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Volksabstimmung über den EU-Beitritt der Türkei bei den Europawahlen am 13. Juni 2004

January 15th, 2004 · Post your comment (2 Comments)

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Leo Thenn, 75180 Pforzheim, 07. Januar 2004
Herrn
Chaques C h i r a c
Präsident von Frankreich
via Botschaft der Französischen Republik
Pariser Platz 5
10117 B e r l i n

Volksabstimmung über den EU-Beitritt der Türkei bei den Europawahlen am 13. Juni 2004

Sehr geehrter Herr Präsident Chaques Chirac,

im Jahre 2004 sollen die Vorverhandlungen über den EU-Beitritt der Türkei geführt werden. Inzwischen sagt die überwiegende Mehrheit der Europäer:

Nein zum EU-Beitritt der Türkei !

Denn 97 Prozent des türkischen Territoriums liegen in Asien! Die Europäische Union (EU) würde damit zur Europäisch Asiatischen Union (EAN), das kann doch nicht der Wille Ihrer Regierung sein. Die rund 70 Millionen Türken gehören zu 99 Prozent dem Islam an. Durch die Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU gäbe es in sehr kurzer Zeit eine weitaus größere und schnellere Islamisierung der jetzigen EU-Staaten als bisher schon, mit negativen Folgen wie z.B. ethnische Konflikte (Türken/Kurden, Türken/Griechen, Integrierungsprobleme, wirtschaftliche Krisen und Zusammenbruch der Sozialsysteme). Denn 10 - 12 Millionen Türken sitzen sinnbildlich längst schon auf gepackten Koffern, um zu einer kleinen Völkerwanderung nach Europa aufzubrechen. Die Türkei ist wirtschaftlich am Ende. Schon heute suchen sehr viele Türken wegen der katastrophalen Wirtschaftslage im Ausland nach Arbeit. Mit der Niederlassungsfreiheit würden die Schleusen schlagartig geöffnet, um Europa zu überschwemmen. Durch die hohe Geburtenrate wird die Türkei im Jahre 2013 eine Einwohnerzahl von rd. 90 Millionen haben und damit die EU zahlenmäßig dominieren. Deshalb verlangt der weitaus größte Teil der europäischen Völker eine Volksabstimmung über das Thema EU-Beitritt der Türkei Ja oder Nein.
Die Europa-Wahlen am 13. Juni 2004 sind eine glänzende Gelegenheit dazu, man braucht nur die geplanten Wahlzettel am Fußende mit der oben genannten Zeile ergänzen. Es entstehen keine Mehrkosten.
In wessen Interesse liegt der EU-Beitritt der Türkei?
Es liegt vor allem im Interesse der USA, den Konkurrenten Europa auszuschalten.
Die EU soll zu Tode erweitert werden. Europa soll destabilisiert werden, damit es handlungsfähig wird. Alles, was Europa schwächt, stärkt die Weltherrschaftsbestrebungen der USA!
Bei dieser zukunftsentscheidenden Lebensfrage dürfen nicht nur einige wenige Politiker entscheiden. Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun!
Hier müssen die Völker von Europa Gehör finden, alles andere wäre Diktatur. Sie und Ihre Regierungsmannschaft sind vom Volk voller Vertrauen gewählt worden, um die Interessen des Volkes wahrzunehmen und Schaden von ihm abzuwenden.
Dieses Mandat auf Zeit verlangt von Ihnen und Ihrer Mannschaft politische Weitsicht, Verantwortungsbewußtsein und kritische Sachlichkeit. Daran fehlt es bei vielen europäischen Politikern, die sich bei der Türkei von schönen Urlaubsbildern täuschen lassen. Der dünne europäische Firnis an den geographischen Rändern erschwert eine objektive Wahrnehmung und Beurteilung. Die wahre Türkei liegt woanders. Sie liegt in den Hochebenen von Anatolien und in Städten wie Konya mit ihrem Hinterland. Die dort herrschende geistige Haltung gegenüber Europa wird gut vermittelt durch einen Ausspruch des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan: “Unsere Bajonette sind die Minarette!” Auch der flammende Zukunftsruf eines hohen türkisch-islamischen Würdenträgers zeigt die verborgen gehaltene Geisteshaltung der islamischen Elite: “Eines Tages wird die grüne Fahne des Propheten wehen von Zypern bis Oslo!”
Wenn dieser Mann auch langfristig sicherlich recht behalten wird, so ist es wirklich nicht notwendig, daß die europäischen Politiker, heute schon freiwillig und total blauäugig, aus einer schleichenden Islamisierung eine galoppierende Islamisierung Europas machen und das schon innerhalb der nächsten zwanzig Jahre! Genau das würde mit Sicherheit bei einem EU-Beitritt der Türkei geschehen. Das ist aber noch nicht alles: Spätestens ab dem Jahre 2013, wenn die Türkei in der EU mit 90 Millionen Einwohnern Deutschland als bevölkerungsstärksten Staat ablösen würde, wären Spannungen und Unruhen vorprogrammiert. Denn es ist heute schon abzusehen: So handzahm, wie sich Deutschland in der EU verhält, wäre die Türkei nie und nimmer.
Zum Abschluß meines Appells an Sie möchte ich Sie sehr herzlich bitten, daß Sie so schnell wie möglich mit den anderen Regierungen der EU Kontakt aufnehmen und die Weichen für eine Volksabstimmung bei den Europa-Wahlen am 13. Juni 2004 stellen.
Die Menschen in Europa werden es Ihnen danken!
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre persönliche Stellungnahme zu meinem Vorschlag und meiner Bitte mitteilen würden.

In diesem Sinne verbleibe ich für heute
mit freundlichen Grüßen
L e o T h e n n

Tags: Allgemeines

2 responses so far ↓

  • 1 Immanuel Lück // Jul 24, 2007 at 10:07

    EU-Beitritt der Türkei ohne Volksabstimmung in Europa ist Betrug an den europäischen Völkern. Der Humusboden Europas ist das Christentum. Der Humusboden der Türkei ist der Islam. Der Islam steht gegen das Christentum. Die Deutschen und andere Europäer würden “Nein! sagen zum EU-Beitritt der Türkei. Die Türken sind kein europäisches Volk. Die Vorfahren der Türken kamen aus Asien. Als Muslime haben sie andern Wahrhbeitsbegriff. Wahr ist, was dem Islam nützt. Türkei in Europa? In 20 Jahre ist Europa Westanatolien. Europa muß Europa bleiben!

  • 2 Mathias Berstecher // Aug 2, 2007 at 20:15

    Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist gegen einen EU-Beitritt der Türkei und möchte zu diesem Schicksalsthema gefragt werden. Tatsächlich aber spielt der Wille des Volkes für die Politiker keine Rolle, sie entscheiden (nicht nur) diese Frage selbstherrlich nach eigenem Gutdünken und vor allem nach Parteiinteressen.
    Ein bundesweiter Volksentscheid zu diesem Thema ist dringend notwendig und sollte von allen, denen wirkliche Demokratie am Herzen liegt, von ihren Volksvertretern eingefordert werden.
    Nur durch massivsten Druck sind unsere Abgeordneten dazu zu bringen, sich für eine Volksabstimmung zu diesem Zentralthema einzusetzen!

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