| Peter Gingold |
Frankfurt / Main-Hessen: Wie die JUNGE WELT gestern in einem tränenreichen Nachruf mitteilte, hat sich der Vorzeigejude der sogenannten „Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten“, Peter Gingold, am vergangenen Samstag, dem 28. Oktober, in Frankfurt am Main zu seinen Vorvätern versammelt.
Gingold war einer der eifrigsten kommunistischen Antifa-Hetzer gegen nationale Bestrebungen jedweder Art. Ginge es nach ihm, so wäre die Bundesrepublik längst eine Gesinnungsdiktatur nach DDR-Vorbild. Daß freilich die Konturen zwischen dieser und dem gegenwärtigen „Rechtsstaat“ bereits so verschwommen sind, daß man die Unterschiede streckenweise nur noch mit geübtem Auge wahrnehmen kann, ist auch Verdienst von Typen dieses Schlages.
Gingold betätigte sich bereits vor 1933 aktiv gegen die NSDAP („Schlagt die Faschisten wo ihr sie trefft“), was ihm nach der Machtübernahme eine mehrmonatige Gefängnishaft einbrachte, aus der er jedoch noch im selben Jahr entlassen wurde. Gleichzeitig wurde ihm gestattet, das Land zu verlassen. In Frankreich schloß er sich dann kommunistischen Emigrantenkreisen an und wurde Gründungsmitglied der später, wegen ihres Charakters als Fünfter Kolonne für den SED-Staat, in der Bundesrepublik verbotenen FDJ. Darüber hinaus trat er der KPD bei.
Während der deutschen Besatzung Frankreichs im 2. Weltkrieg kämpfte Gingold auf Seiten der Partisanen gegen die Wehrmacht. Ein Umstand, den wir ihm freilich nicht verübeln wollen, da er aufgrund seiner Volkszugehörigkeit nicht anders handeln konnte. Nach dem Krieg gehörte er zu den Mitbegründern der VVN in Hessen, eine Organisation, die ähnlich wie die FDJ, Handlangerdienste für den SED-Staat leistete und als Gegenleistung von diesem ausgehalten wurde. Bis heute gehört sie zu den vom Verfassungsschutz beobachteten Organisationen, was etablierte Parteien freilich nicht daran hindert, mit dieser offen zu kooperieren, während anderen Parteien gerade diese Beobachtung zum Vorwurf gemacht wird.
Aktiv setzte sich Gingold in den 70iger Jahren auch gegen die Berufsverbotspolitik in der Bundesrepublik ein, freilich nur dort wo es um Berufsverbote gegen Kommunisten ging, daß man gerade von dieser Seite nichts gegen Berufsverbote einzuwenden hat, wenn es sich um Menschen mit nationaler Gesinnung handelt dürfte allgemein bekannt sein. Obwohl selber gar nicht in Auschwitz inhaftiert gewesen, war Gingold sogar Mitglied des sogenannten „Auschwitz-Komitees“. In der jüngeren Vergangenheit trat er besonders bei Antifa-Auftritten in Mittenwald und Wunsiedel in Erscheinung.
Als britische Besatzungssoldaten 1945 die sterblichen Überreste des Reichsführers SS, Heinrich Himmler nach dessen Tod in einem Waldstück an heute unbekannter Stelle verscharrte, soll einer von ihnen gesagt haben: „Ein Wurm kehrt zu den Würmern zurück“, es erscheint uns nicht unzutreffend zu sein, dieses „Kompliment“ auch auf Gingold angewendet zu wissen.
Wie die JUNGE WELT meldet, findet die offizielle Trauerfeier zum Ableben Gingolds in den nächsten Tagen in Frankfurt statt, die eigentliche Abfallentsorgung seiner Überreste hingegen erfolgt in Paris.
Der kluge Mann baut eben vor.
Siehe auch
Junge Welt 30.10.06
Quelle: Störtebeker-Netz 31.10.06



22 responses so far ↓
1 griesgram // Oct 31, 2006 at 12:55
Ist die Trauerfeier eigentlich eine geschlossene Gesellschaft?
2 Freibeuter // Oct 31, 2006 at 14:45
Na, ob´s in Paris keine duaerhaften Kalamitäten mit der vornehmlich muslimischen, “multikulturellen Bereicherung” gibt ? Und ob Jerusalem nicht der bessere Ort wäre ? Darauf mag ich - nach dem Fall Ignatz Bubis - auch nicht unbedingt wetten wollen…
3 Kristallnacht // Oct 31, 2006 at 14:58
Alle Antifanten trauern schon um diesen Mörder, wie auch auf antifa.de. Wieviele unschuldige Wehrmachtsangehörige hatte er erschossen, als er bei den terroristischen Partisanen war ? Ein Wunder, daß er überhaupt so alt wurde, aber Unkraut geht ja so schnell nicht ein. Würmer und Maden sind wohlgemerkt nützlich in der Natur, im Gegensatz zu ihm in der Gesellschaft, als er noch lebte. Auf jeden Fall brauche ich nicht erst nach Afganistan zu fliegen, um mir einen Schädel für einen Aschenbecher zu besorgen.
4 fips // Oct 31, 2006 at 16:43
Wieder ein Schandfleck weniger in Deutschland!
5 H.Schneider // Oct 31, 2006 at 18:13
unwahrscheinlich viele Maden immer noch im Apfel sogar nach ueber 61 Jahren…..
6 sirius // Oct 31, 2006 at 18:27
Wie sagt doch der Volksmund?
Von den Toten sprich nur Gutes.
Gut îst er tot!
7 Peter // Oct 31, 2006 at 18:44
Grüße an Stalin.
Die Friedhöfe sind voll von Leuten,die sich für unentbehrlich hielten.
8 Anonymous // Oct 31, 2006 at 18:46
Im vergangenen Jahr war er noch recht lebendig:
“Die Demonstranten dagegen wollen aufklären über die Kriegsverbrechen von Gebirgsjägern der Wehrmacht. Auch Peter Gingold demonstriert – er war im Widerstand, wurde von der SS gefoltert, war zum Tode verurteilt, konnte entkommen.
KONTRASTE
„Was sagen Sie denn, dass die Bundeswehr jedes Jahr mit dabei ist und mit feiert mit dem Kameradenkreis?“
Peter Gingold, ehemaliger Widerstandskämpfer
“Ja, da sehe ich ja die Hauptgefahr. Die Hauptgefahr ist ja nicht diese Veteranen, die kommen oder ihre Angehörigen oder einige Teile, sondern dass sie auf diese Weise staatlich sozusagen unterstützt werden.“”
Quelle: http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_2653398.html
9 Hoax // Oct 31, 2006 at 21:35
Ich finde den ehrenvollen, germanischen Ausdruck ’sich mit seinen Vorvätern versammeln’ viel zu schade.* Wenn er immer wieder ironisch in den Schmutz gezogen wird, wenn es um solche zweifelhaften Zeitgenossen geht, kann man ihn irgendwann nicht mehr auf einem Begräbnis für einen Kameraden verwenden, ohne daß es ungewollt merkwürdig klingt.
Diese Ausdrucksform ist keineswegs germanisch, sondern durchaus allgemein üblich.
Schriftleitung Altermedia
10 Thor Leifdal // Oct 31, 2006 at 23:06
Zeit wurde es ja.Friede seiner Asche!
11 PA // Oct 31, 2006 at 23:36
“Gingold”
Bezeichnend, dass so viele Juden das Gold in Ihrem Namen führen - so wird die Armut in Deutschland begreiflich …
12 Rurik // Nov 1, 2006 at 0:28
@ Hoax
Du bist doch weder germanisch, noch ehrenvoll - eher seltsam…
13 Heimatschutz // Nov 1, 2006 at 3:15
Über diesen Toten fällt mir aber auch gar nichts Gutes ein. Er ist ein Mistvieh gewesen das alles Deutsche und Gute in den Dreck getreten hat. Er darf sich jetzt gern zu den anderen Mistviechern gesellen und mit ihnen in genau der Hölle schmoren, die sie verdient haben. Schade nur, dass das natürliche Verfallsdatum Pinkels nich nicht erreicht ist.
Gut, dass Gingold tot ist!
Heimatschutz
14 M. S. // Nov 1, 2006 at 6:23
Gingold - ein unübertreffliches Beispiel jüdischer Selbstvermarktung auf der brd-Schuldkult-Welle…
No tears for jews!
15 Markus S. // Nov 1, 2006 at 6:51
Wunderbar! Einer dieser jüdischen Selbstdarsteller weniger! brd - J…….t, wir haben Dich zum kotzen satt!!
16 Karlchen // Nov 1, 2006 at 20:52
Der Jude ist nur einig, wenn eine gemeinsame Gefahr ihn dazu zwingt oder eine gemeinsame Beute lockt; fallen beide Gründe weg, so treten die Eigenschaften eines krassesten Egoismus in ihre Rechte, und aus dem einigen Volk wird im Handumdrehen eine sich blutig bekämpfende Rotte von Ratten.*
Wären die Juden auf dieser Welt allein, so würden sie ebensosehr in Schmutz und Unrat ersticken wie in haßerfülltem Kampfe sich gegenseitig zu übervorteilen und auszurotten versuchen, soferne nicht der sich in ihrer Feigheit ausdrückende restlose Mangel jedes Aufopferungssinnes auch hier den Kampf zum Theater werden ließe. …”
Adolf Hitler „Mein Kampf“, S. 331
17 Rurik // Nov 2, 2006 at 1:30
@ Karlchen
“Es ist also grundfalsch, aus der Tatsache des Zusammenstehens der Juden im Kampfe, richtiger ausgedrückt in der Ausplünderung ihrer Mitmenschen, bei ihnen auf einen gewissen idealen Aufopferungssinn schließen zu wollen.
Auch hier leitet den Juden weiter nichts als nackter Egoismus des einzelnen.
Daher ist auch der jüdische Staat - der der lebendige Organismus zur Erhaltung und Vermehrung einer Rasse sein soll - territorial vollständig unbegrenzt. “* Ebenda
*Kursiv schreibt die Schriftleitung.
Schriftleitung Altermedia
18 Deutscher // Nov 2, 2006 at 18:56
Ruhm und Ehre für Gingold! Vor solchen Helden solltet ihr den Hut ziehen. Ihn habt ihr nicht gekriegt und ihr solltet wahrhaftig auf der Hut sein vor seinesgleichen. Denn wenn es um die entscheidende Auseinandersetzung geht werden es Menschen wie er sein vor denen ihr Angst haben müsst. Das zeigen auch eure Kommentare…
Aber was schreib ich? Ihr seid doch diejenigen, die Deutschland vernichten wollen. Ein Meer voller Blut kostete uns euer Hut!*
Hm, offensichtlich noch zu wenig, wäre man - fast - versucht zu sagen, glücklicherweise verbietet das das Strafrecht, aber dafür haben wir ja bezahlt, also können wir getrost auf Typen wie Gingold pfeifen. Sie haben ja ihr Geld gekriegt. Wird er eigentlich vor der Entsorgung verheizt oder fressen ihn die Würmer?
Schriftleitung Altermedia
19 Heimatschutz // Nov 3, 2006 at 3:38
Mir fehlt hier eigentlich etwas mein Freund Dr. Klein. Und, dass er sich zum Thema Gingold so völlig bedeckt hält, kann eigentlich nur einen Grund haben: “Dr. Klein” oder wer auch immer sich hinter dem Namen verstecken mag, ist ein agent provocateur. Denn: in den Diskussionen um den Rotkrüppel Adamczyk engagiert er sich über alle Maße und provoziert förmlich Aussagen, die sich hervorragend dazu eignen, uns als Menschenfeinde darzustellen. Er gibt sich zudem auffällig neutral. Seine Aussagen bewegen sich alle im ziemlich gemäßigten Bereich. Zu Gingold kann er sich nicht äußern, da es seine wahre Meinung zu dem / den Juden verraten würde. Und es gibt zu dem Thema Gingold nicht so einen Mittelweg wie zu Krüppeln. Da kann man ja noch von “Volkstreue” sprechen. Wo hingegen bei “jüdischer Hetzer ist gestorben und wird etwas gefemt” und “Volkstreue” der Mittelweg fehlt. Jaja, Herr Dr. Klein. Für mich sind sie ab sofort ein Mann der Gegenseite. Sie haben hier eigentlich nix zu suchen, werden aber für die Kommentare irgendwie bezahlt. Und ich bekomme auch noch raus wie. Allein Ihre andauernden Angebote, sich doch lieber per ePost weiter unterhalten zu wollen, sind mehr als verdächtig. Ich habe meine Fühler ausgestreckt, Dr. Snuggles!
Heimatschutz
20 waldgaenger // Nov 8, 2006 at 1:34
Nur mal ganz dumm gefragt: als jemand, der von ganz links kommt, sich da nicht mehr so sonderlich wohl fühlt, deshalb ‘n bisschen Sorel, Mohler, Schmitt, de Benoist usw. gelesen hat, einiges davon gar nicht so ganz doof fand - warum sollte so jemand irgendwann mal den Mut finden, zu seinen ehemaligen Genossen zu sagen: “Also, Leute, ich habe jetzt irgendwie die Front gewechselt!”, wenn er dann anscheinend gleichzeitig Schulter an Schulter mit hirnlosen Antisemiten steht?
Wenn er dann Seite an Seite mit Leuten kämpfen muss, die absolut nicht verstanden haben, wie Kapitalismus funktioniert, und denen es warm am Bein runterläuft, wenn sie von “Ostküste”, “Zionismus”, usw. schwafeln können.
Zionismus ist jüdischer Nationalismus, der mir näher steht als islamische “One-World-Ideologie”(die ganze Welt muss sich zum Islam bekennen).
Macht ruhig weiter mit eurem Juden-Bashing: was habe ich neulich gelacht, als ich auf den Fluren des Arbeitsamts einen “Nationalradikalen” getroffen habe, der mir erzählte, wie Doitschland gedemütigt wird von Juden wie Bubies, während “wir” früher Leute wie Einstein hervorgebracht hätten…
Bitte lest mal Robert Kurz und überlegt, ob seine Kapitalismuskritik nicht mehr mit Sorels Forderung nach “Mythos” zu tun hat als irgendwelches NPD-Gewäsch.
21 waldgaenger // Nov 11, 2006 at 2:14
keine Antwort ist auch eine Antwort…
22 Thersites // Nov 12, 2006 at 20:09
Nazis und Antisemiten sind sind ungebildet. Das kann man schon daran sehen, daß sie den Ausdruck “sich zu seinen Vätern versammeln” für “germanisch” halten. Dabei stammt der Begriff ganz woanders her, nämlich aus der Heiligen Schrift Alten Testamentes, also der hebräischen Bibel. Kein Wunder, daß an den kleinen und großen GRÖFAZEN
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