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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Wenn die Freiheit Meyer heißt – Bargischow, sein Vize-Bürgermeister, der ostvorpommersche Kreistag und die Demokratieversteher von der OSTSEE-ZEITUNG (18.07.09)

July 18th, 2009 · Post your comment (22 Comments)

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Vorpommern: Am 12. Juli berichteten wir von der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates Bargischow (Kreis Ostvorpommern). In dieser wurde der Kandidat Lutz Genz nach einigem Hin und Her mit der entscheidenden Stimme des amtierenden Bürgermeisters zu dessen Stellvertreter gewählt. Genz gehört zwar keiner Partei an, soll aber dem Heimatbund Pommern nahe stehen. An sich nichts verwerfliches, zumal der Verein nicht verboten ist und sich auch sonst in der Öffentlichkeit politisch eher zurückhält. Genz hatte bei den Kommunalwahlen von allen Bürgermeisterkandidaten im ersten Wahlgang die dritthöchste Stimmenanzahl, so dass von dieser Warte aus gesehen, eigentlich lediglich die Frage darin besteht, wieso man auf der Gemeindesitzung über den Posten des Vize-Bürgermeisters überhaupt noch einige Male abstimmen mußte, da der Wählerwille doch recht eindeutig aus dem Stimmenergebnis ablesbar war.

Doch wir leben ja – so hört man zumindest häufiger – bekanntlich in einer Demokratie und dem freiesten Rechtsstaat, den es je auf deutschem Boden gab, so dass Wahlergebnisse von der veröffentlichten Meinung nur dann akzeptiert werden, wenn die von ihr gewünschten Kandidaten ein Mandat erhalten haben, nicht aber wenn der Wähler sich erdreistet, Kandidaten politischer Richtungen zu wählen, die veröffentlichten Meinung nicht gefallen.

Bereits unmittelbar nach Bekanntwerden von der Wahl Genz’ zum Vize-Bürgermeister von Bargischow entrüstete sich Annett Freier vom sogenannten Verein „Demokratisches Ostvorpommern“, der staatlich alimentiertenDenunziationsbehörde für politische Abweichler in dieser Region. Freier zürnte gegenüber dem NORDKURIER seinerzeit über das entscheidende Stimmverhalten des Barschischower Bürgermeisters Stegemann:
„Es ist eine Katastrophe, dass Stegemann mit Genz symphatisiert. Der Bürgermeister hat sich damit eindeutig positioniert. Ich kann nur hoffen, dass es Konsequenzen für ihn haben wird.“

Das sieht das frühere SED-Bezirksorgan OSTSEE-Zeitung, zu dem sich dieser Vorfall inzwischen bereits ebenfalls herumgesprochen hat auch so. Liest man Artikel und Kommentar des OZ-Autoren Axel Meyer zu dieser Thematik, hat man fast den Eindruck, der gute Mann wäre von den greulichen Dingen persönlich betroffen.
Der Artikel ist zwar lediglich ein Aufguß dessen, was bereits vor etlichen Tagen in anderen Medienberichten gestanden hat, ohne dass Meyer etwas Neues hinzufügt, doch fällt es schon auf, dass dieser bei seinen Anwürfen gegen den Heimatbund Pommern ausschließlich mit dem Wörtchen „soll“ operiert, wenn er diesem einige Schlechtigkeiten unterjubeln will.

Offensichtlich leidet der Qualitätsjournalist Meyer noch unter dem Schock, dass es bei dem Erfolg für die Nationalen in Bargischow nicht geblieben ist, sondern dass die NPD im ostvorpommerschen Kreistag in vier von fünf Ausschüssen eingezogen ist. Das ist dann doch zuviel für Herrn Meyer, der daraufhin in seinem Wochenendkommentar für die OSTSEE-ZEITUNG erst richtig auf Touren kommt. Ein Lehrstück für mediales Demokratieverständnis in seiner schönsten und deutlichsten Ausprägung. Wir zitieren wie folgt:

Nazi wird Vize-Bürgermeister – Unglaublich

Die Neonazis setzen sich an der Basis fest. Nach den Kommunalwahlen zogen Rechtsextremisten in etliche kommunale Parlamente des Landes ein. In dem Dorf Bargischow bei Anklam stellen sie jetzt sogar den stellvertretenden Bürgermeister. Eine Überraschung war das nicht; vor allem in einigen östlichen Gemeinden verfügen Neonazis längst über Strukturen, von denen demokratische Parteien nur noch träumen können.

Ernüchternd ist allerdings der Umgang einiger Demokraten mit den Tischnachbarn vom ganz rechten Rand. In Rostock steht die Bürgerschaft Kopf, wenn zwei Neonazis für einen anderen Kandidaten votieren. In Anklam öffnen demokratische Partei NPD-Männern Tür und Tor in die Ausschüsse. In Bargischow stimmt der Bürgermeister, im Hauptberuf Polizist, für einen Nazi als seinen Stellvertreter. Unglaublich!

Auch etablierte Demokraten scheinen Lernbedarf zu haben, wie sie mit Hitlers Erben umgehen sollen. Aber vor allem in ländlichen Regionen zeigt sich der Schulterschluß mit Neonazis, wie sehr diese dort im Alltag verankert sind. Menschen die vor der braunen Gefahr warnen, sehen sich massiven Drohungen ausgesetzt. Die breite Unterstützung dieser Menschen wäre hingegen ein Zeichen, dass auch demokratische Parteien diese Gegenden nicht kampflos aufgeben wollen.“

Ein beachtenswertes Zeugnis von hochwertigem modernem Qualitätsjournalismus, bei dem man freilich jedoch glatt fragen möchte, wie man sich denn bei der OSTSEE-ZEITUNG die Demokratie so vorstellt. Diesem Kommentar nach zu urteilen, dessen Inhalt sich mit zahllosen artverwandten Kommentaren und Artikeln deckt, ist also das Wählervotum vollkommen wertlos, wenn es für einen Kandidaten abgeben wurde, der dem Herrn Meyer oder irgendjemandem sonst aus der OZ-Redaktion nicht gefällt.
Etwas anderes kann es ja nicht sein, da Herr Meyer nicht einen einzigen triftigen Grund aufzählt, weshalb der Lutz Genz nicht Vize-Bürgermeister von Bargischow sein soll oder die NPD nicht in vier von fünf Ausschüssen des ostvorpommerschen Kreistages sitzen soll. Bleibt also nur die Annahme, Herr Meyer will es nicht.

Muß aber nun die ganze Demokratie abgeschafft werden, nur weil der Bargischower Gemeinderat und der ostvorpommersche Kreistag nicht so wollen, wie Herr Meyer von der OSTSEE-ZEITUNG es gern möchte?
Alle Achtung, es erstaunt immer wieder, wie gerade die Apostel von Freiheit und Demokratie regelrecht die Fassung verlieren, wenn man wirklich hier und da einmal die Spielregeln von Freiheit und Demokratie einhält, statt sie wie in der Rostocker Bürgerschaft für alle sichtbar in ein peinliches Mauschelschiebergeschäft verwandelt.

Darüber hinaus ist es immer wieder erheiternd, wie sich ausgerechnet ein Blatt mit so einer Vergangenheit, wie es die OSTSEE-ZEITUNG hat, als moralischer Sittenrichter über das Wahlverhalten anderer Leute aufführt.
Glaubt Herr Meyer denn wirklich, dass die SED-Vergangenheit seines Blattes mit den schwindenden Leserzahlen in Vergessenheit geraten ist, dass man sich ausgerechnet von einer solchen Gazette vorhalten läßt, was man zu tun und zu lassen hat, nur weil die roten Meinungsmonopolisten von einst ihr Mäntelchen nach dem Wind gedreht haben, um dann heute in freiheitlicher Verkleidung den gleichen Schwachsinn wie früher zu erzählen.

Zu dumm, dass dieser Zauber nachgelassen hat und noch viel dümmer, dass man in Rostock von diesem Nachlassen offenbar noch nichts bemerkt hat, aber Glaube soll ja bekanntlich Berge versetzen können. Kein Wunder, dass die OSTSEE-ZEITUNG ihre Zeitungen noch nicht einmal bei Gratisverteilungen an den Mann gebracht kriegt.
Woran das wohl liegen mag?

Siehe auch
Ostsee-Zeitung 18.07.09 (Druckausgabe)

Neues aus Bargischow – Altermedia 11.06.09

”Keine Chance dem Nestbeschmutzer” – Altermedia 11.06.09



Tags: Allgemeines

22 responses so far ↓

  • 1 Volksgenosse // Jul 18, 2009 at 12:27

    Wenn Kanacken im Bundestag das große Wort führen (Cem Özdemir, Edathy) regt sich niemand auf, aber einen deutschgesinnten Vize-Bürgermeister in Bargischow (wie viel Einwohner hat das Nest eigentlich?), ja das geht natürlich nicht. Verkehrte Welt.

  • 2 Schwabe // Jul 18, 2009 at 13:03

    Wie die “Demokraten” die “Demokratie” verstehen, weiß man spätestens seit der Algerien-Sache.
    Würde die NPD Chance auf mehr als die Hälfte oder gar mehr als zwei Drittel der Wählerstimmen haben, würde das hier genau so abgehen (wahrscheinlich aber schon bei mehr als fünfzehn Prozent oder so …).

  • 3 Aussie // Jul 18, 2009 at 14:36

    Also Volksgenosse, was ist den ein “Nest”?Nur weil es nicht das ist was du gewoehnt bist ist es nicht eine verkehrte Welt.

  • 4 Bube // Jul 18, 2009 at 14:37

    @ 2 Schwabe // Jul 18, 2009 at 13:03
    Was ist die “Algerien-Sache”?

  • 5 Rurik // Jul 18, 2009 at 14:49

    Die Neonazis setzen sich an der Basis fest.

    Ja, Herr Axel Meyer, so ist das wohl. Wie haben sie das denn festgestellt? – Jahrelange Recherche? – Bravo!
    Sie scheinen ja ein ganz toller Hecht im journalistischen Karpfenteich zu sein.

    Ernüchternd ist allerdings der Umgang einiger Demokraten mit den Tischnachbarn vom ganz rechten Rand. In Rostock steht die Bürgerschaft Kopf, wenn zwei Neonazis für einen anderen Kandidaten votieren. In Anklam öffnen demokratische Partei NPD-Männern Tür und Tor in die Ausschüsse. In Bargischow stimmt der Bürgermeister, im Hauptberuf Polizist, für einen Nazi als seinen Stellvertreter. Unglaublich!

    Ja, Herr Meyer, das ist wirklich unglaublich – für Sie. Nett geschmiert, aber es wird wohl trotzdem nicht reichen, um bei den Redakteuren der BLÖD-Zeitung auf sich aufmerksam zu machen. Da müßten Sie schon wenigstens einen NPD-Aussteiger vorweisen können, der Ihnen erzählt hat, daß Udo Pastörs gestern drei kleine Negerkinder mit Senf und Ketchup zum Frühstück verzehrt hat, nachdem er sie zuvor auch noch rassistisch beleidigte.
    So bleibt Ihnen weiterhin nichts anderes übrig, als in der Provinz zu versauern. Und ich sage Ihnen – das haben Sie auch verdient!

  • 6 Lütt Matten // Jul 18, 2009 at 14:53

    Der OZ-Redakteur kann natürlich seine eigene (undemokratische) Meinung vertreten – auch das ist Meinungsfreiheit – aber ihm müsste, wie vielen anderen auch, dann natürlich selbst auffallen, dass er zur Begründung seiner Argumente gegen die NPD immer bestimmte KRAFTAUSDRÜCKE verwenden MUSS (”Hitlers Erben”, “Nazis”, “braune Gefahr”, “menschenverachtende Parolen”, “krude Ansichten”, “Holocaust-Leugner”).

    Ansonsten müsste er ja eigentlich auch (selbstkritisch) erkennen,

    -dass er Teile des Volkes “ausgrenzt” und “diskriminiert”,

    - dass er zur Verfolgung von Menschen, zu Berufsverboten etc. aufruft,

    - dass er selbst gerade die eigens propagierten Werte von “Demokratie” (Volksherrschaft) und “Toleranz” (etwas ertragen können) ad absurdum führt,

    - dass er sie eben nicht auf “Andersdenkende” bzw. “Oppositionelle” anwendet, und

    - dass er selbst “totalitäre” und “menschenverachtende” Züge in sich trägt.

    Nein, das geht mit keiner normalen (politischen) Argumention, es müssen stets dieselben Kraftausdrücke her. Anders geht es nicht.

    Ganz schwach von dem Jungen, oberflächlich und geistig arm!

  • 7 Volksgenosse // Jul 18, 2009 at 15:04

    @ Aussie (3)

    Der Volksmund bezeichnet kleinste Ortschaften als „verträumtes Nest” oder auch nur als „Nest”, das war gar nicht negativ gemeint. Die Suchmaschine spuckt über Bargischow – außer daß es dort jede Menge günstige Immobilien zu erwerben gibt – nichts aus.

    @ Bube (4)

    Er meint damit bestimmt den Iran, aber Algerien und Iran, das hört sich auch zum Verwechslen ähnlich an, da kann man schom mal durcheinander kommen.

  • 8 Schwabe // Jul 18, 2009 at 15:32

    Nein, ich meinte nicht den Iran, sondern Algerien.
    Vor (in meinem Zeitgefühl) nicht allzulanger Zeit waren in Algerien Wahlen anberaumt. Als sich herausstellte, daß das Volk von Algerien eine islamischen Staat (ähnlich Iran) wollte und die entsprechende Partei in einer demokratischen Wahl klar als Sieger hervorgehen würde, was das Ende des “westlichen Parlamentarismus” dort bedeutet hätte, Algerien also zu einer islamischen Republik werden würde, haben die Freimaurer in Frankreich, im algerischem Militär und wohl auch in den JewSA und sonstwo roten Alarm ausgelöst.
    Schnell vor den Wahlen wurde dann die Partei, die nach dem voraussichtlichen Volkswillen der Algerier ganz klar gesiegt hätte, einfach verboten.
    Das war´s dann mit der “Demokratie” in Algerien. Die Freimaurer hatten das westlich orientierte System, das sie nur dahingehend wahrheitsgemäß “Demokratie” nennen, daß es wirklich die Herrschaft des “Demos”, nicht des Volkes, sondern des Abschaums ist, gerettet und eine islamische Republik, die damals von der Mehrheit der Algerier gewollt war und durch eine wirklich demokratische Wahl entstanden wäre, in Nordafrika verhindert.

    Vielleicht sind einige Leser hier tatsächlich so jung, daß sie sich an diesen skandalösen Vorgang nicht mehr erinnern.

  • 9 Dirk // Jul 18, 2009 at 16:53

    @ Schwabe:

    Demos heißt auf altgriechisch in der Tat “Volk”. Das, was Sie meinen, ist ochlos, der Abschaum, und die daraus abgeleitete Ochlokratie.

    So viel Unbildung tut schon weh. Aber kann man das einem Ex-Knacki verübeln? Ich denke nicht.

  • 10 ParlamentArier // Jul 18, 2009 at 16:57

    OT eher als Tip an die Schriftleitung

    http://portal.gmx.net/de/themen/lifestyle/leben/8549538-Diskussionen-um-Nazi-Gartenzwerge.html

  • 11 Ex-Grün-Wähler // Jul 18, 2009 at 17:04

    @ Dirk

    Deine Logik, ja, von Logos, Klugscheißerdepp, tut noch weher.

  • 12 Bube // Jul 18, 2009 at 17:13

    @ 8 Schwabe // Jul 18, 2009 at 15:32

    “[...] Vielleicht sind einige Leser hier tatsächlich so jung, daß sie sich an diesen skandalösen Vorgang nicht mehr erinnern.”

    Nö, aber divuse Andeutungen bleiben unverständlich. Erinnern mich immer stark an diese Schweden-Geschichte damals.

  • 13 Heinz aus Bremervörde // Jul 18, 2009 at 17:39

    Wahlen sind Wahlen!
    Nur die Stimme des Volkes zählt. Ein Bürgermeister kann gar nichts anderes machen. Oder er ist nicht der Meister der Bürger!
    Einen parteilosen Gewählten als Nazi zu verschreien, ist blanker Hohn. Ein heimattreuer Deutscher ist nur seinem Gewissen verpflichtet.
    Dem Bürgermeister, der seine Pflicht tut, mit Konsequenzen zu drohen, das ist ein Stück aus dem Tollhaus.

  • 14 Heinz_OH // Jul 18, 2009 at 17:47

    Übrigens: Meyer kann doch die Freiheit gar nicht heißen. Meyer hieß doch schon dieser Mensch, der damals gesagt hatte, daß er Meyer heißen wolle, sofern die Alliierten Bomben über Deutschland abwerfen würden, nä? Harr harr… :-)

  • 15 kein "einfacher Bürger" // Jul 18, 2009 at 17:52

    Freiheit? Die Freiheit, die ich meine, oder die Freiheit der anderen? Nun, was “meint” der Meyer eigentlich? Ist er jetzt der “wahre” Demokrat, oder sind es die Menschen, die ein tatsächliches Demokratieverständnis innehaben und danach handeln, die sich selbst so bezeichnen dürfen?

    Ohne Altermedia hätte ich von diesem Menschen wahrscheinlich nie erfahren, und vermisst hätte ich ihn und sein “Geschreibsel” wohl auch ganz sicher nicht.

    Ich warte auf den Tag, an dem offiziell die Anweisung, des dann neu geschaffenen “Amt/Agentur für politische Korrektheit”, herausgegeben wird, welches besagt das “unerwünschte/undemokratische Stimmen” nicht mehr ausgezählt, bzw. als ungültige Stimmen zu zählen sind.

  • 16 hauke haien // Jul 18, 2009 at 17:59

    Demokratie = Herrschaft DES Volkes.

    Ja, welches Volk ist es nur, dass hier herrscht. Kann mir das mal jemand sagen?

    H.H.

  • 17 kein "einfacher Bürger" // Jul 18, 2009 at 20:15

    @ #16 hauke haien

    Ähem, eine rhetorische Frage, ja?!

    Es ist das Volk der…:EVOKS!

    Nein, doch nicht. Ich meinte die…:MORLOCKS!

    Nein, auch nicht. Sch… Hollyschrott verseuchtes Gehirn…

    Jetzt hab’ ich’s: Es ist dieses EINE Volk, auserwählt in eigenem Namen, dem ALLE Völker der Erde zu dienen haben, groß an (angeblichem) Geist, aber klein an der Zahl, immer ehrlich, rechtschaffend und von unendlicher Menschenliebe.

    Mhhh, also doch die EVOKS. Die mag ich gern, sind knuddelig und schön flauschig weich, genauso groß wie ich, sprechen alle Sprachen, (nicht nur der hiesigen Welt, sondern des Universums), und stehen immer auf der “gerechten Seite”.

    Jeder, der anderes behauptet ist auch anfällig für den §130, oder ein Nachkomme des Herrn Meyer.

    Ersteres ist mir dann doch lieber…

  • 18 Shlomo Seifenschaum // Jul 18, 2009 at 21:43

    Ich möchte mal etwas zu dem Wort “Nest” loswerden.

    Als ich im zarten Alter von sieben Jahren in meinem heutigen “Nestörtchen”ankam,kannte man nach einiger Zeit fast jedes Gesicht im Dorf.
    Und diese Gesichter waren gleichsprachige Menschen wie ich;also Deutsche!
    Heute gehe ich als 39 zigjähriger durch “mein”etwas größer gewordenes Dörfchen,und sehe viele fremde Menschen.Diese neuen Immobilienbesitzer sind vornehmlich Kurden,denn ich wohne bei Celle,eine Kurdenhochburg.Dann kamen andere vor ein paar Jahren hinzu,die sind auch weiß wie ich.Toll,dachte ich endlich mal neue “DEUTSCHE”;fehlanzeige,die tranken Wodka.
    Mittlerweile ist mein Nest’chen um gut ein Drittel gewachsen,bleibt eben nicht aus.
    Die Kriminalität verdoppelte sich,was die zugereisten wohl nicht verschuldet haben,werden wohl die alten Bürger für gesorgt haben.
    An den fleißigen Kurden kann es auch nicht liegen,denn die bauen wie die wilden Häuser.
    Die sind auch sehr bescheiden,manche begnügen sich mit nur einem Haus,aber auch nur manche von denen!
    Sind eben fleißig wie ich schon sagte.Vielleicht liegt es an uns Cellern selber das wir eines der in Niedersachsen größten Drogendezernate haben.
    Den zugereisten Dörfchenerweiterern kann man soetwas wohl kaum unterstellen.

    Ich fand mein kleines Nest früher wirklich attraktiver,ehrlich………….

    Euer,
    Shlömchen

  • 19 rrrassist! // Jul 18, 2009 at 22:38

    Mit Wahlcomputern wäre solcher Ärger schon im Vorfeld vermieden worden!

  • 20 Uhu // Jul 19, 2009 at 5:23

    Zitat aus Nr. 6: “…dass er zur Begründung seiner Argumente gegen die NPD immer bestimmte KRAFTAUSDRÜCKE verwenden MUSS…”

    Habe kürzlich diesen Mittschnitt eines Vortrages aus dem Jahre 1999 gefunden, dauert fast 2 Stunden, den man sich zur Sache mal anhören kann.

    “Vortrag über die Memetik – Vera F. Birkenbihl – Viren des Geistes”

    http://www.youtube.com/watch?v=XY60DBP4UQk

  • 21 Heinrich // Jul 19, 2009 at 10:58

    Daß Kameraden von ‘unten’, also in der Kommunalpolitik, angreifen, ist der einzige gangbare Weg zum Sieg und zum ersehnten Tribuxxx.! In der Kommunalpolitik , grade in kleineren “Nestern” in McPomm, Brandenburg, Sachsen, sitzt man am Ohr des Volkes. Danach geht es weiter : Kreistag, Landtag, Bundestag. Das haben die Alt-68er genauso gemacht.

  • 22 Beobachter // Jul 19, 2009 at 12:53

    @ Dirk (Beitrag # 9)

    Wenn mich etwas wirklich nervt, dann sind es Leute wie sie (ich verzichte mal auf die Großschreibung), die Leute hämisch korrigieren und dabei noch beleidigen wollen und nicht einmal das auf die Reihe bekommen. Hätten sie sich vielleicht mal mit der Staatsformenlehre nach Aristoteles beschäftigt, so hätten sie festgestellt, dass bei diesem die “Demokratie” das negative Gegenstück zur guten sog. “Politie” darstellt. Insofern hat sich der Kamerad Schwabe vermutlich auf diese Bezeichnung berufen und lag damit richtig, weil nach verschiedenen Staatsformenlehren sowohl die Begriffe Ochlokratie, den sie anführten, als auch Demokratie für eine schlechte Herrschaft des nur eigennützigen Pöbels stehen.
    Soviel dazu.

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