Alles, was die Vereinigten Staaten von Amerika bei der geplanten weltweiten Machtausübung behindern könnte, wird von ihnen massiv bekämpft. Bisher waren sie die einzigen, die über das Navigationssystem „Global Position System“ (GPS) verfügen. Jetzt gibt es das europäische System Galileo. Das soll nach Angaben aus Brüssel dem amerikanischen GPS überlegen sein.
Aus Washington werden Sicherheitsbedenken gegen Galileo ins Feld geführt. Es arbeite auf Frequenzen, von denen aus sich GPS stören ließe. Im Fall von US-Kriegen werden die Bewegungen der Truppen, Panzer und Flugzeuge mit GPS gesteuert. US-Generäle sollen nach den Vorstellungen der Amerikaner jederzeit die Möglichkeit haben, die Funktionen von Galileo einzuschränken.
Auf EU-Politiker wird deshalb gegenwärtig massiver Druck ausgeübt. Die wollen die amerikanischen Bedenken nur in Grenzen anerkennen und haben vorgeschlagen, im Kriegsfall einen US-General zusammen mit einem EU-Repräsentanten entscheiden zu lassen, ob Galileo ausgebremst wird oder nicht. Washington lehnt aber jede Mitsprache entschieden ab. Begründung: Es stehe amerikanisches Leben auf dem Spiel.
Das Galileo-System hat den Europäern Milliarden gekostet. Es soll unabhängig von den USA machen. Hoffentlich bleibt es dabei - es geht schließlich um das Leben aller Völker und aller Menschen.
Quelle: www.npd.de



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