| Jürgen Schwab |
In der inhaltlichen Argumentation von NPD und NW ist wohl die Ausländerpolitik das bestimmende Thema. Die Verausländerung Deutschlands durch das BRD-System betrifft Kultur, Sprache, Wirtschaft und die „Zuwanderung“, besser Einwanderung raumfremder Menschen in unser Land. Vor allem die Masseneinwanderung und die damit verbundenen Parallelgesellschaften und die auf Dauer angelegte „Durchrassung“, wie es der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber in einem lichten Augenblick sagte, ist die Hauptsorge völkischer Nationalisten in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern. Die hohe Ausländerkriminalität gehört noch zu diesem Thema.
Grundsätzlich verdient es Respekt, daß gerade die NPD immer wieder auf diese Thema in der Öffentlichkeit hinweist; würde sie und der NW insgesamt dies nicht tun, wer denn sonst? Respekt verdient auch, daß Politiker und Aktivisten des NW immer wieder die Pfeile der gutmenschlichen „Antirassisten“ auf sich ziehen, was sich für viele nationale Aktivisten negativ auf ihre berufliche, soziale, gesundheitliche und familiäre Situation und auf ihren Freiheitsdrang (aufgrund von Inhaftierungen) auswirkt. Diese Fakten sollten uns aber nicht davon abhalten, die Ausländerpolitik des NW einmal zur Diskussion zu stellen, weil es hier mittlerweile mindestens drei voneinander abweichende Ansätze gibt.
Da gibt es zum einen den Standpunkt einer bestimmten Sorte von „Nationalrevolutionären“, die sich vom NW distanzieren, aber in dessem Teich die Netze auslegen. Dieser Standpunkt sieht in etwa so aus: Völkischer Nationalismus, vor allem die Forderung einer Ausländerrückführung sei „Rassismus“, „Chauvinismus“, „Fremdenfeindlichkeit“; Kritik an Juden und offizieller Geschichtsdarstellung – wie von Jürgen W. Gansel vorgetragen – sei „Blasphemie“ (Robert Korda); Ausländer würden vom NW als „Sündenböcke“ beschimpft, Ausländerrückführung, wie von mir vertreten, würde auf „Deportationen“ (Richard Schapke) und auf „ethnische Säuberungen“ (Robert Korda) hinauslaufen – also auf Völkermord. Das sind die Stichpunkte, mit denen sich alle Systemkräfte bestätigt fühlen dürfen, um ihre Repression gegen den NW zu rechtfertigen und weiter auszudehnen. Von solchen „Nationalrevolutionären“, die zumeist anonym ihre Denunziation betreiben, sind Ausländer nach ökonomischer bzw. gesellschaftlicher Nützlichkeit zu bewerten. Also wenn Asamoa in Schalke 04 seinen Arbeitgeber hat, demnach sein eigenes Geld verdient, sich in „unserer“ Gesellschaft schön anpaßt, gut deutsch spricht usw., dann soll er hier bleiben dürfen. Bei diesem „Antirassismus“, wie er im Spektrum der Zeitschrift „Fahnenträger“ gepflegt wird, geht es darum, gegenüber Linken zu bekunden, daß man gar nicht so „rassistisch“ sei wie der große Rest des NW. Nur durch diese Distanzierung, so die Überzeugung der Protagonisten der Leerformel eines antivölkischen „Nationalismus“, würde man von den linken Menschenrechtsfreunden als Bündnispartner für eine „Querfront“ akzeptiert werden. Diese Strategie ist so ähnlich wie die von Rolf Schlierers REP, durch Anbiederung an den Zeitgeist mehr Akzeptanz in der vorherrschenden Gesellschaft zu erhalten. Daß bei einer solchen Strategie Politik zur Ware gerät, die sich an vermeintlichen Erfolgsaussichten auszurichten hat und nicht an der weltanschaulichen Überzeugung, ist die Wahrheit, die man nicht wahrhaben möchte.
Zum anderen gibt es die große Mehrheit im NW, die sich am Volk als Abstammungsgemeinschaft ausrichtet, von diesem Subjekt aus ihren revolutionären Nationalismus zu entwickeln gedenkt. Bei einem Teil ist es allerdings so, daß man die Ausländerpolitik der BRD kritisiert, aber an der Oberfläche bleibt, also die Symptome zu bekämpfen gedenkt. Zu den Symptomen zählen die Ausländerkriminalität, aber auch optische Veränderungen im Straßenbild wie türkische Schriftzüge und Kopftücher und natürlich die zunehmenden Moscheebauten. Daß die Moschee das Symbol der Landnahme ist, ist zwar richtig, aber nicht die Ursache dafür, daß die Türken hier sind. Wer im Islam und in der Moschee das Hauptproblem sieht, betreibt dann auch nur symbolische Politik. Daß die Türken aus ihrer Sicht spätestens in der zweiten und dritten Generation in Deutschland sich nicht mehr mit provisorischen Gebetsräumen zufrieden geben, sondern sich auf Dauer hier einrichten möchten, wozu dann auch zwangsläufig ein richtiges Gotteshaus zählt, ist so selbstverständlich, wie unsere Vorfahren gleiches taten, als sie vor zwei oder dreihundert Jahren nach Rußland, Rumänien, Ungarn, Südwestafrika usw. auswanderten, und auch dort rasch katholische und evangelische Kirchen bauten, ihren Dörfern und Städten ein deutsches Gesicht gaben. Und so trägt eben heute Berlin-Kreuzberg ein türkisches Gesicht.
Es ist völlig klar, daß eine nationale Rechte, die ausschließlich an der materiellen Oberfläche bzw. rein naturalistisch argumentiert, das heißt beim „Mythos des Blutes“ (Pierre Krebs) stehen bleibt, dann im Islam ihren „Hauptfeind“ (Guillaume Faye) sehen muß, weil man ja die Symptome bekämpft und nicht die Ursachen, warum die vielen Algerier in Frankreich und die vielen Türken in Deutschland sind. Die wären nämlich auch hier, wenn sie gar keine Muslime wären. Jedenfalls nutzt die Ablenkung des Problems auf „den Islam“ den Zionisten (USA, GB, Israel und Vasallen); diese Hetze gegen „den Islam“ findet in den BRD-Medien längst statt, an der sich Leute wie Alice Schwarzer und Henryk M. Broder fleißig beteiligen, womit nur ein Ventil beim Volk für die Unzufriedenheit an der Ausländerpolitik geöffnet wird.
In den neunziger Jahren, ich kann mich noch gut erinnern, hatten die Systemkräfte erklärt, daß Multikulti wunderbar klappe, nur die deutschen „Rechtsextremisten“, die an sich schöne Sache miesmachen würden. Nachdem vor zwei Jahren in Paris die Autos brannten, auch bei uns auf den Straßen und in den Schulen ähnliche Erscheinungen sichtbar werden, die steigende Ausländerkriminalität sich aus den BRD-Medien nicht mehr ganz so einfach heraushalten bzw. unter den Tisch kehren läßt, hatten die Systemkräfte nun erkannt, daß hier eine neue Strategie zu verfolgen ist. Da das Scheitern von Multikulti offenkundig ist, sich nicht mehr verbergen läßt, ist nicht mehr die Beschönigung des Ausländerproblems die Losung, sondern die Ablenkung vom eigentlichen Thema ist jetzt angesagt. Es geht nun darum, zwischen „guten“ (nützlichen) und „bösen“ (unnützen bzw. schädlichen) Ausländern zu unterscheiden, aber nicht die „Umvolkung“ (Andreas Mölzer) an sich zu thematisieren. Indem man auf den „bösen Islamisten“ ablenkt, stellt man sicher, daß man die Ausländerrückführung gar nicht öffentlich zu diskutieren braucht. Denn nach dieser Logik würde es ja schon ausreichen, daß sich die bei uns lebenden Muslime mäßigen, was aber an der ethnischen Vermischung nichts ändern würde.
Die Islamisten, die bei uns Moscheen bauen und missionieren wollen, sind freilich nicht dafür verantwortlich, wenn türkische Jugendliche ihre deutschen Mitschüler bedrohen und beschimpfen. Das ist ein fremdes Proletariat, das hier neben den deutschen Proleten herangezüchtet wurde, das Verhaltensweisen zeigt, die mit islamischer Erziehung nichts zu tun haben. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß muslimische Väter ihre Söhne in die Diskothek schicken, damit sie dort Alkohol trinken, zu amerikanischer Musik tanzen und in der Schule deutsche Mädchen als „Schlampen“ beschimpfen. Von was hier abgelenkt werden soll – und jetzt kommen wir zur dritten Position in der Ausländerpolitik –, ist der Grund, warum die vielen Türken hier bei uns sind. Und das ist die Ausländer b e s c h ä f t i g u n g .
Auf die wirklichen Drahtzieher der Einwanderung hat Jürgen W. Gansel in „Deutsche Stimme“ (Februar 2007, S. 20) hingewiesen. Daß bei der Anwerbung von „Gastarbeitern“ in den sechziger Jahren unbedingt auch Türken herzuholen waren, dabei das Rotationsprinzip zu verwerfen war, ist dem Druck der „Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände“ zu danken. Gansel erklärt zutreffend, daß durch den „Import einer Reservearmee“ bzw. von „Lohndrückern“ vom Großkapital Front gegen deutsche Arbeiterinteressen gemacht wird. Da Gansel Antibolschewist ist, nennt er natürlich nicht die Quelle für den von ihm verwendeten Begriff der „Reservearmee“. Die Bezeichnung „industrielle Reservearmee“ stammt aus dem „Kapital“ des Karl Marx (1. Band, 7. Abschnitt, III: Zunehmende Produktion einer relativen Überbevölkerung oder industriellen Reservearmee). Zu Marx’ Zeiten stand nicht die Anwerbung von türkischen Gastarbeitern auf der Tagesordnung; deutsche Bauern-, Handwerker- und Industriearbeiterfamilien hatten damals in der Regel viele Kindern, die dazu beitrugen, daß es in den industriellen Ballungsräumen mehr Angebot als Nachfrage nach Arbeitskräften gab, was nach marktwirtschaftlichen Gesetzen zu niedrigen Löhnen führt. Den heutigen Türken entsprachen zudem im 19. Jahrhundert Tschechen, die nach Wien, und Polen, die ins Ruhrgebiet einwanderten, die freilich aufgrund der kulturellen Nähe zu uns relativ leicht zu assimilieren waren.
Heute dehnt das Kapital den deutschen Arbeitsmarkt bis nach Indien aus, wo „deutsche“ Firmen wie KarstadtQuelle und Tchibo für Billiglöhne für den deutschen Markt produzieren lassen, womit indische Arbeiter mit deutschen Arbeitern konkurrieren; natürlich stehen auch türkische Arbeiter in Deutschland im Wettbewerb mit deutschen Arbeitern. Vor ein paar Jahren inszenierte das Großkapital eine Anwerbekampagne für „Computer-Inder“, die nur deshalb relativ erfolglos blieb, weil englischsprechende Inder lieber nach USA, Kanada Australien und Südafrika auswandern als Deutsch zu lernen. Auch bei den „Computer-Indern“ ging es darum, Konkurrenz zu deutschen Informatikern zu schaffen, denen durch Anwerbung armer asiatischer Schlucker die Gehälter kaputt zu machen.
Die nationalistische Kritik an der Ausländerpolitik sollte a) den „Kampf gegen den Islam“ als Ablenkungsmanöver und Falle des Systems erkennen, b) auch weiterhin den „Antirassismus“ als kapitalistische Propaganda zurückweisen, sich aber stärker als bisher auf die Ausländer b e s c h ä f t i g u n g konzentrieren, weil hier die Ursache zu sehen ist. Dann gelangt man auch an die wirkliche Quelle des Übels, an die Profitinteressen des Großkapitals, das Waren produzieren möchte, um damit möglichst viel Geld zu machen (vgl. Karl Marx: Das Kapital, 1. Band, 1. Abschnitt), wobei das Großkapital seine Lohndrückerei mittels „Gastarbeitern“ mit den „Menschenrechten“ bemäntelt. Dazu erklärte Karl Marx in seiner Schrift „Zur Judenfrage“: „Die praktische Nutzanwendung des Menschenrechtes der Freiheit ist das Menschenrecht des Privateigentums“. Das heißt: Menschenrechte und Kapitalinteresse gehören zusammen.
Der revolutionäre Nationalismus freilich fordert seit Jahren schon – wie in den JN-Thesenpapieren – eine auf das deutsche Volk zu beziehende „bedarfsorientierte Wirtschaft“, was freilich mit einer transnational und privatkapitalistisch strukturierten Großindustrie, die an sinnloser Warenproduktion interessiert ist, nicht zu machen ist.
Bücher von Jürgen Schwab:
Die „westliche Wertegemeinschaft“, Abrechnung, Alternativen. Hohenrain Verlag, Tübingen 2007, 19,50 Euro.
Volksstaat statt Weltherrschaft. Das Volk – Maß aller Dinge. Hohenrain Verlag, Tübingen 2002, 18 Euro.
Quelle: Störtebeker-Netz 24.04.07




44 responses so far ↓
1 Wolfgang Reinhard // Apr 24, 2007 at 10:23
Das Völkermord-Konzept am Deutschen Volk wie auch an den anderen europäischen Völkern läuft nach einem klaren Konzept ab. Und die Motive gehen weit über das hinaus, was Schwab beschreibt. Es beginnt mit einer Vision. Die Plakatserie Völkermord beschreibt dies systematisch im einzelnen: http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=12254&page=52
2 Rudolf // Apr 24, 2007 at 10:36
Habe den Artikel noch nicht ganz gelesen.
Aber zum angeblichen Stoiber-Ausspruch der “durchrassten Gesellschaft”: Hat irgend jemand dazu den Zusammenhang, in dem er das gesagt haben soll? Ich habe danach gegoogelt aber nur massenweise Zitate dieser zwei Wörter gefunden, aber keine einzige Seite, die auch nur den Satz, in dem er das gesagt haben soll, nennt. Ich habe auf zwei Seiten gelesen, er habe mit mit diesem Ausspruch in Wahrheit nur einen Funktionär der REPs zitiert und vermutlich im folgenden dies als Grundlage zur Kritik an den Republikanern genutzt – und das wäre wohl kein lichter Moment im Schwab’schen Sinne! Es wäre daher interessant zu wissen, was er tatsächlich gesagt hat.
Dabei geht es freilich nicht darum, Stoiber zu exkulpieren oder dergleichen, sondern es geht schlicht und ergreifend um Wahrheitsfindung. Und dass es die Mainstreammedien mit der Wahrheit häufig nicht so genau nehmen – gerade wenn es um mutmaßlichen ‘Rassismus’ geht – setze ich mal als bekannt voraus.
3 Watzmann // Apr 24, 2007 at 11:22
Einen Beleg für das, was Stoiber genau gesagt hat, scheint es nicht zu geben, ebenso wie es anscheinend nicht von ihm an die Öffentlichkeit gebracht worden ist sondern von der SZ:
“…Kontroverse Äußerungen zur Gesellschaftsstruktur: „durchrasste Gesellschaft“ : Laut Süddeutscher Zeitung vom 4. November 1988 soll Stoiber während eines Gesprächs mit Journalisten vor einer durchmischten und durchrassten Gesellschaft gewarnt haben. Stoiber sprach damals von einem aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat; es gab heftige Vorwürfe. Später entschuldigte Stoiber sich für das Zitat…”
http://de.wikipedia.org/wiki/Edmund_Stoiber
“Die Süddeutsche Zeitung (Abkürzung SZ) ist die größte deutsche überregionale Abonnement-Tageszeitung. Sie wird im Süddeutschen Verlag in München verlegt, seit ihr die US-amerikanische Besatzungsmacht als so genannte „wichtige meinungsbildende“ Tageszeitung die Lizenz zum Druck erteilt hatte…”
http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCddeutsche_Zeitung
“…Schließlich war es die Süddeutsche Zeitung, der die US-Militärregierung im Oktober 1945 die Lizenz Nummer 1 für die erste Zeitung in Bayern nach Kriegsende gab. Noch am gleichen Abend erschien die erste Ausgabe…”
http://www.sueddeutscher-verlag.de/index.php?idcat=3
http://www.sueddeutscher-verlag.de/assets/sv_geschichte/451006_sz_erstausgabe.pdf
In der SZ-Erstausgabe steht gleich ein Bericht über die Ablösung von General Patton als Oberkommandierender in Bayern. Zwei Monate später verstarb dieser in einem US-Lazarett bei Heidelberg.
4 GB // Apr 24, 2007 at 11:31
Ich persönlich würde mich nicht mit dem Etikett “Nationalrevolutionär” oder “Antivölkisch” schmücken, aber ich kann aus innerer Überzeugung, ohne etwa eine Anbiederung an eine “Querfront”, nichts mit rassistischen und auch chauvinistischen Inhalten anfangen. Sie bringen dankenswerterweise das Beispiel Asamoa. Das Gröhlen von “Urwaldlauten” oder das provokative Fuchteln mit Bananen in Fussballstadien ist nun mal keine Delikatesse politischen Denkens. Dahinter verbirgt sich nicht, wie Sie vermuten, politisch-strategisches Denken. Es geht vielmehr um das, was wir letztendlich wollen. Die Erhaltung ethnischer Homogenität wird oft unreflektiert als höchstes Ziel vorausgesetzt, zumindest ist es für viele eine notwendige Bedingung für eine nationale Zukunft. Dies muss jedoch nicht zwingend so sein. Man kann sich sehr wohl ein Deutschland vorstellen, das mit fremdkulturellen Minderheiten tolerant umgeht und sich vermischt, dem ganz bestimmten Feind, der mit Lüge und Unverschämtheit sein Geschäft macht, jedoch unversöhnlich und um so schlagkräftiger gegenüber steht.
5 Nordländer // Apr 24, 2007 at 12:03
@Rudolf
Mir liegt an das F.J.Strauß mal von einer “verrassten Gesellschaft” gesprochen hat.Ich glaub sogar als Kanzelkandidal,1980.
6 Nordländer // Apr 24, 2007 at 12:04
t natürlich…kandidat
7 Jürgen Schwab // Apr 24, 2007 at 13:54
@ Wolfgang Reinhard
Irgendwelche Völkermordpläne, die in Hinterzimmer ausgedacht werden, hat es gegeben, gibt es noch, sind aber nicht das Thema meines Beitrags. Wer glaubt, er könne “Hintergrundmächten” allein die Schuld geben und sich wie anno 1933 mit dem deutschen Großkapital einigen, der lebt in einer falschen Welt. Das Großkapital braucht keine “nationalen Sozialisten” mehr. Die sind fürs Kapital überflüssig geworden.
8 Jürgen Schwab // Apr 24, 2007 at 13:57
@ GB
“Das Gröhlen von “Urwaldlauten” oder das provokative Fuchteln mit Bananen in Fussballstadien ist nun mal keine Delikatesse politischen Denkens. Dahinter verbirgt sich nicht, wie Sie vermuten, politisch-strategisches Denken.”
Das ist reine Unterstellung eines Gutmenschen.
9 Schwert // Apr 24, 2007 at 18:29
@Jürgen Schwab
“Es ist völlig klar, daß eine nationale Rechte, die ausschließlich an der materiellen Oberfläche bzw. rein naturalistisch argumentiert, das heißt beim „Mythos des Blutes“ (Pierre Krebs) stehen bleibt, dann im Islam ihren „Hauptfeind“ (Guillaume Faye) sehen muß, weil man ja die Symptome bekämpft und nicht die Ursachen, warum die vielen Algerier in Frankreich und die vielen Türken in Deutschland sind. Die wären nämlich auch hier, wenn sie gar keine Muslime wären.”
Ach, hier bedienst Du mal wieder Dein altes Feindbild. Wozu als Spalter auftreten, wo doch Krebs und Faye ganz klar für das selbe Ziel, nämlich das Überleben des Europäers, eintreten?
Krebs und Faye vorzuwerfen, sie würden sich allein an der “materiellen und naturalistischen Oberfläche” kratzen, ist schon mehr als töricht. Du weißt genau, daß es anders ist, weswegen man Dir schon mutwillige Diffamierung von Mitkämpfern zuschreiben muß.
Für Faye und Krebs geht es um die Schärfung des Bewußtseins auf das Eigene und um die Freilegung des Überlebenswillens des Europäers. Faye und Krebs treten für eine Wieder- oder Neugeburt der europäischen Kultur ein. Das hat offensichtlich rein gar nichts mit marxistischem und liberalistischem Materialismus zu tun, worauf Du Dich wohl weit besser verstehst.
Wenn Faye vom “Hauptfeind” spricht, dann meint er eindeutig nicht, daß wir gegen den Islam in seinen ihm “zugehörigen” bzw “angestammten” geographischen Grenzen kämpfen sollen. Es ist weder eine Kriegserklärung an den Iran, noch an Palästina. Es geht um die Auseinandersetzung auf europäischem Boden.
Der “Hauptfeind” ist der, der die aktive Landnahme betreibt, was auch für den “Normalbürger” entsprechend sichtbar ist. Aber Du kannst ja gerne auf die Straße gehen und den “Normalbürgern” Deinen Lex von den Zionisten oder den “Hintermännern” erzählen…
Der Islam ist eine starke Kraft. Er kann einen Großteil der einwandernden Muslime zusammenschweißen und zielgerichtet wirken lassen. Gibt es noch eine andere nach Europa einwandernde Kultur mit einem solchen politischen und biologischen Potential? Nein!
Bei Fayes Diskussion über den “Hauptfeind” geht es darum, das Bewußtsein für die eigene Kultur zu wecken. Es geht darum, aufzuzeigen, daß der Islam bzw die Muslime fähig und größtenteils auch willens zu einer starken und mehr oder weniger geschlossenen Schicksalsgmeinschaft sind. Faye will, daß die Europäer dieses auch für sich selbst entdecken und auch für sich selbst eine starke Schicksalsgemeinschaft anstreben. Dazu ist aber die harte Gegenüberstellung von eigener und fremder Kultur unbedingt notwendig. Alles andere führt zu Gleichgültigkeit gegenüber der eigenen Kultur und dem eigenen zukünftigen Dasein.
Wir können den Islam bzw die Muslime nicht als unseren Spielball gegen das westliche System ansehen bzw verwenden. Das ist pures Wunschdenken und wird in einem Desaster enden. Auch wenn die Muslime die “westliche Wertegemeinschaft” richtigerwiese als ihren Feind erkennen, heißt das noch lange nicht, daß sie für UNS kämpfen bzw sich für UNS einsetzen würden. Nein, sie tun es logischer Weise nur für sich selbst. Und wenn wir hier nur eine Art Zuschauermentalität generieren, nach dem Motto: “Die werden das schon für uns machen”, dann werden wir definitiv verloren sein.
10 Schörner // Apr 24, 2007 at 19:58
@Jürgen Schwab,
ich denke auch, daß Du Dich da in was verrennst.
Es geht, wie Schwert schon sagte, viel weniger um graue, blutleere Theorie, sd. um das Erkennen von Triebfedern. Die Bedrohung der abendländischen Heimat durch den morgenländischen Islam ist eine solche starke Triebfeder von vielen, sich des Eigenen stärker bewußt zu werden.
Für den Überpolitisierten und den Überinformierten vielleicht nicht so sehr, aber für den normalen, anständigen Europäer, der seine Alltagssorgen hat, sehr wohl.
Kein Volk verteidigt wegen einer theoretischen Herleitung im “Kapital” seine Heimat.
Anstatt andere Publizisten immer wieder zu kritisieren, daß sie schreiben was sie schreiben, und vermutlich denken, was sie denken, könnte man ja auch deren Positionen ergänzen. So könnte man ein unfruchtbares Gegeneinander in ein zielgerichtetes Miteinander verwandeln.
11 Jürgen Schwab // Apr 24, 2007 at 21:24
@ Schwert
Davon, daß für mich Krebs usw. meinem “Feindbild” entsprächen, beruht nur auf Deiner Falschbehauptung. Es geht bei meinem Anliegen um Unterscheidung.
Die “Eurosibirier” entsprechen ziemlich genau dem Klischee des “dumpfen Rassisten”, das gewisse “antirassistische Nationalrevolutionäre” von den völkischen Nationalisten insgesamt zeichnen. Also Leute, deren “politischer” Anspruch sich darin erschöpft, daß sie wissen, daß sie im Gegensatz zu Asamoa über eine weiße Hautfarbe verfügen (”Ethnobewußtsein”), ihm deshalb Bananen zuwerfen, weshalb der “Antirassist” GB schlaflose Nächte hat. Die Gefolgschaft, die man somit gewinnt, ist keine positive Auslese unseres Volkes. Bei der “Theorie” der “Eurosibirier” geht es darum, muslimische Ausländer in der BRD zu Sündenböcken zu abzustempeln, um somit von den geistigen und ökonomischen Ursachen der Ausländerpolitik abzulenken. Der “Antikapitalismus” der “Eurosibirier” erschöpft sich dann im Geld- und Zinsbereich, daß die “Gastarbeiter” vom produzierenden Großkapital hergeholt wurden, geht dabei unter.
12 Jürgen Schwab // Apr 24, 2007 at 21:34
@ Schörner
Deine Strategie, mich hier zum blutleeren Theoretiker abzustempeln, wird so nicht aufgehen. Hier geht es um Grundsatzentscheidungen, ob wir hier im Stile Fayes und Ulfkottes im Islam das Problem sehen, oder im parlamentarischen und kapitalistischen System. Es geht darum, diejenigen, die sich mit USA und Israel gegen “den Islam” verbünden wollen, zurückzudrängen. Und dabei sind schon Erfolge zu verzeichnen.
In der Politik geht es um die Gewinnung von Eliten, wer nur auf Dumpfheiten setzt, wird scheitern. Jürgen W. Gansel hat in DS den Zusammenhang zwischen Ausländerbeschäftigung und Überfremdung gut erklärt, so daß es selbst die “Eurosibirier” kapieren könnten. Aber die wollen ja den Kapitalismus erhalten, in dessen Rahmen die Ausländer nach Hause schicken, weshalb sich dann Europa und Israel in einer “natürlichen Konstellation” (Herbert Schweiger) gegen den
Islam wiederfinden sollen. Ich denke, daß ein solches Bündnis von der Mehrheit der deutschen Nationalisten nicht getragen wird.
13 TH // Apr 24, 2007 at 22:15
Mir gefällt der Artikel. Und ich habe den Eindruck, daß die meisten Kommentatoren ihn bislang mißverstehen. Ich sehe da nirgends eine Rechtfertigung für den Islam oder Moscheen. Der Artikel handelt von den Ursachen für die Masseneinwanderung. Und die Hauptursache sind eindeutig die deutschen Arbeitgeber, speziell einige Branchen. Großindustrie, Kapital, wie man’s auch nennt. Genau das gleiche passiert in Frankreich, Skandinavien, Großbritannien, USA, usw. In England sind es Pakistanis und Schwarze aus der Karibik, in den USA die Mexikaner. Überall ist diese Politik von der Mehrheit nicht gewünscht, die wird aber auch nicht gefragt. Dahinter stehen Leute, die Geld damit verdienen, Leute, die billige Arbeitskräfte brauchen. Ideologisch verteidigt wird das ganze dann natürlich von linken Spinnern, Gutmenschen und Angehörigen des Auserwählten Volkes. Übrigens eigentlich ein Treppenwitz der Weltgeschichte, daß linke Gutmenschen mit ihrer Menschenrechtsideologie in Wirklichkeit nur eine neue und perfide Form der Sklaverei rechtfertigen. Das sind aber alles eher Reflexe statt die Ursache. Bei Flüchtlingen / Asylbewerbern und Familienzusammenführungen mag das etwas anders aussehen, da spielen linke Ideologen wahrscheinlich eine größere Rolle. Aber angestoßen wurde das ganze eindeutig von der Industrie. Und wer Zeitung liest, kann sich jederzeit davon überzeugen, daß es immer noch so ist. Ständig fordern irgendwelche Arbeitgebervertreter mehr Zuwanderung. Die EU-Bürokraten, mehrheitlich nicht mehr als Industrielobbyisten, fordern ebenfalls kontinuierliche Zuwanderung. Hinter unseren Problemen nur die Alliierten und die Weisen von Zion zu vermuten, ist wirklich etwas primitiv.
Ich frag mich übrigens, wann endlich dieser Irrsinn mit der Familienzusammenführung abgeschafft wird. Wenn ein in Deutschland lebender Türke eine Türkin aus der Türkei heiraten will, dann zieht er doch am besten in die Türkei, oder? Müßte doch sogar für Gutmenschen einsichtig sein, daß das die wenigsten Probleme schaffen würde. Aber denken ist in manchen Kreisen eben nicht sehr populär. Angeblich sollen 62% aller türkischen Männer sich ihre Frau aus der Türkei importieren. Unter diesen Umstäden würde Integration bzw. Assimilation in Tausend Jahren nicht funktionieren. Linke Gutmenschen scheinen von einer Art kollektiver Todessehnsucht angetrieben zu werden.
14 Waldgaenger // Apr 24, 2007 at 23:22
J. Schwab schrieb:
“Da gibt es zum einen den Standpunkt einer bestimmten Sorte von „Nationalrevolutionären“, die sich vom NW distanzieren, aber in dessem Teich die Netze auslegen.”
Es dürfte legitim sein, Netze dort auszulegen, wo ü
man das für sinnvoll hält. Oder gibt es so etwas wie eine nationale 12-Meilen-Zone?
“Dieser Standpunkt sieht in etwa so aus: Völkischer Nationalismus, vor allem die Forderung einer Ausländerrückführung sei „Rassismus“, „Chauvinismus“, „Fremdenfeindlichkeit“; Kritik an Juden und offizieller Geschichtsdarstellung – wie von Jürgen W. Gansel vorgetragen – sei „Blasphemie“ (Robert Korda); Ausländer würden vom NW als „Sündenböcke“ beschimpft, Ausländerrückführung, wie von mir vertreten, würde auf „Deportationen“ (Richard Schapke) und auf „ethnische Säuberungen“ (Robert Korda) hinauslaufen – also auf Völkermord. Das sind die Stichpunkte, mit denen sich alle Systemkräfte bestätigt fühlen dürfen, um ihre Repression gegen den NW zu rechtfertigen und weiter auszudehnen.”
Ja, und weil die Systemkräfte nur auf die Vorlagen solcher ‘Nestbeschmutzer’ warten, muss jeder ‘in Treue fest’ zu dem stehen, was Jürgen Schwab a) für ‘völkischen Nationalismus’ hält und b) sich dafür schämen, dass ein ‘völkischer’ Nationalismus der letzte Schluss des Weltgeistes ist und alle anderen seine Bücher nicht verstanden haben.
“Von solchen „Nationalrevolutionären“, die zumeist anonym ihre Denunziation betreiben,…”
…die also nicht wer weiß was auf’s Spiel setzen, um Schwabs Spielregeln zu genügen, der ja von seiner Position leben kann (was ich ihm nicht verüble!)
“…sind Ausländer nach ökonomischer bzw. gesellschaftlicher Nützlichkeit zu bewerten. Also wenn Asamoa in Schalke 04 seinen Arbeitgeber hat, demnach sein eigenes Geld verdient, sich in „unserer“ Gesellschaft schön anpaßt, gut deutsch spricht usw., dann soll er hier bleiben dürfen.”
Ja. Punkt. Es gibt Argumente für eine solche Position. Die sind bis zum Erbrechen von einer “antirassistischen Rechten” vorgebracht worden, und da verweise ich bloß auf Alain de Benoist. Diejenigen, die diese Argumente ablehnen, möchte ich darum bitten, ihn nicht nur dann als Intelektuelles Alibi zu benutzen, wenn’s das eigene Weltbild stützt (womit natürlich nicht Schwab gemeint ist, der weiß, dass seine Positionen nicht mit de Benoist kompatibel sind).
“Bei diesem „Antirassismus“, wie er im Spektrum der Zeitschrift „Fahnenträger“ gepflegt wird, geht es darum, gegenüber Linken zu bekunden, daß man gar nicht so „rassistisch“ sei wie der große Rest des NW. Nur durch diese Distanzierung, so die Überzeugung der Protagonisten der Leerformel eines antivölkischen „Nationalismus“, würde man von den linken Menschenrechtsfreunden als Bündnispartner für eine „Querfront“ akzeptiert werden. Diese Strategie ist so ähnlich wie die von Rolf Schlierers REP, durch Anbiederung an den Zeitgeist mehr Akzeptanz in der vorherrschenden Gesellschaft zu erhalten.”
Diese Argumentation empfinde ich als eine Unverschämtheit: das, wofür ich eintrete, kann nur gedacht werden als strategisches Anschleimen an die Traditionslinke. Wenn das von der “intelektuellen Speerspitze” des selbsternannten Nationalen Widerstands kommt, kann ich verstehen, dass jeder denkende Linke Versuche einer “Querfront” für ein Täuschungsmanöver hält.
Uns, die wir teils jahrzehntelange Freundschaften aufs Spiel setzen, weil wir uns selbstkritisch mit unseren bisherigen Positionen auseinandersetzen, wird in den Rücken gefallen von jemandem, der von relativ wenig zu verlieren hat. Wie soll ich jemanden ernst nehmen, der mich mit einem Parteifunktionär wie Schlierer (mal abgesehen vom reaktionären Charakter der REPs) gleichsetzt?
15 Karolinger // Apr 25, 2007 at 9:11
Wer in Deutschland als Nationalist gegen den Islam – und das tut auch jeder, der gegen Moscheen demonstriert – kämpft, der therapiert seine tumorbedingten Kopfschmerzen lediglich mit Aspirin.
Den Tumor im Kopfe erkennt er jedoch nicht ansatzweise…
Ich lese seit geraumer Zeit die Beiträge von Herrn Schwab und muß sagen, ich bin zunehmend begeisterter, von der rationellen und strategischen Weitsicht seiner Ausführungen.
Weiter so Herr Schwab – dies ist das Niveau, auf dem an die Mißstände herangegangen werden muß.
Das Ansehen und die Hoffnungen innerhalb der echten, authentischen islamischen Hemisphäre in Bezug auf Deutschland als Partner gegen das US geführte Globalisierungskonzept ist größer als viele der hier lebenden sich vorstellen können.
Ich würde Herrn Schwab gerne einmal persönlich kennenlernen und freue mich bereits jetzt auf weitere Beiträge.
Beste Grüße
Karolinger
16 Jürgen Schwab // Apr 25, 2007 at 10:08
@ Waldgaenger
Ja, es kann jeder seine Netze auslegen, wo er möchte …, aber auch auf Widersprüche hinweisen …
Alain de Benoist ist ein großer Denker, den man aber auch in ein paar Punkten widersprechen darf. Zum hat er die beste Analyse der Menschenrechte vorgelegt (Kritik der Menschenrechte, edition Junge Freiheit), zum anderen – so meine Auffassung – zieht er aus seiner Ablehnung der Menschenrechte nicht die richtigen Schlußfolgerungen. Wahrscheinlich, denkt er, er habe einen Ruf zu verlieren. Er hat ja publizistisch viele Möglichkeiten, die er sich durch “rassistische” Forderungen, wie Ausländerrückführung, kaputt machen könnte.
Deine Position, man dürfe sich auf einen Schriftsteller nur berufen, wenn man alle seine Positionen teilt, ist übrigens Quatsch.
“(Schwab) der weiß, dass seine Positionen nicht mit de Benoist kompatibel sind).”
Das weiß ich definitiv nicht. Viele meiner Positionen sind mit denen Benoists kompatibel. Ich stimme mit ihm in der Ablehnung der Menschenrechte überein (wobei die “Fahnenträger”-Fraktion auf Grundlage der Menschenrechte argumentiert!), in der Frage nach dem Hauptfeind usw. usf. Wenigstens ist Benoist auch im Vergleich zu deutschen Neuen Rechten (Junge Freiheit, Sezession) kapitalismuskritisch.
“kann ich verstehen, dass jeder denkende Linke Versuche einer “Querfront” für ein Täuschungsmanöver hält.”
Genau, aber das trifft auf Euch selber zu. Bei Euch mangelt es an Überzeugungskraft, man hat den Eindruck, daß Euere Positionen taktisch motiviert sind, während ich mir die Blöße gebe, gesellschaftliche Randpositionen schwarz auf weiß zu verfechten – wie Ausländerrückführung. Das kann jeder Linke in meinen Texten nachlesen.
@ TH
Du hast mein Anliegen genau erfaßt.
“Ideologisch verteidigt wird das ganze dann natürlich von linken Spinnern, Gutmenschen und Angehörigen des Auserwählten Volkes.”
Genau: Kapitalismus, Amerikanismus, Menschenrechte und Zionismus wirken hier zusammen.
Das Kapital braucht billige Arbeitskräfte, die USA sind das große Vorbild für Multikulti in den Medien, die Menschenrechte die Ideologie, welche die Einwanderung rechtfertigt (jeder Mensch darf überall auf der Erde glücklich sein), der Zionismus setzt auch seit langem auf die Menschenrechte. Ethnisch vermischte Völker sind leicht zu beherrschen, von der Judenemanzipation im 19. Jahrhundert ganz zu schweigen.
17 Jürgen Schwab // Apr 25, 2007 at 10:11
@ Waldgaenger
Übrigens, wenn ich mich auf G. W. F. Hegel beziehe, heißt dies nicht, daß ich die preußische Moarchie einführen möchte; wenn ich mich auf Karl Marx beziehe, ist damit nicht, wie Schwert meint, bewiesen, daß ich ein marxistisches Programm vertreten würde. Also ganz so einfach ist es nicht …
18 Schwert // Apr 25, 2007 at 16:54
@Jürgen Schwab
“Die “Eurosibirier” entsprechen ziemlich genau dem Klischee des “dumpfen Rassisten”, das gewisse “antirassistische Nationalrevolutionäre” von den völkischen Nationalisten insgesamt zeichnen. Also Leute, deren “politischer” Anspruch sich darin erschöpft, daß sie wissen, daß sie im Gegensatz zu Asamoa über eine weiße Hautfarbe verfügen (”Ethnobewußtsein”), ihm deshalb Bananen zuwerfen…”
Es bleibt dabei, Du verleumdest mutwillig Nationalisten, weil sie nicht so materialistisch und ökonomisch denken wie Du. Du weißt dabei aber ganz genau, daß weder Faye noch Krebs sich über Andersfarbige lustig machen oder zum Rassenhaß aufstacheln. Deine Diffamierungen klingen genauso wie die aus dem Fernsehen. Wer da wohl also seinen Kopf mal wieder zu tief im System hat…
“Bei der “Theorie” der “Eurosibirier” geht es darum, muslimische Ausländer in der BRD zu Sündenböcken zu abzustempeln, um somit von den geistigen und ökonomischen Ursachen der Ausländerpolitik abzulenken.”
Blödsinn! Hier geht es nicht um “Sündenböcke”. Im Gegensatz zu Dir erkennen Faye und Krebs, daß der Islam ein enormes Potential und Selbstbewußtsein hat und sich auf gar keinen Fall von ein paar oberschlauen “Nationalisten” benutzen oder vereinnehmen lassen wird.
Hinzu kommt die Frage, wie Du hier inmitten des Systems die “ökonomischen Ursachen der Ausländerpolitik” angehen willst? Wo sind denn Deine klaren Antworten? Wo ist denn Dein Weg, der aus der “westlichen Wertegmeinschaft” hinausführen soll?
Die wirklichen Ursachen für die Übel der “westlichen Wertegemeinschaft” liegen nicht in irgendwelchen ökonomischen Zahlenspielereien oder theoretisierten “Produktionszprozessen”, sondern sie liegen im westlichen Liberalismus, also auf der Ebene des Bewußtseins, begründet. Es herrschten nicht zuerst die Regeln der Ökonomie, sondern erst das entsprechende (negative) Bewußtsein der westlichen Zivilisation hat die heute herrschenden Regeln der Ökonomie geboren.
Da Du das nicht erkennst bzw nicht erkennen willst, bist Du es, der nur an der materialistischen Oberfläche kratzt.
“Der “Antikapitalismus” der “Eurosibirier” erschöpft sich dann im Geld- und Zinsbereich, daß die “Gastarbeiter” vom produzierenden Großkapital hergeholt wurden, geht dabei unter.”
Der Antikapitalismus von Faye und Krebs geht viel weiter und ist viel tiefgründiger als Dein Wiedergekaue von Marx’ Phrasen und Formeln. Der Antikapitalismus von Faye und Krebs greift die Wurzel an, nämlich das schädliche Bewußtsein der “westlichen Wertegemeinschaft”. Um hier eine Wende herbeizuführen, reicht es in keinster Weise aus, einfach irgendwelche Unternehmer zu enteignen oder Produktionsprozesse und Eigentumsverhältnisse umzustellen. Diesen materialistischen Irrweg hat man schon desöfteren beschritten; bei uns zuletzt in der DDR.
“Hier geht es um Grundsatzentscheidungen, ob wir hier im Stile Fayes und Ulfkottes im Islam das Problem sehen, oder im parlamentarischen und kapitalistischen System.”
Entweder bist Du ziemlich beschränkt oder ein mutwilliger Lügner. Wenn Faye sich gegen die “westliche Wertegemeinschaft” ausspricht, dann greift er wohl eindeutig auch das ihr innewohnende parlamentarische und kapitalistische System an. Man kann eigentlich gar nicht so blöd sein, um das nicht zu schnallen.
Und daß Du Faye und Ulfkotte in einem Atemzug nennst, verdeutlicht nur mal wieder Deine perfide Diffamierungsstrategie. Beide haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Und daß jemand den Islam als Feind auf eigenem Boden erkennt, ist wohl mehr als vernünftig.
“Es geht darum, diejenigen, die sich mit USA und Israel gegen “den Islam” verbünden wollen, zurückzudrängen.”
Wo haben Faye und Krebs jemals verlautbart, daß sie sich mit den USA oder Israel verbünden wollen? Faye spricht sich eindeutig gegen die USA als Vormacht der “westlichen Wertegemeinschaft” aus. Das kannst auch Du nicht überlesen haben.
“Aber die wollen ja den Kapitalismus erhalten”
Wer ist DIE? Faye und Krebs? Kannst Du auch Belege für Deine Behauptung bringen?
@TH
“Der Artikel handelt von den Ursachen für die Masseneinwanderung. Und die Hauptursache sind eindeutig die deutschen Arbeitgeber, speziell einige Branchen. Großindustrie, Kapital, wie man’s auch nennt.”
Und was sind denn die tatsächlichen Ursachen? Warum sind denn “die Arbeitgeber” so drauf heute? Was ist denn geistig mit ihnen geschehen? Woraus rekrutieren sich denn diese “Arbeitgeber”? Im Grunde kommen sie doch aus der Mitte der Gesellschaft. Sie haben in der Mitte der Gesellschaft studiert und sind aus ihr heraus nach “oben” gekrochen.
Zu behaupten, allein “DIE Arbeitgeber” sind schuld und es würde reichen, sie zu entfernen oder zu enteignen, ist einfach marxistisch. Das würde nicht wirklich etwas ändern, da “DIE Arbeitgeber” nichts anderes als der Spiegel der Gesellschaft sind. Und die Gesellschaft ist so, weil sie sich aufgrund des westlichen Liberalismus so ein Bewußtsein “anerzogen” hat. Die Ursache für die westliche Gesellschaft ist ihr entsprechendes Bewußtsein. Und erst daraus folgend ergeben sich die ökonomischen Auswüchse.
An der Oberfläche des Problems kratzt also der, der nur die ökonomische Auswüchse angreift. Die “Analyse des Kapitalismus” reicht in keinster Weise aus, da der westliche Kapitalismus mit seinen zerstörerischen Auswrikungen nur eine folgerichtige Erscheinungsform der westlichen Zivilisation ist.
19 OswaldSpengler // Apr 25, 2007 at 19:55
@Karolinger
Pass bloß auf , gleich kommt jemand und behauptet ich seiest du und du seiest Jürgen Schwab.Ist ernst gemeint.
grüße spengler
20 Jürgen Schwab // Apr 25, 2007 at 21:03
@ Schwert
“Um hier eine Wende herbeizuführen, reicht es in keinster Weise aus, einfach irgendwelche Unternehmer zu enteignen oder Produktionsprozesse und Eigentumsverhältnisse umzustellen. Diesen materialistischen Irrweg hat man schon desöfteren beschritten; bei uns zuletzt in der DDR.”
Die böse DDR! Jetzt stellt sich aber die Frage, warum heute (noch) in Mitteldeutschland (also in der Ex-DDR) viel weniger Ausländer sind als in der Alt-BRD bzw. Westdeutschland? Könnte es sein, daß dies auf ein Bewußtsein zurückzuführen ist, das auf materiellen Ursachen beruht?
In der DDR gab es auch Gastarbeiter, aber nicht so viele, Ausländerrückführung hat es zu Ostzeiten immer wieder gegeben, sicherlich nicht konsequent genug, aber im Vergleich zur BRD doch recht vorbildlich.
Es hätte in den befreundeten kommunistischen Staaten in Osteuropa, Afrika, Asien die Möglichkeit bestanden, Millionen an Arbeitern für die DDR anzuwerben. Warum hat man aber die Ausländerbeschäftigung gering gehalten?
Könnte dies auf die Wirtschaftsordnung zurückzuführen sein? Vielleicht darauf, daß es in der DDR keine Kapitalisten gab, die aufgrund ihres Profitinteresses kein Interesse an Billigarbeitskräften in Millionenstärke aus dem Ausland hatten?
Du wirst durchs Nachdenken natürlich nicht auf die richtige Lösung kommen, sondern weiter die Angst vor dem Marxismus und dem Islamismus schüren.
21 Schwert // Apr 25, 2007 at 21:35
@Jürgen Schwab
Deine “Liebe” zur DDR zeigt nur, daß Du nie in selbiger gelebt hast.
Multikulti, wie in der BRD oder anderswo im “Westen”, gab es dort nicht (wofür wir unendlich dankbar sind). In der DDR gab es im Grunde gar keine Kultur außer marxistische Phrasen und “nationalistisches” Theater mit etwas russischer Folklore. Daß daran die wenigstens ernsthaft geglaubt haben, zeigt das Jahr 1989.
Zudem ist wohl auch ohne viel marxistisches Studium der großen “Analyse des Kapitalismus” festzustellen, daß sich die DDR (bzw der gesamte Ostblock) mit ihrem marxistischen System zu einem großen Teil selbst zugrunde gerichtet hat. Schon mal die verfallenen Städte gesehen?
Ist doch ziemlich kraß, daß Du Dich also für die DDR so ins Zeug legst. Woran liegt das? An Deiner marxistischen Verblendung?
Das hat mit Angst schüren nichts zu tun, sondern mit dem Erkennen der Wirklichkeit. Ohne dieses Erkennen wird sich kein ernstzunehmender Widerstand gegen die “westliche Wertegemeinschaft” auf der einen und gegen die Überfremdung auf der anderen Seite herausbilden.
22 TH // Apr 25, 2007 at 22:56
@Schwert
Also erstmal ist der Artikel von Jürgen Schwab doch wohl kein Grund, ihn so anzufahren:
“verleumden”, “Diffamierungen”, er sei “ziemlich beschränkt oder ein mutwilliger Lügner” oder “perfide Diffamierungsstrategie”.
Ich finde einige von Deinen Argumenten auch ganz einleuchtend, allerdings finde ich immer noch nicht, daß Du Jürgen Schwabs Argumente damit widerlegst.
Ich habe übrigens nirgends geschrieben, daß Enteignungen und marxistische Methoden ein Heilmittel wären. Bevor man ein Problem löst, muß man es erstmal richtig analysiert haben.
Dann kann man nach einem Heilmittel suchen.
Ich habe auch nicht pauschal gesagt, daß alle Arbeitgeber Schuld an unserer Situation seien. Ich habe diese Gruppe im weiteren Verlauf des Satzes eingeschränkt auf “speziell einige Branchen. Großindustrie, Kapital, wie man’s auch nennt.” Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt, aber ich hatte gerade keine Lust, eine ganze Abhandlung darüber zu schreiben. Ich meine diejenigen Arbeitgeber, die im großen Stil billige Gastarbeiter eingestellt haben. Das betrifft in erster Linie Branchen und Betriebe, die auch mit ungelernten Kräften auskommen. Mittlerweile machen es immer mehr Firmen so, sie nehmen halt, wer am billigsten ist.
Du argumentiest so, daß das alles nur Symptom unserer verkommenen Zivilisation, unserer verkommenen liberalen Werte sei. In gewisser Weise kann ich dieses Argument nachvollziehen, aber irgendwie beißt sich da die Katze in den Schwanz. Wenn ein Konkurrent anfängt, billige Arbeiter aus dem Ausland anzustellen, müssen die anderen nachziehen, weil sie sonst nicht konkurrenzfähig sind. Da können diese Firmen noch so tolle Wertvorstellungen haben. Und dieses System gibt es schon seit Jahrtausenden. Sklavenhaltung, oft genug mit importierten Sklaven, gab es in allen möglichen Kulturen.
Unser Wirtschaftssystem hat den Konkurrenzkampf zur obersten Maxime erklärt. Und da ist der billigste Arbeiter nun mal der beste. Und irgendwo auf der Welt gibt es immer jemand, der billiger ist als die Arbeiter im eigenen Land.
Du schreibst:
“Die wirklichen Ursachen für die Übel der “westlichen Wertegemeinschaft” liegen nicht in irgendwelchen ökonomischen Zahlenspielereien oder theoretisierten “Produktionszprozessen”, sondern sie liegen im westlichen Liberalismus, also auf der Ebene des Bewußtseins, begründet. Es herrschten nicht zuerst die Regeln der Ökonomie, sondern erst das entsprechende (negative) Bewußtsein der westlichen Zivilisation hat die heute herrschenden Regeln der Ökonomie geboren.”
Das klingt für mich nach der Frage, ob eher das Huhn oder eher das Ei da war. Ich kann Hühner jedenfalls auf beide Arten ausrotten, entweder, indem ich allen Hühnern den Hals abschneide, oder indem ich ihnen alle Eier kaputt hauhe.
Du schreibst: “Um hier eine Wende herbeizuführen, reicht es in keinster Weise aus, einfach irgendwelche Unternehmer zu enteignen oder Produktionsprozesse und Eigentumsverhältnisse umzustellen.”
Und wer soll das behauptet haben? Reichen würde das vielleicht wirklich nicht.
Du meinst also, das wahre Übel wäre “das schädliche Bewußtsein der “westlichen Wertegemeinschaft”.”
Solange bei uns der totale Raubtierkapitalismus mit seinem Ideal vom gnadenlosen Konkurrenzkampf herrscht, wird jedem Mitglied dieser Gesellschaft dieses Ideal auch tagtäglich über das Fernsehen und die Werbung eingebleut. Dieser Turbokapitalismus produziert seine eigene Werbung und Indoktrination. Wenn man da was abstellen würde, würde auch ein Gutteil dieser Indoktrination aufhören, so daß sich unsere Werteskala auch wieder normalisieren könnte. Vielleicht reicht das nicht aus, aber ich frage mich, wo Du ansetzen willst.
Gehst Du soweit zu sagen, daß der Turbokapitalismus überhaupt kein Problem darstellt? Doch sicher nicht. Meinst Du, man könnte die Leute mit gutem Zureden dazu bringen, ihre Werte zu ändern, während der Nachbar gerade seinen neuen Benz vorfährt, die Kinder mit ihrer neuen Playstation V vor den Nachbarskindern prahlen und die Werbung weiterhin jedem suggeriert, jeder müsse immer das neueste und tollste haben?
Das ist es, wenn ich sage, die Katze beißt sich in den Schwanz. Man kann das eine nicht vom anderen trennen, man kann aber an mehreren Punkten gleichzeitig ansetzen.
Und Jürge Schwab hat recht, wenn er darauf hinweist, daß die ehemealigen Ostblockstaaten sich keine Probleme mit Masseneinwanderung aufgehalst haben, und er dürfte wohl auch damit recht haben, daß es daran lag, daß es keinen Anreiz gab, die Löhne zu drücken und immer mehr Profit zu machen.
Irgendwie ist es ein Treppenwitz der Geschichte: Die ehemaligen “internationalistischen” sozialistischen Ostblockstaaten haben eine Politik betrieben, die für ihre Nationen wesentlich gesünder waren, als das, was wir heute treiben.
Letztendlich haben alle sozialistischen Staaten eine Politik betrieben, die ihren eigenen Interessen galt. Und heute passiert genau das Gegenteil. Die Gesellschaften lassen sich wehrlos zersetzen vom entfesselten Kapitalismus, und von wem wird das ganze ideologisch gestützt? Schon wieder von einer Ideologie, die aus dem Marxismus entstanden ist: Der linken Gutmenschenideologie, die auch noch die Wiederbelebung des Sklavenhandels in anderer Form ermöglicht. Noch so ein Treppenwitz der Geschichte.
23 Schwert // Apr 26, 2007 at 7:55
@TH
“Also erstmal ist der Artikel von Jürgen Schwab doch wohl kein Grund, ihn so anzufahren:
“verleumden”, “Diffamierungen”, er sei “ziemlich beschränkt oder ein mutwilliger Lügner” oder “perfide Diffamierungsstrategie”.
Ich finde einige von Deinen Argumenten auch ganz einleuchtend, allerdings finde ich immer noch nicht, daß Du Jürgen Schwabs Argumente damit widerlegst.”
Wenn Du etwas von Faye oder Krebs gelesen hättest, dann würdest Du es auch so sehen, daß Jürgen Schwab mutwillig (denn er hat sie gelesen) deren Sinn total verdreht und sie in einer Art und Weise diffamiert, wie sie eigentlich nur aus Systempresse und Fernsehen geläufig ist.
“Wenn ein Konkurrent anfängt, billige Arbeiter aus dem Ausland anzustellen, müssen die anderen nachziehen, weil sie sonst nicht konkurrenzfähig sind. Da können diese Firmen noch so tolle Wertvorstellungen haben.”
Die meisten haben ja eben keine Wertevorstellungen mehr. Deswegen haben sie auch absolut kein schlechtes Gewissen bei ihrem Tun. Wenn es in der “westlichen Wertegemeinschaft” nicht erwünscht wäre, wenn also in ihr ein anderes Bewußtsein herrschen würde, dann würde sich so ein “Konkurrent” gar nicht durchsetzen können. Und wenn zudem Raubtiermethoden unter Strafe stehen würden, dann wäre so ein “Konkurrent” die längste Zeit seines Lebens Unternehmer gewesen.
Also läuft es doch wieder darauf hinaus, welche Werte- und Rechtsvorstellungen eine Zivilisation aufweist. Und ihre Werte- und Rechtsvorstellungen beruhen nun einmal auf ihrem selbst angeeigneten bzw anerzogen Bewußtsein. Worauf auch sonst? Auf König Zufall? Oder weil der liebe Gott es so will?
“Und dieses System gibt es schon seit Jahrtausenden. Sklavenhaltung, oft genug mit importierten Sklaven, gab es in allen möglichen Kulturen.”
Da frag ich mich doch, in welcher Welt Du überhaupt lebst und für was Du überhaupt kämpfst?
Also ich weiß zumindest, daß es sehr viele Jahrhunderte ohne Multikulti in Europa gegeben hat. Und auch, daß Europa über etliche Jahrhunderte führend in der Welt war, und das ohne Multikulti oder “importierte Sklaven”.
Du malst uns hier ein Bild vor, als wäre Europa schon immer wie die USA gewesen. Ich frage Dich deswegen noch einmal: Wofür kämpfst Du überhaupt?
“Unser Wirtschaftssystem hat den Konkurrenzkampf zur obersten Maxime erklärt. Und da ist der billigste Arbeiter nun mal der beste. Und irgendwo auf der Welt gibt es immer jemand, der billiger ist als die Arbeiter im eigenen Land.”
Ja und woher kommen denn die Auffassungen zu diesem Wirtschaftssystem? Ist dieses Wirtschaftssystem vom Himmel gefallen?
Die westliche Zivilisation hat sich aufgrund ihres liberalistischen Bewußtsein selber dieses Wirtschaftssystem verpaßt und selber seine Menschen nach diesen Auffassungen erzogen.
“Das klingt für mich nach der Frage, ob eher das Huhn oder eher das Ei da war. Ich kann Hühner jedenfalls auf beide Arten ausrotten, entweder, indem ich allen Hühnern den Hals abschneide, oder indem ich ihnen alle Eier kaputt hauhe.”
Das ist ein sehr guter Vergleich, ehrlich! Die Hühner sind die Menschen der westlichen Zivilisation mit ihrem entsprechend anerzogenen Bewußtsein. Die Eier sind die daraus resultierenden systemischen Auffassungen und Auswüchse.
Nun kann man die Sache von zweierlei Seiten angehen:
1. Man versucht durch harte und durchaus etwas langwierigere Arbeit die Eier zu verändern. Dafür muß intensiv mit den Hühnern gearbeitet werden, sie müssen “umerzogen” werden.
2. Man macht es auf die marxistische Weise und dreht den Hühnern einfach die Hälse um.
Schlußfolgerung: Die zweite Variante ist schnell und praktikabel. Aber ohne Hühner gibts eben auch keine Eier mehr. Die erste Variante ist ein ziemlich beschwerlicher Weg. Nicht alle Hühner werden ihn gehen können. Doch die, die ihn gehen, werden in Zukunft sehr sehr gute Eier bekommen.
War das verständlich? Nun mußt Du Hühner und Eier nur noch auf die Völker bzw Zivilisationen übertragen.
“Solange bei uns der totale Raubtierkapitalismus mit seinem Ideal vom gnadenlosen Konkurrenzkampf herrscht, wird jedem Mitglied dieser Gesellschaft dieses Ideal auch tagtäglich über das Fernsehen und die Werbung eingebleut.”
Richtig! Und dagegen hilft auch keine wissenschafltich klingende “Analyse des Kapitalismus”. Es hilft auch keine Verschwörungstheorie über gewisse “Hintermänner”. Wir wissen das alles. Aber das Volk kannst Du inmitten des Systems auf diese Weise nicht umpolen.
Es würde nur helfen, wenn man aus dieser Welt der “westlichen Wertegemeinschaft” aussteigt. Man kann sich aber natürlich nicht in Luft auflösen. Es geht auch nicht darum zu fliehen bzw auszuwandern. Sondern es geht um die mentale, also bewußtseinsmäßige Loslösung vom System. Der erste, wichtigste und nachhaltigste Schritt ist also die Veränderung des eigenen Bewußtseins.
Es ist eigentlich wie im Film “Matrix” (erster Teil): Man muß sich geistig abkoppeln, sich mit anderen Abgekoppelten zusammenschließen bzw vernetzen und nach neuen Wegen suchen.
Man muß das System einfach links liegen lassen. Es wird von selbst kaputt gehen. Im Grunde braucht man dafür keine “Untergrundarmee”, die ständig gesetzeswidrig handeln muß. Denn auf diese Weise hat das System sogar noch einen Rechtfertigungs- bzw Daseinsgrund.
Als sinnvolles und nützliches Beispiel sei an dieser Stelle Ghandi erwähnt. Er hat es geschafft, die britische Besetzung Indiens ad absurdum zu führen, und das prinzipiell ohne Gesetzesverstoß. Sie (die Inder, die sich nicht mehr knechten lassen wollten) waren einfach nur da und “spielten” einfach nicht mehr mit. Sie ignorierten die Engländer einfach. Das ging um wie ein Lauffeuer, bis die Engländer ihre Chancenlosigkeit einsahen.
So einfach wird das bei uns heute nicht sein. Dafür ist die Umerziehung schon zu weit fortgeschritten. Aber es ist ein beachtenswertes Beispiel, woraus man gewisse Schlußfolgerungen ziehen kann.
“Irgendwie ist es ein Treppenwitz der Geschichte: Die ehemaligen “internationalistischen” sozialistischen Ostblockstaaten haben eine Politik betrieben, die für ihre Nationen wesentlich gesünder waren, als das, was wir heute treiben.”
Bezüglich bestimmten Aspekten kann man das durchaus so sehen. Das leugne ich auch gar nicht. Selbst Faye schreibt in seinem Buch “Wofür wir kämpfen”, daß die marxistische Bestrebung der Auflösung der Völker und Kulturen in der “westlichen Wertegemeinschaft” noch stärker und tiefgründiger umgesetz wird, als im ehemaligen “Ostblock”. Der liberalistische Geist, gepaart mit marxistischen Auffassungen, ist in der Mitte der Gesellschaft der westlichen Zivilisation noch stärker verankert als im ehemaligen “Ostblock”.
Deine letzten Ausführungen sind absolut richtig. Ich hoffe, Du erkennst darüberhinaus, daß es eben in erster Line das Bewußtsein der entsprenden Zivilisation ist, welches über ihr Bestehen oder ihren Niedergang entscheidet. Ökonomische Prozesse oder Regeln sind nur die Auswüchse dieses anerzogenen Bewußtsein; sie sind nur die Folge der herrschenden Werte- und Rechtsvorstellungen.
24 Jürgen Schwab // Apr 26, 2007 at 9:32
@ Schwert
Du schreibst immer vom “Bewußtsein”, das sich ändern müsse. Das ist aber ans parlamentarische und kapitalitische System gebunden, das ist der Boden, der weggezogen werden muß, damit sich ein neues Bewußtsein entwickeln kann. Vorstandsvorsitzende von Siemens AG, Bayer AG, Hoechst AG usw. haben nur ein Bewußtsein: die Rendite zu steigern. Du stellst Dir wohl vor, ein “Führer” wie Pierre Krebs bräuchte nur zu diesen Herrschaften hinzugehen, mit ihnen zu reden und ihnen ein neues Bewußtsein einzupflanzen, aber man läßt die Produktionsverhältnisse, also die Grundlagen, aus denen das falsche Bewußtsein emporgestiegen ist, einfach bestehen. Das Modell 1933 wird sich nicht mehr wiederholen, das Kapital hat sein Bewußtsein weiterentwickelt, das hat mit Nation und Staat nichts mehr zu tun. Eine Ausländerrückführung widerspricht heute im Zeitalter der Globalisierung dem Kapitalinteresse. Das Kapital wird sich mit den “Eurosibiriern” nicht über eine Ausländerrückführung einigen wollen. Natürlich hat das Kapital – wie auch der Zionismus und Amerikanismus – ein Interesse daran, sich mit den “Eurosibiriern” darüber zu einigen, den Islamismus zum Sündenbock aufzubauen. Aber dies wird nicht zur Ausländerrückführung führen! Das Großkapital und die Zionisten brauchen die Ausländer in Deutschland, die sind an einer Rückführung nicht interessiert.
Du versuchst Marxisten und Islamisten-Freunde herbeizuhalluzinieren, wo es keine gibt, um vom Hauptfeind abzulenken! Du schreibst doch selbst, daß man der DDR viel vorwerfen kann, aber nicht die Verausländerung im Ausmaß der BRD. Woran soll das bitteschön liegen, wenn nicht an den Produktionsverhältnissen.
25 qwertz // Apr 26, 2007 at 10:48
@Jürgen Schwab
In einer Demokratie ist das Wohl des Volkes das oberste Gesetz.
Alles andere ist ihm untergeordnet, also auch alles Kapital.
Also auch die Wirtschaft.
Also auch der Staat.
Alles andere ist ein Staatsstreich.
26 Nordländer // Apr 26, 2007 at 13:37
@qwertz
Na,für Streiche bin ich immer aufgelegt.Wenn sie gut sind…
27 TodosAlemanesUnidos // Apr 26, 2007 at 17:53
“Das Modell 1933 …”
Nicht nur der Autor Schwab, sondern alle anderen denken in festgelegten Begriffen, obwohl doch alles inaneinander übergeht und das scheinbar Fixe nichts weitere ist, als ein Fixes in unseren Köpfen. Es gibt nichts, was als “Modell 1933″ fungieren könnte, denn dieses war eine Weiterentwicklung aus 1870/71, nachdem es 30 Jahre aufwärts ging und dann weitere 30 Jahre abwärts, inclusive der 15 Jahre “Zwischenreich”, wie seinerzeit die später sog. WR hieß.
Die Anstrengungen, die eine Masse armer Städter zu existentieller Erfüllung führten, hielten, aus dem NS kommend, bis in das Wirtschaftswunder-Jahrzehnt an, ab 1945 in einer 15-Jahres-Aufwärts- und einer 15-Jahres-Abwärtsentwicklung. Dasselbe fand wieder zwischen 1975/1990 und 1990/2005 statt. Für die sich immer mehr steigernden Bedürfnisse und die resultierenden Erfüllungsstrukturen gibt es Entwicklungstheorien.
Aber nur als Pamphletist mit revolutionärem Zerstörungstrieb kann mann mit fixen Begriffen und den entsprechenden Zuordnungen arbeiten.
Es ist eindeutig, daß sich die Engagiertesten (d.h. die 150%igen) immer an die Spitzen würmeln, – wessen Fehler ist das also ?
Rückgratlosigkeit einerseits und ein anderes Existenzbewußtstein gehören zu den Verursachereigenschaften, – nicht aber die kratzerflache Rede vom “internationalen Kapitalisten”. Der/die sind allenfalls die strukturellen Folgen der vorgenannten Eigenschaften.
Eigenschaften zu ändern setzt jedoch – wie bei der Wählermotivation – Arbeit an der kollektiven Erkenntnisfähigkeit voraus. Das artet schlimmstenfalls wieder in Pamphletismus aus. Doch Erkenntniswilligkeit – als Voraussetzung – ist wird erst durch Not eingeleitet.
Die innere Notwendigkeit des Geistes der Zeit (nicht des Zeitgeistes) ist seine Wandlung. Deshalb kommen die Dinge, wie sie kommen müssen. Kommunikation zwischen den Menschen – von Seele zu Seele – ist die Pflügarbeit, die geleistet werden muß. Viele “Prediger” laufen sich hier den Rang gegenseitig ab. Die einfachsten Lösungen bieten immer noch Ventile für die allgemeine Unzufriedenheit. Die Resignation einerseits, die Betäubung andererseits, das sind die eigentlichen “Kapitalisten”, vor denen uns grauen sollte.
28 Schwert // Apr 26, 2007 at 18:35
@Jürgen Schwab
“Du schreibst immer vom “Bewußtsein”, das sich ändern müsse. Das ist aber ans parlamentarische und kapitalitische System gebunden, das ist der Boden, der weggezogen werden muß, damit sich ein neues Bewußtsein entwickeln kann.”
Richtig. Aber was ist, wenn einem die entsprechende Macht fehlt, den “Boden” einfach “wegzuziehen”? Dann überläßt man es dem Islam oder wie?
Wenn man inmitten des Systems nichts ändern kann, dann geht es nur noch mit geistiger Loslösung vom System und dem Aufbau einer “neuen Welt” mittels einem neuen bzw anderen Bewußtsein.
“Vorstandsvorsitzende von Siemens AG, Bayer AG, Hoechst AG usw. haben nur ein Bewußtsein: die Rendite zu steigern. Du stellst Dir wohl vor, ein “Führer” wie Pierre Krebs bräuchte nur zu diesen Herrschaften hinzugehen, mit ihnen zu reden und ihnen ein neues Bewußtsein einzupflanzen, aber man läßt die Produktionsverhältnisse, also die Grundlagen, aus denen das falsche Bewußtsein emporgestiegen ist, einfach bestehen.”
Pierre Krebs ist sicher kein mächtiger “Führer”, sondern ein Denker und Stichwortgeber, ein Philosoph halt. Es wird auch nie so sein, daß man allen “Arbeitgebern” und Bürgern ein neues Bewußtsein einhauchen könnte. Aber Fakt ist, daß die Raubtiermentalität in der “höheren Etage” im Grunde nur ein Spiegelbild der Mitte der westlichen Gesellschaft ist, in welcher mittlerweile ebenso die Ich-Mentalität, das Gewinnstreben und die Volksvergessenheit verankert sind. Die Vorstände können im Grunde nur so handeln, weil es gesellschaftlich weitestgehend akzeptiert ist, weil im Grunde alle so egoistisch und materialistisch geworden sind. Die entsprechenden Werte- und Rechtsvorstellungen sind die Ausgeburt des Bewußtseins der westlichen Gesellschaft. Dagegen kann nur der Aufbau einer “neuen Welt” nachhaltig etwas ändern. Wenn das breite Bewußtsein ein anderes geworden ist, dann verändern sich logischer Weise auch die “Produktionsverhältnisse”.
Du kannst aber gerne einen Vorschlag machen, wie Du hier inmitten des Systems eine tatsächliche Wende herbeiführen willst und wer dann diese Wende durchführen soll?
“Das Modell 1933 wird sich nicht mehr wiederholen, das Kapital hat sein Bewußtsein weiterentwickelt, das hat mit Nation und Staat nichts mehr zu tun.”
Da gebe ich Dir recht. Es wird nicht funktionieren, eine Kopie des historischen NS aufzusetzen. Trotzdem kann eine tiefgreifende und dauerhafte Wende nur durch ein verändertes Bewußtsein erzielt werden. Dieses Bewußtsein kann auch nicht einfach an irgendeine Realpolitik gekoppelt sein, sondern es muß sich an Wertevorstellungen orientieren, die über der allgemeinen Politik stehen, damit diesem Glaubens- und Verhaltenskodex auch die Funktionsträger des Staates unterworfen sind und sich nicht selbständig machen.
“Das Kapital wird sich mit den “Eurosibiriern” nicht über eine Ausländerrückführung einigen wollen.”
Nein, das wird es sicher nicht. Zwischen der “westlichen Wertegemeinschaft” und der “neuen Schicksalsgemeinschaft” kann es auch keine Einigung geben. Die eine Seite wird untergehen, während die andere für sich eine “neue Welt” aufbaut. Sollte dieser Versuch scheitern, ist es eh vorbei.
“Natürlich hat das Kapital – wie auch der Zionismus und Amerikanismus – ein Interesse daran, sich mit den “Eurosibiriern” darüber zu einigen, den Islamismus zum Sündenbock aufzubauen.”
Kannst Du auch Deine Behauptung belegen, daß die “Eurosibirier” mit dem “Westen” verhandeln bzw eine Einigung erzielen wollen? Wer konkret von den “Eurosibiriern” strebt so etwas an?
Ich wiederhole mich: Der Islam bzw die Muslime sind keine “Sündenböcke”. Sie sind der “Katalysator” für das Ende der “westlichen Wertegemeinschaft”. Aber sie werden nicht nur die “westliche Wertegemeinschaft” überwinden, sondern auch alle antikapitalistischen Nationalisten, sofern diese sich nicht dem Islam unterwerfen. Dich machen sie dann vielleicht zu ihrem Prokurator über “Deutschland”. Vielleicht ist es ja das, was Du mit Deiner Islamophilie anstrebst…
“Das Großkapital und die Zionisten brauchen die Ausländer in Deutschland, die sind an einer Rückführung nicht interessiert.”
Wer behauptet denn das Gegenteil?
“Du schreibst doch selbst, daß man der DDR viel vorwerfen kann, aber nicht die Verausländerung im Ausmaß der BRD. Woran soll das bitteschön liegen, wenn nicht an den Produktionsverhältnissen.”
Waren die “Produktionsverhältnisse” in der DDR gut, weil es in der DDR kein Multikulti gab? Wurde in der DDR stattdessen deutscher Nationalismus gepflegt? Du begibst Dich mal wieder auf einen marixstischen Irrweg. Man mag die DDR gerner haben als die BRD. Das ist Geschmackssache. Aber daraus zu schließen, dem deutschen oder europäischen Nationalismus würden der Marxismus bzw dessen “Produktionsverhältnisse” tatsächlich weiterhelfen, ist wohl mehr als absurd.
Schau Dir doch einfach mal das kommunistische China an. Wo geht der westliche Kapitalist gerne hin bzw wo läßt er seine Billigprodukte herstellen?: Im kommunistischen China mit seinen tollen marxistischen Produktionsverhältnissen und mit seiner ethnischen Homogenität. Da funktioniert das Spielchen für die westlichen Kapitalisten auch bestens, inmitten des größten kommunistischen Staates der Welt. Die westlichen Kapitalisten bauen diesen Staat auch noch unermüdlich auf. Sie helfen bei dessen Industrialisierung. Und den riesigen chinesischen Massen geht es trotz vorwiegend marxistischer Produktions- und Eigentumsverhältnisse äußerst schlecht.
Irgendwas ist an der ganzen Sache mächtig faul. Entweder wissen die westlichen Kapitalisten nicht, daß sie einen kommunistischen Staat aufbauen – aber soviel Dummheit kann man ihnen auch nicht wirklich zuschreiben – oder der westliche Kapitalismus kann doch eigentlich ganz gut mit dem östlichen Kommunismus, denn beide entstammen ja im Grunde der selben kultur- und wertevernichtenden Ideologie des atheistischen Liberalismus.
Aus diesem ganzen Schlamassel hilft nur ein dritter Weg, der Weg des “alten” Europas, welches sowohl vom Kapitalismus als auch vom Kommunismus zerstört werden soll.
Der Islam geht einen dritten Weg, aber das kann nicht der unsere sein. Wir müssen eine eigene, eine Gegenkultur aufbauen. Und darum geht es bei Faye und Krebs.
29 OswaldSpengler // Apr 27, 2007 at 10:23
“Irgendwas ist an der ganzen Sache mächtig faul. ”
Daran ist garnichts faul sondern nur logisch.Dazu gibt es sogar ein schönes Zitat von Marx mit dem ich dich Antimarxisten aber nicht langweilen möchte.Das Kapital fließt gleich dem Wasser dorthin wo es den größten Profit erwirtschaften kann und kennt dabei in anbetracht der Möglichkeiten keine Vernunft und Moral.Dorthin heißt in unserer globalisierten Welt aufgrund des konfuzianischen Staats”sozialismus” eben China.Hier hast du auch dein völlig anderes Bewußtsein dass sich mit westlichen Moralvorstellungen nicht vergleichen läßt.In China existieren eben keine marxistischen Verhältnisse, wie die jüngste Novelle des Eigentumsrechts auch beweist.China schlägt die Kapitalisten mit ihren eigenen Waffen.Mehr zum Thema kannst du bei Gabor Steingart “Weltkrieg um Wohlstand” nachlesen dessen Analyse ebenfalls ganz gut ist , seine Folgerungen aber weniger da sie auf eine Erhaltung des Status Quo ausgerichtet sind.Die Politik Chinas ist den langfristigen Interessen der westlich-liberalen Kapitalisten entgegengerichtet.Es gibt keine Unterstützung.Das läßt am Beispiel Nordkoreas und Iran ganz gut festmachen.
Der Liberalismus selbst ist auch nicht durchgängig atheistisch, in den USA ist er mit einer Form des Protestantismus eng verbunden.
Was sollen eigentlich deine böswilligen Unterstellungen J.Schwab wolle der Prokonsul der Muslime sein ? Dass ist Unsinn.Aber ohne Systemkrise kannst du deinen Bewußtseinswandel abschreiben.Der wird erst durch die Konfrontation und Zusammenbruch des Westen(USA/Israel) mit außereuropäischen Mächten erfolgen.In der BRD sitzen die Mächtigen fester denn je im Sattel.Tröstlich für mich ist dass unsere Antiislamkämpfer zu einem Kampf gegen den Islam überhaupt nicht in der Lage sind.So können auch keine realpolitischen Fehler begangen werden.
Eure Zeit kommt noch.
30 OswaldSpengler // Apr 27, 2007 at 10:26
Bei der Gelegenheit wäre es ganz gut wenn Elässers Buch:«Angriff der Heuschrecken. Zerstörung der Nationen und globaler Krieg», Pahl-Rugenstein Verlag 2007, ohne ISBN-Angabe
hier mal vorgestellt und besprochen werden würde
31 Watzmann // Apr 27, 2007 at 10:29
Nochmal zur Süddeutschen Zeitung:
“Möllemann – Wenn der Fallschirm klemmt”, vom 21.10.2002, über ein halbes Jahr vor Möllemanns Todessturz.
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/540/5535/
Parallelen zum Fall des Generals Patton sind zufällig oder auch nicht.
32 Jürgen Schwab // Apr 27, 2007 at 10:59
@ Schwert
Hätte ich ein nationales Parteiprogramm zu schreiben, so würde ich unter “Ausländerpolitik” zu Deinem wichtigen Thema in einem Satz ausführen:
“Als Nationalisten wenden wir uns gegen die Islamisierung unserer Heimat, entsprechende Missionierungen sind zurückzuweisen, alle Moscheebautätigkeiten zu unterbinden, islamische Haßprediger sofort auszuweisen.”
Da es in meinem Programm aber um die Ursache der BRD-Ausländerpolitik geht, würde ich ausführlicher auf den Zusammenhang von Kapitalinteresse und Ausländerbeschäftigung hinweisen. Es geht darum, die wahren Schuldigen für Multikulti bloßzustellen: Kapitalismus, Amerikanismus, Zionismus, Menschenrechtsbefürworter. Hier ist der Schwerpunkt zu setzen. Daß Islamisten missionieren wollen, ist zutreffend, aber nicht der Grund dafür, daß sie hier sind. Aus Deiner Logik könnte man auch ableiten, daß Asamoa hier bleiben soll, weil er kein Muslim, schon gar kein Islamist ist.
Du schreibst:
“Du (Schwab) kannst aber gerne einen Vorschlag machen, wie Du hier inmitten des Systems eine tatsächliche Wende herbeiführen willst und wer dann diese Wende durchführen soll?”
Das ist nicht meine Aufgabe, die Leute zu belügen, daß es innerhalb des parlamentarischen und kapitalistischen Systems eine Lösung gäbe. Die gibt es nur außerhalb des Systems, je mehr das begreifen, desto besser. Die Umfrageergebnisse geben mir auch recht. In Mitteldeutschland gibt es eine satte Mehrheit, die erkannt hat, daß es mit dieser “Demokratie” keine Lösungen für die wirklichen Probleme geben wird. Dieses Potential, das auch in Westdeutschland steigt, muß angesprochen werden!
Aber die “Eurosibirier” können weiter eine BRD ohne Ausländer favorisieren …
33 TodosAlemanesUnidos // Apr 27, 2007 at 16:56
@ Schwab: “Die Schuldigen für Multikulti bloßzustellen: …. Menschenrechtsbefürworter”
Wie schön, Herr Doktor, dann greifen Sie doch zu und reißen Sie diese Ismen von der Wand, treten Sie sie zu Boden, erschießen Sie sie, nehmen Sie das Skalpell und schneiden sie die Strukturen aus Köpfen und Leibern !
Sie schwabulieren vom Schwimmen und können noch nicht einmal einen Rettungsring werfen ! Nein, Sie wollen das Wasser ablassen und die Leute umerziehen.
Die weniger hochgreifenden Aussagen von ebenso mutigen Leuten sollten Sie mit den Ihren vergleichen:
http://maryamnamazie.blogspot.com/
Maryam Namazie hält Menschen- und Bürgerrechte nicht für lächerlich, weshalb sie den multikulturalistischen Feinden des „westlichen“ Verfassungsstaates ins Stammbuch schreibt: „’Multikultis’ gehen so weit zu behaupten, Menschenrechte hätten ausschließlich westlichen Charakter und seien mit einer islamischen Gesellschaft unvereinbar. […] Die Niederlage der Nazis und ihrer Theorie der biologischen Unterschiede haben den Gedanken rassischer Überlegenheit gewaltig in Misskredit gebracht. Trotzdem fand der antihumane Gehalt, der im Rassismus steckte, eine andere, in der heutigen Zeit weniger aneckende Ausdrucksform. Statt rassistischer Begriffe werden nun kulturelle Begriffe bemüht, um Unterschiede zu manifestieren. Deshalb ist der Multikulturalismus nichts anderes als die neue Ausdrucksform des Phänomens Faschismus, und seine Verfechter und Anhänger sind die Anhänger eines zeitgemäßen Holocausts.“
34 Schwert // Apr 27, 2007 at 21:42
@OswaldSpengler
“Hier [in China] hast du auch dein völlig anderes Bewußtsein dass sich mit westlichen Moralvorstellungen nicht vergleichen läßt.”
China ist durchaus anders als der “Westen”. Aber es hat nicht wirklich ein völlig anderes Bewußtsein. Im Grunde hat China gar kein kulturelles bzw anti-materialistisches Bewußtsein. Dort regiert die Kommunistische Partei mit ihren marxistischen Dogmen. Die mögen vielleicht etwas anders aussehen, wie einst die sowjetischen, aber die Quelle dieser breitgefächerten Geisteshaltung ist und bleibt Karl Marx bzw der Marxismus.
In China ist es diesbezüglich wie im “Westen”: Die Kultur wird zunehmend vernichtet bzw eingeebnet – und wird nur noch als Museumsstück gehalten – und die Massen werden auf den Materialismus und den Atheismus getrimmt.
“In China existieren eben keine marxistischen Verhältnisse, wie die jüngste Novelle des Eigentumsrechts auch beweist.”
Das sagen alle immer wieder. Selbst die Sowjetunion war ja gar nicht marxistisch usw usw…
Aber es kommt doch immer dasselbe bei heraus: die große, umfassende Enteignung, die Unterwerfung unter die Kommunistische Partei und die Durchsetzung des Atheismus. Das sind die aallgemeinen Grundfesten des Marxismus.
“Der Liberalismus selbst ist auch nicht durchgängig atheistisch, in den USA ist er mit einer Form des Protestantismus eng verbunden.”
Sicher gibt es auch immer wieder liberalistische “Christen”, so wie es auch liberalistische “Nationalisten” gibt, oder gar liberalistische “Islamisten”. Letztendlich kommt im großen und ganzen immer Blödsinn dabei heraus, weil der Liberalismus eben zwangsläufig zur Auflösung der Gemeinschaft, der Kultur und der gewachsenen Werte- und Rechtsvorstellungen führt.
Man kann durchaus gewisse Dinge liberal gestalten, aber die entfesselte Ideologie des Liberalismus führt geradewegs zum Egoismus und zur Gleichgültigkeit gegenüber seinen “Nächsten”. Das steht im Widerspruch zum Christentum, zum Islam und zum Nationalismus. Ob sich irgendwelche amerikanischen Liberalisten nun Protestanten nennen oder nicht, ist völlig belanglos. Sie sind keine Christen!
“Aber ohne Systemkrise kannst du deinen Bewußtseinswandel abschreiben.”
Die Systemkrise kommt bzw ist im vollen Gange. Nun geht es darum, daß notwendige Bewußtsein zu entwickeln und sich entsprechend vorzubereiten. Es gilt, die kommende Gemeinschaft herauszubilden.
“Der wird erst durch die Konfrontation und Zusammenbruch des Westen(USA/Israel) mit außereuropäischen Mächten erfolgen.”
Das wird den Niedergang noch zusätzlich beschleunigen. Aber die tiefe Ursache ist die selbstgebackene innere Auflösung bzw Aushöhlung der “westlichen Wertegemeinschaft”.
Man kann daraus aber nicht schlußfolgern, sich nun Fremden bzw außereuropäischen Mächten an den Hals zu werfen. Es kann nur über die Aufrichtung des Eigenen funktionieren.
“Tröstlich für mich ist dass unsere Antiislamkämpfer zu einem Kampf gegen den Islam überhaupt nicht in der Lage sind.So können auch keine realpolitischen Fehler begangen werden.”
Wenn der Islam nicht aufgehalten wird, brauchst Du hier keine “Realpolitik” mehr betreiben.
“Eure Zeit kommt noch.”
Wie meinst Du das?
@Jürgen Schwab
“Es geht darum, die wahren Schuldigen für Multikulti bloßzustellen: Kapitalismus, Amerikanismus, Zionismus, Menschenrechtsbefürworter.”
Das kannst Du gerne tun. Aber wenn wir davon ausgehen, daß die “westliche Wertegemeinschaft” scheitern und verschwinden wird, dann müssen wir uns bereits gegenüber jenen einrichten, die die “westliche Wertegemeinschaft” als stärkste kulturelle und politische Gruppe überdauern werden. Und das wird im großen und ganzen der Islam sein, sollte sich in naher Zukunft nichts grundlegend ändern.
Bei der ganzen “Bloßstellung” der “Hintermänner”, darf man nicht die Herausbildung einer eigenen Gegenkultur vergessen. Die “Bloßstellung” brachte dann evtl nämlich gar nichts, wenn wir irgendwann vielleicht vor vollendeten islamischen Tatsachen stehen sollten.
“Aus Deiner Logik könnte man auch ableiten, daß Asamoa hier bleiben soll, weil er kein Muslim, schon gar kein Islamist ist.”
Quatsch! Und Du weißt auch, daß es Quatsch ist…
“Aber die “Eurosibirier” können weiter eine BRD ohne Ausländer favorisieren …”
Belege doch einfach mal Deine Behauptungen, daß die “Eurosibirier” den Erhalt der BRD (oder eines anderen “westlichen” Staates) wünschen würden!
Faye und Krebs sprechen sich eindeutig gegen die “westliche Wertegemeinschaft” aus. Damit sind auch alle entsprechenden staatlichen Konstrukte inbegriffen.
35 Waldgaenger // Apr 28, 2007 at 0:56
@Schwab
“Alain de Benoist ist ein großer Denker, den man aber auch in ein paar Punkten widersprechen darf. Zum hat er die beste Analyse der Menschenrechte vorgelegt (Kritik der Menschenrechte, edition Junge Freiheit), zum anderen – so meine Auffassung – zieht er aus seiner Ablehnung der Menschenrechte nicht die richtigen Schlußfolgerungen. Wahrscheinlich, denkt er, er habe einen Ruf zu verlieren. Er hat ja publizistisch viele Möglichkeiten, die er sich durch “rassistische” Forderungen, wie Ausländerrückführung, kaputt machen könnte.”
Als “Ex-Linker” bin ich durch de Benoist für die Linke “verdorben” worden. Ich finde sein Buch über die Menschenrechte sein bisher schlechtestes.Auch wenn ich verstehe, dass die Menschenrechte inzwischen ein politischer Kampfbegriff sind, würde ich mir (gerade als alter “Traditionslinker” wünschen, dass du die Fragen von @Karo beantworten würdest. Ich empfinde dich da als feige – tut mir leid.
36 Jürgen Schwab // Apr 28, 2007 at 12:21
@ Waldgaenger
Karos Fragen habe ich längst und immer wieder beantwortet. Seine pseudmoralische Hybris, die sich an diversen Suggestivfragen ablesen läßt, habe ich immer wieder zurückgewiesen.
Daß ich “feige” sein soll, führe ich darauf zurück, daß wir uns heute – laut Nietzsche – im Zeitalter der “Umwertung der Werte” befinden. Spießer in Löwenhäuten wie Du und Karo, die sich niemals getrauen würden, offen für ihre Meiunung einzugestehen, sehen in den Leuten, die das hinkriegen, aber eine andere Meinung haben, “Feiglinge”. Bei Euch läuft es nur auf Sozialneid hinaus. Euere Projekte sind erfolglos, Ihr habt keine Ausstrahlung, da liegt es nahe, andere anzupinkeln.
Die Legende, die Ihr Euch strikt ist die, daß der “Rassist” Schwab schuld sei, daß Ihr keine Querfront zustande bringt. Ich habe in meiner o. g. Kolumne klargemacht, daß ich mit Euerer Posion nichts, aber auch gar nichts zu tun haben möchte. Damit das ein für allemal klar ist!
Daß für Dich Benoists Buch über die Menschenrechte das schwächste ist, könnte daran liegen, daß es Dein Weltbild in Frage stellt oder daß Du es gar nicht verstanden hast.
37 Waldgaenger // Apr 29, 2007 at 1:22
@Schwab
Meine Antwort allgemein unter
http://forumquerdenker.fo.funpic.de/phpBB2/viewtopic.php?p=6085#6085
Ansonsten: Wer ist “Ihr” und “Euch”? Wem verdankst Du die Information meiner Zugehörigkeit zu was und wem auch immer? Welches “meiner” Projekte ist erfolglos? (Na ja, ich selber wüsste da ja zugegebenermaßen einige…*lol*)
Wo habe ich Dich je einen “Rassisten” genannt? Wo habe ich Dir die Schuld an was gegeben?
Und was meine etwaige Unfähigkeit angeht, das Buch de Benoists zu verstehen: ich erlaube mir da bis heute den Zweifel, ob’s an mir oder dem Buch liegt. Du scheinst mich besser zu kennen als ich mich selbst…
38 OswaldSpengler // Apr 29, 2007 at 10:19
“Dort regiert die Kommunistische Partei mit ihren marxistischen Dogmen.”
Maoismus und der Postmaoismus von Deng ist keine handelsüblicher Marxismus sondern seine konfuzianische Version.
“Das sagen alle immer wieder.”
Was du behauptest trifft vielleicht auf den Zeitraum der Kulturrevolution zu aber ganz bestimmt nicht auf das heutige China.Es ist richtig dass dort das Primat der Politk über die Wirtschaft herrscht aber nur insofern als dass der chinesische Staat von der Wirtschaft fordert unbedingt konkurenzfähig zu sein.Wen Dengs Aufforderung ” Bereichert euch ! ” Marxismus ist weiß ich auch nicht bei dir weiter.Wenn die Börse in Schanghei gelebter Marxismus ist nun denn.
China ist kulturell völlig anders als Europa.Dort gilt zuerst die Allgemeinheit und dann erst das Individuum.Mit westlichen Vorstellungen kommt man dort nicht sehr weit.China weißt eine enorme tiefgehende jahrtausende alte Kultur auf, und dies bis heute.Sie ist keineswegs materialistisch.
“Die Systemkrise kommt bzw ist im vollen Gange. ”
Ja und warum ? Etwa durch nationale Aktivisten ? Leider nicht ! Das System kann nur noch an sich selber scheitern.
“Man kann daraus aber nicht schlußfolgern, sich nun Fremden bzw außereuropäischen Mächten an den Hals zu werfen.”
Das will niemand.Ich werde ihnen in der Zerstörung der USA/Israel aber nicht in den Arm fallen.So dumm kann ja wohl niemand sein.
“Wie meinst Du das?”
Glaubst du im Ernst man könnte die islamischen Massen einfach so nach Hause schicken ? Es wird noch sehr blutig werden.Ich stimme da auch mit Schwab nicht überein.Dann , wenn das System am Boden ist könnt ihr und ich handeln, nicht vorher.Alles andere ist Dummheit und Energieverschwendung.
Im Prinzip denke ich wollen wir das Gleiche.
Ein freies unabhängiges Deutschland ohne Bedrohung durch zivile Invasoren.
Ich denke obwohl du gegen Marxismus bist wirst du auch wollen dass der Staat das Primat über die Wirtschaft hat und nicht umgekehrt.
Du kannst ruhig an deinem Bewußtseinswandel arbeiten.Ich hoffe er führt nicht dazu das Deutsche vor der Zeit in einen Kampf gegen den Islam gehetzt werden von denen nur einer wieder profitiert.Aber da sehe ich im Moment keine Gefahr.
39 Jürgen Schwab // Apr 29, 2007 at 23:34
@ Waldgaenger
Da ich mich aus dem Querdenkerforum abgemeldet habe, antworte ich Dir hier:
Du hast zumindest fahrlässig die Unwahrheit verbreitet. Möglicherweise hast Du meine Antwort bezüglich der Menschenrechte an Karo überlesen.
Du hattest ja zuerst behauptet, ich hätte auf Karo überhaupt nicht geantwortet (dabei war keine Rede vom Menschenrechtsthema), ein starkes Stück – wie ich meine.
Es ist auch mühesam auf Suggestivfragen zu antworten. Man wird in eine Rolle gezwungen, sich für Positionen zu rechtfertigen, die man nicht vertritt, um dann zu erklären, was man wirklich vertritt, das dann mehrere Fragen lang. Da neigt man dazu, ein paar Fragen zu überspringen oder Sachverhalte zusammenzufassen. Ein wirklicher Gedankenaustausch ist so nicht möglich, war wohl auch nicht das Ziel von Karo.
Daß die alte Linke den Menschenrechten verpflichtet ist, ist mir nicht entgangen. Das wird aber mittlerweile von diversen marxistischen Autoren wie Robert Steigerwald immerhin als Problem erkannt; Stichwort “Menschenrechtsimperialismus” der USA. Die Linken haben eine eigene Auslegung von Menschenrechten, die sogenannten kollektiven Menschenrechte (Recht auf Bildung usw.). Das sind schöne Wunschzettel, was aber nur von souveränen Staaten verwirklicht werden kann oder auch nicht. Robert Kurz lehnt die Menschenrechte ab.
Mein Austritt aus dem Querdenkerforum hat übrigens nichts mit Dir oder Karo zu tun.
@ OswaldSpengler
“Ja und warum ? Etwa durch nationale Aktivisten ? Leider nicht ! Das System kann nur noch an sich selber scheitern.”
Zustimmung!
40 Jürgen Schwab // Apr 29, 2007 at 23:43
@ Schwert
Wer nach dem Niedergang der USA das Vakkuum ausfüllen wird, wird dann entschieden. Natürlich werden Kräfte aus dem islamischen Raum sich anschicken, daraus ihren Nutzen zu ziehen. Aber das werden gegebenenfalls einzelne Kräfte sein. Noch einmal: “Den Islam” gibt es als politische (!) Einheit nicht. In bezug auf die deutsche Lage könnte es Konflikte mit der Türkei geben, die stehen aber nicht für “den Islam”, auch wenn sie das in einer Krise behaupten sollten.
Daß Faye und Krebs davon überzeugt sind, die “westliche Wertegemeinschaft” abzulehnen, nehme ich ihnen ab, das ist nicht das Thema. Ich habe nur Zweifel, ob von ihnen der Kapitalismus richtig abgelehnt wird. Auf den derzeitigen kapitalistischen Produktionsverhältnissen (schönes Wort!) wird sich defintiv kein neues Gemeinschaftsbewußtsein bilden.
41 Mjoelnir.Thorshammar.Feindschmetterer@web.de // Apr 29, 2007 at 23:58
Volle Zustimmung zum Schwab.
“Die nationalistische Kritik an der Ausländerpolitik sollte … den „Kampf gegen den Islam“ als Ablenkungsmanöver und Falle des Systems erkennen”,
aber im Gespräch mit der Bildzeitungsklientel die nichtdenkende Bevölkerung nicht intelektuell überfordern. Ich habe täglich mit Kirchensteuerzahlern (Umschreibung für “Christen”, die sonntags zum Götzendienst rennen und den Rest der Woche den Lieben GOtt einen Guten MAnn sein lassen) zu tun, und ich weiß, daß diese eher gegen Musel denn gegen Türken eingestellt sind.
42 Schwert // May 1, 2007 at 9:29
@OswaldSpengler
Du verzehrst die marxistische Realität der heutigen chinesen Gesellschaft. Über den Konfuzianismus und die Einstellung der linken Weltverbesserer zu selbigem kann man (ausgerechnet) bei wikipedia folgendes erfahren:
“Das Ziel, China als Nation wieder erstarken zu lassen, konnte nach Ansicht liberaler und linksgerichteter Studenten nur durch die Zerschlagung der eigenen Kultur erreicht werden- Aberglaube, Ahnenkult und kindliche Pietät galten fortan als gefährliche Relikte der Vergangenheit, als „Müll“, der den Fortschritt der chinesischen Nation unmöglich mache. Kaum 50 Jahre später sollten ihre Forderungen gewissermaßen in die Tat umgesetzt werden- in der Kulturrevolution [Maos]. Während der Anti-Lin, Anti-Kong Kampagne wurde der Konfuzianismus als Relikt des chinesischen Feudalismus (nach marxistischer Theorie) zum Hindernis für den Aufbau einer sozialistischen Geselllschaftsordnung erklärt, wobei allerdings der eigentliche Zweck die Beseitigung politischer Gegner Maos und der Viererbande war. In der modernen chinesischen Literatur kommt diese Kritik gerade in den Werken Lu Xuns zum Tragen: subtil wird der Konfuzianismus dort als Hemmnis für Chinas Fortschritt angeprangert.”
Mao war ein entschiedener Gegner des Konfuzianismus. Wenn er heute evtl wieder “miteingebaut” wird, dann muß man sich ganz konkret fragen, warum das jetzt geschiet. Meiner Meinung nach gibt es darauf zwei mögliche Antworten: Entweder haben die “Oberen” erkannt, daß der blanke Marxismus auf Dauer zur totalen Aushöhlung und Auflösung führt, oder sie wollen mal wieder die Massen täuschen, indem man der ganzen sozialistischen Gesellschaftsdoktrin einen religös schimmernden Anstrich verleihen will.
Die Parole “Bereichert euch!” ist aber auch eindeutig nicht konfuzianisch, sondern liberalistisch. In wirtschaftlicher Hinsicht ist das heutige China ja auch teilweise liberalistisch, denn es läßt westliche Kapitalisten in China den Grundstein für deren Globalisierung und Profit legen. Man kann es als Symbiose des westlichen Liberalismus/Kapitalismus und des östlichen Kommunismus bezeichnen. Der westliche Kapitalist kann dort zu Hungerlöhnen Massenware produzieren und der kommunistische Staat freut sich über den Aufbau seiner Wirtschaft. Es gibt hierüber zwischen Kapitalismus und Kommunismus keinen wirklichen Gegensatz: Beide machen die Wirtschaft zum Primat des menschlichen Daseins; für beide Seiten sind die gewachsenen Kulturen die Hindernisse, die beseitigt werden müssen.
Deshalb sind sowohl Liberalismus als auch Marxismus von nationalistischer Seite zu bekämpfen. Beide entstammen demselben kulturvernichtenden Ungeist.
Du bist ein verträumter Idealist. Was glaubts Du denn, wie die marxistische Wirklichkeit aussieht? Ein Schlaraffenland für die das heilige Proletariat? Du bist mächtig auf dem Holzweg, wenn Du glaubst, daß der Marxismus auf die Verbesserung der Menschheit abzielen würde. Der Marxismus setzt einfach – wie der Kapitalismus – die Ökonomie an die oberste Stelle im menschlichen Dasein. Alles ist der Ökonomie unterworfen, genau wie im Kapitalismus.
Un warum sollte es in einem kommunistischen Staat keine Börse geben dürfen? Hat Karl Marx das ausdrücklich verboten? Wo denn? Karl Marx sagt doch selber, daß der Kapitalismus mit seinen eigenen Waffen zu schlagen sei.
Der Nationalismus sagt dagegen, daß Kapitalismus UND Marxismus mit ganz anderen Waffen zu schlagen sind, nämlich mit der Herausbildung bzw Wiederbelebung einer gesunden Kultur und glaubensfesten Schicksalsgemeinschaft, wo die menschlichen und nicht die ökonomischen Werte an erster Stelle stehen.
Die von Marxismus und ausbeuterischem Kapitalismus Hand in Hand zerstört wird!
Nichts anderes sage ich die ganze Zeit. Wir müssen uns vom sterbenden System abkoppeln und bereits jetzt eine Gegenkultur aufbauen, in der dann auch viele Mitmenschen aufgefangen werden können bzw überhaupt erst bereit wären, sich uns evtl anzuschließen.
Ich hoffe doch, daß wir letztendlich dasselbe wollen, nämlich das Überleben der europäischen Völker.
Der Staat sollte die Hoheit über bestimmte, für das Gemeinwesen überlebenswichtige Wirtschaftszweige haben. Aber er sollte nicht die komplette Wirtschaft dirigieren. Der Staat ist dazu da, alles zusammenzuhalten und in die richtige Richtung zu lenken. Er soll aber kein totaler Überwachungs- und Bevormundungsapparat sein. Es geht um die große Linie, für die der Staat die Stichworte und Leitformeln bereitstellen soll.
Aber der Staat soll kein Selbstzweck sein. Er und seine Funktionsträger sollen genauso den Werte- und Rechtsvorstellungen, dem Glaubens- und Verhaltenskodex unterworfen sein, wie alle Mitglieder der Schicksalsgemeinschaft.
Der Kommunismus ist eine Art Staatsfetischismus. So soll es aber nicht ausarten. Der Staat als zweckdienliches Konstrukt kann nie das Höchste in der Werteskala der kommenden Schicksalsgemeinschaft darstellen. Das Höchste muß der für alle verbindliche Glaubens- und Verhaltenskodex sein. Die großen und starken Kulturen der vergangen Jahrtausende haben es uns diesbezüglich vorgemacht, uns ihre Stärken und Schwächen geoffenbart. Danach müssen wir abwägen und entscheiden.
Es geht nicht darum, sinnlos die eigenen Kräfte zu verzetteln, sondern darum, die kommende Auseinandersetzung bereits jetzt mental aufzuarbeiten. Es geht darum, das eigene Bewußtsein zu schärfen und zielgerichtet auf die kommende Schicksalsgemeinschaft hinzuarbeiten.
@Jürgen Schwab
Der Islam beschreibt einen großen Kulturraum. Im Grunde meinen wir mit dem “Islam als unsere Bedrohung” jene Bereiche, die Europa am nächsten liegen. Die größte Gruppe stellen diesbezüglich die Türken, die Araber und die Nordafrikaner dar. Auch wenn diese Gruppen untereinander und gegeneinander so ihre Problemchen haben mögen, so begreifen sie sich doch größtenteils als Mitgleider einer gemeinsamen, völkerübergreifenden Kultur und Weltanschauung. Und wenn es wirklich ernst wird, wenn es heißt Muslime gegen Nicht-Muslime, dann werden diese Leute sicherlich ihre Seite wählen und entsprechend zusammenhalten. Dieser Tatsache nicht ins Auge sehen zu wollen, ist aus nationalistischer Sicht einfach sträflich!
Faye und Krebs lehnen den herrschenden Kapitalismus absolut tiefgründig ab, weil sie an die ideologischen Wurzeln dieser gesellschaftlichen Geisteshaltung anpacken. Faye und Krebs decken das Bewußtsein der “westlichen Wertegemeinschaft” auf und zeigen Wege, um aus diesem Strudel herauszukommen.
Der sicherste und nachhaltigste Weg ist der Weg des Neuaufbaus bzw der Wiederbelebung der europäischen Kultur. Eine andere Möglichkeit gibt es im Grunde gar nicht, da uns sonst in absehbarer Zeit einfach eine fremdartige Kultur übergestülpt werden wird.
43 Anonymous // May 2, 2007 at 20:57
@Schwab
“@ Waldgaenger
Da ich mich aus dem Querdenkerforum abgemeldet habe, antworte ich Dir hier…”
Seit dieser Erklärung hast Du unter Deiner Kolummne “Der Lügner Waldgaenger” bei ‘Querdenker’ vier Beiträge veröffentlicht (die zwar eigentlich nichts mehr mit unserer Auseinandersetzung zu tun hatten -aber irgendwas bleibt bestimmt hängen!). Danke fürdie Fairness…
44 Waldgaenger // May 2, 2007 at 20:59
@Schwab
“@ Waldgaenger
Da ich mich aus dem Querdenkerforum abgemeldet habe, antworte ich Dir hier…”
Seit dieser Erklärung hast Du unter Deiner Kolummne “Der Lügner Waldgaenger” bei ‘Querdenker’ vier Beiträge veröffentlicht (die zwar eigentlich nichts mehr mit unserer Auseinandersetzung zu tun hatten -aber irgendwas bleibt bestimmt hängen!). Danke fürdie Fairness…
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