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Bevor ich hier über die aktuellen Ereignisse berichte, ein ganz kurzer Überblick, wie es zur heutigen Situation kam.
Ungarn war bis 1919 eine mittelgroße europäische Macht, ein Vielvölkerstaat, welcher aber vorbildlich für seine Nationalitäten sorgte, und wenn auch nicht alles voll zufriedenstellend war, so war doch das Schicksal der Minderheiten viel besser, als das der ungarischen Volksgrupen nach 1920 in den Nachfolgestaaten.
In der Hexenküche von Versailles/Trianon wurde das Schicksal Ungarns besiegelt. Ungarn wurde mit einer irrationaler Härte bestraft, welche weder vorher, noch nachher Beispiel fand.
In den folgenden 20 Jahren versuchte Ungarn das Bestmögliche aus den Gegebenheiten zu machen. Es ist selbstverständlich, daß die zwei großen Verlierer — Deutschland und Ungarn — im neuen Krieg wieder Verbündete waren. Auch war es selbstverständlich, daß nach dem Krieg beide Länder gleichermaßen bestraft werden sollten. Hier endet aber die Ähnlichket der Schicksale beider Länder. Das westliche System brauchte die BRD als ein Schaufenster des Kapitalismus, dem konnte der Kommunismus die DDR gegenüberstellen, welche den höchsten Wohlstand im Ostblock aufweisen konnte.
Als in den 80-er Jahren alles zu wanken begann, die Nomenklatur, welche bis dahin den Kommunisten mimte, begann, ihre Macht hinüberzuretten. Sie selbst schickte ihre Leute in die neuen Parteien aller Couleur, während ihre anderen Mitglieder von heute auf morgen Großunternehmer wurden. Dazu kam die freundschafliche Hilfe jenseits der Atlantik, welche stets dafür sorgte, daß im ungarischen Parlament nach 1990 sowohl auf der rechten, wie auf der linken Seite Vertreter saßen, welche einander zwar heftig bekämpften, grundlegende Fragen aber weder zu stellen wagten, noch diese zu beantworten vermochten.
Diese grundlegenden Fragen waren:
• Zügellose und grundlose Kreditaufnahmen
• Verschenken von Gelddruckmaschinen, d.h. Privatisierung von wichtigen Versorgungsindustrien, wie Strom-, Gasunternehmen, städtische kommunale Unternehmen, Telekommunikationsfirmen, (Privatisierung jedesmal ohne tatsächlichen Wettbewerb und weit unter Markwert)
• Die völlige Unterordnung der Witschaftspolitik den Interessen des Imperialismus (nur ein Beispiel: Körperschaftssteuer beträgt in Westeuropa: 35-40 %, die gleichen Firmen zahlen in Ungarn nur 18 %).
• Tatenloses Hinnehmen des Zugrundegehens fast aller Industriebetriebe (Formel: irreal niedrige Wechselkurse, Überflutung der Bevölkerung mit Devisen, jeder kann kaufen, importieren, was er will, und als alles kaputt ist, erhöhen sich plötzlich die Kurse, aber da die Betriebe schon längst im Wind verweht sind, ist alles zu spät, all das natürlich durch staatliche Kreditaufnahmen finanziert, wir habe also Kredite für unseren eigenen Galgenstrick aufgenommen)
• Ausverkauf von Grund und Boden an Besatzer, die sich lieber Investoren nennen
• EU-Beitritt zu beschämenden Bedingungen (der ungarische Bauer bekommt das Drittel an Unterstützung als sein westeuropäischer Kollege, dann sollen sie am gleichen Binnenmarkt Wettbewerber sein)
• Völliger Zusammenbruch vom sozialen Wohnungsbau, und und, und, die Liste könnte man unendlich lang fortsetzen.
Es gab zwar 20 Jahre lang eine radikale Oppositionspartei, die MIÉP, welche es in einer Wahlperiode schaffte, ins Parlament zu kommen. 2002 ist sie jedoch unter fragwürdigen Umständen aus dem Parlament ausgeschieden, seitdem ging es mit der Partei bergab, innere Querelen halfen, sie in die Bedeutungslosigkeit abzusenken.
Der Unterschied zu den anderen ehemaligen Ostblockstaaten:
Es gab zwar überall Kommunismus, in Ungarn waren aber die Kommunisten in der Regel Juden, hingegen in den anderen Ländern nationale Kommunisten. So war es natürlich, daß die postkommunistische Elite in Ungarn vornehmlich jüdisch war, in den anderen Ländern der Region eben slowakisch, rumänisch, polnisch, etc. Diesen nationale Eliten handeln einigermaßen im Sinne ihrer eigenen Bevölkerung, während unsere jüdische Elite alles daran setzt, das Land zugrunde zu richten.
In diese Situation platzte vor vier Jahren die Jobbik, welche zunächst die Lücke auszufüllen schien, welche die MIÉP hinterlassen hat. Durch glückliche Umstände erreichte sie bei den Europa-Parlamentswahlen 15 %. Das heißt, aus dem nächsten Parlament sind sie nicht wegzudenken.
Mittlerweile ist der Verein „Ungarische Garde”, welche ein loses Bündnis mit der Jobbik hat, von der Polizei verboten worden. Begründung: Die Garde flöße durch ihre Demosntrationen Angst ein bei den Zigeunern, schürt Haß, und die üblichen lächerlichen Lügen.
Nun, den Verein konnte man zwar auflösen, die ungarischen Gesetze ermöglichen aber ausdrücklich die Existenz einer losen Bewegung, und durch die Anwendung dieser Gesetze will die Garde weiter existieren. Die Regierung hat aber für die nahe Zukunft ungwöhnlich harte Maßnahmen angekündigt (als ob die bisherigen brutalen Aktionen seit 2006 nicht genug gewesen wären). Es gibt auch schon Stimmen, daß auch die Partei Jobbik verboten werden könnte. Lustig, nicht wahr?
Die Sozialisten fürchten, erbarmungslos abzusinken, so wollen sie die einzige nationale Opposition, welcher man nicht die geringsten Verbrechen nachweisen kann, verbieten. Verbrecher wollen also die einzig reine politische Kraft in Ungarn unter Hinweis auf irgendwelche Gesetzesübertretungen(Unterstützung einer verbotenen und aufgelösten Organisation, der Ungarischen Garde) auflösen.
Seitens der FIDESZ, der bürgerlichen Oppositon, welche von westlichen Medien schon mal als rechte populistische Partei diffamiert wurde: eisernes Schweigen, was zeigt, wie ernst sie es mit ihrer Rolle als bürgerliche Opposition zu den geläuterten Kommunisten, sprich Sozialisten nehmen.
Noch eine ungarische Spezialität: Bei den Sozialisten sind die meisten hochrangigen Politiker Großunternehmer, Milliardäre, die ihre Vermögen mit Mafiamethoden, Betrug, Korruption angehäuft haben. Gyurcsány ist eine einzige Tragödie, sein Nachfolger Bajnai hat ein Vermögen angehäuft durch das Austricksen und Betrug an etlichen Kleinbauern, welche Geflügel an seine Firma geliefert haben, und die er dann nicht ausbezahlt hat. Neun seiner betrogenen Klienten sind dem drohenden Schuldenkollaps durch Selbstmord entgangen. Westliche Medien haben vergessen darüber zu berichten, warum am Tag seiner Amtseinführung in Budapest neun Gänse freigelassen worden sind.
Ich hatte schon mal Überlegungen angestellt, was der Sinn der Sache sein kann, daß unsere „Unterstützer und Freunde” aus den USA und Israel (Simon Perez: „Wir haben Ungarn aufgekauft”) diese korrupten Politiker dulden, bzw. unterstützen. Die einzige Erklärung ist: Wenn jemand eine reine Weste hat, dann kann er nicht so leicht zur Durchführung solcher Maßnahmen gezwungen werden, welche der IMF zur Zeit in Ungarn praktiziert.
Nicht viel besser sieht es bei der FIDESZ aus (O-Ton Orbán: die Partei ist natürlicher Verbündeter der Likud-Partei), welche auch etliche Korruptionsaffären hatte.
So sieht es also im Sommer 2009 in Ungarn aus. Die Bevölkerung beginnt nach ihrem 20 jährigen Dornröschenschlaf aufzuwachen. Bis zu den Parlamentswahlen haben wir ein Jahr, die Zeit wird zeigen, was alles noch in diesem Jahr passiert. Wenn heute Parlamentwahlen wären, käme die FIDESZ auf 50-60 %, die Jobbik und die Sozialisten auf 20-30 %. Den Rest kann man vergessen. Rein rechnerisch also keine große Gefahr für die Besatzer. Die FIDESZ-Führung, die schon mal nationale Parolen gesprochen hatte, ohne je in diesem Sinne zu handeln, steht aber unter einem gewaltigen Druck seiner Wählerschaft, eine Koaliton mit der Jobbik einzugehen. Macht sie das, ist der Traum von der endgültigen Versklavung/Vernichtung Ungarns aus. Macht sie das nicht, sondern geht sie eine Koaliton mit den von ihr „so heftig bekämpften” Sozialisten ein, verliert sie von heute auf morgen den Rest ihrer Glaubwürdigkeit.
Schlimm genug war schon für die FIDESZ, daß sie mit den Sozialisten beim Verbot einer schon genehmigten Demonstration und dann bei der Niederschlagung am 4. Juli kooperiert hat. Die Aktion hat nach allgemeiner Beurteilung weitere fünf Prozentpunkte der Jobbik gebracht.
Bis dahin haben wir aber einen heißen Herbst, keiner kann jetzt sagen, was alles noch passiert, auch nicht, zu wessen Gunsten sich die Pattsituation mit der Ungarischen Garde entscheidet.
Verabschieden möchte ich mich mit dem Gruß der Garde: Gott gebe — eine schönere Zukunft!
B.





14 responses so far ↓
1 F.Heusinger // Jul 18, 2009 at 1:30
Wenn Ungarn aufgibt, ist Europa verloren. Das stolzeste Volk Europas darf die Fackel der Freiheit nicht verloeschen lassen, wenn wir nicht wollen dass unsere Kinder und Kindeskinder als Sklaven der Judenheit ein Leben in Ketten fristen werden. Ungarn MUSS die Revolution der Voelker Europas anfuehren. Niemals werden die Voelker Westeuropas, in Schwaeche und Dekadenz gefangen, sich aus eigener Kraft mehr aufraffen koennen.
2 griesgram // Jul 18, 2009 at 5:45
Wenn die Ungarn in Wallung kommen, dürfen sich die Berliner bald über ganz viele neue Bereicherungen freuen.
3 Ali Mente // Jul 18, 2009 at 6:54
Welcher Geist in diesem europäischen Volk steckt sah man im Jahr 1956. Daß die Ungarn, anders als die Polen, davon nie ein Aufhebens machten, zeigt ebenfalls ihren Chrakter.
4 Markus Willinger // Jul 18, 2009 at 8:22
Ein herrliches Volk diese Ungarn.
5 Volksgenosse // Jul 18, 2009 at 8:52
Das Deutsche Reich im Zentrum Europas als Schutzmacht aller europäischen Völker wurde im “II. Weltkrieg” vernichtet, und somit steht ihr Ungarn wehrlos gegen die Weltjudenheit da. Die Bundesrepublik ist nicht Deutschland, sondern ein US-jüdisches Besatzungskonstrukt. Seit euch dessen bewußt, nur eine schonungslos ehrliche Bestandsaufnahme kann zu konkreten und zielgerechten Gegenmaßnahmen führen.
6 Unser Grossdeutschland // Jul 18, 2009 at 10:01
Die Ungarn haben mehr Zeit für den Wechsel weil die Überfremdung als Zeitbombe, die Frankreich, England, die BRD usw. bedroht bei ihnen nicht existiert. Ungarn kann auch in 10, 15 oder 20 Jahren national werden.
7 Volksgenosse // Jul 18, 2009 at 10:36
@ Unser Grossdeutschland (6)
Genau das ist „die richtige Einstellung“, die erst den Saustall ermöglicht hat, der jetzt in der BRD existiert. Gratuliere. An den Verfasser des Artikels: Es gibt zwei Bereiche, die sofort und ohne Aufschub angegangen werden müssen: Die “Justizfront” und das jüdische Medienmonopol.
8 Nyveg // Jul 18, 2009 at 11:35
Danke für diese Einblicke.
Ich war mir dessen auch nicht bewusst, bis neulich ein Freund mit ungarischer Verwandtschaft sagte: “Ungarn steht vor dem Staatsbankrott.”
Alles Gute.
9 Hohes C // Jul 18, 2009 at 11:42
Wenn es in Ungarn losgehen sollte, dann dürften die ungarischen Kameraden auch mit deutscher Unterstützung rechnen.
10 Weichselland // Jul 18, 2009 at 11:57
“Ungarn war bis 1919 eine mittelgroße europäische Macht, ein Vielvölkerstaat, welcher aber vorbildlich für seine Nationalitäten sorgte, und wenn auch nicht alles voll zufriedenstellend war,”
Diese Geschichtsklitterung kann man aber angesichts der damaligen Madjarisierungspolitik von der Slowaken und Donauschwaben besonders betroffen waren, nicht unwidersprochen lassen.
11 profundus // Jul 18, 2009 at 17:11
@Weichselland: Geschichtsklitterung findet auf allen Seiten statt, auch auf unserer. In Osteuropa war und ist es ein generelles Problem das Staatsgrenzen keine geschlossenen Siedlungsträume umfassen, aber ein Staat ein möglichst zusammenhängendes Territorium braucht, um existieren zu können. Leider war bei allen Staaten eine Tendenz, mehr oder weniger brutal vorherrschend, eine homogene Bevölkerung zu “schaffen” und die vielen autochthonen und mit einander kulturell verwobenen Völker nicht als Bereicherung, sondern als Störfaktor zu betrachten, was aus heutiger Sicht, aus unserer Sicht und vor dem Hintergrund der Neger- und Orientalen bzw. Asiatenströme zurecht als Wahnsinn erkannt und abgelehnt wird – Kritik ist berechtigt, aber wir dürfen nicht die Schlachten der Vergangenheit schlagen, deshalb halte ich die Übereinkunft zwischen deutschen Nationalsozialen und ihren Kameraden aus Böhmen und Mähren im Hinblick auf die Sudetenfrage so für völlig wegweisend und mustergültig. Was nützt uns die gewaltsame Wiederangliederung der Stadt Eger (Cheb), wenn diese – wie gerade zurzeit – zur einem Fidschi-Mekka verkommt und enteuropäisiert ist, was nützt uns ein Kampf mit den italienischen Kameraden um Salurn (Südtirol), wenn dieses zum Negergral geworden ist und weitere Ströme von Negern auf den Weg von Sizilien zu den Alpen machen: gar nichts. Es ist an uns den Ungarn beizustehen, Fragen der Vergangenheit können nach gemeinsamen Kampf in Ruhe und Mäßigung besprochen werden, ohne dass Revanchismus uns trennen sollte. Diese Schilderung des ungarischen Kameraden ist eindringlich und zeigt, wie ein Volk zum Spielball der Mächte wird, denen auch wir den Kampf angesagt haben. Dass mit der Jobbik-Partei, der ungarischen Garde und der Hungaristenbewegung nun vorblidliche dynamische politische Faktoren entstanden sind, sollte uns aber auch Mut machen. Vielleicht entwickelt sich hier etwas, dass in seiner europäischen Dimension noch verkannt wird, denn von dieser Mobilisierung sind wir noch ein stückweit entfernt. Deshalb heißt es: Unseren Kampf auch in Ungarn zu kämpfen. Konkret: Über Ungarn berichten, den Day-of-honour besuchen, Angebote ungarischer Kameraden einladen (siehe http://derfreiwillige.uw.hu/).
12 Weichselland // Jul 18, 2009 at 18:05
@Profundus
Mir sind die Ungarn durchaus sympathisch wie kommst du darauf ich würde ihren nationalen Kampf ablehnen ? Aber das heißt nicht das man jede geschichtliche Äußerung die von dort kommt unwidersprochen lassen sollte freilich ohne da jetzt viel Gewicht darauf legen zu wollen.
Warum spannst du da jetzt den Bogen zu Südtirol und “den Kameraden in Böhmen und Mähren” (und warum vermeidest du den Ausdruck “Tschechen” denn das sind sie nämlich auch wenn da manche schönfärben wollen) ? Deine Betrachtung zu Eger kann ich nicht teilen. Ob die Stadt nun tschechisch bleibt oder vietnamesisch oder zigeunerisch wird dürfte für die heimatberechtigten enteigneten deutschen Besitzer keine große Rolle spielen oder ?
Was die Neger- und Orientalen bzw. Asiatenströme betrifft, das stimmt schon aber wie ist deine Meinung eigentlich über den Slawenstrom der deutsches Land okkupiert ? Damit mein ich jetzt gar nicht diejenigen die nach 45 Beute in Ostdeutschland machten, sondern die Einwanderer der jüngeren Vergangenheit. So hat das kleine Österreich derzeit mind. eine dreiviertel Million Südslawen zu ertragen.
Soll man die deiner Meinung nach nun “integrieren” weil die ja Europäer sind ?
13 Decerto // Jul 20, 2009 at 11:00
Auch von meiner Seite: Vielen Dank für diesen aufschlußreichen Artikel!
Über Ungarn erfährt man hier in Deutschland praktisch nichts. Wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere, dann war da tatsächlich eigentlich nur Österreich-Ungarn, die mitschuldig am Ersten Weltkrieg sind (die Hauptschuld trifft ja freilich das Deutsche Reich) und später dann noch mal eine ganz kurze Episode, in der man hoffte, der Westen werde gegen die Kommunisten Beistand leisten. Das war es dann.
Um so erfreulicher ist es, daß ungarische Kameraden sich bemühen, uns Deutsche, die wir leider viel zu oft dazu neigen, den übernationelen Kampf für freie Völker gutzuheißen, aber nichts oder wenig in dieser Richtung zu tun, einzubinden. Berichtet bitte weiter über den Kampf in Eurer Heimat! Wie im ersten Kommentar geschrieben wurde: Ihr habt die Fackel der Freiheit sichtbar erhoben! Möge Euer Arm nicht müde werden und möge die Lohe allen weiteren zu erwartenden Stürmen entschieden und stolz trotzen.
Ich frage mich, ob es im Netz eine Art Zeitschrift gibt, welche eine übernationale Vernetzung vorantreibt – oder ob die Gründung einer solchen möglich wäre? Ich denke an eine einfache, zunächst vielleicht unregelmäßig erscheinende Publikation mit Beiträgen aus möglichst vielen Ländern, in denen die Situation, der Kampf und mögliche gemeinschaftliche Lösungen besprochen werden, erscheinend am besten freilich in den Sprachen aller teilnehmenden Länder. Aber dazu dürften wahrscheinlich die Strukturen noch nicht vorhanden sein.
14 Nikolaus Be // Jul 20, 2009 at 17:12
@ profundus 11
Wer befürwortet die “gewaltsame Wiedereingliederung der Stadt Eger (Cheb)”, und wo steht das?
Es geht um die nach dem Völkerrecht unverjährbaren u. ohne den ausdrücklichen Willen aller Deutschen u n d der betroffenen Volksgruppe einschl. ihrer Nachkommen unverhandelbaren Rechtsanprüche auf das Sudetenland. Es wurde von Deutschen mehrheitlich besiedelt, jahrhundertelang von ihnen bewohnt, und ihren Willen haben sie 1918/19 oder 1938 unmißverständlich ausgedrückt. Die Vertreibungsverbrechen werden von tschechischer Seite bis heute nicht anerkannt, im Gegenteil, es werden auch unbegründete eigene Rechtsansprüche erhoben. Ohne geschichtliche Wahrheit k a n n es aber keine dauerhafte Verständigung u. keinen dauerhaften Frieden geben, das beweist jede geschichtliche Erfahrung. Wer die deutschen Rechtsansprüche aus politisch opportunistischen oder ideologischen Gründen aufgibt, der verfolgt tagespolitische u. parteipolitische Interessen aus Eigennutz, oder er dient ausländischen Interessen – im Interesse eines seit mind. 1100 Jahren bestehenden Volkes kann er nur vorgeben zu handeln. Das Beispiel der Japaner, die trotz ihrer Niederlage im II. WK an ihrem Heimatboden (Kurilen u.a. Inseln) festhalten beweist, daß das Aufrechterhalten von eigenen Ansprüchen mit friedlichen Mitteln möglich ist! Sie haben Charakter.
Ihre Mahnung vor “Fidschi-Mekka” und “Negerkral” ist ansonsten berechtigt. Ich sage dazu folgendes: Wer gestern u. heute vor den Tschechen u. Polen einknickt, der wird morgen vor den “Migranten” genauso einknicken. Die Frage ist nur noch: Wo dürfen dann eigentlich die restlichen Deutschen, die noch Deutsche sein wollen, leben.
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