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Anklam / Ostvorpommern: Daß bei anti-rechten Aktivitäten in der Regel Geld eine höhere Rolle spielt, als der eigentliche Kampf gegen den politischen Gegner, hatten wir auf diesen Seiten ja schon häufiger ausgeführt. Ebenso, daß das Engagement diverser Aktivisten in diesen Gruppieren nicht ausschließlich nur von politischer Überzeugung getragen wird, sondern nach dem Wunsch nach personeller Versorgung durch Festanstellung. Bei den führenden Aktivisten handelt es sich zudem häufig um mehr oder minder linksextreme Existenzen, die im Westen nichts geworden sind und nun die Naivität hiesiger Kommunalpolitiker sowie deren Angst um ihre Pöstchen im Falle einer politischen Veränderung ausnutzen, um sich selber eine Scheibe vom Kuchen abzuschneiden.
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| Günter Hoffmann |
Zu ihnen gehört auch unser alter Freund und Kumpel Günther Hoffmann von der sogenannten „Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus“ in Ostvorpommern. Dieser bemüht sich derzeit intensiv um eine Festanstellung beim Kreis, wie Vize-Landrat Armin Schönfelder (CDU) unlängst mitteilte. Allerdings gab Schönfelder auch zu bedenken, daß es angesichts der Sparbemühungen nur recht schwer sei, eine Festanstellung Hoffmanns durchzusetzen. Was irgendwie logisch klingt, da es in einer Zeit wo man im Kreis Kulturelles und Soziales wie mit der Sense beschneidet, schon ein wenig skurril anmutet, sich im Gegenzug dafür ausgerechnet einen solchen Adepten wie Günther Hoffmann zu halten.
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| Armin Schönfelder |
Im NORDKURIER erklärte Schönfelder, daß Hoffmann wichtige Arbeit für den Präventionsrat leiste, Beziehungen habe (sic!) und ein Netzwerk aufgebaut habe und daß die Mittel zu deren Erhaltung nicht vom Kreis, sondern vom Sozialministerium und vom Civitas-Projekt kommen würden. Darüber hinaus bedankte sich der Vize-Landrat beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), daß dieser die Netzwerkstelle bis dato in seinen Räumlichkeiten untergebracht hat. Gleichzeitig machte er jedoch auch geltend, daß diese Generosität seitens des ASB nur befristet ist, denn so Schönfelder: „Wir sind dem ASB dankbar, dass er das Projekt für ein Jahr übernommen hat, aber die hiesigen Träger haben entsprechend ihrer Satzungen Probleme jemanden einzufügen, der sich kreisübergreifend mit Prävention im Bereich politischer Extremismus beschäftigt.” In der Tat so ist es. So dürfte es in der Vergangenheit durchaus Stimmen gegeben haben, die in dieser offen politischen Ausrichtung des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), der sich immerhin offiziell als politisch neutral und gemeinnützig ausgibt, wenig Gefallen finden.
Dafür zeigte Schönfelder Verständnis, um gleichzeitig hinzu zu fügen, daß dies für den Kreis kein Problem sei, da Prävention zu seinen Aufgaben gehöre. Eine interessante Feststellung, die nur allzu genau verdeutlicht, daß der Kreis politisch alles andere als neutral ist, sondern sich lediglich als Exekutive für ein bestimmtes Parteienkartell versteht. Ob Hoffmann aber da so die richtige Hilfe ist?
Betrachtet man sich dessen Ausführungen, so handelt es sich bei ihnen für gewöhnlich um die mehr oder minder entstellten Wiedergaben von Texten aus nationalen Medien aus der Region, bzw. aus den üblichen Verfassungsschutzberichten, die allerdings in der Regel jedem ohne großen Aufwand zugänglich sind. Diese werden von Hoffmann in linksextremistischem Sinne bearbeitet und dann als eigene „Recherchen“ ausgegeben, für die er sich dann als großer „Rechts“-Experte feiern läßt. Alles in allem ist Hoffmann ein gewöhnlicher Linker, der sich, aus welchen Gründen auch immer, von Bayern nach Pommern verirrt hat, mit ehrlicher Arbeit nicht viel im Sinn hat und statt dessen die politische Verleumdung als Geschäft betreibt, bei dem er nicht schlecht verdient.
Hier ein klassisches Beispiel für seine Art von „Aufklärungsarbeit“ à la Hoffmann, das wir heute dem Anklamer NORDKURIER entnahmen:
„Ostvorpommern. Die rechtsextremen so genannten Kameradschaften in der Region versuchen gegenwärtig offenbar, den ostvorpommerschen Kreisverband der NPD zu übernehmen, den sie bislang schon stillschweigend dominiert haben: Wie es übereinstimmend auf einschlägigen Internet-Seiten heißt, sind jetzt rund 20 Mitglieder der Kameradschafts-Szene in die hiesige NPD eingetreten. Nach Einschätzung von Günther Hoffmann von der Initiative Bunt statt Braun habe die ostvorpommersche NPD bislang höchstens ein Dutzend Mitglieder gehabt; nun solle offenbar eine Niederlage bei den Landesvorstandswahlen wettgemacht werden der Kandidat der Kameradschaften war dabei jüngst mit Pauken und Trompeten durchgefallen.
Konsequenzen für die Region sieht Hoffmann allerdings keine, denn die hiesigen Strukturen der NPD seien ohnehin bereits von der so genannten freien Szene bestimmt worden. Mit dem Eintritt in die Partei habe man wohl vor allem ein deutliches Zeichen für die eigenen Interessen setzen wollen.“
Man vergleiche dies mit dem Artikel aus dem Störtebeker-Netz vom 19. Dezember und man wird feststellen, daß das was Hoffmann tut, zur Not auch noch von Schönfelder selbst mit der linken Hand erledigt werden kann, ohne daß es zusätzlichen bezahlten Personals im Kreis Ostvorpommern bedarf. Abschreiben kann schließlich jeder. Aber dann auch dafür noch so tun, als hätte man Wunder was für Enthüllungen zu bieten und dafür auch noch Geld zu verlangen ist schon ein bißchen frech. Aber jeder kriegt eben das Personal was er verdient. Glauben Sie nicht? Gehen Sie mal im Dresdener Landtag nachfragen. Günther Hoffmann kann sicher recherchieren wo.
Siehe auch
Nordkurier 19.12.05
Quelle: Störtebeker-Netz 21.12.05







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