheint es den Opferperspektivlern und Mobilen Beratungsteams zu bereiten, daß die von ihnen inkriminierten politisch Andersdenkenden so ganz und gar nicht dem in ihren Kreisen beliebten Klischee vom bösen Schlägernazi entsprechen, statt dessen heißt es diesbezüglich in der MÄRKISCHEN ALLGEMEINEN:
„…Neben die Diffamierung alles Nichtdeutschen ist auch eine Strategie der Freundlichkeit und Nachbarschaftshilfe getreten. Rechtsextremisten arbeiten laut Scuteri zielgerichtet daran, in ihrem Wohnumfeld “als eher hilfsbereite, fleißige und höfliche Zeitgenossen” zu gelten. So biete ein Neonazi Hausaufgabenhilfe an, ein anderer lade Jugendliche zum Lagerfeuer ein. …“

Das ist natürlich ein triftiger Grund um die Alarmglocken schrillen zu lassen, offenbart sich dadurch die Tatsache, daß es heutzutage so ist, daß man sich als „Nazi“ verdächtig macht, wenn man seinen Mitmenschen hilft, ohne gleich die Hand aufzuhalten und als höflicher und netter Zeitgenosse gilt, alles in allem das grelle Gegenbild des modernen Berufs- und Gewohnheitsdemokraten, der in der Regel faul, korrupt und geschworener Feind seines eigenen Volkes ist.
Auch der Vorwurf der angeblichen Diffamierung alles Nichtdeutschen trifft nicht, so wird nämlich keineswegs alles Nichtdeutsche diffamiert, sondern lediglich die inzwischen wohl bereits krankhaft zu nennende Auswüchse eines destruktiven Kultes, der in Deutschland um alles ausländische Wesen gemacht wird und der bereits nicht nur alle Grenzen des guten Geschmacks verletzt, sondern auch zu einer Gefahr für das weitere Bestehen des deutschen Volkes geworden ist. Daß staatlich alimentierte Berufs- und Gewohnheitsopfer sich dadurch auf den Schlips getreten fühlen ist natürlich, liegt aber in der Natur der Sache und wird sich auch vermutlich künftig nicht ändern.
Und das ist auch gut so.

Siehe auch
Märkische Allgemeine 02.10.06

Altermedia 10.08.06

Altermedia 04.07.06

Flugblatt der „Bewegung Neues Deutschland“

Freier Widerstand 29.07.06

Bewegung Neues Deutschland
Postfach 101540
04015 Leipzig
bewegung-nd@gmx.de

Quelle: Störtebeker-Netz 04.10.06



Tags: Allgemeines

7 responses so far ↓

  • 1 Björn // Oct 4, 2006 at 14:57

    Nicola Scuteri ist, auch wenn es auf dem Bild nicht so aussieht, tatsächlich männlich.

    http://212.87.36.242/mbt/asp/user.asp?cat1id=8&cat2id=7&cat3id=&DocID=27&client=mbt

  • 2 Waldhase // Oct 4, 2006 at 15:13

    Diese Vorgehensweise der Antifa ist doch ein alter Hut. Haltlose Behauptungen – glaskugelige Vermutungen.
    Diese werden auch noch von den Medien breitwillig übernommen.
    So wie die Antifapostille MÄRKISCHE ALLGEMEINE. Dort vermeldete man auf Seite 1 (!) “Neonazis ignorieren Vereinsverbot”.
    Und zwar weil die staatlich allimentierte Linksextremistin Nicola Scuteri nach einem Blick in ihre Kaffeetasse ein Flugblatt nun klar einer Person zuordnen konnte, welche vieleicht mal Mitglied einer verbotenen Gruppierung gewesen sein könnte.

    Großartig recherchiert, liebe MÄRKISCHE !

  • 3 Z-O-G // Oct 4, 2006 at 15:52

    Das Flugblatt trifft es ganz genau auf den Punkt.

  • 4 www.contra-torrentem.ws // Oct 4, 2006 at 18:47

    Die Leute sind nicht wegen innerer Zwistigkeiten aus der Partei ausgetreten, sondern weil diese Partei keine weltanschauliche Partei ist und somit auch keine weltanschauliche Politik betreiben kann. Alles in allem ist diese Partei genau so demokratisch wie alle anderen Parteien auch, nur das sich dort einige Nationalsozialisten gefunden haben, die aber keineswegs die Mehrheit in dieser Partei stellen, und somit sich immer mehr im Kreis drehen. Bleibt zu hoffen das noch mehr Aufrechte den Weg aus dieser demokratischen Partei finden und anfangen sich eigene Grundlagen zu schaffen. Wie im obigen Falle kann man auch ohne Partei viel erreichen, und man bleibt sich dabei selber treu und muß keine faulen Kompromisse eingehen.

  • 5 Freibeuter // Oct 5, 2006 at 5:59

    Deutlicher und prägnanter kann man die gegenwärtige Situation in Deutschland nicht darstellen, als es im vorbezeichneten Flugblatt zum Ausdruck kommt.

    Das das lizenzdemokratischen Presseschmierern und ihren “antifaschistischen” Stichwortlieferanten natürlich massive Kopfschmerzen bereitet liegt in der Natur der Sache.

    Deren Meinung – zumeist in deren Giftküche immer wieder nach demselben Schema F zusammengebraut – interessiert in absehbarer Zeit jedoch nur noch soviel wie der Sack Reis, der in China vom Rad fiel……

    DIESE Müßiggänger und Berufsvolksverhetzer können sich schon mal an den Gedanken gewöhnen, daß der Wind hier längst gedreht hat.

    Im Übrigen gilt für diese Subjekte – ganz nach dem Bonmot des Herrn Gorbatschow – die Formel, daß wer zu spät kommt, vom Leben bestraft wird…..

  • 6 griesgram // Oct 5, 2006 at 8:54

    Hat man es jetzt schon nötig , Ziehgauner in den Staatsdienst zu berufen?
    Nicht das diese Zeitgenossen unwürdige Vertreter des derzeitigen Regimes wären, …

  • 7 Stalinist // Oct 6, 2006 at 6:05

    Jetzt müssen die aufrechten deutschen Jugendlichen nur noch ein koscheres Essen anbieten und dem Dönerbudenbesitzer beim Schutz vor assozialen Vandalen beistehen, dann sind sie genau dort wo sie immer hingehört haben – in die Mitte der deutschen Gesellschaft.

    Blöd bloß, dass es so nicht mit dem Reich klappt.

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