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| Udo Voigt und Udo Pastörs auf dem Rede-Duell (Bilder von Netzwerk-Mitte) |
Das seit Wochen mit Spannung erwartete Rede-Duell zwischen NPD-Chef Udo Voigt und dessen Heraus-
forderer Udo Pastörs, endete gestern in Sachsen einer ersten Einschätzung des ehemaligen Berliner NPD-KV3 mit einem Unentschieden.
Die Hauptverantwortlichen der Veranstaltung haben sich bislang nicht zu Wort gemeldet, daher zunächst ein Kurzbericht des „Ex-K3-Berlin“:
Am gestrigen Sonntag war es nun soweit. Podiumsdiskussion in Sachsen vor gut 200 Gästen. Neben Vertretern der sächsischen Landtagsfraktion der NPD waren auch viele parteifreie Kräfte anwesend.
Die Veranstaltung begann gegen 15:00 Uhr mit einer Rede Maik Schefflers zu dem Thema “NPD und Freie Kräfte – Arbeit auf gleicher Augenhöhe”. Andre Kapke setzte die Rednerveranstaltung mit dem Vortrag “Verbürgerlichung der NPD” fort. Die anwesenden Abgeordeneten der NPD, Schüßler, Gansel, Klose und Storr zeigten sich wenig erbaut von den klaren Worten und empörten sich lautstark.
Nach einer Pause stand ein offenes Mikrofon zur Verfügung. Hier betätigte sich wieder einmal Jürgen Gansel, um von den eigentlichen Problemen abzulenken.
Im zweiten Teil der Veranstaltung bekamen sowohl Udo Pastörs als auch Udo Voigt Gelegenheit sich vorzustellen und auf ihre politischen Ziele im Fall der Wahl zum Parteivorsitzenden einzugehen.
Im Anschluss hatten sich beide Kontrahenten im Kampf um den Parteivorsitz verschiedene Fragen der Zuhörer zu stellen. Hierbei betonte sowohl Voigt als auch Pastörs, daß eine Zusammenarbeit zwischen NPD und freien Kräften auch in Zukunft unabdingbar sei, um auch zukünftig aktiv auf der Straße wahrgenommen zu werden. Denn die NPD, so Pastörs, könne diese Dynamik selbst nicht symbolisieren. Auch Voigt setzte nach dem Motto “Getrennt marschieren aber vereint schlagen” auf eine weitere Zusammenarbeit in wichtigen Fragen.
Ergebnis: unentschiededen
Netzwerk-Mitte:
Voigt vs. Pastörs – zur Podiumsdiskussion am 22.03. in Sachsen
Beifall flammt auf, als der amtierende Parteichef Udo Voigt den mit rund 200 Gästen gut gefüllten Saal betritt. Unter den Anwesenden neben vielen parteifreien Kräften auch Vertreter der sächsischen NPD-Landtagsfraktion wie Gitta Schüßler, Jürgen Gansel, Peter Klose und Andreas Storr. Zu der Podiumsdiskussion mit Udo Voigt und dessen Herausforderer beim anstehenden Bundesparteitag, Udo Pastörs, hatte das Freie Netz Mitteldeutschland geladen. Der folgende Bericht wird sicherlich nicht alle Aussagen in ihrer Gesamtheit widerspiegeln können und ist daher als subjektiver Erlebnisbericht einer zu jedem Zeitpunkt fair geführten Auseinandersetzung zu betrachten.
Eröffnet wurde die Veranstaltung gegen 15.00 Uhr mit einer einführenden Rede Maik Schefflers, welcher noch einmal auf die Intention der Veranstaltung hinwies und anschließend zum Thema “NPD und Freie Kräfte – Arbeit auf gleicher Augenhöhe” sprach. Er rief den Anwesenden noch einmal klar ins Gedächtnis, dass es ins besondere die Arbeit der außerparlamentarischen Kräfte zu verdanken sei, dass die NPD heute in zwei Länderparlamenten vertreten und auch auf Bundesebene zu neuer Kraft zurückgefunden hat. Gleichsam betonte er aber auch, dass es bis zu einer Interessensgemeinschaft nationaler und sozialer Inhalte noch ein weiter Weg sei. Auf diesem Weg sei es insbesondere die Aufgabe parteifreier Kräfte eigene Frontmänner für die parlamentarische Arbeit aufzubauen. Denn zu sehr haben sich in der Vergangenheit freie Kräfte selbst in die Rolle der ständigen Kritiker hineinisoliert, so Scheffler weiter.
Als zweiter Redner des Tages richtete Andre Kapke, welcher kurzfristig für den Kameraden Thomas Gerlach eingesprungen war, einen Vortrag zur “Verbürgerlichung der NPD” an die Zuhörer. Hierzu beleuchtete er zunächst die Vorgänge bei Wahlerfolgen kleiner Parteien. Die Kritikschwerpunkte legte Kapke auf die zu stark ausgeprägte Arbeit in das parlamentarische System hinein und den daraus resultierenden Rücklauf politischer Aktivitäten auf der Straße. Probleme, wie sie auch von einem großen Teil der Parteibasis wahrgenommen werden. Gleichermaßen stand die Nichtschaffung einer auch bei Nicht-Wiedereinzug in das sächsische Landesparlament bleibenden Infrastruktur im Fokus der Betrachtung. Dass er hiermit der Parteibasis gleichermaßen aus dem Herzen sprach wie auch den anwesenden freien Nationalisten bewies nicht zuletzt der Beifall, den Kapke für seine Ausführungen erntete. Nicht erbaut von den klaren Worten, schienen hingegen die anwesenden Abgeordneten, welche sich lautstark empörten.
Der dritte Vortrag befasste sich mit der Frage “Sind Fraktionen nationaler Parteien notwendig, wenn ja zu welchem Zweck?”. Der Sprecher beleuchtete das liberalkapitalistische System, welches man nicht nur in Deutschland erkennen, sondern darüber hinaus auch auf allen Ebenen, also auch in den BRD-Parlamenten, bekämpfen müsse. Besonders in den Kommunalparlamenten wo sich der Bürger in seinem persönlichen Umfeld mit der Politik auseinandersetzt, müsse eine nationale Alternative greifbar sein und für eine Normalisierung des Nationalismus in der Wahrnehmung der Menschen sorgen. Geschlossen wurde der Beitrag mit den Worten “Der Kampf geht weiter, aber auch auf dem Stimmzettel”.
Mit dieser Darstellung verschiedener Standpunkte, ging es in eine erste Pause, an deren Anschluss ein offenes Mikrofon zur Verfügung stand, um sich zu den zuvor vorgetragenen Beiträgen zu äußern oder gegebenenfalls Stellung zu beziehen. Hiervon machte besonders MdL Jürgen Gansel gebrauch. So unterstelle er Kapke geballte Unsachlichkeit und eine schnodderige Art und Weise. Die durchaus berechtigte und in gleichem Maße belegbare Kritik an nicht geschaffener Infrastruktur in Sachsen versuchte Gansel zu entkräften, indem er die Seitens der NPD angemieteten Bürgerbüros ins Feld führte. Ein Gegenargument, welches bei genauerer Betrachtung als solches wohl kaum tauglich sein dürfte. Nach weiteren Wortmeldungen leitete der Moderator in den zweiten Teil der Veranstaltung über. Sowohl Pastörs, als auch Voigt bekamen nun die Gelegenheit sich kurz vorzustellen und auf ihre politischen Ziele im Fall der Wahl zum Parteivorsitzenden einzugehen.
Den Anfang machte der Herausforderer um das Amt des Parteivorsitzenden, Udo Pastörs, welcher zunächst feststellte, dass “unsere Partei” in “höchster Not” sei. Er verdeutlichte weiter die Notwendigkeit verschiedener Strömungen innerhalb des Nationalen Widerstandes, kritisierte aber auch die Bundespartei im Zusammenhang mit dem in den letzten Monaten immer wieder wahrnehmbaren Finanzskandal innerhalb der NPD. Er bescheinigte der NPD eine positive Bilanz in ihrer politischen Außenwirkung, was nicht zuletzt auch Voigts Verdienst sei, wie Pastörs betonte. Nach innen jedoch, habe der Parteivorsitzende eine mehr als indiskutable Amtszeit in den letzten 3 Jahren vorzuweisen, was Pastörs an verschiedenen Beispielen versuchte darzulegen.
Nun bekam Udo Voigt das Wort, welcher zunächst die Gelegenheit nutzte sich kurz vorzustellen, was sein Vorredner im Eifer der Auseinandersetzung wohl vergessen hatte. Voigt resümierte zunächst über die Arbeit in seiner nunmehr 41 Jahre währenden Parteimitgliedschaft und stellte seine Sicht der Dinge dar, die nach Voigts Dafürhalten zur gegenwärtigen Finanzlage der NPD geführt haben. In diesem Zusammenhang betonte er nochmals deutlich, dass er von dem Machenschaften des ehemaligen Bundesschatzmeisters, Erwin Kemna, nichts gewusst habe und zu keinem Zeitpunkt an derlei Vorgängen beteiligt war. Weiterhin sprach Voigt über den politischen Weg der NPD unter seiner Führung damals wie heute und kündigte für den Fall seiner Wiederwahl Gespräche mit Vertretern der freien Kräfte an.
Im Anschluss hatten sich beide Kontrahenten im Kampf um den Parteivorsitz verschiedenen Fragen der Organisatoren als auch des Publikums zu stellen. Hierbei betonten sowohl Voigt als auch Pastörs, dass eine Zusammenarbeit zwischen NPD und freien Kräften auch in Zukunft unabdingbar sei, um auch zukünftig aktiv auf der Straße wahrgenommen zu werden. Denn die NPD, so Pastörs, könne diese Dynamik selbst nicht symbolisieren. Auch Voigt setzte nach dem Motto “Getrennt marschieren aber vereint schlagen” auf eine weitere Zusammenarbeit in wichtigen Fragen.
Freies Netz Nordsachsen:
Udo Vogt vs. Udo Pastörs – Podiumsdiskussion mit Vortragsreihe
Ungestört von sensationsgetriebener Systempresse und faschistischer Antideutscher, veranstaltete das Freie Netz Mitteldeutschland am 22. März seine meinungsbildende und faktenbeleuchtete Veranstaltung auf welcher neben Positionsdarstellungen verschiedener Vertreter des Freien Netzes und kritischer Mitglieder der Partei auch der direkte Schlagabtausch zwischen den beiden Kontrahenten um den Bundesvorsitz der NPD, Udo Voigt und Udo Pastörs stattfand.
Es ist nicht zuletzt der konsequenten Vorgehensweise der Veranstalter geschuldet, dass diese Veranstaltung den Rahmen eines niveauvollen Umgangs miteinander beibehielt. So sahen sich außerdem die Pressevertreter einer geschulten 30-ig köpfigen Ordnermannschaft gegenüber, welche durch gründliche Personenkontrollen und kritischer Betrachtung der Einlass gewährenden Gäste eine intern abzuhaltende Veranstaltung sicherstellte. Die Gäste, in ihrer Zahl zwischen 180 und 200, teilten sich recht gleichmäßig in Mitglieder der NPD und Vertreter der Freien Kräfte auf, so dass von einer allgemeinen Meinungsbildung des gesamten Spektrums der nationalen Opposition die Rede sein kann, welches auch die Intention des Veranstalters vor dem Hintergrund der bisherigen Art und Weise der Möglichkeiten zur eigenen Meinungsbildung durch teilweise faktenlose Veröffentlichungen im Weltnetz oder der Presse war.
Nach der Eröffnung der Veranstaltung sprach Maik Scheffler für das Freien Netzes Nordsachsen zum Thema Augenhöhe zwischen NPD und Freien Kräften. Dabei unterzog er beide Frontarme der nationalen Opposition einer kritischen Betrachtung um endlich auf ein neues Modell der Zusammenarbeit zwischen beiden Kampfgruppen hinzuarbeiten. Scheffler erklärte die Notwendigkeit zur Differenzierung der allumfassenden Deklaration der nationalen Opposition in konstruktive Teile der NPD und politikwillige konstruktive Teile der Freien Kräfte um somit künftig in der Auseinandersetzung mit beiden Kräften, die Alles-über-einen-Kamm-scheren-Mentalität hinter sich zu lassen. Wenn man sich dann auf der konstruktiven Ebene begegnen kann, ist der Schritt hin zur gleichen Augenhöhe ein gutes Stück vollbracht. Besonders in Bezug auf die Möglichkeiten des Miteinanders auf verschiedenen Gebieten wurde verdeutlicht, dass es hier viele regionale Unterschiede gebe und auch hier eine klare Differenzierung geben muss. So konnte er aus eigener Erfahrung heraus die Kreisverbände Chemnitz, Leipzig, Leipzig Land Nordsachsen und Meißen als Beispiele für die Bündelung beider nationaler Frontarme in Sachsen bestätigen um aber mit Besorgnis auf die vielen Regionen hinzuweisen, wo diese notwendige Haltung noch lange nicht angekommen ist, weil sich viele Kreisverbände aber auch Freie Gruppen durch Egomanie oder dem Verlust des Vertrauens selbst im Wege stehen. Am Ende forderte Scheffler klare Reformen auf beiden Seiten und vor allem durch den neuen oder bestätigten Bundesvorsitzenden der NPD.
Als zweiter Referent fungierte der Thüringer NPD-Aktivist und Kritiker Andre Kapke aus Jena. Dieser ersetzte den Beitrag des Freien Netzes Altenburg, dessen Vertreter kurzfristig absagen musste. Das Thema blieb jedoch erhalten, Verbürgerlichung der NPD am Beispiel der Fraktion im sächsischen Landtag. In gewohnt emotional grober Art forderte Kapke deutliche Reformen in Bezug auf die Strukturschaffung unter Ausnutzung der materiellen und finanziellen Mittel, welche eine Fraktion aufbringen könne und warf gleichzeitig den Abgeordneten eine Anbiederung an das System innerhalb ihrer Äußerungen und Auftreten vor. Er betonte dabei, dass er dies lediglich als Beobachter von außen her beleuchtet und sich sicherlich nicht bei jeder Aussage auf Fakten berufen könne.
Als letztes sprach der Vertreter des Freien Netzes Chemnitz Benny, welcher in Form eines fachlich hervorragend ausgearbeiteten Vortrages die Erhaltung nationaler Fraktionen in den Parlamenten als Notwendigkeit oder Obsolet betrachtete. Er betonte die zyklische Widerkehr dieser Frage vor Wahlen, bei aufkeimenden Gerüchten oder wie im aktuellen Fall, bei personellen Diskussionen und trennte die Notwendigkeit dieser Frage von den momentanen Prozessen in der NPD. In der Folge prangerte er den alles nivellierenden Liberalismus an, welcher all den Oligarchen und Plutokraten die Möglichkeit gab, die BRD-Demokratie als wehrhaft zu festigen und somit für so manch Jungaktivisten oder altgedienten Kameraden eine Demotivierung besonders in Bezug auf nationale Veränderungsmöglichkeiten in diesen gefestigten Parlamenten erzeugt. Hierauf ging er auf das langfristige Ankommen des Nationalismus im 21. Jahrhundert entgegen einer politikunfähigen Mengung marginalisierter Extremisten ein. Der Liberalismus müsse demnach auf allen Ebenen mit einer Gegenkonzeption konfrontiert werden, welche natürlich den Kampf um Stimmen und Mandate in den BRD-Parlamenten mit einschließt.
Als wichtige Aspekte der parlamentarischen Arbeit führte Benny das Aufspüren von Lücken durch menschliche Fehler zur Entlarvung des Unwerte-Systems auf sowie die Normalisierung des Nationalismus in der Wahrnehmung der Menschen, die Enttabuisierung nationaler Positionen und die Schaffung neuer Informationskanäle und Strukturen auf. Wahlboykott, das alleinige Vertrauen auf eine Revolution der Massen, vorbereitet durch rein parteiungebundene Strukturen, ausgelöst durch einen globalen Kollaps ist in der Theorie zwar ein ansehnliches Szenario, hält jedoch der harten Prüfung der Realität niemals stand.
Das offene Mikro nutzen Jürgen Gansel (MdL), Andreas Storr (Fraktion), Marcel von der freien Offensive und Bernd Grett vom NPD KV Vogtland.
Jürgen Gansel ging als Vertreter der Fraktion der NPD im sächsischen Landtag erwartungsgemäß auf die Vorwürfe des Redners Andre Kapke ein und stellte seinen Ausführungen zum Thema Anbiederei die oftmals mit Ordnungsrufen oder durch Wortentzug geahndeten Landtagsdebatten seiner Person sowie der übrigen Abgeordneten entgegen, welche aufgrund dieses antidemokratischen Protestes wohl keinesfalls als Anbiederung oder Weichgespültheit zu bezeichnen sind. In Sachen Strukturschaffung besonders bezüglich eigener Immobilien konterte Gansel mit der Schaffung flächendeckender Bürgerbüros und diverser Objekte in Görlitz, Riesa und Leipzig wovon sich Andre Kapke jedoch nicht überzeugen lies und dies auch nochmal für 2 Minuten deutlich einwarf wobei zu bemerken ist, dass hier kurz die inhaltliche Auseinandersetzung zu vermissen war.
Den Hauptakt an diesem Abend bildete jedoch ein 10-Fragenkatalog an die beiden Rivalen um den Bundesvorsitz. Jeder Kandidat bekam Fragen zum Anspruch der JN auf den vorpolitischen Raum, den Umgang mit den Freien Kräften sowie Fragen zu kommenden Reformen personell sowie finanziell. Auch die Schaffung einer nötigen Infrastruktur bundesweit wurde zur Beantwortung gestellt. Beide Kontrahenten traten in ihrer Beantwortung der Fragen sicher auf und so manche Spitze durfte nicht fehlen. So wies Pastörs bei jeder Gelegenheit auf die finanzielle Katastrophe, mit verschuldet durch Udo Voigt hin, welche alle Zukunftsvisionen bei Fortbestehen seiner Regentschaft unmöglich machen würde. Voigt hingegen verlies sich unbeirrt auf seinen unveränderlichen Kurs und machte klar, dass er in Bezug auf die finanzielle Zukunft der Partei bereits durchsetzbare Pläne in der Schublade habe. Weiterhin verwies er auf die Tatsache, dass die finanzielle Schwäche der Partei nichts Neues wäre und er bei seinem Antritt 1996 1,8 Millionen Schulden mit übernahm. Beide sprachen sich für eine künftig bessere Zusammenarbeit mit den Freien Kräften aus wohin gehend durch Udo Pastörs bereits Strukturpläne aufgezeigt wurden um es nicht bei den Versprechungen zu belassen.
Vollumfänglich auf die Antworten des Fragenkataloges einzugehen liegt nicht im Interesse des Freien Netzes, da wir in keinster Weise daran interessiert sind, weiteren Zündstoff für öffentliche Schlammschlachten und die damit verbundenen Zerreißungen gemachter Aussagen zu liefern. Diese Podiumsdiskussion diente alleinig der Meinungsbildung der Vertreter der hiesigen nationalen Kräfte um nicht weiterhin im unseriösen und oft gesteuerten Wirrwarr der Systemmedien aber auch der nationalen Informationsportale, nach Fakten und tatsächlichen Aussagen suchen zu müssen.
Die Organisatoren haben mit dieser Veranstaltung den ersten Schritt hin zur Rückfindung einer inneren geschlossenen Auseinandersetzung personeller sowie fundamentaler Fragen und Kritiken aufgezeigt und mahnen im Interesse des Schutzes unseres öffentlichen Ansehens an, gemeinschaftlich wieder zur nötigen Geschlossenheit zu finden.
Siehe auch
Ex-K3-Berlin





86 responses so far ↓
1 Argus // Mar 23, 2009 at 14:57
Der linke “blick nach rechts” befindet sich ab und zu leider nicht im Irrtum. Fast schon mitleidsvoll, steht in der Ausgabe vom 19. März 2009 geschrieben:
“Tatsächlich hat sich die Partei personell,
strategisch und finanziell in eine der größten Krisen ihrer Geschichte manövriert – vergleichbar höchstens mit den Zerwürfnissen Anfang der 70er Jahre und Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre. Sie führten zwar zu Phasen der Agonie. Doch erledigt
hatte sich das Problem NPD damals letztlich
nicht. Auch jetzt ist es für Nachrufe zu früh. Die
NPD wird nach ihrem für Anfang April geplanten
Parteitag eine andere sein – egal wer den Kampf
um den Vorsitz gewinnt: der amtierende Vorsitzende Udo Voigt, sein Gegenspieler Udo Pastörs oder ein möglicher weiterer Kandidat, der sich in der Rolle des Integrators versuchen könnte. (…)
Der Streit um den Parteivorsitz hat sich auf einen reinen Machtkampf reduziert. Roßmüller beispielsweise erklärte frustriert, in der Kandidatenfrage werde ‘nicht im Sinne inhaltlicher, strategisch- taktischer Ausrichtungsfragen um innerparteiliche Unterstützung gerungen’. Statt dessen
würden ‘überwiegend persönliche Ambitionen
ausgefochten’. In der Tat erlebt(e) die NPD eine
Schlammschlacht, die gegenseitige Beschädigungen hinterlässt, die durch kein Parteitagsvotum geheilt werden können. (…)
Die NPD erwartet ein turbulenter Parteitag.”
Auch wenn der Herr Pastörs sich in den letzten Monaten nicht mit Ruhm bekleckert hat, gilt doch: Ein amtierender Parteivorsitzender hat die oberste Aufgabe, den Laden verdammt nochmal zusammenzuhalten. Schließlich geht es um die Gemeinschaft, den Lebensnerv schlechthin!
Ein amtierender Vorsitzender, der sich verhält wie ein auf’s Blut gereizter Stier und in seiner wilden Rage wichtige Glieder der Partei frustrieren, kaltstellen oder sogar rausschmeißen will, genügt dieser Aufgabe nicht. Er wirkt unheilvoll und zeigt nicht die Größe, Souveränität und Integrationskraft, die man von ihm erwarten darf.
Bleibt die Frage, was Herr Voigt sich dabei versprechen muß, wenn er das Wagnis unternimmt, die NPD in eine der “größten Krisen ihrer Geschichte” zu führen.
2 Bube // Mar 23, 2009 at 15:08
Naja, wenn beide “Kontrahenten” die gleiche Meinung zu Freien Kräften haben, ist ein Unentschieden im Rededuell wohl keine große Überraschung. Interessanter ist, Gegner eines Themas zu Wort kommen zu lassen.
3 Sichelschnitt // Mar 23, 2009 at 15:09
Die Veranstaltung begann gegen 15:00 Uhr mit einer Rede Maik Schefflers zu dem Thema “NPD und Freie Kräfte – Arbeit auf gleicher Augenhöhe”. Andre Kapke setzte die Rednerveranstaltung mit dem Vortrag “Verbürgerlichung der NPD” fort.
Schon lange her,aber trotzdem Aktuell
“Die Sozialisten verlassen die NSDAP”
Leser, Parteigenossen, Freunde! Mit tiefer Sorge haben
wir seit Monaten die Entwicklung der NSDAP verfolgt und
mit steigender Befürchtung bemerken müssen, wie immer
häufiger und in immer wichtigeren Fragen die Partei
gegen die Idee des Nationalsozialismus verstieß.
In zahlreichen Fragen der Außenpolitik, der
Innenpolitik und vor allem der Wirtschaftspolitik nahm
die Partei eine Haltung ein, die immer schwerer in
Einklang mit den 25 Punkten gebracht werden konnte, in
denen wir das alleinige Programm der Partei sahen;
schwerer noch wog das Gefühl der zunehmenden
Verbürgerlichüng der Partei, einer Voranstellung
taktischer Momente über Grundsätze, und die
erschreckende Beobachtung einer rasch fortschreitenden
Verbonzung des Parteiapparates, der damit immer mehr
zum Selbstzweck der Bewegung wurde und seine Interessen
höher stellte als die programmatischen Forderungen der
Idee.
Wir faßten und fassen den Nationalsozialismus als eine
bewußt antiimperialistische Bewegung auf, deren
Nationalismus sich beschränkt auf Erhaltung und
Sicherstellung des Lebens und des Wachstums der
deutschen Nation ohne irgendwelche Herrschaftstendenzen
über andere Völker und Länder. Für uns war und ist
daher die Ablehnung des vom internationalen
Kapitalismus und vom westlerischen Imperialismus
betriebenen Interventionskrieges gegen Rußland eine
selbstverständliche Forderung, die sich ebenso aus
unserer Idee wie aus den Notwendigkeiten einer
deutschen Außenpolitik ergibt. Wir empfanden daher die
immer offener für den Interventionskrieg eintretende
Haltung der Parteileitung als der Idee widersprechend
und den Erfordernissen einer deutschen Außenpolitik
abträgig.
Für uns war und ist die Zustimmung zum Kampf des
indischen Volkes um seine Freiheit von englischer
Herrschaft und kapitalistischer Ausbeutung eine
Notwendigkeit, die sich ebenso sehr aus der Tatsache
ergibt, daß für eine deutsche Befreiungspolitik jede
Schwächung einer Vertragsmacht von Versailles günstig
ist, wie aus der gefühlsmäßigen Zustimmung zu jedem
Kampf, den unterdrückte Völker gegen ausbeutende
Usurpatoren führen, da es eine zwingende Folge unserer
Idee des Nationalismus ist, daß das Recht der Erfüllung
völkischer Eigenart, das wir für uns in Anspruch
nehmen, auch allen anderen Völkern und Nationen
zusteht, wobei uns der liberalistische Begriff der
“Segegnungen der Kultur” unbekannt ist. – Wir empfanden
daher die Politik der Parteileitung, die offen für den
britischen Imperialismus gegen den Freiheitskampf
Indiens Stellung nahm, als ebenso den realen Interessen
Deutschlands wie den ideemäßigen Voraussetzungen des
Nationalsozialismus widersprechend.
Wir faßten und fassen den Nationalsozialismus seiner
ganzen Natur nach als großdeutsche Bewegung auf, deren
innerstaatliche Aufgabe nicht zuletzt die Schaffung des
völkischen Großdeutschlands ist, unter Ablehnung der
aus dynastischen, religösen oder willkürlichen
(Eingriffe Napoleons!) Gründen entstandenen
Einzelstaaterei, durch die jene einheitliche
Zusammenfassung der nationalen Kräfte, wie sie zur
Befreiung und Selbstbehauptung Deutschlands notwendig
ist, nie zu erzielen ist. – Wir empfanden daher die
immer offener zutage tretende Stellungnahme der
Parteileitung für das System der Einzelstaaten, deren
Rettung und Machterweiterung geradezu als eine Aufgabe
des Nationalsozialismus proklamiert wurde, als ebenso
schädlich den staatlichen Interessen wie feindlich der
Idee großdeutscher Einigung.
Wir faßten und fassen den Nationalsozialismus als eine
republikanische Bewegung auf, in der für Erbmonarchie
so wenig Platz ist wie für alle anderen Vorrechte, die
nicht auf Leistung für die Nation beruhen. Wir sahen
und sehen in ihm die revolutionäre Bewegung, die mit
einem auf falscher Grundlage beruhenden Obrigkeitsstaat
ebenso aufräumt wie mit der formalen Demokratie und in
einem organischen Ständestaat germanischer Demokratie
ihr staatliches Ziel sieht. – Wir empfanden daher das
von der Parteileitung absichtlich beibehaltene
republikanisch-monarchistische Halbdunkel als eine
Belastung, die übersteigerte Verehrung für den
faschistischen Obrigkeitsstaat, wie sie seitens der
offiziellen Parteistellen immer stärker hervortritt,
geradezu als eine Gefahr für die Bewegung und als Sünde
gegen die Idee.
Wir hielten und halten den Nationalsozialismus vor
allem aber für die große Antithese des internationalen
Kapitalismus, der die vom Marxismus geschändete Idee
des Sozialismus als der Gemeinwirtschaft einer Nation
zugunsten dieser Nation durchführt und jenes System der
Herrschaft des Geldes über die Arbeit bricht, das die
Entfaltung der völkischen Seele und die Bildung einer
wahren Volksgemeinschaft zwangsläufig verhindert.
Für uns bedeutet Sozialismus Bedarfswirtschaft der
Nation unter Anteilnahme der Gesamtheit der Schaffenden
an Besitz, Leitung und Gewinn der ganzen Wirtschaft
dieser Nation, d. h. also unter Brechung des
Besitzmonopols des heutigen kapitalistischen Systems
und vor allem unter Brechung des Leitungsmonopols, das
heute an den Besitztitel gebunden ist. Wir empfanden
daher die im Gegensatz zu den 25 Punkten immer
verwaschener werdende Formulierung unseres
sozialistischen Wollens, die mehrfachen Abschwächungen,
die man an den sozialistischen Forderungen des
Programms (z. B. an Punkt 17) vornahm, als ein Vergehen
gegen Geist und Programm des Nationalsozialismus,
wogegen wir seit Jahren die sozialistischen Forderungen
kraftvoll betonten.
Wir empfanden und empfinden den Nationalsozialismus
demgemäß seiner ganzen Wesenheit nach als
ebensofeindlich dem kapitalistischen Bürgertum wie dem
internationalen Marxismus und sehen seine Aufgabe in
der Überwindung beider, ausgehend davon, daß im
Marxismus das an sich richtige Gefühl des Sozialismus
gebunden ist an die falsche Lehre des liberalen
Mechanismus und Internationalismus und im Bürgertum das
an sich richtige Gefühl des Nationalismus gebunden ist
an die falsche Lehre des liberalen Rationalismus und
Kapitalismus und beide richtigen und wesenhaften Kräfte
in dieser unseligen Verbindung unfruchtbar bleiben
müssen für Nation und Geschichte. Wir sahen und sehen
daher in unserer Gegnerschaft zu Marxismus und
Bürgertum keinen Wesenheitsunterschied, da der in
beiden wirkende Liberalismus sie gleichmäßig zu unseren
Feinden macht. Wir empfanden daher die immer
einseitiger gewordene Kampfparole der Leitung der NSDAP
“gegen den Marxismus” als eine Halbheit, und in
steigendem Maße erfüllte uns die Befürchtung, daß
dahinter eine Sympathie für das Bürgertum steckte, das
unter der gleichen Parole seine kapitalistischen
Interessen vertritt, mit denen wir nichts gemein hatten
und nichts gemein haben.
Verstärkt, unterstrichen und sichtbar gemacht wurden
diese Befürchtungen grundsätzlicher Natur durch die
Befürchtungen über die taktischen Wege, die die Leitung
der NSDAP einschlug.
Von jeher hat es uns mit Bedauern und Mißbehagen
erfüllt, daß Adolf Hitler sich zwar häufig mit
führenden Kreisen der Unternehmer- und
Kapitalistenschaft über die Ziele und Wege des
Nationalsozialismus aussprach, aber nie Gelegenheit
nahm, mit führenden Kreisen der Arbeiter und Bauern das
gleiche zu tun. So empfanden wir das daraus
resultierende Gefühl, als ob der Nationalsozialismus
jenen Kreisen näher stünde als diesen, als eine schwere
Belastung, um so mehr als wir uns sagen mußten, daß die
Ehrlichkeit unseres sozialistischen Wollens jede
Verständigung mit jenen Kreisen ausschlösse, denen die
Wahrung ihrer kapitalistischen Rechte immer noch
wichtiger war und ist, als die Durchführung nationaler
Ziele, wenn diese Durchführung den Sozialismus zur
Voraussetzung hat.
Aus dem gleichen Grunde sahen wir mit steigender Sorge
die enge Verbindung der Führung mit Hugenberg und der
Deutschnationalen Volkspartei, zum Teil auch mit dem
Stahlhelm und den sogenannten Vaterländischen, weil
alle diese Umstände – auch wenn sie wie beim
Volksbegehren taktisch von Fall zu Fall vertretbar sein
mochten – doch geeignet schienen, eine falsche
Vorstellung von unserem Wesen zu geben.
Als Fundamentalsatz aus dem revolutionären Charakter
des Nationalsozialismus stand und steht für uns die
Ablehnung jeder wie immer gearteten Kompromiß- und
Koalitionspolitik fest, da jede Koalition immer nur der
Aufrechterhaltung des bestehenden Systems dient, als
des Systems der nationalen Unfreiheit und der
kapitalistischen Ausbeutung. Es erscheint uns nach dem
Wesen des Nationalsozialismus und nach seiner Aufgabe:
Durchführung der deutschen Revolution, einfach
unmöglich, die Parole “Hinein in den Staat-
aufzustellen, die wir noch vor zwei Jahren beim
Stahlhelm mit der ganzen Heftigkeit des revolutionären
Wollens bekämpft hatten.
Der Entschluß der Parteileitung, in Thüringen eine
Koalitionsregierung mit den bürgerlichen Parteien zu
bilden, hat in uns daher am stärksten den Glauben
erschüttert, daß unsere Auffassung vom Wesen und von
der Aufgabe des Nationalsozialismus, wie sie zweifellos
im Programm und in der bisherigen Agitation der Partei
zum Ausdruck kamen, noch aufrechtzuerhalten sei. Unsere
damaligen Vorhaltungen wurden seitens der Leitung
unbeantwortet gelassen. Damit war die NSDAP in der
gleichen Lage wie die SPD nach 1918, als sie sich
entschloß, mit den Feinden ihres wirtschaftspolitischen
Wollens zusammenzugehen und damit zwangsläufig ihre
politischen Ziele verriet. Mit unerbittlicher
Konsequenz vollzog sich bei der NSDAP die gleiche Linie
des Verrats ihrer Grundsätze, wie er sich in der
Bewilligung der Kopfsteuer, der Erhöhung der Mieten
usw. in Thüringen darstellt.
Der Einwand, daß die Gefahr staatlicher Verfolgung
solche Opfer der überzeugung notwendig mache, ist nicht
nur unrichtig – wie das Verbot in Bayern und Preußen
zeigt -, sondern höhlt vor allem den Mut und den
Charakter der Bewegung aus, da mit diesem Argument der
Feigheit jeglicher Verrat gedeckt werden kann. Während
für uns alle Taktik ihr Ende an den Grundsätzen findet,
hat die Parteileitung aus “taktischen” Erwägungen immer
häufiger und in immer entscheidenderen Fragen die
Grundsätze des Nationalsozialismus verlassen.
Hand in Hand mit der Verbürgerlichung der Bewegung ging
eine Verbonzung der Partei, die geradezu erschreckende
Formen annahm. Nicht nur die sogenannten höheren SA-
Führer, sondern in steigendem Maße auch die politischen
Funktionäre der Partei entwickelten sich nach ihrer
Haltung und ihrer Lebensführung in einer Weise, die
ebenso mit den inneren Gesetzen einer revolutionären
Bewegung, wie mit den Forderungen eines sauberen
Charakters in Widerspruch standen. – Die im Laufe der
Zeit fast allgemein gewordene direkte und indirekte
materielle Abhängigkeit fast aller Funktionäre von der
Partei und ihrem Führer, ließ jene Atmosphäre
byzantinischer Würdelosigkeit entstehen, die die
Vertretung jeder unabhängigen Meinung unmöglich machte
und zu jener ideellen und materiellen Korrumpierung
führen mußte, die jeder einzelne Parteigenosse mit
steigender Erbitterung sah, ohne bei dem ganzen Aufbau
der Partei Abhilfe schaffen zu können. Die zahlreichen
Fehlgriffe bei der Erledigung persönlicher
Streitigkeiten innerhalb der Partei haben hier ihre
tiefste und eigentliche Ursache.
Diese Entwicklung, die wir hier auf grundsätzlichem,
taktischem und organisatorischem Gebiet mit steigender
Sorge beobachten, hat uns zu jeder Stunde, der
vergangenen Jahre als erste, tiefe und unnachsichtige
Mahner und Gegner gesehen. Die fünf Jahrgänge der
“Nationalsozialistischen Briefe” geben hierfür ebenso
Zeugnis, wie die rednerische und persönliche Haltung,
die wir ungeachtet des Druckes und der Lockung von oben
eingenommen haben. In keiner Stunde haben wir aus
opportunistischen Gründen eine Änderung unserer Haltung
in Rücksicht gezogen, und oft genug standen wir vor der
Frage, ob wir angesichts besonderer schwerer Verstöße
der Parteileitung gegen das Wesen des
Nationalsozialismus nicht in aller Öffentlichkeit
Stellung nehmen mußten.
Wenn wir das bis heute nicht getan haben, so deshalb,
weil die Parteileitung offen die 25 Punkte nicht
verleugnet hat und weil wir hofften, daß der
revolutionäre Geist wie er in den Massen der SA und vor
allem der Jugend lebendig ist, siegen würde über die
Verspießerung einer verbonzten Leitung.
Diese unsere Hoffnung wurde nunmehr durch den
Willensakt der Parteileitung unmöglich gemacht.
Durch einen Brief Adolf Hitlers vom 30. Juni wurde der
Berliner Gauleiter der NSDAP aufgefordert, eine
“rücksichtslose Säuberung” der Partei von allen “Salon-
Bolschewisten” durchzuführen.
Im Zusammenhang mit dieser Aufforderung wurde gegen die
als sozialistisch-revolutionär bekannten
unterzeichneten Parteigenossen der Ausschluß angedroht
bzw. verfügt.
Damit war die Trennung der NSDAP von der Zielen und
Forderungen der deutschen Revolution und den
sozialistischen Punkten des Programms seitens der
Parteileitung offen ausgesprochen.
Als aufrechte, unbeugsame Bekenner des
Nationalsozialismus, als glühende Kämpfer der deutschen
Revolution lehnen wir jede Verfälschung des
revolutionären Charakters, des sozialistischen Wollens
und der nationalistischen Grundsätze des
Nationalsozialismus ab und werden nunmehr außerhalb der
ministeriell gewordenen NSDAP das bleiben, was wir
immer waren.
Revolutionäre Nationalsozialisten
Otto Strasser
4 Anonymous // Mar 23, 2009 at 15:14
Originalbericht hier: http://netzwerkmitte.com/site/nachrichten/22.03.2009.html
5 h. kraft // Mar 23, 2009 at 15:29
hört hört..
6 Schulle // Mar 23, 2009 at 15:32
Nur zusammen sind wir Stark.
7 sachsenuwe // Mar 23, 2009 at 15:53
Für mich wären folgende Fragen interessant gewesen?
1. Welche Strategie forcieren Sie um die westdeutsche NPD, die weniger sozialistisch – dafür aber mehr konservativ politisiert ist, auf Erfolgskurs zu bringen?
2. Wird ein Herr Rieger zu Ihrer Hausmacht gehören?
3. Würden Sie es als Bundesvorsitzdener zulassen, dass, wie im Vogtland, untragbare Persönlichkeiten für Kommunalmandate aufgestellt werden oder würden sie sich gegen den LV und den KV durchsetzen und derartige Wahlantritte verhindern – Frei nach der Devise: Qualität vor Quantität?
8 Jan P. // Mar 23, 2009 at 15:55
Udo Voigt stellte klar heraus, dass Jürgen Rieger aufgrund seiner “Fachkompetenz” (kein Scherz!) in der Mannschaft wäre.
9 Thüringer // Mar 23, 2009 at 15:56
Also ich behaupte mal, dass es nicht einmal ansatzweise ein Unentschieden war.
Voigt war Pastörs um Längen überlegen. Pastörs hat bei der Podiumsdiskussion unter Beweis gestellt, dass er nicht auf Fragen antworten kann und lieber von der eigentlichen Thematik ablenkt und dass er mit Abstand der beste Fratzenzieher im NW ist.
Voigt hat sachlich geantwortet, auch wenn einiges an Phrasen dabei war. Immerhin hat er es geschafft, auf die Fragen einzugehen.
Es wurde ja auf Band aufgezeichnet, weiß jemand wo man das Material erhalten kann?
10 Thüringer // Mar 23, 2009 at 15:57
@sachsenuwe
Dann nicht nur zu Hause hocken, sondern mal bewegen.
Zu 2. Voigt hat das bejaht.
11 Ursula // Mar 23, 2009 at 16:14
Wenn das ein Unentschieden gewesen sein soll, war ich auf einer anderen Veranstaltung. Bei aller berechtigten Kritik an Voigt war Pastörs in keiner Weise in der Lage ihm Paroli zu bieten.
Pastörs ist ein guter aber vollkommen unbeherrschter Redner. Nicht mehr und nicht weniger.
Zu einem Parteivorsitzenden gehört erheblich mehr.
Voigt hat massive Fehler begangen, Pastörs traue ich nicht zu die Partei zu führen.
12 Jan P. // Mar 23, 2009 at 16:16
@Thüringer:
Ich sehe das gänzlich anders.
Voigt hat permanent von wesentlichen Fragestellungen abgelenkt, nur über die Partei-Vergangenheit gesprochen (”Ich habe 1998…”, “Ich habe 2001…”), Phrasen gedroschen (”Ich habe immerhin die Forderung nach der Todesstrafe für Kinderschänder…”) und das war es dann leider auch schon.
Pastörs war zugegebenermaßen sehr “Kemna-Affäre”-fixiert, aber das ist doch nachvollziehbar.
Voigt kann noch so viel erzählen, was er alles besser und konkreter machen möchte, aber wie denn? Das Geld hierfür ist doch erstmal weg!
Und das ist der Kernpunkt, als Bundesvorsitzender ist er mitverantwortlich für diese elementare Lebenskrise der Partei und daher nicht mehr tragbar.
Keiner spricht ihm seine innerparteilichen Erfolge von 1996 bis 2008 ab, aber nun geht es um die Zukunft der NPD und der Bewegung.
Daher sollte er den Hut ziehen und eine frische, unverbrauchte, motivierte Mannschaft ans Ruder lassen.
Wer zudem sagt Rieger besäße Fachkompetenz (!), kann mE keine Partei in die Zukunft und zu Wahlerfolgen führen.
Ich kann mir das nur dadurch erklären, dass Rieger stets loyal zur Person Voigt war.
13 Beobachter // Mar 23, 2009 at 16:25
Gibt es eigentlich einen Radiomitschnitt vom Pastörs-Interview bei Netzradio Germania?
14 Beobachter Mitteldeutschland // Mar 23, 2009 at 16:37
sachsenuwe 7
· 1. Welche Strategie forcieren Sie um die westdeutsche NPD, die weniger sozialistisch – dafür aber mehr konservativ politisiert ist, auf Erfolgskurs zu bringen?
Dies ist eine gute Frage.
Glücklicherweise lassen sich die Kameraden in Mitteldeutschland nicht von Spinnern, Chaoten oder Sektierern, für die Namen wie Friese, Reitz , Worch, oder ihr Mini-Umfeld stehen, aus dem erfolgreichen Gleichschritt bringen.
Allerdings färbt der Schwachsinn und die Erfolglosigkeit auf die Dauer auch auf die selbst gutwilligen NPD-Wähler ab und frustriert diese.
Da sind klare Worte angesagt, zumal die Genannten ja nicht die Freien Kräfte repräsentieren, sondern nur durch den Versuch der Selbstdarstellung in Erscheinung treten.
Warum nenne ich die drei Unpersonen?
Friese steht für dumpf und dumm, Reitz für Lack und Leder Karneval a la Wowereit und Worch für das Intrigantentum schlechthin.
Das Thema VS lass ich da mal unberücksichtigt.
Ist kein Thema für die normale tägliche Arbeit, aber auf dieser Webseite muss da gekontert werden.
Einschränken möchte ich jedoch, dass mir solche „Unterwanderung“ der NPD konkret nur aus Unna Hamm bekannt ist, einem an Erfolglosigkeit und fern aller echten Bedeutung agierenden Mini-Kreisverband, allerdings mit dem größten medialen „Maul“, zumindest auf dieser Anti-NPD-Webseite.
Hier ist im Interesse der übergroßen Zahl freier Kräfte und der NPD Klärungsbedarf vorhanden.
15 Beobachter // Mar 23, 2009 at 16:42
Noch bemerkenswerter als das Rededuell finde ich die Wahlkampferöffnung des KV NOL. Dort hat man es mit einer Kombination aus Musik und Reden geschafft 1.000 Teilnehmer anzulocken! Ich denke, dass dies genau das richtige Rezept ist.
http://www.npd-nol.de/
16 Beobachter // Mar 23, 2009 at 16:44
@ Besucher des Rededuells
Spielt die Personalie Molau auch eine Rolle?
17 Jan P. // Mar 23, 2009 at 17:05
@Beobachter:
Nur am Rande.
Pastörs stellte zu Beginn seiner 20-minütigen Rede klar, dass Anschuldigungen wie “Andreas Molau will ‘pro Köln’ ins Boot holen” lediglich Hetze primitiver Kreise waren, die jeder Grundlage entbehren.*
Ansonsten fiel der Name meiner Erinnerung nach nicht mehr.
*Hetze primitiver Kreise? Hm, mal sehen. Es schrieb die JUNGE FREIHEIT 03/09 vom 9. Januar über Andreas Molau:
“…Molau indes will sich nicht an einer Schlammschlacht beteiligen. “Ich trete nicht an, um Voigt zu stürzen, sondern um die inhaltliche Starre, die die Partei lähmt, zu beenden”, sagte er der JF. Seiner Ansicht nach beschäftige sich die NPD derzeit zu sehr mit sich selbst. Er dagegen wolle die Partei wieder politikfähig und vor allem für das bürgerlich-konservative Lager wählbar machen. Unverzichtbar sei dabei für ihn ein glaubhaftes Bekenntnis zum Gewaltverzicht, dem Mehrparteienprinzip und der Demokratie.
Als Parteichef wolle er außerdem mehr Struktur in die Partei bringen und die parteipolitische Disziplin stärken. Dies unterscheide ihn von Voigt. “Ein Parteivorsitzender muß klarmachen, was geht und was nicht. Ich bin nicht bereit, die unterschiedlichen Flügel und Lager der Partei um jeden Preis zusammenzuhalten.” Manchmal sei es besser, sich von einigen Personen zu trennen, wenn ein gemeinsamer Weg nicht möglich sei.
Dies dürfte sich vor allem gegen die als radikal geltenden sogenannten “Freien Kräfte” richten, die einer Kandidatur Molaus kritisch gegenüberstehen. Nachdem Molau im vergangenen Jahr als Spitzenkandidat im Niedersachsenwahlkampf noch ein Bündnis mit diesen Gruppierungen eingegangen war, hatte er sich nach der Wahlniederlage wiederum für einen gemäßigteren Kurs der NPD ausgesprochen.
An Voigts Drei-Säulen-Strategie (Kampf um Köpfe, Straße und Parlamente) will der vierzig Jahre alte ehemalige Waldorflehrer trotzdem festhalten. Ebenso an der Zusammenarbeit mit der DVU. Allerdings würde er gerne den sogenannten “Deutschlandpakt”, bei dem es um gegenseitige Wahlabsprachen geht, auch auf die Pro-Bewegung ausweiten. Es gilt allerdings als unwahrscheinlich, daß diese einem Bündnis mit der NPD zustimmt. …”
Quelle: http://www.jungefreiheit.de/Archiv.364.0.html
Von einem Dementi des Herrn Molau oder aber einer entsprechenden Erklärung des Herrn Pastörs, dessen zeitweilig favorisierter Kandidat Herr Molau zu jener Zeit immerhin war, ist uns diesbezüglich allerdings nichts bekannt, was vermutlich der Fall gewesen wäre, wenn die JUNGE FREIHEIT sich diese Behauptung aus den Fingern gesogen hätte. Wie heißt es so schön bei Schiller: “Vor Tisch las man’s anders.” – Die Schriftleitung
18 Heizölkutscher // Mar 23, 2009 at 17:12
Warum stellen sich Argus und Sichelschnitt nicht mit Name und Diestgrad vor? Seht Ihr den ganzen Tag NTV und entnehmt dort die Texte?
Konzentriert Euch auf die menschenverachtende BRD GmbH! Da könnt Ihr in die Suppe Salz streuen! Geschichte ist Geschichte, darum ist es Geschichte und die Geschichte von vor 45 hat so viele erfundene Geschichten, daß jede erfundene Gechichte darüber geglaubt wird!
Beispiel:
Rembrand hat nachweißlich 2000 Bilder gemalt, von denen 4000 durch Gutachter bestätigt sind!
19 Kampfgruppe Bitterfeld // Mar 23, 2009 at 17:28
Jan P.
Wer zudem sagt Rieger besäße Fachkompetenz (!), kann mE keine Partei in die Zukunft und zu Wahlerfolgen führen.
Die hat er zweifelsohne. Es ist nur das richtige Aufgabenfeld zu benennen.
Seine anwaltschaflichten Kenntnisse sollte er dazu nutzen, die „brD“ jeden Tag als Unrechtsstaat Tag vorzuführen.
Damit meine ich noch nicht einmal die politischen Willkürakte, sondern das institutionalisierte Unrecht in Form von tausender Müllhaufen-§ , welche nur den Bürger reinlegen sollen, insbesondere auch im Zivilrecht.
Es gibt viele Fachgebiete für Rieger, außer dem wirtschafts-sozial- Gebiet. Da sollte er dann, wenn ein Nachfolger für Weiterbildung/Schulung gefunden ist, Elementarunterricht nehmen.
20 frisch, fröhlich und frei // Mar 23, 2009 at 17:28
Kommunisten bekamen am Sonntag in Paris eine gehörige Abreibung, unter Polizeischutz haben sie den Platz verlassen:
http://www.civitas-institut.de/content/view/502/1/
Die katholische Jugend, jedenfalls in Frankreich, hat den Kampf um die Straße aufgenommen!
Die Straße frei der nationalen Jugend!
21 Interessierter // Mar 23, 2009 at 17:34
Gibt es von der Veranstaltung auch ein Video zu sehen?
22 Anonymous // Mar 23, 2009 at 17:36
@Beobachter
Als Gegenpart zur Pressemitteilung der NPD zur Veranstaltung am 21.03 solltest Du Dir in einschlägigen Foren einmal die Nachbetrachtungen einiger Teilnehmer zu Gemüte führen und Dir dann nocheinmal ein Bild dieser Veranstaltung machen. Erfolgreicher Wahlkampfauftakt? Ich glaube kaum…
http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=150148
23 Thüringer // Mar 23, 2009 at 17:37
@Jan P.
Wenn Voigt ein bisschen von gestern erzählt und was er nicht alles angeschoben und vorgeschlagen hat, dann ist es doch legitim. Soll er was aus der Zukunft erzählen?
Dass Voigt eine Mitschuld an der Kemna-Sache trägt, hat er eingestanden. Pastörs ist darauf rumgeritten und saß selber jahrelang im Bundesvorstand ohne auch nur einmal die falsche Finanzpolitik zur Sprache zu bringen. Als Kaufmann hätte er da mit Sicherheit auch genügend Fachkompetenz mitgebracht. Er entzieht sich aber dieser Schuld und macht nur den Parteivorsitzenden verantwortlich.
Wie gut kennst Du eigentlich Rieger? Also ich kann bei ihm auch Fachkompentenz erkennen, wenn man sich eben nicht nur seine Reden anhört und ihn auf Schädelvermesser oder ähnliches reduziert. Dass er auch so seine Fehler hat, dass streite ich gar nicht ab.
24 Sondershäuser // Mar 23, 2009 at 17:38
Warum hat Gerlach eigentlich einen Rückzieher gemacht und ist nich mehr als Redner angetreten?
25 Argus // Mar 23, 2009 at 17:46
@ Heizölkutscher = 17
Wenn man keinen Dienstgrad hat, dann kann man auch keinen mitteilen. Mir liegt übrigens nichts dran zu wissen, ob Sie wirklich Heizöl herumkutschen oder was Sie sonst arbeiten oder wie Sie heißen.
@ Beobachter Mitteldeutschland = 14
Eigentlich kann ich Ihnen meist beipflichten. Aber erstens sollten Sie, wenn Sie nochmal über irgendwelche VS-Anspielungen nachdenken, entweder alle Karten auf den Tisch legen oder schweigen. Denn wer leichtfertig Gerüchte streut, besorgt das Geschäft des gegnerischen Lagers!
Zweitens unterscheidet sich ChristianWorch, der im Kern weder nostalgistischer “Neonazi” noch bildungsferner Maulheld ist, überdeutlich von Türsteher-Typen und Lachreiz erzeugenden rheinischen Deutschländerwürstchen.
Zu den Herren Voigt und Pastörs fällt mir noch eine Fragestellung ein:
Herr Pastörs war scheinbar schon vermögend, als er in die NPD eintrat. Dank seiner Landtagsdiäten ist er auf Geld der NPD erst recht nicht angewiesen.
Könnte es bei Herrn Voigt so sein, daß er auf den weiteren Fluß seines Gehalts als Parteivorsitzender dringendst angewiesen ist?
Wie hoch ist Herrn Voigts Gehalt eigentlich, und was läppert sich da so im Jahr an Nebenkosten für Speisen und Getränke, Kilometergelder, Miete, Hotels, Flugreisen etc. zusammen?
26 Parzival // Mar 23, 2009 at 18:31
Bemerkenswert gut gewählt und das Zitat des Strasser-Briefes im Beitrag #3 von
Sichelschnitt // Mar 23, 2009 at 15:09!!!
Ebenso sehr treffend der Hinweis auf dessen Aktualität. Vergleiche ich Leute wie Voigt oder Pastörs mit Hitler, so fällt mir vor allem auf, dass jene beiden dem Hitler hinsichtlich ihrer Intelligenz, ihrer strategischen und taktischen Gewandtheit maßlos unterlegen sind.
Ansonsten scheinen sie mir dem selben Schema zu entsprechen: Sie wollen Macht für sich, am liebsten unbeschränkte, doch eine klare politische Konzeption haben sie nicht bieten.
Wie schon Hitler würden sie für das Kapital alles tun, wenn das Kapital ihre persönlichen Ziele im Gegenzuge unterstützte. Das scheitert allerdrings daran, dass sie aus Sicht des Kapitals nichts zu bieten hatten, anders als Hitler, der die Bekämpfung starker sozialistischer Kräfte in KPD, SPD und NSDAP glaubhaft in Aussicht stellen konnte.
Heute gibt es erstens keine starken sozialistischen Kräfte mehr in D, zweitens wären Voigt und Pastörs viel zu unfähig, um das Volk gegen oder für etwas zu führen.
Man kann es nicht anders sagen: Die NPD isr ein verwahrloster Haufen, in dem mittelmäßige Möchtegern-Potentaten das Ruder in der Hand haben.
Dem Artikel muss man zugestehen, dass er ein Wunder istt: Ich würde mir nicht zutrauen, soviel über eine Parteiversammlung mit Kandidaten-Vorstellung zu schreiben, ohne irgendwo und irgendwie auf konzeptionelle politische Inhalte einzugehen.
Was mich beim ersten Blick auf den Artikel interessiert hatte, waren die Worte von Klose gewesen, der sich ja lautstark empört haben soll.
Ich konnte sie in dem Artikel aber nicht finden.
Armes Deutschland.
27 Niederbayer // Mar 23, 2009 at 19:15
FRAGEN:
Kandidiert Pastörs mit Unterstützung von Apfel & Co. oder nicht?
Gab Pastörs bereits vor dem Rückzug Molaus seine Kandidatur bekannt?
28 Beobachter Mitteldeutschland // Mar 23, 2009 at 19:24
25 Argus
entweder alle Karten auf den Tisch legen oder schweigen. Denn wer leichtfertig Gerüchte streut, besorgt das Geschäft des gegnerischen Lagers!
Leichtfertige Gerüchte möchte ich natürlich nicht streuen.
Aber, ich betrachte die Dinge auch immer aus Sicht der Gegner.
Dann addiere ich zusammen.
Der Vs wird sich niemals mit “hallo, hier bin ich“ vorstellen.
Seine Aufgabe ist es aber uns zu schaden.
Nun frage ich, wer hat im vergangenen Jahr eine „Es ist eine gute Möglichkeit die NPD aufzulösen“, Aktion losgetreten, hier auf dieser Webseite?
Es war Worch.
Wer hält genüsslich dieses Thema am kochen? Es ist Altermedia+ Worch.
Da beide bekanntermaßen mit der NPD nichts am Hut haben, warum dann?
Wem bringt und nützt diese Krakeelerei?
Leider jedenfalls, es ließen sich einige anstecken und dies zum Schaden der Partei.
Nach der Neuwahl, welche vorhersehbar den „Alten“ bestätigen wird, hat diese Kampagne mehr geschadet als der ohnehin bedauerliche Kemna-Fall.
Fazit: Aktiver kämpfen nicht einmal die Systemlinge gegen die NPD und allen ist gemein, sie sind erklärte Gegner.*
*In der Tat, das unterscheidet uns von gewissen führenden Nationaldemokraten, im Gegensatz zu ihnen kämpfen wir mit offenem Visier und machen aus unseren Ansichten in der Öffentlichkeit keinen Hehl. Und immer schön daran denken, nie Ursache mit Wirkung verwechseln und, es ist nur eine Internetseite.
Die Schriftleitung
Leider ist in der NPD auch Blut geflossen, wenn einige meinen, gut das wir das mit dem Molau oder Pastörs jetzt wissen.
Wir und die Akteure haben sich treiben, ja sogar in die Enge treiben lassen, unnötig!
29 Schwert // Mar 23, 2009 at 19:37
Die Veranstaltung scheint insgesamt wohl eine recht solide Sache gewesen zu sein. Zumindest hat man erkannt, daß die so genannte “Meinungsfreiheit” eben doch ihre natürlichen Grenzen hat und daß die Meinungsbildung nicht einfach dem Pöbel überlassen werden kann.*
“Demokratie”, die Macht der Unzu- und Unverständigen, ist eben nichts für ein gesundes Volk.
*Wie dumm, daß der “Pöbel” von heute, sich längst nicht mehr die Meinungsbildung so einfach, mir nichts, dir nichts, vorschreiben läßt. Keine gute Zeit für Mucker.-
Die Schriftleitung
30 Novalis // Mar 23, 2009 at 19:51
@Heizölkutscher
“Rembrand hat nachweißlich 2000 Bilder gemalt, von denen 4000 durch Gutachter bestätigt sind!”
*********************************
KLASSE!!!! Toller Zynismus!
*********************************
An den Spruch denke ich jedes mal,
-bei Guido Knopp, oder bei den Lügen-
Aussagen von Albert Speer, etc. etc…
31 Schwert // Mar 23, 2009 at 19:52
@Schriftleitung
Ihre Internetseite in allen Ehren, es ging mir um die Allgemeinheit. Man muß sich auch mal von allzu romantischen Vorstellungen lösen. Wenn ein Volk tatsächlich überleben will, dann braucht es mehr “Mucker” und “Zahnrädchen”, die ordentlich und geschmiert laufen, als einen riesen Haufen hyperindividualisierter und überempfindlicher Neunmalkluger (damit meine ich nicht Sie, sondern allgemein).
Nicht so wild, wir meinten das natürlich auch nur ganz allgemein und ganz gewiß nicht persönlich. – Die Schriftleitung
32 Schwert // Mar 23, 2009 at 20:05
Freut mich, daß Sie ein Einsehen haben:-)
33 Maik // Mar 23, 2009 at 20:21
Parzival // Mar 23, 2009 at 18:31: “Was mich beim ersten Blick auf den Artikel interessiert hatte, waren die Worte von Klose gewesen, der sich ja lautstark empört haben soll.”
Unfug. Lautstark empört hat sich einzig die Frau Gitta Schüssler während der Ausführungen von A. Kappke. Konnte wohl keine Kritik vertragen. Klose schien diesen Ausführungen eher zustimmend gegenüber zu stehen.
Alles in allem eine sinnvolle Veranstaltung, die sicher dem ein oder anderen geholfen hat, sich fernab von anonymen und anonymisierenden Internetmedien ein Bild der Menschen Voigt und Pastörs zu machen.
34 Fritz von der Leine // Mar 23, 2009 at 21:09
@Schriftleitung
Es tut mir leid, daß ich diesen Beitrag hier veröffentlichen muß. Unter ,,Mysterium Fidei” von Herrn Winkler auf Seite 13 erscheint eine Gehtnichtmeldung.
Bitte verschieben Sie diesen Kommentar an den rechten Ort.
Danke.
Hier ist er :
Guten Abend Herr sw.
Danke für Ihre Geduld, hier nun meine Antwort.
,,•In der Tat ist es ein sehr starker Hinweis auf ein genetisches Programm, daß es auf diesem Planeten kein Volk gibt, daß nicht raucht und nicht mit Bällen spielt.
Eine menschliche Universalie quasi.
•Da es kein Volk auf diesem Planeten gibt, welches nicht in irgendeiner Form mit Bällen spielt und raucht, liegt es nahe, hierin ein genetisches Programm zu vermuten.
•Bitte entkräften Sie mein Argument der Wahrscheinlichkeit des angeborenen Rauchens und Ballspielens.
•Und jetzt wollen Sie mir bitte ein Volk auf dieser Erde mit Namen nennen, welches nicht raucht und nicht mit Bällen spielt.”
Ich bin ziemlich sicher, daß es (Natur)Völker gibt, welchen die KULTUR des Rauchens und des Ballspiels nicht bekannt ist, kann Ihnen aber keines nennen.
In der Tat dürfen Sie aber in der weiten Verbreitung des Rauchens eine wahrscheinlich genetisch verankerte Appetenz zum Gebrauch von Rauschmitteln (Drogen) erblicken.
,,Hoppla, meinen Sie nicht, daß auch diese Thesen „einfach“ sind? Merken Sie etwas?”
Ja. Ich merke , daß Sie sich noch nicht mit der Verhaltensbiologie auseinandergesetzt haben, da
Sie deren Grundsätzlichkeiten nicht kennen.
Können Sie mir nun ein Volk ohne Religion nennen?
Sie können es nicht?
Dann bekennen Sie es einfach.
,,Wunschdenken (genetische Disposition) mit Vermutungen (… liegt es nahe …) zu begründen und das ganze dann quasi als menschliche Universale zu verkaufen, natürlich ohne konkret zu werden, ist in der Tat einfach!”
Der Wunsch ist hier nicht Vater des Gedankens.
Erkennt man einen Zustand, stellt sich die Frage nach dem Warum. Selbstverständlich ist man hierbei auf Vermutungen angewiesen, die dann entkräftet werden (am elegantesten von einem selber) oder aber so lange bestehen bleiben, bis sie widerlegt sind. So entkräften Sie doch und weichen Sie nicht länger aus!
,,Man kann in solch einem Theorienlabyrinth auch die Orientierung verlieren! ”
Ich sehe den Weg sehr klar. Weisen Sie mir einen anderen, einen einfacheren, besseren, geraderen und ich gehe mit Ihnen.
,,Johannes Most hat Ihren Zustand in „Die Gottespest“ so beschrieben: „Ein Mensch der einmal den Religionen (Most schrieb Pfaffen) unter die Klauen geraten ist, hat aufgehört, gedanklich fruchtbar zu sein. Seine Gehirnmaschinerie stockt, statt derselben kriechen religiöse Maden und göttliche Würmer in seinem Schädel umher. Er gleicht einem Schafe, das die Drehkrankheit hat.“
Hierzu Konrad Lorenz, aus: ,,Der Abbau des Menschlichen”
,,Der völlig Indoktrinierte merkt nichts davon, daß er eines konstitutiven Merkmals wahren Menschseins verlustig gegangen ist, nämlich der Freiheit des Denkens.”
,,-Kleines Gehirn der Vormenschen mit dem Kannibalismus als erste religiöse Handlungen”
Eine der ersten kultischen Handlungen war meines Wissens der Verzehr psychoaktiver Pilze und die Abbildung derselben.
Aber das ist egal.
Interessant ist, warum denn diese ,,erste religiöse Handlung” ausgeführt wurde.
Dazu noch mit einem recht kleinen Hirn! Liegt hier der Verdacht der Instinktsteuerung nicht nahe?
Mit freundlichen Grüßen
Fritz
35 Ronny // Mar 23, 2009 at 21:43
http://chemnitz.freies-netz.com/blickpunkt-chemnitz/udo-voigt-vs-udo-pastors-podiumsdiskussion-mit-vortragsreihe/comment-page-1/#comment-2932
36 Ronny // Mar 23, 2009 at 21:43
5.- Euro Eintritt(für was bitte, oder haben die beiden Hauptakteure Honorarforderungen gestellt?), Kleiderkontrolle der Teilnehmer seitens der Ordner, haltlose Vorwürfe an die Partei( wie z.B. :Sie kassieren und machen nichts, verstecken sich hinter ihren Schreibtischen, das sind infame Lügen!), anheizen einer Neiddebatte:
So sieht gelebter nationaler Sozialismus aus?
Da braucht man keine Gegner, gehen die “freien” Vertreter, von was auch, eigentlich zur Wahl und danach zur Auszählung in die Wahlbüros?
Möchte jetzt nicht alle über einen Kamm scheren, diese Veranstaltung aber hätte man sich sparen können!
37 Worch // Mar 23, 2009 at 21:53
@ Jan P (Nr. 12):
Andere Nutzer haben es auch schon erwähnt, aber ich möchte es auch für mich noch mal wiederholen: Jürgen Rieger hat durchaus eine Menge Fachkompetenz. Ganz bestimmt als Anwalt. Im Parteivorstand ist er (oder war?) auch zuständig für die Arbeitsbereiche “Geldbeschaffung” sowie “Internationale Kontakte”. Auch in diesen beiden Punkten traue ich ihm sehr wohl Fachkompetenz zu. Seine sozialpolitischen Ansichten allerdings passen nicht so ganz zur NPD. Da wäre es besser, er würde sich bezüglich dieses Themas eher zurückhalten.
Insgesamt muß man auch zwei Umstände berücksichtigen. Erstens: Jürgen Rieger ist erst seit 2006 NPD-Mitglied. Und zweitens: Es hat ihn nur ein Teil der Partei mit offenen Armen oder zumindest kameradschaftlich aufgenommen. Das war zu beobachten beim Berliner Parteitag der NPD Ende 2006, wo durch Manipulationen der “Choreographie” erfolgreich seine damalige Wahl zu einem der drei stellvertretenden Parteivorsitzenden hintertrieben worden ist.
Daß Jürgen Rieger erst seit relativ kurzer Zeit Parteimitglied ist, hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist dieser: Ein “Späteinsteiger” hat einen anderen Blickwinkel als Leute, die seit Jahrzehnten “im Apparat” sind. Einen anderen Blickwinkel zu haben ist oftmals vorteilhaft. Vorteilhaft ist für eine Partei auch, wenn “frisches Blut” hineinkommt, und zwar nicht in Gestalt von noch recht jungen Menschen, die sich einer Partei anschließen, sonden auch in Gestalt von gestandenen Männern. Nachteilhaft ist natürlich, daß einem solchen “Späteinsteiger” für viele Parteimitglieder “der Stallgeruch” fehlt. Aber mal Hand aufs Herz: Wenn man nur oder überwiegend nach “Stallgeruch” geht, dann isoliert man sich selbst. Was die NPD meiner Meinung nach noch öfter tut als etablierte Parteien; und auch bei etablierten Parteien ist eine Isolation dieser von den breiten Volksmassen zunehmend erkennbar.
Es ist klar, daß ein Mann wie Rieger polarisiert, weil er ein Radikaler ist; ein echter Radikaler. Aber auch wenn man manches (oder gar vieles!) von dem, was er tut, für nicht gut hält, sollte man Fairness walten lassen und jemanden nicht nur aus der eingeschränkten Perspektive beurteilen, sondern ganzheitlich.
Christian Worch
38 Germanicus // Mar 23, 2009 at 21:55
@Sichelschnitt
Die Strasser NSDAP hätte nicht gewinnen können !
Zu groß war die Abneigung vieler Deutscher gegen jede Spielart von Sozialismus , ob nun internationaler, kommunistischer , Sowjet-Prägung oder Strasser Sozialismus.
Das hat AH erkannt und darum hat er schließlich nur im Verbund mit der Deutschnationalen Volkspartei die Mehrheit im Reichstag und die Kanzlerschaft durch Unterstützung der Nationalen Kräfte erringen können.
Zum Wiederaufstieg des Deutschen Reiches brauchte AH das freie innovative Unternehmertum.
Übrigens nicht das sogenannte Wirtschaftswunder der 50er Jahre war die erfolgreichste Wirtschaftszeit in Deutschland seit 1918, sondern die Friedensjahre des III Reiches, mit dem jährlichen Anstieg des realen Volkseinkommens von 8,2% .
Sozialismus oder sozialistisches Vokabular mag hilfreich sein in der Kampfzeit,für Revolutionen, weil er sehr dynamisch klingt, auch und gerade im Verbund mit dem Nationalismus – aber es gibt einen Haken:
WIR Deutschen waren noch nie Freunde von Revolutionen und Sozialismus , er wird keine Wahlen und keine Mehrheiten gewinnen !
Deshalb muß sich der politsche Kampf nach Erreichen des politischen Zieles zur nationalen Evolution weiterentwickeln.
Der Sozialismus ist gescheitert oder hat sich überlebt.
Die Volksgemeinschaft ist der einzige gangbare Weg.
Ich empfehle hierzu die Bücher von Heinz Höhne :
Die Machtergreifung und
Gebt mir vier Jahre Zeit
39 Worch // Mar 23, 2009 at 22:06
@ Beobachter Mitteldeutschland (Nr. 28):
(Wenn du denn wirklich Mitteldeutscher bist, was wahr sein kann, aber auch falsch.)
Gleich vielen NPD-Anhängern (oder -Mitgliedern) reduzierst du mein Verhältnis zur NPD, wie es dir in den Kram paßt. Ich sehe politische Fragen mehrdimensional. Meine erste Frage ist: Was nützt Volk und Vaterland? Die sind mir am wichtigsten in dieser Welt; danach kommt erst mal eine Weile gar nichts, und dann der ganze Rest. Im Lichte dieser Fragestellung sage ich zum Thema Parteien allgemein (oder NPD speziell): Es ist nicht nur wünschenswert, sondern notwendig, daß es eine erfolgreiche nationale Oppositionspartei gibt. Auch wenn ich aus Gründen erstens des persönlichen Lebensweges und zweitens auch der persönlichen Vorlieben oder Abneigungen kein Mitglied einer Partei bin (außer 1977 mal ein halbes Jahr bei der JN), liegt es auf der Hand, daß verschiedene Aktionsformen im gemeinsamen Zusammenwirken mehr Erfolg versprechen als nur eine einzige. Die Frage ist aber, ob die NPD diesem Anspruch gerecht wird, oder überhaupt irgendeine der derzeitigen “rechten” Parteien (oder von mir aus eine Gruppe im “Vor-Stadium” einer Partei wie die “Pro’s”). Die NPD machte zeitweilig den Eindruck, als ob. In diesen Phasen habe ich mit ihr zusammengearbeitet. Soweit sie den Eindruck machte, als ob nicht, habe ich es nicht getan. Ich bin da nicht festgelegt, ich bin im positiven Sinne autonom. Du aber scheinst Anhänger oder gar Mitglied einer Partei zu sein; hier also speziell der NPD. Deine Sicht ist damit zwingendermaßen eine andere als meine. Eine eingeschränktere. Deshalb fühlst du dich wohl berufen, Menschen wie mich für Gift zu halten. Weißt du nicht, daß JEDES Gift zugleich auch eine Medizin ist; nur eine Frage der Dosierung? Oder umgekehrt, jede Medizin zugleich in Überdosierung ein Gift?! Lies mal einfach einen beliebigen Beipackzettel. Aber wenn du immer nach eindimensionalen Lösungen suchst, dann gibt es kein Medikament, das dir jemals helfen könnte
Christian Worch
40 Georg // Mar 24, 2009 at 0:33
Fest steht doch, dass Pastörs außer der Finanztretmühle nichts zu bieten hat – er sagt, die Partei sei in „größter Not“ – ja durch wen oder was denn?
Seine Kumpane oder Hintermänner haben diese mit verursacht, indem sie erstens als VORSTÄNDE (geht das in eure Schädel bald mal rein) beim Debakel Kemna zugesehen haben, um dann den Fundamentalisten Voigt über die Klinge springen zu lassen. Diese Taktik kennt man von der SED….
Dann haben sie zweitens die Krise noch um ein Vielfaches verschärft (man nennt das Black War Propaganda – schaut mal bei Sefton Delmer nach), indem sie einen Komplott gegen die ideologisch ehrlich-kompromisslose Richtung (Voigt) in der Partei geschmiedet haben – bürgerlich wollte man werden, anbiedern bei Pro und DVU wollte man sich – vielleicht noch von der JF geliebt und in den Kreis der Erlauchten erhoben werden? Zum Kaffee bei Chalotte?
Abgeblitzt ist man. Jauchz! kann man da nur sagen. Sogar weiland Benoist wäre frustriet nach dieser mageren Ausbeute….:–)
Was hat die Basis der NPD mal wieder bewiesen? Allen Angriffen durch Staat und Auslandsdiensten zum Trotz haben diese Leute immer einen Riecher für das Echte bewiesen! Das unterscheidet sie von so manch anderem Parteivolk.
Wenn ausgerechnet Pastörs sagt, die Partei sei „in Not“, kommt mir das vor, wie wenn Bernie Madoff sagen würde: „Ohgottogott – es gibt Pyramidenspiele!“
Der Bericht über die Veranstaltung ist mehr als frustrierend, ich hätte mir, wie viele, die Dokumentation von Inhalten erwartet – wozu schreibt ihr überhaupt nen Torso von nem Bericht, wenn ihr keine Diskussion drüber haben wollt? Und dann jeder Lokalverein nochmal dasselbe in seiner Version. SEHR professionell!
Man kann nur hoffen, dass bald mal wer den Mitschnitt ins Netz stellt, nur so kann sich jeder ein Bild machen. Denn – Altermedia – es gibt schließlich noch Leute, die es ernst meinen und die ehrlich dran interessiert sind, wer der Bessere war.
Habt ihr evtl. Angst davor, dass nicht euer Favorit das Rennen machen würde, wenn die Leser alles erfahren? Mir berichtete ein Zuschauer, dass Voigt ganz klarer Sieger war, Pastörs sei abgesackt, hätte w.g, nur die Finanzkeule geschwungen usw. Wie kommt ihr dazu, die Sache als unentschieden zu kolportieren?
Die Dominanz dieses Internetportals in diese Richtung tut der Szene nicht gut.
@ Argus
Deine Kritik an Beobachter Mitteldeutschland = 14
„… sollten Sie, wenn Sie nochmal über irgendwelche VS-Anspielungen nachdenken, entweder alle Karten auf den Tisch legen oder schweigen. Denn wer leichtfertig Gerüchte streut, besorgt das Geschäft des gegnerischen Lagers!“
Und dann schreibst du:
„Könnte es bei Herrn Voigt so sein, daß er auf den weiteren Fluß seines Gehalts als Parteivorsitzender dringendst angewiesen ist? Wie hoch ist Herrn Voigts Gehalt eigentlich, und was läppert sich da so im Jahr an Nebenkosten für Speisen und Getränke, Kilometergelder, Miete, Hotels, Flugreisen etc. zusammen?“
Abgesehen davon, dass dein „Stil“ nach Worch riecht, tust du im zweiten Teil genau das, was du Beob.Mitteldtld. oben vorwirfst. So blind vor Wut, dass dir das nicht mal auffällt?
@ Niederbayer:
Die Frage nach den Hintermännern von Pastörs ist die einzig Relevante in dem ganzen Spiel! Du hast sehr recht.
Zuallerletzt: Rieger hat sehr wohl Kompetenzen .- wer das ableugnet, kann nur als lächerlich bezeichnet werden – schon mal was gehört vom Studium der Rechtswissenschaft mit Abschluss als Anwalt?
Leute hebt euer Bier und duselt vor euch hin!
41 AN // Mar 24, 2009 at 0:35
Und der letzte macht das Licht aus!!!
42 Kamerad Greiser / Waffen-SS // Mar 24, 2009 at 2:51
Was Udo Pastörs sagt, hat Hand und Fuß. Ich mag das, er will und macht keine halben Sachen. Ein klares Ziel vor Augen, einen Weg im Sinn und dabei Haltung und Wille dieses Ziel zu erreichen.
Seine sind kraftvoll und kämpferisch ohne Scham und Vorsicht, spricht er das aus, was er denkt, genau wie Jürgen Rieger.
Wir können uns nicht neu erschaffen, aber wir müssen uns aus dem inneren erneuern.
Das Moos abschaben, den Garten umgraben.
Nicht mehr an altem herum hadern, sondern lernen, verstehen und mit blankem Gesicht und geballter Faust stehen und kämpfen.
Kamerad Pastörs, viel Glück auf dem Weg!
43 Beobachter // Mar 24, 2009 at 6:14
Interessante Videos der beiden Udos zu ihrer Kandidatur
http://www.npd.net/
Absolut lobenswert, dass so etwas auf der Netzseite kommt.
44 freya // Mar 24, 2009 at 8:44
Ein Unentschieden war das niemals!
Pastörs kann Voigt nicht annähernd das Wasser reichen.Er ist unbeherrscht und seine Mimik bei Voigts Worten,zeugt von nicht viel Geist,geschweige denn von Professionalität.
Der einzige Aufhänger seines Geschwafels bestand darin,Voigt den leidigen Finanzskandal vorzuhalten.
Ich kann nur für uns hoffen das richtig gewählt wird,sonst hätte das verherrende Folgen für unsere Bewegung.
Ein Lob noch an Kapke für seine klaren Worte. “Du sprachst mir aus dem Herzen!”
45 Beobachter // Mar 24, 2009 at 9:21
Wenn ich die beiden Kandidatenvideos auf der NPD-Seite vergleiche, macht für mich Pastörs den eindeutig besseren Eindruck.
Trotz aller unbestrittenen Verdienste von Voigt kommt die Partei mit seiner Schlafmützigkeit nicht mehr weiter. Er erinnert mich ein wenig an Stoiber bei der CSU.
46 Sven // Mar 24, 2009 at 9:29
@ Ronny
.
1.) Das durch den Eintritt eingenommene Geld, wird sicherlich in nationale Vorhaben fließen. Also verstehe ich um ehrlich zu sein deine Frage nicht, freie Strukturen haben nun einmal kein Budget wie die NPD. Aus diesem Grund ist es doch völlig legitim Eintritt zu erheben, um daraus Projekte zu finanzieren.
.
2.) Personenkontrollen fanden statt, um Medienvertreter, welche sich unter Umständen hätten einschleichen können, von Ton- und Filmaufnahmen abzuhalten. Dies geschah aber nicht, also haben die Ordner gute Arbeit geleistet.
.
3.) Es gab haltlose aber auch weniger haltlose Aussagen. Speziell die Rede von Herrn Kapke (apropos seit vielen Jahren selbst NPD-Mitglied) war durchaus kontrovers. Jedoch die Rede von Herrn Scheffler (auch NPD Mitglied) und von dem jungen Kameraden aus Chemnitz, waren zwar kritisch aber unter dem Strich einigend und nach vorne gewand. Es gab von allen Seiten, sprich von freien Vertretern, jeglichen NPD-Vertretern aller anwesenden Schichten (ausgenommen einer Person – welche apropos aus einigen Kreisen zukünftig keinen sonderlich großen Zuspruch mehr finden wird) sowie von Herrn Voigt und Herrn Pastörs nur positiven Zuspruch. (sic!)
.
4.) Es werden sicherlich freie Nationalisten bei den Auszählungen dabei sein. Gehen denn ALLE Mitglieder der NPD zu den Auszählungen? Ich meine wirklich ALLE?
5.) Du scheinst einer der wenigen zu sein, welche die Quintessenz der Veranstaltung nicht begriffen haben. Bzw. warst du überhaupt anwesend oder wurde dir alles nur zugetragen? Es geht nicht um freie oder parteigebundene Kräfte, sondern um konstruktive und destruktive Personengruppen. Du tust nun genau das, was du vorgibst nicht zu tun – und zwar alle über einen Kamm scheren.
.
5.) Ob man sich diese Veranstaltung hätte sparen können oder nicht sei dahin gestellt. Wäre diese Diskussion nicht im Interesse der beiden Hauptakteure gewesen, hätten Sie im Vorfeld absagen können. Auch der Vorwurf „nur die NPD-Mitglieder entscheiden über ihren Vorsitzenden“, ist nur zum Teil richtig. Immerhin unterstützen viele freie Gruppen den Wahlkampf und treten selbst zur Wahl mit an. Alleine schon aus diesem Grund haben sie ebenfalls ein Anrecht sich in die Führungsdebatte mit einzuschalten.
47 Argus // Mar 24, 2009 at 11:02
@ Georg = 40
Sie nennen Herrn Voigt “kompromißlos” und bezeichnen ihn als “Fundamentalisten”. Wer aber Herrn Voigt seit Jahren kennt, weiß genau, daß durch keinerlei weltanschauliche Beständigkeit glänzt.
Er redet mal dem Demokratiefreund (für Volksherrschaft, etwa durch eine Erweiterung der Volksentscheide) nach dem Mund. Dann wieder schmiert er dem Hierarchiefreund (à la GmbH-System) Honig um’s Maul.
Mal schmeichelt Herr Voigt Nationalliberalen wie Gerhard Frey, mal ist der 88-Fundi Wulff sein Intimus. Er ist ein Rohr im Wind. Will man ausgesucht höflich sein, kann man Herrn Voigt einen “Pragmatiker” nennen.
Er ist kaum berechenbar, und auch Jürgen Rieger muß damit rechnen, von Herrn Voigt abserviert zu werden, wenn er kein Geld mehr locker macht oder es als opportun erscheint.
Es ist ein großer Unterschied, Georg, ob man die Vermögensmassen zweier Personen vergleicht und eine sich daraus zwangsläufig ergebende Frage aufwirft (ohne die fertige Antwort zu geben) oder ob man ohne triftige Gründe dahinbehauptet, X oder Y sei ein V-Mann.
48 Beobachter Mitteldeutschland // Mar 24, 2009 at 11:48
39 Worch
Aber wenn du immer nach eindimensionalen Lösungen suchst, dann gibt es kein Medikament, das dir jemals helfen könnte
Die NPD Wähler und Anhänger brauchen bestimmt kein Medikament.
Im Gegenteil, wir können Stolz darauf sein, dass wir den Hass der Systemlinge, Antideutschen und Gutmenschen auf uns ziehen.
Dies hat ja Gründe, wir sind für deren Fremdherrschaft über unser Reich, das deutsche, eine echte Gefahr, die einzige systemablehnende Partei und wie man jüngst hörte auch die Hoffnung der Jugend.
Altermedia versucht ja wenigstens nicht zu relativieren und steht wie man unter 28 ,“ In der Tat“, lesen kann, zu ihrer „Feindhaltung“ und damit in deren Lager(Gegner).
Du bist angesichts des Zusammenbrechens deiner Hoffnung auf Auflösung der NPD, auch noch ein lachhaftes Weichei, das nun relativieren will und dies mit dem Schwachsinn, du weist was gut für Deutschland ist.
Nein es wird immer einsamer um Leute wie dich und nun versuchst du es mit, aber ich wollte doch nur…. .
Wir haben den Niedergang der nationalen Bewegung in Hamburg, an der Typen wie du maßgeblich beteiligt waren und leider auch noch sind, hier oft vorgerechnet und beschrieben.
Jeder NPD- Mann der dir auch nur ein Stück die Tür wieder öffnet, handelt absolut verantwortungslos und kann sich sicher sein, er wird gestellt.
Du meinst wohl das deutsche Volk wartet auf Selbstdarsteller wie dich, die alles ablehnen, nur stänkern und 0 Alternative sind, haben?
Nein dich braucht niemand und unsere Klarnamen können wir, wenn wir dann wollen, auch selbst beim VS abgeben. Aber warum sollten wir mit dem Zusammenarbeiten?
PS. Altermedia, „im Gegensatz zu ihnen kämpfen wir mit offenem Visier“
Kann kein Impressum finden?*
*Steht unter dem von “Beobachter Mitteldeutschland”.
Die Schriftleitung
49 Jan P. // Mar 24, 2009 at 12:40
@Thüringer:
“Wie gut kennst Du eigentlich Rieger? Also ich kann bei ihm auch Fachkompentenz erkennen, wenn man sich eben nicht nur seine Reden anhört und ihn auf Schädelvermesser oder ähnliches reduziert. Dass er auch so seine Fehler hat, dass streite ich gar nicht ab.”
Das ist doch das Problem!
Was kommt “draußen” an, wenn es schon für viele Kameraden so wirkt?
Seine Reden, seine Handlungen!
Als politische Partei der radikalen Rechten ist die NPD im besonderen medialen Fokus.
Sie erscheint auch durch Jürgen Rieger (natürlich nicht nur!) als unbrauchbar, dezidiert vergangenheitsfixiert und darüber hinaus durchgängig als nicht ernst zu nehmen.
Die Medien des Systems bekämpfen uns verständlicherweise ohnedem, es liegt aber eben auch insbesondere an NPD-Funktionären und Führungskräften, diesen Personenkreisen die Hetze nicht noch zu erleichtern und ihnen die Spielbälle reihenweise zuzuspielen, wie dies in den letzten Jahren bedauerlicherweise häufig der Fall war.
Das allein kritisiere ich an Jürgen Rieger.
Ob er als Anwalt Qualitäten hat, kann ich nicht beurteilen und steht mir auch nicht zu (da war ich einige Kommentare weiter oben evtl. zu “vorlaut”) – als NPD-Spitzenfunktionär sehe ich ihn jedenfalls durch seine öffentliche Auftritte als parteischädigend an.
50 Marco // Mar 24, 2009 at 13:31
Dieser Idiot Pastörs kann ja noch nicht mal fehlerfrei eine Rede im Parlament ablesen, wie soller da eine Partei führen ? Mit Voigt ging es aus einem Tiefen Tal steil bergauf, das sollten wir nie vergessen !
Falls Pastörs den Parteivorsitz übernimmt ist die NPD für mich nicht mehr wählbar. Ein würdiger Nachfolger für Voigt wäre in meinen Augen nur Holger Apfel.
51 freya // Mar 24, 2009 at 14:04
@Marco
Ich geb Dir soweit recht,aber Holger Apfel…….,dass ist doch nicht dein ernst?!
52 Thüringer // Mar 24, 2009 at 16:23
@Jan P.
Wie oft hast Du Rieger bislang reden hören?
Irgendwie werden durch Deine Beiträge immer neuere Fragen aufgeworfen.
Mal im ernst, die öffentlichen Reden von Rieger die ich gehört habe, die waren fachlich keineswegs falsch. Sicherlich, er provoziert und das macht er immer verdammt nah am Rande der Legalität. Doch gerade das ist auch ein positiver Aspekt an Rieger, er weiß wie man geschickt Sachverhalte in Worte fasst. Dass die Medien dann immer nur kurze Sätze auffassen, wie beispielsweise in Hamburg, wo Rieger vorher ausführlich auf unsere politischen Ziele und dem Zusammenhang zum 1.Mai eingegangen ist und das was gesendet wurde war, dass Rieger gesagt hat, dass der 1.Mai seit Hitler arbeitsfrei sei. Leider glauben auch viel zu viele aus unseren Reihen den Besatzermedien und bilden sich hierüber ihr Bild.
Ich für mich kann nur sagen, dass ich Rieger jetzt mehrfach habe reden hören und auch die Möglichkeit nutzte, ein persönliches Gespräch mit ihm zu führen. Der mir vermittelte Eindruck ist durchweg positiv, auch wenn Rieger Ecken und Kanten hat. Doch wenn ich bei einem Menschen einen Fehler suche, dann finde ich den auch.
Riegers anwaltliche Fähigkeiten lasse ich hier mal gänzlich außen vor.
53 BlauGelbNational // Mar 24, 2009 at 18:27
@ Sichelschnitt 3
“Otto Strasser”?
Die NSDAP und das 3. Reich sind nicht untergegangen, weil die “falschen” Nationalsozialisten seine Politik bestimmt hätten. Sondern in den Kämpfen in der Normandie, der Ardennenoffensive und an der Weichsel und der Oder. Damals kämpfte nicht mehr die NSDAP, es kämpfte die Wehrmacht, und Deutschland stand dahinter. Spätestens auf der Konferenz von Casablanca im Jan. 1943 machten Roosevelt, Churchill und Stalin klar, was die alliierten Kriegsziele sind u. was die Deutschen zu erwarten hatten. Und es wäre gleich gewesen, ob der Reichskanzler Hitler oder Hugo Meier heißt. Der eine, Strassers großer Rivale aus der alten “Kampfzeit”, ist in seinem Bunker, verteidigt von Deutschen jeden Alters u. den europäischen Freiwilligen aus Frankreich, Norwegen, Dänemark, Schweden oder Lettland, mit untergegangen. Wo aber war Otto Strasser! Er saß im kanadischen “Exil” (zufällig einem der Feindstaaten, die sich mit Truppen aktiv an der Niederwerfung Deutschlands beteiligten) u. verbreitete von da, mitten im 2. WK, seine Propaganda. Kann jeder selbst mal im Netz nachsehen.
Er mag Ihnen, von mir aus, Vorbild sein. Aber die Geschichte, so wie sie verlaufen ist (ob es uns gefällt oder nicht), werden Sie niemals neu schreiben!
54 white Power // Mar 24, 2009 at 18:34
so einen wie Gansel haben wir auch in Berlin, nennt sich lzt und heißt Karl-Heinz Panteleit und schreibt langweilige Beiträge für den Berliner Landesverband.
55 Kolle // Mar 24, 2009 at 18:43
Es gibt eigentlich zum heutigen Zeitpunkt nur eine Person, welche alle Nationalen einen könnte. Ein Mitarbeiter der Sachsen Fraktion. Nein, nicht Roßmüller, der will ja nicht. Wäre da nicht noch ein Anderer? Denkt mal an den Dokter.
56 Sache des Volkes // Mar 24, 2009 at 20:00
@BlauGelbNational // Mar 24, 2009 at 18:27
@ Sichelschnitt 3
“Otto Strasser”?
Die NSDAP und das 3. Reich sind nicht untergegangen, weil die “falschen” Nationalsozialisten seine Politik bestimmt hätten.
……………………….
Genau deshalb ist das Dritte Reich untergegangen! Das Dritte Reich wurde von einem Imperialisten geführt, dem es um weiteren Lebensraum ging, der meinte, die kapitalistischen Westmächte würden Beifall klatschen, wenn er die Sowjetunion überfällt. Der Angriff war Ende 1940 geplant, der “Präventivschlag” war nicht das einzige Motiv. Hätte die Strasser-Gruppe Deutschland geführt, wäre es niemals zu einem derart ausufernden Imperialismus gekommen. Deutschland wäre auch der Untergang erspart geblieben.
Und wenn man schon den Überfall auf die Sowjetunion als notwendig erachtet hätte, dann hätte man diese Aktion befreiungsnationalistisch für die dortigen Völker anlegen müssen – nicht imperialistisch.
57 Germanicus // Mar 24, 2009 at 20:38
Wann ? Wann hören wir endlich auf uns mit uns selbst zu beschäftigen und wenden uns endlich den Problemfeldern unseres Volkes und Vaterlandes zu, die da sind:
Steigende Arbeitslosigkeit:
Organisation nationaler Hilfe, nationaler Arbeitsprojekte, Suppenküchen, freiwillige Arbeitseinsätze
Bauernstand:
Verelendung und Verschuldung des deutschen Bauern, Hilfe dem deutschen Bauerntum,
Kampf gegen die Versklavung durch Brüssel, Sprengen der Ketten und Fesseln.
Bedrohter Mittelstand,
Überfremdung unseres Landes,
Kampf gegen die antideutsche Greuel- propaganda,
Überschuldung,
Sozialkassen ausgeplündert,
Der Lohnraub,
Ausverkauf deutscher Interessen
58 Novalis // Mar 24, 2009 at 22:53
“Die schwarze Front” von Otto Strasser
ist doch Vergangenheit.
Interessant eher, das Werner OTTO
(OTTO Versand!) auch -zeitweilig- als
junger Mensch dabei war.
http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Otto
—
Gregor Strasser hingegen, mag ein
sehr aufrichtiger Mensch gewesen
sein, nur halt keine charismatische
Führungspersönlichkeit, wie Hitler.
Das Marketing bestimmt halt auch
IMMER über den Erfolg.
59 BlauGelbNational // Mar 25, 2009 at 0:47
@ Sache des Volkes 56
“Das Dritte Reich wurde von einem Imperialisten geführt, dem es um weiteren Lebensraum ging, der meinte, die kapitalistischen Westmächte würden Beifall klatschen, wenn er die Sowjetunion überfällt.”
Der Begriff des “Imperialismus” wurde meines Wissens von W.I. Lenin eingeführt, “Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus”.
Die “Lebensraum”-These ist eine der zentralen u. sehr gängigen Anklagepunkte gegen Hitlers Politik. Es gibt zahlreiche Revisionisten, die im Gegenteil davon schrieben, daß mit dem “Lebensraum” im Osten nur diejenigen Gebiete gemeint waren, die nach 1918 erzwungenermaßen abgetreten wurden. Dort, und nicht in der SU, sollten vermehrt Deutsche angesiedelt werden.
Ihre Darstellung einer insgeheimen Kumpanei mit dem Westen (beim “Überfall” auf die Sowjetunion) ist allerdings mit den Ergebnissen revisionistischer Forschung überhaupt nicht in Einklang zu bringen:
http://www.versandbuchhandelscriptorium.com/angebot/0407frei.html
Von David L. Hoggan bis Gerd Schultze-Rhonhof oder – jüngst – Patrick Buchanan haben alle den deutschen “Imperialismus” nicht verstanden. Zumindest ist das der Eindruck, den Sie auf mich erwecken.
“Der Angriff (Anm.: auf die Sowjetunion) war Ende 1940 geplant…”
Auch das sahen z.B. Werner Maser (”Der Wortbruch – Hitler, Stalin und der 2. Weltkrieg”) oder – zuletzt – Victor Suworow (”Der Eisbrecher – Hitler in Stalins Kalkül” und “Stalins verhinderter Erstschlag”) anders.
Danach hatte Stalin selbst vor, Mittel- und Westeuropa anzugreifen.
“Hätte die Strasser-Gruppe Deutschland geführt, wäre es niemals…”
Hätte, wäre, wenn… usw. Woher wollen Sie das wissen! Wie ich im anderen Beitrag schon geschrieben habe: die Geschichte war so, wie sie war, und sie wird sich kein zweites Mal, nur in einer anderen Wunschrichtung, vollziehen.
“Deutschland wäre auch der Untergang erspart geblieben.”
Auch dies können wir nicht annähernd wissen oder auch nur begründet vermuten. Die (Vor-)Geschichte des Zweiten Weltkriegs hatte nicht nur e i n e n Teilnehmer (hier: Hitler), sondern sie hatte natürlich mehrere – und jede Seite hatte ihr spezifisches Interesse. Ihre Einseitigkeit, “Sache des Volkes”, ist, mit Verlaub, auffällig.
Lediglich zum letzten Absatz stimmte ich Ihnen bedingt zu: Die Behandlung der befreiten Völker in der Sowjetunion hat Deutschland im Krieg insgesamt nicht genutzt. Der noch jahrelange Widerstand der Letten, Esten, Litauer und Ukrainer nach 1945 gegen die sowjet-russische Fremdherrschaft hat den Freiheitswillen der unterdrückten Völker eindrucksvoll bewiesen.
Die Gebrüder Strasser werden auf zahlreichen Seiten als quasi Kronzeugen gegen den NS mit geführt. Hier mal ein Beispiel:
http://www.h-ref.de/organisationen/nsdap/nazis-sozialisten.php
Daher möge auf Sie das alte Sprichwort nicht zutreffen:
http://www.wer-weiss-was.de/theme143/article4885459.html
60 Gunvald Larsson // Mar 25, 2009 at 6:26
@Sache des Volkes :
Man könnte auch sagen, am 1. Juni 1934 wurde der Anfang vom Ende eingeläutet.
61 Gunvald Larsson // Mar 25, 2009 at 6:28
*JULI* natürlich.
62 Vase // Mar 25, 2009 at 6:30
@Beobachter
Ja, es gibt einen Mitschnitt …
http://www.netzradio-germania.de/index.php?option=com_wrapper&Itemid=148
Die Rede kannst du dir herunterladen … ist 2 Std. 20 Minuten lang …
Dort finden sich auch die Interviews von Herrn Börm und dem Ehepaar Mannichl …
63 BlauGelbNational // Mar 25, 2009 at 12:54
“Man könnte auch sagen, am 1. Juli 1934 (Anm.: der “Röhm-Putsch”) wurde der Anfang vom Ende eingeläutet.”
Natürlich. Es ist immer gut, die Schuld bei sich selbst zu suchen. Die Deutschen des 20. Jahrhunderts haben ja in einem isolierten polit. Raum u. nicht in der Mitte Europas gelebt. Auf die Weise muß man Deutschlands Feinde im Ausland, z.B. die Sieger des 1. und 2. WK, nicht hinterfragen oder angreifen. So ist es auch müßig zu versuchen, die Geschichte vor der Geschichte, den 1917 wiedererstandenen Staat Polen, den Vertrag von Versailles oder den 1. WK u. die Gründe, die zu ihm geführt haben (Beispiele!) kennenzulernen. Revisionismus ist damit weitgehend überflüssig. Die Betrachtung des “falschen” NS reicht, “Sache des Volkes” wird uns erklären, warum, und wie das geht. Eine weitere entscheidende Erklärung kann sich noch anschließen: Was war mit dem deutschen Volk los! War es einfach zu dumm oder nur zu bequem u. hat die Augen zugemacht. Wurde es materiell korrumpiert. Hat es sich medial verführen, täuschen u. belügen lassen. Oder wurde es gar gezwungen und unterdrückt, sodaß es gar nicht anders konnte. Kurz und gut: waren unsere Großväter- und mütter nicht vielleicht selbst schuld…! Geschichte kann ja so einfach sein. Man muß nur die richtigen Antworten kennen.
Nur weil ein Volk gegen einen überlegenen Gegner einen Krieg verliert, heißt dies nicht, daß Ziele und Idee, die dazu beigetragen haben, daß es überhaupt zum Krieg kam, falsch gewesen sein müssen. Abgesehen davon sehen wir nicht einen Grund, weshalb sich die Deutschen ihrer Vergangenheit schämen müßten. Ganz im Gegenteil.
Die Schriftleitung
64 Blaugelber Märchenerzähler // Mar 25, 2009 at 13:21
Daß mit Lebensraum im Osten vor allem auch Rußland und Ukraine gemeint waren, kann jeder in “Mein Kampf” nachlesen. Jeder kann auch die Schrift Otto Strassers “Aufbau des deutschen Sozialismus” lesen, in dem ein Bündnis mit Sowjetrußland, arabischen Staaten und Indien gegen die angelsächsischen Mächte angestrebt wurde.
65 BlauGelbNational // Mar 25, 2009 at 14:05
Ergänzung @ 63
Achja. Falls man noch die eine oder andere Nebensächlichkeit (z.B. die Stellung der anderen großen Mächte gegenüber Deutschland, lange vor dem Entstehen des NS) zur näheren Meinungsbildung hinzuziehen braucht:
http://www.nordbruch.org/buecher/wendig1.html
http://www.nordbruch.org/buecher/wendig2.html
@ Schriftleitung
Die Sieger schreiben die Geschichte! Wir sollten uns was schämen.
Tja, dann sollte man den “Siegern” vielleicht nicht alles glauben. Im Übrigen, nur Schwachköpfe, Idioten – und Demokraten schämen sich. Wir nicht.
Die Schriftleitung
66 Sache des Volkes // Mar 25, 2009 at 15:49
Warum sollten sich intelligente Deutsche für die Fehlentscheidungen Hitlers schämen? Das ist eine Machtfrage, keine moralische Frage. Nur dumme Neonazis glauben alles rechtfertigen zu müssen, was Hitler getan hat.
67 Sache des Volkes // Mar 25, 2009 at 16:21
Im August 1939 äußerte Hitler intern: “Alles was ich unternehme, ist gegen Rußland gerichtet, wenn der Westen zu dumm und zu blind ist, um dies zu begreifen, werde ich gezwungen sein, mich mit den Russen zu verständigen, den Westen zu schlagen, um dann nach seiner Niederlage mich mit versammelten Kräften gegen die Sowjetunion zu wenden.”
Dieses Zitat habe ich aus dem Netz gefischt. Aber auch schon bei Walter Post gelesen. Kein Revisionist hat dieses Zitat bisher bestritten oder als unwahr bezeichnet !!!
68 BlauGelbNational // Mar 25, 2009 at 18:15
@ 64 ; zu Lebensraum im Osten
“… kann jeder in “Mein Kampf” nachlesen.”
Ja, wenn man das Buch hat. Und ich Nicht-Nazi habe es nicht. Aber Sie hätten zitieren können. Das Buch ist m.W. lange vor 1933 geschrieben. Bei Niederschreibung konnte H. unmöglich wissen, daß er einmal Reichskanzler sein würde. Fraglich ist auch, ob das Buch den programmatischen Charakter hatte, den ihm die Nachkriegsgeschichtsschreibung beimißt.
In der Hauptsache bezieht man sich beim “Lebensraumthema” auf die sog. Schlüsseldokumente zum Beweis der deutschen Kriegsschuld, die dem Nürnberger Tribunal vorlagen. Vom “Lebensraum” soll H. insbesondere am 5.11.1937 (sog. Hoßbach-Protokoll) oder am 23.11.1939 ( sog. Dschingis Khan-Rede), jeweils vor hohen Generälen, gesprochen haben. Die Besprechungen sind aufgezeichnet u. später dem Nürnberger Tribunal zugeleitet worden. Die Beweiskraft dieser “Schlüsseldokumente” für die wahren Kriegsziele wird von Revisionisten begründet infrage gestellt. Beispiel:
“Allen den genannten Dokumenten ist gemeinsam, daß es sich bei ihnen nicht um Protokolle der Konferenzen, sondern um nachträgliche Niederschriften handelt, die von niemandem überprüft worden sind. Sie beinhalten daher von sich aus lediglich eine subjektive Darstellung des jeweiligen Verfassers, bieten aber keine Gewähr für die Richtigkeit des Geschehensablaufes. Die Hitler in den Mund gelegten Äußerungen brauchen also durchaus nicht zutreffen, was auch schon aus der Verschiedenartigkeit der Berichterstattung hervorgeht (Anm.: etliche Teilnehmer erinnerten die Reden in ihren Nachkriegsmemoiren unterschiedlich). Im übrigen dürfte es schon nach einigen Tagen, geschweige denn nach Wochen, kaum noch möglich sein, eine wortgetreue Wiedergabe einer Besprechung niederzuschreiben. Weittragende Behauptungen sind daher auf solche Dokumente allein nicht abzustützen. Schließlich ist zu berücksichtigen, daß nach Auskunft eng mit Hitler vertrauter Personen (Anm.: hier wird u.a. Nicolaus von Below angeführt) dieser sich oft widersprach und man manchmal nicht wußte, welches seine wahren Ziele und Absichten waren, so daß seine Ausführungen nicht ohne weiteres seine wirklichen Gedanken und Pläne widerspiegelten…
Überliefert sind verschiedene Fassungen. Das in Nürnberg vorgelegte Dokument (Anm.: hier geht`s um die Rede am 23.11.39) trägt wiederum kein Datum, keine Unterschrift, keinen Kopf usw. …”
(aus: Kosiek/ Rose, Der Grosse Wendig, Bd. 1, S. 579 – 600)
Die Verf. schreiben: “wiederum”. Tatsächlich sind beim Nürnberger Tribunal eine Vielzahl von Texten, teilweise Abschriften von Abschriften handschriftlicher Texte, ohne z.B. eine Unterschrift aufzuweisen, als “Dokumente” geführt u. den Urteilssprüchen gegen die politische u. militärische dtsch. Führungselite zugrunde gelegt worden.
69 Germanicus // Mar 25, 2009 at 20:50
@BlauGelbNational
Welche Schlachten schlagen Sie eigentlich ?
Die Kriegsschuldlügen 1. und 2.Weltkrieg ?
Unser Volk braucht sich genauso wenig zu schämen wie Engländer (Buren),Amerikaner(Indianerermordung,Negersklavererei), Türken (Armenier) etc. etc. etc.
Die einzige Tragödie war, das wir den Krieg verloren haben.
Vae victis !
Ich bin stolz Deutscher zu sein , wie es mein Vater ist und mein Großvater war und im Zweifelsfalle halte ich es mit den Briten:
Right or wrong my country !
Entschuldigung an die Schriftleitung für die englischen Worte hier.
70 Jan P. // Mar 25, 2009 at 21:22
@an Thüringer:
2-3 mal. Natürlich war nicht alles falsch was er sagte und sagt.
Ich kann die Verteidigung aber nicht wirklich verstehen.
Abseits politischer oder besonders “radikaler” Äußerungen:
http://de.altermedia.info/general/jetzt-wird-es-richtig-schmutzig-250408_13943.html
http://www.bild.de/BILD/hamburg/aktuell/2008/04/24/nazi-anwalt-rieger/hat-er-seine-geliebte-verpruegelt.html ,
http://de.altermedia.info/general/sclammschlacht-in-hamburg-240408_13926.html
Allein diese kleine Auswahl reicht mir.
Wenn ein Nationalsozialist eine Lebensgefährtin hat, mit der er zwei Kinder zeugte, diese Frau betrügt und dann aber noch von “Sittengesetzen unserer Art” spricht, hat er für mich jede Glaubwürdigkeit verloren und ist absolut ungeeignet ein Vize-Bundesvorsitzender einer nationalistischen Partei zu sein.
@Blaugelber Märchenerzähler (#64):
Sehr schön und wichtig, dass Du dieses Buch erwähnst. Das sollten im NW generell mehr Leute lesen. Für mich ein Meilenstein nationalistischer Literatur aus den 30ern.
71 Jan P. // Mar 25, 2009 at 22:39
Ergänzung zum Kommentar #70:
Gemeint ist natürlich Otto Strassers “Aufbau des Deutschen Sozialismus”.
72 BlauGelbNational // Mar 26, 2009 at 12:20
@ Germanicus
Wo habe ich, außer in einem ironischen Nachsatz, was von schämen geschrieben! Wenn Sie sich beschweren wollen, dann wenden Sie sich mal an die richtige Adresse, ja! Nicht ich war derjenige, der hier behauptet hat, wir hätten im 2. WK einen “imperialistischen” Krieg geführt. Ebensowenig habe ich die Schriften eines Otto Strassers empfohlen, der zu Deutschland von 1933-45 eigentlich gar nichts sagen konnte, weil er nämlich gar nicht mehr da war! Während unsere Großväter an allen Fronten ums Überleben Deutschlands kämpften, saß der Typ erst im tschechischen, dann im kanadischen “Exil” u. schrieb Zeitungsartikel gegen “Nazi-Deutschland”. Etliche seiner “nationalrevolutionären” Gesinnungsgenossen (Jünger, Plaas, Fr.W. Heinz) waren nicht besser u. bewegten sich im Umfeld der Verschwörer des 20. Juli 1944.
73 Jan P. // Mar 26, 2009 at 14:00
@BlauGelbNational:
Witzbold.
Hätte Otto Strasser wie sein Bruder und dutzende seiner Freunde und Weggefährten ruhig und selig zu Hause auf das Erschiessungskommando warten sollen?
Ansonsten ist es anmaßend verdiente Kämpfer des deutschen, soldatischen Nationalismus der Zwischenkriegszeit (Ernst Jünger, Hartmut Plaas, Heinz) zu diskreditieren.
‘34 und ‘44 sind eben nicht nur “Verräter”, Homosexuelle oder NS-Gegner über die Klinge gesprungen sondern insbesondere ‘34 auch verdiente Freikorps-Führer, altgediente Nationalsozialisten und treue Kämpfer des Reiches.
Empfehle auch die Bücher E.v.Salomons’ oder Berichte aus dem Kern/Fischer/Brigade Ehrhardt-Umfeld, die 1934 nicht einmal den Friedhof in Saaleck betreten durften, während neu-NSler, Opportunisten und Wendehälse in nun brauner oder schwarzer Uniform von Grenzkämpfen und der O.C. von 1919-1923 fasselten, in denen sie selbst nicht einmal mitfochten – die ausgeschlossenen Nationalrevolutionäre und ehemaligen Freikorps-Kämpfer sehr wohl!
Geschichte, insbesondere die des Dritten Reiches, sollten wir also etwas differenzierter betrachten als ein Schema des Formats “Hitler gut, alle andern Verräter” (oder umgekehrt!) anzuwenden.
74 Gunvald Larsson // Mar 26, 2009 at 16:22
@Jan P. :
“sondern insbesondere ‘34 auch verdiente Freikorps-Führer, altgediente Nationalsozialisten und treue Kämpfer des Reiches.”
Unter anderem als nur EIN Beispiel :
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_von_Heydebreck
Im übrigen hat Hitler wohl im nachhinein den Fehler für sich selbst eingesehen. Er hat es bis zum Schluss nicht geduldet das in seinem Beisein gehässig oder wie auch immer in dem Sinne geartet über Ernst Röhm gesprochen wurde.
75 Gunvald Larsson // Mar 26, 2009 at 16:27
Nachsatz :
Die Schurken von ‘44 darf man allerdings mit den Ermordeten von ‘34 nicht gleichsetzen. Die 44er waren Verräter, die dem Reich und seiner kämpfenden Truppe in den Rücken fielen.
Banditen waren das, nichts weiter.
76 Jan P. // Mar 26, 2009 at 16:45
@Gunvald:
Ebenso mussten aber am Attentat und dessen Planung unbeteiligte Hitlerkritiker (Plaas, Erwin Rommel).
Die Gelegenheit wurde eben genutzt, unliebsame Personen zu ermorden.
77 Gunvald Larsson // Mar 26, 2009 at 18:14
@Jan P. :
Apropos Plaas :
Plaas sympathisierte offen mit der Landvolkbewegung und redigierte 1930 „Die schwarze Fahne. Zeitung des Schlesischen Landvolkes“.[12] Seine strikte Ablehnung der Weimarer Republik beziehungsweise von deren politischen Eliten zeigt sich im folgenden Zeitungszitat aus dieser Zeit:
„Raub- und Lustmörder begnadigt ihr. Dirnen und Zuhälter macht ihr zu Helden eurer Theaterstücke. Für Massenbetrüger vom Schlage der Barmat und Sklarek habt ihr Bewährungsfrist, für Mädchen- und Kinderschänder mildernde Umstände. […] Nur der Bauer gilt euch nichts.“
Ähnlichkeiten mit heutigen Zuständen sind natürlich NICHT rein zufällig.
78 Germanicus // Mar 26, 2009 at 19:33
@BlauGelbNational
Dann bitte ich Sie hiermit um Entschuldigung, im Eifer des Gefechts habe ich Sie verwechselt.
79 Germanicus // Mar 26, 2009 at 19:37
Die “Männer” von 1944 ?
Stauffenberg ein Bombenleger und Kameradenmörder !
Die anderen, Verräter an der deutschen Front und im Kampf um das Reich !
80 Jan P. // Mar 26, 2009 at 21:51
Du kannst offensichtlich weder lesen noch Inhalt verstehen “Germanicus”.
Es ging hier nicht um Stauffenberg und Freunde, sondern um ermordete UNSCHULDIGE wie Erwin Rommel.
Deine Phrasen kannste Dir auch sparen, wer sind Verräter?
Etwa Rommel? Plaas? Ernst Jünger? Strasser?
Meine Güte.
81 BlauGelbNational // Mar 26, 2009 at 23:19
@ Jan P. 73
“… als ein Schema des Formats “Hitler gut, alle andern Verräter…”
In meinen Beiträgen können Sie das aber nicht gelesen haben!
Der einzige, der hier undifferenzierte Mitteilungen, die er anscheinend auch nicht belegen möchte, gemacht und ein Schema vetreten hat, war Herr SdV. Seine Darstellung vom “Imperialisten” Hitler führt konsequent weitergedacht dahin: unsere Großväter- und mütter waren entweder zu dumm, feige u. bequem den H. zu durchschauen. Oder aber sie wurden unterdrückt u. gezwungen, bzw. eine Mischung aus alledem hat vorgelegen. Was auch immer die Erlebnisgenerationen gedacht u. getan haben, es war in jedem Fall i h r e Geschichte, nicht unsere! Wir Nachgeborenen haben nicht das Recht, sie über alle Maßen einseitig zu beurteilen, da wir nicht “dabei” gewesen sind. Vor allem haben wir nicht das Recht, die Geschichte “ein zweites Mal”, nur in einer anderen, uns besser gefallenden “Fassung, durchzuspielen. Der Versuch ist geradezu ein Hohn auf die wirklichen Zwänge, denen die Dabeigewesenen unterworfen waren (sie hatten es sich nicht ausgesucht, in dieser Zeit zu leben!) und auf das Leid, das ihnen widerfuhr, aber auch auf ihre möglichen Irrtümer u. Fehler, für die sie schon bezahlt haben! Festzuhalten bleibt, daß die Deutschen mehrheitlich bis zum bitteren Ende geglaubt, gehofft u. gekämpft haben. Irgendwelche polit. Entwicklungen vor u. kurz nach 1933 haben zu diesem Zeitpunkt gar keine Bedeutung mehr gehabt.
82 BlauGelbNational // Mar 27, 2009 at 1:17
@ Jan P. 73
“… verdiente Kämpfer des deutschen soldatischen Nationalismus der Zwischenkriegszeit (Ernst Jünger, Hartmut Plaas, Heinz) zu diskreditieren.”
Ich habe nicht diskreditiert. Das haben die Erwähnten selbst gemacht.
Der Hauptmann d.R. Ernst Jünger war im Juni 1944 Stabsoffizier der dtsch. Heeresgr. B in Frankreich. Am Vorabend der alliierten Invasion am 6. Juni trafen er u.a. Verschwörer sich zu einem feuchten Umtrunk. Mehr dazu in:
Friedrich Georg, Verrat in der Normandie, Eisenhowers deutsche Helfer, Grabert, 2007, Seite 228.
In der BRD war Jünger ein hochgeachteter Schriftsteller, Ex-Kanzler Helmut Kohl traf sich mehrmals mit ihm u. gratulierte öffentlich zum Geburtstag, an der Beerdigung Jüngers nahmen hohe Vertreter aus Politik u. Bundeswehr teil.
Wenn Sie schon Ernst v. Salomon zum Lesen empfehlen, so sollten Sie hinzufügen, daß er auch eindeutig über Hartmut Plaas geschrieben hat, dessen Beteiligung am Kreis des “20. Juli” sowieso feststeht – außer bei Ihnen, natürlich… In “Der Fragebogen” warnt er (v. Salomon) den Plaas, der sich zu den Plänen offen bekennt, vor der Durchführung eines Attentats auf Hitler. Salomon selbst distanziert sich gegenüber Plaas ganz klar von einem Attentat.
Ernst v. Salomon, Der Fragebogen, Rowohlt Taschenbuch, 17. Aufl., 2003, S. 122 – 126.
Versuchen Sie mal nicht Unsinn zu verbreiten.
Im selben Werk schreibt v. Salomon auch zu Ernst Jünger u. Otto Strasser, Seite 245-46 – nach Zuneigung unter Gesinnungsfreunden sieht es nicht aus…!
Friedrich Wilhelm Heinz, eine der Hauptfiguren in “Die Geächteten” (Ernst von Salomon), blieb zeitlebens ein Verschwörer u. Mann des Geheimen. Im 3. Reich gehörte er der dtsch. “Abwehr” des Admiral Canaris an (der wurde als ein Hauptverschwörer des “20.Juli” hingerichtet). Heinz war an mehreren Attentatsplänen beteiligt u. wirkte nach Gründung der BRD, zusammen mit weiteren ehemaligen Abwehrleuten, an der Schaffung des BND (Bundesnachrichtendienst) mit…
Es steht nicht fest, ob u. inwieweit Rommel vom Attentat am 20.7.1944 von vornherein gewußt hat. Es steht aber völlig fest, daß er zum Kreis des “20. Juli” gehörte u. sich an den Erörterungen um eine Zeit nach Hitler beteiligt hat. Als Grund für seine nicht aktive Beteiligung am Attentat werden häufig sein Schwanken u. seine Unentschiedenheit angenommen.
vgl. David Irving, Schlacht um Europa, Mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Invasion 1944, DSZ-Verlag, 2004 und
Hrowe H. Saunders, Der verratene Sieg, Die alliierte Invasion in der Normandie 1944 und ihre Hintergründe, Druffel-Verlag, 1984
83 Gunvald Larsson // Mar 27, 2009 at 5:36
“Festzuhalten bleibt, daß die Deutschen mehrheitlich bis zum bitteren Ende geglaubt, gehofft u. gekämpft haben.”
Das haben sie. Und zwar tapfer und ehrenvoll.
“Irgendwelche polit. Entwicklungen vor u. kurz nach 1933 haben zu diesem Zeitpunkt gar keine Bedeutung mehr gehabt.”
Eben weil sie ausgeschaltet wurden.
84 Germanicus // Mar 27, 2009 at 7:02
@Jan P.
Rommel, das mag man bedauern, hatte zumindest Kenntnis von dem geplanten Mordanschlag.
Strasser von welchem Strasser spricht man ?
Von dem Strasser der aus Kanada Feindpropaganda gegen Deutschland betrieben hat ? Oder von seinem Bruder ? Plaas kenne ich nicht.
85 BlauGelbNational // Mar 27, 2009 at 11:36
@ Germanicus
Tippen Sie einfach unter “Google” die Namen ein:
Ernst Jünger
Hartmut Plaas
Friedrich Wilhelm Heinz
Wilhelm Canaris
Zu Canaris, im 1. WK Marineoffizier, danach Freikorpskämpfer, rechte Hand von Kapitän Ehrhardt (”Brigade Ehrhardt”), im 3. Reich der oberste Geheimdienstchef u. zugleich im aktiven Widerstand gegen Hitler, heißt es:
“Nach Schnellgerichtsverfahren (Anm.: im Zusammenhang mit dem 20. Juli) wurde er am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg mit seinem Mitverschwörer Oster und mit Bonhoeffer, den er als Spion beschäftigt hatte, hingerichtet. Im Dezember 1982 meldete AFP, der einstige CIA-Chef Dulles habe vor einem US-Kongreßausschuß offenbart, daß Canaris im Krieg Kontakte zum amerikanischen Geheimdienst aufnahm. Dadurch hätten, so Dulles, u.a. “erste Informationen über Hitlers Wunderwaffen, V 1 und V 2, gesammelt werden können.”
aus: Prominente ohne Maske, Drittes Reich, 1000 Lebensläufe der wichtigsten Personen 1933-1945, FZ-Verlag, München, 1999
Wenn Sie mögen, tippen Sie auch noch ein:
Hermann Ehrhardt
Ernst von Salomon
Und Sie werden feststellen, daß nichtmal die einstigen Weggefährten des “soldatischen Nationalismus der Zwischenkriegszeit” (Jan P.) auch in der NS-Zeit den gleichen Weg beschritten haben, der für einige der Weg des niederträchtigsten Landesverrats geworden ist.
Kapitän Ehrhardt (”Marinebrigade Ehrhardt”) mußte nach 1933 sein polit. Scheitern in Konkurrenz zum NS einsehen, ging nach Österreich u. zog sich aus der aktiven Politik völlig zurück.
EHRE SEINEM ANDENKEN !
Ernst von Salomon blieb bis zum Tod ein Gegner Hitlers u. des NS. Im 3. Reich arbeitete er als Drehbuchautor für den Film u. hielt sich aus der Politik heraus. Mit seinem berühmten Nachkriegsbuch “Der Fragebogen”, einer glühenden Anklage gegen die US-Besatzungsmacht u. ihre Methoden (die er am eigenen Leibe erfahren hat) der Einschüchterung, Folter und Umerziehung an hunderttausende Deutschen, die nie offiziell eines Verbrechens angeklagt wurden, schrieb er sich ein zweites Mal als großer Verteidiger Deutschlands in die Geschichte ein.
DIESES BUCH IST UNSTERBLICH !
86 Germanicus // Mar 27, 2009 at 16:40
@BlauGelbNational
Vielen Dank für die interessanten Informationen.
Ich werde versuchen das Buch der Fragebogen von Ernst von Salomon zu bekommen.
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