Veröffentlicht im: Wunsiedler Widerstand. Das Infoblatt des nationalen Widerstandes in und um Ostoberfranken. Ausgabe Nr. 1. Herausgeber: WW, Postfach 106, 95474 Kemnath.
Vielen unseren Mitstreitern fällt es häufig schwer, das Phänomen „Nationalismus“ in Worte zu fassen, obwohl sich eigentlich fast jeder von uns selbst als Nationalist bezeichnet …
Schwab: … das erklärt sich daher, daß die meisten von uns Nationalist vom Gefühl her sind. Man fühlt sich unwohl, wenn man auf der Autobahn mit seinem PKW amerikanische Militärkonvois überholt, wenn man in der Innenstadt an der Ampel zum Stehen kommt, aus dem Fahrzeug neben einem durchs offene Fenster Türkenmusik dröhnt. Im Grunde genommen braucht man keine Bücher zu lesen, um Nationalist zu werden. Aber natürlich kommt organisierter Nationalismus, der ernsthaft Politik betreiben will, ohne Begriffsbildung nicht aus.
Da wären wir schon beim Problem: Beim „Nationalismus“ erweist nämlich eine große Anzahl der unterschiedlichsten Auslegungen des Begriffs als Hemmnis auf den Weg zu einer allgemeingültigen Definition, an der man sich orientieren könnte …
Schwab: … grundsätzlich ist es immer ein frommer Wunsch, es dürfe nur eine gültige Definition von etwas geben. Das würde natürlich die Sache gerade beim Begriff des „Nationalismus“ ungemein erleichtern. Aber selbstverständlich kann man die Leute nicht dazu zwingen, einer bestimmten Begriffsdefinition zu folgen. Die NPD sollte allerdings einen Begriff davon haben – vor allem in Programmatik und Deutsche Stimme.
Deshalb möchten wir zunächst von Ihnen wissen, wie Sie den Begriff des „Nationalismus“ definieren?
Schwab: Das ist ein abendfüllendes Thema. Man bräuchte dafür für ein interessiertes Publikum eine komplette Seminarreihe …
Geht es für den Zweck einer Informationsschrift nicht auch kürzer?
Schwab: Ja natürlich. Zunächst ist der „Nationalismus“ zugleich eine politische Idee und eine politische Bewegung.
Was dürfen wir uns unter der Bewegung des „Nationalismus“ vorstellen?
Schwab: Wer Mitglied der NPD oder einer freien Kameradschaft ist, gehört zur Bewegung des deutschen Nationalismus, weil er oder sie organisiert ist und in der Öffentlichkeit für die Ziele bzw. für die Idee des Nationalismus einsteht und sozial angreifbar ist. Anders verhält es sich mit unseren Landleuten, die nur bei der Fußballweltmeisterschaft ein paar Wochen lang national sind; die gehören zur deutschen Nation, nicht aber zur Bewegung des deutschen Nationalismus.
Nun zur Idee, was ist damit gemeint?
Schwab: Die politische Idee des Nationalismus beruht auf dem aus dem Lateinischen stammenden Wort „Nation“ (nasci, geboren werden). Dabei handelt es sich um eine größere Abstammungsgemeinschaft, in die man hineingeboren wird. Das entsprechende deutsche Wort ist „Volk“. Man gehört zu einem Volk bzw. zu einer Nation, weil die eigenen Eltern und Großeltern auch zu dieser Gemeinschaft gehören.
Nun ist diese Definition gerade im internationalen Rahmen nicht unumstritten …
Schwab: … genau. Die Osteuropäer (Russen, Polen, Serben, Ungarn usw.) haben sich den deutschen Begriff der „Nation“ – im Sinne einer Abstammungsgemeinschaft – angeeignet. Hingegen liegt den sogenannten Nationen der Westeuropäer (Frankreich, England usw.) und Amerikaner (USA, Kanada, Brasilien usw.) nicht die Abstammung zugrunde, sondern bei denen steht das bloße Bekenntnis zum Staat im Mittelpunkt. Bei uns Deutschen hat sich das Volk den Staat geschaffen, in Frankreich hat der Staat die Nation erzwungen. Bei uns handelt es sich um Stämme eines Volkes (Westfalen, Sachsen, Bayern u. a. ), die sich durch regionale Besonderheiten wie Mundarten unterscheiden; in Frankreich und England wurden verschiedene Völker zur Staatsnation vergewaltigt (Korsen, Bretonen, Elsässer, Waliser, Schotten, Nordiren etc.), die ursprünglich andere Sprachen als die von Paris und London oktroyierten sprechen.
Also handelt es sich nach deutschem Verständnis bei „Volk“ und „Nation“ um synonyme Begriffe …
Schwab: … ja und nein. Wenn wir von „Nation“ reden, sehen wir zum „Volk“ insofern einen qualitativen Unterschied, daß zwar beide Begriffe für eine Abstammungsgemeinschaft stehen, wir im „Volk“ jedoch eher den naturhaft biologischen Rohzustand sehen, die „Nation“ darüber hinaus eine geistige Dimension beinhaltet, das heißt ein „Nationalbewußtsein“ bzw. einen nationalen Willen besitzt. Ein Volk, das sich seiner selbst bewußt ist, nennen wir Nation. Wenn sich dieser nationale Wille der Nation organisatorisch manifestiert, so sprechen wir vom Staat bzw. vom Nationalstaat.
Das klingt aber kompliziert!
Schwab: Ist es aber nicht. Zur Vereinfachung nehmen wir ein Beispiel aus dem Chemieunterricht: Wasser ist demzufolge immer Wasser, ob in den Aggregatformen flüssig, fest, gasförmig. So müssen Sie sich das Volk, die Nation und den Staat vorstellen: Volk entspricht der Natur, Nation der Natur plus dem Geist, Staat der Natur plus dem Geist plus der Organisation. Der Gegenstand ist also immer der gleiche, nur in anderer Form. Es ist wie bei der russischen Puppe: Das Volk ist in der Nation enthalten, Volk und Nation sind Bestandteile des Staates.
Das heißt, der Staat ist nichts anderes als das Volk?
Schwab: Genau. Der Gegenstand ist der gleiche, nur die Form ist verschieden. Der Staat ist die politische Organisation des Volkes, das natürlich – als Staatsbürger – im Rahmen des Willensbildungsprozesses dem Staat selbst angehört. Bei Vasallensystemen bzw. Marionettenregimen ist dies natürlich völlig anders. Solche Systeme, die vom Feind nach einem verlorenen Krieg installiert wurden, üben natürlich ebenfalls staatsähnliche Funktionen aus, da das Leben des Volkes in Zeiten der Fremdherrschaft weitergehen muß. Unterworfenen Völkern oktroyiert man dann von außen Grundgesetze, die gerne mit freibestimmten Verfassungen verwechselt werden, in Wirklichkeit sind es lediglich Geschäftsordnungen der Fremdherrschaft. Demgegenüber gehen die materiellen Organe des souveränen Nationalstaats, wie Regierungsämter, Verwaltung und politisches Personal, aus dem politischen Willen des Volkes – als Staatsbürger – hervor. Schließlich ist der Staat für den Nationalismus kein Selbstzweck, sondern verkörpert den politischen Willen der Nation.
Das alles ist sehr komplex!
Schwab: Wofür sich, wie schon gesagt, zur Vertiefung eine Seminarreihe anböte. Aber an dieser Stelle läßt sich zusammenfassend über den deutschen Nationalismus sagen: Seine Grundlage ist das Volk als Abstammungsgemeinschaft, sein politisches Ziel der souveräne Nationalstaat. Oder noch kürzer formuliert: Nationalismus = ein Volk, ein Staat.
In einer Rede im Jahre 2000 rief der damalige Bundespräsident Johannes Rau (SPD) seine Zuhörer dazu auf, jeglicher Form von Nationalismus eine Absage zu erteilen. Stattdessen forderten er und andere Repräsentanten dieser Republik das Bekenntnis zu einem “Verfassungspatriotismus”. Was halten Sie davon?
Schwab: Solches Geschwätz wird keinen Bestand haben können. Die Deutschen sind, wie von mir gerade eben dargelegt, aufgrund ihrer Wesensart auf das Volk als Abstammungsgemeinschaft programmiert. „Verfassungspatriotismus“ ist westliche Überfremdung. Das ist undeutsch!
In diesem Zusammenhang sollte auch geklärt werden, inwiefern Nationalismus zum Erhalt einer völkischen Gemeinschaft von Bedeutung ist. Kann ausschließlich ein nationalistisches Weltbild die Wahrnehmung der Lebensinteressen eines solchen Gemeinwesens garantieren?
Schwab: Ja und nein. Im Grunde genommen ist es nicht zwingend erforderlich, daß sich eine Regierungsmannschaft als „nationalistisch“ definiert. Hätten wir Otto von Bismarck gefragt, ob er ein Nationalist ist, hätte er dies mit großer Wahrscheinlichkeit verneint. In der Regierung ist weniger das Bekenntnis zum Nationalismus entscheidend, sondern ob die betreffenden Personen den Grundprinzipien desselben folgen. Das würde schon ausreichen. Nationalismus ist ja in Deutschland seit 1945 eine Mangelerscheinung. Würde es bei uns selbstverständlich sein, daß die Regierung nationale Interessen vertritt, könnte man sich die Diskussion, die wir hier führen, sparen.
In welchem Umfang kann es zu Schnittmengen mit dem klassischen Modell des Sozialismus kommen?
Schwab: Ich würde heute von der in bestimmten Kreisen geläufigen Selbstbezeichnung „Nationalsozialismus“ bzw. „Nationaler Sozialismus“ dringend abraten. Zum einen aus rein pragmatischen Gründen (juristische und kommunikative Hindernisse), zum anderen hat das NS-System, das zwischen 1933 und 1945 in Deutschland an der Macht war, mit „Sozialismus“ im eigentlichen Sinn überhaupt nichts zu tun gehabt. „Sozialismus“ ist hier nicht mit „sozial“ bzw. „sozialdemokratisch“ zu verwechseln. Das Dritte Reich war im Grunde genommen ein erfolgreiches sozialdemokratisches System. Hingegen zielt Sozialismus auf die Sozialisierung bzw. Vergesellschaftung der Produktionsmittel, auch von Grund und Boden ab. Wer hierzu nichts zu sagen hat und sich dennoch „Nationaler Sozialist“ nennt, ist ein Dampfplauderer.
Also ist Sozialismus für Sie heute überholt?
Schwab: Nicht unbedingt. Ich lege nur wert darauf, daß für mich der Sozialismus nicht für das Ganze steht. Für mich ist das politische Ganze der deutsche Nationalstaat, dem sich eine Gesellschaft unterzuordnen hat, in der sich die wirtschaftlichen Interessen widerspiegeln. Neben einem privaten Unternehmertum (Liberalismus) sollten hierbei eine berufsständische Ordnung (Konservativismus) und vergesellschaftete Großindustrie (Sozialismus) in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Der Sozialismus würde sich also dadurch ausdrücken, daß die derzeitigen großen Aktiengesellschaften zu sozialisieren sind und einst staatliche und kommunale Unternehmen (Bahn, Post, Telekom, Sozialversicherung, Nahverkehr, Kläranlagen, Abwassersysteme, Sporthallen usw.) wieder öffentliches Eigentum werden. Daneben sollte es einen privat unternehmerischen Mittelstand geben – bis zur Kleinindustrie –, bäuerliche Familienbetriebe und Genossenschaften. Der Sozialismus hat sich hier also als Teil der Gesellschaft dem Ganzen von Volk und Staat unterzuordnen.
Der einst durch die Herrschenden des „Realsozialismus“ propagierte „Klassenkampf“ konnte auf weltpolitischer Ebene endgültig für beendet erklärt werden. An seine Stelle trat das Bestreben der Völker nach Identität und Souveränität …
Schwab: … dies ist nur zum Teil richtig. Ich halte die Existenz von Klassen für gegeben. Man kann die Klassen auch nennen wie man möchte, als „soziale Schichten“ oder „Stände“ usw. Das würde nichts daran ändern. Als Nationalisten streben wir allerdings keine „klassenlose Gesellschaft“ an wie der Kommunismus. In unserer Volksgemeinschaft wird es für verschiedene Begabungen verschiedene soziale Rollen geben: also Unternehmer, Freiberufler, selbständige Bauern, Industriearbeiter, Handwerksgesellen, Meister, Techniker, Ingenieure, kaufmännische Angestellte, Beamte usw. Indem der nationale Staat in einem ständigen Prozeß einen Ausgleich der wirtschaftlichen und sozialen Interessen anstrebt, soll der Klassenkampf vermieden werden. Dies ist heute natürlich völlig anders. Wir leben mitten im Klassenkampf: Das internationale Kapital ist der Feind und ist als solcher vom Nationalismus anzusprechen. Die großen Aktiengesellschaften sind heute der Feind aller nationalstaatlichen und volkswirtschaftlichen Ansätze. Das Ziel des Nationalismus ist natürlich nicht Klassenkampf, sondern Volksgemeinschaft, aber wir können den den Völkern aufgezwungenen Klassenkampf des Großkapitals nicht ignorieren. Diese Ausbeuterklasse muß bekämpft und besiegt werden. Am Ende muß die Enteignung stehen, das heißt Nationalisierung und Sozialisierung des Großkapitals. Dies läßt sich selbst mit den Artikeln 14 und 15 des Grundgesetzes rechtfertigen.
Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks im Jahre 1990 begannen mehr und mehr Völker in Ost- und Südosteuropa und auch in anderen Teilen der Welt zu sich selbst zurückzufinden. Welche Aspekte sind in Ihren Augen für diese Entwicklung ausschlaggebend gewesen?
Schwab: Diese Entwicklung hat uns gelehrt, daß sich jedes Volk seinen eigenen Staat und seine eigene Wirtschaftsordnung schaffen sollte. Jedes Volk soll selbst entscheiden, ob es sozialistisch oder kapitalistisch wirtschaften möchte, wie viel Sozialismus es verträgt. Dies sollte man sich nicht von außen imperialistisch diktieren lassen – wie jetzt die USA und ihre Vasallen im besetzten Irak zuerst die staatliche Erdölindustrie privatisiert haben, damit diese vom internationalen Kapital unter amerikanischer Führung besser ausgebeutet werden kann.
Die Globalisierung erweist sich als eine weitere Entwicklung, die sowohl im politischen als auch im wirtschaftlichen Bereich nationalistische Antworten erfordert. Welche Lösungsansätze könnten Ihrer Auffassung nach formuliert werden, die zur Überwindung der Globalisierung geeignet sein könnten?
Schwab: Zu einer künftigen deutschen Wirtschaftsordnung habe ich mich ja schon geäußert. In der Außenpolitik sollten wir den Freihandel bzw. die internationale Arbeitsteilung als das große Übel sehen. Wenn Sie zu Marktkauf oder Tchibo gehen, können Sie dort ein Hemd mit Krawatte im Sonderangebot für fünf Euro kaufen. Solche Textilien werden natürlich in Bangladesch und in anderen Regionen moderner Sklavenarbeit, aber nicht in Deutschland hergestellt. Bei uns werden die Arbeitsplätze abgebaut und ins lohnkostengünstigere Ausland verlagert. Jeden Tag verschwinden aus Deutschland 500-1.000 Arbeitsplätze …
… wie wäre hier Abhilfe zu leisten?
Schwab: Der Nationalismus fordert hier die Einführung wirksamer Schutzzölle, um unsere Arbeitsplätze vor zerstörerischer Billiglohn-Konkurrenz zu schützen. Die USA und ihre in Europa regierenden Vasallen machen das Gegenteil, sie fördern den Freihandel. Demgegenüber gehört der Schutzzoll wesentlich zum Instrumentarium des Nationalstaats. Nehmen wir uns ein Beispiel an Hugo Chavez, dem Präsidenten Venezuelas, der erfolgreich gegen die US-Bestrebungen einer gesamtamerikanischen Freihandelszone kämpft.
Nahezu auf dem gesamten Kontinent ist ein wiedererstarkendes Nationalbewußtsein zu beobachten. Auch die Ablehnung der EU-Verfassung in einigen Ländern Europas, wie in Frankreich und in den Niederlanden, signalisiert uns, daß der Nationalismus noch lange nicht tot ist, sondern als die treibende Kraft der Geschichte zu verstehen ist …
Schwab: … richtig. Dies können Sie in der Geschichtsphilosophie Hegels nachlesen. Hegel lebte von 1770 bis 1831, wußte schon, daß die treibenden Kräfte der Weltgeschichte die Nationen sind und nicht – wie Karl Marx später behauptete – die Klassen. Klassenkämpfe spielen sich hin und wieder innerhalb der Nationen ab, hingegen wurde die Chimäre einer internationalen Klassensolidarität bereits in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs widerlegt.
Leider macht jedoch die positive Entwicklung zu einem neuen Nationalismus vor den Toren der Bundesrepublik Deutschland halt. Wie beurteilen Sie die Abwehrreflexe der etablierten Politik und Medien gegenüber einem deutschen Nationalbewußtsein?
Schwab: Diese Abwehrreflexe, von denen Sie sprechen, sind reiner Opportunismus der hierzulande Herrschenden! Wir sind ein zweimal besiegtes Volk. Gerade die totale Niederlage von 1945 hat in der Psyche unseres Volkes tiefe Spuren hinterlassen. Hier sei nur die Umerziehung (reeducation) als Stichwort genannt. Unsere Landsleute sind aufgrund der Jahrzehnte andauernden „Schuldknechtschaft“ (Jürgen W. Gansel) völlig von der Rolle. Dies wird sich bald ändern. Wir alle, auch die NPD, arbeiten daran.
Ist nach Ihrer Meinung die parlamentarische Demokratie für unser Volk geeignet?
Schwab: Die sogenannte parlamentarische Demokratie ist unseren Großeltern 1949 von den westalliierten Siegern aufgezwungen worden. Wenn die Fremdherrschaft verschwunden sein wird, wird auch der Parlamentarismus, das heißt die parlamentarische Regierungsbildung mit samt Oligarchie, verschwunden sein. Die sogenannte parlamentarische Demokratie ist nur dem Namen nach eine Demokratie, worauf der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim hinweist. In einem solchen System herrscht nicht das Volk, sondern das große Geld und diverse Lobbyisten, also eine Minderheit über die Mehrheit. Wir sollten uns dabei von dem Wahlspektakel, das alle vier Jahre stattfindet, nicht beeindrucken lassen. Die sogenannte parlamentarische Demokratie ist für uns Deutsche die denkbar schlechteste Regierungsform. Dies mag bei den Briten anders sein, für uns ist diese Regierungsform unbrauchbar, somit undeutsch.
Quelle: Störtebeker-Netz 20.07.06



13 responses so far ↓
1 wartender Krieger // Jul 20, 2006 at 13:43
Sehr guter Artikel Herr Schwab, vollste Zustimmung!
2 TodosAlemanesUnidos // Jul 20, 2006 at 16:39
“… Seminarreihe”.
Es ist nur gut, daß der Schöpfergeist den “Apfel” erfunden hat, während wir Menschen die “Sorten” einteilen.
Man müßte sonst am Göttlichkeitsprinzip zweifeln.
Die Gemeinschaft der Staatsvölker in ihren Staaten und Nationengruppierungen findet sich wie in der Obst-Auslage bei Onkel Ali und “Tanke” Emma zusammen und liegt doch schön sortiert beieinander.
Menschen allerdings liegen nicht zum Verkauf aus, - was sie “sortiert”, geschieht zumeist durch die Qualität ihrer Selbstansprüche. Tatsächlich bindet die Not Menschen entsprechend ihrer innerlichen Wertschätzungen (”Schützengräben”). Wenn die Not vorbei ist, regiert das Vergessen.
” … sie fördern den Freihandel.”
Das ist das Endergebnis heutzutage!
Anfangs war der Geldfluß die Folge der Handlungen, - heute sind die Handlungen eine Folge des Geldflusses (”Globalisierung”).
Das bekannte osmotische Umkehrprinzip wirkt auch in der Wirtschaft.
Statt “NS-Geschichte” als traumatisierende Einpauke für deutsche (und neudeutsche !) Kinder, wie es Frau Knobloch wünscht, kann die Planung für die “Wirtschaftskunde” vom wissenschaftlich-instrumentellen Werkzeugunterricht auf ein bewußtseinsbildendes Universalfach verlagert werden. Es schadt nicht, hier die “Alternativen” einzufodern, die einst von den “Grünen” für die sog. Umwelt gefordert wurden. Doch “Umwelt” ist immer Innenwelt, somit alles, was sich eine nationale Selbstverwaltung wieder in den eigenen Herrschaftsbereich zurückholt.
Vergesse man nicht:
Es war der sozialistischen Idee in der Sozialdemokratie zu “danken”, daß das Prinzip vom “Herr im Haus” gekippt wurde: Um all den Habenichtsten eines Tages zu gestatten, gleichberechtigt nordischen Lachs zu essen, nach den Malediven in den Urlaub zu fliegen, und selbstverständlich - die Kinder studieren zu lassen.
Hier hat das Umkehrprinzip seine Wohltat in seinen Fluch verwandelt: Und es sind nicht die Schutzzölle, die uns zuvorderst helfen, sondern die Entlarvung der “Feudal-Sozialdemokratie”.
Wenn es um den national gesicherten sozialen Aspekt eines Staatswesens geht, muß der Kleine Mann und seine Kleine Frau wissen, daß sie es beide selbst sind, die sich die “Bonzen” und “Ganoven” großziehen.
Was die NPD aus dem “Hut zaubern” will, ist das Ideal eines fehlerlosen Zusammenspiels. Ich hoffe sehr, daß hier nicht dieselbe Heilsmission am Werke ist, deren Auswirkungen wir Deutschen in der Konfrontation von NS-Blauäugigkeit und US-Interventionismus erlebt haben. Denn der Sog des Geldes geht zum Geld, nicht zum Menschen.
(http://www.tetrahedron.org/articles/new_world_order/bush_nazis.ht
3 Eichenholz Original // Jul 20, 2006 at 18:36
Die Seminarreihe wäre bestimmt interessant und es gäbe da auch so einiges zu klären:
1) Das deutsche Volk als Abstammungsgemeinschaft, also als biologische Gemeinschaft. Was ist mit den Einwanderern aus Polen im 19. Jahrhundert um ein Beispiel zu nennen, sollen deren Ururenkel wieder nach Polen abgeschoben werden? Ein Volk ist m.E. keine homogene biologische Einheit, wir sind keine Bienen. Eine gewisse Bewegung hat es immer gegeben, wird es immer geben und ist für die Weiterentwicklung auch eher förderlich. Die Frage ist für mich, wie stark darf das Ausmaß dieser Bewegung sein und gibt es hier Unterschiede bei der Herkunft von Einwanderern. Also praktisch: 70 Millionen Deutsche verkraften vielleicht x Polen, aber nur y Türken, ohne in Schwierigkeiten zu kommen. Eine wissenschaftliche Antwort wird es darauf nicht geben, sondern das Volk muß jederzeit selbst bestimmen können, ob überhaupt und wenn ja, wen es in seinen Reihen aufnehmen möchte. Das kann morgen anders sein als heute. Eine Programmierung des deutschen Volkes, als ewiges Bekenntnis zur Abstammungsgemeinschaft kann ich nicht erkennen. Da sie nicht genetisch vorhanden sein kann, entstammt sie wenn überhaupt der Überlieferung. Hier haben alle denkbaren Kräfte gewirkt, um diese Überlieferung zu zerstören.
Ein neuer Anfang muß daher auch logisch begründbar sein, sonst bleibt er erfolglos.
2) Die Vergesellschaftung von derzeitigem Privateigentum sehe ich äußerst kritisch, da der Beweis für eine höhere Effizienz der Staatswirtschaft noch niemals erbracht wurde, sondern nur das Gegenteil. Das Ziel einer Machtbegrenzung Einzelner sowie der gerechteren Verteilung von Einkommen kann auf anderem Wege besser erreicht werden.
3) Der Freihandel ist nicht das eigentliche Problem, sondern die derzeitige Ausgestaltung.
Deutschland war schon immer eine Handelsnation, gerade durch die zentrale Lage in Europa begünstigt. Deutsche Messestandorte wie Hannover sind nicht zufällig zu den wichtigsten Umschlagsplätzen der Welt geworden. Der ursprüngliche Gedanke der internationalen Arbeitsteilung ist allerdings mittlerweile nicht mehr dominierend. Es ging früher um Austausch von Waren, die an anderen Standorten nicht produziert werden konnten: Bodenschätze, Zitrusfrüchte, Getreide für die Küstenregion, Seefisch für das Binnenland usw., später auch um Schwerpunkte der handwerklichen und noch später industriellen Produktion, z.B. Stahl aus dem Ruhrgebiet, Textilien aus Schlesien, Dampfmaschinen aus England, Werzeugmaschinen aus der Schweiz, Mode aus Italien usw.. Heute ist der weltweite Wirtschafts- und Handelsraum so groß geworden, daß es für die Herstellung jedes Produktes mehrere Möglichkeiten gibt. Es setzt sich im Freihandel der billigste Standort durch. Neben den natürlichen Gegebenheiten, wie Rohstoffe, Klima, Wasserwege treten daher zunehmend ein ruinöser Wettbewerb von Steuerminimierung, Lohnreduzierung sowie der niedrigsten Standards bzgl. Umweltschutz und Sozialem. Deutschland braucht daher keine generellen Schutzzölle, sondern gezielt Ausgleichszölle oder sonstige Barrieren (harte Verbote) um Vorteile durch Umweltverschmutzung, Kinderarbeit, Hungerlöhnen usw. nicht entstehen zu lassen. Es geht aber nicht nur um den deutschen Markt, sondern auch um die Exportmärkte der deutschen Industrie. Hier kann der deutsche Staat nur sehr begrenzt helfen. Eine Allianz mit Staaten gleicher oder ähnlicher Struktur ist erforderlich, z.B.eine Allianz der europäischen Vaterländer.
4) Das der derzeitige Parlamentarismus nichts mit Volksherrschaft zu tun hat, ist unstrittig. Inwieweit das alles deutsch, undeutsch oder britisch ist? Na, ja, biologisch, d.h. genetisch bedingt ist da wohl garnichts. Und die Angelsachsen stammen ja wohl auch von den Angeln und Sachsen ab.
Über einen weiteren Artikel, der beschreibt, wie das Alternativprogramm des völkischen Natinalstaates organisiert sein soll, vorallem ohne dominierenden Einfluß einer kleinen Gruppe, würde ich mich sehr freuen.
Ein Volk wird jedenfalls nicht dadurch frei, daß seine Herrscher behaupten völlig uneigennützig zu sein. Trotz vernichtender Ergebnisse der PISA Studie, werden die Deutschen nicht die Katze im Sack kaufen, sondern wollen sehen, was sich auf welche Weise verbessern würde. Und diese Aussagen müssen dann auch plausibel sein.
Die Antworten gibt es, wir müssen nur bereit sein, sie im gegenseitigen und offenen Gedankenaustausch zu schärfen.
4 Wo bleibt die Alternative? // Jul 20, 2006 at 18:58
Er will keine parlamentarische Demokratie aber was will er dann?
5 Baldur Nauheim // Jul 20, 2006 at 21:33
@Eichenholz Original
die Deutschen mit polnischen Namen sind meist nur noch zu einem sehr kleinen Teil polnisch. Hier hat sich der Name über Generationen erhalten, da der Name väterlicherseits weitergegeben wurde.
Ein Pole hat eine Deutsche geheiratet, der Sohn (halb Pole halb Deutscher) hat eine Deutsche geheiratet, deren Sohn hat… usw.
Türken der dritten Generation und vermutlich auch Türken der zehnten Generation werden immer noch Türken sein. Schon alleine wegen des Glaubens. Polen sind Katholiken. Am Anfang haben sie bestimmt auch darauf geachtet nur Katholiken zu heiraten. Das hat sich aber bis heute verloren. Meines Erachtens geht es also nicht nur um das Volk sondern um die Kultur.
Ich habe gestern zufällig einen Artikel im Spiegel gelesen. (DER SPIEGEL (29/2006) - 17.07.2006 FREIZEIT : Eine Frage der Ehre
In Hamburg verabreden sich rivalisierende Jugendgangs per Internet zu Massenprügeleien.)
In diesem Artikel wird beschrieben, wie sich türkische, arabische und albanische Jugendliche in Hamburg Massenschlägereien liefern. Manche hätten auch einen deutschen Paß. Aber dies sei nur ein Stück Papier. “In meinem Herzen bin ich Albaner und ich bin stolz darauf”
Von fünf Gewalttaten Jugendlicher sind laut Spiegel an vier Ausländer beteiligt und nur an einer Deutsche.
Auch in einigen Generationen werden sich diese Ausländer niemals in die deutsche Nation eingegliedert haben.
6 Peter W // Jul 20, 2006 at 21:42
@ Wo bleibt die Alternative? :
„…Er will keine parlamentarische Demokratie aber was will er dann?…“
Eine Ständeversammlung
7 GB/BHE // Jul 20, 2006 at 22:12
Für mich bedeutet der Nationenbegriff zunächst mal eines: Grenzen zwischen den Völkern die fair auf ethnographischer Grundlage gezogen sind, nach der Größe des geschlossenen Siedlungsgebiet eines Volkes. Etwa nach dem Prinzip das der US-Präsident Wilson ursprünglich vorhatte bevor sein Vorhaben verwässert wurde und das Dilemma Versailles entstand.
Auf dieser Grundlage - wobei ich die Siedlungsräume vor Flucht und Vertreibung meine, den Expansion darf man nicht anerkennen - ist meiner Ansicht nach der sicherste Weg zum Frieden und gedeihlichen Nebeneinander der Völker zu finden. Ethnisch gemischte Gebiete müssen auch gemischt verwaltet werden, Nationalismus muß Volksgruppenrechte achten was er seiner eigentlichen Natur nach auch macht.
Ein großes Problem ist die systematische und erfolgreiche Diskreditierung und Verleumdung des Nationalismus durch die Kartellparteien und -medien. Nationalismus wird immer mit Chauvinismus, Imperialismus, Expansionsdrang und Kolonialismus gleichgesetzt.
Hier muß man stärker heraustellen das Nationalismus einen defensiven, rein volkserhaltenden Charakter hat.
8 Jörg Schubert // Jul 20, 2006 at 23:30
]…]Man fühlt sich unwohl, wenn man auf der Autobahn mit seinem PKW amerikanische Militärkonvois überholt, wenn man in der Innenstadt an der Ampel zum Stehen kommt, aus dem Fahrzeug neben einem durchs offene Fenster Türkenmusik dröhnt[...]”
Ich fühle mich als Nationalist aus vielerlei Gründen “unwohl”, wenn ich morgens die Augen aufschlage. Dazu brauche ich keinen “Sichtkontakt” mit Fremden. Wenn ich immer sehen müßte, was ich andauernd denken sollte, wäre ich kein Natiuonalist.
Jörg Schubert
9 Dekko // Jul 21, 2006 at 0:59
“Bei uns Deutschen hat sich das Volk den Staat geschaffen”
Von welchem wann gegründeten Staat ist hier die Rede?
“Bei uns handelt es sich um Stämme eines Volkes (Westfalen, Sachsen, Bayern u. a. ), die sich durch regionale Besonderheiten wie Mundarten unterscheiden; in Frankreich und England wurden verschiedene Völker zur Staatsnation vergewaltigt (Korsen, Bretonen, Elsässer, Waliser, Schotten, Nordiren etc.), die ursprünglich andere Sprachen als die von Paris und London oktroyierten sprechen.”
Was ist mit Dänen, Friesen, Sorben etc…? Diese wurden doch auch zur deutschen Nation “vergewaltigt” und ihnen wurde eine andere Sprache oktroyiert…
“Ein Volk, das sich seiner selbst bewußt ist, nennen wir Nation. Wenn sich dieser nationale Wille der Nation organisatorisch manifestiert, so sprechen wir vom Staat bzw. vom Nationalstaat.”
Ist die Konsequenz daraus, dass ein nationaler Wille unabdingbar für die Gründung/Existenz/Manifestation eines Staates ist? Was ist mit Staaten die auf anderem Weg entstanden sind? Interessant in diesem Zusammenhang wohl eher weniger die Rolle von Vielvölkerstaaten, die hier wohl (bekanntermaßen) Ablehnung finden dürften, als viel mehr Staaten, die durch Unabhängigkeitskämpfe entstanden sind, obwohl sie (wenn man von [m.E. fiktiven] völkischen Gesichtspunkten ausgeht) eher zu einer größeren (völkischen) Gemeinschaft zählen müssten (von der sie sich eben im Lauf ihrer Geschichte emanzipiert haben)
“Die Deutschen sind, wie von mir gerade eben dargelegt, aufgrund ihrer Wesensart auf das Volk als Abstammungsgemeinschaft programmiert. ”
Woher rührt dann der traditionelle Seperatismus vieler deutscher “Stämme”, die in der Geschichte des deutschen Gebietes ja eine nicht zu unterschlagende Tradition haben…?
Genannt seien hier nur mal als Beispiele (deren es viele gibt) Franken, Bayern und die freien Reichstädte des Mittelalters.
10 Eichenholz Original // Jul 21, 2006 at 23:04
@ Dekko
Separatismus der deutschen Stämme bezieht sich immer auf bestimmte Freiheitsrechte oder war von bestimmten Herrschern aus Eigennutz gefordert.
Die Abstammungsgemeinschaft habe ich so verstanden, daß Deutsche eben nur den als Deutschen anerkennen, der auch deutsche Eltern hat. In den USA als klassisches Einwanderungsland ist das anders. Man kann auch sagen, Deutschland ist zwar faktisch ein Einwanderungsland geworden, aber die Ureinwohner wollen das nicht, sie wollen weitgehend unter sich bleiben.
11 Eichenholz Original // Jul 21, 2006 at 23:12
@ Baldur Nauheim
Ich sehe die Situation so ähnlich wie Du.
Meiner Meinung nach sollte man das dann auch so sagen und nicht versuchen pseudowissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten aufzustellen, die wissenschaftlich keinen Bestand haben und letztlich einem Wunschdenken entspringen.
Wenn ich schon für Wunschdenken bin, dann sage ich es auch. Obwohl es radikaler daherkommt. Die Deutschen wollen (vermutlich) mehrheitlich außereuropäische Einwanderer nur in ganz geringer Anzahl integrieren. Das “vermutlich” ließe sich schnell überprüfen. Türken sind für mich keine Europäer.
12 Der Richter // Jul 22, 2006 at 4:02
@Eichenholz Original
Leider muss man feststellen, Türken sind aufgrund ihrer Verhaltenweise in arabischen Konflikten sehr europäisch geworden. Wobei sie niemals Europäer sein werden!
13 Hans Kolpak // Jul 23, 2006 at 15:46
Der gute Herr Schwab tanzt zwischen den Vokabeln, ohne zu erwähnen, nach welchen Mechanismen sich der Zinseszins der Aktiengesellschaften, der Banken und der Unternehmer bedient.
Gäbe es ein umlaufgesichertes Geld, so würde sich das Wirtschaftskarussel in seiner Geschwindigkeit der natürlichen Dimension von Arbeitskraft und Verbrauch anpassen.
Derzeit werden immer mehr Arme vom Karussel geschleudert. Die wachsende Geschwindigkeit überfordert ihre Kräfte. Sie fliegen ins AUS !
Wer ist arm? Bürger, Unternehmen, Gebietskörperschaften und Regierungen. Wer ist reich? Eine Handvoll Aktienbesitzer und eine Minderheit von Sparbuchinhabern.
Belege für diese Einsichten finden Sie auf HumanWirtschaft.org .
Hans Kolpak
Biß der Woche
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