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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Verurteilt! (26.06.08)

June 26th, 2008 · Post your comment (41 Comments)

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Wegen Meinungsäußerung

Marcell Wöll

Vier Monate Knast!

Weil er als Abgeordneter auf einer Kreistagssitzung die Konzentrationslager als „Stätten des so genannten nationalsozialistischen Terrors“, muss der ehemalige NPD-Hessen-Chef Marcell Wöll für vier Monate in den Knast. Das entschied gestern das Berufungsgericht Gießen, und folgte damit der erstinstanzlichen Entscheidung. Die Staatsanwaltschaft hatte sogar sechs Monate Haft gefordert!

Das Gericht sah es als “erwiesen” an, dass Wöll angeblich den Holocaust geleugnet habe. Wöll hatte im Wetterauer Kreistag gefordert die Zuschüsse für KZ-Klassenfahrten aufgrund klammer Kassen zu streichen, außerdem bezeichnete er Ausflüge dieser Art als „Gehirnwäsche“.

Wöll war bis April 2008 Landesvorsitzender der Hessen-NPD. Auf dem letzten Landesparteitag hat er überraschenderweise auf eine Wiederwahl aus privaten Gründen verzichtet. Die Staatsanwaltschaft hat eine weitere Anklage gegen Wöll eingereicht, wegen gefährlicher Körperverletzung. Bei einer Auseinandersetzung im August 2004, soll er seinem Kontrahenten mit einem Messer niedergestochen aber nur leicht verletzt haben. Bei den vier Monaten wird es daher vermutlich nicht bleiben, so dass er auch sein Mandat als Kreistagsabgeordneter in Wetterau verlieren wird.

Siehe auch
Focus Online 25.06.08



Tags: Allgemeines

41 responses so far ↓

  • 1 kalle wirsch // Jun 26, 2008 at 9:12

    Na und?

  • 2 Detlef // Jun 26, 2008 at 9:29

    Ich finde es nur schade, dass Führungskräfte keine Formulierungen benutzen, die dem Zuhörer verdeutlichen was gemeint ist, ohne das die jüdischen Häscher einen konkreten Satz abmahnen können. Also in etwa die Juden sagen, behaupten ja, in…. ,Hustenanfall…och mir wird übel…. .
    Dann müsste deas Regime das Husten verbieten, würde mich allerdings auch nicht wundern.

  • 3 huckeduster // Jun 26, 2008 at 9:41

    Das ist die wahre Demokratie! Für die falsche Meinung in den Knast, trotz Meinungsfreiheit.
    Das war aber bei den Kommunisten, bei den Nazis, unter der Kirchenknute und natürlich unter der Adelsherrschaft auch so. Demokratie scheint wohl doch nicht so gut zu sein, oder?
    Habe ich mich mit diesen Gedanken jetzt auch schon strafbar gemacht?
    Irgendwie ist die Meinungsfreiheit ganz schön anstrengend!

  • 4 sachsenuwe // Jun 26, 2008 at 9:45

    Meinungsterror pur!!!

    Ich hoffe nur, dass die Sache mit dem Messer nicht stimmt.

  • 5 Sibylle // Jun 26, 2008 at 9:48

    Der Ex-NPD-Landesvorsitzende Hessens, Marcel Wöll, wurde für 4 Monate wegen sogenannter „Holocaustleugnung“ eingekerkert. Zwar habe Wöll den Holocaust nicht „expressis verbis“ – also ausdrücklich – geleugnet, so der Vorsitzende Richter Dr. Johannes Nink. „Doch Sie haben eine sibyllinische Formel gefunden und sie wirken lassen.“
    http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=3703358&template=d_artikel_import&_adtag=nationalnews&_zeitungstitel=1133842&_dpa=brennpunkte

    sibyllinisch = dunkel, geheimnisvoll, hintergründig, mysteriös, okkult, orakelhaft, rätselhaft, unergründlich, unheimlich

    BRD = Diktatur par excellence!

  • 6 Sven // Jun 26, 2008 at 9:57

    heute in der FR

    Neonazis treiben Vater in den Tod
    VON STEFAN SÄEMANN

    Als er sich Mitte 2006 das Leben nahm, hinterließ Familienvater N. folgende Zeilen: “Bitte verzeiht mir, dass diese braune Scheiße alles zerstört!” Sein Sohn, ein aktiver Rechtsextremist, saß zu diesem Zeitpunkt in Untersuchungshaft, weil er einen Kameraden niedergestochen haben soll. Aber er, der Vater, glaubte an die Unschuld des Sohnes. Mehr noch, er kannte den Namen des mutmaßlichen Täters. Wollte auspacken. Konnte es aber nicht, weil er Angst um seinen Job, seine Familie, den Ruf im Dorf hatte. Im Nachhinein scheint es, dass er unter Druck gesetzt wurde. In seinem Abschiedsbrief schreibt er nämlich: “Die Tatsache, dass man mich erpresst, ist Beweis genug, dass mein Sohn unschuldig ist.”

    Streit beim Sommerfest

    Die Familientragödie nahm ihren Anfang bei einem Saufgelage von Skinheads am Abend des 28. August 2004 in einer Grillhütte in Hünstetten-Görsroth im Taunus. Wie der Verfassungsschutz beobachtete, feierten rund 50 Mitglieder der rechtsradikalen Kameradschaften Motorsportclub 28 (MSC 28) aus dem Westerwald und der Schwarzen Division aus dem Raum Mainz/Wiesbaden dort ihr Sommerfest. Zu dieser Zeit tobte gerade zwischen mehreren braunen Banden eine Fehde um die Nachfolge der verbotenen Organisation Blood & Honour. Partys und Konzerte von Konkurrenten wurden regelmäßig überfallen, Gäste verprügelt. Das Sommerfest im Taunus endete für einen der Beteiligten mit zwei Messerstichen in den Nierenbereich und einem dritten in die Schulter.

    Das Opfer Michael Z. war Anführer einer sich Division 28 nennenden Gruppierung, einer rechten Schlägertruppe aus dem Umfeld der Hells-Angels-Rocker, die seit einiger Zeit Treffen von Gleichgesinnten überfiel und Schutzgelder eintrieb. Die 2 steht übrigens für den zweiten Buchstaben im Alphabet B, die acht für das H, 28 ist damit die Chiffre für BH, für Blood & Honour, zu deutsch Blut und Ehre. Der mutmaßliche Täter: Marc N., Anführer des MSC 28. In der Untersuchungshaft ließ er allerdings gegenüber seinem Anwalt durchblicken, dass er unschuldig sei, den wahren Täter kenne und bei der Polizei auspacken werde. Marcel Wöll sei es gewesen, der ehemalige Vorsitzende der NPD in Hessen, der sich selbst jahrelang im Dunstkreis des rechten Motorradclubs bewegte. Doch zu einer Aussage bei der Polizei kam es nicht. Offenbar wurde N. von seinem eigenen Verteidiger unter Druck gesetzt, weiter zu schweigen und Wöll ja nicht zu belasten.

    Andernfalls, soll dieser gedroht haben, würde er N.’s Vater bei seinem Arbeitgeber, der Bundeswehr, anschwärzen. Der hatte nämlich, wie die Koblenzer Staatsanwaltschaft inzwischen weiß, ein zum internen Gebrauch gedachtes Schreiben über den Umgang mit Rechtsextremisten beim Militär nicht wie vorgeschrieben vernichtet, sondern seinem Sohn übergeben. Und der leitete es direkt an die NPD weiter.

    Vorwürfe gegen den Anwalt

    N.’s Anwalt ist kein Unbekannter in der rechten Szene: Dieter Waldschmidt war selbst Funktionär der NPD: Stellvertreter des nun mutmaßlichen Täters Marcel Wöll. Außerdem verteidigte er Wöll mehrmals, zuletzt gestern beim Volksverhetzungsprozess in Gießen. Marc N. sagte bei den Ermittlern aus, Waldschmidt habe ihn und seine Familie regelrecht erpresst. Im Abschiedsbrief des Vaters steht dazu: “Um den Marcel zu retten, zerstören sie eine ganze Familie.”

    Die Ermittlungsbehörden stufen Marc N. und den Abschiedsbrief offenbar als glaubwürdig ein. Unlängst hat die Staatsanwaltschaft Wiesbaden gegen Marcel Wöll Anklage wegen versuchten Totschlags erhoben. Auch die Justiz Koblenz ist aktiv: Anwalt Dieter Waldschmidt sitzt dort beim Landgericht auf der Anklagebank. Vorgeworfen werden dem 43-Jährigen Strafvereitelung und Nötigung. Obendrein soll er Ermittlungsakten an Wöll weitergereicht und damit als Rechtsbeistand von N. sein Dienstgeheimnis verletzt haben. Waldschmidt bestritt die Vorwürfe. Am Freitag soll das Urteil kommen.

    Marc N. hat seinen einstigen rechten Kumpanen den Rücken gekehrt. Er singt nun in einer Punkrockband namens “Change of Ideas” und betreibt im Internet einen Kleiderhandel. Die Links auf seiner Webseite führen zu Seiten wie http://www.keinbockaufnazis.de und http://www.ichwillgerechtigkeit.de.

  • 7 's Fritzle // Jun 26, 2008 at 9:59

    Marcell Wöll ist halt (vom System) als Feind identifiziert worden und man bringt die “Rechtswaffe” (als Waffe gegen Rechts) gegen ihn zum Einsatz.
    Wo Recht zu Unrecht wird…
    Und selbst wenn er nur “Heile Heile Gänsche” auf einer Karnevalsveranstaltung gesungen hätte, würde man die Gelegenheit nutzen, um ihn zu kriminialisieren.
    Denn das ist die Stragie: Wenn es gelingt, den politischen Gegner zu kriminalisieren, kann man ihn (mit den Waffen des “Rechts”) sehr viel effizienter bekämpfen als in der politischen Auseinandersetzung. Vor allem dann, wenn der Gegner die guten Argument hat, und man selbst hat nur die schlechten.

  • 8 Dagmar // Jun 26, 2008 at 10:26

    Da kann ich mich meinem Kommentar aus dem Vorthread nur anschließen.

  • 9 BdU // Jun 26, 2008 at 10:27

    Für ein “so genannt” (eine Formulierung die die Systemkräfte inflatorisch verwenden um z.B. deutsche historische Begriffe zu entwerten) kann man also in dem “freiheitlichsten Staat den es jemals auf deutschem Boden gegeben hat” ins Gefängnis gehen (OHNE BEWÄHRUNG, schließlich wurde hier nicht nur ein Deutscher durch eine Migratte halbtotgeschlagen, das ist viel ernster) wenn es an der “falschen Stelle” (in mehrfacher Beziehung) verwendet wird. Gut zu wissen.
    Weiß jemand genaueres wegen des Vorwurfes der Körperverletzung? Haben wir es hier mal wieder mit einem typischen Fall von Gegenwehr gegen einen Angriff zu tun, die das System bei Nationalen bekanntlich immer zu deren Lasten auslegt?

  • 10 Artemidor // Jun 26, 2008 at 10:53

    Nach der alten Rechtschreibung würde man schreiben “sogenannten”. Das macht dann vier Monate Haft für ein einziges Adverb.

  • 11 kalle wirsch // Jun 26, 2008 at 10:55

    Ach,hört doch auf zu heulen!

  • 12 Journalistenkicker // Jun 26, 2008 at 11:13

    “Konzentrationslager als „Stätten des so genannten nationalsozialistischen Terrors”

    Was genau ist jetzt da die Holocaust-Leugnung?

  • 13 Rollkommando // Jun 26, 2008 at 11:19

    Wie heißt´n das Richter“…Schnitt…”* eigentlich ?

    *Also wirklich, sowas sagt man ja nun nicht. – Der Hausmeister

  • 14 Wetekamp // Jun 26, 2008 at 11:27

    @BdU

    “Weiß jemand genaueres wegen des Vorwurfes der Körperverletzung?”

    Vielleicht das hier?
    “Neonazis treiben Vater in den Tod – … In der Untersuchungshaft ließ er allerdings gegenüber seinem Anwalt durchblicken, dass er unschuldig sei, den wahren Täter kenne und bei der Polizei auspacken werde. Marcel Wöll sei es gewesen, der ehemalige Vorsitzende der NPD in Hessen, der sich selbst jahrelang im Dunstkreis des rechten Motorradclubs bewegte. …”

    Ganzer Text: http://fr-online.de/top_news/?sid=1d4fb428cc73d9eb36aca91c140106f6&em_cnt=1357884

  • 15 Systemkräfte // Jun 26, 2008 at 11:40

    Eure Formulierungen sind einfach so niedlich

  • 16 enzian // Jun 26, 2008 at 11:44

    Da gibt es nur eins: sogenannte inflationäre Verwendung des sogenannten Wortes “sogenannt”, das nach der sogenannten neuen Rechtschreibung “so genannt” geschrieben wird.

  • 17 kai // Jun 26, 2008 at 11:48

    @BdU

    http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?sid=476cda5cf3921cd2d2594f4f5a125c27&em_cnt=1357884

    und passend zu Deinem Kommentar, hier Klarmann´s Vermutung, womit er ja offenbar genau in´s schwarze trifft:
    “Sichersicher, werden die Neonazis nun sagen, das sei alles nicht wahr, die damned old styled Lügenpresse, die doch irgendwie immer noch unter ominösen Einflüssen von Besatzern und Judentum stehen soll laut den Nönazis, habe da bestimmt wieder vieles hinzu gedichtet oder sogar einen Fall erfunden, um die rechte Cene gar garstig zu diffamieren. Das Messer war doch auch bestimmt allenfalls ein Zahnstocher und der wahre Täter ein vom Verfassungsschutz zuerst in die NPD eingeschleuster, krimineller Ausländer, dem man eben nur statt eines Messers einen Zahnstocher in die Hand gedrückt hatte, damit er keinen „Kameraden“ verletzen könne… Nur gomisch, dass da jemand rein zufällig sich nicht hat wieder wählen lassen wollen, wöll, ihr Guschelnönazis”

  • 18 Schörner // Jun 26, 2008 at 11:49

    Oha! Die Begründung des Richters spricht Bände. Wie lange er da wohl im Duden nach einem Vokabel gesucht hat?
    Holocaustdiktatur und Überfremdungsdiktatur um das Volk sprach- und rechtlos gegenüber der diktatorischen Etablierung einer multiethnischen Gesellschaft a la Libanon zu machen.
    Langsam glaube ich, wir werden keinen Hitler brauchen, sd. einen Stalin und einen Berija!

  • 19 Artemidor // Jun 26, 2008 at 12:09

    @kalle wirsch: “Ach,hört doch auf zu heulen!”

    Ich heule nicht. Über den Rechtsstaat BRD kann man nur noch lachen.

  • 20 Rkm // Jun 26, 2008 at 13:02

    Der von der Schriftleitung hier gelegentlich vorgebrachte Rat, man müsse nur geschickt formulieren um auf der sicheren Seite zu stehen, hilft in der schönen neuen Welt von Demokratie und Freiheit nicht mehr.

    Man sollte sich eine Diktatur auch nicht dunkel und düster wie in einem Hollywoodfilm vorstellen. Nein, sie wird bunt und leicht daherkommen und wer mit dem Strom schwimmt wird es kaum bemerken. Da wird dann halt der Nachbar mal eben abgeholt. Was solls.

    Und wir stehen ja erst am Anfang. In Großbritannien wurde kürzlich ein Gesetz verabschiedet, welches eine Untersuchungshaft von 42 Tagen ermöglicht, ohne dass die Sicherheitsbehörden einen Grund nennen und eine Anklage erheben müssen.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/06/grossbritannien-ist-jetzt-definitiv-ein.html

  • 21 Friedrich I // Jun 26, 2008 at 13:27

    Ich habe mich auf diesen Seiten schon häufiger über die hessische Justiz ausgelassen deren Handlungen zu erheblichen Teilen rechtswidrig sein und einer rechtsstaatlichen Überprüfung in vielen Fällen nicht standhalten dürfte.

    Das Landgericht Gießen gehört hierbei noch eher zu der übleren Sorte. Dass Wöll hier keine Chance hatte musste jedem klar sein der Einblicke in die hessische Justiz hat.
    Selbst wenn Wöll aus der Bergpredigt vorgelesen hätte wäre er verurteilt worden.

    Allerdings sind gerade Urteile des Landgerichts Gießen häufig durch übergeordnete Gerichte aufgehoben worden. Das OLG – Frankfurt hat Handlungen des LG-Gießen sogar offen mit den Handlungen der “nationalsozialistischen Unrechtsjustiz” verglichen und das Bundesverfassungsgericht hat auch schon mal das eine oder andere Urteil aufgehoben.

    Vor dem LG Gießen finden schon mal Verfahren statt in denen die Öffentlichkeit dadurch ausgeschlossen wird indem man bestimmte Verhandlungen in einen ganz kleinen abgelegenen
    Sitzungssaal verlegt der keinen Platz für Zuschauer bietet. Da kann es passieren, dass Parteien während der gesamten Verhandlungen der Mund verboten wird so dass sie keine Möglichkeit haben mit ihrem Anwalt zu sprechen damit dieser Zeugenbefragung durchführen kann.
    In einem Schadensersatzprozess gegen einen Tierarzt
    wurde ein Zeuge vernommen der behauptete er habe – mit bloßen Augen(!) – Bakterien im Tierfutter gesehen. Dem geschädigten Bauern war es in der Verhandlung nicht erlaubt über den Anwalt nachfragen zu lassen wie er denn mikroskopisch kleine Organismen erkannt haben will.
    Im Urteil wurde dann die Klage mit der Begründung abgewiesen , Ursache eines Massensterbens in einem Tierstall sei nicht eine vom Tierarzt unstrittig falsch behandelte Seuche gewesen sondern die vom Zeugen gesehenen Bakterien im Futter.
    In diesem Prozess spielten auch die Behandlungsunterlagen des Tierarztes eine Rolle.
    Tierärzte sind, ähnlich wie Humanmediziner, verpflichtet ihre Tätigkeit zu dokumentieren.
    Der Tierarzt hatte schriftlich mitgeteilt, er habe
    alle Behandlungsunterlagen vernichtet. Die Rechtsfolge eines solchen Tuns ist eine sog. Beweislastumkehr, der Tierarzt hätte somit beweisen müssen, dass er keine Fehler gemacht hat.

    Dieses Schreiben, in dem der Tierarzt die Vernichtung der Behandlungsunterlagen schriftlich einräumte, befand sich in der Klageakte.

    Das Gericht verneinte die Beweislastumkehr und obwohl ihm dieses Schreiben vorlag bestritt es dass es ein solches Schreiben gäbe und behauptete, was völlig aus der Luft gegriffen war, dass der Tierarzt die Aktenvernichtung bestritten habe.

    So läuft es beim Landgericht Gießen ! Von daher muss Wöll sich nicht seiner Verurteilung schämen.
    Von einer solchen Justiz verurteilt zu werden gereicht, so meine Überzeugung, zur Ehre!

  • 22 NPD KV UNNA / HAMM // Jun 26, 2008 at 13:50

    Man sollte langsam gelernt haben, was man in diesem freiesten Staat der deutschen Geschichte so alles ( nicht ) sagen darf.
    Wer das immer noch nicht begriffen hat, sollte es sehr schnell lernen.
    Dieser Staat hat sich mit seiner Justiz längst “eingeschossen”.
    http://www.npd-unna.de

  • 23 TodosAlemanesUnidos // Jun 26, 2008 at 17:15

    @ Sven:

    Sie zitieren aus der FR eine interessante Geschichte, die einen Kern hat, der verallgemeinert werden kann:

    Durch den Tod innerhalb einer genealogischen Reihe – Sohn, Vater, Großvater – verändern sich Selbstbeziehungen (sog. Identifikationen).
    Nachdem N.s Vater den Tod wählte, wurde aus dem ehemaligen “Rechten” ein neuer “Linker”.
    Vergleichsweise:
    Der Kölner CDU-Mann Fritz Schramma hatte vor nicht allzu langer Zeit seinen Sohn an den Tod verloren. Seither ist Schramma ein “linker” Rechter.
    Mag Beispiele weiter suchen, wer sich dafür interessiert.
    Diese Veränderungen in der Persönlichkeit sind auf den Wechsel von Zeitstufen zurückzuführen und damit wird das Wesen des Menschen umgeprägt. Die biographische Zeit ein- und desselben Menschen setzt sich aus Großvater-Zeit, Vater-Zeit und eigener Jugendzeit zusammen, aber zugleichen machen auch drei Generationen erst “Eine Person” aus.
    (Übrigens kommt daher die irrsinnig lange Lebenszeit der biblischen Personen. Es ist keine einzelkörperliche Zeit gemeint, sondern die Phasen-Summe von immer drei verbundenen Generationen !)

  • 24 Herr, Mann! // Jun 26, 2008 at 17:32

    Sollte jemand meinen, das Klarmann-Zitat ist ne Fälschung, hier der Verweis:

    http://klarmann.blogsport.de/2008/06/26/rechts-neonazis-treiben-vater-in-den-tod/

  • 25 bildad // Jun 26, 2008 at 17:58

    http://www.juedische.at/TCgi/_v2/TCgi.cgi?target=home&Param_Kat=33&Param_RB=45&Param_Red=9997

    ” Nur ka jüdische Hast” darf man als Ö -Bundeskanzler und SPÖ-Parteichef ( damals vor 4 Wochen, jetzt zurückgetreten worden, aber nicht wegen diese “miesen” antisemitschen Hetze) ungestraft sagen.
    Da muss hart von der Justiz durchgegriffen werden gegen Grusi.

  • 26 Freiherr von Boeselager // Jun 26, 2008 at 18:12

    @BdU
    “Weiß jemand genaueres wegen des Vorwurfes der Körperverletzung? Haben wir es hier mal wieder mit einem typischen Fall von Gegenwehr gegen einen Angriff zu tun, die das System bei Nationalen bekanntlich immer zu deren Lasten auslegt?”

    Aber natürlich doch, BdU malt sich seine Welt, wie sie ihm, gefällt. Wöll hätte mal seinen Heiligenschein besser putzen sollen.
    Die vier Monate ist nur die Vorspeise, der Hauptgang dürfte mehr hergeben.
    Und das ist gut so.

  • 27 TodosAlemanesUnidos // Jun 26, 2008 at 18:34

    @ bildad:

    Ihren Lesehinweis in Die Jüdische habe ich aufgenommen und diesen Satz gefunden:

    “Ich werde noch bis an mein Lebensende die Bemerkung hören müssen: “Nur ka jüdische Hast”. ”

    Jude, schüttel dein Judentum ab, es wird dir nicht gelingen. Und deshalb heißt es in deinen Gesetzen: “Du sollst dir kein Bildnis [von Gott] machen”.
    Der Versuch, zu begreifen, WER oder WAS der Andere ist, endet im Aufschrei des so Betrachteten: “Meine Haut ist ein Nessusgewand” (aus: “Autrement Qu’Etre, Emanuel Levinas)

    Hätten wir christlich aus dieser Lektion gelernt, gäbe es nicht das Phänomen, daß sich Menschen deutscher Provenienz von ebensolchen durch geistiges Gift trennen lassen: “Neonazis” zu rufen ist der beste Beweis für Unchristlichkeit.

  • 28 Volkmar Wölk // Jun 26, 2008 at 18:44

    @Herr, Mann! „Sollte jemand meinen, das Klarmann-Zitat…“

    Verpiß Dich mit Deinen Klarmann-Spams. Wen interessiert das infantile Gesülze eines westdeutschen Antifaführers?

  • 29 ede // Jun 26, 2008 at 19:07

    Das Hören oder Aussprechen des magischen Wortes “Holocaust” soll erreichen, daß man zu Tränen gerührt wird oder einen Kloß im Hals bekommt, um darin einzuwilligen, daß die Juden ohne Einwände noch mehr Araber töten können.

  • 30 Germania // Jun 26, 2008 at 19:44

    @Rollkommando
    Das Richter******* heißt: Dr.Johannes Nink

  • 31 albalongus // Jun 26, 2008 at 19:45

    Artemidor // Jun 26, 2008 at 12:09
    @kalle wirsch: “Ach,hört doch auf zu heulen!”

    Ich heule nicht. Über den Rechtsstaat BRD kann man nur noch lachen.

    Mir vergeht mittlerweile das Lachen

  • 32 Rollkommando // Jun 26, 2008 at 20:59

    Extrem vorauseilend und freudig erledigte Dr. Johannes Nink seine Aufgaben in Strafsachen, so dass er sogar vor Ablauf seiner regulären Erprobungszeit im Jahre 1992 zum Richter auf Lebenszeit ernannt wurde. Er feierte im Juli 2007 sein 25-jähriges Berufsjubiläum. Der “Präsident des Landgerichts Gießen” bezeichnete ihn als Glücksfall und als uneingeschränkten Gewinn für das “Bundesland Hessen”. (Das sind so die Typen, die ihre eigene Oma an die Russen verkaufen würden. ) Zusätzliches Geld macht Dr. Nink als Notarprüfer. Dr. Johannes Nink ist verheiratet und wohnt in Gießen.

  • 33 BdU // Jun 26, 2008 at 21:06

    “Langsam glaube ich, wir werden keinen Hitler brauchen, sd. einen Stalin und einen Berija!”

    @Pg Schörner

    Na na? Mein Vorzeige-Nationalsozialist wird doch nicht zum Nationalbolschewisten mutieren oder? ;-)

  • 34 BdU // Jun 26, 2008 at 21:11

    @Rkm (Wofür steht das eigentlich? Reichskammer für Musik?)

    “Man sollte sich eine Diktatur auch nicht dunkel und düster wie in einem Hollywoodfilm vorstellen. Nein, sie wird bunt und leicht daherkommen und wer mit dem Strom schwimmt wird es kaum bemerken. Da wird dann halt der Nachbar mal eben abgeholt. Was solls.”

    So war es ja mehr oder weniger im Friedensnationalsozialismus bis 1939. Das Leben war unglaublich aufregend geworden, die Partei ästhetisierte den Alltag, schuf eigene Erlebniswelten der Volksgemeinschaft, das Reich erstrahlte im Glanz der neuen Ordnung, alle waren zufrieden, glücklich und stolz und die paar Meckerer die es nicht anders wollten die wurden halt verhaftet. Wer sich nicht offen gegen den NS gestellt hat, hatte selbst als einfacher Volksgenosse bis in den Krieg hinein ein schöneres Leben als je zuvor. Wenn die Juden dann langsam verschwanden, dann kam nicht selten der Spruch “Wo gehobelt wird da fallen Späne” oder man dachte zwar, das mit den Juden ist zwar nicht schön aber das Positive überwiegt eindeutig.

  • 35 bildad // Jun 26, 2008 at 22:43

    @ TodosAlemanesUnidos

    Bist halt ein unterschwelliger Antisemit.

    Was hat ein Schweimsbraten und ein Jude nicht gemeinsam.??

    Der Braten schreit nicht, wen man ihn in den Ofen schiebz.
    lol

  • 36 Vorschlag // Jun 26, 2008 at 22:45

    Stellungnahme der NPD Hessen dazu

    http://www.npd.net/index.php?sek=0&pfad_id=7&cmsint_id=1&detail=1304

  • 37 Karl // Jun 27, 2008 at 7:03

    Schon Adolf hat für seine Überzeugung in Haft gesessen.
    Wöll kann ja während seiner Haftzeit “Mein Krampf” schreiben.

  • 38 LM-105 // Jun 27, 2008 at 11:50

    Der Richter mag kein Hakenkreuz? Dann rein mit ihm ins Fadenkreuz!

  • 39 Sibylle // Jun 27, 2008 at 13:24

    Es tut mir aber leid für Wölls Frau. Sie wird vermutlich die nächsten Jahre alleine die Kinder erziehen müssen. Wahrscheinlich sucht sie sich aber einen anderen, wie es fast jede Frau tun würde und was mann ja auch verstehen sollte. Welche Frau hat schon gerne einen Messerstecher und Knasti als Partner?

  • 40 Friedrich I // Jun 27, 2008 at 13:37

    “BdU // Jun 26, 2008 at 21:11

    So war es ja mehr oder weniger im Friedensnationalsozialismus bis 1939. Das Leben war unglaublich aufregend geworden, die Partei ästhetisierte den Alltag, schuf eigene Erlebniswelten der Volksgemeinschaft, das Reich erstrahlte im Glanz der neuen Ordnung, alle waren zufrieden, glücklich und stolz und die paar Meckerer die es nicht anders wollten die wurden halt verhaftet. Wer sich nicht offen gegen den NS gestellt hat, hatte selbst als einfacher Volksgenosse bis in den Krieg hinein ein schöneres Leben als je zuvor. Wenn die Juden dann langsam verschwanden, dann kam nicht selten der Spruch “Wo gehobelt wird da fallen Späne” oder man dachte zwar, das mit den Juden ist zwar nicht schön aber das Positive überwiegt eindeutig.”

    Ach du beschreibst die Situation in der BRD. Hier werden zwar keine Juden abgeholt, aber wer im Strom mitschwimmt hat ein angenehmes Leben. Wer es allerdings wagt sich außerhalb der tolerierten Norm, nicht des Gesetzes(!), zu stellen wird ebenfalls systematisch fertig gemacht. Er braucht nicht politisch tätig zu sein, das bloße “anders sein” in einer nicht tolerierten Form ist Grund genug um Menschen
    bis zum Exzess zu verfolgen.
    Die Betroffenen verstehen häufig gar nicht warum sie verfolgt werden, sie erleben nur, dass sie mit Brutalität systematisch fertig gemacht werden. Solche Beispiele werden von uns unter http://www.bund-freier-bauern.de veröffentlicht.
    Diese Menschen sind häufig wesentlich schlimmer dran als die Opfer des “Friedensnationalsozialismus”.
    Ein Jude wusste 1938 dass er zu einer diskriminierten Gruppe gehört und hatte auf Grund dieses Wissens die Möglichkeit zu reagieren.
    Aber der Springpferdezüchter der seit über 20 Jahren von allen Behörden verfolgt wird, den man zuletzt sogar ins Irrenhaus einzuweisen versuchte, kann nicht einmal erklären warum es so gekommen ist. Er kann versuchen sich mittels der Justiz zu wehren und stellt zunehmend fest, dass er auch hier keine Chance hat weil die vielen Fälle gegen die er sich gewehrt hat die Justiz nicht etwa zu dem Schluss verleitet, dass er ein Opfer des Systems ist, sondern er wird auch noch als Querulant abgestempelt. Er trifft bei irgendeiner Schutzklage auf irgendeinen Richter mit dem er noch nie zu tun hatte. Aber dieser Richter hat schon von ihm gehört, von dem Pferdezüchter der dauernd bei Gericht ist, von dem Physiker der sich dauernd wehrt, von dem Schweinezüchter bei dem dauernd die Behörde ist usw. und dieser Richter tritt ihm mit einer Voreingenommenheit entgegen die man sich gar nicht vorstellen kann.
    Und es kann ihm passieren dass er nicht einmal Schutz vor größtem Unrecht findet weil es heißt: “Ja,ja dass kennen wir schon, alle Welt will dir Böses und nur du alleine bist gut.”
    Der benannte Pferdezüchter wurde z.B. auf der Autobahn von 6 Zivilfahrzeugen ausgebremst, aus dem Auto gezerrt und in Handschellen gelegt – ein älterer körperbehinderter Mann.
    Als er später mit einem Anwalt gegen diese Sache vorging stritten die beteiligten Behörden alles ab und nahmen ihm , mit der Begründung er leide unter Verfolgungswahn, den Führerschein weg und ordneten seine psychiatrische Behandlung an.
    Erst später konnte er nachweisen , dass die Staatsmafia log und alles stimmte was er behauptete.
    Den beteiligten Beamten ist natürlich nichts passiert.

    Also, was war mit dem Nationalzozialismus?

  • 41 Herr, Mann! // Jun 27, 2008 at 19:03

    @Volkmar Wölk : du pixxxer hast GARKEINE ahnung…

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