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Nationale Kunst

Unser Geburtstagskind des Monats – Heute Dr. G. (29.10.06)

October 29th, 2006 · Post your comment (38 Comments)

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„…Und dies Wort sage ich noch den Umstürzern von Bildsäulen. Das ist wohl die größte Torheit, Salz ins Meer und Bildsäulen in den Schlamm zu werfen.
Im Schlamme eurer Verachtung lag die Bildsäule: aber das ist gerade ihr Gesetz, daß ihr aus der Verachtung wieder Leben und lebende Schönheit wächst!
Mit göttlicheren Zügen steht sie nun auf und leidendverführerisch; und wahrlich! sie wird euch noch Dank sagen, dass ihr sie umstürztet, ihr Umstürzer!…“

Friedrich Nietzsche “Also sprach Zarathustra” (Kap. Von großen Ereignissen)

Zu den umstrittensten Gestalten der deutschen Geschichte dürfte ohne jeden Zweifel neben Adolf Hitler Joseph Goebbels gehören. Ein Mann, durch dessen Propaganda das III. Reich kaum denkbar gewesen sein dürfte und der heute vor 109 Jahren im rheinländischen Rheydt (heute Nordrhein-Westfalen) geboren wurde.
Sucht man nach einer modernen Charakterisierung für sein Wirken, so dürften Schillers Worte aus dem Prolog zum Wallenstein treffend genug sein: “Von der Parteien Haß und Gunst verzerrt, schwank sein Charakterbild in der Geschichte”. Ist er für die einen der Dämon, der Gott der Lüge und ein schändlicher Kriegsverbrecher, so ist er für die anderen ein Genie des propagandistischen Kampfes, der eigentliche Begründer der modernen Medienpropaganda überhaupt und nichts zuletzt ein Beispiel für gelebte Treue zu einer Sache bis in den Untergang.

Dr. G.

Wir sind nicht so vermessen, uns ein Urteil über den einstigen Propagandaminister erlauben zu wollen. Es gibt in der Geschichte Beispiele en gros, die zur Genüge belegen, daß das Urteil der Masse über diesen und jenen historischen Gegenstand quasi über Nacht veränderlich ist. Galten Figuren wir Dschingis Chan, Oliver Cromwell und Napoleon kurz nach ihrem Ende nicht auch als Typus für Unmenschentum und Grausamkeit und hat die Geschichte sie nicht nachträglich doch noch zu großen Staatsmännern rehabilitiert?

O, wir wissen wohl, daß es einige im Publikum gibt die nun meinen, aus diesen Zeilen über Goebbels eine Rehabilitation oder gar eine Verherrlichung lesen zu wollen. Dies liegt keineswegs in unserer Absicht und ist auch gar nicht nötig. Ist es heute nicht vielmehr so, daß gerade die, die über Goebbels & Co am meisten herziehen, sich deren Methoden zu eigen gemacht haben und diese, unter dem Motto “Haltet den Dieb” auf die Nazis weisend, selber und das in immer bedenklicher werdenden Maße anwenden?

Nein, wir haben es nicht nötig, Goebbels zu rehabilitieren, das tun seine Gegner selber. Man betrachte heute Medienzaren wie Saban, Kirch oder Murdoch und vergleiche sie mit ihm und man wird lediglich feststellen, daß dieser Mann ein Fanatiker seines Glaubens an Hitler und Deutschland war, während die anderen beiden, die hier nur stellvertretend für viele andere ihres Gewerbes genannt sein mögen, lediglich Ritter des Kommerzes sind, denen nichts heilig ist außer der Jagd nach dem Dollar bzw. der schnellen Mark.

Anlaß dieses Artikels soll es lediglich sein, an eine Person zu erinnern, die mit vielen Ecken und Kanten behaftet war, aber ebenso zur deutschen Geschichte gehört, wie Friedrich II. Bismarck, aber auch Karl Liebknecht oder Walter Ulbricht. Was man Goebbels, im Gegensatz zu seinen prominenten kommunistischen Gegnern, niemals vorwerfen kann, ist Feigheit. Während Figuren wie Honecker oder Krenz ihr System überlebten, um sich dann feige ins Ausland abzusetzen, bzw. über eine billige Haftstrafe zu hadern, weigerte sich Goebbels, den Untergang seines Systems zu überleben. Gemeinsam mit seiner Familie wählte er 1945 in den Trümmern der Reichskanzlei den Freitod, der ihm besser dünkte als eine kurze qualvolle Verlängerung seines Daseins bis zur Siegerjustiz von Nürnberg. Von vielen wird es heute angeprangert, daß das Ehepaar Goebbels seine Kinder mit in den Tod nahm, aber steht denen, die sich heute an Biertischen oder in bequemen Salonsesseln und in verrauchten Debattierclubs über so etwas ereifern ein solches Urteil zu? Wahrscheinlich nicht, denn zu jener Zeit gab es in Deutschland zigtausende Familien, die das gleiche Schicksal gegenüber dem Untergang Deutschlands und, wenn man so will, des alten Europas vorzogen.

Dürfen wir es wagen sie dafür zu verurteilen? Wohl kaum. Es ist uns sicher verwehrt in die Zukunft zu blicken, aber politisches Wissen um das Treiben hinter den Kulissen der Politik sowie eine gewisse Erfahrung und Menschenkenntnis lassen uns fürchten, daß unser Land wieder turbulenten Zeiten entgegen geht, nach denen mal wieder nichts mehr so sein wird wie es vorher war. Der Historiker, der diese Zeiten dann beschreiben wird, wird dann die Möglichkeit haben, der Welt zu demonstrieren, welche Zeit mit mehr Größe behaftet war, die Zeit des Untergangs Deutschlands oder die Zeit des Untergangs der Bundesrepublik.

*Dieser Artikel wurde bereits am 29.10.1999 geschrieben und lediglich zeitlich entsprechend geringfügig modifiziert. Da wir jedoch der Ansicht sind, daß der Inhalt heute wie damals genauso gültig ist, sei er unserer Leserschaft noch einmal zur Kenntnis gebracht.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang auch auf die Goebbels-Biographie von David Irving, erschienen im ARNDT-Verlag. Unseres Erachtens die beste Biographie die je über Goebbels geschrieben wurde.

Junge Welt 28.10.06

Quelle: Störtebeker-Netz 29.10.06

Tags: Allgemeines · Kalenderblatt

38 responses so far ↓

  • 1 Peter // Oct 29, 2006 at 11:28

    Hat man schon mit dem Gedanken gespielt die Stadt Rheydt dem Erdboden gleichzumachen ob der Schande ????

  • 2 Thomas Brehl // Oct 29, 2006 at 11:36

    @ Schriftleitung:

    Achtung, Sinnfehler!

    Nicht “durch dessen”, sondern “ohne dessen Propaganda das III. Reich…”, sonst ergibt es ja keinen Sinn.

    Nein, “durch” hat unserer Ansicht nach schon seine Berechtigung, wir wollen ja schließlich die Kampfzeit nicht vergessen, ohne die besagtes Reich ja wohl schlecht möglich gewesen wäre und daß in dieser die Propaganda von Dr. G. eine nicht unmaßgebliche Rolle spielte, ist wohl nicht zu bezweifeln.

    Schriftleitung Altermedia

  • 3 Sigurd // Oct 29, 2006 at 12:05

    Was ich echt interessant fand war, daß bei “Harald Schmidt” auf der ARD am vergangenen Mittwoch ein unfaßbarer Vorgang stattfand: Harald Schmitt zeigte nur für Sekunden ein Foto von Goebbels mit der Überschrift: Einer muß die Wahrheit sagen!
    Ich weiß das noch immer nicht einzuordnen, aber bei Schmidt weiß man ja nie genau, wie er es meint. Auf jeden Fall war es erfrischend und die Interpretationshoheit hat letztendlich jeder selbst.

  • 4 Nichtwaehler // Oct 29, 2006 at 12:30

    Ich bin wie Sie nicht so vermessen, mir ein Urteil über den einstigen Propagandaminister erlauben zu wollen. Aber darüber, dass er „heute vor 109 Jahren im westfälischen Rheydt geboren wurde“, habe ich eins. Wikipedia hilft:

    „Die zur preußischen Rheinprovinz und zum Kreis Gladbach gehörige Stadt (Titularstadt seit 1827, endgültige Stadtrechte seit 1856) wurde zum 1. April 1907 eine kreisfreie Stadt (Stadtkreis) im preußischen Regierungsbezirk Düsseldorf, an der Niers. Die Stadt beherbergte 1919: Amtsgericht, Oberrealschule mit Reformgymnasium, Lyzeum, Lehrerseminar, Handels- und Gewerbeschule für Mädchen; Textil-, Eisen-, Papierindustrie und Kabelwerke.

    Am 1. August 1929 wurde Rheydt mit der kreisfreien Stadt München-Gladbach, der Stadt Odenkirchen (Stadtrechte seit 1856) und der Gemeinde Giesenkirchen (mit Schelsen) zur kreisfreien Stadt Gladbach-Rheydt vereinigt, jedoch bereits 1933 auf Veranlassung des damaligen Reichspropagandaministers Joseph Goebbels wieder getrennt. Danach umfasste das Rheydter Stadtgebiet die Orte Rheydt, Odenkirchen, Giesenkirchen und Schelsen.“

    Als gebürtiger Westfale verbitte ich mir, sicher auch im Namen der Rheinländer, einen Rheyter zum Westfalen zu machen.

  • 5 Bösmensch // Oct 29, 2006 at 13:06

    „Dilemma:
    Ein Dilemma (griechisch δί-λημμα: „zweigliedrige Annahme“, Plural: Dilemmas oder Dilemmata), bezeichnet eine Situation, die zwei Wahlmöglichkeiten bietet, welche jedoch beide zu einem unerwünschten Resultat führen. Es wird durch seine Ausweglosigkeit als paradox empfunden. Auch der Zwang zu einer Auswahl zwischen zwei positiven Möglichkeiten kann ein Dilemma sein.“

    Das Dilemma der Meinungsindustrie ist absolut.

    1. Entweder verbietet der freieste Staat, den es je auf deutschem Boden gab, mit angeblichem Recht auf freie Meinungsäußerung, das zitieren einer Person von welthistorischer Bedeutung zu einem der bedeutendsten Ereignisse der Weltgeschichte (2. Weltkrieg) und zeigt damit seine eigene Lächerlichkeit auf, oder
    2. er erlaubt diese Zitate, und gerät damit in einen Konflikt mit der historischen Wahrheit, die wenn ans Licht gebracht, die Absurdität des zu verteidigenden Systems entlarven würde.

    Wie auch immer, ob Schere oder nicht, nach 60 Jahren militantem „Antifaschismus“ hat es nichts mehr mit Wiederbetätigung oder ähnlichem zu tun, wenn man sagt: Lasst uns beide Seiten hören! Es ist die Negation der Negation, die Synthese im geschichtlichen Prozess, also die Geschichte selbst, die das erzwingt. Ein System, das es nötig hat, eine Analyse vergangener Thesen mit physischer Gewalt zu unterdrücken, macht klar, dass es den Gang der Geschichte zu fürchten hat. Es offenbart die eigene Angst der Gewaltherrschaft, das Selbstbewusstsein der Schrecken erregenden Tyrannei.

    Zitat Joseph Goebbels:

    „Plutokratie und Bolschewismus entspringen derselben Wurzel einer liberal-demokratischen Verfallsperiode. Sie mögen sich in den Nuancen unterscheiden, sind sich im Wesen aber gleich, wenn nicht ganz und ausschließlich in dem, was sie wollen, so doch in dem, was sie nicht wollen. Und das ist vornehmlich die Ordnung unter den Völkern. Sie gedeihen beide auf dem Boden der Unordnung, der Anarchie und des Chaos. Sie streben sie deshalb auch an, weil sie aus ihnen allein ihre infernalische Kraft zum Bösen und zur Zerstörung ziehen können. Das Judentum kennt zwei Arten, seine Herrschaft über geschlossene Völkerschaften zu errichten und aufrechtzuerhalten: die des internationalen Kapitalismus und die des internationalen Bolschewismus. Beide unterscheiden sich nur im Stil und im Auftreten, nicht aber im Wesen voneinander. Der eine ist der radikalere Bruder des anderen. Ihre Herrschsucht ist grenzenlos. Sie suchen jedesmal, wenn sie auf gewöhnliche Weise nicht zum Ziel kommen können, einen Zustand tiefster Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung über die Völker hereinzuführen, in dem dann ihre Saat aufgeht. Auf dem Wege dahin sind sie dauernd und eifrigst bestrebt, die natürliche Abwehr der Staaten und Völker zu lahmen und einzuschläfern einmal, indem sie jeden Widerstand, der aus der völkischen Kraft der Nationen entspringt, von vornherein diskreditieren und dadurch erst gar nicht zum Zuge kommen, einmal, indem sie die Gefahr möglichst klein und harmlos erscheinen lassen, bis sie dann unabwendbar geworden ist.“

    Joseph Goebbels: “Der steile Aufstieg”
    Franz Eher Verlag München 1944, Seite 205

  • 6 Freudenfeuer // Oct 29, 2006 at 16:50

    Noch so ein guter Mann, dem man zur richtigen Zeit die Ehrung zuteil werden lassen wird, die er verdient hat.

  • 7 fips // Oct 29, 2006 at 17:16

    Dr. Goebbels war der beste Volksaufklärer aller Zeiten.

  • 8 Völkischer Beobachter // Oct 29, 2006 at 17:58

    Das von Harald Schmidt gezeigte Bild war die hintere Umschlagseite des Satiremagazins Titanic, wo eine Werbeaktion für die Bild-Zeitung mit dem Motto Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht auf die Schippe genommen wurde:

    http://www.titanic-magazin.de/shop/index.php?action=showdetails&from=startpage&pageNr=1&productId=451918cd0b062&sid=robot

    oder:

    http://img208.imageshack.us/img208/8528/bildwahrheitqr8.jpg

  • 9 GB/BHE // Oct 29, 2006 at 18:42

    Die Feinde Deutschlands haben sich bemüht den Goebbelschen Beurteilungen zu entsprechen. Die Sowjets mit ihren Vernichtungskrieg in Ostdeutschland, die Westalliierten mit ihren Bombenterror gegen deutsche Städte.
    Am Ende hat er also recht gehabt.

  • 10 GB/BHE // Oct 29, 2006 at 18:53

    Übrigens, wenig bekannt ist, daß auch das Zitat des “eisernen Vorhanges” zuerst von Geobbels stammte, noch bevor es Churchill benutzte.

    Winston Churchill machte das Schlagwort vom “Eisernen Vorhang” populär durch seine Ansprache im Westminster College zu Fulton/Missouri am 5. März 1946. So weit belegbar, hat er den Ausdruck zum erstenmal in einem Telegramm an Truman vom 4. Juni 1945 gebraucht: “Ich sehe dem im Mittelabschnitt unserer Front beabsichtigten Rückzug der amerikanischen Armee auf unsere Zonengrenzen mit größtem Unbehagen entgegen, ist doch damit der Vormarsch der Sowjetmacht ins Herz Westeuropas und die Senkung eines eisernen Vorhanges zwischen uns und dem ganzen Osten verbunden.”
    Churchill: Der Zweite Weltkrieg, Bd. 6, Buch 2, S.295-296.
    Doch schon Goebbels hatte in der Wochenzeitung “Das Reich” am 25. Februar 1945 geschrieben: “Wenn das deutsche Volk die Waffen niederlegte, würden die Sowjets auch nach den Abmachungen zwischen Roosevelt, Churchill und Stalin, ganz Ost- und Südosteuropa zuzüglich des größten Teiles des Reiches besetzen. Vor diesem einschließlich der Sowjetunion riesigen Territorium würde sich sofort ein eiserner Vorhang heruntersenken. ..” Seite 1, Spalte 5.

    Siehe: Alfred Maurice de Zayas –
    “Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen”, Seite 36

  • 11 Völkischer Beobachter // Oct 29, 2006 at 19:35

    @ GB/BHE:

    Das Wort vom Eisernen Vorhang war schon im Mai 1943 von der deutschen Illustrierten Signal verwendet worden. Es wird vermutet, daß deren Leitartikler Giselher Wirsing den Begriff geprägt habe:

    http://fpp.co.uk/Letters/Churchill/Zoeller300404.html

    Er sei auch im Völkischen Beobachter, sowie von Goebbels in seinem Leitartikel vom 25.02.1945 in Das Reich, sowie vom letzten Reichsaußenminister Graf Schwerin von Krosigk in einer Rundfunkansprache am 02.05.1945 verwendet worden, bevor Churchill den eingängigen Begriff - natürlich ohne Quellenangabe - klaute:

    http://fpp.co.uk/Letters/Churchill/Kurtz180602.html

  • 12 Besserwisser // Oct 29, 2006 at 19:46

    Danke für den Hinweis.
    Dann gibt es also zwei Prominenten Geburtstagskinder an diesem Tag: der andere ist Germar Rudolf.

  • 13 Besserwisser // Oct 29, 2006 at 19:46

    verbessert: prominente Geburtstagskinder

  • 14 Zuschauer // Oct 29, 2006 at 19:48

    –Wir empfehlen in diesem Zusammenhang auch die Goebbels-Biographie von David Irving, erschienen im ARNDT-Verlag. Unseres Erachtens die beste Biographie die je über Goebbels geschrieben wurde.–

    Zu empfehlen wäre auch das Buch von Prinz Friedrich Christian zu Schaumburg-Lippe, Generaladjutant von Joseph Goebbels.

    eurobuch.com

    Schaumburg-Lippe - Dr. G

  • 15 Thomas Brehl // Oct 29, 2006 at 19:50

    @ Schriftleitung

    “Ein Mann, durch dessen Propaganda das III. Reich kaum denkbar gewesen sein dürfte…”

    Seid mir nicht böse, aber das ist einfach falsch…

    “durch” muß durch “ohne” ersetzt werden, sonst stimmt´s einfach nicht, tut mir leid!

    Oder man läßt das “durch” stehen und fährt dann fort “…dessen Propaganda das III. Reich erst möglich wurde…”

    Trotzdem beste Grüße

    Thomas Brehl

    Einigen wir uns so, du darfst, die Satzstelle beim Textaufrufen auf dem Monitor rot anstreichen und wir lassen sie so wie sie ist, dann haben beide Seiten ihren Seelenfrieden.

    Schriftleitung Altermedia

  • 16 Nichtwaehler // Oct 29, 2006 at 21:38

    @ Schriftleitung:

    Schön, dass Sie das mit dem „westfälischen Rheydt“ korrigiert haben. Mönchengladbach und sein heutiger Stadtteil Rheydt liegen ja im Rheinland. Die Bewohner dieser Gegend sind Rheinländer, das Land selbst aber immer rheinisch, wie seine Frohnaturen, sein Karneval, sein mit Westfalen geteiltes Industriegebiet und der unverwechselbare Dialekt seiner rheinischen Landeskinder. Deshalb muss es heißen: „…der heute vor 109 Jahren im rheinischen Rheydt…“

  • 17 Schörner // Oct 29, 2006 at 21:42

    Ich bin mit der Aussage, daß Dr. Goebbels der Erfinder der modernen Propaganda gewesen wäre, keineswegs einverstanden.
    Roosevelt hatte seinen Präsidentschaftswahlkampf mit der Parole, die USA aus dem Krieg draußen zu halten, gewonnen, und sofort nach seiner Wahl Hollywood und die Presse darauf angesetzt, die 90% Gegner eines Kriegsbeitrittes, in eine Mehrheit dafür zu verwandeln.

    Kein geringerer als Sefton Delmer, der britische Großmagier der schwarzen Propaganda, hat geschrieben, daß Goebbels niemals zum Mittel der schwarzen Propaganda gegriffen habe.

    Dieser eher schmächtige Mann, war ein charakterlicher Gigant, der sich weder scheute vor 3000 Kommunisten seine Reden zu halten um ihnen von seinem Glauben an das Neue Deutschland zu predigen, noch in den schwersten Stunden sich selbst und damit Deutschland untreu wurde.

    Zitat:
    “Dr. Joseph Goebbels erwies sich bis zum bitteren Ende als Hitlers treuer Jünger und leistete dessen Befehl, er möge den Bunker mitsamt seiner Familie verlassen, solange noch Zeit dafür sei, keine Folge. In einem emotionsgeladenen Gespräch mit Traudl Junge erläuterte der Propagandaminister darauf, weshalb er dem Befehl des Führers nicht gehorchte. Die Sekretärin erinnert sich: “Er war schneeweiß, und die Tränen, die ihm die Wangen herunterrannen, ließen seine ungeheure Erregung erkennen. Er wollte mit mir sprechen, vermutlich weil es sonst niemanden gab, mit dem er hätte reden können. ‘Der Führer hat mir befohlen, Berlin zu verlassen, Frau Junge, weil er mir eine wichtige Stelle in der künftigen Regierung zugewiesen hat. Doch ich will nicht weglaufen und den Führer hier zurücklassen. Ich bin der Gauleiter von Berlin, und mein Platz ist hier. Stirbt der Führer, so hat mein Leben keinen Sinn mehr. Er hat sogar zu mir gesagt: ‘Goebbels, das habe ich von Ihnen nicht erwartet. Sie weigern sich meinen letzten Befehlen zu gehorchen!’ Goebbels sprach wie ein gebrochener Mann, sein Gesicht war tränenüberströmt. ‘Der Führer hat viele Lösungen erwogen, als es schon zu spät war, aber diese kam zu früh …’ ”
    Anschließend diktierte Goebbels ebenfalls sein Vermächtnis, das demjenigen Hitlers als Anhang hinzugefügt wurde. Darin hielt er fest: “Zum ersten Mal in meinem Leben muß ich mich kategorisch weigern, einem Befehl des Führers folge zu leisten. Meine Frau und meine Kinder schließen sich dieser Weigerung an. Erstens würden wir es aus menschlichen Gründen und solchen der persönlichen Treue niemals über das Herz bringen, den Führer in seiner schwersten Stunde allein zu lassen, zweitens würde ich mir für mein ganzes ferneres Leben als ein ehrloser Abtrünnling und gemeiner Schuft vorkommen, der mit der Achtung vor sich selbst, auch die Achtung seines Volkes verlöre. Ich glaube, damit dem deutschen Volk für seine Zukunft den besten Dienst zu erweisen, denn für die kommenden Zeiten sind Vorbilder noch wichtiger als Männer. Aus diesem Grunde bringe ich mit meiner Frau den unverrückbaren Entschluß zum Ausdruck, die Reichshauptstadt nicht zu verlassen und eher an der Seite des Führers ein Leben zu beenden, das für mich persönlich keinen Wert mehr besitzt, wenn ich es nicht im Dienste für den Führer und an seiner Seite zum Einsatz bringen kann.”
    “Wir lehren die Welt, wie Menschen für ihre Ehre sterben”, erklärte er feierlich und fügte hinzu: “Unser Tod soll allen Deutschen, unseren Freunden und Feinden zugleich, als ewiges Beispiel dienen. Eines Tages wird die ganze Welt anerkennen, daß wir das Rechte getan haben, als wir versuchten, die Welt mit unserem Leben vor dem Bolschewismus zu schützen. Eines Tages wird dies in die Weltgeschichte eingehen. Wir werden ein Beispiel geben, das lange in den Annalen der Geschichte leuchten wird. Wir werden um des Ruhmes des Reiches willen untergehen, damit der Name Deutschlands auf ewig leben möge.”

    Unmittelbar vor seinem Selbstmord versammelte Adolf Hitler seine weinenden weiblichen Angestellten, um sich von ihnen zu verabschieden. “Trotz allem”, schrieb Traudl Junge später, “empfanden wir großes Mitleid für ihn - er war ein geschlagener und verratener Mann, allein, mit gebrochenem Herzen, jäh von seinem Podest gestoßen.”
    Frau Junge setzt ihre aufschlureiche Darstellung wie folgt fort: “Mehrere Minuten lang herrschte tödliches Schweigen. Wir fühlten uns alle wie gelähmt. Die erste, die ihre Selbstbeherrschung wiederfand und das Schweigen brach, war Eva Braun. Ohne zu schwanken schritt sie zu Hitler hin, legte seine Hände in die ihren und lächelte sehr süß. Freundlich, als tröste sie ein Kind, sagte sie: ‘Du weißt ganz genau, daß ich dich nie verlasse. Wohin soll ich denn gehen?’ Dann tat der Führer etwas, was ihn selbst seine engsten Freunde nie hatten tun sehen. Ohne auf uns zu achten, küßte er Eva auf die Lippen.”
    Diese unerwartete Bekundung der Menschlichkeit und Liebe rief bei den anwesenden Frauen eine emotionale Reaktion hervor: Sie alle schlossen sich dem Wunsch an, bis zum Ende bei Hitler zu bleiben. Die erste, die ihre Treue bis in den Tod erklärte, war Gerda Christian. Frau Junge berichtet: “Hitler blickte Gerda und mich einige Augenblicke lang unverwandt an und sagte dann: ‘Ich befehle euch zu gehen!’ Als wir ‘nein’ antworteten, nahm er unsere Hände, drückte sie fest und dankbar und sagte: ‘Wenn meine Generale nur so tapfer gewesen wären wie ihr!’ Nun sagte Constanze Manziarly ihrerseits: ‘Ich gehe auch nicht.’
    Doch für Adolf Hitler waren die Würfel gefallen. “Ich werde weder lebendig noch tot in Feindeshand fallen”, erklärte er. “Ich kann nicht mehr auf dem Schlachtfeld kämpfen, ich bin nicht stark genug. Ich werde mich umbringen.”

    Aus: Joseph Belinger, Himmlers Tod

  • 18 Peter // Oct 29, 2006 at 22:24

    Und rechtzeitig am 30.10.06 gibts bei Phoenix eine
    Hetzsendung über Dr. Goebbels.

    Na,wer sagts denn.

    Die Hirne müssen gewaschen werden.

  • 19 wartender Krieger // Oct 30, 2006 at 4:45

    Unmensch! Faschist! Antigutmensch!

    Hoch soll er leben, hoch soll er leben, 8×11 mal hoch!

    Der pöse Pupe. ;)

  • 20 Stephan Fattinger // Oct 30, 2006 at 10:13

    Den dem baldigen Untergang geweihten Systemgeiferern- und hyänen sei in’s Stammbuch geschrieben: David Irvings Biographie über Joseph Goebbels ist das Lesenswerteste, Serlöseste und Hochkarätigste, das man sich von einer Biographie nur erwarten kann. Sie wird dem Nationalsozialisten, Politiker und Menschen Goebbels vermutlich noch am ehesten gerecht. Gerecht! Als Gorbatschow in der noch bestehenden, aber bereits todgeweihten UdSSR zur Macht kam und sich zögernd die ersten sowjetischen Archive öffneten, war, während alle anderen “Historiker”, vom herrschenden System ghätschelt und getätschelt, sich schnarchend in ihren Kissen wälzten oder in Schickimickikreisen herumpfurzten, David Irving der erste und einzige Historiker, der sich aufmachte, in diesen Archiven über lange Zeit tage-und nächtelang zu forschen und zu arbeiten. So fand Irving auch die lange verschollengeglaubten Tagebücher von Goebbels. Irving kehrte mit einer schier unerschöpflichen Masse von Dokumenten und Zeugenaussagen zurück, um sie nach und nach gründlichst auszuwerten.
    Irving, persönlich integer und hochanständig, als Wissenschaftler nüchtern, unbestechlich und unparteiisch, kurz, erstklassig, brach sich nur das Genick, als er es wagte, die Themem Ausschwitz und Holocaust nichtsystemkonform auf’s Tapet zu bringen. Einst in den USA hoch gefeiert, brach der Bannspruch des Weltjudentums über ihn herein. Heute sitzt er im Gefängnis in Wien. Angeblich arbeitet er an einer Biographie über Reichsmarschall Hermann Göring. Kurz, allen sei zugerufen: Lest Irvings Biographie über Goebbels! Und wie sagte einst der einstige österreichische Bundeskanzler Dr. Bruno Kreisky? LERNEN SIE GESCHICHTE, JA!

  • 21 GB // Oct 30, 2006 at 11:09

    Nicht nur Irvings Biographie ist lesenswert, sondern auch die biographischen Schriften von Goebbels selbst (z.B. “Kampf um Berlin”), weniger vielleicht die Veröffentlichungen seiner Reden. Misslungen ist hingegen sein erster Roman.

  • 22 josephine // Oct 30, 2006 at 13:44

    Brel du bist ein widerliches nazischwein. und alle poster in diesen foren hier ebenfalls. es ist nicht zu fassen das reale geschehnisse der vergangenheit und auch der zukunft einfach so ausgeblendet werden können, von dumpfen menschen wie euch.
    ekelhaft.
    josephine

    Na Schatzi, Tage oder was? Ist doch alles drin was rein muß. Du bist nur im falschen Film. Schon traurig, wenn man nicht Indy- von Altermedia unterscheiden kann.

    Schriftleitung Altermedia

  • 23 Dike // Oct 30, 2006 at 16:49

    @ josephine

    Nur keine Aufregung. Man kann da leicht zu Fall kommen. Wär’ vielleicht noch schad um das umerzogene, kranke Köpfchen… ;-)

  • 24 Cogito // Oct 30, 2006 at 18:08

    Ich weiß nicht, ob in Büchern über Joseph Goebbels auch etwas über das Schicksal seines Bruders geschrieben wurde. Folgendes:

    Die FAZ brachte am 28.3.95 einen Aufsatz „Öffentlichkeit scheute staatliche Archivpolitik Frankreichs“, wozu Manfred Müller, N., (ich vermeide vollständigen Stadtnamen) am 16.3.95 schrieb:

    „Im vergangenen Sommer erschien meine Biographie über Gen.Dir. Hans Goebbels, einem Bruder des Reichspropagandaministers. Hans Goebbels war nach dem 2. Weltkrieg bis zu seinem Tod 1947 Gefangener in den französischen Internierungslagern Idar-Oberstein und Diez-Ost. Um die Eindrücke aus den eher spärlichen deutschen Quellen über Gefangenschaft und Tod des Generaldirektors evtl. korrigieren zu können, wandte ich mich an das Archiv der französischen Besatzung in Deutschland, Colmar, und erhielt die Auskunft, das Dossier sei auf hundert Jahre gesperrt. Auch hier zeigt sich, daß gesetzliche Regelungen, die keine Einzelfallprüfung vorsehen, die zeitgeschichtliche Forschung in unerträglicher Weise hemmen. Ob das Dossier Hans Goebbels wohl schlimme Einzelheiten enthält?“

    Zumindest, welches Ausmaß der feinen französischen Art ihm das Leben kostete.

  • 25 J. G. // Oct 30, 2006 at 19:17

    Jürgen Graf. Ein Jude spricht mit Himmler.
    Heinrich Himmlers nächtliches Gespräch mit Norbert Masur im April 1945.
    ———————————–

    -> http://juergen-graf.nm.ru/articles/masur.html

  • 26 Peter // Oct 30, 2006 at 21:48

    @josephine

    Na,bei dir hat das Waschmittel mehr gewirkt als die Schulbildung.
    Ist das jetzt neue oder alte Rechtschreibung ????

  • 27 Germane // Nov 2, 2006 at 0:22

    Kann mir mal jemand erklären warum Dr. G. so jüdisch aussah? (kein Witz)

  • 28 Dr. Martin Luther // Dec 10, 2006 at 2:47

    Hallo,

    kann mir jemand vielleicht sagen, wieso meine Antwort zu folgenden Kommentaren bezüglich des Artikels “Unser Geburtstagskind des Monats – Heute Dr. G. (29.10.06)” schon mehrfach wieder herausgenommen wurde? …

    Ganz einfach, weil es selbst für uns eine gewisse Kotzgrenze gibt, bei der uns noch nicht einmal beeindruckt, wenn sich dabei jemand für Martin Luther hält. Da es in diesem Fall jedoch inopportun wäre, mit einem Tintenfaß nach dem Bildschirm zu werfen, wie weiland der große Reformator auf der Wartburg nach dem Teufel, belassen wir es bei einer normalen Löschung und empfehlen für den von Ihnen geäußerten Quark Seiten wie Indymedia oder so.

    Schriftleitung Altermedia

  • 29 Dr. Martin Luther // Dec 11, 2006 at 18:06

    Ist schon seltsam, dass die Schriftleitung persönliche Beleidigungen wie z.B. Nazischweine, Rassistenpack, etc. als Kommentar gelten lässt, jedoch bei ganz normalen geschichtlichen Fakten (die auch kein Geheimnis sind) plötzlich mit Zensur straft. …

    Was haben wir denn beim Begriff Kotzgrenze nicht verstanden, hm. In manchen Punkten gibt es eben Grenzen, bei denen nicht mal wir Spaß verstehen noch nicht einmal wenn sich der Kommentator für Martin Luther hält. Ende der Debatte.

    Schriftleitung Altermedia

  • 30 Dr. Martin Luther // Dec 13, 2006 at 15:32

    Neben der Tatsache, dass das Wort “Kotgrenze” offensichtlich eine Erfindung Ihrerseits zu sein scheint, finde ich es traurig, dass Sie meinen Kommentar abermals zensiert haben (obwohl dieser sich diesmal inhaltlich sogar innerhalb Ihrer Kotgrenze befunden haben muss). Und auch sonst scheint mir der Tonfall etwas gereizt.

    Eine “Debatte” kann es übrigens LEIDER ohne zugelassener freier Meinungsäußerung gar nicht geben (das sollten SIE doch am besten wissen).

    Außerdem wiederholen Sie sich.

    Na fein, Dr. Martinus, dann ist ja alles geklärt. Zu Ihren Inzestgeschichten besteht hier kein Debattenbedarf, wie empfehlen Ihnen dafür Indymedia oder dergleichen und damit ist diese Thematik hier beendet.

    Schriftleitung Altermedia

  • 31 Stuka // Mar 4, 2007 at 5:32

    @ Nichtwähler
    Sehr richtig. Dr. Goebbels war Rheinländer. Aus Rheydt stammt übrigens auch der Flugpionier Hugo Junkers, nach dessem Namen das hiesige Gymnasium benannt ist.
    Allerdings machten Sie im letzten Satz auch einen Tippfehler, denn es muß Rheydter heißen.

    Als stolzer und alteingeborener Bürger dieser Stadt finde ich es sehr bedauerlich, daß alle Zeitdokumente (z. B. Goebbels´Geburtshaus) der Söhne Rheydts akribisch entfernt oder zerstört wurden.

    Dem Umstand, zu Mönchengladbach eingemeindet worden zu sein, was nie richtig verwunden werden konnte, verdankt dieses Gebilde einen Eintrag im Guinnes-Buch der Weltrekorde, als einzige Stadt mit zwei Hauptbahnhöfen.

    Aus meiner Familie ist mir bekannt, daß der “Joseph” gerne Karten gespielt hat und stets volksnah geblieben ist, wenn er mal im heimatlichen Rheydt verweilte.
    Wer könnte so etwas schon von heutigen Politikverbrechern erzählen? …

  • 32 sinetempora // Mar 6, 2007 at 21:01

    Guten Tag, ich bin durch Zufall auf Ihren Artikel gestoßen, weil ich eigentlich Informationen über den Bruder von Dr. Joseph Goebbels, Hans Goebbels im Internet suche. Können Sie mir sagen, wo ich entsprechendes Material bekomme, bzw. mir anderweitig Auskunft geben?

    Mit Interesse habe ich Ihre Ausführungen gelesen, kann mich Ihnen aber nur bedingt anschließen. Ich stimme mit Ihnen überein, dass Josep Goebbels sicherlich ein hoch ehrenswerter Mensch gewesen ist, dass die Wahrheit, die auch ich im Geschichtsunterricht vorgekaut bekam, sicherlich nicht die ganze Wahrheit ist, denn sie betrachtet stets nur das Geschehen, nicht jedoch die Personen, die dahinter stehen. Auch Joseph Goebbels war “nur” ein Mensch (im Gegensatz zu
    dem Begriff “Unmensch” ), aber ich glaube
    schon, dass der Tod durch Gift feige war.
    Natürlich war er loyal bis zum Schluss, konsequent und ist sich selbst und seinen Idealen stets treu geblieben, aber das Gift hat er aus Furcht genommen vor dem, was auf ihn zukam.
    Es war mutig, überhaupt in Deutschland zu bleiben, keine Frage aber wenn die Konsequenz bis zum Schluss gereicht hätte, hätte er einen anderen Weg gewählt.

    Ich vermute mal, Sie lesen nicht gern derartig kritische Anmerkungen, ein wenig “rechts-alternativ” scheint mir Ihre Homepage ja schon zu sein. Ich wüsste gerne, was eigentlich hinter “Altermedia” steckt!?! Handelt es sich um eine Medien-Gruppe, einen Radiosender, oder eine reine Internet-Gemeinschaft? Verzeihen Sie mein Unwissen, ich habe die Seite über “Google” aufgeschlagen, fand sie aber zu “verführerisch” um sie kommentarlos wieder zu verlassen.
    Es freut mich, dass es Menschen gibt, die selbst den größten Kriegsverbrechern verzeihen, ohne sie zu verherrlichen oder zu rechtfertigen.
    Die Zeit hat Joseph Goebbels längst verziehen, nur die Menschen sind noch nicht so weit.

    Wenn alle Menschen fähig sind, zu sehen, dass auch in den Anführern des Nazi-Reichs nur eine Seele steckte, die sich in dem irdischen Chaos einen Weg gebahnt hat, dann ist ein großes Ziel erreicht. Der Nationalsozialismus in Europa ist ein Exempel, eine Lern-Aufgabe, an der ganz Europa
    gewachsen ist und noch wachsen wird.
    Der zweite Weltkrieg hat in Europa das Bedürfnis nach Einheit uns Frieden erweckt und der Weg dorthin führt über das Akzeptieren der Geschichte als eine Erscheinung der Zeit.

    In diesem Sinne:

    Vivate sine tempora!

  • 33 Nordländer // Mar 30, 2007 at 11:03

    @josephine

    Seit wann war Jaques Brel Nazi?Und ich dachte immer der wäre nur ein französischer Chansonnier.

  • 34 Tante Magda // May 23, 2007 at 18:34

    Find den Artikel über Dr. Goebbels klasse, endlich mal objektiv geschrieben ohne diese ständige Geschichtsverfälschung heutzutage…
    Bin außerdem ein Riiiieesenfan von den schönen alten Filmen aus der Zeit, von denen ja viele ohne ihn gar nicht entstanden wären, wie z.B. Wunschkonzert oder Kolberg.
    Aber letzterer ist ja in unserer so tollen Demokratie gar nicht erst aufzutreiben, wie war das noch mit Meinungsfreiheit???
    Ich glaube nicht, dass wir heute weniger Zensur haben als damals, mit dem Unterschied, dass unsere wunderbaren Politiker uns das verschweigen.
    Aber immer dran denken: Irgendwann werden die Lügen in sich zusammenbrechen und die Wahrheit wird über ihnen triumphieren…

  • 35 Deutsches Mädel // Aug 26, 2007 at 10:22

    Ihr seid aber schon noch ganz sauber? “Irgendwann werden die Lügen in sich zusammenbrechen”? Welche Lügen meint Ihr denn genau? Die vom Holocaust? Gruselig!

    Für weniger Meinungsfreiheit im Internet!

  • 36 MoOM // Sep 30, 2007 at 22:02

    @ Tante Magda:
    Und du kennst die Weltformel, die reinste aller Wahrheiten? Fragt sich nur woher - denn alles ist manipuliert ?!

  • 37 Lothar Völler // Oct 8, 2007 at 3:49

    @Altermedia
    Dr. G. ist ein Beispiel dafür, daß Intelligenz nicht davor schützt, daß ein Mensch zu einer Bestie entarten kann.
    Kriegsverbrecher gab es und gibt es viele,
    Selbstmörder aus Feigheit auch…
    aber die eigenen Kinder vergiften! Pfui Teufel!

  • 38 K. Meinart // May 2, 2008 at 22:19

    Ihr Gott verdammten Nazischweine. Ich hoffe das Verfasungsgericht macht diese von dumpfen und kranken Gedanken gut befallene Seite bald dicht.

    Wie soll das denn gehen? Das Verfassungsgericht kann uns mal herzhaft gerne. - Der Hausmeister

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