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Unser Beitrag zu Sankt Holockauscht: 62 Jahre Befreiung von Auschwitz, was aber wäre wenn… (27.01.07)

17:01 · Post your comment (12 Comments)

…heute der 62. Jahrestag der Befreiung des Strafgefangenlagers Workuta wäre und der russische Ministerpräsident heute in Anwesenheit des deutschen Reichskanzlers die Gedenkfeier zur Befreiung des sowjetischen Gulags Workuta leiten würde?

Eine (nicht ganz ernst gemeinte) politische Phantasie von Tanja Krienen aus Anlaß des Tages

Blicken wir noch einmal zurück - Nachdem die USA trotz umfassender und kontroverser Debatten nicht in den 2. Weltkrieg eintraten, konnte die deutsche Armee ungehindert ihren Siegeszug fortsetzen. Obwohl das Deutsche Reich genau eine Woche vor dem Beginn des Krieges mit Sowjetrussland einen Nichtangriffspakt aushandelte, griff es 1941 das vom Stalinismus beherrschte Land an, um dort humanitäre Bedingungen durchzusetzen, wie die offizielle Begründung in Hitlers berühmter „Ansprache an die Russen“ lautete. Nach Schwierigkeiten an der Wolga erreichten die Streitkräfte des Reiches das Konzentrationslager Workuta Ende Januar 1945. Es war ein entsetzliches Bild, das sich den Deutschen bot. SS-Mann Willy Hackenspeck: „Wir sahen überall Leichen, Leichenberge. Die meisten Menschen lagen nur apathisch herum - die hygienischen Bedingungen waren fürchterlich. Über dem gesamten Lager hing ein Leichengeruch. Die Symbole Hammer und Sichel waren überall präsent. Die Menschen waren glücklich, dass sie dieser Hölle entkamen. Nie vorher und nachher bot sich mir ein grauenhafteres Bild“.

Nach der Eroberung Moskaus im Mai 1945 wurde die Sowjetunion unter deutscher Verwaltung gestellt und erst 1990 in die Unabhängigkeit entlassen. Voraussetzung waren dafür große innenpolitische Änderungen im Reich selbst. Erinnern wir uns: Als 1953 Adolf Hitler starb, begann eine schleichende Umorientierung des Reiches. Die vollständige Vernichtung der europäischen Juden, die man offiziell im Juli 1948 für beendet erklärte, wurde nun zum ersten Mal von kirchlichen Kreisen thematisiert. Nach dem großen Parteitag der NSDAP in Nürnberg 1956, distanzierten sich Teile der Partei von der Herrschaft Hitlers. Der als Reformator bekannte Stellvertreter Rudolf Hess sagte die historischen Worte: „Wir waren schlimmer als die Engländer, aber niemand bricht unseren Willen. Doch wenn wir jetzt bereit sind, Farbe zu bekennen, heißt das nicht, wir wären nicht stolz auf unser altes braunes Gewand.“

Reichsfeldmarschall Göring, Propagandaminister Goebbels und der nach dem Tode Hitlers an die Parteispitze gelangte Walter Jens („Unser junger Himmelstürmer“, wie ihn Adolf Eichmann nannte), traten nach diesem Heßschen Bekenntnis zum Pluralismus sofort zurück. Wer Hess am nächsten Tag umbrachte, ist bis heute noch nicht geklärt, man vermutet den Täter im Kreis um Göring. Der Umbau der NSDAP war jedoch nicht mehr aufzuhalten. Sie benannte sich auf dem nächsten, dem „Riesengroßen Parteitag“ des Jahres 1960 in „Die Grünen“ um, da sie deutlich auch im Parteinamen zeigen wollten, wie sehr sie sich vom alten Programm verabschiedet hatten. Die Basis meuterte, doch es kam zu keinem innerparteilichen Putsch.

Der brüskierte Goebbels erinnerte sich seiner vor 1933 stattgefundenen gemeinsamen Aktionen mit Walter Ulbricht, der auf das von den Engländern unabhängig erklärte souveräne Helgoland geflüchtet war, und organisierte mit diesem unter dem bewusst gewählte Kürzel PDNS (Partei Deutscher Nationaler Sozialisten), eine Widerstandsorganisation. Sie wurde 1965 im Reich wegen „nationalsozialistischer Umtriebe“ verboten. Goebbels starb kurz darauf an einem Herzinfarkt, als er Heinrich Himmler, der inzwischen das Touristikministerium leitete, aber im Jahr darauf wegen seiner ungeklärten Rolle bei der Judendeportation zurück treten musste, bei einem Ausflug an der „Langen Anna“ wieder sah und dieser ihn wörtlich als „unverbesserlichen Nazi, der die Zeichen der Zeit nicht erkennt“ betitelte. Ulbricht lebte nach der Ausweisung Helgolands bis 1989 unerkannt in der westfälischen Stadt Castrop-Rauxel. „Die Grünen“ ließen zwar keine freien Wahlen zu, erlaubten aber formal unabhängige Organisationen wie „Greenpeace“ oder „Attac“. Letztere wurden oft als Sammelbecken ewig Gestriger bezeichnet, doch konnte trotz internationaler Proteste aus den Reihen fortschrittlicher Staaten, nie etwas gegen sie unternommen werden. Nun, am 62. Jahrestag der Befreiung von Workuta, wird natürlich klar, dass sich der Charakter des deutschen NS-Regimes stark veränderte, doch noch einmal wehte diesmal die alte Fahne mit dem Hakenkreuz auf rotem Grund über der Erde des geschändeten Ortes in Russland. Der russische Präsident Putin dankte noch einmal den Deutschen für die Befreiung vom Stalinismus.

Der 1944 18jährige Pjotr Petroff sagte in seiner Rede mit tränenerstickter Stimme: „Wegen eines Diebstahls aus Hunger, ausgelöst von den verheerenden Zuständen in der Sowjetunion, kam ich 1941 als 15jähriger nach Workuta – wegen der Entwendung von 3 Gurken erhielt ich acht Jahre Lagerhaft. Ich habe…Unvorstellbares gesehen.“ Der russische Ministerpräsident legte dann einen Kranz am „Gedenkmal für den Kampf gegen den Stalinismus“ nieder und der deutsche Reichskanzler versicherte, nie wieder dürften diktatorische Elemente an die Macht gelangen. Er überreichte anschließend dem russischen Präsidenten in einem ergreifenden Augenblick die „Ehrenmedaille Ribbentrop“. Die Veranstaltung fand in freundlicher Atmosphäre statt.

Die Vertreter der seit 1991 wieder zugelassenen Kommunistischen Partei Deutschlands in den Landtagen Sachsens und Mecklenburg-Vorpommerns, sprachen von einer Schmach, da die Befreiung der vielen Gulags in der ehemaligen Sowjetunion, nicht im Interesse des werktätigen deutschen Volkes gewesen seien. Der Gedenktag verhöhne zudem die Opfer des Nationalsozialismus. Die Staatsorgane des Deutschen Reiches prüfen nun, ob die KPD verboten werden sollte.

Tanja Krienen

Quelle: Störtebeker-Netz 27.01.07

Tags: Allgemeines · Parole Spaß

12 responses so far ↓

  • 1 Rudolf // Jan 27, 2007 at 19:21

    Und General a.D. der Waffen-SS Grass wird Reichsminister für Veteranenangelegenheiten ;-)

  • 2 Der Turnvater // Jan 27, 2007 at 20:05

    Sowas kann ja nur dem Gehirn eines Psychopathen mit gespaltener Persönlichkeit wie Tanja Krienen entstammen. Übrigens gibt es nicht “die vielen Gulags”. Es gab nur ein System “GULag”. Da sollte Herr/Frau Krienen nochmal nachschauen. Aber vielleicht ist er/sie ja morgen schon wieder ein(e) Linksradikale(r).

  • 3 Hermes // Jan 28, 2007 at 13:07

    @ Der Turnvater,

    hier muss zwischen den Zeilen gelesen und verstanden werden! Und mit klugsch… Hinweisen kann man auch keine persönliche Beleidigung rechtfertigen, werter Herr Turnvater!

  • 4 J.B. // Jan 28, 2007 at 14:50

    Etwas sehr verworren und unbrauchbar. So etwas sollte mal als Fictionbuch verfaßt werden. Sinnvoll ist das aber nur, wenn man die gesamte Terminologie der BRD übernimmt und für den gesiegten NS umlegt, so etwa den russischen Reichsführer Putin demütig von der „Singularität des bolschewistischen Holocaustes“ sprechen läßt. Oder einem Zweifler daran, daß in US-Atomisierungslagern 6 Millionen Japaner ermordet wurden, sollte ein Freisler-Richter ins Gesicht schleudern: „Geleugnet werden kann der Holocaust an den Japanern nicht. Genauso gut kann man behaupten, dass die Sonne im Westen aufgeht.“

    Und wer hätte sich nach einem gewonnen Krieg für tatsächliche oder jüdische Opfer interessiert, für die eigenen Verbrechen? Machen das Kriegsgewinner?

    Und natürlich keine Zweifel: Grass wäre in der Reichsschrifttumskammer ganz oben und hätte sich immer als Mahner vor dem verbrecherischen Demokratismus-Bolschewismus hervorgetan. Das wäre der Sinn solcher Aufsätze: den Apologeten dieses Systems den Narrenspiegel vorzuhalten!

  • 5 Schulle // Jan 28, 2007 at 17:42

    Geht mal auf die Weltnetzseite dieser Dame,das sagt alles.Mal DKP,mal Revisionistin.
    http://www.tanjakrienen.de

    Och naja, deshalb werfen wir keinen Stein, politische Wanderarbeiter, die bereits überall und nirgends waren soll es ja sogar selbst in allerhöchsten “Volksfront”-Kreisen geben, wobei das dorthin führende Damaskus-Erlebnis keineswegs immer nur auf ideeller Grundlage beruht.
    Schriftleitung Altermedia

  • 6 Nanga Parbat // Jan 28, 2007 at 19:38

    Nicht sonderlich gelungen. Dabei wäre ein (positives) Parallelwelt-Szenario tatsächlich eine passende Erwiderung auf diesen Bundesselbstzerknirschungstag. Es gibt solche bisher nur mit dystopischen Ansatz, z.B. “Vaterland” von Robert Harris wo die Welt in der wir den Krieg gewonnen haben sehr negativ gezeichnet wird. Allerdings gibt es zumindest bei Harris eine kleine, versteckte Andeutung. Dort sind die ehem. GUlags die von der Wehrmacht befreit wurden gepflegte Gedenkstätten in denen ehem. Gefangene Besucher, z.B. Schulklassen über die grauenvollen Verbrechen des Bolschewismus aufklären und es existiert ein eigener Forschungszweig der Geschichte der sich mit den bolschewistischen Massenverbrechen beschäftigt. Daher ist “Vaterland” immer noch lesenswerter als diese wirre und anscheinend unter Einfluss einiger Drogen (Helgoland wieder britisch???) entstandene “Satire”. Ich weiß, daß sie nicht ernst gemeint ist aber sie ist eben weder ein gelungenes Parallelwelt-Szenario noch eine witzige Verarschung.

  • 7 Arno434 // Jan 28, 2007 at 22:37

    @Schulle

    hab ich grad gemacht. Du grüne Neune, was´s aber auch alles gibt. *kopfschüttel*

  • 8 boneheadcrusher // Jan 29, 2007 at 18:07

    Oh mann, Ihr habt ja einen absoluten Treffer. Ihr verfluchten Nazis.So was Dummes aber auch. Macht euch vom Acker.Wie wärs mit dem Iran? Gesindel.

  • 9 Germane // Jan 29, 2007 at 22:21

    @
    # boneheadcrusher :
    January 29th, 2007 at 18:07
    Oh mann, Ihr habt ja einen absoluten Treffer. Ihr verfluchten Nazis.So was Dummes aber auch. Macht euch vom Acker.Wie wärs mit dem Iran? Gesindel.

    Danke für den Nazi, schade wenn man nicht weiSS
    was man schreibt!
    Hier die Erlährung:
    Jesus wird in den jüdischen Schriften offenbar nicht weniger gehaßt wie Adolf Hitler, denn beide kämpften öffentlich gegen das Programm derjenigen, denen Jesus die Abrahamskindschaft abgesprochen hat. Der Kampf des Erlösers fand gemäß neuzeitlichen Forschungsergebnissen unter dem heiligsten Symbol der Hindus statt, Marduks arischem Hakenkreuz. Jesus sah in den Führungsjuden die Kinder des Teufels und Hitler predigte nicht selten Passagen aus den Evangelien. Die jüdischen Machtzentren wiederum wissen sowohl um die Bedeutung Jesu als auch um die Erscheinung Hitler. Griechische Juden prägten vor 2000 Jahren den Begriff “Nazi”, der für Personen aus dem “heiligen Herkunftsort” (Nazareth) sowie für “von Gott auserwählte, heilige Personen” steht und Eingang in die Bibel fand. “Die Bezeichnung ‘Jesus von Nazareth’ dürfte somit verstanden werden als ‘Jesus der Nazarether’ [in der englischen Bibel 'Nazirite' genannt, zu deutsch: Naziverehrer, also Nazi] …. Die Bezeichnung ‘Nazirite’ bedeutete ‘eine heilige oder hervorgehobene Person, auserwählt von Gott’ [Bibel, Amos 2:11,12]. … Somit war Jesus gemäß Evangelien ‘ein Heiliger’ oder ein ‘von Gott Hervorgehobener’ in Verbindung mit Nazareth, dem ‘Herkunftsort des Heiligen bzw. des Erhabenen’. … Der Begriff Nazirite [englische Bibel, oder 'Nasiräer', deutsche Bibel von 1871] stammt aus der Wurzel Nzr oder Nsr und ist höchst bedeutsam. Nsr dürfte ein altertümliches ägyptisches Verb sein, das bedeutet ‘brennen’ oder ‘lodern’. Das Wort Nsrsr ist deshalb mit ‘Insel des Feuers’ zu übersetzen. (Alan F. Alford, When The Gods Came Down, Hodder and Stoughton, London 2000, S. 398 - Anhang C: Jesus von Nazareth). Somit könnte der Begriff Nazi auch Nasi geschrieben werden.

    Vielen Dank nochmal

  • 10 Rudolf // Jan 30, 2007 at 12:50

    Ein niedliches Exemplar, dieser Möchtegern-”Crusher”…

  • 11 Freibeuter // Feb 1, 2007 at 10:59

    @Knochen-im-Kopf-Gestörter :

    Nein, hier ist ALTERMEDIA, nicht INDYMEDIA !

    Wie wär´s, Du trägst Deine geistige Diarrhoe Deinen Freunden in New York, beim ZK Deiner Partei oder gleich in einem zionistischen Kibbuz - was davon ist letztlich legal, illegal, scheißegal… - vor ?

  • 12 Blosenburg // Feb 9, 2007 at 15:18

    @Germane

    Eine Ergänzung:
    http://www.samliquidation.com/nazi.htm

    “A nassi, broadly defined, is a head of the
    m u l t i t u d e s of Israel.” (11)
    He is their “head and mind”, their source of life and vitality.
    Through their attachment to him, they are bounded and united with their source on high.”

    Nassi steht also für Oberhaupt und Kraftquelle einerseits und andererseits für etwas, woran sich die Menschen hängen können, was sie mit höheren Ebenen in Verbindung bringt.

    Ich nehme an, daß alles, was einen Nassi ausmacht, über den Anfeindungen und Verleumdungen steht - dagegen kommt keiner so schnell an.

    Die aber, die sich auf Grund ihrer persönlichen Schwäche eigentlich an einen Nassi hängen müßten, haben dadurch, daß man ihn ihnen versaut, überhaupt nichts mehr, an das sie sich klammern können.
    Sie stürzen gerade zu ab in die Unflätigkeiten - genau so wie es sich bei einigen Kommentaren ganz deutlich zeigt.

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