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| Udo Voigt |
oder „NPD-Chef unter Verdacht“, so oder ähnlich heißt es derzeit in den Medien. Ausgangspunkt dieser Kampagne gegen mich ist erneut das Magazin „DER SPIEGEL“. Zur Erinnerung: „DER SPIEGEL“ hatte erst in diesem Jahr vertrauliche Inhalte aus internem ePost-Verkehr von Mitgliedern des NPD-Parteivorstandes veröffentlicht. Offensichtlich ist er auch im Besitz der Ermittlungsakte „Kemna“ oder hat zumindest einen guten Informanten an der Hand. Kemnas Machenschaften sollen nun Grund zu weiteren Verdächtigungen liefern.
In der „SPIEGEL“-Meldung wird der Eindruck erzeugt, daß ich unter Umgehung der Vorschriften des VII. Abschnittes des Parteiengesetzes der Partei Gelder zur Verfügung gestellt haben soll, die nicht in den Rechenschaftsberichten aufgeführt wurden. Das ist falsch! Es handelt sich bei allen genannten Beträgen um Darlehen und nicht um Spenden und diese müssen eben nicht einzeln aufgeführt werden. Die Darlehen der genannten Frau sind letztlich beide bei der NPD angekommen und selbstverständlich zu Parteizwecken verwandt worden. Dies hatte sie uns ausdrücklich genehmigt und erst dann, wenn wir 2009 die Gelder nicht auf eine Stiftung überwiesen haben sollten, müssen sie zurückgezahlt werden.
Über meine damalige Firma wurde 2004 ein Darlehen auf das NPD-Konto weitergeleitet und später wieder vom NPD-Konto zurücküberwiesen. Die Kontoauszüge und Verträge belegen alles eindeutig. Warum also diese Aufregung? Darlehen sind nun mal keine Spenden und so können die jetzt im „SPIEGEL“ veröffentlichten Daten auch nicht von der Bundestagsverwaltung dazu mißbraucht werden, der NPD Gelder aus der staatlichen Teilfinanzierung der politischen Parteien vorzuenthalten.
Es ist aber offensichtlich, daß die Machenschaften Kemnas es dem System ermöglichen, weitere Verdächtigungen zu konstruieren. Man versucht nun, mich in die kriminellen Machenschaften Kemnas hinein zu ziehen. Es wird allerdings bei dem Versuch bleiben. Wir werden vor dem Bundesparteitag noch viele an den Haaren herbeigezogene Gerüchte aus der Giftküche der Systemmedien zugespielt bekommen, um das Vertrauen in unseren Reihen zu erschüttern. Das BRD-System scheint einen anderen Parteivorsitzenden zu wollen, das ist mir nun klar. Mit all den politischen Prozessen der letzten Jahre sind die Herrschaften gegen mich nicht wirklich weiter gekommen, so müssen nun Finanzgerüchte her.
Aus all den genannten Gründen ist der kommende Parteitag im Frühjahr so wichtig, damit wieder Politik „nach vorne“ gemacht werden kann. Wir werden dann sehen, wessen Rechnung aufgeht. Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am Besten. Derzeit ist mir allerdings nicht zum Lachen, dafür wiegt die Kemna-Affäre zu schwer. Letztlich liegt hier die Ursache dafür, daß wir uns wieder einmal mit uns selbst beschäftigen müssen. Dabei ist es an der Zeit, endlich die politischen Chancen in dieser Zeit zu erkennen und aufzugreifen. Daran werde ich auch bis zum Parteitag in erster Linie arbeiten und nur noch Stellung in eigener Sache nehmen, wenn ich öffentlich attackiert werde.
Dipl.sc.pol. Udo Voigt
NPD-Parteivorsitzender
Berlin, den 01. Dezember 2008
Quelle: NPD 01.12.08
Siehe auch
Und das sagte Holger Apfel – Altermedia 30.11.08
Dubiose Finanztransaktionen -Altermedia 29.11.08





47 responses so far ↓
1 TodosAlemanesUnidos // Dec 1, 2008 at 16:57
Warum unterschreibt der Parteivorsitzende nicht mit: Udo Voigt, Diplompolitologe
(Der Titel im Kürzel ist nicht aussprechbar !)
2 Johannes // Dec 1, 2008 at 17:00
Man sollte eben nicht alles glauben was in den Medien verbreitet wird.
Wir wissen doch alle aus eigener Erfahrung, wie Übel einem von der medialen Einheitsfront mitgespielt werden kann.
3 sachsenuwe // Dec 1, 2008 at 17:09
Ich vertraue dir Udo! Weiter so!
4 KSK 18 // Dec 1, 2008 at 17:42
Sehr geehter Herr Voigt !!!
Es ist scheiss egal wer der Vorsitzende der NPD ist, den es geht hier nicht um die Partei sondern um Deutschland….
Also sorgen sie endlich für den Zusammenschluß der NPD und DVU, damit endlich Kräfte freigesetzt werden, die unsere Bewegung zum Sieg führt….
Nur gemeinsam sind wir Stark, und können die Feinde Deutschlands besiegen und unsere geliebte deutsche Heimat retten…
Vission,Mission, die Freiheit ist der Lohn…
5 wolzow // Dec 1, 2008 at 17:49
…und diesen Text hat ein Offizier verfasst?
“Letztlich liegt hier die Ursache dafür, daß wir uns wieder einmal mit uns selbst beschäftigen müssen. Dabei ist es an der Zeit, endlich die politischen Chancen in dieser Zeit zu erkennen und aufzugreifen. Daran werde ich auch bis zum Parteitag in erster Linie arbeiten und nur noch Stellung in eigener Sache nehmen, wenn ich öffentlich attackiert werde.”
Soso, und wenn Deine Dir unterstellten Kameraden attackiert werden stehst Du nicht hinter oder vor denen?
Ein feiner Herr Offizier. Ich hoffe man hat im auf der Akademie das Essen mit Messer und Gabel beigebracht.
Fazit:
Anfangs durchaus eine korrekte Erkenntnis und danach nur noch ICH- ICH-ICH.
Solche Offiziere wirft auch nur die Bw aus- kopfschüttel.
6 NPD KV UNNA / HAMM // Dec 1, 2008 at 17:50
Der Traum lieber KSK @4von der Einheit der Nationalen ist so alt wie die BRD, leider gehören immer mehrere dazu sich zu einen.
Wenn der eine will, der andere aber nicht wird es schwierig.
Das ist wie bei einer Heirat. Wenn nur einer will, wird nichts aus der Ehe.
http://www.npd-unna.de
7 kamerad // Dec 1, 2008 at 17:51
Sehr Geehrter Herr Voigt also ich kann nicht verstehen wie sie von der Hinterziehungssache nichts wussten einem muss es aufgefallen sein das so viel geld fehlt.
Mein vertrauen ist sehr gering zu ihnen den irgendwie wurde in diesem fall nichts mehr intern ermittelt den ein einzelner kann so viel geld nicht hinterziehen.
kg
8 Thüringen // Dec 1, 2008 at 17:52
Die Thüringer NPD steht ebenfalls hinter Voigt.
9 Torres // Dec 1, 2008 at 17:54
Fehlt nur noch:
“Deshalb spenden sie jetzt für Deutschland –
hoch die nationale Solidariät”
10 Supermann 01 // Dec 1, 2008 at 18:42
Bravo Udo!
11 G.Benutzer // Dec 1, 2008 at 18:46
Der letzte Satz könnte auch bedeuten: Eure Fragen könnt ihr euch in die Haare schmieren, ich sach nix mehr.
Die Schuld hin- und herschieben und alles am langen Arm verhungern lassen.
12 Schlesisches Blut // Dec 1, 2008 at 18:59
Mh nicht viel neues von dem Herr Offizier!
Bin mal gespannt auf den Parteitag, da ich heute mit einigen höheren Mitglieder gesprochen habe und mir gesagt wurde, dass sie selbst schon damit rechnen Ihre Reden nach 5 Minuten abbrechen zu müssen, da es einigen da wohl nicht so ganz in den Kragen passt!!!
Sowas schon in der eigenen Partei……….
13 Dickkopp SH // Dec 1, 2008 at 19:00
“Wer zuletzt lacht, lacht bekanntlich am Besten.”
Wirklich, Kamerad Udo?
Oder liegt es vielleicht auch nur daran, daß er den Witz nicht verstanden hat?
Alle denken an sich, nur ich, ich denk´an …..
14 Udo Voigt // Dec 1, 2008 at 19:04
Auch wenn Herr Voigt mit der Kemna-Affäre nichts zu tun haben sollte, ist es längst Zeit für einen neuen Bundesvorsitzenden, am besten noch vor der ersten landtagswahl 2009, in jedem Fall vor der Bundestagswahl.
Schade, dass Udo Pastörs in Mecklenburg wohl genug zu tun haben dürfte.
15 Beobachter // Dec 1, 2008 at 19:30
Ich finde, die Erklärung von Voigt lässt durchaus die Möglichkeit offen, dass Voigt nicht an seinem Stuhl klebt. Vielleicht gibt es eine Doppelspitze (Voigt: Vorsitzender, X: Spitzenkandidat)
16 ichsachmal // Dec 1, 2008 at 19:34
Also entweder er war an der Veruntreuung beteiligt, oder er war zu doof, was zu merken.
In beiden Fällen als NPD-Vorsitzender für mich nicht wählbar.
Treten sie zurück Herr Voigt, sie werden die Affäre nicht mehr los.
17 Kameradschaft Lichtenfels // Dec 1, 2008 at 19:35
Wolzow möchte wahrscheinlich den Aufbau einer Partei der deutschen Revolution. Diese hat eine Weltanschauung des Nationalismus mit revolutionären Charakter und mit militärischen Strukturen.
Der revolutionäre Kampf in unserem deutschen Vaterland wird nicht den Höhepunkt erreichen wenn das Volk sein nationales Bewußtsein nicht wiedererobert. Unser deutsches Volk hat das Erbe einer glorreichen und tausendjährigen Vergangenheit, mit einen Kampf um die nationale Einheit und nationalen Widerstand gegen die napoleonische Fremdherrschaft. Aus diesem Grunde sollte das historische Bewußtsein aufgearbeitet und unsere kämpfende Vergangenheit in befreiende Kraft verwandelt werden. Der nationale Kampf, mit dem Auftreten gegen die napoleonische Fremdherrschaft, des Wartburgfestes von 1817 in Eisenach, dem Hambacher Fest vom 27. bis 30. Mai 1832 auf dem Hambacher Schloß, der Deutschen Revolution von 1848/49 ist untrennbar mit der Aufarbeitung des historischen Bewußtseins unseres deutschen Volkes verbunden. Der Name NPD, heißt Nationaldemokratie und hat den alten Anspruch unserer Nation sich zu befreien, auch ohne militärischen Strukturen. Andreas Hofer soll alles andere als ein militärisches Genie gewesen sein und doch waren er und sein wüster Haufen den Militärs aus Frankreich ein furchtbarer Gegner gewesen. Ganz Deutschland, ach in Schmach und Schmerz. Es blutete der Brüder Herz. Vielleicht sollten sich die Deutschen, die es noch sein wollen, an das Andreas Hofer Lied erinnern und sich verhalten wie treue Waffenbrüder.
18 Mainfranken // Dec 1, 2008 at 19:50
Hier wird öfters die Forderung nach einem neuen Bundesvorsitzenden laut, doch ich denke, nach all den Jahren kennt der Bürger Voigt, der, in meinen Augen mit einer der naja gescheitesten der Partei ist.
Ich denke jeder Kamerad hier würde die NPD wählen, doch was ist mit den Protestwählern usw.? Einem neuen Vorsitzenden steht man ja immer erstmal skeptisch gegenüber und das bewegt den ein oder anderen dann dazu NICHT DER Partei seine Stimme zu geben.
19 Eisenherz // Dec 1, 2008 at 20:18
Udo Vogt kommt spät sehr spät aber er kommt. Wie glaubwürdig der Text von ihm ist mag jeder Leser für sich selbst entscheiden aber meiner Ansicht nach kommt er viel zu spät. Zu lange gewartet und noch immer wird gewartet auf den kommenden Bundesparteitag, so kann man mit seinen Mitgliedern nicht umgehen. Es müssen alle Punkte auf den Tisch das Pro und das Contra und dann soll entschieden werden, so taten es unsere Väter und so sollte es auch die NPD Spitze machen.
Ansonsten ist der politische Schaden so groß das die NPD den Weg der Republikaner folgen wird, sie kann ganz schnell in die Bedeutungslosigkeit versingen und sich von der politischen Bühne, wo sie sowieso nur eine Randstellung einnahm, verschwinden.
Es liegt nun an den NPD Funktionären ob das gewollt ist oder nicht und an keinem anderen NPD Mitglied schon gar nicht an den Wählern.
20 Andi // Dec 1, 2008 at 20:18
Ich habe der NPD ein Darlehen gewährt und es nach Ablauf der abgesprochenen Frist anstandslos zurückerhalten. Den Medien traue ich keinen Millimeter mehr über den Weg; dem Spiegel schon gleich dreimal nicht. Herr Voigt ist derzeit durch nichts und niemanden zu ersetzen.
21 Feuersturm // Dec 1, 2008 at 20:26
Ich glaube nicht an eine bewusste Schuld von Udo Voigt. Ein Täter würde anders reagieren. Ich denke es war blindes Vertrauen. Und mal ehrlich, würden wir einen langjährigen Weggefährten und Kameraden nicht auch trauen? Was blieb Udo Voigt anderes übrig? Seinen Freund und Kameraden überwachen? Man sollte schon realistisch sein. Nur Udo Voigt und eine geschlossene NPD wird Erfolge ernten können. Das weiß auch dieses verlogene System! Es wird alles auf Spaltung, Zerrissenheit und Misstrauen setzen. Udo Voigt sollte die Partei in das Superwahljahr führen! Was danach kommt und wie dann die personelle Schiene gestellt wird, sehen wir dann. Nur Einigkeit macht stark! NPD voran!
22 wolzow // Dec 1, 2008 at 20:29
@Kameradschaft Lichtenfels // Dec 1, 2008 at 19:35 :
Ich verstehe zwar nicht wie Du die NPD da reinbringst, aber ich nehme an Du beziehst Dich lediglich auf den Namen und weniger auf die Partei als solche.
Gut beschrieben und Andreas Hofer ist ein passendes Vorbild für die heutige Zeit, der aber sicher nie einer heutigen Partei würde beitreten.
Ein Volksheer zum nationalen Widerstand bildet sich nicht aus einer Disziplin heraus, sondern aus einem (gemeinsamen) Willen.
Der Film Kolberg ist dazu der beste Lehrfilm überhaupt. Wenn das Volk willig ist, kommt die Armee schnell Gewehr bei Fuss. Siehe auch Thailand, der Heereschef weigert sich auf das Volk zu schiessen und fordert die Regierung auf ab zu treten.
Die militärischen Strukturen bilden sich später heraus, während des Kampfes. Nicht das Pferd von hinten zäumen. Aber im Grossen und Ganzen geht es in die richtige Richtung.
Geschichte wiederholt sich, ergo kann man der Zukunft völlig gelassen entgegensehen. Ich sehe die NPD aber als Karteiregister des uns feindlichen Systems für spätere potentielle Freiheitskämpfer.
Hier sammelt das System, also der Feind, Informationen über seine zukünftigen “Gegner aufs Blut”.
Das ist nicht gut………..
23 bildad // Dec 1, 2008 at 20:51
“Sollte ein Mitglied der SLP eine bezahlte politische Funktion übernehmen, so hat sich sein/ihr persönliches Einkommen höchstens an einem durchschnittlichen Facharbeiterlohn orientieren. ”
http://www.slp.at/50.html
Da könnte wer von der NPD die Bestimmung der Ösi- Trotzkisten übernehmen und den Antrag beim nächsten Parteitag stellen, die NPD-Statuten so zu ändern.
Na wer traut sich ?
Apfel und Marx im Chor, was ist das für ein ultrabolschewistischer Antrag, Kameraden stimmt mit NEIN.
24 noch NPD-Mitglied // Dec 1, 2008 at 21:15
Den Medien sollte auch wirklich keiner mehr trauen das fordert schon der gesunde Menschenverstand, aber ob Udo Vogt und anderen Funktionären der NPD wirklich getraut werden kann, das steht auf einem anderen Blatt.
Viele Fragen werden von denen nicht oder nur unzureichend beantwortet. Die taktische Vorgehensweise dieser Partei muß in Frage gestellt werden, mangels Erfolg. Wo sind die lange versprochenen Strukturen?
Wo sind die Schulungsheime, Schulungen, gemeinsamen deutschen Feierlichkeiten, Großdemos, regionale Verwurzelungen, Überprüfungen der Funktionsträger, charakterlichen Schulungen, funktionierenden Rechtsabteilungen und nationalen Arbeitgeberorganisationen?
Diese Zeit sollte die NPD wirklich nutzen sich neu zu orientieren und dann gemeinsam alle an einem Strang ziehend das Visionsjahr 2009 zu bestreiten. Es wäre auch nicht das Allerschlechteste wenn irgend welche Geldgeber endlich dafür sorgen würden das sich Strukturen entwickeln die brauchbar und kurzfristig funktionsfähig anlaufen konnen. Ich denke es gibt gute Verbindungen ins Ausland oder waren das alles nur Presseenten?
25 Stahlhelm65 // Dec 1, 2008 at 21:35
@Udo Voigt
Wenn alles stimmt,wie Du es sagst,bin ich auf Deiner Seite!
Habe selbst ne Firma und wollte für die Wahrheit etwas spenden,aber Kemna kam dazwischen.
Da muß man logischerweise mißtrauisch sein!
Aber wie gehts weiter? Wir brauchen Freiheit wie die Luft zum atmen!
Wir brauchen einen Tv-Sender wie Al-D..,der die Massen bewegt.
Ohne visuelle Offenbarung keine Zukunft.
Leider müssen wir hier auf Massenpsychologie zurückgreifen.
Schriftmedien alleine bringen nicht so viel!
Dazu brauchen wir die DVU!
26 Stahlhelm65 // Dec 1, 2008 at 22:09
N.B.
Was ich gestern hier schon gesagt habe:
Das Zeitalter der Kränkung muß vorbei sein,
wir sind das wahre Deutschland und nicht der Besatzerstaat BRD von Yankees Gnaden!
Das muß endlich in alle Köpfe: ohne echten Friedensvertrag keinen Frieden!
Die Einheit mit der Schere im Kopf ist nicht genug!
Ohne uns wäre
Europa nichts!
Vaterland!!!
27 Siegfried // Dec 1, 2008 at 22:17
Ach Udo, warum sprichst du in der Ichform und nicht in der Wirform?
Es fällt schwer dir zu glauben, so naiv kannst du doch nicht gewesen sein um diesen Kemna blind zu vertrauen, gerade wo der doch so ein wichtiges Amt in der Partei bekommen hat.
Natürlich weiß auch ich das die Gegner der NPD nichts mehr wollen als den Zwietracht und die Uneinigkeit aber die Mitglieder und Wähler der NPD wollen den Erfolg und geornete Strukturen und endlich neue Ansätze und meßbare Erfolge, ist das so schwer zu verstehen?
Nicht immer ist der Gegner der NPD Schuld an Mißerfolgen und internen Streitigkeiten der NPD, kann es sein das nie auf Charaktere und Erfolgsmenschen eingegangen wurde und neue Ideen und Visionäre sofort als Spalter und Zersetzer also als Gegner angesehen werden.
Es gibt keine Probleme nur Lösungen, die Probleme müssen aber auf den Tisch um dann gemeinsam gelöst werden zu können und wer das nicht will oder immer wieder verschieben will, der hat was zu verbergen so müssen doch alle Unbeteidigten denken.
Es liegt doch an dir und deinesgleichen diese Zweifel glaubhaft zu entkräften.
28 Julgeschenk // Dec 1, 2008 at 23:27
“Der letzte Patriot”
von Andreas J. Voigt
Wie ist mit einer nationalen Geheimorganisation zu verfahren, die zunehmend, mit Unterstützung im Hintergrund agierender Gruppierungen und Sympathisanten, so einflußreich im Staat wird und damit die Macht der offiziell, wie auch inoffiziell Herrschenden bedroht, daß sie ins Visier des Bundesamtes für Verfassungsschutz gerät?
Man wird versuchen, diese Organisation zu zerstören, mit allen erdenklichen Mitteln – legal und illegal. Am wirkungsvollsten wird dieses Ziel erreicht, wenn man den geistigen Kopf und Führer dieses Bundes ausschaltet, egal, auf welche Weise.
Sven Hardenberg, eben jener Anführer des Bundes Freier Patrioten in Berlin und politischer Idealist, der verbissen und unbeirrt für seine Ziele kämpft und einsteht, muß dieses Opfer der Politik werden. Mit Hilfe eines V-Mannes und eines bis ins kleinste durchdachten Planes wird Hardenberg von dem ehemaligen BND-Agentenführer Hans Rittmeister in eine Falle gelockt und Ende des Jahres 2000 zur Strecke gebracht. Ohne Aussicht auf Gerechtigkeit erfährt er die Machenschaften der Geheimdienste bei seiner Gerichtsverhandlung am eigenen Leib und muß schmerzlich erkennen, daß er gegen diesen Gegner machtlos ist. Er wird zu knapp fünf Jahren Haft verurteilt.
Nach dem Verrat an ihm ist Hardenberg gezwungen, die kämpferische Hölle der Gesinnungshaft in seiner Heimatstadt Hamburg durchzustehen. Eine Hölle, deren verruchte und verkommene Gestalten er verabscheut, genau wie die herrschenden Verhältnisse, die er mit Engagement zu ändern versucht. Mit Gründung einer “Bruderschaft” gelingt es ihm, alle aufrecht denkenden Männer zu vereinen, als Gegengewicht und im Kampf gegen andere Gruppierungen, zu deren stärkster die MB, “Muslimische Bruderschaft”, zählt. Konkurrenzen, Machtkämpfe und Verteidigung erworbener Territorien sind an der Tagesordnung, aber auch verbotene Wege zu Liebe und Leidenschaft, sowie profane Einblicke in den Knastalltag.
Eine schwere Heimsuchung muß Hardenberg erdulden, als sich ein langjähriger Freund und Bruder in seiner Zelle selbst tötet. Nach einem Mordanschlag auf Hardenberg selbst durch die MB, muß dieser nach Berlin verlegt werden, hält aber auch in der neuen Anstalt unbeirrt an seinen Zielen fest.
Man erlebt ein Wechselbad der verschiedenen Emotionen, die der Knastalltag auf den politischen Gefangenen Hardenberg ausübt, die ihn zeitweise zu zerbrechen drohen. Er lernt jedoch, den unzähligen Schicksalsschlägen innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern zu trotzen, in dem Bewußtsein, gestärkt aus jedem sich bietenden Kampf hervorzugehen.
Während Hardenberg in Gefangenschaft sein ganz persönliches Martyrium erlebt, baut Hans Rittmeister im Laufe dieser Jahre, nach Hardenbergs Verurteilung, eine einflußreiche Gruppe von Behördenangestellten auf, die zunehmend gegen den Staat arbeitet und leitet diese mit hohem Einsatz.
Rittmeister war sich, obwohl zu Anfang noch auf deren Seite stehend, schon seit Jahren dieses schmutzigen Spiels der politischen Obrigkeit und der Geheimdienste bewußt, hatte er es doch jahrelang selbst zur Genüge gespielt.
Stetig verabscheut er diese Machenschaften, und er wendet sich letztlich völlig von seiner ursprünglichen Richtung ab, nicht zuletzt gab die Verurteilung Hardenbergs ihm den entscheidenden Auslöser.
Zur Bestärkung seiner “Gruppe Rittmeister” nimmt er Kontakt zu einem international agierenden Orden – Die Kommenden – in Barcelona auf und verpflichtet sich schließlich ihren Zielen, im festen Glauben und Bewußtsein, nun einen für ihn aufrechten Weg, frei von Heuchelei, gewählt zu haben. Ein Pakt mit dem Teufel – die ominöse Geheimgesellschaft verfolgt eigene Ziele, zu deren Verwirklichung Rittmeister und seine Gruppe gerade zur rechten Zeit auf den Plan treten.
Im Verlaufe dieses gefährlichen Spiels wird Rittmeister, der jahrelang Jäger war, zum Gejagten und ist gezwungen, sich nun eben jenen Widrigkeiten zu stellen, die er vor Jahren immer nur von der anderen Seite aus selbst instruierte: BND und MOSSAD wollen ihn, wegen der zunehmenden Gefährlichkeit seiner Gruppe, liquidieren. Jedoch hat Rittmeister weitreichende Vorkehrungen getroffen, die Sven Hardenberg befähigen werden, nach seiner Entlassung die “Gruppe Rittmeister” zu führen und auch entsprechende Dokumente gegen Die Kommenden in den Händen zu halten, um die anwachsende Macht jener Geheimgesellschaft in Schach zu halten.
Nicht nur die Liebe zum Vaterland, sondern auch die Liebe zu einer Frau wird die Schicksale des jungen Aktivisten Hardenberg und des ausgedienten und gejagten Geheimdienstmannes Rittmeister schließlich, beinahe fünf Jahre später, auf geheimnisvolle Weise vereinen.
Zwischen jener Frau, Dagmar von Hagen, die zu Beginn, ebenso wie Rittmeister, auf der “anderen” Seite steht, und Hardenberg entwickelt sich über die gesamte Haftzeit hinweg ein enges, untrennbares Band. Sie unterstützt ihn uneigennützig und hilft ihm, erlittene Schicksalsschläge zu überwinden. Aus der anfänglichen Skeptikerin wird eine Liebende mit Leib und Seele.
Die unerklärliche Nähe und Verbundenheit zu Rittmeister bleibt für Dagmar von Hagen fast fünf Jahre lang, von ihrem ersten Treffen bei Hardenbergs Verhaftung bis zu seiner Entlassung, rätselhaft – bis sie einen überraschenden Brief erhält.
Der aufwühlende Politthriller ist im
NEUTEUTONIA Verlag
erschienen und spielt in Berlin, in Hamburg, in Spanien und in der Schweiz.
Copyright © 2004 – 2008 Andreas J. Voigt
andreas.j.voigt@gmx.de
Leseproben
Angriff im Morgengrauen
E
s war ein kalter Dezembermorgen im neuen Jahrtausend, aber die Stille des anliegenden Waldes war so trügerisch wie die Reinheit des unerwarteten, früh gefallenen Schnees. Die Lage in dem entseelten Raum war sehr kritisch. Zwei Männer schauten sich eindringlich an. Wut begegnete Furcht, aus Freundschaft wurde erbitterte Feindschaft, und aus Zuneigung wurde Haß.
„Ich bin kein Verräter! Wirklich!“
„Ach nein? Das sehe ich allerdings ganz anders … wenn du erlaubst!“ fügte der aufgebrachte Ankläger sarkastisch hinzu.
„Bitte, glaub mir …“
„Was soll ich? Seit über fünf Stunden sitzt du in der scheiß Wanne und erzählst mir diesen Schwachsinn, aber ich glaub dir kein Wort. Wir wissen doch beide, wie die Wahrheit lautet.“
„Gott verdammt, ich hab nicht gelogen. Ich bin dir immer treu gewesen. Du hast mein Ehrenwort!“
„Dein Ehrenwort? Wenn ich das schon höre, du …!“ bespöttelte sein Gegenspieler süffisant. „Was dein Ehrenwort wert ist, werden wir noch erfahren – egal, wie lange es auch dauern mag. Ich hab genug Zeit, glaub mir! In fünfzehn Minuten, um genau 5.15 Uhr, bin ich wieder da, dann fangen wir von vorne an. Du kannst dich schon freuen …!“
Thorsten Schwamm schaute Sven Hardenberg völlig eingeschüchtert hinterher. Er war am Ende seiner Kräfte. Mit dem letzten Blick, den er auf die beeindruckende Gestalt, die sich soeben mit verächtlicher Haltung von ihm abgewandt hatte, erhaschen konnte, bemerkte er, daß Hardenberg seine Pistole nicht mehr trug. Schwamm war mit aller Deutlichkeit bewußt, daß sein Gegenüber diese Waffe auch nicht brauchte, sie war unnötig, denn Hardenberg selbst war eine Waffe – gefährlich, präzise und, nur wenn unbedingt notwendig, gnadenlos!
Der Chef des BFP, Bund Freier Patrioten, schlug die Tür des großen Badezimmers hinter sich zu und hinterließ Schwamm völlig entblößt in einer mit Marmor gefliesten Eckwanne. Das Wasser war eiskalt. Schon seit Stunden. Schwamm hatte Befehl, es immer wieder abfließen zu lassen, um dann kalt nachzufüllen – eine Maßnahme, so wußte auch er, die seinem Körper sehr schnell die Energie entzog und gleichzeitig das Ziel des Schlafentzuges gewährleistete. Trotz dieses Wissens und der schnell nachlassenden Kräfte, führte er den Befehl stoisch aus, immer und immer wieder. Er traute sich nicht auszusteigen – Hardenberg würde es merken, spüren, dessen war er sich sicher.
Er wurde bis jetzt nicht geschlagen. Hardenberg hatte ihn nicht mal angerührt, aber die Angst blieb. Dies war eines der vielen Dinge, die er selbst unzählige Male miterleben durfte, und die er an seinem ehemaligen Chef und Freund bewunderte: Hardenberg war fähig, einen Mann zu verunsichern, ja ihn völlig einzuschüchtern, und das, ohne ihn auch nur ein einziges Mal angefaßt zu haben, allein durch seine bloße Anwesenheit und einige passende Worte. In diesem Bewußtsein schaute Schwamm in Richtung Fenster. Es war zu klein, reichte nicht, um auszusteigen, aber auch wenn, wäre der Sturz vom Dach tödlich gewesen. Draußen war es immer noch dunkel, und er betete, daß das Tageslicht des neuen Morgens endlich dem Alpdruck der letzten Stunden ein Ende bereiten möge. Um der fortwährenden Schwächung seines Körpers und seines Geistes zu entfliehen, sinnierte er über die Ereignisse der vergangenen Stunden:
Der Vortag lief völlig verkehrt. Um 18 Uhr hätte ein großes Treffen stattfinden sollen. Zum ersten Mal hatte Schwamm einen konkreten Hinweis bekommen. Die Sonderabteilung für Staatsschutz in Berlin machte Druck, wollte endlich verwertbare Beweise gegen den Bund. Sie wollten ihn auch nicht aussteigen lassen, obwohl Schwamm oft darum gebeten hatte. Warum Hardenberg ihn eingeladen hatte, war ihm ein Rätsel gewesen, aber es freute ihn nichtsdestoweniger. Er sollte als Chauffeur fungieren und mußte den Chef pünktlich um 16:00 Uhr, zwei Stunden vor dem angesetzten Termin, in seiner Hauptwohnung am Müggelsee abholen. Zwei Mitglieder des Schutztrupps des Bundes würden mitfahren. Seine Vorgesetzten wollten eigentlich dem Fahrzeug folgen, aber Hardenberg und seine Leute waren erfahren. Schwamm befürchtete Entdeckung und lehnte eine Verfolgung ab. Deshalb wurde sein BMW mit einem Peilsender versehen. Leider entschied sich Hardenberg in letzter Minute, den eigenen Range Rover mit dem Hamburger Kennzeichen zu nehmen. Die Elektrik des Navigationssystems wurde unterbrochen, um eine Anpeilung zu verhindern. Schwamm, der am Steuer saß, hätte gerne telefoniert, ihm wurde aber das Funktelefon abgenommen, mit der Begründung, es gehe um die Sicherheit des Treffens.
Statt in Richtung Wannsee, hatte Hardenberg Schwamm in den Norden Berlins fahren lassen und befahl ihm, in einer gepflegten Nachbarschaft am Rande des Stadtteiles Buch anzuhalten. Hardenberg gab an, daß der Ort des Treffens sich geändert hätte. Die Männer stiegen aus und betraten ein elegantes vierstöckiges Jugendstilhaus. Sie fuhren mit dem neuinstallierten Aufzug in die oberste Etage und gingen in eine große, äußerst geschmackvoll eingerichtete Altbauwohnung. Die hohen Wände, die tiefen Fenster und der Parkettboden aus bestem Kirschholz bestätigten den exquisiten Eindruck. Schwamm war sehr erstaunt – diese Wohnung kannte er nicht. Wie Hardenbergs Hund hier herkam, blieb ebenfalls ein Rätsel.
Noch überraschender war die Gegebenheit, daß zahlreiche Mitglieder des Bundes Freier Patrioten anwesend waren. Hardenbergs Stellvertreter kam, um dessen Mantel abzunehmen und in die Garderobe zu hängen. Links und rechts neben der Eingangstür standen zwei Stühle mit hohen Lehnen. Die beiden Männer vom Schutztrupp nahmen dort schweigend Platz. Schwamm traute sich nicht zu fragen, warum sie hier waren. Hardenberg nahm am offenen Kamin Platz. Der bequeme Klubsessel schien auf ihn gewartet zu haben. Einer der Anwesenden brachte den Humidor, aus welchem sich Hardenberg und die anderen Herren eine Zigarre wählen sollten. Schwamm kannte dieses Ritual, das zur emotionalen Anbindung an die Gemeinschaft beitragen sollte. Er nahm ebenfalls Platz und rauchte pflichteifrig, aber ohne Genuß, während zwei ihm unbekannte Medizin-Studentinnen in der Küche emsig Kaffee aufbrühten und Gebäck auspackten, das sie mitgebracht hatten. Die moderne und hochwertige Einbauküche schien dürftig ausgestattet zu sein, als ob gesellschaftliche Anlässe nicht geplant waren. Die beiden jungen Damen wurden ihm als Silke und Nadine vorgestellt. Nachdem der Kaffee serviert wurde, verabschiedeten sich die beiden ansehnlichen Mitglieder eines befreundeten Berliner Mädelbundes informell, gaben dem Chef einen herzlichen Abschiedskuß und wurden von einem Vorstandsmitglied nach unten begleitet.
Die Stimmung schien angespannt zu sein. Dennoch wurde zwei Stunden lang geplaudert und gelegentlich gescherzt. Endlich sprach Hardenberg – und die Gruppe schwieg voller Bedachtsamkeit. Hardenberg gab bekannt, daß die Konferenz am Wannsee nicht stattfinden würde, da die Herrschaften, welche anreisen wollten, erfahren hatten, daß es eine Sicherheitslücke beim Bund Freier Patrioten gäbe. Eine Quelle hätte den Behörden verraten, daß ein Treffen stattfinden würde. Man konnte die Bestürzung im Raum mit Händen greifen. Schwamm wich das Blut aus dem Gesicht. Er hatte das untrügliche Gefühl, alle würden ihn beobachten. Er wollte hochspringen und losrennen, befürchtete aber, daß seine Beine den Dienst versagen würden. Auch wußte er, daß spätestens bei den Männern vom Schutztrupp, die immer noch neben der Wohnungstür saßen, der Ausbruchsversuch zu Ende wäre. Er hatte dann und wann erleben dürfen, über welche Fähigkeiten diese Krieger verfügten. Aber Hardenberg ging nicht auf seine Person ein. Wurde er entlarvt? Spielten sie ein Spiel mit ihm? Er drohte, besinnungslos zu werden. Seine Nerven lagen blank, lange würde er diese unerträgliche Ungewißheit nicht mehr aushalten können. Eine lange, rege Diskussion brach aus. Als es auch noch zu späterer Stunde an der Tür klingelte, klappte Schwamm beinahe zusammen. Hardenberg rieb die Hände in Vorfreude und lächelte: Die Verpflegung war gekommen und wurde vom Lieferdienst sogleich aufgetragen. Der große Tisch im Wohnzimmer wurde gewissenhaft eingedeckt, danach forderte Hardenberg alle auf, die erstklassigen Speisen zu genießen. Schwamm traute sich nun zu fragen, ob er telefonieren dürfe. Hardenberg sah die kleinen Schweißperlen auf Schwamms Stirn und er spürte seine Unruhe und Unsicherheit, ging geflissentlich darüber hinweg und verweigerte ihm sein Ansinnen auf joviale Weise. Man würde einen wichtigen Anruf erwarten. Funktelefone blieben selbstverständlich ausgeschaltet und die Akkus hatten außerhalb des jeweiligen Gerätes zu liegen.
Nach dem Abendmahl wurden erneut Zigarren und Portwein, Fonseca Vintage Port 2000, gereicht. Unterdessen wurde das Thema ernster. Die Mitglieder mutmaßten darüber, wer der Abtrünnige sein könnte. Sie spielten alle Möglichkeiten spekulativ durch und überprüften nochmals die Referenzen der Mitglieder. Sie landeten auch bei Schwamm, der inzwischen begriffen hatte, daß sie es wußten – alles wußten. Der Raum schien plötzlich viel zu klein, ihm lief es eiskalt den Rücken hinunter und er mußte, mit der letzten Würde, die er noch besaß, dem durchdringenden Blick von Frank Hühn standhalten, der ihn besonders eindringlich musterte. Schwamm fühlte, wie dessen Augen sein Innerstes durchbohrten. Sie waren Schulkameraden in München gewesen, haben im selben Jahr ihr Abitur gemacht. Hühn war auch noch Bereichsleiter für Informationsbeschaffung des BFP und hatte für ihn gebürgt. Schwamm schämte sich zutiefst – im sicheren Bewußtsein, ihn enttäuscht zu haben, alle enttäuscht zu haben.
Dieses grausame Spiel, wie Schwamm es empfunden hatte, ging bis Mitternacht. Plötzlich stand Hardenberg auf und verabschiedete die Mitglieder. Schwamm fühlte sich machtlos. Da keiner sich von ihm verabschiedete, wußte er zu guter Letzt Bescheid, daß er ausgeliefert war. Auch die beiden Herren vom Schutztrupp wurden durch Hardenberg aufgefordert zu gehen. Ein Befehl, den sie nur widerwillig ausführten, da sie hauptsächlich für dessen persönliche Sicherheit zuständig waren. Nachdem alle anwesenden Herren die Wohnung verlassen hatten, schloß Hardenberg die Tür ab und schob den Sicherungsriegel vor. Schwamm stand im Flur und beäugte die ausweglose Lage. Hardenberg drehte sich um, holte seine Glock unter dem Jackett hervor, lud sie durch und steckte sie wieder ein, ohne ihn auch nur eines Blickes zu würdigen.
Hans Rittmeister betrat mit festem Schritt den Einsatzbesprechungsraum im Untergeschoß der geheimen Außenstelle des Berliner Spezialeinsatzkommandos. Es war kurz nach 5 Uhr. Er schaute sich flüchtig, aber nichtsdestoweniger achtsam im Raum um und erkannte die immer gleichen Gesichter – wach, gierig und voller Tatendrang. Er verstand diese Situation gut, war er doch selbst vor vielen Jahren eines dieser Gesichter.
„Guten Morgen, Männer, nehmen Sie bitte Platz, es geht gleich los!“
Rittmeister wollte keine Zweifel an seiner Autorität aufkommen lassen.
Er war kein großer Mann, eher Durchschnitt, maß er nur 1,79 m, bei einem Gewicht von 78 kg, jedoch ohne ein Gramm überflüssiges Fett. Und das mit immerhin 51 Jahren. Man sah ihm an, daß er Sport trieb, viel Sport. Seine hellen Augen strahlten Selbstbewußtsein und Zuversicht aus. Rittmeister kannte seinen Beruf in- und auswendig, und das ließ er auch jeden wissen. Sein kurzer und akkurater Seitenscheitel saß makellos. Sein Gesicht trug die Zeichen der Zeit. Die meisten Narben jedoch verbarg er innerlich. Sein markanter Kopf drehte sich gemächlich hin und her, als er die großgewachsenen und athletischen jungen Polizisten betrachtete, die noch an das Ersprießliche dieser Welt glaubten.
Sie waren so, wie er einst war. Sie zweifelten noch nicht an dem, was sie taten. Noch stellten sie keine philosophischen Fragen, sie fragten nicht nach dem Warum, sie führten Befehle aus. Für wen und zugunsten welchen Zieles, war zweitrangig. Ja, sie waren hervorragend ausgebildet, und sie waren gehorsam. Sie glaubten, die Moral der Zivilisation auf ihrer Seite zu haben, immer „Im Namen des Volkes“. Für sie gab es keinen ethischen Konflikt.
Diese glücklichen Kinder wälzten sich nachts nicht hin und her. Wachten nicht schweißgebadet auf, um festzustellen, daß man verraten worden war, daß man die eigenen Werte und somit die Ehre und den Stolz verloren hat. Oder besser gesagt, verkauft hat. Für sie war es noch ein Spiel, und für Rittmeister auch, immer wieder. Nur so konnte er das alles ertragen. Nur so konnte er morgens zur Dienststelle fahren, und nur so konnte er sie jetzt führen. Aber erst mußte er sie anlügen – wie so oft.
Die Beamten saßen nun in geschlossener Front und harrten der folgenden Ereignisse. Rittmeister lief den Seitengang entlang der langen Wand nach vorne. Die vordere Wand war fast völlig zugehangen. Zahlreiche Observationsaufnahmen, eine Leinwand und eine große detaillierte Karte vom Norden Berlins: Der eigene Gebäudekomplex, dessen Lage der Öffentlichkeit unbekannt war, wurde mit einer gelben Nadel markiert, die drei möglichen Zielobjekte jeweils mit einer roten Nadel. Die Anfahrtswege und taktisch relevanten Begebenheiten vor Ort waren wiederum mittels eines Leuchtstiftes hervorgehoben worden.
Rittmeister nahm Stellung neben dem Tageslichtprojektor und schaute in die angespannten und erwartungsvollen Gesichter der Sondereinheit.
Der heutige Verfassungsschützer dachte an früher. Er hatte in ihrem Alter schon sowjetische Militäranlagen ausgespäht. Das waren noch Aufträge. Da wußte man, was man tat und warum. Da hatten die deutschen Dienste noch einen Ruf – einen guten. Der Kalte Krieg war ein richtiger Krieg und nicht so ein Kinderspiel wie heute. Was ist nur aus diesem Staat geworden? Rittmeister konnte die schematischen Fragen in seinem Kopf nicht abstellen, wie er in letzter Zeit häufiger einsehen mußte. Die klassische Verdrängung funktionierte nicht mehr.
Der Staat deklarierte halbe Kinder zu Staatsfeinden, nur um jemanden jagen zu können. Und warum das alles? Nur, weil manche Jugendliche sich der 60jährigen Umerziehung und der unterbewußten Kollektivschuld entziehen, indem sie mit Stolz und unschuldiger Begeisterung die Nationalhymne singen? Weil für diese jungen Idealisten der deutsche Soldat nicht automatisch als Verbrecher oder Barbar gilt? Weil diese jungen Träumer die gesamte 2000jährige germanisch-deutsche Geschichte betrachten, und nicht nur die der zwölf dunklen Jahre zwischen 1933 und 1945?
Rittmeister wollte aufhören, die immer gleichen Gedanken zu wälzen, die letztlich nur wieder und wieder zu ein und demselben Ende führten, er wollte sich auf das Wesentliche konzentrieren, mußte aufhören, denn er fühlte sich machtlos gegen den Zeitgeist. Was wollte er auch tun? Den „freiesten Staat jemals auf deutschem Boden“ bekämpfen? Eine „Demokratie“, in der täglich Bücher, Musik, Parteien, Vereine, ja, gar Begriffe, Worte, Zahlenkombinationen und höchstwahrscheinlich bald Gedanken verboten werden? Oder doch wie bisher die Systemkritiker ohne Skrupel aus dem Weg räumen? Im Inneren bemerkte er schon seit langem, daß ihm die Kraft zum Widerstand fehlte – und vor allem die Zuversicht. Diesem Staat hatte er einfach schon zu lange treu gedient. Die Jugend mußte jetzt ran, denn es eilte. Rittmeister fragte sich erneut, was er eigentlich hier machte und schüttelte dabei leicht angewidert den Kopf. Er hatte einen sehr bitteren Geschmack im Mund, welchen er nur allzu gerne auf den abgestandenen Kaffee geschoben hätte.
„Herr Rittmeister?“ schallte es sanft, aber bestimmt von der Tür. Rittmeister schaute gemächlich zum Eingang. Eine adrette Sekretärin im besten Alter lächelte ihn an.
„Ja, Heidi?“ erwiderte er, ebenfalls lächelnd. Sie war die rechte Hand des Leiters des LKA in Berlin. Rittmeister und sie kannten sich gut, sehr gut, denn sie beglückte ihn schon seit Jahren in manch einsamer Berliner Nacht.
„Der Chef bittet um zirka zehn Minuten Geduld, er wartet noch auf eine Meldung der Aufklärungseinheit vor Zielobjekt 3, auch der Staatsanwalt ist noch nicht eingetroffen“, sagte Adelheid Freytag und blinzelte ihm, von den anderen unbemerkt, zu.
„Danke, Heidi, er muß sich nicht beeilen. Geduld ist die unbezahlte Stärke eines jeden Staatsdieners! Vor allem betone ich unbezahlt!“ sagte Rittmeister mit einem breiten Lächeln, das von ihr bereitwillig erwidert wurde, was nun gewiß nicht unbemerkt geblieben war, dem Grinsen einiger Beamten nach zu urteilen.
„Sie haben es gehört, meine Herren“, sagte Rittmeister, während er am Tisch der Einsatzleitung Platz nahm, „bitte überprüfen Sie nochmals Ihre Ausrüstung und machen Sie sich mit der Landkarte und dessen Hervorhebungen vertraut. Es kann sich nur noch um Stunden handeln.“
Nun warteten sie alle auf den Chef: Justus Birkle. Ein 55jähriger Schwabe in der deutschen Hauptstadt, der aber in nur zwei Jahren Ordnung in das Chaos des LKA Berlin brachte. Birkle und Rittmeister waren Freunde, alte Freunde. Birkle war der einzige in dieser Dienststelle, der seine wahre Identität kannte. Der Name „Hans Rittmeister“ gehörte zu seiner Legende, wie er sie schon oft im Berufsleben hatte annehmen müssen.
Sie waren gemeinsam beim BND, Bundesnachrichtendienst, gewesen. Birkle nach dem Jura-Studium, Rittmeister, dessen Eltern aus der Ostzone stammten und dort beste Beziehungen hatten, wurde direkt, während seiner Zeit als Wehrpflichtiger bei der Fallschirmtruppe der Bundeswehr, angeworben. Weder der Tod seiner Eltern noch die Erflehung seiner damaligen Ehefrau konnten ihn davon abhalten, seine Ziele zu verwirklichen.
Die beiden alten Freunde trafen sich erstmals beim deutschen Auslandsgeheimdienst in den 70er Jahren während der Ausbildung, wenn sie auch verschiedene Stufenlehrgänge besuchten. Birkle ging anschließend zur Abteilung III, Auswertung, während Rittmeister ausschließlich den Außendienst, Abteilung I, Beschaffung, voller Abenteuer und Ruhm anstrebte. Birkle schaffte es schnell, in der Hierarchie aufzusteigen und war zum Schluß Referatsleiter in der Abteilung IV, Zentrale Aufgaben, während Rittmeister sich im Ausland erst als Einsatzagent und später als Führungsoffizier einen Namen machte, der nur innerhalb der stummen Mauern ehrfurchtsvoll geraunt wurde.
Die Probleme begannen Ende der Achtziger des vorigen Jahrhunderts. Rittmeister kam von einem mißglückten Einsatz im Nahen Osten zurück. Mossad-Agenten hatten sich mal wieder eingemischt. Rittmeister versuchte, über seine Vorgesetzten die Israelis zurückpfeifen zu lassen, aber die politische Führung des BND war lange nicht die selbstbewußte und eigenständige Führung der Organisation Gehlen.
Der Org.-Chef Reinhard Gehlen, ein deutscher Offizier und Patriot, der 1953 Otto Skorzeny beauftragte, beim Aufbau eines Geheimdienstes in Ägypten als Ausbilder tätig zu werden, hätte nie erlaubt, daß der amerikanische Geheimdienst NSA, National Security Agency, mit Echolon ihre Freunde im eigenen Land militärisch und vor allem wirtschaftlich ausspioniert. Mossad, CIA, Central Intelligence Agency, und andere ausländische Nachrichtendienste hatten sich dauerhaft in Pullach, der Zentrale des BND am Südrand von München und Sitz des exklusivsten Männerklubs Europas, einquartiert. Insbesondere den Israelis wollte oder konnte man nichts ausschlagen. Der Vorgesetzte Rittmeisters schien ihnen ausgeliefert zu sein und untergrub somit den Erfolg vieler BND-Operationen im Nahen und Mittleren Osten. In dieser Zeit hatte auch der BND seinen guten Ruf ob seiner Neutralität und Objektivität eingebüßt. Er gilt, spätestens seit der „Affäre Foertsch“ 1998, nur noch als Treppenwitz der Geheimdienste, auch deshalb, weil der Bundesnachrichtendienst sich, scheinbar aus Kostengründen, mehr auf Theoretiker und Informatiker verlassen muß, statt Agenten vor Ort anzuwerben und zu führen.
Die eigentliche Pflicht, die Hauptdirektive der Geheimdienste war es, Kriege auf politischer Ebene zu beenden, bevor sie auf dem Schlachtfeld beginnen. Die Operation, die von Rittmeister über ein Jahr vorbereitet wurde und zum Friedensprozeß entscheidend hätte beitragen können, war gescheitert. Mehr noch, sein bester Agent, sein Freund, ein palästinensischer Offizier, wurde getötet. Die restlichen Agenten, welche Rittmeister angeworben und geführt hatte, wurden von den Israelis verschleppt, gefoltert und ermordet. Rittmeister kehrte völlig desillusioniert nach Deutschland zurück, warf seinem Amtschef die verlangte Operationsakte vor die Füße und gab kund, er würde „nie wieder mit diesem Pack zusammenarbeiten!“
Die Mossad- und CIA-Verbindungsoffiziere, die das Szenario miterleben durften, setzten den ebenfalls anwesenden BND-Vizepräsidenten unter Druck. Rittmeister war zum Risiko geworden und mußte weg, am besten endgültig. Viele beim Bundesnachrichtendienst waren dementsprechend schockiert. Rittmeister erhielt Unterstützung, insbesondere von Birkle, der inzwischen viel Einfluß hatte, aber auch aus dem Bundeskanzleramt, dem der BND unterstellt ist. (…)
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Die Bruderschaft
(…) Hardenberg begriff, daß der fakultative Winterschlaf vorbei war. Er hatte zwar mehrere Gespräche mit ein paar anständigen Kameraden in spe geführt, hatte aber vorwiegend seine eigenen Ziele verfolgt. Noch vierzehn Tage bis zur Wahl. Jetzt brauchte er doch Unterstützung, und er würde im Gegenzug bereit sein, ebenfalls Beistand zu leisten. In den letzten Wochen hatte er schreckliche Sachen gesehen. In den anderen drei Flügeln ging es weniger gesittet zu. Er blieb ihnen normalerweise fern, außer wenn er zum Sport oder zum Rechnerraum wollte – da mußte er notgedrungen dort hindurch. Er war immer auf einen erbitterten Kampf vorbereitet, was die anderen jedoch spürten, und so blieb er unbehelligt.
Zum Beispiel kam er vor drei Tagen etwas früher aus dem Kraftraum zurück, da passierte er eine der Großraumzellen mit acht Betten. Türken und Araber liebten solche Räumlichkeiten, da sie gerne in Gemeinschaften lebten. Dagegen war auch für Hardenberg nichts einzuwenden. Es war auch eine Frage des Schutzes, da Türken, Kurden, Libanesen und Syrer sich oft gegenseitig bekämpften. Allerdings, wenn es gegen die Deutschen ging, hielt die Bruderschaft der Muslime unerschrocken zusammen. Aus der besagten Zelle kam ein schmerzvolles Stöhnen. Da die Tür wegen der Schwüle des späten Frühlings weit geöffnet war, blieb Hardenberg stehen und erschauderte bei dem Anblick eines jungen, abgemagerten, halbnackten Deutschen, der bäuchlings auf dem großen Tisch in der Mitte des Raumes lag. Neben ihm eine große Flasche Körperlotion, hinter ihm ein kleiner, schwitzender, dickbäuchiger Araber, der ihn heftig koitierte. Um den Tisch standen mindestens zehn Gleichgesinnte, manche mit dem Glied massierend in der Hand, auf ihre Chance wartend, das knochige, fahle Gesäß des Jungen zu decken.
Der Chef der MB, der das Treiben beaufsichtigte, kam zur Tür. Hardenberg fragte ihn, was da vorginge. Der große Anführer überlegte erst, gab aber doch Antwort, als er die Unbeugsamkeit und Gewaltbereitschaft in Hardenbergs Augen entdeckte. Es würde sich um einen von Heroin abhängigen Kunden handeln, der seine Schulden nicht zahlen konnte, wurde ihm erzählt. Er bekäme nun diese letzte Möglichkeit, sie zu begleichen. Während die beiden Platzhirsche sich unterhielten, schaute der deutsche Fixer nach links zur Tür, und Hardenberg sah Pein und Beschämung in dessen Augen. Er ging wortlos, fühlte aber seitdem ein gehöriges Maß an Ekel und Anwiderung. Es ging zwar um eine bekannte rauschgiftsüchtige Schwuchtel, die Hardenberg ohne Gewissensbisse ignoriert hätte, aber der Junge war doch ein Landsmann. Indem die Mitglieder der MB ihn schändeten, spieen sie somit auf alle Deutschen – und das konnte Hardenberg nur schwer ertragen.
Nur mit Abscheu erinnerte sich Hardenberg an diese Begebenheit und war kaum fähig, dieses abartige Bild aus seinen Gedanken zu bannen.
Am Nachmittag des Gespräches mit Kleinhans ging Hardenberg nicht zum Sport, er wartete auf einen Gefangenen, der die Mittlere Reife nachmachte und gleich aus dem Klassenraum kommen würde. Ein alter Hooligan, der gute Beziehungen pflegte und das Feuer des Widerstandes noch nicht verloren hatte.
„Rudi, komm mal in meine Zelle, ich würde gerne mit dir sprechen.“
Rudi ging auf Hardenberg zu und fühlte sich aufgewertet, da der sonst so schweigsame Hüne ihn in aller Öffentlichkeit zu sich gerufen hatte. Sie hatten sich schon oft angeregt unterhalten. Er bewunderte Hardenberg. Die Deutschen waren meistens kleinlaut, aber dieser Deutsche nicht. Die Ausländer machten um ihn einen Bogen. Er wäre der Richtige, und diese Meinung teilte er mit vielen anderen Gefangenen, für die große Aufgabe, die deutschen Insassen zu vereinen. In der Zelle des heimlichen Chefs war er noch nie.
„Sven, was gibt’s? Brauchst du was?“
„Nimm erst mal Platz. Hast Du eigentlich gedient?“
„Jawohl, bei der Luftwaffe, Sicherungskompanie.“
„Militärische Vorbildung – das ist gut. Ich möchte mit dir nämlich was Ernstes besprechen.“
„Ist was passiert?“
„Eigentlich ist die ganze Zeit schon etwas passiert, aber jetzt wird es Zeit, dagegen vorzugehen.“
„Ich bin ganz Ohr. Wir haben ja das Thema öfter angesprochen, du wolltest aber nicht konkret werden. Ich bin auf jeden Fall bereit, dir zu folgen. Wir haben auf jemanden wie dich gewartet.“
„Danke sehr. Ich möchte, daß du alle anständigen Knackis ansprichst – erst einmal nur die Deutschen. Wir wollen eine Gemeinschaft formen, zum Zwecke des Selbstschutzes und des Zusammenhaltes. Wir werden ein Gegengewicht zur Muslemischen Bruderschaft bilden. Zu uns dürfen weder S.chwule noch Rauschgiftsüchtige gehören, deshalb möchte ich, daß du diese im voraus aussortierst.“
„Geht klar, Sven, aber ich muß dir gestehen, daß ich früher gekifft und gekokst habe.“
„Wie schaut’s jetzt damit aus?“
„Schon lange nicht mehr. Ich habe den Absprung geschafft und werde bestimmt nicht so blöd sein, wieder damit anzufangen. Siehst du, ich habe meine deutschen Wurzeln spät entdeckt, aber jetzt weiß ich, was mir gefehlt hat. Deine Bekanntschaft öffnete mir endgültig die Augen – dafür bin ich dir auch aufrichtig dankbar.“
„Ich freue mich für dich, aber deine Dankbarkeit möchte ich gar nicht, sondern deine Treue und deinen Einsatz für das Vaterland – nicht mehr, nicht weniger.“
„Das kann ich dir auf jeden Fall versichern …“
„Hör zu! Morgen abend, während des Wochenendumschlusses, möchte ich mit den Aspiranten aus unserem Flügel sprechen. Mal schauen, was sich hier finden läßt.“
„Dann gehe ich gleich los, vor allem werde ich mit Lars Geithe sprechen. Er ist hart und genießt Anerkennung, ist aber nicht einfach, da er gerne selbst der Leitwolf wäre. Das wird eine harte Nuß, aber sie zu knacken, könnte sich lohnen.“
Rudi verließ die Zelle mit einem Hochgefühl in Richtung Hof, um die ersten anzusprechen. Hardenberg wußte, daß er nun den Ball ins Rollen gebracht hatte, ab jetzt gab es kein Zurück.
Am nächsten Abend wurden die Zellen nach dem Abendessen und der Zählung geöffnet, der Flügel aber blieb verschlossen. Die übrigen drei Flügel hatten diesen Vorzug nicht. Es durfte zwar Umschluß gemacht werden, aber die Insassen mußten sich anmelden und wurden in die Wunschzelle umgeschlossen, gegebenenfalls über Nacht. Der Schülerflügel durfte sich dreimal wöchentlich frei bewegen, da viele Insassen, welche die Haupt-, Real- oder Hochschulreife nachholten, die Gelegenheit ergreifen sollten, Hausaufgaben in der Gemeinschaft zu machen oder Gespräche über Wissensfragen zu führen. In der Zelle des einzigen Immatrikulierten fand auch ein Gespräch statt, aber es ging nicht um Hausaufgaben, sondern um eine tiefere Philosophie der Verpflichtung.
„Meine Herren, danke für euer Kommen. Mit dem einen oder anderen habe ich schon gesprochen. Die Probleme und Gefahren dieser Anstalt sind uns allen bekannt. Die meisten von euch haben mich mehrfach angesprochen, ob wir als stolze Deutsche nicht was unternehmen wollen. Ich war bis dato reserviert, aber nun ist die Zeit gekommen. Bevor wir die Einzelheiten besprechen, möchte ich meine Pläne kurz skizzieren: Wir werden eine Solidargemeinschaft gründen. Sie wird Germanische Bruderschaft heißen. Wir werden die Macht in dieser Anstalt an uns reißen, was Kampf und Härte bedeuten wird. Wer jetzt schon Angst oder Bedenken bekommt, soll augenblicklich aufstehen und gehen. Es werden keinerlei Vorwürfe gemacht.“
Keiner der acht Gefangenen bewegte sich. Sie klebten an den Lippen des kampferprobten Anführers. Von der 20jährigen Glatze, die wegen mehrerer Meinungsdelikte saß, über den 35jährigen Bankräuber, welcher in den Medien als der „Gentleman Panzerknacker“ bekannt war, bis zum 50jährigen Ex-Boxer, der auf St. Pauli mit einer Pumpgun die übermächtigen Kräfte einer organisierten Bande abwehrte und dennoch alles verlor. Sie hatten es alle satt, immer einen Umweg machen zu müssen, wenn die Nichtdeutschen aufmarschierten. Sie hatten es satt, im eigenen Lande unterdrückt, bedroht und eingeschüchtert zu werden, und sie waren bereit, dem Unrecht jetzt und hier Einhalt zu gebieten. Sie waren als Justizvollzugshäftlinge ganz unten, aber dennoch nicht bereit, sich widerstandslos zu beugen.
Der richtige Mann war gekommen, und das spürten sie – er würde die natürliche Ordnung wieder herstellen, auch wenn es riskant werden würde. Hardenberg führte fort: „Wer jetzt aber bleibt, muß sich darüber im klaren sein, daß alles, was wir besprechen und tun, geheim bleibt. Wer auch nur das Geringste verlauten läßt, bekommt es mit mir und den anderen zu tun. Es wird dann nicht bei Ohrfeigen bleiben. Sollte einer von uns verraten und verlegt werden, müssen und werden alle übrigen den Überläufer bestrafen. Verstanden?“ Nun war es noch stiller in der Zelle. Die Geräusche von draußen drangen ein, aber wurden kaum wahrgenommen. Lars Geithe, der es nicht gewohnt war, sich unterzuordnen, hatte ein paar Fragen. Sein junges Gesicht – das eines Kriegsgottes – mutete ernsthaft an.
„Darf ich was fragen?“
„Ich bin zwar noch nicht fertig, aber logisch, Zwischenfragen sind erlaubt.“
Hardenberg schaute Geithe erwartungsvoll an.
„Ich bin zwar für diese Idee einer Bruderschaft und würde mich auch voll einbringen, aber wer entscheidet denn, wer zum Beispiel bestraft wird und so weiter?“
„Lars, ich entscheide. Ich werde führen und das größte Risiko tragen, und ich werde entscheiden. Widerspruch oder Zaghaftigkeit dulde ich nicht. Ich werde jeden respektieren, der es verdient, auch werde ich um Rat fragen oder gewisse Vorgänge bei Bedarf mit anderen abstimmen, diskutieren aber werde ich nicht. Die Bruderschaft wird nur stark sein, wenn Gehorsamkeit nach unten gefordert und durchgesetzt wird.“
„Ja, ja, aber ich bin auch ein guter Kämpfer, und ich habe mir noch nie was gefallen lassen, von niemandem – weder draußen noch hier drinnen …“
Hardenberg wußte, daß es wichtig war, die Fronten schon so frühzeitig wie möglich unmißverständlich zu klären. Das ersparte im Nachhinein unnötigen Ärger. In dieser Situation, in der sie sich momentan befanden, war dieses Vorgehen sogar essentiell. Er entschloß sich für die harte Tour – Taten sagten mehr als Worte. Hardenberg beugte sich leicht vor. Er saß auf einem Stuhl. Geithe saß ihm gegenüber auf dem Bett. Wie ein Blitz schnellte seine Hand vor und die Fingerknöchel trafen Geithe am Kehlkopf. Während Hardenberg sich zurücklehnte und weiter den Kaffee trank, der, trotz des Schlages, ohne Ausnahme im Becher blieb, fiel Geithe röchelnd auf das Bett zurück, griff nach seinem Hals und lief blau an. Die anderen wollten aufspringen, um Geithe zu versorgen.
„Halt! Ihr bleibt alle sitzen!“ befahl Hardenberg und machte klar, daß jedwede Opposition zwecklos wäre.
„Lars, nimm die Hände vom Hals weg! In spätestens zehn Minuten wird’s dir besser gehen.“ Hardenberg drückte kurz an den Seiten des Kehlkopfes, das Röcheln wurde deutlich schwächer.
„Rudi, gib mir bitte ein Handtuch. Vorher unter das Wasser halten und auswringen.“
Rudi gehorchte sogleich. Hardenberg wischte Geithe den Schweiß von der Stirn und legte das Handtuch dann sanft auf dessen Hals, dabei fragte er ihn freundlich:
„Verstehst du mich jetzt?“
Doch ohne eine Antwort abzuwarten, die Geithe ihm hätte sowieso nicht geben können, sagte er zu den anderen:
„Alle genau zuhören! Diese Technik ist effektiv, aber auch feuergefährlich. Schlägt man nicht hart genug zu, stürzt sich der Gegner wütend auf euch. Schlägt man zu hart, wird der Gegner unweigerlich ersticken. Gerade richtig, und der Gegner wird außer Gefecht gesetzt. Schrecken und Angst erledigen den Rest. Auch herumstehende Freunde werden beim Anblick schon entmutigt.“
Der alte Boxer aus St. Pauli schaute Hardenberg bewundernd an. Er wußte, daß nur diese Härte die Stimmeneinheit der Bruderschaft garantieren wird.
„Rudi, bitte schenke allen Kaffee ein. Wir werden warten, bis es Lars besser geht. Er gehört zu uns, und niemals werden wir uns gegenseitig übergehen.“ Alle schauten anerkennend, auch die Augen von Geithe wurden weich und verständnisvoll. Die schwere, aber notwendige Kränkung schien aus seiner Seele zu weichen. Es dauerte kaum fünfzehn Minuten, da saß Geithe wieder aufrecht und zur Aufnahme bereit.
„Gut, Kameraden, es geht weiter. Diesen Trakt werden wir als erstes erobern und als Zentrale und geschützten Ruhepol verwenden. Mit der Zeit werden wir uns ausweiten, aber nicht zu schnell: Qualität statt Quantität. Weder S.chwule noch Rauschgiftsüchtige werden aufgenommen, was Rudi euch sicherlich schon gesagt hat. Wie schon mein Freund Frank Hühn immer sagte: ‚Wir sind zwar warm und brüderlich, aber warme Brüder sind wir nicht!‘“
Die Männer lachten nun entspannt.
„Aber im Ernst: Ich bin kein Moralist und kein Kind von Traurigkeit. Die biblischen Diktate lehne ich, wie jeder anständige Germane, grundsätzlich ab. Wer was mit wem treibt, ist mir völlig egal, solange sie mich in Ruhe lassen, aber die Hinterlader sind, genauso wie die Abhängigen, erpreßbar und ihnen ist somit nicht zu vertrauen. Wer sich von einem Rudel Araber für den nächsten Schuß in den A.rsch ficken läßt, der kann selbstverständlich niemals zu uns gehören. Wer Kontakt zu solchen Subjekten pflegt, egal mit welcher Ausrede, fliegt aus der Bruderschaft und ist dann Freiwild, auf den sich die Brüder der Gegenseite bestimmt freuen. Hier tobt ein Kampf, den wir bestehen müssen. Wir dürfen nicht immer nur vom Großen philosophieren, sondern müssen auch im Kleinen agieren. Wir können nicht immer vom freien, stolzen Vaterland fabulieren, während wir die Straßen, die Städte und die Knäste dem Feind kampflos überlassen. Wir dürfen die Bäume nicht übersehen, nur weil der Wald uns übermächtig erscheint.“
Hardenberg schaute sich in der Runde um und war mit dem Anfang zufrieden. Jetzt mußte er mehr wagen, denn die Zeit drängte. Langwierige Prüfungen waren nicht möglich. (…)Bestellungen direkt an den
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29 Der Hohle Kautz // Dec 1, 2008 at 23:58
Die NPD ist eine System – Partei.
Wer wirklich glaubt, dass die Herrschenden – und ich meine jetzt nicht die Vögel in der Regierung –
lassen sich von einer Handvoll NPD- ler die Butter vom Brod nehmen, der läuft nicht ganz rund.
Warum wohl entwickelt sich diese Partei nicht, weil sie es nicht darf.
Schade um die wirklich idealistischen Kämpfer, die die Drecksarbeit machen. Von den “führenden” Köpfen kann nichts erwartet werden. Wer von denen kein “Nebenjob” – wenn ihr wisst was ich meine – hat, wird verheizt oder läuft anderweitig ins leere.
In den Publikationen wird nur von den Systemmedien abgeschrieben, mit windelweicher Kritik versteht sich.
Widerstand sieht meines Erachtens anders aus.
30 AN_CH // Dec 2, 2008 at 0:22
Schon interessant, dass der Staatsschutz besser auf die Parteigelder achtet, als ihr Vorsitzender…
Da sollte man sich einmal Gedanken machen, wer hier zu wessen Interessen agiert.
31 Populist // Dec 2, 2008 at 6:22
Während die NPD in kleinkarierten Streitereien versinkt streitet der schleichende Tod des deutschen Volkes unaufhaltsam voran:
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/257810
32 Knolle // Dec 2, 2008 at 6:31
@ Julgeschenk
Saugeiler Tipp, Danke!
Zur NPD ist alles gesagt worden nur eben nicht von den NPDlern, denen scheint das am Arsch vorbei zu gehen, logisch.
33 Lucifer // Dec 2, 2008 at 7:52
Solange die Opposition dazu gebracht werden kann, mit sich selbst beschäftigt zu sein, ist sie weitgehend neutralisiert. Leider liefern charakterschwache Elemente auch ständig Steilvorlagen für neue Ansatzpunkte. Da die Leute dies offensichtlich nicht durchschauen, werden sie folgerichtig durch einen Kanacken-Mischmasch ersetzt. Wat soll`s – haben wir eben alle zusammen mal Pech gehabt. Die Erde bleibt deswegen nicht stehen!
34 ? // Dec 2, 2008 at 8:07
Welche Opposition, sind es nicht alles zugelassene Parteien vom Staat?
35 Sokrates // Dec 2, 2008 at 8:20
@ Knolle
Den geht das in keiner Weise am Arsch vorbei, denn sie werden von solchen Politbonzen ständig in den Arsch getreten!
Die Stellungsnahme von Voigt ist sehr dünn. Aber das ist ja sein Job: viel reden (schreiben) und nichts sagen!
Der Hauptvorwurf gegen Kemna ist abgeurteilt. Das Urteil rechtskräftig. Es gibt also keinen Grund mehr irgendwelche Informationen zurück zu halten.
Laßt uns doch teilhaben an der guten Ermittlungsarbeit von VS und Staatsschutz und an der misarablen Arbeit der Parteiführung.
Nein, wir glauben die Lügen der Presse nicht. Wir glauben noch nicht einmal, dass sich Udo Voigt etwas hat zu Schulden kommen lassen.
Aber er hat und hatte den “Laden” nicht im Griff. Dafür sollte er die politische Verantwortung tragen.
36 Heinz // Dec 2, 2008 at 9:50
Als Parteivorsitzender hat man nicht nur Rechte sondern auch Pflichten und die hat Udo Vogt nicht zufriedenstellend ausgeführt, ansonsten wäre ein Fall Kemna nicht möglich gewesen.
37 Rolf // Dec 2, 2008 at 10:18
Im Grunde ist alles vorbei, das Volk löst sich jeden Tag mehr auf, die Nationalen sind untereinander zerstritten und von Spitzeln des Staates infiltriert und die Etablierten machen immer weiter als wäre nichts gewesen, die Medien lügen immer dreister und die Linke läßt sich vom Staat genauso instrumentalisieren wie die NPD nur wird sie mehr hofiert weil sie auch eine multikulti Beführworterin ist wie alle Etablierten und somit für den Staat das kleiner Übel gegenüber der NPD. Die Arbeitslosenzahlen werden geschönt und den Arbeitenden das Geld massiv aus den Taschen gezogen. Die Kinder werden gegen ihre Eltern aufgehetzt, das fängst schon im Kindergarten an und setzt sich dann in der Schule fort, die alten Menschen um ihre Renten betrogen.
Und alles alles bleibt still was es der gut überwachende Staat so haben will. Eine Lösung kann nur von außen kommen oder der Staat kollabiert von innen ist in der jetzigen Konstellation nichts veränderbar, wer das nicht wahr haben will, der denkt nicht oder steht auf platte Durchhalteparolen. Dieses Land mit seinem Urvolk geht mit riesigen Schritten seinem Ende entgegen. Die Globalisten wollen es so und werden sich eines Tages noch darüber ärgern das sie es soweit haben kommen lassen.
38 HansGut // Dec 2, 2008 at 11:06
@ Hausmeisterküchenfee
Gibts denn keine Zeilenbegrenzung??? Diese Julgeschenke sind ja grauenhaft.
Ist ein Argument, beim nächsten Julgeschenk wird drauf geachtet. Pionierehrenwort.
Hausmeisterküchenfeeschriftleitung
@ Wolzow
Immerhin – einer der wenigen kompromisslos konsequenten und logischen Denker hier. Aber: Inhaltlich pure Illusion.
@ NPD
Ihr könnte doch hochzufrieden sein. Ihr habt genau den Vorsitzenden, den Ihr verdient. Und sein Geschwätz ist sicher weit typischer Dipl. Politologe als Hauptmann.
39 Stahlhelm65 // Dec 2, 2008 at 12:39
@Rolf
Also steckst Du den Kopf in den Sand und bläst zum Abgang.
@HansGut
Es gibt ja auch die Möglichkeit eines Putsches,fragt sich allerdings dann gegen wen,wenn jeder alles so verdient wie er es bekommt?
Auch diese Kelche gehen vorüber,aber vorher sollte man schauen,ob sie voll oder leer sind!
Unser Volk ist noch nicht am Ende,wie uns hier von Zersetzern immer wieder eingeredet wird.
Es brodelt überall,es fehlt nur die Initialzündung.
Ob die NPD allerdings dann die Führung übernehmen kann und will?
40 Detlef // Dec 2, 2008 at 13:32
Siegfried // Dec 1, 2008 at 22:17
Ach Udo, warum sprichst du in der Ichform und nicht in der Wirform?
Wahrlich ein Makel an der Stellungnahme.
Ob ein Angriff auf eine Phalanx oder Schildkröte, schon seit eh dem wir ein solcher ,als Angriff auf alle gewertet und gemeinsam verteidigt.
Hier ist die Schwäche und die Verunsicherung aller (Wir) zu spüren.
Allerdings sollte sich so mancher fragen, ob er das „Wir“ verinnerlicht hat.
Vielleicht mal den MP3 Payer umprogrammieren und deutsch hören.
Wie wär’s den damit:
Die Fahne hoch!
Die Reihen fest (dicht/sind) geschlossen!
………
41 Achter // Dec 2, 2008 at 15:16
Hegel lehrt dass sich eine große Idee sich in der Geschichte verkörpert, ohne dass der Urhaber von vornherein weiß wie dieser Prozeß vonstatten gehen wird.
Hier ein Beispiel, völlig unmöglich?
http://de.rian.ru/analysis/20081125/118526248.html
Wer hat denn im Sommer ´89 in Ost oder West geglaubt das ein Jahr später die zwei größten Teile Deutschlands ein Ganzes sind.
Insofern kann der Lauf der Geschichte schlagartig seine Richtung ändern, wer kann dass schon voraussagen? Deswegen nie die Hoffnung verlieren aber im Entscheidenden Moment die Initiative ergreifen.
42 Nabbend // Dec 2, 2008 at 16:08
Alles Durchhalteparolen hier von der NPD. Die NPD hat auf der ganzen Linie versagt und ist völlig durchsetzt mit Agenten. Die Freien Nationalisten sind ebenso durchsetzt aber weniger steuerbar weil chaotischer. Die NPD lokalisiert nationaldenkende Menschen verrät sie an den Staat und benutzt sie bis sie es erkennen das sie benutzt wurden. Beispiele hierzu gibt es mehr als genug und jedes NPD Mitglied könnte hier seine Geschichten loswerden. Die NPD wir bewußt erfolglos gehalten weil sie von genau den Leuten geführt wird, die keinen Erfolg haben wollen, können oder nicht dürfen. Nur Narren oder Agenten verschließen die Augen vor der Realität, denn genau diese Realität brauchen beide um existieren zu können, der Narr genauso wie der Agent. Tausende und abertausende Mitglieder hat die NPD schon gehabt die sie wieder verlassen haben weil sie merkten sie werden nur benutzt. Die NPD ist und kann die Lösung niemals sein, wer das wirklich behauptet der ist ein unpolitischer naiver Narr oder eine ferngelenkte Kreatur der Obrigkeit.
43 Stahlhelm65 // Dec 2, 2008 at 18:36
@nabbend
Warum nennst DU dich nicht gleich zappundduster!
Die wahren Narren sind die,die immer meckern,aber wenn’s um die Wurst geht kneifen oder vor Angst in die Hose pinkeln.
Spitzel gibts überall. Auch bei Dir um die Ecke.
Daß die Zahlen stagnieren,hat wohl auch mit dieser Angstmentalität zu tun.
Fehler werden in jeder Partei gemacht,niemand ist unfehlbar.
Alles klar!
44 Die Schwarze Front // Dec 2, 2008 at 18:47
Voigt macht nicht weiter, was soll kommen?
Pastörs, der die Kinderfi… aus der Colonia Dignidad
gut fand?
45 Dickkopp SH // Dec 2, 2008 at 20:33
Wie gesagt, er hat den Witz nicht verstanden…
http://npd.de/index.php?sek=0&pfad_id=7&cmsint_id=1&detail=1492
(Offizielle Presseerklärung durch Klaus Baier: “Udo Voigt kandidiert 2009 für den Parteivorsitz”)
46 nee geht schon klar // Dec 3, 2008 at 0:28
Die Partei die Partei die Partei hat immer recht…
47 Angemerkt ! // Dec 3, 2008 at 9:43
@ Jugeschenk
Bei der Gelegenheit: “Die verfehmte Rechte” von Adolf von Thadden ist ein sehr interessantes Buch, aber leider vergriffen. Wenn Sie es zufällig besitzen: Könnten Sie es nicht hier in der Kommentar-Spalte komlett einstellen?* Vielen Dank!
*Das wird es nicht geben. Das ist eine Kommentarspalte und kein Buchclub. Man sollte daher auch daran denken, Kommentare zu veröffentlichen und keine ganzen Bücher.
Die Schriftleitung
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