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Verbrechen an Deutschen sollen verharmlost werden

July 16th, 2003 · Post your comment (1 Comment)

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Die Vertreibung von mehr als 12 Millionen Deutschen aus ihren Heimatgebieten im Osten Deutschlands und aus dem Sudetenland war eines der größten Verbrechen in der Menschheitsgeschichte. Mehr als 4 Millionen Menschen kamen dabei um oder wurden nach schweren Mißhandlungen erschlagen. Alles dies geschah unter ausdrücklicher Billigung der Siegermächte England, Rußland und Amerika. Viele der Täter aus Rußland, Polen oder Tschechien sind bekannt und erfreuen sich in ihren Ländern immer noch großer Beliebtheit.

Nach mehr als 60 Jahren hat der Bund der Vertriebenen nun endlich gefordert, in Berlin ein Zentrum gegen Vertreibungsverbrechen zu errichten. Nach Plänen der Verbandschefin Erika Steinbach soll darin die Vertreibung und ihre Verbrechen dokumentiert werden. Eine selbstverständliche Angelegenheit, sollte man eigentlich meinen. Aber nicht so im Deutschland der Büßer. Die Verbrechen an Deutschen wurden bisher verschämt verschwiegen, nur am Rande erwähnt oder relativiert. Offizielle Buchdokumentationen wurden unter Verschluß gehalten.

Gegen das Vertreibungs-Dokumentationszentrum hat sich ein Kartell von Relativierern gebildet, das, wie sollte es anders sein, von aktiven und abgehalfterten deutschen Sühnepolitikern angeführt wird. Das Zentrum solle doch eher ein europäisches Zentrum gegen Vertreibung sein, heißt es in dem Aufruf der 65 Verharmloser aus sechs Ländern. Sie wenden sich entschieden gegen ein vorwiegend nationales Projekt, das Mißtrauen bei den Nachbarn in Polen und Tschechien hervorrufe und die Gefahr des Aufrechnens von Leid berge. Andere europäische Länder sollen über das Projekt mitentscheiden.

Mißtrauen bei Polen und Tschechen - die habe gerade Grund zum Klagen angesichts der Verbrechen, die sie an Deutschen begangen haben und die sich immer noch um eine eindeutige Distanzierung drücken. Offenbar sollen aus Tätern Opfer gemacht werden.

Welche Länder will man denn bei der Gestaltung mit heranziehen? Etwa Polen? Oder Tschechien? Auf das Ergebnis einer solchen Gedenkstätte braucht man dann nicht mehr gespannt sein. Die Deutschen als Bösewichte. Tatsächliche Verbrechen werden unter den Teppich gekehrt. Für nicht zu verschweigende „Übergriffe“ wird es passende Entschuldigungen geben. Zu Recht hat die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, die CDU-Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach, gesagt, daß dies eine leicht durchschaubare Verhinderungsstrategie zu Lasten der deutschen Heimatvertriebenen sei. Auch hinsichtlich der Ortswahl, vorgeschlagen wurden unter anderem Breslau oder Görlitz an Stelle von Berlin, meint Frau Steinbach, daß die Verhinderer es irgendwo am Rande haben wollen, wo niemand hingehe.

Wer gehört nun auf deutscher Seite zu den Verharmlosern der Vertreibungsverbrechen? Bekannte Leute sind es, die sonst nicht genug haben können von Erinnerungsstätten an deutsche Verbrechen: Es lohnt, diese Namen im Gedächtnis zu behalten. Peter Glotz (SPD), Markus Meckel (SPD), Wolfgang Thierse (SPD), Rita Süßmuth (CDU), Günter Grass (SPD), Hans Dietrich Genscher (FDP). Bemerkenswert ist der Umstand, daß die Verharmloser und Relativierer den ehemaligen polnischen Außenminister Waldyslaw Bartoszewski und den stellvertretenden tschechischen Ministerpräsidenten Petr Mares in ihre Reihen aufgenommen haben. Letzeren sollte man die Frage stellen, wie er es denn mit den Benesch - Dekreten hält.

Quelle: www.npd.de

Tags: Allgemeines

1 response so far ↓

  • 1 Mück, Rosa Marie // Mar 16, 2008 at 20:12

    Ich habe diesen Artikel gefunden. Ich bin im November 1939 in Nord-Ost Mähren geboren.
    Ich habe die Russen und 1 1/2 Jahre die Tschechen überlebt. Bei Kriegsende war ich gerade 5 Jahre alt. Ich war kein Kind mehr.
    Mein Vater ist in Lager Rabstein in Nordböhmen im Oktober 1945 an Blutvergiftung gestorben. Was das heißt, ist wohl bestens bekannt. Im August 1946 kamen wir nach Hessen. Ich habe das alles bis heute nicht verkraftet.
    Die furchtbaren Erinnerungen kommen in den letzten Jahren zurück mit einer Gewalt, welche ich nie erwartet hätte. Auslöser dafür ist, daß ich durch “wundervolle Beratung” in Form einer Geldanlage durch eine Frankfurter Sparkasse” noch einmal fast meine mir selbst erschaffene quasi Heimat verlor, meine Eigentumswohnung. Eine zweite Enteignung. Das ist der Rechtsstaat Deutschland.
    Ach, ich vergaß, ich bin Deutsche “ein nemecky swinje - ein deutsches Schwein”. Mit 5 Jahren trug ich eine weiße Armbinde mit großem “N”.

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