„…Der Jude ist nur einig, wenn eine gemeinsame Gefahr ihn dazu zwingt oder eine gemeinsame Beute lockt; fallen beide Gründe weg, so treten die Eigenschaften eines krassesten Egoismus in ihre Rechte, und aus dem einigen Volk wird im Handumdrehen eine sich blutig bekämpfende Rotte von Ratten.*
Wären die Juden auf dieser Welt allein, so würden sie ebensosehr in Schmutz und Unrat ersticken wie in haßerfülltem Kampfe sich gegenseitig zu übervorteilen und auszurotten versuchen, soferne nicht der sich in ihrer Feigheit ausdrückende restlose Mangel jedes Aufopferungssinnes auch hier den Kampf zum Theater werden ließe. …”
Adolf Hitler „Mein Kampf“, S. 331
*Den allzu bildhaften Rattenvergleich lehnen wir natürlich ab – aus Gründen der Ästhetik. – Die Schriftleitung
Einer unserer Leser fragte uns heute, ob wir denn einen Vertrag mit dem jüdischen SPIEGEL-Journalisten Henryk M. Broder hätten, weil dieser unser in seinem Onlinetagebuch bei der sogenannten „Achse der Guten“ so häufig mit liebevollen Worten gedenkt. Nun, lieber Leser, das ist natürlich nicht der Fall. Allerdings wissen auch wir solches Engagement selbst über rassische Grenzen hinweg zu schätzen, so daß wir Reb Broder den Titel „Freund und Gönner des Störtebeker-Netzes“ verliehen haben.
In im jüngsten Eintrag eines Onlinetagebuches vom heutigen Tag ist einmal mehr sehr sein ihm an Können und Charakter überlegener Kontrahent Uri Avnery über den Broder heute schon zu ausgesprochen früher Morgenstunde kübelweise Haß und Häme verbreitet, nicht etwa weil er Avnery glaubhaft widerlegen kann, sondern weil dessen Texte zuweilen auch vom Störtebeker-Netz veröffentlicht werden - übrigens nicht erst seit Beginn des jetzigen Libanon-Krieges. Im Gegensatz zu Broder & Co., die offenbar davon ausgehen, daß jeder, der einer anderen politischen Konfession angehört in jedem Falle Unrecht hat, ist man beim Störtebeker-Netz, wie auch bei Altermedia, der Ansicht, daß die rassische oder ethnische Herkunft eines Menschen nichts darüber aussagt, ob seine Aussage nun falsch ist oder richtig. Sprechen tun allein die Fakten. Im Falle von Uri Avnerys Texten sprechen diese natürlich für sich.
Natürlich ist es auch uns klar, daß es trotz punktueller Übereinstimmungen im großen und ganzen keine weiteren Gemeinsamkeiten gibt und geben kann. Warum müssen wir hier wohl nicht näher erklären. Allerdings werden die Texte Avnerys in der Regel original mit Quellenangabe und ohne weitere Zusätze oder Weglassungen angegeben, so daß es eigentlich ersichtlich ist, daß es sich bei diesen Veröffentlichungen lediglich um zitierte Meinungen handelt, nicht aber um ein Zeichen dafür, daß es zwischen beiden Seiten eine engere Kooperation gibt. Dies ist in diesem Falle umso einfacher, da die Texte Avnerys faktisch auf jedem Internetforum zu haben sind. Ihm daraus nun einen Strick drehen zu wollen, indem man ihm NS-Tendenzen anhängt, nur weil seine Texte auch im nationalen Spektrum Deutschlands gelesen werden, ist eigentlich ein Fall von Chuzpe, den man mit Recht wohl nur als typisch jüdisch bezeichnen kann.
In Broders jüngstem Tagebucheintrag wird nun auch ein Schreiben der Avnery-Übersetzerin Ellen Rohlfs zitiert, nach dem diese uns angeblich am 18. Juli eine e-mail geschickt hätte, in der die Wegnahme der Avnery-Texte verlangt worden wäre, da dieser uns nicht unterstützen würde. Dazu folgendes: Weder ist uns ein solcher e-Mail-Eingang bekannt, noch hätten wir uns von einem solchen dazu bewegen lassen, irgendeinen Avnery-Text wieder zu löschen. Wenn auf Störtebeker wie auf Altermedia Avnery-Texte erscheinen, dann nicht weil wir es für nötig hielten, uns bei irgendwelchen wie auch immer gearteten jüdischen Kreisen anzubiedern, sondern weil der Inhalt dieser Texte nun einmal nach unserem Dafürhalten der Wahrheit entspricht und diese ist nun einmal weder rechts oder links, sondern einfach nur die Wahrheit, selbst wenn sie, was nicht eben häufig ist, auch mal aus dem Gelobten Land kommt und an dieser Praxis, das können wir nicht nur Reb Broder versprechen, wird sich auch fürderhin nichts ändern. Allerdings bereitet es uns keine Umstände, Texten dieser Art den Zusatz zu verpassen, daß wir weder mit dem Autoren verwandt oder verschwägert sind und daß dieser auch sonst nicht unserer politischen Konfession angehört, aber ob ihm das etwas nützt? Vermutlich nicht, denn besser als wir müßte Avnery eigentlich wissen, daß es nichts bringt, seinen Volksgenossen politische Konzessionen zu machen, ganz gleich wie man sich auch anstellt, was uns betrifft, so machen wir gar nicht erst den Versuch und tun mit bestimmten jüdischen Ansichten das, was Broder & Co. schon seit Jahr und Tag mit der Meinung der meisten Nichtjuden machen, wir pfeifen drauf und wenn Reb Broder in diesem Pfiff die Melodie des Horst-Wessel-Liedes herauszuhören meint, ja Gott im Himmel, dann können wir es auch nicht ändern.
Quelle: Störtebeker-Netz 27.07.06
Anhang:
Uri macht den Stoertebeker, Gerard macht es ihm nach
Nachdem “die jüdische” von Samuel Laster darüber berichtet hatte, dass Uri Avnerys Texte jetzt auch auf “stoertebeker.net” erscheinen, schrieb Avnerys deutsche Repräsentantin, Ellen Rohlfs, eine Klarstellung, in der sie sich in Avnerys Namen gegen die Unterstellung verwahrte, Avnery würde “diese Gruppe” unterstützen. Hier der Brief im Wortlaut:
“Sehr geehrter Herr Pfeiffer, im Namen von Uri Avnery soll ich Ihnen mitteilen, dass das Erscheinen von Uri Avnerys Artikel auf der Internetsite des rechtsradikalen Störtebecker NICHT mit seiner Genehmigung geschah. Weder er noch ich -als Übersetzerin - noch die Betreiber von Uri Avnerys Internetsite wurden angefragt. wir hätten dies sonst sicher abgelehnt. Ich hatte am 18.7. an störtebecker gemailt, sie möchten den Artikel von ihrer website nehmen. Es sei nicht im Sinne des Verfassers, diese Gruppe zu unterstützen. Uri Avnery wird sich deshalb nicht abbringen lassen, weiterhin wahrheitsgemäß über die Situation im Nahen Osten zu schreiben und sich weiterhin für Frieden und Verständigung einzusetzen. Wir bitten darum, diese Mail als Leserbrief in “Die Jüdische” zu bringen. MfG! Ellen Rohlfs.”
Die mail, die Frau Rohlfs an “stoertebeker.net” am 18.7. geschrieben hatte, muss bei den braunen Schmierlappen, die an einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung über die Situation im Nahen Osten brennend interessiert sind und sich wie Uri für Frieden und Verständigung zwischen den Völkern einsetzen, einen enormen Eindruck gemacht haben. Denn schon am 24.7. erschien bei “stoertebeker” wieder ein Text von Uri Avnery. “Uri Avnery: Brennt Beirut?”
http://www.stoertebeker.net/blo/pivot/entry.php?id=359#body
Jetzt warten wir die nächste Klarstellung von Frau Rohlfs ab und vertreiben uns bis dahin die Zeit mit der Lektüre eines Artikels, den der bedeutendste Denker und selbstkritische Jude seit Hajo Meyer, Gerard Menuhin, für die National-Zeitung geschrieben hat. “Zu Begründung und Zielen der israelischen Offensive im Libanon”. Da heißt es u.a.:
“Zwei israelische Soldaten sind entführt worden. Von libanesischem Staatsgebiet aus sind (als Reaktion auf Auseinandersetzungen im Gaza-Streifen zwischen der Besatzungsmacht Israel und den Palästinensern) Raketen auf israelische Siedlungen abgeschossen worden, was den Hisbollah-Milizen zugeschrieben wird. Die im Südlibanon befindlichen UN-Truppen konnten das nicht unterbinden.
Auf diese lokalen Ereignisse folgte eine vollkommen unverhältnismäßige Reaktion: ein Einfall im Libanon….”
http://www.dsz-verlag.de/Artikel_06/NZ31_2.html
Quelle: Achse der Guten 27.07.06 5:09
Nachtrag:
Heute erreichte uns nach Erscheinen dieses Artikels auch noch folgende Mitteilung, in der es im Wortlaut so heißt:
“Sehr geehrte Schriftleitung von Störtebeker!
Ich habe Sie am 17.7. im Auftrag von Uri Avnery darum gebeten, Uri Avnerys
Artikel von ihrer web site zu nehmen - es geschah nicht. Nun ist ein 2.
Artikel von Uri Avnery drin.
Ich bitte dringendst beide Artikel dort zu entfernen - Sie haben weder Uri
Avnery noch mich darum angefragt.
Wir müssen sonst überlegen, wie man gegen Sie vorgehen muss.
MfG. ellen rohlfs”
Im allgemeinen haben wir uns ja in solchen Fällen nicht so. Da wir aber Avnerys Texte weder kommerziell noch in propagandistischer Ausschlachtungsweise nutzen, sondern lediglich im genauen Wortlaut dokumentieren, so daß jeder Leser seine eigenen Schlüsse ziehen kann, sehen wir uns keineswegs veranlaßt hier überhaupt etwas wegzunehmen. Wir sind darüber hinaus recht erstaunt, daß Avnery sich ausgerechnet von Typen ins Bockshorn jagen läßt, die er in seinen Texten immer wieder auf das Schärfste attackiert.
Der Entschluß, hier mal Fünfe gerade sein zu lassen, fällt uns umso leichter, da die Texte Avnerys von uns in der Regel erst Tage nach ihrer Veröffentlichung gebracht werden und sie zu diesem Zeitpunkt schon in allen möglichen anderen Foren oder auf anderen Internetseiten kursieren, ohne daß anzunehmen ist, daß man dort auch extra um Erlaubnis gefragt hat. Es liegt daher für uns nicht der geringste Grund vor, an der bisherigen Verfahrensweise etwas zu ändern. Es mag einigen Kreisen vielleicht unverständlich sein oder nicht in den Kram passen, aber nur weil diesen Seiten ein gewisser Anti-Judaismus eigen ist, heißt dies nicht das wir alle Juden über einen Kamm scheren, solche Pauschalitäten gegenüber Andersdenkenden überlassen wir dem auserwählten Volk und seinen Satelliten. Wir können uns Ehrlichkeit und eine gewisse Generosität gegenüber dem Gegner leisten, es spricht nicht eben für die Gegenseite, daß sie sich diesen Luxus nicht leisten kann, aber das ist nicht unser Problem.
Im Übrigen darf Herr Avnery darüber beruhigt, sein daß wir auf den Gedanken kommen könnten, die Veröffentlichung einiger seiner Texte dazu zu nutzen, um den Eindruck zu erwecken, er könne etwas mit uns zu tun haben. Ein Eindruck über den wohl selbst das uns gegenüber kritisch eingestellte Publikum lachen muß, wenn es sich selber ernst nimmt. Darüber hinaus, was will man uns eigentlich vorwerfen? Etwa das wir uns den Standpunkt Avnerys über die Lage im Nahen Osten weitestgehend zu eigen gemacht haben? Lächerlicher geht es wohl nimmer.
Es ist überdies interessant, daß die Aufregung über die Avnery-Texte ausgerechnet jetzt während der jetzigen israelischen Aggression gegen den Libanon einsetzt, obwohl wir ausgewählte Avnery-Texte nun schon seit Jahren bringen. Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
Die Schriftleitung



4 responses so far ↓
1 Rudolf // Jul 27, 2006 at 12:54
Och, der Henni wieder
Süß, wie er sich aufregt
Und an die Störtis: Weiter so.
2 Wetekamp // Jul 27, 2006 at 18:17
Averny ist eine unendliche Labertasche, der in seiner Langatmigkeit zumindest meine Geduld das eine oder andere Mal arg strapaziert. Zumal seine Argumente nur dann von relativem Interesse sind, wenn es um aktuelle Geschehnisse in usrael geht. Sobald er sich in Geschichtlichem verliert …
Naja, oder es ist die Übersetzung, keine Ahnung.
Jedenfalls sollte er eher froh sein, hier überhaupt Erwähnung zu finden.
Wieso schreibt Frau Rohlfs den Text in sauberem Deutsch, nur ihre Unterschrift in Kleinschrift. Läßt ebenfalls Rückschlüsse zu.
3 Ferrier // Jul 27, 2006 at 19:24
Laßt sie kreinen, egal ob sie aus dem “geraubten Land” oder “Satan`s own Country” kommen, wir sind die Zukunft und sie schon bald Geschichte… Sie wissen es und wir wissen es!
4 Shalom Uri // Jul 28, 2006 at 0:05
Danke für die Verhüllten Tatsachen, USRael,
Danke für die Enthüllungen, lieber Uri;
Danke für die Dokumentation dieser Enthüllungen, lieber Hausmeister;
Enthüllte Tatsachen gehören allen, Uri, und Wahrheiten setzen sich durch…
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