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München / Bayern: Obwohl sich der Versuch, die Fürstenzeller Lebkuchenmesser-Affäre als rechtsextremistischen Anschlag zu denunzieren, mehr und mehr als Rohrkrepierer herausgestellt hat, beharrt die CSU nach wie vor auf ihrer anti-rechten Gegenoffensive, die Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer unmittelbar nach dem Anschlag ausgerufen hat. Ein klares Beispiel für die gewollte politische Instrumentalisierung dieses Falles, zumal inzwischen bekannt geworden ist, daß es schon damals Spuren gegeben hat, die nicht etwa in die rechte Szene führten, sondern ins lokale Eishockeymilieu. Dennoch bevorzugte man die Version des Passauer Polizeidirektors Alois Mannichl, die inzwischen längst nicht nur vom nationalen Spektrum angezweifelt wird, so daß man mittlerer Weile selbst in etablierten Medien Vergleiche mit Mittweida, Sebnitz und anderen propagandistischen Rohrkrepierern spricht, wenn man auf diese Geschichte kommt.
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| Alois Mannichl |
Indessen befindet sich Mannichl seit gestern wieder im Dienst. Gegenüber der Presse erklärte er dabei, daß er bescheidenerweise: „Der Status als Held im Kampf gegen Rechtsextremismus ist nicht angebracht. Ich tue nur das, was alle meine Kollegen tagtäglich machen.“ Darüber hinaus meinte er, daß er sich gegen Extremismus jedweder Couleur starkmache. Das muß Bayerns Innenminister Joachim Herrmann jedoch entgangen sein, denn der meinte aus Anlaß der Rückkehr Mannichls in den Dienst: „Ich wünsche ihm weiterhin, dass er in seiner mutigen Auseinandersetzung mit dem Rechtsradikalismus nicht nachlässt.“ Vielleicht sollte man ihm zu Ehren eine eigene Anti-Rechts-Medaille stiften. Diese könnte dann den Namen “Bel Ami-Orden” tragen, mit der Aufschrift “Bist kein Held, doch ein Mann der gefällt.” Wäre das nicht passend und dem Anlaß entsprechend?*
*Ein Stich und seine Folgen – Süddeutsche Zeitung 08.01.09
Indessen nutzt man in München den Anlaß und die Gunst der Stunde um tabula rasa zu machen. So heißt es diesbezüglich in der SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG über die Maßnahmen Seehofers, die dieser im Anschluß an das Bekanntwerden des Anschlags treffen ließ:
„…So solle bis zum Sommer beim Landesamt für Verfassungsschutz eine Informationsstelle aufgebaut werden, gekoppelt mit einem Internetportal: “Bayern gegen Rechtsextremismus”. Diese werden gebündelt alle einschlägigen Informationen parat haben, “so dass jeder hingehen kann, der Probleme hat mit Rechtsextremisten, und dort Ansprechpartner oder Material bekommt”, wie Herrmann sagt. Bislang gibt es so etwas in Bayern nicht.
Zentral sei auch die Präventionsarbeit an Schulen, sagt der Innenminister. Man wolle Jugendliche “so erziehen, dass sie gar nicht erst anfällig werden für rechtsextremistisches Gedankengut”. Dazu werde das Kultusministerium als Ziel vorgeben, dass jede Schulklasse zumindest einmal ein früheres Konzentrationslager oder das NS-Dokumentationszentrum besuche.
Zugleich will die Staatsregierung aber auch den Druck auf die rechte Szene verstärken. Vermehrt werde der Verfassungsschutz potentiell aussteigewillige Rechte ansprechen, verkündet Herrmann. Seit 2001 habe es im Rahmen des bayerischen Aussteigerprogramms 450 solcher Kontakte gegeben, am Ende habe man insgesamt 60 Aussteiger verbuchen können.
Herrmann will zudem ein altes Problem der deutschen Strafverfolger angehen – die Tatsache nämlich, dass in Deutschland strafbare Internetseiten einfach von US-amerikanischen Servern aus betrieben werden, ohne dass die Verursacher dafür belangt werden können. “Da wollen wir mit der Botschaft der USA darüber reden, wie wir die grenzüberschreitende Rechtshilfe verbessern können”, kündigt Herrmann an. “Es ist nicht nachvollziehbar, dass Dinge wie die Auschwitzlüge in Amerika problemlos verbreitet werden können und über das Internet nach Deutschland reingetragen werden.”…“
Gemessen an diesen Vorhaben ist es wohl nicht falsch, wenn man die Fürstenzeller Lebkuchenmesser-Affäre als eine Art bayrischen Reichstagsbrand für Arme bezeichnet. So nimmt man eine Straftat bei der die Teilhabe einer wie auch immer gearteten politischen Szene gar nicht erwiesen ist, um gegen diese vorzugehen. Der Unterschied zu 1933 besteht lediglich darin, daß man heute beim Lügen und Verdrehen noch grotesker und lächerlicher vorgeht, als seinerzeit die Nationalsozialisten in ihrem Bemühen, derartige Sachen ihren linken Oppositionellen anzuhängen.
Darüber hinaus entbehrt es nicht einer gewissen Komik, wenn ausgerechnet in einem Lande, daß sich bei jeder Gelegenheit über die Internetzensur in Staaten wie China oder Iran aufregt, verlangt wird, die USA mögen, daß bundesdeutsche Zensurniveau übernehmen. Versuche dieser Art sind nicht neu, scheiterten in der Vergangenheit allerdings immer am Unverständnis der Amerikaner, deren Ansichten von Meinungsfreiheit sich in diesem Fall von denen ihrer bundesdeutschen Hiwis diametral unterscheiden.
Auch Pflichtbesuche in früheren Konzentrationslagern dürften dem Aufklärungsbedürfnis der bayrischen Politispitze bei Lichte betrachtet nur wenig Rechnung tragen, gab es dergleichen doch bereits in der früheren DDR und zwar in weit ausgeprägterem Maße, ohne daß dies den damaligen Arbeiter- und Bauernstaat vor seinem unrühmlichen Ende bewahrt hätte. Darüber hinaus dürfte es wohl eine der Ironien der Geschichte sein, daß ausgerechnet auf einem Territorium, wo so viel für die antifaschistische Aufklärung getan wurde, das nationale Denken nach wie vor am stärksten entwickelt ist. Denn wie sagte schon der Volksmund in jenen Tagen so treffend: „Zuviel Rotlicht macht braun.“ Ungeachtet dessen können wie Besuche in früheren Konzentrationslagern nur befürworten. So könnte man den Schülern in Dachau beispielsweise die Geschichte der dortigen Gaskammer erklären, oder in Ravensbrück, warum man die dortige Gaskammer nach dem Krieg hat verschwinden lassen, obwohl sie während des Nürnberger „Hauptkriegsverbrecher“-Prozesses ein Besuch in derselben – nach der Befreiung – ausführlich beschrieben wurde. Oder sollte es eine solche da gar nicht gegeben haben? Nein, diese Vorstellung weisen wir zurück, behauptet die heutige Geschäftsleitung des früheren KLs, daß es sehr wohl eine gegeben hat, sinnigerweise ohne Aufschlüsse zu geben, was aus ihr nach dem Kriege geworden ist. Doch wer gibt heutzutage noch etwas auf solche Details der Zeitgeschichte.
Sinnigerweise stellen rechtsextremistische Straftaten, bzw. das, was man dafür ausgibt in Bayern gar kein Problem dar. Von den 16 Bundesländern steht Bayern auf diesem Gebiet gerade mal an 12. Stelle. Darüber hinaus sind rechtsextreme Gewalttaten, die gemessen an der normalen Kriminalstatistik und der Ausländerkriminalität ohnehin nur einen Bruchteil darstellen sogar rückläufig. Dennoch will man auf politischen Aktionismus nicht verzichten und obwohl die NPD noch nicht einmal ansatzweise etwas mit der Fürstenzeller Lebkuchenmesser-Affäre zu tun hat, will man gerade diese zum Anlaß nehmen, um ein neues NPD-Verbotsverfahren in Gang zu bringen. So gesehen hatten die Nationalsozialisten mit ihrem Brandstifter mehr Glück, denn der war wirklich Kommunist, auch wenn er mit deren eigentlichem Angriffsziel der deutschen KPD nicht viel zu tun hatte. Heute hingegen muß man sich bei solchen politischen Konstruktionen gar keine Mühe mehr geben, da langt schon die bloße Behauptung: „Die Rechten waren es.“
Vorsichtiger Widerspruch gegen das gegenwärtige NPD-Verbotsgeschrei der CSU kommt lediglich von der FDP, allerdings wohl mehr aus taktischen Gründen. So meinte Bayerns FDP-Chefin Sabine Leuthesser-Schnarrenberger, daß es derzeit dafür weder im Bundestag noch im Bundesrat eine Mehrheit gäbe und daß es darüber hinaus nicht klug wäre, dieses Thema in den Bundestagswahlkampf hineinzutragen. Das leuchtet ein, da von so einem Wahlkampfthema einzig und allein nur die NPD profitieren kann, zumal die allzu durchsichtigen und halbgaren Vorwände ihrer Gegner, sie aus dem Verkehr zu ziehen, inzwischen gemeinhin nur zu gut bekannt sind.
PS: Möglicherweise reagiert die CSU ja auch nur auf Vorwürfe der SPD, nicht genug gegen Rechtsextremismus zu unternehmen. In diesem Fall reagierte die Partei auf den Wunsch der Genossen doch wie ein braves Hündchen, das wirklich jedes weggeworfene Stöckchen bringt.
Siehe auch
ddp 06.01.09 15.49






35 responses so far ↓
1 Adler // Jan 8, 2009 at 10:06
Passaus Oberbürgermeister Dupper (ein Sozi) fordert jetzt einen verstärkten “Kampf gegen Rechts” an Schulen. Jetzt wolle man die Sache “richtig vertiefen” hieß es. Hintergrund sei der “Neonazi-Anschlag” auf Mannichl. Hat eigentlich bisher irgendjemand diesen ominösen “Neonazi” gesehen? Oder sollte man lieber einen “Kampf gegen die Eishockeyszene” an Schulen ausrufen?
2 Max // Jan 8, 2009 at 10:09
Die erleuchtete Großloge ist jetzt wohl ganz stolz auf ihre CSU-Sklaven…Brav, gar nicht beirren lassen von Tatsachen. “Rechts” muss vernichtet werden. Es ist alles beschlossen….
3 R.Schmidt // Jan 8, 2009 at 10:17
War aber nicht Seehofer derjenige,welcher angesichts seiner Liebesaffäre mit Kindesfolge drohte,er “wisse genügend” über seine Politikerkollegen,welcher nun die moralische Oberhoheit zu haben glaubten.
Vielleicht sollte man erst mal den politischen Sumpf in Bayern trockenlegen,bevor man sich an braune Biotope wagt
4 Druidenstein // Jan 8, 2009 at 10:20
Vorgestern kommt ein Streuwagen in der Altstadt zum stehen, weil ein paar Männer aus dem Morgenland mit ihren Kamelen die Straße blockieren. Der Streuwagenfahrer ruft daher Manichels Kumpels mit der Bitte, für freie Durchfahrt zu sorgen. Aber Manichels Freunde kommen zwar, haben aber gar keine Lust, die Kameltreiber beim illegalen Glücksspiel in den benachbarten Zelten zu stören Sie verlangen von dem Streuwagen, daß er durch die enge Gasse rückwärts fährt und das Streuen in dem kleinen Kamellager erst mal unterläßt. Bei allen bösen rechtsradikalen Anwohnern kam eine richtige Manichelbegeisterung auf.
5 Stiller Beobachter // Jan 8, 2009 at 10:21
Ich wundere mich über die anscheinend neue Maßnahme der bayrischen Regierung Schulklassen in das “KL-Leben” einführen zu wollen.
Es war zu meiner Schulzeit in Bayern (vor 20 Jahren) etwas ganz normales die Abschlußklassen nach Dachau zu transportieren um sie geschichtlich “aufzuklären”.
MfG,
Stiller Beobachter
6 HürtH // Jan 8, 2009 at 10:29
Kameraden ihr müßt diese antideutschen Volksverräter endlich stoppen ,vergesst das sinnlose Partei politische Geschwafel und hinein in den zivilen Ungehorsam. Wir müssen jetzt endlich das deutsche Volk durch gezielte mediale Aktionen erwecken, indem wir an allen Schulen, Medien und Parteizentralen präsenz zeigen.
7 jochen // Jan 8, 2009 at 10:30
Seehofer tritt in Bayern politisch auf der Stelle, seine Amtseinführung hatte er sich doch so ganz anders vorgestellt. Der Lack ist auch in Bayern ab. Die Kluft zwischen Franken und Altbayern hat sich, nach Abgang des berüchtigten Herrn Beckstein (wer kennt den Namen eigentlich noch?), erheblich vertieft. In der Sache kommt Seehofer nicht weiter, profilieren möchte er sich nunmehr mit markigen Worten gegen die CDU. Das Regieren mit der FDP scheint schwieriger zu sein als dargestellt. Was bietet sich daher an? Ausweitung des Krampfes gegen rechts. Frau Knobloch in Sichtweite, da muß Seehofer aktiv werden und zwar heroisch gegen die, die ihm nichts getan haben und die seinesgleichen wehrlos machten. Ein kluger Kopf hat aber schon lange vor Seehofer erkannt, daß wehrlos nicht ehrlos sein muß.
8 Druidenstein // Jan 8, 2009 at 10:37
Anno 1950 gings für Schüler zur Wehrmacht – deutschen Kriegsgräbern, 1960 zu Martin Luther oder dem Pabst – in die Heilanstalten, Pflegeheime oder nach Rom, 1970 in den historischen Wiedervereinigungstempel – Berliner Mauer, und danach nur noch in KL. Aber demnächst geht es dan wahrscheinlich zur Bank, das Spielkassino oder den Puff. Für die Schüler ist eigentlich ist alles derselbe Müll.
9 Druidenstein // Jan 8, 2009 at 11:10
Das neue Hoheitsabzeichen der CSU:
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=71091
10 Druidenstein // Jan 8, 2009 at 11:22
Nachtrag, die Fahne darf gehißt werden, also her damit; denn eigentlich handelt es sich um ein verunglücktes Hakenkreuz, welches in …. von NS-Widerstandskämpern erdacht wurde.
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/01/08/bundesflagge-urteil/deutschlandfahne-mit-banane-erlaubt.html
11 Bunzeldeutscher // Jan 8, 2009 at 11:47
Herr Seehofer hat recht, gerade München leidet offenbar unter rechter Gewalt. Dagegen fallen die 4 813 Tatverdächtigen, darunter 2 259 nichtdeutsche Tatverdächtige bei der Gewaltkriminalität ( Zahlen Jahr 2007 ) scheinbar kaum ins Gewicht.
12 anonymos // Jan 8, 2009 at 11:49
Aufschrift der Medaille sollte heisen. ” Bist kein Held, aber ein Mann und zwar gefällt”.
13 jochen // Jan 8, 2009 at 11:52
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hat Seehofer die Tochter von Franz-Josef Strauß als Europaabgeordnete für Oberfranken eingesetzt. Seitdem gärt es in Oberfranken. Mittlerweilen treten sogar Funktionsträger aus der CSU aus, nachdem viele Mitglieder diese Partei verließen. Seehofer sollte sich besser um seine Pfründe kümmern.
14 Druidenstein // Jan 8, 2009 at 12:04
Also die Banane hat vier Haken, die ganz eindeutig ein linksdrehendes Hakenkreuz darstellen. Und daraus ergibt sich im Spiegel dann ein gefährliches rechtsdrehendes Hakenkreuz. Ich bin mal ganz gespannt, ob dieses Emblem sich bei dem rechten Widerstand angenommn wird. (Vierblättrige Kleeblätter sind ja anscheinend auch verboten!)
http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/01/08/bundesflagge-urteil/deutschlandfahne-mit-banane-erlaubt.html
15 wolzow // Jan 8, 2009 at 12:25
“als seinerzeit die Nationalsozialisten in ihrem Bemühen, derartige Sachen ihren linken Oppositionellen anzuhängen.”
Grrrrrr, van der Lubbe (niederländischer Kommunist) hat tatsächlich den Reichstag abgefackelt. Zwar nicht aus politischen Gründen, sondern aufgrund seines Irreseins. Dimitroff (Sepharde und Vorsitzender der Komintern) wurde lediglich frei gesprochen weil Stalin einige deutsche Offiziere als Geiseln zu seiner Freipressung in Gewahrsam hatte. Leider konnte das Gericht eine Verbindung zwischen dem Kominternvorsitzenden und van der Lubbe nicht beweisen, da sich das Gericht an die Gesetze der Weimaer Republik halten musste, gehalten hat.
16 Riot // Jan 8, 2009 at 12:43
“Der Unterschied zu 1933 besteht lediglich darin, daß man heute beim Lügen und Verdrehen noch grotesker und lächerlicher vorgeht, als seinerzeit die Nationalsozialisten in ihrem Bemühen, derartige Sachen ihren linken Oppositionellen anzuhängen.”
Hat Altermedia zu viel Geschichtsbücher gelesen? Auch wenn in diesen immer gesagt wird, dass SA-Männer den Brand gelegt haben, ist bis heute nichts bewiesen! Mehrere Untersuchungen in der BRD ergaben unterschiedliche Ergebnisse, so dass man hier nicht von einem Propaganda-Brand reden kann! Eine Untersuchung letztes Jahr erst ergab, dass sehr wohl eine Person für den Brand verantworlich sein kann. Trotzdem will ich natürlich nicht abstreiten, dass der NSDAP der Brand nicht ungelegen kam, diese Tatsache aber noch lange nicht reicht, um zu behaupten, dass diese ihn selber gelegt haben. Wir wollen uns ja nicht auf eine Stuffe mit diesem Staat stellen.
Übrigens: Selbst letztens in einer Reportage mit Gido Knopp (!) wurde gesagt, dass die Brandursache ungelöst sei, allerdings – nicht wie oft behauptet – es unmöglich wäre, dass der Kommunist, der festgenommen wurde und später auch gehängt wurde, dafür verantwortlich ist.
17 Grampax // Jan 8, 2009 at 12:46
Als erstes gehört nicht der “braune” Sumpf ausgetrocknet sondern der Sumpf der “ehrenwerten Bruderschaft”. In dessen Zweigstelle in Fürth, wurde wohl auch der Coup mit der Pauli (Bruderschaftsmitglied), ausgetüftelt. Ziel war es, die erstarrten Comparsen Stoiber, Huber und Beckstein auszutauschen. Auszutauschen, gegen einen, der wieder voll und ganz die Vorgaben seiner Herren von Hiram`s Gnaden, erfüllt.
Ich kann mich noch an die Zeit erinnern da der Seehuber ähm.. hofer als Quertreiber in der Partei bekannt war.
Nachdem er sich nicht beirren lie´s, hatter vor lauter Quertreiberei einen “Herzkasper” bekommen. Der hat ihn dann dazu bewogen mit der Quertreiberei aufzuhören und sich langsam wieder an der “Maurerkonformen” CSU-Politik in Bayern zu beteiligen.
Langsam aber unaufhaltsam kroch dann der Horsti wieder an die Oberfläche. Millionen von vorsorglich gekeulten Geflügeltieren, Arztpraxenbesuchern und jetzt auch “vorsorglich” verdächtigen deutschen Patrioten können das nur bestätigen.
In einem Politumfeld wie diesem, wo jeder die Leichen im Keller des anderen kennt und zum Selbstschutz bzw. als Totschlagargument auch noch nach aussen posaunt (Hohlmeier/Seehofer), ist es ein leichtes für die Erleuchteten ihr Spiel zu machen und ihren Spieler nach vorne zu bringen.
Der Rest hält die Schnauze, um nicht in Ungnade zu fallen, an Herzanfällen zu leiden oder seine eigenen Sauereien aufgedeckt zu bekommen.
Tja, in “diesem” Sumpf kommen wirklich nur die grössten Lumpen an die Macht.
Wenn die dann mit ihren dreckigen Fingern auf andere zeigen, wirkt das mehr als eigenartig.
Wenn alle Stricke reißen, soll die verarschte Masse auf die Politgangster zeigen und Zeter und Mordio schreien, während sich die “Erleuchteten” im Hintergrund die Hände reiben und ihrem Ziel wieder ein Stück näher gekommen sind.
Die Austrocknung dieses freimaurerischen Sumpfes, wäre die einzigst, zufriedenstellende Lösung. Dadurch würden sich die meissten, momentanen Probleme in Luft auflösen. Aus gutem Grund, hat auch ein bestimmter Herr aus der Ostmark diesen Verein verboten.
GruSS
P.S.: Sollte uns ein Herr Seehofer vorsorglich mal keulen wollen, wäre es eine Überlegung wert, die Lebkuchenmesserbranche etwas zu beleben.
18 Ich // Jan 8, 2009 at 13:32
Unsere Kinder werden sicherlich kein KL mit ihrer Schulklasse besuchen, da sind sie eben krank oder ich fahre mit.
Da können unsere Kinder lieber mal einen Ausflug in die Lebkuchenstadt Pulsnitz machen. Pssst (leise sprechen): Solange man das Wort Lebkuchen noch aussprechen darf.
19 The Dude // Jan 8, 2009 at 14:31
Unsereins wurde ebenso seitens der Schulbehörde und ausführenden Organen (Schulleiter, Klassenleiter) in entsprechende Lager deportiert um sich ellenlange Ausführungen über die Greueltaten der Nationalsozialisten anzuhören. Hier waren die KL Bergen Belsen und Dachau die favorisierten KLs wo man wider seinen Willen hinverfrachtet wurde um dort “lebendige” Geschichte zu erfassen. Aus letzterem KL wurde ich aber vorzeitig entlassen (verwiesen) weil meinereiner den nötigen Ernst vermissen liess. Andere Prunkstücke der Vergangenheitsbewältung und Gesslerhüte waren da noch das AnneFrankHäusle und was nicht fehlen durfte die Theateraufführung zu Ehren jener schreibtüchtigen Dame. In unserer Schule wurde das ganze Register der Schuld und Buße gezogen um uns zu verziehen. Dabei gab’ es weder großartige rechte Tendenzen auf besagter Schule, eher linke Ausartungen – noch gab es hetzerische Bemerkungen über dies und jenes – aber der ganze übertriebene Zauber der Schuld-und Sühne Prozession hat bei vielen dann eine Art Trotz entwickeln lassen. Wie gesagt; Manche Dinge kann man bis zum Exitus zelebrieren, aber wenn man überfüttert, dann erbricht man langsläufig.
Eine Indokrination von Schuld und die Visitation solcher Schuld/Schamkultstätten ist blamabel. Lieber sollte man in Naturkunde anfangen, Kriegsgräber zu säubern und neu zu florieren, wieder lernen Vater und Mutter zu ehren und das Andenken der Ahnen zu wahren, als es zu beschmutzen. Man sollte in Sozialkunde lernen, dass Gewaltvideos auf Mobilfunkgeräte gebannt nicht “hipp” ist und in Musikkunde wieder deutsche Volksweisen auswendig lernen, anstatt sich mit HipHop und dessen “Unkultur” auseinander zu setzen. In Erdkunde wieder anfangen, geografisch sich mit dem unseren Land auseinander zu setzen, Geschichtlich die Großen der damaligen Zeit wieder ins Gedächnis rufen, anstatt sich mit Banalitäten auseinander zu setzen, wie Obama, Martin Luther King oder Gandhi. In Deutsch wieder die deutsche Linguistik pflegen, als sie mit “denglisch” oder die neue Rechtschreibreform zu verbalhornen. Wie wäre es mit der Ode an die Freude oder das Lied von der Glocke auswendig zu lernen? Weiterhin seperatistische Schulen gründen, anstatt die Übermigration an deutschen Schulen, somit auch die Verdummung voranzutreiben.
Respekt vor dem Lehrkörper zeigen und Selbstverantwortung zu lehren und zu wahren, dieses all wäre wirklich von Nutzen als soche Strafexerzitien, die niemanden was bringen und auch keinen Nutzen haben – außer das Gästebuchschreiber danach landesweit zur Fahndung ausgeschrieben werden….
20 Rotkaeppchen // Jan 8, 2009 at 14:41
Wenn schon die DDR nacharmen dann aber richtig!
Ich fordere Jugendstunden für alle (Saatsbürgerkunde, Lagerbesuch usw.) mit anschließender Jugendweihe im Sinne des Staates.
Wer sich für Kommunion oder Konfirmation o.ä. entscheidet hat dann programmierten Ärger mit dem Staat. Schule, Ausbildung und Studium o-ha das wird dann aber schwierig. Aber ein Bekenntnis mit der Untermalung eines Gelöbnis kann dann Wunder bewirken. Morgendliches Antreten zum Fahnenappell ist natürlich obligatorisch und das Aufspringen der Klasse bein Eintreten des Lehrers sowieso. Die vormilitärische Ausbildung für die Einsätze am Hindukusch wird dann auch eingeführt.(Struck “Deutschland wird jetzt am Hindukusch verteidigt”) Liebe bayrischen Schüler: Viel Spaß in der Zukunft was die Linke in Bayern nicht schaft erledigt die CSU im
Handumdrehen….
21 BdU // Jan 8, 2009 at 14:43
“Unsere Kinder werden sicherlich kein KL mit ihrer Schulklasse besuchen, da sind sie eben krank oder ich fahre mit.”
@Ich
Sie sollten sich nicht mit einer Ausrede selbst in die Defensive bringen. Sagen Sie lieber dem Lehrer ganz offen, daß sie nicht zulassen, daß ihre Kinder nicht auf eine Propagandafahrt mitgenommen werden, die dazu dient, sie gegen ihr eigenes Vaterland aufzuhetzen und sie zu traumatisieren.
Und was die Hetzkampagne der CSU angeht, das ist eben der Unterschied zwischen verantwortungsbewußten Staatsmännern und verbrecherischen Politbonzen. Erstere würden die Wahrheit nicht verleugnen und sich den veränderten Erkenntnissen stellen, letztere stützen sich weiter auf die Lüge.
22 Ich // Jan 8, 2009 at 15:17
@BdU
machen Sie sich mal keine Gedanken, so in etwa wird das schon ablaufen, der Krankheitsfall wäre dann die letzte Option.
23 Nationaler Beobachter Fulda // Jan 8, 2009 at 20:06
Klasse Idee, BdU. Mal abgesehen das Du dann heldenhaft die Auswirkungen zu tragen hast nach so einer eindeutigen Ansprache, deine Kinder kannste dann auch gleich von der Schule nehmen, oder meinste die 68er Lehrerschaft fördert weiter die Naziplagen???
Oder war das nur ein Witz von Dir, ich hoffe es.
24 Unterschicht aus Bayern // Jan 8, 2009 at 21:16
Das mit der Dachaufahrt gabs schon zu meiner Schulzeit. Ich hab Partymusik und was zu trinken in den Bus mitgenommen. Irgendwie hat es mit der Besinnlichkeit nicht so ganz hingehauen. Der Horsti muß ganz schön verunsichert sein, wenn er sich nicht an echte Politik rantraut. Lieber erst mal einen Progrom gegen die braunen Untermenschen anzetteln.
25 Reply // Jan 8, 2009 at 23:13
Wir mussten uns damals mit der Schulklasse ein Gestapo- Gefängnis angucken. Dort wurden uns jede Menge Schauergeschichten erzählt, wie die Gestapo früher die Häftlinge misshandelt hat. Als dann ein Schüler gefragt hat, ob es auch Tote unter den Häftlingen gegeben hat, kam die Antwort: “Ja, gab es. Als das Gefängnis, sowie die gesamte Stadt von den Briten bombardiert wurde.”
Ich finde daher, Schüler sollten solche brd- Propagandafahrten mitmachen. Wenn sie dann Interesse zeigen und ein paar Fragen stellen, erfahren sie am Ende wirklich etwas über die Geschichte. Ich bin mir sicher, dass die richtigen Fragen (vor allem von technisch interessierten Schülern) auf solchen KL assenfahrten, dazu füren können, dass die Kinder wirklich was lernen.
26 Odal // Jan 8, 2009 at 23:43
Beim Thema Dachau und KZ sollte man den Herrn Rosenblat und seine Geschichte von der Apfelfee außer Acht lassen!
Mehr dazu auf: http://neues-volk.net/aktuelles.php?id=7
27 Freibeuter // Jan 9, 2009 at 4:53
@Druidenstein (Kommentar Nr.14) :
In Anbetracht der heutigen, realexistierenden Gegebenheiten im mitteleuropäischen Absurdistan stellt die im Bild-Artikel inkriminierte Fahne bestenfalls eine VERUNGLIMPFUNG DER BANANE dar und nicht etwa umgekehrt….
28 Miraculi // Jan 9, 2009 at 8:00
Riot (16)
“Auch wenn in diesen immer gesagt wird, dass SA-Männer den Brand gelegt haben, ist bis heute nichts bewiesen! Mehrere Untersuchungen in der BRD ergaben unterschiedliche Ergebnisse, so dass man hier nicht von einem Propaganda-Brand reden kann! Eine Untersuchung letztes Jahr erst ergab, dass sehr wohl eine Person für den Brand verantworlich sein kann. Trotzdem will ich natürlich nicht abstreiten, dass der NSDAP der Brand nicht ungelegen kam, diese Tatsache aber noch lange nicht reicht, um zu behaupten, dass diese ihn selber gelegt haben. Wir wollen uns ja nicht auf eine Stuf(f)e mit diesem Staat stellen…”
Vorab.
Die Gerichtsakten über den Reichstagsbrand liegen heute noch vor.
Warum gibt eigentlich keiner der “Spekulierer” diese als Quelle an?
Der Brand im Reichtag wurde nachweislich weder von SA-Männern, noch einem NSDAP-Mitglied gelegt. (das van der Lubbe NICHT allein gezündelt hat, wurde aber schon damals stark angenommen) Prof. Dr. Friedrich Grimm geht in: “Politische Justiz – die Krankheit unserer Zeit” ab S.85-95 http://www.vho.org/D/pj/8.html auf den “Reichtstagsbrand-Prozess” näher ein.
Er hat damals jedoch NICHT -wie üblich- als Jurist, sondern nur als “Beobachter der Reichregierung” am Prozess teilgenommen … und vermittelt mMn dadurch einen relativ objektiven Blick über den gesamten Ablauf. Informativ wird dieser Beitrag v.a. dadurch, da auch manch “Nebenkriegsschauplatz” und einige interessante Hintergrundinformationen (wie z.B. das sog. “Braunbuch” = “Täter: Göring”!) dabei angesprochen werden.
29 Beobachter // Jan 9, 2009 at 8:16
@ Lebkuchenaffaire
Das Blatt wendet sich!
http://www.welt.de/politik/article2995955/Die-Ungereimtheiten-im-Fall-Alois-Mannichl.html
30 Stephan Fattinger // Jan 9, 2009 at 9:47
Ein enger Freund von mir meinte: Die Anti-Rechts-Medaille könnte man dann ja an Mannichl mit einem Lebkuchenmesser befestigen.” Na, das mußte ich allerschärfstens zurückweisen. Bin jetzt noch gantz empöhrd.
31 Wehrwolf // Jan 9, 2009 at 9:54
@BDU@ Wo du Recht hast hast du recht. Allerdings setzt ev. der Jagdinstinkt bei den Gutmenschen ein, und verfolgt die Kinder. Man muß sehr aufpassen! Viele Grüße-Wehrwolf
32 Ragnar // Jan 9, 2009 at 10:11
@anonymos (#12)
Aufschrift der Medaille sollte heisen. ” Bist kein Held, aber ein Mann und zwar gefällt”.
Auch nicht schlecht wäre die Aufschrift: warst kein Mann und auch kein Held und darum wurdest Du gepfählt. ( Ordo templis, Vlad Fürst v. Tepesch Draculensis)
mit GruSS
33 Adler // Jan 9, 2009 at 11:22
Die “Welt” schreibt heute unter der Überschrift “Die Ungereimtheiten im Fall Alois Mannichl” ganz offen: “Ermittler des Landeskriminalamtes Bayern berichten über Ungereimtheiten in den Angaben des Polizisten. Offenbar wurde viel zu früh in Richtung eines rechtsextremen Täters ermittelt. War es eine Beziehungstat?”
Weiter heißt es: “Die Phantombilder wurden dann auch nach Aussagen einer Nachbarin gefertigt. Allerdings glaubt die Polizei, dass es den Mann mit der auffälligen grünen Schlange in der rechten Szene nicht gibt. Er wäre sonst schon gefunden worden.”
Ich lach’ mich schlapp! “Wir” haben es doch gleich gewusst…
34 stromerhannes // Jan 9, 2009 at 18:05
Der Seehofersolte sich daran erinnern:
http://www.youtube.com/watch?v=1BtjbGzf11A&feature=related
Eine Anti- Rechts- Initiative anzuleiern geht derzeit noch; aber bald könnten die “Rechten” eine Lobby haben, gegen die diePharma-Lobby ein Nichts ist….!
(Wunschenken aus).
st.
35 Adler // Jan 9, 2009 at 21:14
Hat der große CSU-Moralist Seehofer nicht noch ein uneheliches Balg (Entschuldigung: Kind) in Berlin?
Na ja, der große “Kämpfer gegen rechts” ist im Grunde auch nur eine Witzfigur von Besatzer Gnaden…
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