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Schwerin / Rostock – Mecklenburg: Das Interesse an den Europa-Wahlen in Deutschland hält sich erwartungsgemäß in überschaubaren Grenzen. In Mecklenburg-Vorpommern waren bis 14 Uhr 25.4 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen gegangen. Angaben von NDR Radio MV zufolge, waren es vor fünf Jahren 26,6 Prozent. Damals lag die Wahlbeteiligung im Lande letztlich bei rund 45 Prozent, deutschlandweit waren es rund 43 Prozent. Es spricht einiges dafür, dass die Wahlbeteiligung in diesem Jahr ähnlich ausfallen wird.
Nach einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa, war die Wahlbeteiligung auch in anderen Bundesländern bis Mittag schwach. Dem dpa-Bericht nach, blieb sie in vielen Teilen des Landes hinter der von vor fünf Jahren zurück. So betrug die deutschlandweite Wahlbeteiligung bis 14 Uhr 20,2 Prozent der Wahlberechtigten, 2004 waren es zur gleichen Zeit 20,4.
Wie es heißt, werden die Wahllokale in Mecklenburg-Vorpommern durchaus unterschiedlich frequentiert, so meldete NDR RADIO MV in den 15 Uhr-Nachrichten, dass die Wahllokale in Schwerin und Rostock recht gut besucht sind, während die Wahlbeteiligung in Vorpommern örtlich hier und da eher schleppend voran ging. In Mecklenburg-Vorpommern finden neben den Europawahlen auch noch Kommunalwahlen statt.
Im nordvorpommerschen Stralsund lag die Wahlbeteiligung um 14 Uhr bei 19,7 Prozent. Als Beispiel für den stetigen Rückgang der Wahlbeteiligung mag uns das Beispiel der Kommunalwahlen in Stralsund dienen. Gingen 1994 noch 65 Prozent der Wahlberechtigten zur Wahl, so waren es 1999 nur noch 44,1 Prozent, die dann 2004 auf 40,6 Prozent absanken. Es wäre nicht erstaunlich, wenn heute im Laufe des Tages auch noch die 40-Prozentmarke unterschritten würde.
MVregio Die prozentuale Wahlbeteiligung der Wahlkreise im Einzelnen (bis 14.00Uhr):
Hansestadt Greifswald 16,8%, Neubrandenburg 18,1%, Hansestadt Rostock 22,4%, Schwerin 20,9%, Hansestadt Stralsund 19,7%, Hansestadt Wismar 24,9%, Landkreis Bad Doberan 28,7%, Landkreis Demmin 25,1%, Landkreis Güstrow 23,1%, Landkreis Ludwigslust 30,0%, Landkreis Mecklenburg-Strelitz 28,4 %, Landkreis Müritz 25,9 %, Landkreis Nordvorpommern 26,3 %, Landkreis Nordwestmecklenburg 30,9 %, Landkreis Ostvorpommern 29,7 %, Landkreis Parchim 28,3 %, Landkreis Rügen 25,3%, Landkreis Uecker-Randow 29,1 %.
Siehe auch
Wenig Interesse für Europawahl in Deutschland – AFP-Video
Wahlergebnisse Stralsund 1994, 1999, 2004
Tagesschau- Wunderbares Wahlwetter
Gesamtrechts.tk: Spalter allein zu Haus – Auch Udo Voigt wählt DVU





20 responses so far ↓
1 Ernst Albert // Jun 7, 2009 at 13:28
http://www.civitas-institut.de/content/view/607/1/
2 Armes Deutschland // Jun 7, 2009 at 13:37
Es gibt eh nichts zu wählen.
Systemwechel geht nur über den Strassenkampf,,wenn der doofe Deutsche mal wach werden sollte,,was ich eh nicht glaube..
Also,, das wars dann ende der Fahnenstange.
Gute Nacht Deutschland.
Gute Nacht Deutscher…
Soll die ganze Scheisse doch in Scheisse untergehen…
3 Xenia // Jun 7, 2009 at 13:43
Die Menschen haben die Schnauze voll von den Lügen der Parteien und wissen instinktiv das sich nichts für sie zum Guten wendet, egal wen sie auch wählen. Die nationalen Parteien haben noch nicht die Akzeptanz um als Wahlalternative angesehen zu werden, daran sollten sie arbeiten. Die öffentlichen Medien spielen eine immer geringere Rolle da sie als voreingenommen gelten und nicht objektiv von nationalen Parteien berichten, das war so und wird sich auch nicht ändern. Es müssen neue Wege gesucht und gefunden werden um den enttäuschten Wähler für nationale Parteien gewinnen zu können. Regionale Strukturen aufbauen, das Internet und vorzeigbare Leute unter das Volk mischen das sind die Wege die gegenagen werden müssen und die sind nach wie vor verbesserungswürdig.
Ich habe trozdem heute gewählt und meine Stimme der DVU gegeben auch wenn ich weiß das dieses nichts ändern wird aber ich möchte die etablierten Parteien damit etwas ärgern und denke das sich viele diesen Gedanken anschließen werden.
4 Maik // Jun 7, 2009 at 13:43
Na dann in die Wahllokale und DVU wählen!
5 Alois Rommel // Jun 7, 2009 at 13:47
Dann möchte ich hier noch einmal meinen Kommentar veröffentlichen-mit freundlicher Genehmigung der Schriftleitung:
Das Schweizer Magazin hat einen kurzen,aber 100% zutreffenden Artikel zum heutigen Desaster herausgebracht-lies selbst:
Enttäuscht von den Verhältnissen im eigenen Land, von selbstherrlichen Parteien, einer parlamentarischen “Demokratur” und der Bevormundung durch die EU-Bürokraten, verweigern die Deutschen mehrheitlich die Teilnahme an der Europawahl .Pessimistische Stimmen gehen zur Zeit von lediglich 17 % Wählerteilnahme aus.
Europawahl wird Misstrauenvotum gegen die Parteien
Für die Deutschen ist die Nichtteilnahme an der Europawahl der Testlauf für die Bundestagswahlen, die sie massiv boykottieren wollen.Am 7.Juni und am 27. September schlägt für die Parteien Deutschlands die Stunde der Wahrheit.
Die grosse Mehheit der Deutschen lehnt die EU ab, für die sie als Volk von den Politikern aller Parteien geopfert wurden.Man ist für Europa aber gegen Brüssel.Das ist verständlich, so wurden doch ein grosser Teil der Volksrechte an die Bürokraten der EU abgetreten und weitere werden folgen.Umso schlimmer ist die Tatsache, dass die deutschen Politiker in einem unglaublichen Willkürakt sich anmaßten dies diktatorisch zu entscheiden.
So fragt man sich in Deutschland, warum man überhaupt wählen gehen soll.Geht es darum die nächsten Verhandlungspartner, für die in Brüssel ein-und ausgehenden Lobbyisten zu stellen?. Soll man deshalb wählen damit einige Politiker, die man im eigenen Land loswerden will, in Belgien hochbezahlt auf die Bänke des EU-Parlaments abgeschoben werden können.? Tatsächlich ist es so, dass nur die Politiker nach Brüssel abgestellt werden, für die es Deutschland keine Verwendung mehr gibt.
Das deutsche Wahlvolk hat begriffen das die Abgabe der Stimme keinerlei Einfluss auf die EU-Politik Deutschlands hat und der Frust darüber sitzt tief. Genauso gut könnte man seinen Wahlzettel in einem Kehrichteimer versenken.
Es gibt allerdings doch noch ein paar wenige Deutsche die an den Wahlen teilnehmen.Dies sind die zwangsrekrutierten Wahlhelfer die ihren freien Sonntag am 7 Juni für etwas opfern müssen, was sie selbst ablehnen.Die 30 Euro Entschädigung für die gestohlene Freizeit und der Hinweis auf die” Bürgerpflicht” sind eine zusätzliche Verhöhnung.
Kurz vor der Europawahl am 7. Juni sorgt der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim mit harter Kritik gegen das politische System für Aufsehen. Im Rahmen eines Vortrags zum Thema “Das Grundgesetz und was daraus geworden ist. Deformierung der Demokratie ?” hat von Arnim die deutsche Praxis der Parteien als undemokratisch kritisiert. “Die Parteien und ihre Funktionäre haben ihre Macht über die Gesetzgebung dazu missbraucht, alle Schlüsselentscheidungen an sich zu ziehen und die Bürger davon auszuschliessen.
Für die Parteien Deutschlands scheint das Wahljahr 2009 zu einem Fiasko zu werden.Die Wahlen werden zum Misstrauensvotum gegen die Parteien.
6 wolferl88 // Jun 7, 2009 at 13:48
Wie illegal oder unliebsam uns diese sog. Europawahl auch sein kann. Ich habe heute mich statt zum Nichthingehen oder Zettel Ungültigmachen für die DVU entschieden. Ändern wird sich sowieso so schnell nix – schon garnicht nach einer Wahl.
Wäre aber wenigstens schön zu sehen, wie die Etablierten heute ab 18 Uhr richtig schön abkotzen.
Die Desinteressierten Komsumzombies in “unserem Land” werden nach und nach erkennen, daß das Establishment die Steuerschrauben weiter anziehen wird und dank “Freizügigkeit” die Osteuropaischen Zigeunerclans bald hier bei uns ihr Unwesen treiben. Das sind alles notwendige Momente, ohne die die doch weiterhin sich lediglich ihrer bloßen Existenz erfreuen. Und Wohlstand, sofern noch vorhanden. Die Wechselstimmung kommt – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Parlamente und Mehrheiten braucht man dazu aber nicht.
7 Armes Deutschland // Jun 7, 2009 at 13:57
Es könnten alle dvu, npd wählen, meinst du das würde was ändern. Nein den die sind auch ein Teil des Systems, und die würden den Teufel tun um was zu ändern. Wo bleibt ein Strasser, das wären Leute mit Eiern in der Hose, und vor allen was in der Birne…deine OMF dvu, npd kannst du vergessen:::
8 Konvertit // Jun 7, 2009 at 14:04
Prognosen sind immer schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen (Mark Twain).
Ich wage aber trotzdem eine: Es könnte sein, daß die REP heute einen deutlichen Zuwachs bekommen.
Sie haben in weiten Schichten der Bevölkerung den Ruf “irgendwie rechts, aber keine Nazis” zu sein. Der aktuelle Zustand der Partei, ihr Personal interessiert dabei weniger.
Auch hilft, daß sie auf Platz 6 des Stimmzettels leichter zu finden sind, als die DVU zu der man erst einmal mühsam nach unten auf Platz 21 blättern muß. (Wo bleibt da eigentlich das Wahlgeheimnis? Bei wem es in der Kabine raschelt der ist ein Spinner, oder ein Nazi, oder beides!)
Ich bin brav hingegangen, bin aber aus mehrfach hier dargelegten Gründen nicht dem Beispiel von Udo Voigt gefolgt.
Die Schriftleitung hat mich auf die Idee gebracht:
Ich habe mich für die Partei entschieden, die im WahlOmat bei mir auf Platz 4 stand: Die Piratenpartei.
Bei kommenden Wahlen fände ich aber gerne immer die NPD auf dem Zettel. Jedesmal dieses hin und her ob man nun DVU oder nicht DVU…. halte ich auf Dauer nicht aus.
Auf die Kündigung des D-Paktes am 28.09.2009!
Und nun schau’n wir mal.
9 Klartext // Jun 7, 2009 at 14:08
Die Bagage hat uns nicht gefragt OB wir in die EU wollen,
sie hat uns bevormundet und übergangen,
und jetzt sollen wir das auch noch nachträglich legitimieren!!!
Es gibt kein Wort für diese offenkundige, unsägliche, nie dagewesene Unverschämtheit.
Ich bin zutiefst in meinen Gefühlen gekränkt und betroffen.
10 Joudenhove-Kilergen // Jun 7, 2009 at 14:32
NZ präsentiert alle Informationen auf einen Blick
Das ABC der Europawahl
Paneuropa: Die Idee einer Zusammenarbeit zwischen den europäischen Nationen kam bereits in den 1920er Jahren auf. Ziel der Paneuropa-Union ist die Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa, vergleichbar mit den USA.
NJZ http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1017190&kat=4
11 Squirrel // Jun 7, 2009 at 14:35
Es ist mir aufgefallen, das bei dem “Wahl-O-Mat” vom zdf auch die dvu und die rep´s zur “Wahl” stehen.
Dies allein wäre noch kein grund, um sich zu fragen, ob das zdf plötzlich “demokratisch” geworden ist…. bei der NPD hat sie diese “Möglichkeit” (meines Wissen) nie “angeboten”…..!!!?
Nein, was mich “stutzig” macht, ist die Tatsache, das sehr viele “Europa-Feindliche” Fragen zur Verfügung stehen, und wenn man diese, mit entsprechender Gewichtung, beantwortet, kriegt man tatsächlich die dvu, bzw. die rep´s “empfohlen”…..
Hier stimmt doch was nicht…Soll die dvu gewählt werden……!?
http://www.wahl-o-mat.de/europa/
Gruss Squirrel
12 Joudenhove-Kilergen // Jun 7, 2009 at 14:37
Den NJZ Artikel hat übrigens Sharon Chaffin hingedeichselt und nicht etwa Dr. theol. Dietzfelbinger, wie man fälschlicherweise meinen könnte. Es sei denn, es ist eines seiner Pseudonyme. Oder das von Aron Hamburger.
13 Kachelmännchen // Jun 7, 2009 at 14:55
Das Wetter ist schuld.
Den Deutschen ist es entweder zu schön oder zu verregnet, um wählen zu gehen.
“Geringes Interesse” blabla IHR ARSCHLÖCHER in den Redaktionsstuben!
Nanu, ist da jemand bös, weil es seiner Lieblingspartei an kreuzchenmachender Gefolgschaft mangelt? Wenn es dir ein Trost ist, wir pfeifen auf die Wahlen bei jedem Wetter und nicht nur das, wir sagen es auch laut. – Die Schriftleitung
14 Nababa // Jun 7, 2009 at 14:59
Vor einer Stunde hieß es noch, “Wahlbeteiligung in Bayern auf historischem Tiefststand”, jetzt um 17:00 Uhr neue Direktive: “Die Wahlbeteiligung in Bayern liegt über der Quote von 2004 und über dem Durchschnitt der bundesweiten Beteiligung”. Lügenmedien.
15 Wahlbeobachter // Jun 7, 2009 at 15:04
Das Bundesmerkel mit Freimauererheiligenschein und wie immer zu engem, knallfarbenem Kasperfrack beim Stuhl… ähm Wahlgang. http://www.google.com/hostednews/afp/slideshow/ALeqM5iZLgm2JDLGjOukR1YlHq4oM2V4-w?index=0&ned=de
16 Feuersturm // Jun 7, 2009 at 15:14
Ich habe heute erstmals DVU gewählt. Jede Stimme für eine echte nationale Partei (bestimmt nicht die REP) ist ein Stachel im Fleisch der etablierten Systemparteien! Deshalb hat der heutige Gang ins Wahllokal gut getan.
Noch nicht lange in der Politik, hm? Ja, das erste Mal ist immer das schönste, aber das gibt sich. – Die Schriftleitung
17 Carinthia // Jun 7, 2009 at 15:21
Ostmark 17 h
http://www.oevp.at/index.aspx?pageid=37421&bhcp=1
18 Kachelmännchen // Jun 7, 2009 at 15:22
Nanu, fühlt sich da jemand angesprochen?
Ich meine die Redaktionsstuben der Systemmedien und die Ignoranz, mit der dort dem allzu offensichtlichen Wahlboykott gegenüber gestanden wird, allerwerteste Schriftleitung. -Das Kachelmännchen
19 Ali Mente // Jun 7, 2009 at 16:10
Mit unglaublicher Intensität hat Rotfunk München den ganzen Sonntag über dafür geworben zur Wahl zu gehen. Um 18.00 Uhr lobt man sich selbstgefällig: In Bayern sei deutschlandweit die höchste Wahlbeteiligung festzustellen?
20 Freibeuter // Jun 7, 2009 at 16:27
Die “hohe” Wahlbeteiligung – nicht nur hier – ist ein sicheres Zeichen dafür, das die EUdSSR ein echtes “Erfolgsmodell” ist : Lediglich eine Karriereleiter für Minusseelen, Entsorgungsanstalt für national lästig gewordene Dauerversager und fettgefressene Bonzen, die in ihrer dümmlichen Borniertheit auf Volkes Willen scheißen….was aus Sicht der Völker (Plural !) auf Gegenseitigkeit beruht.
Mit den Maßstäben der freien Wirtschaft gemessen, sollte bei soviel “Resonanz” beim “EU-Einheitsbürger” der Laden zwangsweise geschlossen werden.
Deutschland statt brD und EUdSSR-Orwell-Staat !
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