Daß in Deutschland so mancher evangelische Pastor eher ein linker politischer Agitator ist als ein Seelsorger, ist längst bekannt. So weit wie Lothar König hat es aber noch niemand der geistlichen Damen und Herren gebracht.
Der Mann ist in Jena Stadtjugendpfarrer und unumstrittener Anführer der Krawall-Antifa. Wann immer “gegen rechts” demonstriert wird, läuft König in der ersten Reihe und bemüht sich als Einpeitscher um die richtige antifaschistische Stimmung.
Jetzt sitzt der linke Agitator im Jenaer Stadtparlament. Eine gemeinsame Liste mit Kandidaten verschiedener linksextremer Parteien hat dies möglich gemacht. Lothar König, Mitglied bei den Grünen, hat sich in dem gemeinsamen Flugblatt der “bürgerlich- anarchistischen Front” zugerechnet. Sein Töchterchen Katharina, Mitglied der PDS, zählt sich, ganz militaristisch, zum “autonomen linksradikalen Kommando”. Sie kam ebenfalls in den Stadtrat der Thüringer Universitätsstadt.
Von Jenaer NPD-Wahlkämpfern wurde der anarchistische Pastor beim Bemalen von Plakaten erwischt. Gar nicht so lustig fanden Vertreter der Stadtverwaltung das Beschmieren von Straßenpflaster von König und Konsorten. Vielleicht sollte das der Einstand für seine kommunale Tätigkeit sein.
Der Mann ist im Auftrag der evangelischen Kirche für die Betreuung “gefallener” Jugendlicher zuständig. Kaum zu glauben, daß irgend jemand freiwillig diesem Mann gefährdete und ungefestigte junge Menschen anvertraut. Was bei denen bis dahin an negativen Eigenschaften noch nicht vorhanden war, bringt ihnen der Anarchist aus der Kirche bestimmt mit.
Die beiden Bilder belegen, daß der linke Pastor und seine Klientel durchaus zusammenpassen.
Frank Schwerdt, 30. Juni 2004



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