Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Was es nicht alles so gibt – Mauthausen-Gedenkfeier mit Appell gegen Intoleranz (10.05.09)

May 10th, 2009 · Post your comment (25 Comments)

Email This Post Print This Post

Mauthausen / Oberösterreich: Kampf gegen Intoleranz wird heutzutage ja groß geschrieben, allerdings fällt es dabei auf, daß gerade die Kämpfer gegen die Intoleranz es selber mit der Toleranz nicht allzu genau nehmen. Wo es ihnen möglich ist, unterdrücken sie ihnen missliebige Ansichten und Meinungen zu Politik und Zeitgeschichte per Strafrechtsparagraphen, oftmals mit der einzigen Begründung, daß Meinungen die ihnen nicht behagen, ein Verbrechen seien. Ende der Diskussion.

Im früheren KL Mauthausen findet heute wieder einmal das alljährliche Treffen solcher Moral- und Toleranzathleten statt. In einer Meldung der österreichischen Nachrichtenagentur APA heißt es dazu:
„…Die Zeremonie ist heuer dem Widerstand gegen das Nazi-Regime aus religiöser Überzeugung und Motivation gewidmet.
Bei der Gedenkfeier werden sich Repräsentanten von Kirchen und Religionen zusammen mit Vertretern der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen und vom Mauthausen Komitee Österreich mit einem gemeinsamen Appell an Politik und Gesellschaft wenden. Dabei soll die Aufforderung formuliert werden, vehement gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Intoleranz und Diskriminierung aufzutreten. …“

Ein Auftritt, der nicht einer gewissen Komik entbehrt, so hatten sich gerade die Kirchen seinerzeit aufs Beste mit dem NS arrangiert. Heute hingegen bemüht man sich von kirchlicher Seite Verrats- und Sabotagehandlungen einzelner Geistlicher und deren rechtliche Konsequenzen zu jener Zeit, als Akte kirchlichen und religiösen Widerstands hinzustellen. Dies ist definitiv falsch, da es während des Dritten Reiches keinerlei religiöse Verfolgung gab. Wenn einzelne Geistliche oder sonstige überfromme Gemüter dennoch Bekanntschaft mit dem Kadi machen mussten, dann nicht wegen ihrer Religion, sondern weil sie gegen die Gesetze des Staates verstoßen hatten, sei es nun in Gestalt von Sittlichkeitsverbrechen, Korruptionsfällen, Landesverrat oder Sabotage. Selbst den Juden ließ man durchaus ihre religiösen Freiheiten, diese waren ihrne sogar in den soviel gescholtenen Nürnberger Rassegesetzen rechtlich verbrieft worden, wenn man sie dennoch aus dem öffentlichen Leben, dann nicht wegen ihrer Religion, sondern weil man sie als Feinde des deutschen Volkes betrachtete.
Eine Einstellung, die man zwar aus rechtlichen Gründen heutzutage sittlich und moralisch verurteilen muß, die aber mit Hinblick auf das Tun von israelischen Politikern oder ihren Diaspora-Satrapen im Nachhinein allmählich erklärlich wird.

Wie es heißt, soll der verabschiedete Appell dann stellvertretend den anwesenden Ehrengästen Bundespräsident Fischer, Nationalratspräsidentin Prammer, Innenministerin Fekter und ÖGB-Präsident Foglar übergeben werden … die sich diesen dann irgendwo hinstecken.

Ähnlich wie offiziellen Festivitäten zum 8. Mai in Deutschland, so sind Veranstaltungen dieser Art auch in Österreich nur reines Steckenpferd der höheren Politik und einiger bereits verdächtig nach Erde riechender Berufsopfer, während sich die Masse der Österreicher, ebenso wie die der Deutschen längst einen Dreck darum schert, welche Appelle von irgendwelchen Berufskriegsopfern und ihrer Lobbyisten in welchem KZ auch immer verabschiedet werden.

Kann man es ihnen verdenken, daß sie wegsehen? Keineswegs, denn schauten sie hin, könnten sie möglicherweise Hitler verstehen. –
Daher, ein Sonntags-Hoch auf alle Weggucker.

Siehe auch
APA 10.05.09

Mauthausen und der achte Kreuzzug – Altermedia 20.02.09



Tags: Allgemeines

25 responses so far ↓

  • 1 Rittmeister // May 10, 2009 at 7:04

    Tiroler Tageszeitung vom 9.5.2009 – Kein Zimmer für Juden in Serfaus-Hotel Sonnenhof.

    In einer E-Mail teilte das Haus mit, daß keine Ferienwohnung wegen “schlechter Erfahrungen” an Juden vermietet werde.

    Bürgermeister Georg Mangott ist der Meinung, es stehe jedem Touristiker frei, wen er aufnehme.

    Jüdische Kultusgemeine Wien – jetzt ist aber Feuer am Dach!!

  • 2 Rittmeister // May 10, 2009 at 7:06

    Schlage daher vor, die Gedenkfeier in Mauthausen s o f o r t abzusagen und nach Tirol zu fahren!

  • 3 Tand und Schande // May 10, 2009 at 7:41

    Verglichen mit den stillosen Schachtelbauten, die man später hinzugefügt hat, war Mauthausen architektonisch und von der Solidität der Bauten her wohl einzigartig.

  • 4 werner stauffacher // May 10, 2009 at 7:55

    Wer will schon eine JUDENHERBERGE betreiben !

  • 5 Ralf // May 10, 2009 at 8:49

    Mauthausen ? Da war doch noch etwas !
    Ahh,da ist es.

    http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2005/05/17/a0110

    Schluchz.

  • 6 Ralf // May 10, 2009 at 9:04

    “….da es während des Dritten Reiches keinerlei religiöse Verfolgung gab….”

    Nicht nur das,die 30er Jahre waren die Zeit der meisten Kirchenneubauten,wie ich auch in meiner Gegend feststellen durfte.

    Pöser Hitler.Pöse Nazis.

  • 7 Ralf // May 10, 2009 at 9:30

    Nachtrag zu 5

    Marcos war nicht nur niemals in einem KZ gewesen,sondern er war FREIWILLIG im bösen Naziland,weil die deutsche Regierung besser bezahlte.

    Jaja,die freiwilligen “Zwangsarbeiter” hatten schon ein schweres Los zu erdulden.

  • 8 Fra Diabolo // May 10, 2009 at 10:46

    Leugnen ist zwecklos, da offenkundig: Die Höllen von Dachau und Mauthausen

    Augenzeugen berichten in Deutsche Volkszeitung – Zentralorgan der Kommunistischen Partei Deutschlands Nr. 2, herausgegeben in Berlin, am 14. Juni 1945 auf Seite 2 glaubhaft über ihre Erlebnisse in den Höllen von Dachau und Mauthausen:

    Was man wissen muß,
    um die Faschisten zu hassen

    Nichts darf vergessen werden! Das ist es, was man allen denen sagen muß, die mit Redensarten “Schwamm drüber” oder “Warum darüber reden, es ist ja sowieso vorbei” das vergessen machen wollen, was nie vergessen werden darf: den Hitlerterror. Kürzlich wurden Tausende von Bewohnern Weimars aufgefordert, das grauenhafte Konzentrationslager Buchenwald zu besichtigen. Viele von ihnen hielten die Hände vor die Augen, weil sie die Stätte der Grauens nicht sehen wollten. Nein, wir müssen es sehen, wir müssen es wissen! Zu ungeheuerlich sind diese nackten wahren Tatsachen, als daß auch nur ein Deutscher daran vorüber gehen könnte, zu grauenhaft, als daß sie je vergessen werden könnten.
    Der blutige Terror der letzten 12 Jahre war keine Begleiterscheinung, keine “Übergröße”. Es war der Sinn und Inhalt des Naziregimes. Die Konzentrationslager gehörten genau so zur Kriegsvorbereitung wie die Waffenfabriken und die Propagandalügen. Hier litten und starben Zehntausende und Hunderttausende. Wer waren sie? Es waren Millionen Ausländer. Es waren Hundertausende deutsche Männer und Frauen, Sozialdemokraten und Kommunisten, Priester und Gelehrte, Arbeiter und Professoren; es waren alle die jenigen, die Hitler und den Krieg haßten; es waren die, die für den Frieden kämpften und unser Volk vor den grauenhaften Leiden der letzten Jahre bewahren wollten.
    Ihre Stimme muß gehört werden. Die Wahrheit über die nazistischen Konzentrationslager müssen wir wissen – jeder Deutsche, unser ganzes Volk, auf daß wir alle nur geeint und geschlossen mit eisernem Willen die Überreste des Hitler-Regimes und der Hitler-Partei liquidieren, damit dieser Pest für immer der Boden entzogen wird!
    Die nachstehenden Berichte aus deutschen Konzentrationslagern entstammen der Feder früherer politischer Gefangener, die nun nach dem Sturz des verhaßten Regimes ihre Freiheit wiedererlangten.

    Ehemalige Häftlinge berichten:

    … aus der Hölle von Dachau

    Die Einlieferung
    In Gruppen kamen wir ins K.L. Dachau. Zur Begrüßung wurde auf dem Appellplatz ein Holzbock aufgestellt, die Verhafteten wurden, an den Füßen mit Ketten gefesselt, über den Bock gelegt und erhielten 25 Stockhiebe auf Gesäß und Rücken.
    Anschließend mußten wir von 9 bis 14 Uhr strammstehen und in die Sonne blicken. Wenn sich einer rührte, wurde er mit dem Gewehrkoben niedergeschlagen.
    Um 14 Uhr wurden wir vom ersten Schutzhaftlagerführer, SS-Sturmbannführer Piorkowsky, unter stärkster Bewachung in den Kommandanturarrest abgeführt.
    Durch eine schwere Eisentür traten wir in den großen Arresthof. Folterböcke, Folterpfähle und die blutgierigen Wolfshunde vom K.L. Dachau kündeten unheildrohend unsere Zukunft an. In diesem Hof übernahm uns der SS-Folterknecht Oberscharführer Roggelsberger.
    Um uns die nationalsozialistische Hymne rasch und richtig einzuüben, wurde neben einem Bock ein Grammephon aufgestellt; die Häftlinge wurden über die Böcke gelegt und so lange von zwei SS-Männern mit Ochsenziemern geschlagen, bis die Grammephonplatte mit dem Horst-Wessel-Lied abgelaufen war.
    Anschließend kamen wir in Dunkelzellen. Es sind das vollkommen finstere Räume, 2 x 1 Meter, ohne jedes Inventar. Jeden dritten Tag bekamen wir Suppe und den dritten Teil eines Kommißbrotes. Jede Nacht wurden wir geschlagen und gemartert. In den ersten Tagen erlag der Staatspolizei-Abteilungsleiter Ackermann aus Salzburg den Mißhandlungen. Als er tot war, wurde er aufgehängt, um einen Selbstmord vorzutäuschen. Mir zerschlug SS-Oberscharführer Roggenberger mit dem Pistolenknauf den rechten Oberkiefer und fünf Zähne. Die Überlebenden werden diese 29 Tage nie in ihrem Leben vergessen können.

    Kiesgrube
    Sie war 8 Meter tief, mit 1 ½ Meter Grundwasser. Auf Brettern mußte der Kies im Laufschritt in Schubkarren zur Betonmischmaschine hochgebracht werden. Oben rund um die Kiesgrube standen SS-Posten, Gewehr im Anschlag. Jedesmal, wenn ein Häftling mit einer Schubkarre hochkam, wurde er mit Fußtritten bearbeitet, und nicht selten kam es vor, daß Häftlinge samt Karren in die Tiefe gestürzt wurden. Der Vizekanzler Baar von Baarenfels zum Beispiel wurde dreimal an einem Nachmittag samt seinem Schubkarren in die Grube geworfen. Aus Verzweifelung wollte er in der folgenden Nacht Selbstmord begehen. Er stürzte sich aus dem dritten Stock, wo sein Schlafsaal lag , auf den Hof und blieb mit einer schweren Schädelverletzung bis zum Wecken liegen. Wegen “Selbstverstümmelung” wurde er in schwerverletzem Zustand über den Bock gelegt und mit 25 Stockhieben “bestraft”.
    Zum Zeitvertreib und zu ihrer allgemeinen Belustigung ließen die Posten öfters Häftlinge durch “eigenes Verschulden” in die Mischmaschine rutschen. Die Opfer wurden bei lebendigem Leibe in der Mischtrommel zu blutigem Brei zermalmt.

    Das Brunnenlaufen
    Sehr gefürchtet unter den Häftlingen war das sogenannte Brunnenlaufen. Der als Opfer ausersehene Häftling mußte solange um den Rand eines aufgelassenen Brunnenschachtes herumlaufen und dabei mit einem Stock auf die Mitte des Brunnenschachtes zeigen, bis er schwindlig wurde und – von der Tiefe des Brunnens angezogen – kopfüber in den Schacht fiel. Die in den Brunnenschacht gestürzten Häftlinge blieben auf dem Grunde liegen. Nicht jeder war sofort tot.

    Das Waldkommando
    Aus den Juden wurde täglich ein neues Waldkommando zusammengestellt, “um Reisig aus dem Wald zu holen”. Im Wald wurden sie einfach zusammengeschossen. Die Einschußöffnungen waren stets vorn am Bauch. Manche SS-Posten steckten den noch lebenden Juden in die Einschußöffnung Reisigzweige. Wir sahen von unserem Arbeitsplatz aus diese Erschießungen mit an.

    Die Straßenwalze
    Vor einer 10-Tonnen-Straßenwalze wurden 120 Juden an Drahtseile gespannt und in die Nähe des elektrisch geladenen Drahtverhaus getrieben. Ein Verbindungskabel, das die SS-Posten von der Straßenwalze zur Hochspannungsleitung warfen, verrichtete “ganze Arbeit”.

    Die “Spucktour”
    Gruppenweise mußten die Juden niederknien und kriechend den betonierten Appellplatz ablecken. Auf ihrem Rücken stolzierte der zweite Schutzhaftlagerführer, Hauptsturmführer Grünewald, und spuckte immer vor die Häftlinge, so daß sie dauernd seinen Speichel auflecken mußten.
    Die “Spucktour” wurde auch mit den Brüdern von Hohenburg veranstaltet. Vor angetretener Mannschaft mußten sie sich dann gegenseitig in den Mund spucken. Ein anderes Mal mußten beide mit Schubkarren die Latrine entleeren. Dabei wurden sie mit dem Karren in die Jauchegrube gestoßen., und es gelang ihnen nur mit Mühe, lebend aus dem Morast herauszukommen.

    … aus der Hölle von Mauthausen

    Mordhausen
    In der Nähe der Fürst Starhembergschen Steinbrüche mußten wir das erste österreichische Konzentrationslager aufbauen. Mauthausen bei Linz war von Anfang an die Hölle aller Konzentrationslager und wurde in den ersten Monaten schon in “Mordhausen” umgetauft.

    Mauthausen war auch das erste Konzentrationslager, wo Kriegsgefangene interniert wurden. Anfangs waren es Polen, später Spanier (Angehörige der republikanischen Legion, die bei Dünkirchen gefangengenommen worden waren), Serben und seit Herbst 1941 Russen.Genau so planmäßig wie in Dachau die Juden ausgerottet wurden, so wurden in Mauthausen seit April 1940 die Kriegsgefangenen systematisch ermordet. Sie mußten immer in Sechsergruppen nackt antreten und wurden dann von hinten erschossen. Bis zum Herbst 1942 wurden auf diese Art allein 30000 polnische und 5000 spanische Kriegsgefangene ermordet.

    Gaszellen
    Überdies wurden im Herbst 1941 im Konzentrationslager Mauthausen unterirdische Gaszellen – mit den neuesten Errungenschaften der Technik – erbaut.und dort die Wirkung der neuesten Kampfstoffe an Häftlingen und Kriegsgefangenen erprobt.
    Allein durch Unfälle bei der Arbeit im Steinbruch, sowie durch Hunger, Typhus und Ruhr hatten wir in den Monaten Januar, Februar, März 1940 durchschnittlich 73 Tote täglich bei einem – immer wieder aufgefüllten – Lagerbestand von rund 2500 Häftlingen. Zur Verbrennung der Leichen genügte das Krematorium in Steyr nicht mehr. Schließlich, als in den Baracken schon Hunderte von Toten lagen, die die Ratten bis zur vollkommenen Unkenntlichkeit zerfraßen, ließ der Lagerkommandant, Sturmbannführer Ziereis, in größter Eile eine Verbrennungsanstalt im Lager selbst bauen. Fünf Meter tief in die Erde eingebaut, mit elektrischer und Ölfeuerung und einer Verbrennungsdauer von sieben Minuten, ist sie wohl eine der modernsten der Jetztzeit.

    Feuerwehr
    Jedesmal, wenn SS-Scharführer Korschitzki Diensthabender war, ließ er nachts die Häftlingsfeuerwehr alarmieren. Die Motorstpritze wurde auf dem Appellpaltz aufgefahren, und die Mannschaft stellte sich wie befohlen auf. Willkürlich griff er sich einen Häftling heraus, dieser mußte sich ausziehen; das Strahlrohr wurde ihm in den After gesteckt, und sechs Atmosphären Druck wurden in den Schlauch gejagt. Wenn der Häftling zerplatzt war, wurden die Überreste in den Kanal geschwemmt.

    Goldzähne
    Ein SS-Scharführer, dessen Name mir leider entfallen ist, kam auf die Idee, den Häftlingen die Goldkronen und Gebisse herauszureißen. Jeder Häftling, der Goldzähne oder Goldkronen im Munde hatte, wurde von ihm in eine Baracke gezerrt und erschlagen; dann entfernte er mit einer Kombi-Zange die Goldkronen. Hunderte von Häftlingen mußten aus diese Art ihr Leben lassen. Wer rechtzeitig den Grund für die Morde in der Baracke erfuhr, brach sich selbst die Goldzähne oder –kronen aus, um so sein Leben zu retten.

    Sonderurlaub
    Bei Beginn des Frankreichfeldzuges kam eine allgemeine Urlaubssperre auch für die SS-Wachmannschaften. Da es aber für jede Vereitelung eines Fluchtversuchs drei Tage Sonderurlaub gab, erschossen die SS-Posten kurzerhand die Häftlinge , meldeten “vereitelten Fluchtversuch” und beantragten Sonderurlaub.

    Kriegsverbrecher Nipgen
    SS-Scharführer Nipgen – genannt der Boxer, weil er viele Häftlinge zu Tode boxte – ersann ein neues fürchterliches Verfahren. Der Häftling mußte sich entkleiden und wurde dann – mit Brettern beschwert – auf den Rücken gelegt. Nipgen nahm einen großen Marmeladeneimer ohne Boden, stellte ihn auf den Bauch des Häftlings, warf eine Ratte in den Eimer und deckte den Eimer mit einem Brett zu. Die Ratte hatte keinen anderen Ausweg, als sich durch den Körper des Häftlings durchzubeißen.

  • 9 borger // May 10, 2009 at 14:39

    Die Straßenwalze
    Vor einer 10-Tonnen-Straßenwalze wurden 120 Juden an Drahtseile gespannt und in die Nähe des elektrisch geladenen Drahtverhaus getrieben. Ein Verbindungskabel, das die SS-Posten von der Straßenwalze zur Hochspannungsleitung warfen, verrichtete “ganze Arbeit”.

    Schöne Geschichte, die sollte unbedingt in einem Modellversuch nachgestellt werden. Gummiradwalzen gab es damals noch nicht. Und der Anschluss einer Walze mit Stahlrädern an eine Hochspannungsleitung dürfte durch die Erdung zum sofortigen Kurzschluss führen – so hätte bei den Juden gar kein Strom mehr ankommen können. Hätte man Juden mittels einer Walze umbringen wollen, man hätte sie vermutlich einfach plattgewalzt. Nur, dann hätten sich auch entsprechend plattgewalzte Leichen finden lassen müssen. Der Verdacht der Volksverhetzung gegen die Erfinder dieser Geschichte scheint mir nicht ganz unbegründet – aber solange es gegen Deutsche geht, darf ja nach Herzenslust gehetzt werden.

  • 10 Karl // May 10, 2009 at 15:05

    http://www.alpen-donau.info/WP/2009/05/lagerfeier-in-ebensee-%E2%80%93-maschinengewehre-und-%E2%80%9Eneonazis%E2%80%9C/#more-533

  • 11 Freibeuter // May 10, 2009 at 16:08

    @Fra Diavolo :

    Fein aufgesagt.
    Und jetzt noch bitte ein paar Berichte aus den kommunistischen GULAG-Höllen von Workuta und dem polnischen Konzentrationslager für Deutsche in Lamsdorf und wir sind zufrieden mit Ihnen…..

    Offenkundig und nicht zu leugnen….nicht das Sie meinen, sie hätten auf derlei Floskeln ein Monopol….

  • 12 Gebrüder Grimm // May 10, 2009 at 16:26

    @Fra Diabolo 8

    Wir sind beeindruckt ob der phantasievollen Schilderungen ihres Kommentares.
    Schade,daß wir so früh das Zeitliche segneten,aus diesen Anekdoten hätten wir den Stoff für einen weiteren Band Marchen schöpfen können.

  • 13 Gebrüder Grimm // May 10, 2009 at 18:01

    @Freibeuter

    Das polnische Nachkriegs KZ Lamsdorf

    6.488 Deutsche wurden dort umgebracht: erschossen, erhängt, verbrannt, in Fässern zu Tode gerollt!

    http://www.zdf.de/ZDFde/img/64/0,1886,2016448,00.jpg
    KZ Lamsdorf

    Die Zeitschrift “ZIy” (Böse) war herausgegeben durch Herrn Jerzy Urban, früherer Presse-Sprecher der VRP (= Volksrepublik Polen),
    und verantwortlicher Redakteur war seine Frau. Vor paar Wochen wurde die Zeitschrift durch Warschau praktisch verboten.

    Der Autor des Interviews mit dem Stellvertreter des Kommandanten von Lamsdorf, Ignac SzypuIa, ist der bekannte Schriftsteller Janusz Rudnicki.

    Der Kommandant von Lamsdorf, Czeslaw Geborski, wohnt in der Nähe der Staatsanwaltschaft in Kattowitz und bleibt weiterhin unbehelligt von Justitia.
    Wie lange wird sich die Regierung in Warschau mit dem EU-Beitritt befassen, ohne Stellung zu beziehen gegenüber solch einem ungeheuerlichen Verbrechen?

    http://www.zdf.de/ZDFde/img/70/0,1886,2016454,00.jpg
    Die Bestie von Lamsdorf: Czeslaw Geborski

    Das Dorf Lamsdorf liegt 30 km südwestlich von Oppeln. In den Jahren 1870-1871, in der Zeit des preußisch-französischen Krieges, entstand hier
    das Gefangenen-Lager. Während des Zweiten Weltkrieges befand sich hier einer der größten Lager-Komplexe für Gefangene der Wehrmacht.

    Man schätzt, dass durch das Lager gingen ca. 380 000 Gefangene, davon etwa 200 000 russische.
    Den Tod von über 42 000 Menschen symbolisiert das Denkmal der Martyrologie von Kriegsgefangenen in Lamsdorf.

    Am 18. Juni 1945 erging eine vertrauliche damals Anordnung des Wojewoden für Schles.-Dombrowa
    in Sachen Polonisierung von Oppelner Schlesiern. Ein Fragment des Original-Textes:

    “Bedingungslose Entfernung der Deutschen aus ihrem landwirtschaftlichen Besitz und sie hinter die Oder-Neiße schicken oder sie mit ganzen Familien
    an einem abgesonderten Ort ansiedeln, wenn Siedler und Repatrianten kommen, die auf diesen Gehöften angesiedelt werden sollen.”

    Diese Anordnung unterschrieb Wojewoda, Divisions-General Alexander Zawadzki.

    Und so lief das ab, ein damaliger Scherge (Stellvertreter des Kommandanten von Lamsdorf, Ignac SzypuIa) packte aus:

    …”Von Bielic. Wir sind angefahren mit LKW im Morgengrauen. Das Militär umzingelte das Dorf und wir, die Miliz, und die Sicherheitspolizei
    zogen sie aus den Häusern. Alles, was deutsch ist, in 5 Minuten raus.Sachen auf sich und auf die Weide, mit dem Vieh! Wussten nicht wozu,
    wussten nicht wohin, wie das wohin?! Raus aus Polen! Nach Deutschland! Nach Hause!
    Mit kleiner Haltestelle für eine Übergangs-Ruhepause, in Lamsdorf. Beim “Herrn Ignac”.

    Manche kamen aus dem Haus barfuß, direkt aus dem Bett, manche mit schlafenden Kindern auf dem Arm.
    Manche wollten uns narren, probierten polnisch zu sprechen, nix da, an den verlausten Kopf und raus aus der Bude.
    Jetzt sind sie Polen!?

    Mit der Hand Kopfschläge oder mit dem Kolben und auf den Weg.

    Haj-li Haj-lo, Haj-la, Hitler-Lieder befahlen wir ihnen zu singen.
    Unterwegs auch in die Schnauze (w drodze -tez wpierdol).

    Heiß war es, schleppten sich, da prügelten wir. Alte mussten gestützt werden, von den Jungen.
    Damit sie das Tempo mithalten konnten. … zusammen waren es an die 30 Dörfer
    … sie gingen nach Lamsdorf wie die Ameisen unter unseren schweren polnischen Stiefeln.

    “Arbeits-Lager in Lamsdorf”, so war die Uberschrift über dem Eingangstor. Jetzt werdet ihr sehen…

    Im Lager hinter dem Tor wartete auf sie die “Gerechtigkeit”. Wartete auf sie unser Chef, Czeslaw Geborski, 20 Jahre alt, so wie wir.

    Gleich 1945 nach der Befreiung trat er in die MO (Bürgeriniliz) ein, um in Schlesien die Deutschen auszurotten.
    Jung war er und schon Feldwebel.
    Die “Gerechtigkeit” ließ sie vor der Baracke stehen und warten auf die Registrierung, es konnte auch mal den ganzen Tag sein.

    Die Registrierung haben wir angefangen mit einer gründlichen Durchsuchung. Wir nahmen alles. Eine versteckte ihren Ring in den Haaren,
    wir schnitten sie ab. Wir nahmen und prügelten. Mit Kolben, Händen, Füßen. Alte, Junge, Frauen. Alles, was sich bewegte, außer Kindern.
    Zum “Guten Morgen”, psychologisch, wie der Czesiek Geborski sagte, damit man den Gehorsam in ihnen zupflügt.

    Ich erinnere mich, wie wir solchen sechs Helme auf die Köpfe setzten und prügelten drauflos so lange, bis Blut über die Augen floss.
    Die hatten trotzdem noch Glück.

    Einmal erblickten wir einen mit einem Bart, der kam gar nicht in die Baracke zur Registrierung, Judas. Johann hieß er, Johann L.
    Wir zogen ihn am Bart in die Werkstatt und dort schraubten wir ihm den Bart in den Schraubstock und zündeten den Bart an,
    damit er aussieht wie ein Bettler. Er schrie, dass er Kinder hat. Die Reste vom Bart schnitten wir mit dem Messer ab, mit der Haut!

    Mit Zangen rissen wir ihm die Fingernägel aus, einen nach dem anderen.
    Dann steckten wir ihm eine Schulter in den Schraubstock und brachen sie.
    Mit der anderen dasselbe.

    Dann haben wir angefangen, ihm mit Schlüsseln auf den Kopf zu klopfen, puk, puk, ist da wer?
    Und dann hämmerten wir auf den Schädel, es gluckste, Knochen krachten…

    Geteilt haben wir die Baracken so:

    Für Männer, für Frauen, Frauen mit Kindern und Frauen, die arbeiten konnten. Und Ruhe. Keiner kennt den anderen.
    Sollte irgendein Mann zu seiner Frau ein Wort sagen oder eine Frau zu ihrem Mann oder Kind sagen, Prügel.
    25 Schläge.

    Einmal sah eine Frau ihren Mann, lief zu ihm, was haben wir gemacht.
    Drei Tage in der Sonne ohne Essen und Trinken. Sie hielten sich an den Händen und lagen.
    Es gab kein Mitleid.

    Von der Erde in die Krankenstube, von der Stube unter die Erde!

    Einer hat mich mal gebeten, ich möchte ihn doch nicht töten, sondern erst nächsten Morgen,
    er möchte gern noch seine Frau sehen, er hat sie nicht gesehen!

    Meine Nummer 14 am Tag der Feuersbrunst, aber ich komme noch darauf.

    Der Tagesablauf sah so aus: Um 6 Uhr wecken, aufstehen und auf den Platz. Laufen – fallen – kriechen – laufen.
    Alt nicht alt. Krank nicht krank, “Morgengymnastik” auf polnisch.
    Kommando und abzählen auf polnisch, von eins bis wie viele es waren.

    Wer nicht konnte, wer falsche Zahl zahlte, Prügel, alt oder krank. Mit Knüppeln, Füßen, Händen. Wir prügelten so lange, bis….
    Wer krepierte, der krepierte. Schuhe runter und ins Loch mit dem Aas.
    Manchmal, zum Zeitvertreib, befahlen wir einigen, auf die Bäume zu klettern bis in die Wipfel.
    Andere wiederum mussten die Bäume absägen. Sie sind runtergefallen wie Birnen.

    Gemborski hat mal einem befohlen, auf den Baum zu klettern und schreien, ich bin ein Affe!
    Und wir haben geschossen, bis er runterfiel!
    Schuhe runter und ins Loch, ob er lebte oder nicht, seine Sache.
    Dann Appell, Einteilung in Arbeitsgruppen im Lager und außerhalb.
    Um 12 Uhr Ruhepause, dann wieder Arbeit, am Abend, um 20 Uhr Ruhe.

    Ich sage Prügel, aber solche Prügel muss man sehen! …
    Wir droschen, wie das Korn auf der Tenne. Haut und Fleischfetzen hingen in Streifen.
    Sie lagen in der Krankenstube und waren am Krepieren. In den Wunden tummelten sich Klumpen von Fliegen.
    Eins sage ich dazu, dass keiner von uns sie vergewaltigt hat.
    Der Tod war für sie die Erlösung. Sie starben an Blutvergiftung.

    Wir hatten keine Pferde, da haben wir vor den Pflug und die Egge Männer vorgespannt.
    Vor den Pflug 12, vor die Egge 8 bis 12, es kam darauf an, wie stark sie waren.
    Es kam vor, daß auch Frauen ziehen mussten.

    Wir hatten keine Autos, da spannten wir sie auch vor einen Wagen oder Anhänger, um Proviant zu holen,
    z.B. oder vor eine Kutsche, um mit dem Kommandanten spazieren zu fahren.

    Wie richtige polnische Herren!

    Fünfzehnten September spannten wir vor den Wagen 16 Mann, denn wir mussten schweres Gerät ins Dorf bringen.
    Wir prügelten sie mit Stöcken, was das Zeug hielt, sie schafften es.
    Auf dem Rückweg, im Wald, haben wir etwas herum geschossen.
    Die Hälfte von ihnen (Männern) haben wir mit Schüssen zum Teich getrieben und ersoffen.
    Sechs davon haben uns zum Lager gezogen.
    Drei davon haben vor Schreck die Sprache verloren, einer hat sich selbst erhängt.

    Wir schossen auf die Leute in den Bäumen, wie auf Affen, schossen in die Leute wie auf Fliegen.
    Einmal sind zu viele Weiber in die Latrine rein gegangen, ich schoss eine ganze Serie in sie hinein.

    Manche bekamen in den Bauch, andere in die Brust. Die Kugeln trafen wie das blinde Los.

    Stöhnten, jammerten, röchelten. Ins Loch damit! Damit keine Spur bleibt, unter die Erde.
    Sie bogen und krümmten sich in der Erde, wie große Würmer, wir schütteten sie mit Sand zu.

    “Herr Ignac” kannte kein Mitleid. Aber jeder kannte “Herrn Ignac”.
    Höchstens, dass nicht, da prügelte ich, oder ich gab Befehl zum Prügeln.

    Zwei junge Hurensöhne gingen an mir vorbei, so an die 15 Jahre. Weder “Achtung”, Morgen”, einer musste den anderen prügeln.
    Über einen Hocker und 25 auf den Arsch. Geschont haben sie sich, da habe ich ihnen gezeigt, wie es geht.
    Mit einem dicken Kabel – wir prügelten und töteten.

    Wir haben sie ausgesiedelt aus dieser Erde. Lehrer, Pl Beamte, Kaufleute, Geistliche haben die Vorfahrt gehabt.
    Wir begossen sie mit Seuche, bewarfen sie mit Scheiße, unter die Fingernägel trieben wir ihnen Nägel ein.

    Einem Schuster aus Bielic, 58 Jahre, (1 sprang ich so lange auf dem Rücken herum, bis er krepierte.
    Seinem Kumpel aus demselben Dorf, 65 Jahre, kam das Hirn heraus,
    so habe ich ihm mit in dem Kolben den Schädel zertrümmert.
    Einen erschoss ich, weil er Brillen trug, so ein Intelligent. – –

    Zusammen mit dem Chef, Czeslaw G., haben wir dem Lehrer Wolf aus Bielic mit der Säge sein krankes Bein abgesägt.
    Er schrie sich zu Tode. Wir erschossen eine Frau im 9. Monat schwanger
    - dann auch ihre kleine Tochter, als sie Blumen legte auf das Grab der Mutter.

    Auf dem Lagergelände streunten Tag und Nacht hungernde Kinder. Waisen oder Getrennte von ihren Müttern.
    Bettelten vom Fenster zum Fenster und starben leise.

    Eines Tages gaben wir bekannt, da» wir in der Baracke Milch haben für die Kinder. Sie kamen, wir erschossen sie!!!
    Janek F. war gut, er musste gut sein, denn bis zum Ende war er nicht einer von uns.

    Eine Mutter mit ihrem Baby auf dem Arm bat um Suppe, er schlug zu, direkt aufs Köpfchen.
    Und dann prügelte er die Mutter, sie floh vor ihm mit einer roten Kugel im Arm (blutiges Köpfchen des Kindes).

    Wir klopften ihm anerkennend auf die Schulter, dass er wenn auch nicht einer von uns, so doch wie unser.
    Janek F. tötete zig Babys, gleich zwei auf einmal.
    Er zertrümmerte die Köpfe, indem er sie zusammenschlug.

    Wir verboten für die Toten Kreuze aufzustellen.

    Paar Frauen mit Kindern wollten es doch tun, fielen erschossen gleich auf ihre Männer, Väter und Kinder.
    Wen wir nicht erschlagen haben, der krepierte an Hunger oder Krankheit. An Typhus starben sie wie die Fliegen.
    Läuse fraßen ihnen die Haut so, dass man blanke Rippen sehen konnte.

    So oder so haben wir zu wenig getötet. Czesiek G. wollte wenigstens zehn (10) am Tag.

    Später mehr und mehr, Dörfer mußten schließlich geräumt werden für unsere, aus dem Osten,
    denn sie nächtigen im Bahnhof in Oppeln, aber das habe ich schon geschrieben.

    Am 4. Oktober zündeten wir zusammen mit D. die Baracke Nr. 12 an. Vorher haben wir alle getrunken.

    Da war nicht was zu löschen, aber den Frauen haben wir befohlen, Wasser und Sand zu schöpfen, den Männern das aufs Dach tragen, schütten und löschen.
    Wir schossen, wenn sie runter wollten. Das Dach ist eingebrochen, die Männer fielen rein und verbrannten. Die, die Angst hatten, näherzukommen,
    warfen wir ins Feuer. Die Familienmitglieder flehten uns auf Knien an, es gab kein Mitleid, der Ehemann brannte vor den Augen seiner Frau und umgekehrt.

    Czeslaw 6. gab Befehl zum Schießen, weil angeblich Aufruhr der Gefangenen, weil es brennt,
    und sie wollen fliehen. So fingen wir an zu schießen. Wir haben geschossen alle in alle.

    Wer kann das heute zusammenzählen, paar hundert Getötete könnten es sein. Aus der Nähe, aus der Ferne, wie sie standen oder flohen.
    Jeder von uns hat laut gezählt, wie viele er hat. D., der Vertreter von Czeslaw G. tötete sechsundvierzig, ich verlor die Übersicht.
    Aus der Krankenstube zog ich ein altes Weib heraus und zertrümmerte sie gleich am Graben,
    ich tötete einen Vater von 6 Kindern, denn nach dem Feuer brach er psychisch zusammen.

    Die letzte Leiche an diesem Tag war von mir. Mit einem Schuss in den Hinterkopf erschoss ich den Sanitäter,
    er trug eine Armbinde des Roten Kreuzes, und trug Suppe für ein krankes Kind.
    Herbeigerufen habe ich zwei, damit sie ihn auf einer Trage zum Graben bringen, da bei dem Toten
    das Hirn zu sehen war, befahl ich ihnen, es zu essen. Sie wollten nicht, ich prügelte sie mit dem Kolben.

    Tote und Schwerverwundete haben wir befohlen in Gräben zu werfen und zuschütten.
    Die Erde bewegte sich, man hörte das Röcheln, die Totengräber mussten solange darauf trampeln,
    bis sich die Erde aufhörte zu bewegen und es war still.

    Durchgeführt wurde die Exhumierung der Leichen von Soldaten der Roten Armee. Wir haben befohlen, die aus der Erde herauszuholen,
    die ihre (deutsche) Soldaten dort vergraben haben. Mit bloßen Händen, Männern und Frauen.
    Von den Leichen stank es wie aus der Hölle, verwest waren sie schon so, dass ihre Teile man sogar in den Stiefeln hatte.

    In manchen Gräbern waren die Leichen so verwest, daß, wenn wir jemanden rein warfen,
    der kam aus dieser schleimigen Masse nicht mehr raus.

    Wir vergruben auch solche, die nur ohnmächtig wurden.
    Sie kamen zu sich als man Sand auf sie schüttete. Sie schrien wie irre.
    Totengräber- vergruben sie in so einem Fall im Eil-Tempo.

    Wenn mich heute jemand fragen würde, ob ich diese Schreie höre, da nein, ich höre nicht.
    Für Sünden bereue ich nicht. Amen.

  • 14 made in mauthausen // May 10, 2009 at 20:49

    @ acht

    Schließlich, als in den Baracken schon Hunderte von Toten lagen, die die Ratten bis zur vollkommenen Unkenntlichkeit zerfraßen, ließ der Lagerkommandant, Sturmbannführer Ziereis, in größter Eile eine Verbrennungsanstalt im Lager selbst bauen. Fünf Meter tief in die Erde eingebaut, mit elektrischer und Ölfeuerung und einer Verbrennungsdauer von sieben Minuten, ist sie wohl eine der modernsten der Jetztzeit.

    Alle Achtung! Während die Auschwitz-Flüchtlinge Wetzler und Vrba 1944 berichteten, daß im Krematorium eine Leiche in 90 Minuten vollständig eingeäschert wird, was auch im US-WRB-Bericht veröffentlicht wurde, muß die deutsche Erfinder- und Technikerzunft in wenigen Monaten ungeheure Fortschritte gemacht haben. Nur so ist das Wunderkrematorium von Mauthausen mit seiner Blitz-Einäscherung von nur 7 Minuten erklärlich.

  • 15 Miraculi // May 11, 2009 at 6:39

    Zitat: Fra Diabolo (9): “Gaszellen … – mit den neuesten Errungenschaften der Technik – erbaut”

    Es darf herzlichst gelacht werden http://www.scrapbookpages.com/Mauthausen/MauthausenPhotos/GasChamber/HeatPipes02.jpg … über (scheinbar!) stümperhaften deutschen Ingenieure, welche in der heute so bezeichneten “Gaskammer” in Mauthausen die Heizung eines Duschraums direkt UNTER die Decke montiert haben sollen! (zum. lt. der dortigen “Gedenkstättenleitung”.)
    In Wahrheit waren es die russischen Besatzer Österreichs, welche hier einen Kühlraum einrichteten und die dazu benötigte Anlage (”Kälte fällt bekanntlich nach unten”) installiert haben. (… in dem bis zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits eine bis heute so bez. “Gaskammer” installiert worden sein soll.) Jenen Russen ist offensichtlich nicht aufgefallen -oder es hat sie auch nicht gestört (wenn es überhaupt der Wahrheit entspricht)- das sie darin bereits eine Anlage zum Duschen vorfanden, um die sie offensichtlich ihre gesamte “Kühl-Konstruktion” herum gebaut haben bzw. mussten.

    Bezogen auf diese offensichtlich völlig vertrottelten deutschen Ingenieure, welches dieses “Wunderwerk von Heiztechnik” in einer Dusche konstruiert und installiert haben sollen, käme wohl selbst manch PISA-Versager von alleine darauf, das eine Heizung (”Wärme steigt nach oben”) unter der Zimmerdecke KEINE Funktion haben kann und dadurch natürlich auch keinen Sinn macht. Etwas mehr Grips unter der Mütze sollte allerdings für die Erkenntnis vorhanden sein, daß sich das Entwesungsmittel “Zyklon-B” UNTER 26 Grad Raum-Temperatur eigentlich NICHT von seinem Trägermaterial lösen kann (dies ist sogar Wikiblödia bekannt). Eine Kühleinrichtung in einer “Gaskammer” wäre also völlig kontraproduktiv zu dem bis dato darüber kolportierten wäre.

    Das Schild (ein mutmaßlichen Vergasungsopfer!) im Hintergrund vergrößert: http://www.scrapbookpages.com/Mauthausen/MauthausenPhotos/GasChamber/LudwigHaider.jpg

    ….

  • 16 Miraculi // May 11, 2009 at 6:39

    ….

    Selbst die nachfolgende (englische!) Seite ist sich nicht schlüssig, ob es sich bei dieser Konstruktion in der “Gaskammer” um eine Heizung oder doch um eine Kühlung handelt: “Heating OR cooling pipes on wall of gas chamber” http://www.scrapbookpages.com/Mauthausen/Gas%20Chamber/GasChamberDetails.html Der Autor legt das obige Bild aber als Heizung (= Heat-Pipes) bei sich ab – welch Geistesblitz! Tja, was so ein “HC-Glaube” nicht alles im Kopf auslösen kann. Genauer: wie manch eigentlich intelligenter Mensch, sich durch den HC zum völlig degenerierten Deppen degradiert, dem scheinbar noch nicht einmal die einfachsten physikalischen Gesetzmäßigkeiten bekannt sind!

    Wer kennt Sie nicht: “Die “Gaskammer” im KL Mauthausen – Der Fall Emil Lachout” http://www.vho.org/VffG/2003/3/Heyne422-435.html

    Nochmals zu Fra Diabolo (9) “Gaszellen … in größter Eile eine Verbrennungsanstalt im Lager selbst bauen. Fünf Meter tief in die Erde eingebaut, mit elektrischer und Ölfeuerung und einer Verbrennungsdauer von sieben Minuten, ist sie wohl eine der modernsten der Jetztzeit.”
    Selbst die modernsten Krematorien dieser Welt haben Mühe EINEN Körper in weniger als 70 (!) Minuten zu kremieren. (einfach mal im Netz nach “Krematorium” und “Kapazität” gurgeln.)

    Den Rest auch nur im Ansatz zu kommentieren, erspare ich mir auf Grund meiner guten Kinderstube.

  • 17 Miraculi // May 11, 2009 at 7:20

    Bevor ich es vergesse, noch einmal kurz einen Blick zurück ins heutige “KL Mauthausen” … und der genialen und bis heute unübertroffenen “deutschen” Ingenieurskunst, welche Krematoriumsöfen entwickelt haben, die OHNE einen Kamin funktioniert haben (wie erinnern uns: “Wärme steigt nach oben”): http://www.scrapbookpages.com/Mauthausen/Gas%20Chamber/Crematorium.html (eigentlich kein Wunder, war doch AUCH das Krematorium im heutigen “KL Dachau” OHNE jeglichen Kamin-Anschluss voll funktionsfähig: http://www.scrapbookpages.com/DachauScrapbook/Photos2001/DachauC059.jpg ).

    Nur mit solch “genialen Konstruktionen” und einem speziell extra dafür entwickelten (allerdings bis heute unsichtbaren) “Wunder-Brennstoff” war man damals bereits fähig, eine Leiche in etwa 7 Minuten komplett einzuäschern. Manch Quelle ist sogar heute noch davon überzeugt, das “die NAZIs” sogar mehrere Leichen (in einer! Muffe bzw. Retorte) OHNE jeglichen Zeitverlust gleichzeitig (!) einäschern konnte.
    Mit Entschlüsselung dieses Geheimnisses wäre man sogleich in der Lage, 20 oder mehr Liter Wasser in der selben Zeit auf einer Herdplatte zum kochen zu bringen, wie 10 Liter Wasser dafür benötigen. Leider wurden bis heute jegliche Unterlagen darüber (noch) nicht aufgefunden und deshalb konnte dieses technisch geniale Wunderwerk auch noch nicht ausreichend erforscht werden. Bedauerlicherweise wird es deshalb aber auch weiterhin (fast) doppelt so lange dauern zwei Leichen gleichzeitig zu kremieren als eine einzelne.

  • 18 HC-Gläubiger // May 11, 2009 at 8:27

    @Miraculi

    Seien Sie ein wenig kreativer.
    Nazis waren Übermenschen,das personifizierte Böse,Jünger Satans etc.
    Natürgesetze galten da nicht,dafür sorgte Satan für die Seinen persönlich.
    So wie Gott sich über Naturgesetze hinwegsetzen kann,wie hier ein Kommentator einmal in einem anderen Strang schrieb,so können Lokis Jünger,sprich Nazis,das auch.

    Haben Sie ein wenig mehr Vertrauen in die offizielle Geschichtsschreibung,sozusagen Gottvertrauen,man wird uns doch nicht belügen,warum auch.
    Außerdem drohen für Zweifler hohe Haftstrafen,siehe Mahler und Stolz.

    Und jetzt noch mal das Ganze von vorn.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gaskammern_und_Krematorien_der_Konzentrationslager_Auschwitz#Gesamte_Kapazit.C3.A4t_der_Birkenauer_Krematorien_und_Gaskammern

    In einer Grube,welche 2 bis 3 Meter breit und 6 bis acht Meter lang ist,passen tausend Menschen,auch wenn der Grundwasserspiegel 30 cm hoch ist.
    Glauben Sie es einfach.

    http://www.wntube.net/play.php?vid=2172

  • 19 Archivar // May 11, 2009 at 12:45

    Miraculi (17)

    Bevor ich es vergesse, noch einmal kurz einen Blick zurück ins heutige “KL Mauthausen” … und der genialen und bis heute unübertroffenen “deutschen” Ingenieurskunst, welche Krematoriumsöfen entwickelt haben, die OHNE einen Kamin funktioniert haben (wie erinnern uns: “Wärme steigt nach oben”): http://www.scrapbookpages.com/Mauthausen/Gas%20Chamber/Crematorium.html

    Versuch einer natürlichen Erklärung.
    Das im Bild gezeigte „Krematorium“ ist vermutlich ein Topf Doppelmuffel-Einäscherungsofen. Er war 1944 in Auschwitz abgebaut und nach Mauthausen verschickt worden. Nach Kriegsende wurde das „Krematorium“ als Museums-Exponat aufgebaut, erkennbar auch an der den verschiedenen Bodenfliesungen (original Auschwitz-Fliesung vor der Ofenanlage auf kleinerer Mauthausener Raumfliesung). Da die Museums-Attrappe nicht für Einäscherungen vorgesehen war, wurde auch kein Kamin gebraucht.

    Im Zusammenhang mit der drohenden Sowjet¬offensive [...] wurden von den vier Krematorien mit dazugehörigen Gaskam¬mern drei abmontiert. In wenigen Tagen waren an der Stätte der grö߬ten Menschenvernichtung nur noch harmlose Grün¬flächen zu sehen. Die abmontierten Krematorien sind nicht etwa der Vernichtung anheimgefallen, sondern wurden in Einzelteile zerlegt, sorgfältig numeriert, verschickt, und zwar zwei nach Gro߬-Rosen und eine nach Mauthausen.
    Bruno Baum, “Widerstand in Auschwitz – Bericht der internationalen antifaschistischen Lagerleitung”, VVN-Verlag Berlin Potsdam 1949

    Der Zeuge Baum (KPD) hatte als Elektriker von Auschwitz und Mitglied der geheimen Häftlingslagerleitung den besten Einblick ins Geschehen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Baum

  • 20 Tand und Schande // May 11, 2009 at 16:36

    Ich bin immer wieder erstaunt und voller Bewunderung über die stilsichere Eleganz und Gediegenheit, mit der man damals auch rein profane Zweckbauten errichtet hat.

    Der Dreck, den heutige “moderne” Architekten zusammenstümpern wirkt dagegen nur bemitleidenswert armselig.

  • 21 Miraculi // May 12, 2009 at 4:20

    Archivar (19) “Versuch einer natürlichen Erklärung…”
    “Da die Museums-Attrappe nicht für Einäscherungen vorgesehen war, wurde auch kein Kamin gebraucht.”

    Bis zum Tag der Ankunft der Amerikaner hatte das Krematorium im KL-Mauthausen aber offensichtlich noch Asche produziert. Siehe die nachfolgende Aufnahme: http://img.photobucket.com/albums/v637/merlin61/Holo/Mauhausen-amTagderBefreiung.jpg – und der direkte Vergleich zu heute: http://www.scrapbookpages.com/Mauthausen/MauthausenPhotos/GasChamber/TwoOvens.jpg (es gab mW auch nur ein einziges Doppelmuffen-Krematorium in Mauthausen und da das SW-Foto am Tag “der Befreiung” aufgenommen wurde…)

  • 22 Miraculi // May 12, 2009 at 4:20

    Bedauerlicherweise kann man vor lauter Asche (sic!) die Muster der Fliesen davor nicht erkennen. Ich würde nach einem längeren Vergleich jedoch behaupten, das dieses bzw. die Ausführung nicht mit dem heutigen übereinstimmt. Es gleich mMn schon eher dem der “Gaskammer” http://img.photobucket.com/albums/v637/merlin61/Orte/GangimsogenanntenBunkervonDachau.jpg bzw. dem “Bunker” (das Lagergefängnis) http://img.photobucket.com/albums/v637/merlin61/Diverse/MutmaslicheGaskammerinDachau.jpg im KL Dachau, die beide NACH Kriegsende diverse “Veränderungen” erfuhren – und nicht nur deren Fußböden.

    -

    “Im Zusammenhang mit der drohenden Sowjet-Offensive [...] wurden von den vier Krematorien mit dazugehörigen Gaskammern (!) drei abmontiert.”

    Ein Zitat (dazu):
    “In Auschwitz wurde Anfang August 1940 das erste Krematorium fertiggestellt. Es handelte sich um einen (!) Ofen mit zwei Brennkammern. Im Februar 1941 und im Mai 1942 kamen zwei weitere Öfen hinzu.
    In den seit Mitte 1942 in Birkenau erbauten Krematorien gab es in den Krematorien II und III jeweils fünf (!) Öfen mit je drei Brennkammer, in den Krematorien IV und V jeweils einen (!) Ofen mit je acht Brennkammern. Bis Juni 1943 waren im Lager Birkenau vier (!) Krematorien errichtet worden.” (wir halten fest: 4 “Krematorien” allein in Birkenau). “Das Krematorien IV wurde am 7.10.1944 von Häftlingen während eines Aufstands zerstört.”
    Quelle: http://saalbau.com/auschwitz-prozess/tatort-auschwitz/moerderischer-lageralltag/krematoriengaskammern/

  • 23 Miraculi // May 12, 2009 at 4:21

    Die “Gaskammern” in Auschwitz sollen (lt. der dortigen Gedenkstättenleitung) jeweils UNTERHALB (Bild mit “Legende” dazu, s. Verweis vorab) eines Krematoriums eingerichtet und beim Abzug GESPRENGT worden sein. Wie das darüber errichtete Krematorium dabei keinen Schaden erlitten haben soll, ist bis heute allerdings (noch!) ungeklärt. Viellleicht hätten jene sich besser vom (Augen-?)Zeugen Baum (KPD) beraten lassen sollen, der vom “spurlosen” Verschwinden von 3 der 4 Krematorien (es sind wohl die in Birkenau gemeint – s. Zitat vorab.) von “In wenigen Tagen waren … nur noch harmlose Grünflächen zu sehen” fabuliert.

    Interessant ist hierbei nicht nur die Unmöglichkeit, eine komplette Krematoriumsanlage (inkl. Gebäude UND dem Leichen-Keller… tztztz natürlich der “Gaskammer”) SPURLOS verschwinden und in wenigen Tagen bereits (im Sinne des Wortes) “Gras darüber wachsen” zu lassen. Der Grund: die “drohende Sowjet-Offensive”, welche die komplette Demontage dieser beiden Einrichtungen scheinbar zwingend nötig machte. Das wirklich verblüffende an der Aussage -zum. für diesen Zeugen- ist, das mit der Räumung des gesamten Auschwitzer KL-Komplex erst im Oktober / November 1944 begonnen wurde und dieser Mitte Januar 1945 abgeschlossen war.

    Exkurs:
    Zurück blieben im KL-Komplex Auschwitz: Im Stammlager – 1.200 kranke Häftlinge, in Birkenau – 5.800 (kranke) Häftlinge, davon 4.000 Frauen und in Monowitz 600 kranke Häftlinge. Inklusiv aller Kinder und Jugendlicher … von einer Gesamtbelegung -Stand: Anfang April 1944- im gesamten KL-Komplex Auschwitz an 67.000 Internierten.)

    Ich kann mir allerdings auch beim besten (HC-)Willen nicht vorstellen, wie bei einer jährlichen Durschnittstemperatur von annähernd 8 Grad (immerhin Plus) in der Umgebung von Auschwitz UND im tiefsten Winter (!) dort Gras wachsen konnte. (andererseits, waren da ja auch wieder diese “faschistischen Teufel” am Werk. Die haben auch ohne “auserwählt” zu sein, bekanntlich die unmöglichsten Dinge vollbracht!)

    Wir fassen an dieser Stelle kurz zusammen: 3 von 4 Krematorien sollen demontiert worden sein und 1 Krematorium wurde bereits im Oktober 44 beim Aufstand zerstört. D.h. Birkenau verfügte ab Oktober 44 bis zur “Befreiung” (Ende Januar 1945) offensichtlich über KEIN einziges Krematorium mehr. (damit konnten dort natürlich auch keine Leichen mehr kremiert werden, logisch. Allerdings verfügt die Gedenkstätte noch heute über eine umfangreiche “Dokumentation” darüber.)

    Zitat:
    “Bis Juni 1943 waren im Lager Birkenau vier Krematorien errichtet worden mit denen in 24 STUNDEN (!) 4.756 Leichen verbrannt werden konnten (laut Schreiben der Zentralbauleitung des KL Auschwitz). Nach Aussagen (!) der Häftlinge des “Sonderkommandos” sowie den Aufzeichnungen (genauer: nach ausdauernder Folterung!) von Kommandant Rudolf Höß, wurden diese Kapazitäten weit überschritten: es konnten zwischen 7.000 und 8.000 Leichen PRO TAG (!) verbrannt werden.”
    Quelle: “saalbau”-Verweis vorab

  • 24 Miraculi // May 12, 2009 at 4:22

    Das Krematorium (Nachbau, mit Zitat: “ORIGINAL Material” – und ich dachte, dies wäre komplett in Mauthausen bzw. Groß-Rosen gelandet?) im Stammlager Auschwitz (zweite Bild v.u.) http://claude.jungels.lu/auschwitz/auschwitz1.htm – noch besser zu erkennen hier: http://www.spiegel.de/img/0,1020,149583,00.jpg
    Interessant ist hierbei nicht nur die frappierende Ähnlichkeit zu der Konstruktion in Mauthausen zu erkennen, sondern v.a. ein halbrunder (Stahl-?)Aufsatz davor, den ich bisher noch bei keinem anderen Krematorium gesehen habe. Die Klappe auf der rechten Seite -die sich bei der Konstruktion in Mauthausen auf der Vorderseite (!) befindet- dürfte als (von mir vermutetes) “Schauloch” hierbei wohl höchst überflüssig gewesen sein, wenn man damit den Kremierungsfortschritt o.ä. verfolgen wollte. (Oh ich vergaß. Diese “faschistischen Bestien” verfügten ja über einen Röntgenblick a la Superman durch diesen (Stahl-)Behälter hindurch. Na denn..)

    Nachzutragen wäre abschließend nur noch, daß auch ein zwei- oder mehr-Muffel-Ofen eines Krematoriums nur über eine (!) Brennkammer verfügt und das beim regelmäßig zwingend nötigen Austausch der kompletten Schamottsteine, die gesamte Konstruktion bis zu dessen kompletten Instandsetzung NICHT zu gebrauchen war. Von der ebenso regelmäßig notwendigen Abkühlung aller (!) vorhandenen Brennräume eines Ofens von etwa 1.000 (+/- 100) Grad bis zu einer NICHT MEHR gesundheitsgefährdenden Temperaturen für die Bedienmannschaft, zur “Bestückung” neuer Leichen zur Kremierung, geht ebenfalls “einige Zeit” vorbei.
    Das ein Krematorium NICHT raucht und auch NIE Flammen aus dem Kamin schlagen können, ist konstruktionsbedingt. Dies setze ich als Grundwissen darüber jetzt einfach mal voraus. Falls nicht, dürften sich entsprechende Informationen in einem der etwa 1.000 Krematorien in der brD problemlos finden bzw. dort erfragen lassen.

  • 25 Volksdeutscher // May 12, 2009 at 12:30

    Widerstand in Auschwitz
    In Birkenau hatten die Sowjets nach der „Lagerbefreiung“ die Trümmer des gesprengten einzigen Krematoriums von Auschwitz mit seinen ehemals 4 (vier) Doppelmuffelöfen (acht Einäscherungsöfen) untersucht. Nach der Eroberung des KLs Lublin hatten die Sowjets mit den dort im Krematorium vorgefundenen 5 Kori-Verbrennungsöfen eine riesige Massenmordpropaganda in der Weltöffentlichkeit gegen die deutschen Kriegsgegner aufgezogen, u.a. durch die Propagandaschriftsteller der Roten Armee Zeitungen, Simonow, Ehrenburg und Grossmann.
    Im einzigen Auschwitzer Krematorium waren daher schon im Herbst 1944 von den 8 Öfen im Krematorium im Birkenauer Wäldchen 6 Verbrennungsöfen, bzw. 3 Doppelmuffelöfen, abgebaut worden. Diese wurden zur Leichenentsorgung nicht mehr benötigt, da die Fleckfieberseuche durch modernste Entlausungsmethoden (z.B. Siemens-Kurzwellen-Entlausungsanlagen) gebannt worden war und auch die KL-Belegung vor dem Näherrücken der Front in KLs im Reichgebiet abtransportiert wurden.
    Zwei Bausätze der abmontierten Doppelmuffelöfen kamen ins KL Groß-Rosen (bei Breslau, heute Polen) und ein Bausatz ins KL Mauthausen (heute Österreich). Die demontierenden Häftlinge hatten teilweise Halteeisen für die Ofentüren zerschnitten, um mit dieser Sabotage eine Wiederverwendung in Groß-Rosen zu verhindern. (Aus diesen demolierten Bausätzen wurden nach dem Krieg die Öfen im Museum Oswiecim errichtet – ohne die zerschnittenen Querträger und mit falsch öffnenden Türen = die Scharniere sind am Mittelträger angebracht, in Mauthausen aber original an den rechten und linken Außenträgern)
    Die Sowjets ließen mit Zwangsarbeitern den Schutt des gesprengten Krematoriums durchsuchen, fanden die verbogenen Eisenreste des gesprengten letzten Doppelmuffelofens /“Krematoriums“) von Auschwitz, samt einer verbeulten Leichentrage und Schürstangen, und ließen diese für ihre Propagandashow aufrichten und von der Weltöffentlichkeit bestaunen.
    Hier ein Foto dieser sowjetischen Propagandakulisse mit einer britischen Delegation (Frühjahr 1945):
    http://www.vho.org/VffG/1999/1/Image19.jpg
    Weitere Krematorien wurden erst später in der Ostblockpropagandaliteratur erfunden und von den Geheimdienstabteilungen D mit 12, 46 oder 52 Öfen „bewiesen“.
    Auch die Französin VAILLANT-COUTURIER, Auschwitz-Birkenau-Häftling, bezeugte wahrheitsgemäß am Montag, den 28. Januar 1946, am 44 Tag des Internationalen Nürnberger Kriegsverbrecher Tribunals:
    In Auschwitz waren acht Verbrennungsöfen.
    [Der Nürnberger Prozeß: Vierundvierzigster Tag. Montag, den 28. Januar 1946, S. 32. Digitale Bibliothek Band 20: Der Nürnberger Prozeß, S. 6364 (vgl. NP Bd. 6, S. 242)]
    Das Gebäude, welches durch einen Sabotageakt 1944 verbrannt wurde, war kein „Krematorium“ sondern die Großwäscherei mit Kesselhaus und der Heißdampf-Desinfektionsanlage. Nach dem Brand musste die SS nun die schmutzige Wäsche mit LKWs zu einer Dampfwäscherei nach Bielitz transportieren. Die Mitglieder der Führung der internationalen Lager-Untergrundorganisation wollten mit dem Wäsche-LKW in mehreren Gruppen aus dem KL fliehen. Über Häftlinge, die in der Werksstatt der SS-Fahrbereitschaft arbeiteten, hatten sie zwei SS-Fahrer gewonnen, SS-Mann Frank aus Lodz, der schon länger mit den Lagerpartisanen zusammen gearbeitet hatte, und Rottenführer Johann Roth aus Rumänien, welche sie auf dem Wäsche-LKW mitnehmen wollten. Als die erste Gruppe, ein Österreicher und vier Polen, unter der Wäsche verborgen, zu den Partisanen in der Nähe von Auschwitz flüchten wollen, wurden sie von SS-Rottenführer Roth verraten, der sie prompt bei der Lagergestapo zusammen mit dem SS-Mann Frank ablieferte. Dort bestieg eine SS-Kampfgruppe den LKW und gelangten unter der Wäsche verborgen bis zum vereinbarten Treffpunkt, wo sie blitzartig den Partisanen-Versteck aushoben und vernichteten. Zwei Flüchtlinge hatte vor ihrer Verhaftung Gift genommen, die drei anderen wurden am 30.12.1944 auf dem Appellplatz vor den angetretenen Lager-Häftlingen aufgehängt. Vorher riefen sie noch:“ Weg mit Hitler! Weg mit dem Faschismus! Heute wir, morgen ihr! Es lebe Polen!“ (nach Sobanski „Fluchtwege aus Auschwitz“, Warschau 1980)
    Bruno Baum will jedoch gehört haben: „Es lebe Polen! Es lebe der Sozialismus! Es lebe die Sowjetunion! Nieder mit der braunen Mordpest! Es lebe die Freiheit!“

Leave a Comment