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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


„Weiß ist keine Farbe“ – Ein Mann treibt’s bunt (13.11.08)

November 15th, 2008 · Post your comment (20 Comments)

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Schwerin / Mecklenburg: Ende vergangenen Monats berichteten wir u. a. von einer Emnid-Umfrage, nach der zwei von drei Jugendlichen nichts mit dem Begriff Holocau$t anzufangen wüssten. Anlaß für das Amsterdamer Anne-Frank-Zentrum, das Thema Holocau$t nunmehr als Bildergeschichte …pardon … als Graphic Novel im Stil von „Tim und Struppi“ für die ganz Dummen auflegen zu lassen.

Titelseite des Comics

Von diesem Beispiel zeigte man sich augenscheinlich auch in Schwerin angetan. So gab das dortige Landesinnenministerium unter der bewährten Leitung unseres Lieblingslesers Lorenz Caffier (CDU), den wir auch fürderhin gegen jeden Vorwurf, er sei einfach nur ein „Kaffern-Lori“ nach wie vor resolut in Schutz nehmen, ebenfalls eine Bildergeschichte heraus. Diese befasst sich zwar nicht so sehr mit dem wichtigsten Thema bundesdeutscher „Staatsräson“, wohl aber mit dem zweitwichtigsten, nämlich dem Rechtsextremismus und wie man junge Leute, die in Mecklenburg-Vorpommern offenbar ebensolche Schwierigkeiten mit der Deutung dieses Begriffes haben, wie andere mit dem Holocau$t. Dem soll abgeholfen werden.

So heißt es in einer Pressemeldung des Landesinnenministeriums von Mecklenburg-Vorpommern vom 6. November:
„…In jugendgemäßer Form soll ein Comic des Innenministeriums M-V mit dem Titel “Weiß ist keine Farbe” die Schulen des Landes bei ihrer Aufklärungsarbeit über den Rechtsextremismus unterstützen. Erzählt wird in einer alltäglichen Geschichte, wie Rechtsextremisten versuchen, mit ihrer Propaganda junge Menschen zu ködern. “Wie gehe ich mit einer extremistischen Gesinnung um?” Diese Frage soll mit Hilfe des Comic beantwortet werden.
Innenminister Lorenz Caffier: “Wir nutzen alle Möglichkeiten, um gerade unsere jungen Menschen über die Methoden der rechtsextremistischen menschenverachtenden Ideologie aufzuklären. Junge Leute kann man besser erreichen, wenn sie auf eine ihrer Altersgruppe entsprechenden Art und Weise angesprochen werden. Daher haben wir uns für die Form eines Comic entschieden, um auf die Gefahren einer rechtsextremistischen Gesinnung aufmerksam zu machen.”
Der Inhalt des Comic wurde mit Unterstützung des Bildungsministeriums M-V erarbeitet. “Die Geschichte entstand in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern einer Schweriner Schule und dem Landesjugendring M-V und ist eine Bereicherung des Unterrichtsangebotes”, so der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Henry Tesch. Das Heft kann z.B. in den Fächern Deutsch, Religion und Philosophie, aber auch in Kunst und Gestaltung an den allgemeinbildenden Schulen genutzt werden. …“

Lorenz Caffier als Comicfigur

Damit nicht genug, lässt es der Herr Minister sich nicht nehmen, in dieser Bildergeschichte selber aufzutreten, natürlich nicht als Witzfigur in der Art einer Kreuzung zwischen Asterix und Donald Duck, sondern als Comicfigur in der Gestalt des Freund und Helfers, der seinen kleinen und großen Lesern mittels einer Sprechblase, wie ein demokratischer Politiker im wirklichen Leben, auf den Weg gibt:
„Diese alltägliche Geschichte kommt an vielen Schulen vor. Was Stanley, Lena und die anderen erleben, kann auch Euch passieren. Rechtsextremisten versuchen, Menschen in Eurem Alter zu ködern. In der folgenden Geschichte seht Ihr, wie so etwas konkret ablaufen kann. Lest und erfahrt selbst, wie Stanley und seine Mitschüler mit dieser Situation umgehen.“

Die Geschichte ist einfach wie billig und schnell erzählt. Schüler Stanley – Stanley ein typisch mecklenburgischer Name – schließt sich böser und unter NPD-Einfluß stehender “Kameradschaft Weißer Sturm” an, wo er erstmal auf ein namentlich nicht genanntes Buch schwören muß – wie das wohl heißen mag?„Deutsche Klamotten“ nach der “Kameradschaftskleiderordnung“ kaufen muß und als „Mutprobe“ einen Thai-Laden mit Farbe beschmieren soll. Eine Geschichte so richtig aus dem Leben gegriffen, auch wenn hierzulande als Angriffsziel für Farbattacken dieser Art eigentlich weniger Thai-Läden, sondern vielmehr Thor-Steinar-Geschäfte oder NPD-Geschäftsräume herhalten müssen. Zum Schluß im letzten Augenblick jedoch Selbstbesinnung, Ausstieg, Ende gut, alles gut.

Dieses Opus, dessen Lektüre und Verbreitung wir schon wegen des bunten Auftritts von Innenminister Caffier nur empfehlen können, wurde gestaltet von Thomas Garling (Zeichnungen) und Oliver Hübner (Texte). Erste Opfer … pardon … Leser, dieses im Grunde recht mäßig gestalteten Comics waren offenbar die Schüler der siebenten Klassen der IGS Bertolt Brecht in Schwerin, denen man für ihre Höflichkeit, dieses eher anspruchslose Produkt nicht gleich in den Papierkorb zu werfen, am Ende der Geschichte besonders dankt. Der Comic “Weiß ist keine Farbe” ist klassischer Beleg dafür, daß man auch mit bunten Farben durchaus schwarzweiß malen kann.

Man muß in der Tat schon wirklich entweder Minister oder Rechts-Experte sein, um ernsthaft zu glauben, dass solcher Quark in irgendeiner Weise ansprechend sein könnte. Stattdessen stellt man sich selber ein Armutszeugnis aus, dass eigentlich nur belegt, dass man zu jeder wirklichen ernsthaften politischen Auseinandersetzung in demokratischem Sinne unfähig ist und stattdessen inzwischen sogar von den primitivsten Beeinflussungsmitteln Gebrauch macht, in der Hoffnung, dass auch jene, denen Lesen und Schreiben dank modernen bundesdeutschen Schulsystems abgeht, auf den rechten Weg geleitet werden. Hoffentlich ist man nicht enttäuscht, wenn die jungen Leute Märchengeschichten dieser Art zum Anlaß nehmen, einmal selber nachzuforschen, wo die eigentlichen Galgenstricke wirklich sitzen. Doch fürchten wir, dass Forschungsergebnisse dieser Art das Landesinnenministerium und die von ihm mehr oder minder finanziell abhängigen Zeitgenossen nicht eben glücklich machen werden.

Es macht uns daher nichts aus, dass Landesinnenministerium in seinen Bemühungen zu stärken und gleichfalls zum Erwerb dieses Comics aufzurufen, zeugt es doch von so einer geistigen Schlichtheit seiner Auftragsgeber und Verfasser, dass wir fürchten, man möge uns nicht glauben, so dass wir jeden Leser auffordern, sich selber ein Bild von diesem Produkt zu machen.
Wie sagte doch schon Friedrich der Große, ein Mann den Stanley und die Seinen freilich dank ihrer modernen Schulbildung nicht kennen werden, bei der Konfrontation mit Hetzpamphleten solcher Art*: „Tiefer hängen, damit es alle sehen können.“ Einem solch hehren Beispiel wollen wir natürlich nicht nachstehen.

*Eine Karikatur zeigte ihn seinerzeit mit einer Kaffeemühle Kaffeebohnen mahlend, auf diese Weise seine Steuern auf Genußgüter dieser Art verspottend. Einer Anekdote nach, reagierte der Große König auf die oben erwähnte Art. – Die Schriftleitung

Das Comic wird dieser Tage an den Schulen des Landes verteilt. Kostenträger der Steuerzahler.
Zu bestellen ist das Heft unter folgender Adresse:

Innenministerium

Mecklenburg-Vorpommern
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Postfach 11 05 52
19005 Schwerin

Telefonisch: 0385/ 7420-0

Per E-Mail: info@verfassungsschutz-mv.de

Wir wünschen gute Unterhaltung.

Siehe auch
Innenministerium MV 06.11.08

Bunte Bilder sollen Antwort geben – Altermedia 31.10.08

Weiß ist keine Farbe PDF



Tags: Allgemeines

20 responses so far ↓

  • 1 McPom // Nov 15, 2008 at 0:51

    Zur ewigen Erinnerung:

    Don Caffier ist ein hoch interessanter Typ. Immer wieder eine Schlagzeile wert. Nicht nur, dass er für seine 53 Jahre extrem verbraucht und hässlich aussieht (Vorlieben, Hobbies, Zeitvertreib?), auch er ist ein typischer DDR-Pastorenspross, der schon vor der Pseudowende der CSU beitrat! Nachtigall …
    Der Ritter von der traurigen Gestalt wurde mit Sicherheit satt gebrieft noch lange bevor die Mauer fiel. Die ewige Frage: Was ist eine “Blockflöte” in Ossisprech? Bitte um Antwort.

    “Oh, mein Papa … ”

    Der “fortschrittliche” Pfarrer Wolfgang Caffier zwischen Kirche und SED

    S. 289 “Caffier, der 1919 geboren wurde, hatte sein Theologiestudium in Leipzig 1940 beenden müssen, da seine Mutter Jüdin war.”

    S. 290 “Der größte Teil der Leipziger Pfarrer bezeichneten ihn als Spitzel der SED und Russenknecht. Wenn Caffier in der Pfarrerkonferenz das Wort ergreift, gibt es beleidigende Zurufe. In seiner eigenen Gemeinde in Leipzig-Thonberg ist er völlig isoliert. Er steht vor leeren Sälen, während die Kollegen den dreifachen Zulauf haben. C. führt diese Tatsache auf eine intensive Hetze zurück, die gegen ihn getrieben wird”

    Quelle: “Die Diktaturen und die evangelische Kirche” Von Georg Wilhelm

    Uuuh, mit der 17 jährigen Tochter des Kantors hatte er auch noch “sexuelle Schweinereien”. Zzzz, daher stammt also der Begriff “Schweinepriester”, gell!
    Aber “Freiwillig würde Caffier nicht zurücktreten, “weil er durch den PB (Pfarrer-Bund) wirtschaftlich, große Vorteile hätte”.”

    Wolfgang Caffier, geb. 10.3.1919 Leipzig, gest. 4.11.2004 Dresden; 1946 Pfr. in Leipzig; 1949 in Liebenau; 1954-967 Pfr. in Weixdorf bei Dresden;

    Quelle: “Evangelische Presse in der DDR”
    Von Jens Bulisch

  • 2 Mindchanger // Nov 15, 2008 at 1:42

    Zum Glück entsteht weißes Licht nicht bei Mischung ALLER Spektralfarben…

    Ich frag mich manchmal wirklich, was die für ein Zeug nehmen, um auf so Ideen zu kommen???

  • 3 Südamerikaner // Nov 15, 2008 at 2:25

    Die Linke immer Krank, aber jetzt sie sind schlechter, und eine “Aktion” mit magazine ist unmöglich “Weiß ist keine Farbe”.
    Ich habe in der Schule gelernt, daß Schwarz keine Farbe ist auch. Aber für Menschen ist andere Sache. Linke ist krank! und “Liberalen” auch

  • 4 griesgram // Nov 15, 2008 at 6:27

    Recht so!
    Der Kaffern Lori muß weiter gegen den Vorwurf in Schutz genommen werden, ein Kaffern Lori zu sein!
    Schutzhaft wäre das probateste Mittel.
    ;-) )

  • 5 Sepp im Berg // Nov 15, 2008 at 9:12

    “Stattdessen stellt man sich selber ein Armutszeugnis aus, dass eigentlich nur belegt, dass man zu jeder wirklichen ernsthaften politischen Auseinandersetzung in demokratischem Sinne unfähig ist”

    Ja, unwillig und unfähig sind jene schwachen Anführer.
    Und wir werden jenen ihr proletarisches und subproletarisches Fußvolk entreissen und wieder heim holen.
    Mit Geduld, Freundschaft, Wahrheit, Einigkeit und den besseren Argumenten.

  • 6 Nordfuchs // Nov 15, 2008 at 9:22

    Weiß ist keine Farbe – Schwarz im übrigen auch nicht! ;-)

    Hier werden mal wieder abgehalfterte Sozialarbeiter für ein Programm in die Fittiche genommen, das ohnehin nur für einen etablierten Parteienerhalt sorgen soll. Parlamentarische Parteienkultur kann nicht zum gewünschten Ziel führen; man erinnere sich an sogenannte Regierungskoalitionen, die die Situation im Land eher verschlechtern denn verbessern.

    Auf die Jugend, der Zukunft Deutschlands, mit derartigen Agit-Prop-Lügen und Manipulationen zu reagieren, müßte strafverschärfend in den Paragraphen der Volksverhetzung integriert werden! Denn nicht wir national gesinnte Patrioten sind die Volksverhetzer, sondern die, die vorgeben Demokratie zu leben. Pfui Teufel!

  • 7 Benni // Nov 15, 2008 at 9:45

    Die Bildergeschichte ist jedenfalls putzig. Klare Rollenverteilung, sogar ich habe das verstanden.
    Und das in Youtube-Zeiten, richtig rührend…

  • 8 S.Braun // Nov 15, 2008 at 11:01

    Natürlich ist Weiß keine Farbe. Aber es gibt die weiße Rasse, und die gilt es zu bewahren und nicht mit irgendwelchem dunkelhäutigem Müll zu verunreinigen !

  • 9 Alfred // Nov 15, 2008 at 11:15

    Das BRD Regime macht sich immer lächerlicher.
    Ich denke so´n billigen Propagandakitsch gabs nichtmal im Reich. Um das kranke und verfaulte Regime noch länger künstlich am Leben zu halten ist dem Blockparteienkartell mitlerweile nichts mehr zu blöd.
    Dennoch wirds sie nicht retten, ihre Zeit ist abgelaufen.

  • 10 Südsee-Bsirske // Nov 15, 2008 at 11:22

    Was soll denn das jetzt sein auf dem Titelblatt, ein Japaner mit blauen Augen und JewSA Kappe?

  • 11 Blücher // Nov 15, 2008 at 12:45

    “als „Mutprobe“ einen Thai-Laden mit Farbe beschmieren soll”

    Das wäre mir zu riskant ? :-)

  • 12 BdU // Nov 15, 2008 at 13:05

    Ich habe mir den Müll mal kurz angesehen. Einfach nur extrem peinlich. So einen billig dahin gehauenen Comic auch nur in die Nähe von Klassikern wie Hergé zu rücken ist eine ungeheure Beleidigung für dessen Meisterwerke. Graphisch sehr anspruchslos, geradezu peinlich schlecht. Wenig Mimik, sehr flächige Zeichnungen ohne Strukturen. Das kann ich noch etwas besser mit etwas Übung. Und wirklich nur allerdümmste Klischees und dreiste Lügen, über die jeder lacht, der die Wahrheit kennt. Im Dritten Reich gab es eine Art Bilderbuch über die Juden, mit dem Titel “Der Giftpilz”, es kommt halt alles wieder.Den Propagandaschund wird wohl kaum ein echter Jugendlicher lesen wollen.

  • 13 NPD KV UNNA / HAMM // Nov 15, 2008 at 13:42

    Lorenz Caffier als Comic ist doch eine nette Idee. Eine unerträgliche Lachnummer ist er doch schon.
    http://www.npd-unna.de

  • 14 Dieter // Nov 15, 2008 at 19:08

    Geht nach hinten los !!

  • 15 Hansi // Nov 15, 2008 at 19:48

    hab mir das Machwerk mal angesehen. Abgesehen von den schon erwähnten Dingen, ist mir noch aufgefallen, dass auch die “Schulhof-CD” gezeigt wird. In dem Comic bekommt ein Schüler dann einen Schulverweis und eine Anzeige, weil er die CD im Klassenzimmer abgespielt hat.

    Es wird also Angst geschürt, dass die CD strafbare Inhalte enthält.

  • 16 Antirattista // Nov 15, 2008 at 20:09

    Würde auch gut in den Homo-Faden passen: Noch einer, der’s gerne bunt treibt

    Unter welcher Parteidecke sich die SED-Ratten verkrochen haben ist sowas von wurscht!
    Auch dieser hier sieht man das Rattentum schon von weitem an: http://www.welt.de/multimedia/archive/00702/heilmann_DW_Wirtsch_702561g.jpg

    Nicht, dass mir Ziopedia irgendwie leid täte …
    “Mit einstweiliger Verfügung des Landgerichts Lübeck vom 13. November 2008, erwirkt durch Lutz Heilmann, MdB (Die Linke), wird es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, “die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten”, solange “unter der Internet-Adresse de.wikipedia.org” bestimmte Äußerungen über Lutz Heilmann vorgehalten werden. Bis auf Weiteres muss das Angebot auf wikipedia.de in seiner bisherigen Form daher eingestellt werden. Der Wikimedia Deutschland e.V. wird gegen den Beschluss Widerspruch einlegen.” http://wikipedia.de/

    Die Wahrheit ist ihm unerträglich: “Lutz Eberhard Heilmann (* 7. September 1966 in Zittau) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Heilmann ist der erste ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR, der in den Bundestag eingezogen ist. … Seit etwa 2006 lebt Heilmann bekennend schwul. Er gründete 2007 die Landesarbeitsgemeinschaft queer, eine Gruppe für Schwule, Lesben und transidentische Personen innerhalb der Linken in Schleswig-Holstein und engagierte sich auf Christopher-Street-Day-Veranstaltungen in verschiedenen Städten.” http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann

    http://www.zeitdiagnose.de/

  • 17 Westfront // Nov 15, 2008 at 20:28

    Lorenz Caffier war schon immer nur ein Abziehbild eines Politikers in einer “Volkspartei”, nun wird er dieser Tatsache sogar eigenhändig mit seiner Comic-Version gerecht. Wobei das ja noch leidlich amüsant erscheint,im Gegensatz zur Darstellung dieses Stanleys, in der heutzutage leider üblichen schlampigen Straßenkleidung dargestellt,wie sie mittlerweile sogar schon bei 10-12jährigen an der Tagesordnung ist. Deutschland, wo ist Deine stolze Jugend??? Untergegangen in Hedonismus,Dekadenz und Verantwortungslosigkeit. Man fragt sich ernsthaft, was sich die Eltern dieser Kinder überhaupt denken??

    apropos: wer kennt eigentlich noch diesen grässlichen Comic “Andy”?

  • 18 Westfront // Nov 15, 2008 at 20:39

    So, hab mir den Schund auch einmal angetan.
    1. Alte, abgedroschene Klischees ( denen leider aber andererseits auch viele von uns entsprechen…)
    2. Verschandelte deutsche Sprache, soll wohl jugendlich wirken.
    3. Undemokratisches Verhalten wird vorgelebt von Eltern und Lehrern.

    Doll Lorenz, hast Dir den Karlspreis verdient!!!

  • 19 Kerstin // Nov 16, 2008 at 11:17

    Ich fühl mich diskriminiert.
    Alle sind bunt und gehören dazu, nur ich nicht ?
    Wo und gegen wen kann ich Anzeige erstatten ?

  • 20 Glappo Monte // Nov 16, 2008 at 18:16

    Dumm- dümmer- …Lorenz Caffier

    Die Welt ist zugegebenermaßen bunt – was Herr C. so treibt, wird langsam ZU bunt.

    Nachdem C. den Brand in einem schlechtlaufenden pakistanischen Restaurant in der Nähe von Wismar nicht propagandistisch ausschlachten kann, denn dummerweise hat wahrscheinlich der Inhaber selbst das ganze inszeniert, muß er eben was anderes ausprobieren.

    Daß zum Wände beschmieren in MV “Mut” gehört, ist mir neu. So werden sogar historische Baudenkmäler vis á vis vom Schweriner Innenministerium mit Graffitis verumstaltet. Der Schandfleck an der Schweriner Paulskirche ist leider nicht zu übersehen (Die solide gebaute, neugotische Kirche blieb von Krieg, SED-Kulturbarbarei und Nachkriegs-Modernisierungswut verschont, von BRD-Schmierfinken in der Ära Caffier leider nicht.)

    Lohri macht sich als Comic-Star recht gut – als Hanswurst.

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