Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Unabhängige Nachrichten: Die »Kanzlerakte« – Ein Reich der Legenden? (06.07.09)

July 6th, 2009 · Post your comment (43 Comments)

Email This Post Print This Post

Seit Jahren antworteten auf vielfache Anfragen das Bundespräsidialamt, das Bundeskanzleramt und das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung mit einem gleichlautenden, abgestimmten Text. Hier ein Beispiel:

»Der geheime Staatsvertrag ist dem Reich der Legenden zuzuordnen. Diesen Staatsvertrag gibt es nicht. Und die Bundeskanzlerin mußte selbstverständlich auch nicht auf Anordnung der Alliierten eine sogenannte Kanzlerakte unterschreiben, bevor sie ihren Amtseid ablegte. Die erbetene kurze Antwort lautet daher: Nein.
Mit freundlichen Grüßen, im Auftrag gez. Prof. Dr. Stefan Pieper, Referat Verfassung und Recht beim Bundespräsidialamt, Berlin, 29. Januar 2008«.

Eine unbestrittene Tatsache ist aber, daß Wahlsieger bis zu Gerhard Schröder 1998 mit seinem vorgesehenen Vize »Joschka« Fischer noch vor statt nach ihrer Ernennung und vor ihrem Amtseid nach Washington reisten, um sich vorzustellen, ohne daß man erfuhr, ob und was verabredet oder unterschrieben wurde. Einen Hinweis auf sein Geheimwissen gab lediglich der vormals als Straßenkämpfer bekannt gewordene Herr Fischer:

»Wenn die Mehrheiten sich verändern, mag es eine andere Koalition geben. Aber es wird keine andere Politik geben. Dazu steht zuviel auf dem Spiel. Das wissen alle Beteiligten«.

Jetzt endlich enthüllte ein von 1966 bis 1990 maßgeblicher Politiker sein Wissen über ein Staatsgeheimnis.

Egon Bahr plauderte in der Wochenzeitung »Die Zeit« (14.5.2009) aus dem Nähkästchen (Auszüge):

»Drei Briefe und ein Staatsgeheimnis«

Unter dieser Überschrift und dem Aufmacher »Herbst 1969: Bundeskanzler Willy Brandt wird ein Schreiben vorgelegt. Erst weigert er sich, es zu unterzeichnen – dann tut er es doch« erzählt der langjährige führende SPD-Politiker u.a.:

»Es war an einem der ersten Abende im Palais Schaumburg, nachdem Willy Brandt dort eingezogen war. (…) Ich brachte Brandt meinen Entwurf für einen Brief an seinen sowjetischen Kollegen Kossygin (…). Brandt war wichtiger, zu berichten, was ihm heute passiert war. Ein hoher Beamter hatte ihm drei Briefe zur Unterschrift vorgelegt. Jeweils an die Botschafter der drei Mächte – der Vereinigten Staaten, Frankreichs und Großbritanniens – in ihrer Eigenschaft als Hohe Kommissare gerichtet.

Damit sollte er zustimmend bestätigen, was die Militärgouverneure in ihrem Genehmigungsschreiben zum Grundgesetz vom 12. Mai 1949 an verbindlichen Vorbehalten gemacht hatten. Als Inhaber der unkündbaren Siegerrechte für Deutschland als Ganzes und Berlin hatten sie diejenigen Artikel des Grundgesetzes suspendiert, also außer Kraft gesetzt, die sie als Einschränkung ihrer Verfügungshoheit verstanden. Das galt sogar für den Artikel 146, der nach der deutschen Einheit eine Verfassung anstelle des Grundgesetzes vorsah. Artikel 23 zählte die Länder auf, in denen das Grundgesetz zunächst gelten sollte, bis es in anderen Teilen Deutschlands nach deren Beitritt in Kraft zu setzen sei. Diese Vorwegnahme der Realität im Jahre 1990 konnten die Drei 1949 weder genehmigen noch ahnen. (…)«

Brandt zwischen Amtseid und Unterwerfung

Egon Bahr weiter: »Brandt war empört, daß man von ihm verlangte, einen solchen Unterwerfungsbrief zu unterschreiben. Schließlich sei er zum Bundeskanzler gewählt und seinem Amtseid verpflichtet. Die Botschafter könnten ihn wohl kaum absetzen! Da mußte er sich belehren lassen, daß Konrad Adenauer diese Briefe unterschrieben hatte und danach Ludwig Erhard und danach Kurt Georg Kiesinger.

Daß aus den Militärgouverneuren inzwischen Hohe Kommissare geworden waren und nach dem sogenannten Deutschlandvertrag nebst Beitritt zur NATO 1955 die deutsche Souveränität verkündet worden war, änderte daran nichts. Er schloß: Also habe ich auch unterschrieben – und hat nie wieder davon gesprochen.

Schon Adenauer hatte seine Anerkennung der alliierten Oberhoheit wie ein Staatsgeheimnis behandelt. Sie paßte nicht so recht in die Atmosphäre zehn Tage vor der Staatsgründung, und die drei Mächte hatten auch kein Interesse, diese Voraussetzung für den 23. Mai 1949 an die große Glocke zu hängen. Das blieb kein Einzelfall.(…) Die Sieger pochten auf ihre unkündbaren Kompetenzen während dieser ganzen Zeitspanne, natürlich nicht nur vor der Geburtsstunde der Bundesrepublik, sondern auch, als sie 1955 zu Verbündeten wurden. Als ich die Kanzlerbriefe einmal gegenüber dem ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker erwähnte, reagierte er zu meiner Überraschung erstaunt; er hatte von ihnen nichts gewußt. (…)«

Bevor Sie zur Wahl gehen, liebe Leser, sollten Sie die Kandidaten aller Parteien fragen, ob sie sicher seien, daß sie frei und ohne Vorbehalte der Alliierten für das Wohl des deutschen Volkes eintreten können!

Quelle: UN 6/2009



Tags: Allgemeines

43 responses so far ↓

  • 1 Hans-Joachim // Jul 6, 2009 at 14:57

    Die BRD ist von den Alliierten (West) unter Führung der JSA gegründet worden. Das ist Fakt und leicht nachprüfbar. Da gibt es gar kein Vertun.

    Und nur ein politischer Traumtänzer mag versucht sein zu meinen, daß diese die Führung (aus schierer “Menschlichkeit”) aus der Hand gegeben und die Hände von bunzeldeutschen Strohleuten gelegt hätten.

  • 2 Franz // Jul 6, 2009 at 15:01

    Auch heute noch, davon bin überzeugt, stehen die “verantwortlichen Poltiker” der BRD unter strenger Überwachung der Alliierten, insbesondere der USA und den Oligarchen der US-Ostküste.

  • 3 Garfield // Jul 6, 2009 at 15:23

    Auch wenn das alles so ist, so wird es den dummen Bundesbürger schlichtweg egal sein. Er denkt es geht ihm gut und an den goldenen Käfig hat er sich doch schön längst gewöhnt.

    Freiheit? Souveränität? Wozu soll das gut sein? Brauchen wir nicht, haben ja Premiere-Sport und nen Kasten Bier im Keller stehen…

  • 4 Kohlhaas // Jul 6, 2009 at 15:44

    Gelten die SHAEF-Gesetze immer noch?
    http://64.233.187.99/search?q=SHAEF-Gesetze

    Wenn die BRD ein souveräner Staat ist warum darf sie dann auf dem Gebiet der ehemaligen DDR keine Truppen stationieren?

    Warum sind die amerikanischen Besatzungstruppen noch im Land? Warum wurden diese in den letzten Jahren sogar modernisiert?

    Warum wurde der Krieg gegen den Irak, aus dem sich die BRD gemäß rot-grüner Lügenpropaganda herausgehalten halt, über Rammstein organisiert? Wie war das damals mit den “Überflugrechten”? Dachten die BRD-Demokraten etwa sie hätten da was mitzureden?

  • 5 Freiheit und Glaube // Jul 6, 2009 at 15:56

    Bevor Sie zur Wahl gehen, liebe Leser, sollten Sie die Kandidaten aller Parteien fragen, ob sie sicher seien, daß sie frei und ohne Vorbehalte der Alliierten für das Wohl des deutschen Volkes eintreten können!

    Die einzigen welche die Wahrheit sagen würden, wären die Politiker der NPD.
    Alle anderen würden lügen und sogar ihre eigene Familie verkaufen, oder schweigen WENN sie Charakter hätten.

  • 6 ede // Jul 6, 2009 at 16:09

    Der einzige Bundeskanzler, der wirklich im nationalen Interesse Deutschlands handelte, war Willy Brandt. Im Oktober 1973, beim sogenannten Yom-Kippur-Krieg, verweigerte er die Entsendung deutscher U-Boote von deutschen Häfen nach Israel. Ein halbes Jahr später wurde er als Bundeskanzler abgesetzt.

    Na ja, der hatte ja auch genug gutzumachen, ohne daß ihm dies je gelungen wäre. Immerhin zeigt das Beispiel Brandt, das selbst der schäbigste Ganove ab und an auch mal eine gute Tat tut. “Abgesetzt” wurde er allerdings nicht aus diesem Grund.
    Die Schriftleitung

  • 7 Adler // Jul 6, 2009 at 16:35

    Warum sind wohl noch immer 70.000 US-Besatzungssoldaten in der BRD stationiert? Das ist die “schnelle Eingreiftruppe” gegen eine Normalisierung der Deutschen…

  • 8 Völkischer Beobachter // Jul 6, 2009 at 17:06

    Aus der »Jungen Freiheit« Nr. 34/2006 vom 18.08.2006:

    Es ist nicht unser Krieg
    Doris Neujahr

    [...] Während des arabisch-israelischen Oktoberkrieges 1973 verschifften die USA über Bremen Waffen nach Israel ohne die Bundesregierung zu informieren. Bundeskanzler Willy Brandt, ebenfalls ein Freund Israels, sah deutsche Interessen verletzt und legte in Washington offiziellen Protest ein – ein beispielloser Akt in den deutsch-amerikanischen Beziehungen seit 1949. Er erhielt von der US-Regierung den aufschlußreichen Bescheid, daß die BRD kein souveräner Staat sei.

    quod erat demonstrandum

  • 9 werner stauffacher // Jul 6, 2009 at 17:18

    selbst auf die Gefahr hin hier ( mit Worten ) “gelyncht” zu werden :
    Wir haben den Krieg verloren und zwar so total wie noch nie zuvor in unserer Geschichte. Warum sollten uns die Feindmächte freiwillig wieder souverän werden lassen, wenn sie zuvor unter Einbindung der militärischen Kraft aller Weltmächte und ihrer Hilfsvölker sechs Jahre benötigten uns niederzuwerfen. Nein die Verräter, Überläufer ( aber auch einige Unfähige ) haben uns das eingebrockt und wie Dr. Goebbels vor dem dem Frankreichfeldzug sagte, entschied dieser Krieg ( bzw. dessen Ausgang ) die nächsten 1000 Jahre.
    Von innen heraus und nur vom deutschen ( Rest-)Volk ausgehend, ist hier nichts zu machen. Wir müssen auf die Erosion dieser schon jetzt maroden Schurkenmacht ( USrael ) warten, um dann gemeinsam mit den weißen europäischen Brudervölkern eine gerechte neue Weltordnung zu schaffen. Vielleicht erleben wir dies auch nicht mehr selbst, so wie die Deutschen am Ende des Dreißigjährigen Krieges auch keine Hoffnung auf ein 1871 haben konnten. Ich bin dessen aber gewiss, denn sonst hätten zigtausend Jahre Menschheitsgeschichte jeden Sinn verloren und es wäre besser die Menschheit würde ebenso aussterben wie eine andere Fehlentwicklung der Natur, die Sauriere.

  • 10 Ali Mente // Jul 6, 2009 at 17:21

    Wie geschmeidig sich doch ein Joschka Fischer in die Systemzwänge einbinden ließ. Als er noch in Stuttgart Taxifahrer war und gegen alles und jeden wütete, da hat er seine Rechnungen und Schulden wenigstens noch pünktlich beglichen!

  • 11 werner stauffacher // Jul 6, 2009 at 17:26

    Ich hoffe, hier nicht als ein Freund der Sozen dazustehen, aber ist es nicht auffällig, daß ausgerechnet zwei dieser Typen ( einer davon sogar ein ehemaliger kommunistischer Emigrant ) einen (zwar) bescheidenen (und erfolglosen ) Widerstand leisteten, während das willfährige Merkel-Ferkel in vorauseilendem Gehorsam dem Bimbo ( und seinem debilen Vorgänger ) in den Arsch kriecht ( bzw. kroch )?

  • 12 Anonymous // Jul 6, 2009 at 17:27

    @ 4 auf dem Gebiet der ehem. DDR sind keine US Truppen-wegen dem noch gültigem Potsdamer-Abkommen.

    Jeder Kanzler hat nach seiner “Wahl” eine Rundreise gemacht-Frankreich-England-USA-Russland und dort seien Kniefall zum Potsdamer-Abkommen hingelegt.
    Antrittsbesuch nennt man das, wer tritt bei wem hier an.
    Ist Putin, Obama, nach seiner Wahl zum Antrittsbesuch in der BRD erschienen?
    Zum Papst ging es dann auch noch, ebenfalls Kniefall!
    Sind früher die Kaiser nach der Krönung duch Europa zum Antrittsbesuch gereist?
    NEIN!!!
    Man KAM um zu huldigen!!!
    Wenn es etwas niederträchtiges gibt, dann ist es die Kanzlerakte!
    Nur mit einer Revolution in Deutschland wird eines Tages dieser Schwindel aufgedeckt werden.

  • 13 Unperson // Jul 6, 2009 at 17:29

    In dem Buch „Die Deutsche Karte“, schreibt der ehemalige Amtschef des Militärischen Abschirmdienstes der Bundeswehr, Generalmajor a. D. Gerd Helmut Komossa:
    „Der Geheime Staatsvertrag vom 21. Mai 1949 wurde vom Bundesnachrichtendienst unter ‘Strengste Vertraulichkeit’ eingestuft. In ihm wurden die grundlegenden Vorbehalte der Sieger für die Souveränität der Bundesrepublik bis zum Jahre 2009 festgeschrieben, was heute wohl kaum jemandem bewußt sein dürfte. Danach wurde einmal der ‘Medienvorbehalt der alliierten Mächte über deutsche Zeitungs- und Rundfunkmedien’ bis zum Jahr 2099 fixiert. Zum anderen wurde geregelt, daß jeder Bundeskanzler Deutschlands auf Anordnung der Alliierten vor Ablegung des Amtseides die sogenannte ‘Kanzlerakte’ zu unterzeichnen hatte. Darüber hinaus blieben die Goldreserven der Bundesrepublik durch die Alliierten gepfändet.“

    Inzwischen ging dem Autor wohl die Muffe: Gegenüber der „Jungen Freiheit“ bestritt er, daß es seine Absicht gewesen sei, „mit diesem Hinweis auf die ‘Rechte der Alliierten’ den Eindruck zu vermitteln, als würden diese heute noch wirksam sein.“
    http://www.swg-hamburg.de/Archiv/Beitrage_aus_der_Rubrik_-_Gesc/Ein_Windei_von_Verschworungstheoretikern.pdf

    Die Erklärung, wann, wie und durch welchen Erlaß sie denn konkret aufgehoben worden sein sollen, bleibt er uns schuldig. Na, so was…

  • 14 Heizölkutscher // Jul 6, 2009 at 17:30

    @ 4 auf dem Gebiet der ehem. DDR sind keine US Truppen-wegen dem noch gültigem Potsdamer-Abkommen.

    Jeder Kanzler hat nach seiner “Wahl” eine Rundreise gemacht-Frankreich-England-USA-Russland und dort seien Kniefall zum Potsdamer-Abkommen hingelegt.
    Antrittsbesuch nennt man das, wer tritt bei wem hier an.
    Ist Putin, Obama, nach seiner Wahl zum Antrittsbesuch in der BRD erschienen?
    Zum Papst ging es dann auch noch, ebenfalls Kniefall!
    Sind früher die Kaiser nach der Krönung duch Europa zum Antrittsbesuch gereist?
    NEIN!!!
    Man KAM um zu huldigen!!!
    Wenn es etwas niederträchtiges gibt, dann ist es die Kanzlerakte!
    Nur mit einer Revolution in Deutschland wird eines Tages dieser Schwindel aufgedeckt werden.

  • 15 aufgemerkt // Jul 6, 2009 at 17:40

    Hier ein interessanter Artikel zur sogenannten Kanzlerakte.
    http://www.nordbruch.org/artikel/aKanzlerakte.html

  • 16 Heinz_OH // Jul 6, 2009 at 17:52

    Das ist ungemein interessant. Danke für den Beitrag. Den kompletten ZEIT-Artikel findet man hier:
    http://www.zeit.de/2009/21/D-Souveraenitaet

  • 17 Ole sein Papa // Jul 6, 2009 at 18:00

    Ach Gottchen, wie sehr ich doch diesen scheiß möchtegern Staat BRD Gmbh hasse…..dafür aber mein geliebtes Vaterland über alles liebe!

    kleine Anfrage an die mitlesenden Grundgesetzschützer:
    Wie könnt ihr euren Kinder den noch in die Augen sehen? Ihr wißt doch ganz genau was sache ist.Pfui deibel

  • 18 jörg // Jul 6, 2009 at 18:20

    Ich frage mich ein wenig, warum Brandt wohl schriftlich Beweismittel liefern mußte, für machtpolitische Gegebenheiten, die ohnehin jedem, der Augen im Kopf hat, ganz zwangsläufig real erscheinen müssen. Hätte man ihn bei Nichteinhaltung dieser Zusagen vor Gericht gezerrt und ihm mit den Schriftstücken als Beweismittel den Prozess gemacht?
    Blödsinn. Solche Schreiben sind gänzlich unnötig, jeder Kanzler seit Adenauer war klug genug, die Kräftekonstellation realistisch zu beurteilen.

  • 19 Unperson // Jul 6, 2009 at 18:21

    Ferner wären da noch die sogenannten “UN-Feindstaatenklauseln”. Es handelt sich hierbei um die Artikel 53 und 107 der Satzung der Vereinten Nationen, in denen die Feindstaaten der Alliierten im Zweiten Weltkrieg, also Deutschland, Japan und seine Verbündeten, einem Sonderrecht unterstellt werden. Während allerdings alle anderen ehemaligen Feindstaaten mit den Siegermächten Friedensverträge abgeschlossen haben, die dieses Sonderrecht aufhoben, ist dies im Falle Deutschlands nach der “Wiedervereinigung” ausdrücklich nicht passiert.
    Der Artikel 53 läßt Zwangsmaßnahmen der Siegermächte gegen Deutschland zu, ohne daß es dafür der Zustimmung des Sicherheitsrates der UNO bedarf. Für einen solchen Eingriff ist allein eine Abmachung der Siegermächte erforderlich, die gegen eine Wiederaufnahme der “Angriffspolitik” des Feindstaates gerichtet ist. Die Entscheidungsgewalt darüber, ob und ab wann Deutschland eine “Angriffspolitik” – nicht etwa einen “Angriffskrieg” – aufnimmt, obliegt dabei dem Gutdünken der Siegermächte.

    __

    Und hier noch ein entlarvendes Detail: Ein offenes Eingeständnis des BW-Innenministeriums, daß die BRD mitnichten in der Rechtsnachfolge des Deutschen Reiches steht, weil nämlich die BRD-„Justiz“ – der formellen „Wiedererlangung“ von „voller Souveränität“ durch den „2+4-Vertrag“ (oder: „Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland“) zum Trotz – NICHT befugt ist, sich mit „strafbaren Handlungen“, die von „Befreiern“ während des Krieges und im besetzten Deutschen Reich an Deutschen begangen wurden, zu beschäftigen!

    Zitat:
    „[…] Nach Artikel 1 a I und b III (Anm.: des „13. Gesetzes der Alliierten Hohen Kommission“ [AHK] vom 25. November 1949) war die deutsche Gerichtsbarkeit allerdings weiterhin nicht zuständig für Straftaten der Alliierten Streitkräfte und wegen der Beschuldigung, eine Person habe eine strafbare Handlung bei der Erfüllung von Pflichten oder der Leistung von Diensten für die Alliierten Streitkräfte oder in Verbindung damit begangen. Daran hat sich auch durch den „Vertrag zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen“ (Überleitungsvertrag) vom 26. Mai 1952 nichts geändert. Dort ist in Artikel 3 Abs. 2 bestimmt, daß deutsche Gerichte in strafrechtlichen Angelegenheiten nicht zuständig sind wegen Handlungen, die vor Inkrafttreten des Überleitungsvertrages begangen wurden, wenn bis dahin die deutsche Gerichtsbarkeit nicht gegeben war. Das war, wie dargestellt, nach Artikel 1 des Gesetzes Nr. 13 der AHK nicht der Fall.

    Diese Rechtslage besteht auch nach den völkerrechtlichen Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der deutschen Einheit fort. Mit dem „Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland“ vom 12. September 1990 – sogenannter Moskauer Vertrag – erlangte das vereinte Deutschland zwar die volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten (Artikel 7 Abs. 2). Durch Notenwechsel vom 27./28. September 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, den Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien wurde jedoch vereinbart, daß u. a. Artikel 3 Abs. 2 des Überleitungsvertrages in Kraft bleibt (BGBl. II 1990 S. 1386).“
    Zitat Ende
    http://www.landtag-bw.de/wp12/drucksachen/0000/12_0692_d.pdf

    Wieder einmal entblößt sich dieses Besatzerkonstrukt in unnachahmlicher Weise (für jeden Menschen mit wachem Verstand), wenn zugleich von der „Wiederherstellung der deutschen Einheit“ und vom „souveränen, vereinten Deutschland“ die Rede ist.
    Wie schon im GG, das 1990 seinen Geltungsbereich verloren hat und im Art.146 selbst zugibt, keine vom Volke legitimierte Verfassung zu sein, wurde auch in jenem erpresserischen „Vertragswerk“, welches – den Staatsbürgerkundelehrern in der Bunzelrepube zufolge – die „Entsprechung“ zum nicht vorhandenen Friedensvertrag mit dem Deutschen Reich sein soll, jede vorgebliche „Garantie“ von Rechten im nächsten Satz unter Gesetzesvorbehalt gestellt, bzw. durch irgendwelche „Noten“ und „Erläuterungen” (Erinnert sei an den „EU-Vertrag“!), eingeschränkt oder aufgehoben.

  • 20 Nazilla // Jul 6, 2009 at 18:59

    @ Schriftleitung.

    Wurde mein Beitrag von euch gelöscht,*
    oder habe ich ein Sendeproblem mit meinem Rechner ?

    *Ja. – Der Hausmeister

    Habe heute ein neues Modem bekommen
    und kann die “Nichtsendung” nicht nachvollziehen.

    Gibt es eine erklärung dafür ?

  • 21 deutsch-Deutscher // Jul 6, 2009 at 19:17

    Mit Blick auf die Medienhoheit der Alliierten erscheinen politische Aussagen wie: “Das Internet darf kein Rechtsfreier Raum sein” in einem völlig neuem Licht.

    So wundert es mich auch nicht, das die Piratenpartei jetzt schon kräftig mit der Nazikeule bearbeitet wird.

  • 22 das wird noch spannender // Jul 6, 2009 at 20:22

    Jeder der sich nicht mit dem Establishment etabliert ist in den Augen der Etablierten und deren hofberichtenden Presse sofort ein Nazi, natürlich auch die Piratenpartei. Sowas wird in absehbare4r Zeit nach hinten los gehen für die Etablierten, wenn es dann erst wieder heißt bist du für oder gegen das Establishment. Die Zeiten werden rauher werden und die Positionierungen an Deutlichkeit zunehmen das wird die Chance sein für die echte Opposition, denn die LINKE ist es nicht und war es nicht sie wird medienhofiert und ist damit Teil des Systems.

  • 23 PA // Jul 6, 2009 at 20:35

    Im Stall des Hoferbauern. Der Ochs Michel – wiederkäuend – zu seiner Stallnachbarin Agathe, die gerade gemolken wird: “Sag mal, was hältst du von diesen Verschwörungstheorien, von wegen Schlachthaus und so? Glaubst du auch daran, dass es eine sogenannte Fleischerakte gibt, die unser Bauer unterschrieben haben soll?” Agathe war nach der Leerung ihres Euters sichtlich erleichtert, verfiel in ein höhnisches Gelächter und scharrte mit den Hufen. “Warum sollte der Bauer uns zuerst mit herrlich duftendem Heu füttern und uns dann umbringen lassen? Das ergibt doch keinen Sinn!”. Michel schüttelte störrisch seinen Kopf, so dass die Kette, mit der er an der Stallmauer angebunden war, rasselte. “Ich mein’ ja nur. Schau, mein Bruder ist seit drei Tagen verschwunden, und meine Schwester, die Lisa, habe ich auch seit gestern nicht mehr gesehen”. Eine Träne kullerte aus dem großen, braunen Ochsenauge, das von Agathe abgewandt war; Michel hing sehr an seiner Familie. Agathe grinste. “Papperlapapp! Du solltest das Leben und die Freiheit, die wir hier haben, genießen! Gestern hab’ ich im Rinderfernsehen gesehen, wie Kühe und Ochsen in Afrika dutzendweise von Krokodilen gefressen wurden. Da haben wir es hier doch eindeutig besser! Hier gibt es keine Krokodile, und wenn wirklich eines auftauchen würde – unser Bauer würde es sofort erschießen! Siehst du, so werden wir beschützt. Und jetzt hör endlich auf mit dem Schlachthausquatsch!”. Michel senkte schuldbewusst sein Haupt. “Ich mein’ ja nur; ich habe nur versucht, ein bisschen zu denken; aber vielleicht sollte ich mich wirklich damit begnügen, ein Rindvieh zu sein …”. (Wird fortgesetzt)

  • 24 rrrassist! // Jul 6, 2009 at 21:46

    @ altermedia

    Danke! Das mit der Unterwerfungserklärung wollte ich schon immer wissen! Egon Bahr ist definitiv eine unverdächtige Quelle!

    Hoffentlich fragt mal jemand das Bundesmerkel vor laufenden Kameras danach, was es unterschrieben hat!

    @ werner stauffacher (11)

    Hans Frahm ist im Deutschen Reich aufgewachsen und nicht in der OMF-brD. Er war kein “Reeducation”-Opfer.

    Er war im Kern also noch deutscher als solche armen Figuren wie fast alle Systempartei-Bunzelpolitiker. (Ausgenommen vielleicht Exoten wie Gauweiler.)

  • 25 alter Sachse // Jul 7, 2009 at 5:50

    Bravo Herr Stauffacher.Völlig richtig. Wir können mit unserer feigen Schattenregierung niemals Widerspruch erwarten. Wir müssen warten, bis sich das verkommene USrael- Regime selbst erledigt. Mit unserer Feierabendarmee, deren beste Kräfte im Ausland gebunden sind, können wir nicht einmal einen Stamm wildgewordener Zigeuner aus Berlin vertreiben. Ich habe die Hoffnung, daß sich die gesunden weißen Europäer doch noch besinnen und geschlossen gegen diesen politischen Unrat vorgehen. Wir erleben es allerdings nicht mehr.

  • 26 Freibeuter // Jul 7, 2009 at 8:04

    @ede (Kommentar Nr. 6) :

    Herbert Frahm alias “Willy Brandt” wurde als Bunselkanzler nicht abgesetzt, er trat im Zusammenhang mit der Spionageaffäre um den DDR-HVA-Offizier Günter Guillaume zurück.

    Einzelheiten zur Person Günter Guillaume :

    http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Guillaume

    …und der gleichnamigen “(Staats)Affäre” die zu Brandts Rücktritt führten :

    http://de.wikipedia.org/wiki/Guillaume-Aff%C3%A4re

  • 27 Hans-Joachim // Jul 7, 2009 at 8:11

    rrrassist! // Jul 6, 2009 at 21:46

    @ werner stauffacher (11)

    Hans Frahm ist im Deutschen Reich aufgewachsen und nicht in der OMF-brD. Er war kein “Reeducation”-Opfer.

    Er war im Kern also noch deutscher als solche armen Figuren wie fast alle Systempartei-Bunzelpolitiker. (Ausgenommen vielleicht Exoten wie Gauweiler.)

    Er hieß Norbert Frahm und war so antideutsch, daß er im Krieg als Spitzel und Untergrundkämpfer gegen die Deutschen gekämpft hat, die er als Volk mit vernichten wollte. “Willy Brandt” war dabei sein Kampf- und Tarnname.

    Er hat ein nettes Buch geschrieben: “Über Deutsche und andere Verbrecher”, daß er dann komplett von der SPD aufkaufen und vernichten ließ, als ihm Wehner geraten hatte, seine antideutsche Gesinnung zu verbergen, wenn er Bunzelkanzler werden wolle.

    In Auschwitz hat er dann als Kanzler vor dem Gedenkstein mit den 4 Mio gekniet und die ewige Deutsche Schuld daran bekannt, obwohl er wußte, daß diese Zahl maßlos überzogen ist und selbst von den philosemitischsten der “Holo-Wissenschaftlern” privat als Propaganda bezeichnet wurde.

  • 28 Dämonkrattenverachter // Jul 7, 2009 at 8:12

    Unsere Befreier, die uns zur Freiheit gleich noch die Dämonkrattie schenkten, sind uns wie immer einen Schritt voraus. Armenspeisung, Zeltstädte, nagelneu KZs und Sarglager für zig Millionen unbotsame Dämonkratten … das Füllhorn der Dämonkrattie wird natürlich zuerst über God’s own country entleert. Obimbo Messias Baracke, die nwo-Marionette der 300 Weltbeherrscher, hat für die kriechend und sabbernd nach Anweisung heischende Äinschie aus der Bunzelrepublik Absurdistan gewiss noch ein paar köstliche Brosamen in petto.

    “We Now Have A Total Gangster Government”

    http://www.youtube.com/watch?v=thR-lVuztIY

  • 29 Harro // Jul 7, 2009 at 10:21

    Wenn man einen Krieg bedingungslos verliert, muss man tun, was die Sieger wollen.
    SO EINFACH IST DAS.

  • 30 Silvio der Gesell // Jul 7, 2009 at 11:32

    Zum 29.
    “Wenn man einen Krieg bedingungslos verliert, muss man tun, was die Sieger wollen.
    SO EINFACH IST DAS.”

    Für immer und ewig ? oder nur bis alle für immer und ewig “umerzogen” wurden ???

    Warum haben ALLE anderen “Schurkenstaaten” der 30er und40er längst einen Friedensvertrag ???

  • 31 Silvio der Gesell // Jul 7, 2009 at 11:33

    Dr. Iwan Götz lesen:
    “Warum hat Deutschland keinen Friedensvertrag ?”

  • 32 Silvio der Gesell // Jul 7, 2009 at 12:46

    Mal sehen wann Herr Egon Bahr seine Aussage widerruft oder ähnliches … (das war nicht so oder in diesem Zusammenhang gemeint…)
    M.E. lässt sich das $y$tem nicht so einfach in die Ecke treiben, Wetten ?

  • 33 Unser Grossdeutschland // Jul 7, 2009 at 14:46

    @Harro

    Nur weil man Ihnen nach dem Krieg jedes nationale Rückgrat entfernt hat, wenn Sie überhaupt jemals eines hatten, ich erinnere an ihre defaitistischen Sprüche 1944, heißt das nicht, daß wir Nachgeborenen, die das Pech haben in der BRD leben zu müssen, diesem absoluten Tiefpunkt deutscher Geschichte, diese armselige Helotenhaltung übernehmen müssen. Im Gegensatz zu Ihnen hat mein Grossvater an der Ostfront gekämpft, wurde mehrfach ausgezeichnet EK I und II, Nahkampfspange in Silber, Verwundetenabzeichen in Silber und hat nach 1945 immer zu Deutschland gestanden obwohl er politisch ein bürgerlicher Sozialdemokrat war (aber immer national, würde er noch leben er würde auskotzen bei dieser SPD). Er hat auch immer darauf bestanden, daß die Deutschen trotz Niederlage sich nicht unterkriegen lassen dürfen. Wie armselig wirkt im Vergleich dazu ihre Unterwürfigkeit, sie erbärmlicher Besatzerknecht.

  • 34 Gunvald Larsson // Jul 7, 2009 at 17:26

    Na, @Harro, alter Tangobubi, wieviel Schokolade und Chewing Gum haste denn bekommen von deinen Siegern?
    Hast heute bestimmt Gicht in den Fingern vom vielen zur-Swingmusik-mitschnipsen.

  • 35 ede // Jul 7, 2009 at 18:03

    @Freibeuter(Kommentar Nr. 26)
    Wem willst du das denn erzählen, der vorgeschobene Absetzungsgrund sei auch der tatsächliche gewesen? Nachdem sich Brandts Untauglichkeit für usraelische Interessen herausgestellt hatte, wurde dem Helmut Schmidt schon im November 1973 gesagt, er werde der nächste Bundeskanzler. Eingefädelt wurde die sogenannte Guillaume-Affäre vom sich als Antisozialisten ausgebenden, in wirklich aber zu handfesten jüdischen Kreisen Bolschewisten-Kreisen gute Beziehung habenden Franz Josef Strauß. Strauß (ein bekannter jüdischer Name) versuchte noch zum Schluß mit einem Milliardenkredit die DDR zu retten. Seine Waffengeschäfte mit Israel sind auch bekannt und schließlich hatte der jüdische Geldvermittler Schalck-Golodkowski noch die Ehre, in seinem Haus zu wohnen. Brandts spätere Frau Brigitte Seebacher weist auch die konspirative Rolle Herbert Wehners in der Angelegenheit nach.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Brigitte_Seebacher-Brandt

  • 36 werner stauffacher // Jul 7, 2009 at 19:00

    @den Gesellen Silvio :
    Warum die anderen “Schurken”-Staaten einen Friedensvertrag bekommen haben? Nun ganz einfach : weil die Alliierten mit diesem Kroppzeug gleich wieder fertig wären, wenn sich dort was rührt. Aber ein Deutschland, das 21 Jahre nach einem verlorenen ersten Weltkrieg sechs Jahre in der Lage war, der ganzen Welt die Stirn zu bieten, das fürchten sie noch heute. Auch wenn wir derzeit vor ihnen wehrlos im Dreck liegen. Ich bin unendlich stolz und dankbar diesem einzigartigem und wirklich auserwähltem Volk anzugehören. Und wenn es auch vielleicht nur noch 6 Mio. echte Deutsche geben sollte, wie damals nach dem dreißigjährigen Krieg : Das Reich wird neu erstehen und dann wird diese Brut aus der Levante endgültig im Orcus der Geschichte verschwinden. Amen!

  • 37 rrrassist! // Jul 8, 2009 at 0:42

    & Hans-Joachim (27)

    Danke für den Hinweis!
    Hab kurz mal nachgesehen, lt. wikipedia hiess er Herbert Ernst Karl Frahm.

    Und was Du und Andere an Infos über diesen Mann hier schreibt… aua, derbe… und sowas kriegt Nobelpreise!

  • 38 Unperson // Jul 8, 2009 at 2:04

    @Unser Großdeutschland

    “Nur weil man Ihnen nach dem Krieg jedes nationale Rückgrat entfernt hat, wenn Sie überhaupt jemals eines hatten, ich erinnere an ihre defaitistischen Sprüche 1944,…”

    Mit welchem “Harro” identifiziert sich der Schreiber Ihrer Ansicht nach?

    Mit diesem etwa:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Harro_Schulze-Boysen
    ??????

    Jene rote Ratte wurde allerdings schon 1942 ihrer Bestimmung zugeführt.
    Es steht allerdings zu befürchten, daß dieses Subjekt einer Anzahl von Straßen, Plätzen und Schulen in der Ex-Ostzone, und nach deren Westerweiterung wohl auch anderer Orten, seinen Namen lieh.

  • 39 Unperson // Jul 8, 2009 at 3:06

    @rrrassist!
    @Hans-Joachim
    @ede

    Man muß sich eigentlich nur darüber klar werden, daß es sich bei besagtem Kniefallkanzler um den erfolgreichsten Kommi-Maulwurf aller Zeiten – (Erinnert sei an das von Barzel initiierte Mißtrauensvotum, das an zwei – vom DDR-Stasi gekauften – CDU/CSU-Abgeordneten [Julius Steiner & Leo Wagner] scheiterte. EIN Sachverhalt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Roten: Sie haben die schon von Marx propagierten Unterwanderungsstrategien zu einer regelrechten Kunstform erhoben [Heute beherrschen sie selbst die CDU] und treten unter zahllosen, ständig wechselnden Tarnnamen auf: Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten, Liberale, Republikaner [Span. Bürgerkrieg], Demokraten, Grüne, SED, PDS, LINKE… Die Liste läßt sich fortsetzen) – und einen Bolschewiken reinsten Wassers handelte, der einst unter allerlei Pseudonymen überaus entlarvende Schriften mit Titeln, wie: „Verbrecher und andere Deutsche“ oder „Guerillakrieg“ verfaßte, der 1933 als 19-jähriger Nachwuchsbolschewik (SAP-Mitglied) Hals über Kopf vor den pöhsen Nazis fliehen mußte (Kein Schwein kannte ihn damals), dann als heldenhafter Meuchelmörd… ääh – Partisanenkämpfer in Erscheinung trat und sich später im „befreiten“ Deutschland von seinem SPD-Parteigenossen und Innenminister großzügig für ein „verpaßtes“ Studium „entschädigen“ ließ!

    Ich zitiere aus:
    Peter Kleist: „Wer ist Willy Brandt? – Eine Antwort in Selbstzeugnissen“
    National-Verlag Hannover, 1970 (Sehr aufschlußreiche Schrift, die ich nur wärmstens empfehlen kann!)

    „„Willy Brandt“ ist einer der Decknamen, die Herbert Ernst Karl Frahm aus Lübeck in seinen gefälschten Pässen benutzte, als er nach seiner Emigration aus Deutschland für seine Sozialistische Arbeiterpartei (SAP), eine linksextreme, sowjetfreundliche Gruppierung, in mehreren europäischen Ländern tätig war.
    Es ist das erste Mal in der Geschichte Deutschlands und aller anderen nichtkommunistischen Länder, daß ein Politiker, Außenminister und Regierungschef sich eines Decknamens bedient. Es gab bisher nur EIN Staatswesen, dessen führende Politiker unter Pseudonym auftraten, die Sowjetunion. Die Uljanow-Lenin, Djugaschwili-Stalin, Skriabin-Molotow, Sobelsohn-Radek, Bronstein-Trotzki, Rosenfeld-Kamenew oder Wallach-Litwinow behielten ihre Tarnung bei, als sie nach dem militärischen Zusammenbruch des Zarenreiches die Führung der von den Kerenskis gemachten Revolution mit blutigem Terror an sich rissen.
    In der nicht-bolschewistischen Welt war dieser Brauch bisher nicht üblich. Kein deutscher, englischer oder amerikanischer Staatsmann, nicht einmal die kurzlebigen Desperados latein-amerikanischer Diktaturen fanden es für gut, sich als etablierte Politiker der Umwelt unter dem Alias zu empfehlen, das sie etwa in der Zeit geheimer Verschwörung angenommen hatten. Erst die Sozialdemokratische Partei Deutschlands stellte ihren Wählern einen Bundeskanzler-Kandidaten unter Decknamen vor.
    Was verdeckt das Pseudonym Willy Brandt? […] Ist Willy Brandt ein Mensch, der in der Illusion lebt, er könne durch Unterwürfigkeit das Wohlwollen des östlichen Machtblocks erkaufen? […] Hegt er die phantastische Hoffnung, daß die Weltgeschichte am Ende sei und daß die Anerkennung der gegenwärtigen Demarkationslinien in Europa und vielen anderen Teilen der Erde diese durch Krieg und Willkür gezogenen Linien zu ewigen Grenzen friedlicher Nachbarschaft umwandeln würde?
    Oder dient Brandt auch heute noch den Zielen und Plänen, die er vor der Bonner Machtübernahme in Wort und Schrift und Tun verfolgte und von denen er sich nie losgesagt hat?
    Diese Frage kann jeder eindeutig beantworten, der die politischen Selbstzeugnisse des Frahm-Brandt aus der Zeit von 1933 bis 1946 mit dem Weg vergleicht, den er heute eingeschlagen hat und trotz aller uns als katastrophale Fehlschläge erscheinenden Rückwirkungen zäh und unbeirrbar verfolgt.“

    [...]

    “Frahm landete in Oslo, unternahm von dort aus zahlreiche Reisen, wobei er sich gefälschter Papiere bediente, war nach eigener Darstellung in Paris, Brünn und Berlin und zog für einen längeren Aufenthalt nach Spanien, wo er auf der Seite der roten, internationalen Brigaden als Zeitungskorrespondent tätig war. Bei der Besetzung Norwegens 1940 tarnte er sich mit einer norwegischen Soldatenuniform. Er kam in kurze deutsche Kriegsgefangenschaft und wechselte nach Entlassung nach Schweden über. Das Jahr 1945 sah ihn wieder in Deutschland, zuerst in Nürnberg beim Tribunal der Sieger, später als norwegischen Pressemajor in eleganter Uniform in Berlin. Auch seine Frau Rut trug damals eine norwegische Uniform.“
    (S.13)

    [...]

    “Lehrbuch des Meuchelmordes

    1942 bringt Brandt das Buch „Guerillakrieg“ heraus, einen Ratgeber für Heckenschützen, mit dem sich Brandt eindeutig gegen die Haager Landkriegsordnung mit ihrem Verbot des Heckenschützenkrieges stellt. Mit diesem Leitfaden des Meuchelmordes leistet Brandt einen Beitrag zur Niederreißung der Dämme, die die europäische Kulturgemeinschaft mit Haager und Genfer Konvention gegen die Ausuferung hemmungsloser Brutalität im Kriege errichtet hatte. Der Partisanenkrieg verwischt absichtsvoll die Grenzen zwischen Zivilist und Soldat. Er fordert bewußt den Gegenschlag gegen die Nichtkombattanten heraus in deren Schutz der Meuchelmörder nach vollbrachter Tat untertaucht.“
    (S.18f)

  • 40 Unperson // Jul 8, 2009 at 3:10

    http://de.wikipedia.org/wiki/Steiner-Wienand-Aff%C3%A4re#Beteiligte_Personen

  • 41 stromerhannes // Jul 8, 2009 at 7:03

    Mein Vorschlag zur Abhilfe dieses schäbigen, unbefriedigenden Zustandes:

    Art. 146 GG per sofort umsetzen.

    Schulterschluss mit allen Vereinigungen, die daran arbeiten.
    Dazu die Methodik der Propaganda so verfeinern, dass mit wenig Geld die Masse des Volkes erreicht wird und einsichtig per Volksentscheid mitzieht!

    Schnell muss es gehen- noch vor der Bundestagswahl!!!

    Notbremse!

    st.

  • 42 Unser Grossdeutschland // Jul 8, 2009 at 10:15

    @Unperson

    Vollste Zustimmung in jeder Beziehung. Und die Bücher von Peter Kleist sind sowieso ein MUSS für jeden deutschen Nationalisten bzw. Nationalsozialisten. Daß wir solche Leute heute nicht mehr haben ist ein großes Problem der nationalen Bewegung.

  • 43 Georg // Jul 11, 2009 at 21:07

    @ PA

    herrlich, bit ein kleiner Orwell..

Leave a Comment