“Es gilt, jene die sich aktiv in Kameradschaften und NPD engagieren, aus dem gesellschaftlichen Leben in den Dörfern und Städten auszugrenzen.”
Armin Jäger, früherer CDU-Landtagsfraktionschef in Schwerin, Dezember 2008
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| Kreiswappen Ostvorpommern |
Ostvorpommern: Es ist Wahlkampf, mehr und mehr erblühen die Laternenpfähle mit bunten Plakaten, verziert mit Parolen von denen eine abgedroschener ist als die andere. Es ist Wahlkampf, Zeit für die moralischen Zeigefinger mit denen jede Partei auf die Mängel der anderen zeigt, obwohl jeder längst weiß, daß alle Parteien gleich damit behaftet sind und im Grunde jede so aussieht, wie die andere heißt. Es ist Wahlkampf, Zeit dafür wieder einmal die tollsten Räuberpistolen über die politische Konkurrenz zu verbreiten, aber auch offenbar die Zeit dafür, den Verantwortlichen und Mitverantwortlichen für solche Propaganda die Grenzen ihres Tuns aufzustecken.
So jammerte der NORDKURIER unlängst, daß die NPD im Vorfeld der Kommunalwahlen am 7. Juni „offenbar mehr als in den Vorfahren“ versuche, „die Wahlkämpfer der demokratischen Parteien einzuschüchtern“. Weiter schreibt das Blatt:
„…So berichten parteiübergreifend Helfer darüber, dass sie beim Plakat-Kleben verbal bedroht worden seien. Ein Liberaler indes hat nach Informationen unserer Zeitung auf dem Nachhauseweg sogar Prügel von NPD-Plakatklebern bezogen, nachdem er im Bereich Ravelinstraße in Anklam Wahlwerbung für die FDP aufgehängt hat.
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| Bernd Lange |
FDP-Kreisvorsitzender Bernd Lange bestätigte gegenüber unserer Zeitung den Vorfall, der sich bereits am Dienstag voriger Woche zugetragen haben soll. Dass er noch nicht offiziell aktiv geworden ist und eine Strafanzeige erstattet hat, begründete er mit dem noch nicht zweifelsfrei geklärten Hintergrund des Übergriffs: “Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Sache einen privaten Hintergrund hat.”
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| Bernd Bartelt |
Doch sowohl er als auch der Spantekower FDP-Kreistagsabgeordnete Christian Bartelt können bestätigen, wie aggressiv die NPD im Vorfeld des Urnengangs gegenüber Vertretern der anderen Parteien vorgehen: “Mir haben die Herren Nazis etliche hässliche Worte mit auf den Weg gegeben”, schildert Lange. Und Christian Bartelt gegenüber hätten die Rechtsextremen angekündigt, die FDP-Plakate herunterzureißen, sobald er sich umdrehe. …“
Eine bemerkenswerte Einstellung, so schreit man laut von angeblich „rechter“ Gewalt, um dann im Nachhinein zuzugeben, daß man von einer Strafanzeige abgesehen habe, weil die Tat möglicherweise doch keinen politischen Hintergrund hat.
Doch bedarf es denn erst eines politischen Hintergrundes für eine Straftat, um Strafanzeige zu erstatten? Wir sind natürlich keine Hellseher, aber soviel Zurückhaltung macht dann doch etwas stutzig, so daß wir davon ausgehen, daß sich diese Geschichte möglicherweise gar nicht, oder längst nicht so, wie von besagtem Liberalen beschrieben, zugetragen hat, aber wen interessieren schon solche geringfügigen Details, geht es doch eh nur gegen die NPD.
Das jammernde Geseihere eines Bernd Lange oder eines Christian Bartelt amüsieren eher, als daß sie betroffen machen, gehören sie doch selber als Aktivisten zu jener politischen Schicht in diesem Land, die sich gegenüber der NPD ausschließlich nur in bösen Worten ausdrückt, sollte es daher so unverständlich sein, wenn solche Herrschaften, wenn sie sich denn schon mal unter das gemeine Volk trauen, mit dem sie sonst nicht allzu viel zusammenkommen werden, mit ihrer eigenen Politrabulistik konfrontiert werden?
Bezeichnenderweise fanden und finden es u. a. auch die Vertreter der FDP durchaus in Ordnung als Ende Dezember vergangenen Jahres von Seiten des damaligen CDU-Landtagsfraktionschef Armin Jäger öffentlich gefordert wurde, jeden gesellschaftlich auszugrenzen der sich in Städten und Dörfern für Kameradschaften oder die NPD engagiere.
Wie es jedoch aussieht, war bei dieser Forderung des Christdemokraten einmal mehr der Wunsch Vater des Gedanken. Offenbar hat Jäger nicht bedacht, daß man diese Art von Ausgrenzung auch andersrum gestalten kann, indem man bei passender Gelegenheit dem Janhagel seiner Klientel, mag sie nun christdemokratisch, liberal oder sonst wie gefärbt sein, demonstriert, das Schwerin doch sehr weit weg ist und parlamentarische Maulhelden in der Regel nur eine sehr, sehr bedingte Hilfe sind, wenn es wirklich mal drauf ankommt.
Siehe auch
Nordkurier 05.05.09
Schweriner CDU-Fraktionschef Armin Jäger und die klare Kante – Altermedia 01.01.09







10 responses so far ↓
1 borger // May 8, 2009 at 15:40
Gewalt ist keine Lösung. Da sollte man eher auf den Berufsparasiten Jäger hören und die Bürger umfassend über die Auswirkungen der Deutschlandfeindlichen CDU-Politik und die persönliche Mitverantwortung von CDU-Bürgermeistern und Gemeinderäten informieren. Diese sichern ihre Wiederwahl oft nur dadurch, dass sie mit dem Argument, dass war Berlin oder Brüssel, diese Themen aus dem Kommunalwahlkampf raushalten. Aber wenn es „gegen Rechts“ nur ein dafür oder dagegen geben kann, dann sollte es bei den anderen ebenso sein.
2 griesgram // May 8, 2009 at 17:50
Das man in MVP den Vertretern der Globalisierungspartei Nummer eins, der FDP, nicht gerade wohlgesonnen ist, wundert wohl nur Dumme.
Das Land gehört ja bekanntlich zu den größten Verlierern der EUdSSR und die gelben Figuren zu den glühendsten Befürwortern.
Der Kerl soll froh sein, nicht neben seinen Plakaten zu hängen.
Und , wer weiß?
Vielleicht waren das doch eher Genossen, die ihm die Fresse poliert haben?
3 orez // May 8, 2009 at 18:23
Hallo, diese Verschönerungen von den gaaanz großen Aufstellern sind auch ganz lustig:
http://www.picscrazy.com/view/wahl2009
4 Jupp // May 8, 2009 at 20:13
@borger 1
“Gewalt ist keine Lösung. Da sollte man eher auf den Berufsparasiten Jäger hören und die Bürger umfassend über die Auswirkungen der Deutschlandfeindlichen CDU-Politik und die persönliche Mitverantwortung von CDU-Bürgermeistern und Gemeinderäten informieren.”
Du hast natürlich Recht, besonders mit deiner Informationsstrategie. Eine faire Strategie, nicht eine, um den Anderen übers Ohr zu hauen.
Aber—-
was sagt Du, Ihr, wenn jemand fragt, was Ihr für ein System wollt?
Abschaffung der Demokratie?
Kommt im Westen sehr schlecht!
Schaffung einer elitären Gruppierung, Partei o.ä. die sich keiner Wahl stellt sondern aus ihren Reihen den Besten unter den Besten zum allmächtigen Führer wählt?
Hört sich vor dem Hintergrund der gefühlten Demokratie gar nicht schlecht an.
Und wenn jemand fragt, wo dann der wesentliche Unterschied zwischen eurem Konzept und dem NS-Staat ab 33 liegt? Viel Spaß!
Kommt ganz, ganz schlecht.
Und zum Thema Gewalt:
“Gewalt ist kein Mittel”, würde ich angesichts der Entrechtung durch Machtmißbrauch der linken und Gewalt der linken gegen Nationalisten nicht (mehr) ausschließen.
Ich und alle Menschen haben angeborene Rechte, wie z.B. das Recht sich als Nation zu definieren und auch das Recht unsere Meinung frei zu sagen. Wenn uns diese Rechte mit o.g. Mitteln genommen werden, ist Gewalt angemessen, jedenfalls für mich.
Und was armselige system-Plakatkleber angeht:
Wenn’s nicht gerade einen zumindest viertelwegs Aufrechten (kleine Möllemanns oder A. v. Stahls) trifft – so what?
Und laßt mal die ganz jungen darunter in Frieden, die können oft nichts dafür, sind irgendwie noch nicht voll schuldfähig.
Keinen Spruch wie etwa “schöne Grüße vom Nationalen Widerstand u.ä.”, ein Satz Ohrfeigen und weggehen (eilig) ggf. ein wenig rennen.
Umd wen ich dabei erwische,
den erkenn ich nicht wieder!
Versprochen!
Und übrigens Plakate-Abreißen ist für mich genauso demokratisch meinungsbildend wie sie aufzuhängen.
Denkt dran wenn Ihr demnächst eines seht, das günstig hängt.
Ich tu’s auch.
5 #1288 // May 8, 2009 at 22:15
Neulich in Berlin …
“Eine Passantin alarmierte vergangene Nacht die Polizei in die Mainzer Straße nach Friedrichshain. Gegen 22 Uhr 30 sah sie zwei Männer, die Wahlplakate einer Partei von einer Straßenlaterne rissen und darauf urinierten. Die Beamten nahmen die Personalien der beiden Männer im Alter von 49 und 19 Jahren auf und fertigten Anzeigen wegen Sachbeschädigung und Beleidigung.”
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/126850/index.html
6 Jupp // May 9, 2009 at 10:22
@#1288 5
“Neulich in Berlin …”
Ich schrieb u.a.:
“das günstig hängt.”
und
“..und weggehen (eilig) ggf. ein wenig rennen.”
So!
Und das mit der Beleidigung wäre mir neu gewesen.
In Friedrichshain? Zwei Schwule und ein NPD-Plakat?
.. und eine Beleidigungsanzeige?
Geht nicht!
Trotzdem, gute Nachricht:
Euer Plakat war’s nicht.
Schlechte Nachricht:
Typische Professionalität und Disziplinlosigkeit.
Undeutsch ausgeführt.
7 borger // May 9, 2009 at 10:36
@Jupp
Demokratie: Zahllose behördliche Entscheidungen und politische Gerichtsurteile belegen immer wieder nur Eines. Das Problem ist nicht unser demokratisches System sondern dessen systematische Aushöhlung und Missachtung durch das Machtkartell der etablierten Blockparteien. Daher stelle ich das System selbst nicht infrage sondern möchte, dass es politisch neutral arbeitet.
Da in den nächsten Jahren noch keine rechten Mehrheiten zu erwarten sind, kann die Rolle der Opposition nur darin bestehen, dem herrschenden Machtkartell die eigenen Verstöße gegen geltendes Recht und den Verrat deutscher Interessen immer wieder vorzuhalten. Stellt sie stattdessen das System selbst infrage, macht sie sich bei dieser Aufgabe unglaubwürdig. Auch für die, die gerne ein anderes System hätten, sollte sich die Frage stellen, ob es angesichts der vielen politischen Urteile, Rechtsbeugungen und Einschränkung demokratischer Grundrechte durch die etablierten Blockparteien nicht sinnvoller wäre, diese ihrer Verbrechen zu überführen anstatt sie durch die zu diesem Zeitpunkt wenig hilfreiche Systemfrage zu verteidigen. In diesem Zusammenhang wäre es sicher hilfreich, sich mal näher mit dem Werdegang der Linken in Westdeutschland zu beschäftigen. 1972 wurde den Linken mit dem Radikalenerlass der Zugang zum Öffentlichen Dienst versperrt – 20 Jahre später sitzen unzählige Linke in strategisch wichtigen Positionen. Erreicht haben sie das nicht durch ständiges Stellen der Systemfrage, obwohl es auch ihr Ziel ist, dieses System abzuschaffen. Und was die Unrechtbehandlung nationaler Deutscher angeht, dass ist Teil der Systemabschaffung im Sinne der Linken.
Und Gewalt: Damit kann man sich – wenn man eine politische Kraft darstellen möchte – nur unglaubwürdig machen. Also sollte man abgesehen von Verteidigungsfällen, was auch angemessene Reaktionen auf linke Aktionen einschließt, darauf verzichten.
8 Jupp // May 9, 2009 at 14:10
@borger 7
“Demokratie: Zahllose behördliche Entscheidungen und politische Gerichtsurteile belegen immer wieder nur Eines. Das Problem ist nicht unser demokratisches System sondern dessen systematische Aushöhlung und Missachtung durch das Machtkartell der etablierten Blockparteien. Daher stelle ich das System selbst nicht infrage sondern möchte, dass es politisch neutral arbeitet.”
@borger
“unser demokratisches System”
Hier in AM wirst Du nur wenige finden, die “unser” dazu sagen wollen. Die meisten wollen scheinbar überhaupt keine Demokratie.
Dieses System, daß sich nach deinen eigenen Worten aushöhlen und mißbrauchen läßt, nicht neutral arbeitet, politische Urteile und Rechtsbeugung ermöglicht und sich selbst bzw, die demokratischen Rechte abschafft und nicht zuletzt mehr und mehr brutale Gewalt gegen Andersdenkende verherrlicht, nicht in Frage zu stellen, ist widersprüchlich.
Wie weit sind wir schon?
War das system der ddr von innen reformierbar, bevor sie finanziell pleite war?
Läßt sich putins Politik von innen ändern und durch Gewaltlosigkeit beeinflussen?
In den nächsten Jahren wird es dieses system ermöglichen, daß die linken ihr ja auch als Absicht formuliertes Vernichtungswerk (s. “Risiko Deutschland”, j. fischer) des Deutschtums vollenden und der primitive islam eine Diktatur errichtet.
Abgesehen von dem daraus resultierenden höchsten Zeitdruck würde mich interessieren, wie Du diese “unsere” demokratie so umrüsten willst, daß die o.g. Gefahren eliminiert werden.
Wie stehen die Chancen dafür und wieviel Zeit bleibt?
Du hast die Antwort gegeben:
@borger
“Da in den nächsten Jahren noch keine rechten Mehrheiten zu erwarten sind,… kann die Rolle der Opposition nur darin bestehen, dem herrschenden Machtkartell die eigenen Verstöße gegen geltendes Recht und den Verrat deutscher Interessen immer wieder vorzuhalten.”
Hierauf hat auch die NPD keine halbwegs vernünftige Antwort. Sie will, geknebelt durch intensive polizeiliche Überwachung und rigide Urteile gegen die öffentliche Äußerung ihrer Ansichten, die ich nicht teile sondern teilweise sogar ablehne, auf eine katastrophale Krise warten und dann ihre Chance nutzen.
Bis dahin ist eine ihrer wesentlichen Beschäftigungen, die Abhaltung und Erklagung von zuvor grundsätzlich verbotenen und öffentlich unwirksamen Demonstrationen.
Wie potent mildere Gruppierungen wie Rep oder Pro NRW sind, wird sich innerhalb der nächsten 1,5 Jahre zeigen, weil die CDU als vermeintliche Konkurrenz nun auch “offenkundig” weggebrochen ist. Ich habe da allerdings wenig Hoffnung.
Was den Nationalen fehlt, ist eine wirklich charismatische Figur wie Schönhuber oder besser noch stärker charismatischer, die dann praktisch alles vertreten und das system vorführen kann und trotzdem gewählt wird. Ein wichtiges Wahlergebnis (Bund, NRW, Bayern, BW) von 10% und dann ändert sich vieles oder es ist aus.
Wenn man dann bis zur berechtigten Hoffnung gewaltfrei gekommen wäre, gäbe es Gewalt und berechtigte Gegengewalt würde durch das system zur Zerschlagung jeder Hoffnung genutzt.
Bis dahin gilt für Dich:
“Stellt sie stattdessen das System selbst infrage, macht sie sich bei dieser Aufgabe unglaubwürdig.”
Nebenbei machte sie sich dann auch noch strafbar und wäre weg vom Fenster.
Im Grunde kann ich Dir in Bezug auf das System, das ich mir wünsche, zustimmen, denn in diesem müssen echte Meinungsbildung und politische Entscheidungen immer gewaltfrei sein.
Und wenn sich deine Stellungnahme auf die Außenwirkung bezieht, hast Du ebenfalls recht.
Aber dieses reale system ist ein Totalschaden und irreparabel.
Wenn ich nun nach den 90er das erstemal wieder zur Wahl gehen sollte, wähle ich keine Partei, die 0.x% bekommt, dann lieber gar nicht.
So werden viele denken, die Du überzeugen willst.
Ich vermute, daß die DVU auf dieser Welle reitet, also nach außen positiv, system-bejahend wirken und tatsächlich radikal sein. Mit Molau haben sie eine sehr geeignete Figur für’s Äußere.
@borger
“In diesem Zusammenhang wäre es sicher hilfreich, sich mal näher mit dem Werdegang der Linken in Westdeutschland zu beschäftigen. 1972 wurde den Linken mit dem Radikalenerlass der Zugang zum Öffentlichen Dienst versperrt – 20 Jahre später sitzen unzählige Linke in strategisch wichtigen Positionen.”
Wie lange brauchten sie bis zu den 68er? Nach den goldenen 50er vergingen ca. 10 Jahre bis 68! Den Radikalenerlaß haben wir de facto heute für Nationale auch. Den linken damals kam auch von außen die Sieger-Geschichtsschreibung und Sieger-Sympathie zu Hilfe. Es gab ein umfassendes system wie heute aus Wirtschaft, Presse und Politik nicht. Das damalige System konnte nich volles Rohr gegenhalten, denn die Wirtschaft, die das NS-Regime zu “relativieren” gewagt hätte, hätte in den USA d.d. Einfluß der Juden Probleme bekommen. Adenauer versteckte schon damals seine “Ehemaligen” im Kanzleramt durch Schweigen.
Seit bald 40 Jahren versuchen die Nationalisten Erfolg zu haben, und obwohl es immer mehr Gründe zum Widerstand gibt, sind die Ergebnisse im Westen marginal und der Repressionsapparat aggressiver denn je.
Letzteres immerhin ein Symptom, das Hoffnung gibt.
Und dann der Zeitdruck!
In spätestens 15 Jahren hat sich hier alles erledigt.
Die linken, sind frei nach Martin Buber, das Nein zur Nation, zur Ordnung im Denken, zur “Selbst”-Disziplin zur Schönheit, Proportion, Harmonie und Freiheit und zu allem was dafür stand und darum gegen alles was war.
Sie, die seit Jahrzehnten dieses system zerstört haben, hinterlassen, weniger als das was sie vorfanden.
Was sie hinterlassen hat durch das Chaos in allem seine Energie verloren und ist nicht mehr gestaltungsfähig. In ihrem system müßten wir agitieren.
Ich vermute, daß wenn die NPD verboten wird, einige der Hardliner, die sich seit langem aus dem system entbunden haben (beruflich, privat) wegen ihrer resultierenden Unabhängigkeit und ihrem Zorn in den Untergrund gehen werden. Die meisten würden durch ihr Ausweichen auf die DVU o.ä. die Geamtrechtsvereinigung bewirken, die jetzt erforderlich wäre. Aber mit Hitleristen wie Wulff, Rieger etc ist ja nicht zu reden, mit Voigt muß man, glaub ich, nicht reden.
Für die Untergründler in spe hätte ich dann zumindest erstmals ein gewisses Verständnis.
Mir geht es schon jetzt oft ähnlich, aber besser verlasse ich das sinkende Schiff und schaffe mir Frau und Kinder an, als mein Ein und Alles und nehme Deutsch-Unterricht (für Fortgeschrittene) um die letzten Unsicherheiten in Grammatik und Schrift auszuräumen, denn die Deutsche Sprache bleibt mir.
9 borger // May 9, 2009 at 19:45
@ Jupp
Ich weiß, dass die meisten hier keine Demokratie wollen. Allerdings bestehen über das, was sie wollen nur recht abstrakte Vorstellungen, die man größeren Teilen der Bevölkerung mit Sicherheit nicht schmackhaft machen kann. Denn auch bei diesen Vorstellungen dreht sich alles um Machterlangung und Machterhalt. Die Meinung des Volkes, um dessen Wohl man vorgeblich so besorgt ist, erhält darin keinen höheren Stellenwert – und über evtl. noch viel größere Missbrauchsmöglichkeiten hat sich noch niemand Gedanken gemacht.
Um unser System besser zu machen: Also ich vertraue unserem Volk. Es kommt in allen Meinungsumfragen immer wieder durch, dass in vielen wichtigen Kernthemen das Volk schon sehr gut weiß, was gut für Deutschland ist. Egal ob Zuwanderung, Euro, EU-Erweiterung usw. mit verbindlichem Volksentscheid wäre das nicht passiert. Daher halte ich mehr direkte Demokratie für den richtigen Weg, unser System weitgehend gegen Missbrauch zu schützen. Mehr Volksendscheide auch auf Bundesebene, mehr direkte Wahlen. Richter z.B. die formal unabhängig sind und ihre Urteile im Namen des Volkes sprechen, sollten auch vom Volk direkt gewählt werden. Gerade die politisch gewollten Urteile sind meist von großen Teilen des Volkes so nicht gewollt – also sollte man den Parteien ihren Einfluss auf die Richter nehmen.
Dann der Radikalenerlass: Den gibt es heute faktisch nur noch für „rechts“. In Bremen arbeitet eine Mörderin und Terroristin unter neuer Identität als Lehrerin an einer öffentlichen Schule. Entweder man entfernt alle Linken, die durch gesetzeswidrige Handlungen bzw. deren Unterstützung aufgefallen sind aus dem öffentlichen Dienst oder man führt für „rechts“ die gleiche Toleranz ein.
Die NPD ist für mich eine politisch völlig bedeutungslose Partei, mein persönlicher Eindruck ist: Sie fühlen sich in der Position der ewig Wartenden ausgesprochen Wohl – so neben den kleinen Wünschen die jeder wohl hat: Bisschen mehr Geld, bisschen mehr Rechte usw. fühlen sich die Herrn Parteifunktionäre sichtlich wohl. Denn nur so können sie die Realität nach belieben ausblenden – als dem Volk verantwortlicher Mandatsträger wäre das nicht mehr so einfach. Aber trotz dieser selbstgewählten Nutzlosigkeit erfüllen sie eine wichtige Funktion als Gradmesser der Demokratie. Denn es zeigt sich gerade in Köln, dass alles was die etablierten Blockparteien gegen die NPD auffahren, gegen jede Partei eingesetzt wird, die ihnen ernsthaft Konkurrenz macht – und die kann heute nur noch von rechts kommen.
Den Linken fehlt seit dem Zusammenbruch des Sozialismus jegliche eigene Zukunftsvision, darüber versuchen sie mit ihrem fanatischen „Kampf gegen Rechts“ hinweg zu täuschen. In der Opposition fordern sie höhere H-4-sätze mehr Zuwanderung ins Sozialsystem uuu. Alles durcheinander, alles ohne nachvollziehbare Finanzierungsvorschläge. Sind sie aber an der Regierung beteiligt, unterscheidet sich ihre tatsächlich umgesetzte Politik kaum von der CDU. Sie haben sich geeinigt, die CDU bestimmt die Wirtschaft und die Linke dürfen nach Herzenslust auf Steuerkosten gegen rechts kämpfen und eine Meinungszensur nach DDR-Vorbild einführen. Von den damals vorgegebenen Zielen der 68er sind sie heute weiter entfernt als jede rechte Partei.
Auswege: Sektenhaftes Gehabe und totalitäre Ambitionen sind in freien Kameradschaften noch hinnehmbar, eine nationale Partei, die eine politische Kraft darstellen will, sollte aber davon frei sein und konkrete Ziele verfolgen. Zurzeit liegen die Ziele nebelverhüllt in weiter Ferne und man streitet erbittert über die richtige Anzugsordnung für den Weg dorthin – wer die falschen Klamotten trägt, der darf nicht mit, wenn es dann irgendwann mal losgeht. Mit dieser sektenhaften Bindung lässt sich eine beachtliche Schlagkraft entwickeln, sie wird aber nie ausreichen, dass Land zu übernehmen. Es müssen verbindliche Minimalziele bestimmt- und zu deren Erreichen alle verfügbaren Schnittmengen genutzt werden. Z.B. Altermedia wird von NPD wie DVU angegriffen und boykottiert, weil Altermedia die „Unverschämtheit“ besitzt, auf einer eigenen Meinung zu bestehen – die vielen Gemeinsamkeiten werden dabei ignoriert. Linksliberalen Hetzblättern, bei denen von vorn herein klar ist, dass sie jedem Rechten das Word im Mund umdrehen, denen biedert man sich dafür regelrecht an. Unter solchen Bedingungen und mit solchen Leuten ist es für jemanden, der z.B. eine gehobene Stellung im ÖD hat, nahezu unmöglich, Teilziele des NW zu unterstützen. Gerade in Bereichen des ÖD, der tagtäglich durch Zuwanderer multikulturell bereichert wird, gibt es viele, die den Spuk lieber heute als morgen beenden würden – allerdings nur ohne dabei beruflichen Selbstmord zu begehen. Gerade diesen einflussreicheren Kreisen muss die Möglichkeit der punktuellen Zusammenarbeit ermöglicht werden, dafür muss die grundsätzliche Bereitschaft, in Teilbereichen auch entgegengesetzte Meinungen zu akzeptieren, selbstverständlich sein.
10 Jupp // May 11, 2009 at 1:52
@borger 9
1 Abschnitt
“Ich weiß, dass die ..”
Ich hatte hier schon öfter nach ihren Systemvorstellungen gefragt, aber nie Antwort bekommen. Erst dachte ich es ist Vorsicht, aber ich denke, es ist wie Du sagst.
Ihr Konzept: Eine elitäre Gruppe, nicht vom Volk gewählt, bestimmt den allgewaltigen Führer. So etwa. Da hab ich nichts zu fragen und daher auch keine Antwort bekommen. Es wird ja alles zu meinem Besten gemacht.
Jemand schrieb hier mal, daß das alte Rom und Griechenland vergangen sind, weil sich in der Demokratie letztlich immer der Mob durchsetzt. Kann ich noch nicht beurteilen, aber jedem der argumentiert soll man zuhören, denn man muß ja nicht jeden Fehler selbst machen. Vorerst sollte es bei der Demokratie bleiben, nur geht das wahrscheinlich nicht mehr in diesem system.
2.Abschnitt:
“Um unser System besser zu machen:”
Du schreibst, daß Du dem Deutschen Volk vertraust.
und forderst den direkten Volksentscheid. Das war schon immer meine Meinung nur – es geht ohne system-Überwindung nicht.
Denn wer wird da zur Wahl gehen? Fremdes Volk mit Deutschem Paß, vertraust Du denen auch? Nein! Du kannst aber auch keinen Entscheid machen nach dem Motto “nur für Geburtsdeutsche”.
Darfst Du dann nicht, Du darfst dem fremden Volk aber auch nicht die Pässe wieder abnehmen usw.
Wenn Du jetzt die Macht hättest, könnte es gerade noch trotzdem klappen, in 10 Jahren ist Feierabend – innerhalb dieses systems. Was immer Du forderst, es würde von den linken per BVG-Klage behindert werden. Das GG hat viele gute Inhalte, aber es ist instrumentalisiert indem seine Auslegung seit Jahrzehnten von Partei-genehmen Richtern gemacht wird.
Schafft man die system-Abwracke, geht vieles.
Die Konstruktion “Im Namen des Volkes” auch von demokratisch Volksgewählten Richtern zu fordern hat gewisse Risiken, aber ob dann letztlich der türkische Koma-Schläger 1 statt 3 Wochen Parkfegen bekommt oder ein 73jähriger statt 13 eben 23 Jahre Haft für abweichende Geschichtsauffassungen, ist fast egal. Ich vermute es ginge in die entgegengesetzte Richtung, bin also dafür.
3 Abschnitt
“Dann der Radikalenerlass:”
Wer sich gegen die offiziellen Grundwerte richtet, darf nicht Beamte werden oder in den ÖD. Punkt!
Und nun wird’s heikel: Demnach darf ein NPD-Mitglied nicht dahin, weil die NPD grundgesetzfeindlich ist und ich persönlich auch nicht, alleine wegen meiner Haltung zum system. Es darf aber auch kein linksextremist dahin und kein muslim und kein jude, weil die “Religion” beider extremst menschenverachtende Äußerungen über die Menschen unseres Volkes macht, sie sind nämlich Ungläubige bzw. keine Juden.
Nur ist bei meiner Haltung gegenüber dem system klar, wen ich bei der Aussperrung übergehen würde. Mich interessiert nur noch die Zukunft danach.
4.Abschnitt
“Die NPD ist für mich eine politisch völlig bedeutungslose Partei…”
Richtig, aber das würde mich nicht abschrecken, im Gegenteil, den alten Karren zum Laufen bringen, sich reinzuhängen und dann andere zu überholen, das wär was.
Nur leider stimmt auch, daß sie sich in der Position der Wartenden sehr wohl fühlen. Die Funktionäre nehmen die Kohle, und schweigen bedeutungsvoll, bis Feierabend, pünktlich.
Die Jungen können nicht warten, und reagieren sich mit irrelevanten Demos ab. Ihr Erfolg ist, wenn die Demos in der 3. Instanz doch erlaubt werden.
Der Hamster im Laufrad. Jahrelang!
Zum weiteren Abreagieren toben sie sich über die “Holo”-Bestreitung aus und haben dann eine Aufgabe am Knast vorbei zu kommen. Ihre Liebe zu Deutschland und alles was daraus folgen könnte verbinden sie strikt mit der “Holo”-Lüge, die sie äußern und dann usw.
Solche Nationalisten müßte sich die linke backen, wenn’s sie nicht schon gäbe.
Wie wär’s stattdessen mal mit einer Aktion Plakate runter, alle in einer Nacht oder bestimmte Richter besuchen, alle Akten aus dem Fenster werfen aus Protest gegen Rechtsbeugung-Presse vorher bestellen. Oder mit einem großen Besen mal den Stand der cdu sauber fegen. Alle Nationalen an einem Tag überall, wenn’s regnet. Wer bereit ist wegen Rechtsextremistisch-motivierter Körperverletzung und Volkverhetzung in den Knast zu gehen, wird doch wohl diese kleinen Rechtsfolgen auch ertragen können. Bei den genannten Aktionen z.B. wäre ich dabei.
Solche Regelverletzungen törnen besonders Jugendliche sehr an.
Die DVU geht einen aktiveren Weg, ihre Forderungen sind allerdings z.T. unerträglich.
Z.B. wollen sie die hier lebenden Ausländer nicht wegschicken, nur die weitere Zuwanderung stoppen. Nur glaub ich ihnen nicht, darum kann ich sie wählen, Glaubwürdigkeit kann also auch ein Nachteil sein. Aber wehe sie haben nicht gelogen, Glaubwürdigkeit verzeihe ich nie.
Mit Molau haben sie einen wirklich sehr gut ankommenden 2. Mann. Ich hab mir mehrere Videos mit dem angesehen, der ist wirklich für breite Schichten effizient. Die richten sich nicht an sich selbst sondern an den Wechselwähler und nutzen die Enttarnung und Prostitution der cdu, denn da gibt’s jetzt was zu holen. Auch Molaus Ansicht, zunächst mal nationales Denken wieder einzuüben ist eine Vorraussetzung für den zukünftigen Erfolg Nationaler Parteien. Seh ich mir dagegen Voigt an, uneffektiv und unintelligent wirkend, Wulff, Heise und besonders Rieger sind besser, aber nur was für Ultras, und wenn sie nicht aufpassen für den Knast.
Abschnitt 5
“Den Linken fehlt seit dem Zusammenbruch”
Mitte der 80er hat man sich der Stalinisten und Maoisten (Trittin entledigte sich Mao’s selbst), der Terroristen, Pädophilen, Ladendiebe und Gewaltbereiten nach außen hin entledigt und sich zur grünen fdp gewandelt. Die spd war damals noch schmidt-bedingt linksdezimiert, auch durch die enge Verbandelung mit Gewerkschaften.
Daher ist, wenn überhaupt, nur ihre offizielle Brauchtums-Zukunftsvision des Sozialismus etwas beeintächig. Nach wie vor existent und für uns gewollt vernichtend ist der Wunsch, Deutschland zu zerstören.
Das folgende stammt aus dem Buch “Risiko Deutschland” von Bundesteinewerfer j. fischer:
“Deutschland muß von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi “verdünnt” werden.”
Das wurde 1995 neu aufgelegt.
So erklärt sich z.B. der Wahnsinn, daß Herr claudia roth von den grünen vor wenigen Wochen visumsfreien Zustrom von Türken nach Deutschland forderte.
Und das folgende kann ich nicht belegen, aber ich habe vor ca. 25 Jahren einen Artikel von Margarete Mitscherlich gelesen, in dem sie ungefähr folgendes sagte: “Ich hoffe, daß durch den Zustrom sanftmütiger Fremder die harten kalten Deutschen allmählich verschwinden.” (ungefähr so)
M. Mitcherlich galt als eine Vordenkerin der 68er, also denen, die später dieses system geschaffen haben.
Diese Leute haben seit 40 Jahren dieses system geprägt, ihre Ideologie baut auf einer Lüge auf, weil sie vom Volk verprügelt würden, wenn sie offen agitierten. Sie schützen sich und ihr system vor Reformatoren wie Dir, und das system schützt sie.
Hat die Leber einen Tumor, kann man sie und den gesamten Körper häufig retten. Ist die Leber mit Tumor und Metastasen durchsetzt und sind im Körper überall Metastasen, kommt der Tod und jeder Rettungversuch ist vergebliche Mühe und Qual.
Die linke verfolgt explizit die Zerstörung unserer Identität. Sie ist Feind, der Feind hat keine Rechte.
Abschnitt 6
“Auswege: Sektenhaftes Gehabe”
Sektierertum ist das was die haben, die nichts mehr haben” schrieb hier ein Leser über die NPD.
Die NPD hat mit diesem Vorstand nun tatsächlich den Weg weg von den Wechselwählern gemacht, ihr Ziel ist nur noch gewisse Prozentzahlen der Finanzen zu erreichen und ansonsten verbunkert auf bessere Zeiten zu warten. Für den Fall, daß die kommt, wollen sie kämpfen, was erforderlich sein kann, aber erfolglos sein wird, weil sie mit allen Kameradschaft zusammen in drastischer Unterzahl sind, z.B gegen Millionen Türken.
Vielleicht sollte ich mal einige NPDler treffen, bevor mein Bild fertig ist, aber ihr Auftreten ist eine Absage an alle Nicht-Hitleristen und Nicht-NSler.
Gegen AM sind sie und AM ist gegen die DVU.
Wie gesagt, solche Rechtsextremisten können sich linke nur wünschen.
Deinen Artikel fand ich sehr gut, auch prägnant, nur teile ich deinen Optimismus nicht, was die Reformierbarkeit angeht. Mit Reden, wie Du gestern sagtest, schafft das allenfalls ein ganz großer Charismatiker, der wirklich die breite Masse auch frei und mutig reden kann. Ohne den und zwar bald, ist ohne Ungesetzlichkeit nichts mehr zu erreichen.
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