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| David Irving |
Am 20. Dezember wurde bekanntlich der britische Historiker David Irving aus österreichischer Gesinnungshaft entlassen. Am 23. Dezember sendete daraufhin der BBC ein Interview mit Irving, daß einer unserer Leser, bei dem wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken möchten, ins Deutsche übersetzte und das wir hiermit vorlegen möchten.
BBC: Bereuen Sie, was Sie 1989 gesagt haben?
Irving: Nein, überhaupt nicht, wenn man 400 Tage in Einzelhaft verbracht hat, hat man sich das Recht verdient, keine Reue zu zeigen.
BBC: Aber vor dem Gericht haben Sie Reue gezeigt.
Irving: Das musste ich. Österreichisches Recht ist…
BBC: Also stimmte das nicht…
Irving: Das österreichische Rechtssystem ist sehr sonderbar. Es ist nicht mit dem englischen vergleichbar. Sie müssen Reue zeigen, Sie müssen geständig sein, Sie müssen Ihre Schuld eingestehen. Andernfalls wird alles verdreifacht. Und jedes – wenn sie von mir verlangt hätten zu sagen, ich hätte 2 kg Kokain dabei gehabt, hätte ich das auch sagen müssen. Sie haben einen Anwalt, man holt sich keinen Rechtsbeistand und missachtet dann seinen Rat.
BBC: Also als Sie sagten, Sie würden Reue zeigen, haben Sie gar nichts bereut?
Irving: Also der Satz lautet eigentlich…
BBC: Sie empfinden jetzt, heute keine Reue für das, was sie gesagt haben.
Irving: Der Satz lautet eigentlich nicht, dass Sie Reue zeigen, Sie müssen „Bereuen Sie Ihren [sic] Tat“ – Bereuen Sie Ihr, Ihr, Ihr Verbrechen. Die Antwort ist, Ja, ich bereue, dass ich hier sitzen muss, in diesem…
BBC: Lassen Sie es mich anders ausdrücken, und lassen sie uns Österreich vergessen. Ehm, bereuen Sie in irgendeiner Art die Dinge, die Sie in der Vergangenheit über den Holocaust gesagt haben?
Irving: Nein. Ich war … immer sehr vorsichtig, … was ich sage, und ich weiß Journalisten haben nur eine begrenzte Zahl von Sekunden oder eine begrenzte Zahl an Zeilen, und sie – Holocaust-Leugner hat zwei Worte, und es ist sehr einfach, diese zwei Worte zu schreiben, und zu sagen, ich hätte gesagt, die sechs Millionen wären nicht gestorben. Es ist wesentlich komplizierter, Ich bin viel vorsichtiger damit, was ich sage. Die Leute sagen: „Sagen Sie, Hitler hat den Befehl nicht gegeben?“ Ich sage es genau andersherum: Ich sage, niemand hat irgendeinen Beweis gefunden, dass er den Befehl gegeben hat. Sie sagen vielleicht, wo ist der Unterschied, da ist ein Unterschied. Weil vielleicht irgendwann jemand ein Dokument findet, dass mich widerlegt. Ich bin absolut glücklich, wenn mir jemand so ein Dokument zeigt – dass ich Unrecht habe… aber ich glaube, dass werden sie nicht.
BBC: Ehm, was Sie gesagt haben, ehm, laut der Anklageschrift von Ihrem Prozeß…
Irving: Neunzehn… – vor siebzehn Jahren…
BBC: Genau war, dass es keine Vernichtungslager innerhalb des Dritten Reiches gegeben hat, dass die Gaskammern ein Märchen wären, ich zitiere, und das Hitler die Juden beschützt hätte.
Irving: Das ist ein Beispiel für das übermäßige Kürzen von Zitaten. Also, zu sagen die Gaskammern wären ein Märchen, …, was ich eigentlich gesagt habe war, dass die Gaskammer in Auschwitz, die man den Touristen zeigt, eine Fälschung ist. Die polnische Regierung hat das 1995 zugegeben, dass sie 1948 gebaut wurde, drei Jahre nachdem der Krieg zu Ende war. Also habe ich das Recht, das zu sagen. Obwohl also bewiesen wurde, dass ich Recht habe, wurde ich trotzdem von der deutschen Regierung auf 30.000 DM verklagt, dafür, dass ich die gleiche Aussage gemacht habe. Und ich habe Recht. Es ist, es ist, es ist unangenehm, das zu sagen, aber ich hatte Recht.
BBC: Ob, ob, ob Sie recht haben wo genau, spezifisch, präzise die Gaskammern waren, ob Sie in Auswitsch [sic!] waren, oder in der Umgebung von Auswitsch [sic!], Tatsache ist, oder etwa nicht, oder widersprechen Sie mir da, dass Hitler und seine Nazis sechs Millionen Juden umgebracht haben?
Irving: Nein, die Hälfte der Aussage ist richtig, die Hälfte ist falsch.
BBC: Welche ist … welche ist falsch?
Irving: Hitler hatte damit nichts zu tun. Hitler war natürlich involviert in der Tötung russischer Juden an der Ostfront, er gab die Befehle, die diese Operation abdeckten. Ich habe nicht den geringsten Beweis gefunden, noch haben das meine Gegner, die mich mit Freude verleumden und durch den Dreck ziehen, noch haben die eine einzige Seite gefunden, die zeigt, dass Hitler etwas damit zu tun hatte mit dem, was man heute Holocaust nennt – seit 1970 gebraucht man dieses Wort.
BBC: Benutzen Sie selber das Wort Holocaust nicht? Glauben Sie nicht, dass es einen Holocaust gab, in dem Sinn, was die meisten von uns darunter verstehen, besonders die, deren ganze Familien ermordet wurden?
Irving: Das bringt uns zu dem zweiten Teil der ursprünglichen Aussage, und die Antwort ist ja, natürlich, aber es geschah nicht dort, wo die Leute heute sagen. Die faulen Historiker und Regierungen sagen, gehen Sie nach Auschwitz und sehen Sie es sich an. Das Töten geschah nicht in Auschwitz.
BBC: Lassen Sie uns Auschwitz mal bei Seite legen und…
Irving: Der Großteil des Tötens geschah in den Operation-Reinhardt-Lagern: Treblinka, Sobibor und Belzec. Und die Nazis, insbesondere Himmler, haben nach den Mordoperationen alles so geschickt bereinigt, dass es keine einzige Spur mehr gibt – was schlecht ist für die Tourismusindustrie – Sie brauchen etwas, was Sie den Touristen zeigen können, also haben sie, - alle konzentrieren sich auf Auschwitz, und das ist ihr Problem.
BBC: Lassen Sie, Lassen Sie uns auf Auschwitz konzentrieren. Sagen Sie immer noch, das der Holocaust – so wie wir ihn verstehen, also der Mord an Sechs Millionen Juden, nicht statt gefunden hat?
Irving: Das ist… Sie versuchen, mir ein Paket zu verkaufen.
BBC: Nein, nein, Ich versuche [unverständlich, evtl. ungefähr: Ihnen zu entlocken, ob Sie] eine Tatsache, eine anerkannte historische Tatsache, praktisch anerkannt von der ganzen Welt..
Irving: Anerkannt von all den faulen Leuten, die sich gegenseitig zitieren.
BBC: Kommen Sie, alle die, die wie Prof. Richard Evans sind, Professor für moderne Geschichte in Cambridge.
Irving: Wissen Sie, wie viel man Professor Richard Evans bezahlt hat, damit er in dem Prozess [Anm: Irving vs. Lipstadt] gegen mich aussagt? Eine halbe Million Pfund, damit er sagt, …
BBC: Also, weder weiß ich das, noch schenke ich der - , Ihnen wenn Sie das sagen Glaubwürdigkeit, weil…
Irving: Ich musste die Rechnung bezahlen, ich habe meinen gesamten Besitz verloren, um seine Rechnung zu bezahlen, ich weiß ganz genau, wie viel ihm bezahlt wurde.
Irving: Tatsache ist, er ist ein angesehener und respektierter Professor, aber lassen Sie uns ihn mal bei Seite stellen, lassen Sie uns stattdessen darüber reden, wenn wir es denn müssen, über die Überlebenden des Holocausts, jene, die in jenen Lagern waren, die uns erzählt haben, was mit ihnen und mit ihren Familien geschehen ist. Haben die gelogen?
Irving: Sie haben überlebt. Ich meine…
BBC: Sie haben überlebt? Einige haben überlebt.
Irving: Eines der größten Argumente, dass für die Holocaust-Revisionisten spricht, ist die Anne-Frank-Familie. Sie waren in Auschwitz und sie haben Auschwitz überlebt. Anne Frank hat Auschwitz überlebt, ihr Vater hat Auschwitz überlebt, ihre Schwester hat Auschwitz überlebt. Wenn die Nazis alle Juden töten wollten, haben sie einen schlechten Job gemacht.
BBC: Also, ich versuche noch mal zum Kern dieser Sache zu kommen, das Problem ist, wenn ich das tue, werden Sie mir journalistische Vereinfachung vorwerfen. Akzeptieren Sie, dass es den Holocaust gab, oder nicht?
Irving: Ich akzeptiere die Sechs-Millionen-Zahl nicht, ich akzeptiere das Wort Holocaust nicht, ich akzeptiere das Paket nicht, dass man, … nimm es oder nimm es nicht. Ich beanspruche das Recht, das Paket zu öffnen und mir den Inhalt anzuschauen, und zu sagen, diesen Teil akzeptiere ich, diesen Teil nicht. Und das ist das Recht jedes guten Historikers.
BBC: Sollte es jedem Historiker erlaubt sein, über jedes Thema alles zu sagen, was er möchte?
Irving: Was Sie sagen ist, hat, hat ein Historiker das Recht, Anstoß zu erregen, und die Antwort ist, ganz unzweifelhaft, ja.
BBC: Ich sage viel mehr als „hat das Recht, Anstoß zu erregen“, weil der Holocaust, und ich, ich, ich sollte diesen Ausdruck weiterhin verwenden, der Holocaust war ein einzigartig entsetzliches Verbrechen.
Irving: Nein. Nicht einzigartig.
BBC: Nicht? Ich sagte, ein einzigartig entsetzliches Verbrechen, …
Irving: In keiner Weise einzigartig…
BBC: In dem Sinne, dass eine Gruppe von Menschen entschlossen war, eine ganze Rasse* auszulöschen, und damit beinahe erfolgreich waren in Europa…
* In Deutschland kann man dafür bestraft werden, wenn man die Juden als Angehörige einer „Rasse“ bezeichnet. – Die Schriftleitung
Irving: Hunderttausend Juden haben in Auschwitz überlebt, am Ende des Krieges waren Hunderttausend Juden in Auschwitz, und sie wurden zu anderen Lagern gebracht. Wenn Sie alle Juden töten wollen, warum sollten diese Hunderttausend immer noch leben, wenn …
BBC: Also hatte Hitler nicht vor, alle Juden auszurotten?
Irving: Es gibt nicht den geringsten Beweis, dass er vor hatte, die Juden auszurotten, er hat wiederholt zu ihren Gunsten interveniert. Ich habe mit [unverständlich] Hitlers gesprochen, - dass ist es, was die Historiker nicht mögen, dass seine ganzen privaten Bediensteten mit mir gesprochen haben, und mit den anderen Historikern haben sie nicht gesprochen, weil sie denen nicht trauen.
BBC: Also lassen sie uns das nur klarstellen mit Ihrer Entlassung aus Österreich, lassen Sie mich zunächst fragen, nebenbei, warum Sie nach Österreich zurückgekehrt sind, Sie wussten, dass ein Haftbefehl gegen Sie vorlag, Sie wussten, was mit Ihnen geschehen würde…
Irving: Ich weigere mich, zum Schweigen gebracht zu werden. Ich werde es nicht zulassen, das irgend eine Regierung mich mit irgend einem Vorwand zum Schweigen bringt und sagt, Österreich wird zu einem Raum, wo wir keine Diskussion mehr über den Holocaust zulassen, [in] Deutschland lassen wir keine Diskussion mehr über den Holocaust zu, du akzeptierst unsere Version oder du wanderst ins Gefängnis. Das ist absolut falsch. Das ist gegen die Menschenrechte, gegen die Charta der Vereinten Nationen, gegen die Europäische Union.
BBC: Sie sagen, Sie weigern sich, zum Schweigen gebracht zu werden. Sie haben ziemlich lange gewartet, siebzehn Jahre, bevor Sie zurückgekommen sind.
Irving: [unverständlich] Einladung.
BBC: Sie hatten keine … Sie … Die erste Einladung in siebzehn Jahren?
Irving: Seltsam genug, ja. Um nach Österreich zurück zu kommen und vor Universitätsstudenten zu sprechen.
BBC: Sie, Sie, Sie hätten jederzeit zurückgehen können, oder?
Irving: Bin ich, ich war dreimal dort, ehm, 1991, 1992 und 1993, um Dr. Goebbels Geliebte Lida Baarova zu interviewen zum Beispiel, und als dann die Grenzbeamten [„border deputies“]in diesem Land [Großbritannien] bemerkten, dass ich nach Österreich zurückgekehrt war, haben Sie einen geheimen Brief an die österreichische Regierung geschrieben mit der Bitte, das nächste Mal, wenn Irving nach Österreich kommt, bitte nehmen Sie ihn fest und stecken Sie ihn ins Gefängnis. Ich habe eine Kopie des Briefes.
BBC: Werden Sie wieder dorthin zurückkehren?
Irving: Ich werde wieder zurückgehen [„I shall go back again“]. Wir werden gegen Österreich zuerst bei den Vereinten Nationen kämpfen, und wir werden gegen Österreich vor Gericht kämpfen…
BBC: Da Sie Ihre Reue widerrufen haben, wenn das eine akzeptable Beschreibung ist, wo Sie jetzt öffentlich gesagt haben, dass Sie überhaupt keine Reue verspüren, obwohl Sie genau das in Österreich gesagt haben, könnte es sein, dass Sie wieder verhaftet werden.
Irving: Keine, keine Reue zu zeigen, ist keine strafbare Handlung. Eine strafbare Handlung wäre es, wenn ich nach Österreich zurückkäme, und das Gesetz brechen würde. Das Rechtssystem in Österreich ist sehr seltsam.
BBC: Also Sie sind nicht bereit nach Österreich zurück zu gehen, trotz dessen, was Sie gerade über freie Meinungsäußerung gesagt haben, und ihre Ansichten über das, was ich und die meisten Leute als den Holocaust bezeichnen, zu wiederhohlen?
Irving: Ich werde nicht zurückgehen und vorsätzlich das Gesetz brechen. Das tue ich nicht, ich breche in keinem Land vorsätzlich das Gesetz.
BBC: Aber Sie sagten, freie Meinungsäußerung steht an erster Stelle?
Irving: Ja. Aber, ehm, ich werde Österreich nicht erlauben, mich zum Schweigen zu bringen, so dass der Rest der Welt nicht mehr hören kann, was ich sage.
BBC: Aber man hat Sie zum Schweigen gebracht…
Irving: Sie hätten es fast geschafft.
BBC: Man hat Sie in Österreich zum Schweigen gebracht.
Irving: Sogar von Österreich, wie die „Today“-Sendung weiß, ich habe mit der „Today“-Sendung telefoniert und ein zehnminütiges Interview gegeben, im Februar. Und dafür habe ich ein sechs Monate langes Telefonverbot bekommen, ich durfte für sechst Monate nicht mit meiner Familie sprechen, noch mit irgend jemand anderem, ich wurde dafür bestraft, mit der BBC gesprochen zu haben, und beinahe hätten Sie mich für weitere zehn Jahre ins Gefängnis gesteckt, dafür, dass ich mit der BBC gesprochen habe.
BBC: So wie ich das verstehe, haben Sie zu einem Boykott österreichischer und deutscher Historiker aufgerufen.
Irving: Das ist richtig.
BBC: Also wollen Sie sie zum Schweigen bringen?
Irving: Nein, ich möchte, dass österreichische und deutsche Historiker Druck auf ihre Regierungen ausüben, dass sie diese Gesetze, die angemessene Forschung verhindern, wegschmeißen. Und das ist das einzige Druckmittel, das wir anwenden können. Dass wir sagen, ladet sie nicht ein, vor der Oxford Union zu sprechen, ladet sie nicht ein, vor der American Historical Association zu sprechen, weil das, was österreichische und deutsche Historiker zu sagen haben, ganz ehrlich, ist das Papier nicht wert, auf das sie es schreiben, weil sie unter Druck schreiben, sie schreiben in einem Klima der Angst.
BBC: Also, also der einzige Historiker, dem wir, dessen Ansichten wir hierzu akzeptieren können, sind ihre, sind sie?
Irving: Nein. Die Historiker, dessen Ansichten wir akzeptieren können, ein Historiker, der die Freiheit hat, zu schreiben, und seine Ansichten, die er aufrichtig für wahr hält, zu verbreiten, und wenn er…
BBC: Und von den anderen ist keiner aufrichtig?
Irving: Nein. Nicht in, nicht die Deutschen und die Österreicher, die sind es nicht, denn sie wissen, was das Justizsystem [„the law“, eigtl. das Gesetz] mit ihnen machen würde.
BBC: Und, und, und auch nicht, ehm, …
Irving: Evans?
BBC: Professor Evans?
Irving: Nein. Er ist zum Gericht gegangen und hat die Aussage gemacht, für die man ihn bezahlt hat. Und ich war sehr vorsichtig, wie ich das formuliert habe.
BBC: Sie sind der einzige, der aufrichtig ist?
Irving: Oh, das ist wie, Sie sind der einzige, der im Gleichschritt marschiert [Anm. d. Übers.: alle anderen sind Geisterfahrer...] Nein, und das würde ich [auch] nicht sagen. Eine Menge Historiker, sehr gute Historiker, Hans Mommsen in Deutschland ist ein guter Histo…, Raul, Raul Hilberg, der Experte des, des Holocausts, er ist einer der besten Historiker des Holocausts, aber sogar er hat gesagt, dass 80 Prozent des Holocaust noch nicht angemessen erforscht sind. Sogar er sagt…
BBC: Es ist ein Unterschied, zu sagen, es wäre nicht angemessen erforscht und zu sagen, es wäre nicht passiert.
Irving: Er muss es sagen. Auch sage ich nicht, dass es nicht passiert ist. Ich sage, die Nazis haben ganz klar Millionen von Juden getötet. Aber die interessante Frage ist, was hat Hitler gewusst, hat Himmler es verheimlicht, hat er es von Hitler ferngehalten, wo geschah das Töten, war es Auschwitz, waren es die Reinhardt-Lager, und das ist es, was die Leute Angst haben zu erforschen, weil sie dafür ins Gefängnis wandern.
BBC: David Irving, vielen Dank.
Das BBC-Interview mit Irving als mp3-Datei
Siehe auch
http://www.bbc.co.uk (“David Irving” in die Suchbox eingeben)
oder (MP3-Datei - 3,5MB).
Quelle: Störtebeker-Netz 29.12.06



34 responses so far ↓
1 fips // Dec 29, 2006 at 16:45
Es bleibt festzuhalten: Ein Befehl Hitlers zur “Judenausrottung” existiert nicht. Im Deutschen Reich gab es keine Gaskammern. In Auschwitz wurde eine “Gaskammer” 3 Jahre nach dem Krieg von den Polen errichtet. Die wahren Holocaust-Opfer sind die Deutschen (”Bomben- und Vertreibungs-Holocaust”)! Allerdings widerspricht sich Irving im letzten Absatz, wenn er behauptet, “die Nazis haben ganz klar Millionen!!! von Juden getötet”. Was soll das?
2 H. Pöllnitz // Dec 29, 2006 at 17:33
\”Und die Nazis, insbesondere Himmler, haben nach den Mordoperationen alles so geschickt bereinigt, dass es keine einzige Spur mehr gibt \”
Ja, genauso wird es wohl gewesen sein. Himmler, dieses geschickte Schlitzohr hat alle Spuren beseitigt !
Irving sollte sich mal selber zuhören.
3 Rudolf // Dec 29, 2006 at 17:38
Bin mal gespannt, was noch so von Irving kommt. Weniger was seine Äußerungen zum Ho£okau$t angeht, als vielmehr, ob er seiner Ankündigung, Österreich zu verklagen Taten folgen lässt. Irving kann hier besser auf das Unrecht der “Leugnungsgesetzgebung” aufmerksam machen als es die weit weniger bekannten Häretiker Germar Rudolf oder Zündel könnten.
4 Systemfehler // Dec 29, 2006 at 17:53
Kann das jemannd übersetzen?
http://www.newswithviews.com/Levant/nancy66.htm
“The Foundation’s money created the medical specialty known as Psychiatric Genetics. For the new experimental field, the Foundation reorganized medical teaching in Germany, creating and thenceforth continuously directing the Kaiser Wilhelm Institute for Psychiatry and the Kaiser Wilhelm Institute for Anthropology, Eugenics and Human Heredity. The Rockefellers’ chief executive of these institutions was the fascist Swiss psychiatrist Ernst Rudin, who was assisted by his protégés Otmar Verschuer and Franz J. Kallmann.
“In 1932, the British-led eugenics movement designated the Rockefellers’ Dr. Rudin as the president of the worldwide Eugenics Federation. The movement called for the killing or sterilization of people whose heredity made them a public burden. - The Racial Laws - A few months later, Hitler took over Germany and the Rockefeller-Rudin apparatus became a section of the Nazi state.
“The regime appointed Rudin head of the Racial Hygiene Society. Rudin and his staff, as part of the Task Force of Heredity Experts chaired by SS chief Heinrich Himmler, drew up the sterilization law. Described as an American Model law, it was adopted in July 1933 and proudly printed in the September 1933 Eugenical News (USA) with Hitler’s signature. The Rockefeller group drew up other race laws, which were also based on existing Virginia statutes.
“Otmar Verschuer and his assistant Josef Mengele together wrote reports for special courts which enforced Rudin’s racial purity law against cohabitation of Aryans and non-Aryans. The “T4′” unit of the Hitler Chancery, based on psychiatrists led by Rudin and his staff, cooperated in creating propaganda films to sell mercy killing (euthanasia) to German citizens.
“Under the Nazis, the German chemical company I.G. Farben and Rockefeller’s Standard Oil of New Jersey were effectively a single firm, merged in hundreds of cartel arrangements. I.G. Farben was led, up until 1937, by the Warburg family, Rockefeller’s partner in banking and in the design of Nazi German eugenics. Following the German invasion of Poland in 1939, Standard Oil pledged to keep the merger with I.G. Farben going even if the U.S. entered the war.
“This was exposed in 1942 by Sen. Harry Truman’s investigating committee, and President Roosevelt took hundreds of legal measures during the war to stop the Standard-I.G. Farben cartel from supplying the enemy war machine. In 1940-41, I.G. Farben built a gigantic factory at Auschwitz in Poland, to utilize the Standard Oil/I.G. Farben patents with concentration camp slave labor to make gasoline from coal.
“The SS was assigned to guard the Jewish and other inmates and select for killing those who were unfit for I.G. Farben slave labor. Standard-Germany president Emil Helfferich testified after the war that Standard Oil funds helped pay for SS guards at Auschwitz. In 1940, six months after the notorious Standard-I.G. meeting, European Rockefeller Foundation official Daniel O’Brian wrote to the Foundation’s chief medical officer Alan Gregg that “it would be unfortunate if it was chosen to stop research which has no relation to war issues”–so the Foundation continued financing Nazi “psychiatric research” during the war.
“In 1936, Rockefeller’s Dr. Franz Kallmann interrupted his study of hereditary degeneracy and immigrated to America because he was half-Jewish. Kallmann went to New York and established the Medical Genetics Department of the New York State Psychiatric Institute. The Scottish Rite of Freemasonry published Kallman’s study of over 1,000 cases of schizophrenia, which tried to prove its hereditary basis. In the book, Kallmann thanked his long-time boss and mentor Rudin.
“Kallmann’s book, published in 1938 in the USA and Nazi Germany, was used by the T4 unit as a rationalization to begin in 1939 the murder of mental patients and various “defective” people, perhaps most of them children. Gas and lethal injections were used to kill 250,000 under this program, in which the staffs for a broader murder program were desensitized and trained.
“- Dr. Mengele… - In 1943, Otmar Verschuer’s assistant Josef Mengele was made medical commandant of Auschwitz. As wartime director of Rockefeller’s Kaiser Wilhelm Institute for Anthropology, Eugenics and Human Heredity in Berlin, Verschuer secured funds for Mengele’s experiments at Auschwitz from the German Research Council.
“Verschuer wrote a progress report to the Council: “My co-researcher in this research is my assistant the anthropologist and physician Mengele. He is serving as Hauptstuermfuehrer and camp doctor in the concentration camp Auschwitz….
“With the permission of the Reichsfuehrer SS Himmler, anthropological research is being undertaken on the various racial groups in the concentration camps and blood samples will be sent to my laboratory for investigation.”
“Mengele prowled the railroad lines leading into Auschwitz, looking for twins–a favorite subject of psychiatric geneticists. On arrival at Mengele’s experimental station, twins filled out a detailed questionnaire from the Kaiser Wilhelm Institute.
“There were daily drawings of blood for Verschuer’s “specific protein” research. Needles were injected into eyes for work on eye color. There were experimental blood transfusions and infections. Organs and limbs were removed, sometimes without anesthetics. Sex changes were attempted. Females were sterilized, males were castrated. Thousands were murdered and their organs, eyeballs, heads, and limbs were sent to Verschuer and the Rockefeller group at the Kaiser Wilhelm Institute.
“In 1946, Verschuer wrote to the Bureau of Human Heredity in London, asking for help in continuing his “scientific research.” - Facelift - In 1947, the Bureau of Human Heredity moved from London to Copenhagen.
“The new Danish building for this was built with Rockefeller money. The first International Congress in Human Genetics following World War II was held at this Danish institute in 1956. By that time, Verschuer was a member of the American Eugenics Society, then indistingishable from Rockefeller’s Population Council. Dr. Kallmann helped save Verschuer by testifying in his denazification proceedings.
“Dr. Kallmann created the American Society of Human Genetics, which organized the “Human Genome Project”–a current $3 billion physical multiculturalism effort. Kallmann was a director of the American Eugenics Society in 1952 and from 1954 to 1965.
“In the 1950s, the Rockefellers reorganized the U.S. eugenics movement in their own family offices, with spin-off population control and abortion groups. The Eugenics Society changed its name to the Society for the Study of Social Biology, its current name.
“The Rockefeller Foundation had long financed the eugenics movement in England, apparently repaying Britain for the fact that British capital and an Englishman-partner had started old John D. Rockefeller out in his Oil Trust. In the 1960s, the Eugenics Society of England adopted what they called Crypto-eugenics, stating in their official reports that they would do eugenics through means and instruments not labeled as eugenics.
“With support from the Rockefellers, the Eugenics Society (England) set up a sub-committee called the International Planned Parenthood Federation, which for 12 years had no other address than the Eugenics Society. This, then, is the private, international apparatus which has set the world up for a global holocaust, under the UN flag.”
5 Wetekamp // Dec 29, 2006 at 18:02
Vielleicht geht es ja nur mir so, aber ich lese aus diesem zusammenhanglosen Gequatsche dieses Hysterikers nur, daß er weder Konzept, geschweige denn Durchblick hat.
Das ganze “Interview” ist ja fast so ergreifend wie die Zeugenaussagen bezüglich spezifischer Greueltaten. Und ebenso glaubwürdig. Hat der etwa nach der österreichischen Gesinnungshaft nun auch noch einen Churchillschen Maulkorb verpaßt gekriegt?
6 Systemfehler // Dec 29, 2006 at 18:05
International Planned Parenthood Federation?
http://www.pro-leben.de/abtr/taktiken_profamilia.php
1. Wer ist Pro Familia?
Pro Familia nennt sich Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V. Der Name Pro Familia ist aus dem Lateinischen abgeleitet und bedeutet “für die Familie”. Nach eigenen Angaben hat sie ca. 5.300 Mitglieder und 1000 Mitarbeiter. Sie bezeichnet sich als gemeinnützige Organisation.
Der Bundesverband setzt sich aus 16 Landesverbänden zusammen, die geographisch mit den 16 Bundesländern übereinstimmen. Die Landes-, Orts- und Kreisverbände sind als Mitgliedervereine organisiert und Träger von etwa 170 Beratungsstellen und Pro Familia-Zentren.
In sechs Pro Familia-Einrichtungen werden Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt.
Die Beratungsstellen werden zu 75 % aus öffentlichen Mitteln (Kommunen, Länder,Bund) finanziert: Jahresetat ca. 25,5 Mill. Euro. (4; 18, S. 4, 5)
Pro Familia ist Mitglied der International Planned Parenthood Federation (IPPF). Dieser Verband gehört heute national wie europaweit zu den bedeutendsten nichtstaatlichen Dienstleistern der Sexualpädagogik, Familienplanungs-, Sexual- und Schwangerschaftsberatung.(42, 43)
2. Geschichte und Entwicklung
2.1. Wer sind die Hauptbegründer von Pro Familia und der IPPF?
Hauptbegründer sind Prof. Hans Hamsen und Margaret Sanger.
H. Harmsen (1899-1988) studierte Medizin, Volkswirtschaft und Jura. Einer seiner bedeutendsten Lehrer war Alfred Grotjahn, Begründer der deutschen “Sozialhygiene”. Er regte in Harmsen die Beschäftigung mit bevölkerungswissenschaftlichen Themen an.
In dieser Zeit, Beginn des 20. Jahrhunderts, fanden zahlreiche eugenische und rassenhygienische Vereinigungen und Konferenzen Zulauf. Man versuchte, das Bevölkerungswachstum in den Griff zu bekommen, vor allem die hohe Kinderzahl in den unteren und ärmeren Schichten.
Man ging davon aus, daß Intelligenz und Begabung erblich sei, und wollte Programme entwickeln, den “besseren” Teil der Bevölkerung zu fördern und zu versuchen, die weniger erwünschten Personen zu verhindern.
Harmsen wird 1925 Leiter der “Arbeitsgemeinschaft für Volksgesundung” (bis 1940 Geschäftsführer) und wird ferner 1926 leitender Arzt des Gesundheitswesens der evangelischen “Inneren Mission” (heute Diakonisches Werk).
Die Innere Mission war der wichtigste protestantische Träger von Einrichtungen für körperlich und geistig behinderte sowie alte Menschen. In der Situation der Weltwirtschaftskrise, die auch die Innere Mission finanziell vor Probleme stellte, prägte Harmsen 1931 den Begriff der “differenzierten Fürsorge”.
Damit war praktisch der Schritt von der “quantitativen” zur “qualitativen” Bevölkerungspolitik getan. Fürsorgerische Leistungen sollten reserviert sein für diejenigen Personen, die auch im Wirtschaftsprozeß leistungsfähig waren, woraus sich der Wert des Menschen ergab. Darüber ließe sich dann auch eine “Höherentwicklung des Volkes” erreichen. “Aufartung” staatstragender, erblich wertvoller Familien durch die Beseitigung der “schädlichen Erbmasse”.
Wie die Mehrheit im Zentralausschuß stimmte Harmsen dem Gesetzentwurf, der die Grundlage für das “Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses” legte, zu (Harmsen, “Mitteilungen der Auskunftsstelle des Central-Ausschusses für Innere Mission”, 1933). Eine eugenische Sterilisation wurde akzeptiert, Maßnahmen zur “Artreinigung” bei geistig und körperlich behinderten Menschen - so einer der Vertreter der Inneren Mission - sollten sein:
1. die Verwahrung in Anstalten
2. die Sterilisation
3. Ehegesundheitszeugnisse
4. Meldepflicht bei Geschlechtskrankheiten
5. die Stärkung des “Erbgesundheitsgewissens” der Bevölkerung.
Harmsen schickte Belegexemplare seiner Ansichten u. a. an Benito Mussolini und Adolf Hitler. Sein Schreiben an Hitler sprach eine eindeutige Sprache, wenn es hieß: “Mit großem Interesse und aufrichtiger Freude habe ich im `Völkischen Beobachter´ die Berichte über die Tagung nationalsozialistischer Ärzte in Leipzig gelesen, die ein starkes Bekenntnis zur Notwendigkeit planmässiger bevölkerungspolitischer Maßnahmen enthielt.” Das hat nach 1945 weder seiner Karriere geschadet, noch führte es zu einer Stellungnahme von kirchlicher Seite.
Harmsen hat sich nach dem Krieg von seinem Einsatz für das 1933 erlassene Nazigesetz “Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses” nie distanziert, sondern verteidigte es noch. Er wurde 1946 Professor und Direktor des Hygienischen Instituts in Hamburg und sammelte andere renommierte Rassenhygieniker aus der Zeit vor 1945 in wissenschaftlichen Vereinigungen. Er machte ein Forschungsprojekt am Institut für Geschichte der Medizin der Freien Universität Berlin unter dem Titel “Aufbau des Gesundheitswesens nach 1945 - Neue Konzepte und Ziele?”.
Er arbeitete als Gutachter für die Bundesregierung und wurde Sachverständiger des Bundesministeriums für Familie und Jugend und Mitbegründer von Pro Familia! Er war bis 1984 Ehrenpräsident von Pro Familia und bis zu seinem Tod 1988 Ehrenmitglied der IPPF. (51; 50, S. 48-50; 55; 18, S.814; 28, S. 41-44 + 201-202; 49)
2.2. Wer war Margaret Sanger?
Wer war Margaret Sanger, die Begründerin der IPPF, an deren Gründung die Pro Familia nach eigenen Aussagen maßgeblich beteiligt war? Margaret Sanger, eine amerikanische Feministin und Rassistin, vertrat ähnliche Ansichten wie Hans Harmsen. Ihre Ideologie war, daß die menschliche Rasse, um überleben zu können, ihr genetisches Erbgut reinigen müsse.
Für M. Sanger gab es drei Gruppen von Menschen:
- die genetisch einwandfreien Menschen, das waren Europäer und Nordamerikaner;
- sog. Untermenschen, dazu gehörten zunächst Schwarze und Menschen der “Dritten Welt”;
- ferner Unter-Untermenschen, das sind die Armen, zu diesen zählte sie die Arbeiter, Emigranten aus Südeuropa, Juden und manche religiöse Gruppen. Durch Geburtenkontrolle müsse die Menschheit zu einer reineren Rasse werden. (18, S. 9; 19)
Sie forderte Begrenzung der Kinderzahl für untere Klassen. Sie wollte dies z. B. durch Sterilisation erreichen, indem die Leute für ihre Einwilligung zur Sterilisation mit Geld oder Geschenken belohnt würden.
Sanger kämpfte ihr Leben lang gegen die amerikanische Justiz bezüglich bestimmter Gesetze. Sie mühte sich erfolgreich, Gesetze, die z.B. Verhütungsmittel verboten, aufzuheben. Sie gründete 1912 die “American Birth Control League”, die später in die IPPF umgewandelt und weiterentwickelt wird. (Die IPPF gründet später das Margaret Sanger Forschungszentrum, welches die Entwicklung der “Pille” und “Spirale” finanziert).
Ihr Einfluß hatte über die Jahre weitreichende Folgen in der Gesellschaft.(15) Harmsen und Sanger begegnen sich 1927 auf der Weltbevölkerungskonferenz in Genf. Sie weckte Harmsens Interesse für “Familienplanung”. Sanger wollte auch in Deutschland Fuß fassen. 1952 gelang es ihr, an “Familienplanung” interessierte Ärzte und Ärztinnen zu finden. Mit finanzieller Unterstützung der IPPF aus den USA wurde der deutsche Zweig der IPPF begründet und nahm seine Tätigkeit als “Pro Familia Deutsche Gesellschaft für Ehe und Familie” auf. (18, S. 7,11) Ergänzung aus einer schriftlichen Auskunft des Amtsgerichts Frankfurt/Main unter der Geschäftsnummer 73 VR 5685: “In obiger Sache wird mitgeteilt, daß der obige Verein am 23.07.1946 in Hamburg unter dem Namen: Vertrauensstelle für Verlobte und Eheleute gegründet wurde.” (Human Life International Canada (Hrsg.), Planned Parenthood - Wolf in Sheep’s Clothing, Vanier, Canada, 1990)
In einem Selbstzeugnis heißt es: “… Die Verhütungsberatung von Ärzten war damals weniger auf eine autonome Lebensplanung gerichtet, sondern sie galt vielmehr der Einschränkung unkontrollierter Vermehrung vornehmlich der armen Schichten als mögliche gesellschaftliche Last.”
Einem Buch über Bevölkerungspolitik in entwickelten Ländern, Kapitel 22, ist zu entnehmen, daß der Name Pro Familia (für die Familie) absichtlich gewählt wurde, um das tatsächliche Ziel der Gesellschaft zu tarnen, da besonders von katholischer Seite starker Widerstand gegen die Verbreitung von Information über Familienplanung bestand.(18, S. 11) Hans Harmsen wurde zum Vorsitzenden gewählt, “da er beste Voraussetzungen mitbrachte”. (56; 18, S. 11) Er war bis 1984 Ehrenpräsident von Pro Familia und bis zu seinem Tod 1988 Ehrenmitglied der IPPF. In vielen Bundesländern wurden dann nach und nach Beratungsstellen eingerichtet, bis heute die schon erwähnten 170.
2.3. Rücktritt von Harmsen bei der Pro Familia
Nach der veröffentlichten Schrift “Eine deutsche Biographie - der Bevölkerungspolitiker Hans Harmsen” von H. Kaupen-Haas 28, die für Aufruhr sorgte, drängte die Pro Familia H. Harmsen zum Rücktritt von der Ehrenpräsidentschaft. Pro Familia sagt in ihrem Pro Familia Magazin 6/84, daß sie generell erst Anfang 1984 Kenntnis von Harmsens Engagement im Dritten Reich bekommen hätten.
Das klingt jedoch ziemlich unglaubwürdig. (18, S.12; 49)
Die aktuellste Aussage von Pro Familia zu diesem Thema findet sich in dem Heft “Programme und Ziele” von 2002, S. 10. Dort heißt es: “Die Geschichte der Familienplanungsbewegung - etwa die Nähe einiger ihrer Vertreter zur “Rassenhygiene”des Nationalsozialismus oder zu Zwangssterilisationen in Ländern der Dritten Welt - liefert Beispiele dafür, daß dies nicht immer gelungen ist.
Ein wesentliches Anliegen von Pro Familia ist es, diese geschichtlichen Lehren in ihrer gegenwärtigen Tätigkeit und in ihren auf die Zukunft gerichteten Zielen und Aufgaben zu berücksichtigen, um als Interessenvertretung glaubwürdig und als Fach- und Dienstleistungsorganisation integer zu bleiben.” Ansonsten finden sich so gut wie keine Aussagen zu diesem Thema.
2.4. Entwicklung in den 60er Jahren
Eine weitere Strömung, die sich die Organisation zunutze machte und zuletzt an deren weitere Entwicklung maßgeblich beteiligt war, war die beginnende sexuelle Revolution und der verstärkte Feminismus in den 60er und 70er Jahren. Pro Familia war maßgeblich an der Lockerung des § 218 StGB beteiligt. Mit Argumenten, daß sie durch den Tod von vielen Frauen illegalen Schwangerschaftsabbruch (Anm. Abtreibungstötung) verhindern wollten, und durch Parolen wie “Mein Bauch gehört mir” wollten sie das Selbstbestimmungsrecht der Frauen stärken und letztendlich, so ist zu vermuten, auf diesem Weg die emanzipierten Frauen gezielt als Beraterinnen für die Geburtenkontrolle einbinden. Somit gebrauchten sie die Frauen für ihre Zwecke.
3. Weiterentwicklung
Der Einfluß der IPPF und damit auch der Pro Familia wurde immer größer, da sich zur Zeit um 1952, als die IPPF und Pro Familia begründet wurden, sich auch zahlreiche andere Familienplanungsorganisationen sowohl staatlich als auch nicht staatlich bildeten, vornehmlich in Amerika, welche national und international weltweit in die “Dritte-Welt-Länder” Programme für Familienplanung integrieren und darauf Einfluß nehmen wollten und wollen.
Die Ausmaße sind von dieser Zeit an bis in die Gegenwart immens. Die IPPF konnte in vielen, mittlerweile 182 Ländern der Erde Fuß fassen und Zentralen bilden. Auf ihrer Internetseite (www.ippf.org) finden sich 6 Seiten mit Links zu anderen Organisationen, mit denen die IPPF weltweit Verbindung hat und vernetzt ist. Um einige der bekanntesten und einflußreichsten darunter zu nennen:
3.1. International
* Population Council oder Rockefeller Foundation, 1952 gegründet von John D. Rockefeller (stiller Unterstützer der RU-486 Abtreibungspille in den USA)
* UNFPA (United Nations Fund for Population Activities), Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, hat über 2000 Geburtenkontrollprogramme über die ganze Welt verteilt
* WHO (World Health Organisation)
* UNESCO (United Nations Educational Scientific and Cultural Organisation)
* World Bank
* UNICEF (United Nations International Children’s Emergency Fund)
* Ford Foundation
* Pathfinder International
* Allan Guttmacher Institute (in New York, entwickelt Studien über Abtreibungsentwicklungen in den USA und international)
* Agency for International Development (AID)
* John Hopkins University Center for Communication Programs
3.2. National
Die Pro Familia sagt von sich selbst, daß sie
* Gründungsmitglied der “International Planned Parenthood Federation” (IPPF) ist, der international führenden nichtstaatlichen Familienplanungsorganisation, somit aktiv an der Strategie- und Programmentwicklung der IPPF beteiligt und in den Entscheidungsgremien der IPPF vertreten ist,
* zur “Europa Region” der IPPF gehört,
* enge Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen hat,
* den neuen osteuropäischen Partnerorganisationen Unterstützung bietet,
* mit dem Europäischen Parlament, dem Europarat und einschlägigen UN-Organisationen wie z. B. der Weltgesundheitsbehörde (WHO) zusammenarbeitet,
* eng mit der Bundesregierung, wie z. B. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und der Abteilung für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen (ATHÖG) zusammenarbeitet.
* An Fachtagungen von Pro Familia z. B. in Bremen nahmen teil:
VertreterInnen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Bremer Senats und der Landesärztekammer (Vize-Bundesärztekammer) Bildung von Allianzen mit nationalen und internationalen LobbyOrganisationen wie z. B. der Internationalen Vereinigung von Fachkräften und Verbänden zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption (Fédération Internationale des Associés Professionnels de l’Avirtement et de la Contraception - FIAPAC).
(32; 12; 25; 46; 25; 26)
4. Nationale und internationale Vernetzungen
Wie stark die Vernetzungen national und international sind, wird an vielen Beispielen deutlich:
Neben thematischem Einklang bestehen zahlreiche personelle Verflechtungen in den einzelnen nichtstaatlichen und staatlichen Organisationen, wie IPPF Generalsekretär Halfdan Mahler aus Dänemark. Er war von 1973 bis 1988 Generaldirektor der WHO, wurde 1989 zum IPPF Generalsekretär gewählt. Die IPPF hat einen offiziellen Beraterstatus bei der WHO.
Gerhard Amendt, Gründer des Familienplanungszentrums in Bremen war von 1982 bis 1984 Berater der WHO für Familienplanungsfragen.
Ein weiteres Beispiel ist der Arzt Alan Guttmacher. Er war führendes Mitglied und als Präsident direkter Nachfolger von Margret Sanger von 1962 bis 1974 bei der IPPF. Guttmacher gehörte auch dem medizinischen Beraterkomitee des Population Council an.
Bernhard Berelson war ab 1962 Direktor des Kommunikationsforschungsprogramms des Population Council. Er erhielt 1966 von
der IPPF den Margret-Sanger-Preis verliehen. (18, S. 37-41)
5. Darstellung nach außen
Wie stellt die IPPF, somit auch Pro Familia, ihr Planungsprogramm nach außen hin dar?
Sie sagen von sich selbst, daß sie sich gegen Armut, Unwissen und soziale Benachteiligung einsetzen würden, indem sie sich für die Wahlfreiheit von Frauen und Männern in Fragen der Familienplanung und Sexualität einsetzen, ihnen Informationen und Dienstleistungen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Familienplanung zur Verfügung stellen und Präventionsarbeit zu HIV/Aids und anderen Infektionskrankheiten leisten.
Ferner, daß sie es durch umfassenden Arbeitseinsatz und großes internationales Engagement möglich machten, maßgeblich zu folgenden Entwicklungen beizutragen, wie das 1968 in Teheran von den Vereinten Nationen verkündete Menschenrecht auf Familienplanung. Danach ist es ein grundlegendes Recht von Frauen und Männern, über die Zahl ihrer Kinder und den Zeitpunkt ihrer Geburt frei und verantwortlich zu entscheiden.34 Desweiteren, daß sich das Recht auf Familienplanung vom Wohlergehen des Kindes her ableitet, indem es helfen will, dessen Lebenschancen zu verbessern. Auf der Internationalen UN-Konferenz 1994 für Bevölkerung und Entwicklung in Kairo wurde dieser Ansatz erweitert. Der in Kairo definierte ganzheitliche Ansatz verknüpft Sexualität, Reproduktion und Gesundheit mit den allgemeinen Menschenrechten. Er geht von dem grundlegenden Verständnis aus, daß Autonomie und Menschenwürde zentrale Werte für die sexuelle und reproduktive Gesundheit von Frauen und Männern sind und direkte Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Menschen haben. Dieser neue Orientierungsrahmen wurde von der International Planned Parenthood Federation (IPPF), der internationalen Dachorganisation von Pro Familia, durch die Einbeziehung international anerkannter Menschenrechtskonventionen erweitert und in eine “Charta der sexuellen und reproduktiven Rechte” übersetzt, die sich konkret auf das Arbeitsgebiet der IPPF und deren Mitgliedsorganisationen bezieht.Folgende Rechte werden in dieser Charta benannt und erläutert:
das Recht auf Leben
das Recht auf Freiheit und Unversehrtheit der Person
das Recht auf Gleichheit und darauf, keiner Form der Diskriminierung ausgesetzt zu sein
das Recht auf Privatsphäre
das Recht auf Gedankenfreiheit
das Recht auf Information und Bildung
das Recht auf freie Entscheidung für oder gegen Ehe und die Gründung und Planung einer Familie
das Recht auf freie Entscheidung, ob und wann die Geburt eigener Kinder erwünscht ist
das Recht auf Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsschutz
das Recht auf Nutzen des wissenschaftlichen Fortschritts
das Recht auf Versammlungsfreiheit und politische Beteiligung das Recht auf Schutz vor Folter und Mißhandlung
“Wir verpflichten uns damit, daß Information und Beratung zu Methoden der Familienplanung und zu allen Fragen der Sexualität für Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder zugänglich sind.” Die sexuellen und reproduktiven Rechte sind universal und unteilbar. Deshalb dürfen sie nicht anderen Gesichtspunkten wie wirtschaftlichen Interessen oder politischen und moralischen Mehrheitsmeinungen unterstellt werden. (35; 42; 47; 45)
5.1. Wie sieht es tatsächlich aus?
Aus zahlreichen Schriften geht hervor, daß diese eben genannten wohlklingenden Worte nicht der eigentlichen Intention entsprechen. Zum Beispiel stellte der bereits erwähnte Bernhard Berelson, einer der Leitfiguren der internationalen Bevölkerungs- und Familienplanung, 1969 auf der “Internationalen Familienplanungskonferenz” in Dacca, Bangladesch, in einem Grundsatzreferat zum
Thema “Geburtenkontrolle: Folgerungen, Tendenzen und Aussichten” ein ausführliches Programm vor, wie Geburtenkontrolle auszusehen habe, um zum Ziel zu gelangen: Erst Schritte über die freiwillige Geburtenkontrolle und, wenn dies nicht fruchten sollte, eine unfreiwillige Geburtenkontrolle, evtl. “Zwang notwendig werden könnte, wahrscheinlich als erstes in Indien und China”.
Das Regime der Volksrepublik China hat, um ihr Bevölkerungsproblem in den Griff zu bekommen, praktisch alle Vorschläge Berelsons angenommen und in die Tat umgesetzt. Bei allgemeinem Bekanntwerden der Bevölkerungspolitik in China sagte Jürgen Heinrichs, daß die IPPF und somit Pro Familia dieses Bevölkerungsprogramm nicht unterstützen würden, sie zwar mit den anderen Organisationen ergänzend zusammenarbeiten würden, aber auf dem Gebiet der Familienplanung jede einzelne ihre eigenen Ziele umsetzen würde und nicht ein allgemeines Ziel. Die IPPF spiegele nicht den gleichen Grundgedanken wider.
In einem anderen Aufsatz jedoch widerspricht er sich. Er schreibt “… die Hauptfunktion der Familienplanungsorganisation ist mit der Aufgabe eines Wachhundes zu vergleichen: nämlich darüber zu wachen, daß die Prinzipien der Familienplanung auch wirklich Eingang finden in jeden relevanten Bereich des gesellschaftlichen Lebens … Man kann wohl kaum davon ausgehen, daß diese Phase schon verwirklicht ist. Vielleicht ist das chinesische Volk der Realisation am Nächsten”. (23, S. 483 ff)
Weitere Aussagen von führenden Mitarbeitern machen deutlich, daß die IPPF und Pro Familia Deutschland hinter diesem Programm stehen und sich nicht davon distanzieren, sondern es befürworten.
Im IPPF-Jahresbericht von 1989-90 schreibt der erwähnte Hafdan Mahler unter der Überschrift “An der Familienplanungsfront”: “In China sah ich selbst die eindrucksvollen Anstrengungen der chinesischen Familienplanungsgesellschaft, in Ergänzung der staatlichen Familienplanungskommission zu arbeiten.” Um die Vernetzung deutlich zu machen, geht aus mehreren Berichten hervor, daß z. B. der UNFPA und IPPF das Ein-Kind-Programm in China mit hohen Beträgen unterstützt haben. China erhielt sogar 1983 von der UNO den Preis “für die größte Aufmerksamkeit im Hinblick auf Bevölkerungsfragen”. Von der IPPF wurde die Entscheidung der UNO für diese Preisverleihung gelobt. (18)
So kann man sagen, daß letztendlich die vorher beschriebenen Aussagen, human verpackt mit Worten wie “Selbstbestimmung”, “Menschenrechte”, “Wohlergehen” und vor allem “Verantwortung für die Gesellschaft” mißbraucht werden und dazu dienen sollen, um nach außen und in der Öffentlichkeit eine positive, befürwortende, wohlwollende Einstellung zu bewirken. Diese Aussagen werden zum Selbstzweck erhoben und benutzt, um über die wirklichen Ziele hinwegzutäuschen. Denn nur allein an dem Beispiel China wird deutlich, daß die sogenannten Menschenrechte zugunsten der “Familienkontrolle” mißbraucht und unterlaufen werden.
6. Finanzielle Unterstützung
Welcher Macht- und Einflußapparat hinter diesen Programmen und den damit zusammenhängenden Organisationen in Wechselbeziehung mit den verschiedenen Regierungen weltweit steht, ist auch an der starken finanziellen Unterstützung deutlich zu sehen. Die nicht staatlichen Organisationen, wie die IPPF, werden zu den staatlichen, wie der Agency for International Development (AID), gebraucht, um globale Bevölkerungskontrollpolitik umzusetzen. Dies geht aus einem offiziellen Schreiben, dem “NSSM 200″, der US-Regierung hervor.
Um Geburtenkontrolle weltweit zu finanzieren, haben die USA in den letzten 20 Jahren allein nur für Unterstützung der AID wenigstens 4 Billionen Dollar eingesetzt. Der United Nations Fonds für Bevölkerung (UNFPA), der über 2000 Geburtenkontrollprogramme weltweit durchführt, sagt gemäß seinen eigenen Aufzeichnungen, daß solche Programme ca. 122,7 Millionen Dollar im Jahr kosten. Ein Viertel davon wird von US-Steuern finanziert. Hinzukommen große Summen, die von solchen privaten Institutionen wie der Rockefeller Foundation, dem Sierra Club, dem Worldwatch Institut, der Ford Stiftung, dem Pathfinder Fonds und anderen für den gleichen Zweck gespendet worden sind.
Einer der bedeutendsten privaten Sponsoren ist Ted Turner, der Gründer von CNN (Cable News Network), Vize-Präsident des Time Warner Verlags-Imperiums (AOL) und Eigentümer der Atlanta Braves Baseball und Atlanta Hawks Baseball Teams. (Turner ist für grobe Aussprüche in der Öffentlichkeit bekannt, wie z. B. das Christentum sei eine “Religion für Verlierer”, Abtreibungsgegner seien “Idioten” und Menschen, welche die ein-Kind-Zwangsabtreibungspolitik des kommunistischen China verurteilten, nennt er “Dumpfbeutel”). Ted Turner ist trotz alledem auf Grund seiner Macht und seines Einflusses ein beliebter Medienstar.
Mit großem Presserummel hatte Turner den Vereinten Nationen für Geburtenkontrollprogramme 1 Milliarde Dollar zugesichert. Dieser Akt war ein Ansporn für andere finanzstarke Industrielle und Anhänger des Internationalismus (Befürworter der Globalisierung), es ihm gleichzutun. (18)
Auf der Internetseite von der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) finden sich in einem Bericht von Dr. Alfred Merkle weiterführende Informationen, wieviel finanziellen Mittel fließen. (29)
Seit 1969, so berichtet die Forscherin für Bevölkerungsplanung, Mercedes Arzu Wilson, haben die USA mehr Geld für Bevölkerungskontrollprogramme ausgegeben als für ihre gesamten weltweit gesundheitsbezogenen Aufwendungen. Die Ausgaben für “Geburtenkontrolle” haben somit fast drei Mal so viele Ausgaben verursacht wie die Gesundheitshilfe. (8, S. 2-3)
Um den Kreis vom Internationalen zu Europa und schließlich zu Deutschland zu schließen: Allein von 1984 bis 1999 hat die Bundesregierung nach einem aktuellen Bericht der IPPF und der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) für den UNFPA 40 Millionen DM im Jahr bezahlt. Sie hatte dann seit dem Jahr 2000 die Gelder gekürzt, aber immer noch pro Jahr ca. 10 Millionen Euro gezahlt. Die Bundesregierung hatte sich zu der Zahlung verpflichtet, damit weltweite Aidsvorsorgeprogramme gefördert werden (nach einem Bericht von Britta Mohnmeyer vom 27.11.2001, Öffentlichkeitsmitarbeiterin der DSW). (30) Jedoch ist mit diesen ganzen Verwicklungen und Verflechtungen der einzelnen Organisationen und Programme fraglich, wofür diese hohen Beträge tatsächlich eingesetzt werden.
Wie gravierend der Einfluß der “Familienplanung” der Pro Familia in vielerlei Hinsicht auf Deutschland ist, wird vor allem in der Abtreibungspolitik deutlich.
7. Pro Familia und Abtreibung als Geburtenkontrolle
Die IPPF unterhält weltweit die meisten Beratungszentren, in denen Abtreibungen durchgeführt werden. Hier in Deutschland werden laut eigenen Angaben 77 % der Schwangerschaftsabbrüche in den 6 Pro Familia-Zentren durchgeführt.20, S.22 Ferner wird berichtet, daß mit finanzieller und fachlicher Unterstützung der holländischen STIMEZO (Dachverband der Abtreibungskliniken) das Beratungs- und Abtreibungszentrum in Bremen eingerichtet worden ist. (18, S.14)
Daher ist erklärlich, daß sich die IPPF weltweit und die Pro Familia in Deutschland für das Recht auf Abtreibung mit aller Kraft einsetzen und damit auch sehr erfolgreich sind, wenn man auf die Lockerungen des § 218 StGB blickt. Es ist auch zu vermuten, daß die Pro Familia mit diesen Schwangerschaftsabbrüchen sehr viel mehr Geld als an den Beratungen verdient. Die medizinische Einrichtung finanziert sich durch Abrechnung von Leistungen über Krankenversicherung, über Berechtigungsscheine und Privatabrechnungen. Sie erhält einen Landeszuschuß und Vereinsmittel. Eine Abtreibung kostet laut Pro Familia zwischen 250 und 550 Euro. Die Beratungen werden über die Zuschüsse finanziert. Wenn man bedenkt, daß jährlich um die 300.000 Abbrüche durchgeführt werden und ca. 77 % davon in Pro Familia-Zentren, ist es für die Pro Familia eine zuverlässige Einnahmequelle, und sie erhält immer mehr “die Oberhand über die Geburtenkontrolle”. Wenn man ferner bedenkt, daß, laut FAZ vom 5.1.2004 , 90 % aller Abtreibungen vom Staat, damit indirekt von Steuern, über die “Soziale Indikation” mit einer Summe von jährlich 41 Millionen Euro bezahlt worden sind, ist das erschreckend. Somit sind seit dem 1. Januar 1996, als das “Gesetz zur Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in besonderen Fällen (SFHG)” erlassen worden ist, bis 2004 über 250 Mill. Euro für “rechtswidrige”, aber “straffreie” Abtreibungen ausgegeben worden. Dieses Geld wurde über das Sozialamt an die Krankenkassen zurückerstattet, welche es vorher ausgelegt haben. (37, 38, 21, 41, 1, 7, 6, 58)
Die “Soziale Notlagenindikation” ist einer der häufigsten Gründe für einen Schwangerschaftsabbruch, Tendenz steigend. Wie kann dies in einem der reichsten Länder der Erde sein? Für Pro Familia ist schon allein die “Unerwünschtheit” eines Kindes eine “Soziale Notlagenindikation”.18, S. 15 Dies bestätigte eine Mitarbeiterin der Pro Familia auf mehrfache Nachfrage. Diese Einstellung ist ziemlich bedenklich, da wohl in den meisten Fällen jedes Kind, wenn es ungeplant kommt, zunächst “unerwünscht” ist. Pro Familia hat dies in ihr Beratungskonzept integriert und es gehört für sie zum Service, daß sie den abtreibungswilligen Frauen, wenn sie laut Gesetz unter dem Einkommen von 961,- Euro (in den alten Bundesländern) bzw. 912,- Euro (in den neuen Bundesländern) - das Gehalt des Mannes spielt keine Rolle - liegen, direkt mit den Sozialhilfeanträgen hilft und diese Arbeiten sozusagen für sie erledigt, damit es für die Frauen keine zu starke Belastung wird. Nebenbei sei noch angemerkt, daß erschreckenderweise statistisch ca. 45 % der Frauen, die abtreiben, verheiratet sind. (52; 1; 21; 58)
8. Wie sieht Pro Familia ein ungeborenes Kind?
An Aussagen von führenden Leitern der Pro Familia wird deutlich, daß Pro Familia sich nach außen vermeintlich als Befürworter für die Familie und für das Kind ausspricht, aber intern eine ganz andere Meinung vertritt. Wie wird ein ungeborenes Kind gesehen?
Und dennoch schrieb der Geschäftsführer des Saarbrücker Familienplanungszentrums Heinz Krämer im Spiegel: “Kindesabtreibung gibt es nicht. Es gibt die Abtreibung einer Leibesfrucht, den Schwangerschaftsabbruch, die Entfernung von Embryonalgewebe. Aber wir sollten aufhören, Embryos durch Ultraschallgeräte, Fötalchirurgie oder Verfassungsgerichtsurteile zu personalisieren, sie zu eigenständigen, lebensfähigen Personen hochzustillisieren.” (54)
Oder Jürgen Heinrichs, welcher der ranghöchste Vertreter der Pro Familia (somit der IPPF) und Präsident des “Central Council”, des höchsten Beschlußgremiums der IPPF, war. In einem Gutachten für das Bundesverfassungsgericht der Pro Familia Bremen zur Stiftung “Mutter und Kind” definiert er: “… Wann menschliches Leben beginnt und was menschliches Leben im Prozeß der vorgeburtlichen Entwicklung ist, muß dem einzelnen Bürger als eine höchst subjektive, in privaten Lebenserfahrungen und kulturellen Einbettungen vorgegebene Frage zur Entscheidung überlassen werden … daß der Embryo solange kein selbständiges menschliches Leben ist, solange er nicht außerhalb des Mutterleibes selbständig leben kann, also bis kurz vor der Geburt.” (24, S.1-2)
9. Fazit
Diese kurzen Ausführungen geben nur einen begrenzten Einblick in das negative Wirken der Einrichtung Pro Familia.
Diese Organisation ist so gut wie jedem in Deutschland bekannt. Der Name Pro Familia klingt äußerst positiv, einladend und mutmachend. Jedoch wird mit diesen nicht auf Vollständigkeit bestehenden Ausführungen wohl deutlich, daß dem leider nicht so ist.
Bedenklich, ja skandalös ist, daß diese Beratungsstellen jährlich mit durchschnittlich 25,5 Mill. Euro vom Staat finanziert werden, was über die letzten Jahre eine beachtliche Summe ausgemacht hat.
Die Einnahmen fließen der Pro Familia und somit dem IPPF über die Krankenkassenfinanzierung der Abtreibungen und Beratungen zu.
Zu bedenken ist der Machtapparat hinter Pro Familia und der Einfluß auf die Gremien in Deutschland und weltweit, auf das gesellschaftliche und politische Denken, das schon relativ weit fortgeschritten ist.
Es ist bedauerlich, daß Milliardenbeträge diesen Organisationen zur Verfügung gestellt werden, anstatt sie dort einzusetzen, wo Mütter, Familien und Kinder wirklich in Not sind, wo diese Beträge fehlen.
Nicht verschwiegen werden darf, daß diese Organisation durch ihren Einfluß auf die Gesellschaft allein in Deutschland für den Tod von im Schnitt 300.000 Kindern pro Jahr (Schätzung) mitverantwortlich ist, somit also auch an der zunehmenden Veralterung, da diese Kinder in der Zukunft fehlen werden. Weltweit sind es jährlich 50 Millionen Kinder, die abgetrieben werden.27 Eine schauerliche Bilanz.
Abschließend noch: Wenn ein Kind getötet wird, welches in der Regel in den ersten drei Monaten geschieht, ist dieser Embryo/Fötus schon ein kompletter Mensch in Kleinformat, mit Armen, Beinen, unverwechselbarem Fingerabdruck und einem schlagenden Herzen. Diese Kinder werden ohne jegliche Betäubung oder Schmerzlinderung bei lebendigem Leib verätzt, zerrissen, erstickt oder zerschnitten. Dies ist mehr als grausam und verachtend in einem Land, wo alles und auch Pro Familia nach “Humanität” ruft. Aber offenbar gilt dies nur für bestimmte Personenkreise, weil die Schreie der hilflosen Kinder nicht hörbar sind.
7 TodosAlemanesUnidos // Dec 29, 2006 at 18:11
“Nein, ich möchte, dass österreichische und deutsche Historiker Druck auf ihre Regierungen ausüben, dass sie diese Gesetze, die angemessene Forschung verhindern, wegschmeißen. ”
Welche Denkgrundlage hat die Vorstellung von “Volksverhetzung” ?
Zuerst wird von “Volk” gesprochen, und nicht von “Bevölkerungsverhetzung”, was sich nicht durch Sprachbequemlichkeit erklären läßt. Die Verbindung mit dem Wort “Verhetzung” hat religionssoziologische Gründe.
Dann wird “Verhetzung” gesagt, so wie man sich die Cheerleader-Aktivitäten im Sportstadion vorstellt: “Ran an die Jungs! Macht sie fertig! Die taugen nichts!” Dieses Aufwühlen von Emotionen - und damit auch von Willenskräften - richtet sich an Tätige wie an Zuschauer, an Partei und an Gegenpartei. Eine solche Aktivität ist im ganzen Sinn politisch !
Im Jahr 1947 erschien das Buch “Soziologie der Religion” von Gustav Mensching (siehe: http://www.mensching.uni-trier.de/mensching/ )
In dessen 3. Kapitel zu Hochreligion und Masse heißt es:
“Die Masse ist Träger keineswegs wirklicher Universalreligion, sondern einer Massenreligion, die sich bei genauer Analyse als frühzeitliche Primitivreligion, als Rest uralter Volksreligion herausstellen wird, die also aus einem Stadium stammt, und einem Stadium entspricht, das jene Masse noch nicht überwunden hat. Der Terminus für diese Massenreligion im Bereich der organisierten Universalreligion ist “Volksglaube”. Wir fügen zur Charakterisierung noch hinzu, daß dieser Volksglaube eine “Vorhofreligion” innerhalb einer Hochreligion darstellt. ”
Die Grundbegriffe zum Verständnis des “130er” Strafrechtsbegriffes werden hier genannt, Mensching beschreibt “die Masse als soziologischen Rest aus dem Stadium der sakralen Volksgemeinschaft”.
Selbst in der modernen Zeit der Kommunikationsmittel (aber der kaum schreibfähigen Jugend) ist der Begriff der Masse nicht veraltet. Die Nicht-Priester werden als “Laien” bezeichnet, welches Wort aus dem Griechischen stammt (laos) und “Volk” heißt: Unwissende, Nicht-Eingeweihte, Primitive. Gustav Mensching ordnet der Masse “das Moment des Magischen” zu, also jene Beeinflußbarkeit, die bei den Vorführungen von Zauberer David Copperfield via Satellitenübertragung noch heute tausende von staunenden Menschen erzeugt. Nicht über die Technik des Satelliten staunen sie, sondern über den Rauch, der sich über dem entleerten Metallkäfig auf der Bühne hebt. Copperfield - ein Volksverhetzer ?
Die Wunderwaffe “V2″, das Wunder der verschwindenden Arbeitslosigkeit, das Wunder des Glaubenfassens in einer zerrütteten Nation durch die Magie der Tat eines Einzelnen und seiner Gruppe.
“Vom Herrn ist das geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen? Und sie trachteten danach, ihn zu ergreifen, und fürchteten sich doch vor dem Volk …” schreibt der Evangelist Markus (NT, Kap. 12, V. 11).
“Eine analoge Situation lag auch bei Jesus vor, der bekanntlich ebenfalls in einem politischen Prozeß seitens des Staates verurteilt und hingerichtet wurde. Auch seine Anschauungen, die primar rein religiös waren und zu den traditionellen Anschauungen seiner Heimatkirche in Widerspruch standen, wurden von den geistlichen Würdenträgern seines Volkes ihrer politischen Konsequenzen wegen bei dem römischen Statthalter verdächtigt.” (Mensching, 2. Kap.)
“Daß eine Hochreligion die Gesellschaftsordnung untergräbt durch ihre neuen Ideale, dafür bietet das Urchristentum ein charakteristisches Beispiel … Theoretisch erstrebt das Christentum eine Neugliederung der Menschheit nach der Gesinnung.” (Mensching, 1. Kap.)
Es wird also klar, daß “Der Hundertdreissich” eine religiöse Strafklausel ist, die sich politischer Zusammenhänge bedient, um die existierende Gesellschaftsordnung vor quasi-religiösen Veränderungen zu bewahren. Die besondere Vermengung von Christentum mit Judenheit in den historischen Vorgängen seit etwa 1930 weist auf das uralte Problem der christlichen Kirchen, daß ihre Hochreligion abgeleitet ist aus der Volksreligion und damit Gesellschaftsordnung einer anderen Definitionsgruppe als der germanisch-keltischen Menschheit in Mitteleuropa. Durch diese missionarische Übernahme mußte einerseits die eigene Volksreligiosität überdeckt werden und andererseits inhaltlich höher angesetzt werden: die Transzendenz der Gottesidee. Gott war nicht mehr in der Donar-Eiche oder den heimischen Quellen zu finden, sondern in den “Himmlischen Heerscharen” zu bewundern, also den Sternen am Himmel, dem kosmischen All. Der Begriff “Gott” wurde fühlbar kaltgemacht und seinen Menschen weggenommen, überhöht und “patriarchalisch” ornamentiert. Die Katholische Kirche hat diese Glaubensnot ihrer Gläubigen erkannt und für eine gewisse zeremonielle Wärme gesorgt, dennoch fehlte den enteigneten Völkern die Wurzel-Identität. Der Volksglaube hatte seinen Nimbus verloren, als er unter der Hochreligion verschwand.
Genies, künstlerische Größen und der Volksgeist selbst haben diesen missionierten Völkern - Franken, Germanen und Iren - einen reichen Fundus christlich fundierter Volkskultur geschaffen, aus dem ihre Identität neu geschöpft werden konnte. Die Gesellschaftsordnung war christlich und damit waren auch die politischen Probleme vorrangig unter diesem Aspekt zu lösen.
Mit den Widersachern der Kirche (Widersacher heißt griech. “diabolos”) entstanden auch die neuen gesellschaftlichen Lehren des Sozialismus und Kommunismus, die verschiedene Durchsetzungswege einschlugen. “Falsche Propheten” waren allerorten, mit denen sich nicht nur die staatlichen, sondern auch die kirchlichen Autoritäten auseinandersetzen mußten. Die päpstliche Bulle zur Freimaurerei stammt aus diesem ideellen Überlebenskampf (1738, In Eminenti). Zu diesen politischen “Magiern” zählten also alle, die mehr versprachen als es bisher Kirche und staatliche Macht taten, nämlich die Trägerorganisationen aller Utopien. Diese “Welt des Wünschens” ist nach Gustav Mensching Wesenzug der primitiven Volksgläubigkeit und damit Massencharakteristik.
Hat heutzutage “die Demokratie” nicht sogar denselben Wünsche-Gehalt, dieselbe utopische Reichweite für die meisten Menschen?
Weil das so ist, muß die gültige Gesellschaftsordnung ihre politische Theologie absichern. Sie tut das mit dem quasi-vatikanischen, aber durchaus staatlichen Paragraphen “Hundertdreissich”. Damit jagt sie auf biblische Weise die “falschen Propheten” staatlichen Glückes und irdischer Hoffnung.
AUF DEN HUNDERTDREISSICH SCHEISSICH
8 Heimatschutz // Dec 29, 2006 at 19:22
Nabend,
habe leider grad keine Zeit zum Nachbearbeiten des Textes, ich denke aber, mein Übersetzungsprogramm hat einen Text ausgespuckt, der dem von Systemfehler hier hinterlassenen, Text auf jeden Fall verständlich macht.
Das Geld der Stiftung schuf die als Psychiatrische Genetik bekannte medizinische Spezialität. Für das neue experimentelle Feld reorganisierte die Stiftung medizinisches Unterrichten in Deutschland, schaffend und von dieser Zeit an, indem sie kontinuierlich das Kaiser-Wilhelm-Institut für Psychiatrie und das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, Eugenik und Menschliche Erblichkeit führte. Der Rockefellers-Hauptmanager’ dieser Institutionen war der faschistische schweizerische Psychiater Ernst Rudin, dem von seinen Schützlingen Otmar Verschuer und Franz J. Kallmann geholfen wurde.
“1932 bezeichnete die britisch-geführte Eugenikbewegung den Rockefellers Dr. Rudin’ als der Präsident des weltweiten Eugenik-Bündnisses. Die Bewegung rief die Tötung oder Sterilisierung von Leuten, dessen Erblichkeit ihnen eine öffentliche Last machte. - Die Rassen-Gesetze - Ein Paar Monate später, nahm Hitler über Deutschland und der Rockefeller-Rudin-Apparat wurde ein Abschnitt des Nazistischen Staates.
“Das Regime ernannte Rudin-Kopf der Rassen-Hygiene-Gesellschaft. Rudin und sein Personal, als Teil der Sondereinheit von von SS-Chef Heinrich Himmler den Vorsitz geführten Erblichkeits-Fachleuten, zeichneten das Sterilisierungsgesetz hinauf. Als ein amerikanisches Modell-Gesetz bezeichnet, wurde es im Juli 1933 angenommen und im September 1933 stolz herausgegeben Eugenical News (USA) mit Hitler-Unterschrif’t. Die Rockefeller-Gruppe fertigte andere Renngesetze an, die auch auf existierende Virginia-Satzungen basiert wurden.
“Otmar Verschuer und sein Assistent, den Josef Mengele zusammen schrieb, meldet sich zu besonderen Gerichten, die Rudins-Rassischrein’heit durchsetzten, Gesetz gegen Kohabitation von Ariern und Nicht-Ariern. Die “T4-Einheit’” des Hitler-Kanzleigerichts, auf von Rudin und seinem Personal geführte Psychiater gestellt, arbeitete zusammen, wenn sie Propagandafilme schuf, um Barmherzigkeitstötung (Euthanasie) deutschen Bürgern zu verkaufen.
“Unter den Nazis, dem deutschen chemischen Unternehmen I.G. Farben und Rockefelle’rs Standard Oil von New Jersey waren tatsächlich eine einzelne Firma, zu Hunderten von Kartellanordnungen aufgegangen. I.G. Farben wurde bis 1937 von der Warburg-Familie, Rockefellers-Partner darin einzudämmen un’d im Design von Nazi deutsche Eugenik geführt. Nach dem deutschen Einfall von Polen 1939 versprach Standardmäßiges Öl, die Fusion mit I.G. zu behalten Farben gehend auch wenn die US den Krieg eingaben.
“Dies wurde 1942 von Sen ausgestellt. Hetze Trumans-Untersuch’ungen anstellend-Ausschuss, und Präsident Roosevelt traf während des Krieges Hunderte gesetzlicher Maße, um das Standard-I.G zu stoppen. Farben-Kartell, die feindliche Kriegsmaschine zu liefern. In 1940-41, I.G. Farben baute eine riesige Fabrik an Auschwitz in Polen, um den Standard Oil/I.G. auszunutzen Farben-Patente mit Konzentrationslagersklavenarbeit, um Benzin von Kohle herzustellen.
“Das SS wurde zugewiesen, um die jüdischen und anderen Insassen zu bewachen und dafür auszuwählen, jene zu töten, die untauglich für I.G. waren Farben-Sklavenarbeit. Standardmäßig-Deutschland-Präsident Emil Helfferich bezeugte nach dem Krieg, dass Standardmäßige geholfene Öl-Fonds sich für SS-Garden an Auschwitz lohnen. 1940, sechs Monaten nach das notorische Standard-I.G. Sitzung, European Rockefeller Foundation-Beamter Daniel ’OBrian schrieb dass zu dem Gründungs-Hauptmilitärarz’t Alan Gregg, den es unglücklich wäre “ob es vorgezogen werden würde stehen zu bleiben, Forschung, die keine Beziehung hat um sich zu bekriegen, hervorströmt ‘’–so dass die Gründung fuhr fort Nazi “psychiatrische Forschung’’ während des Krieges zu finanzieren.
“1936, Rockefellers Dr’. Franz Kallmann unterbrach seine Studie von erblicher Degeneration und wanderte zu Amerika ein weil er halb-jüdisch war. Kallmann ging nach New York und stellte die Medizinische New York-Staat Genetik-Abteilung fest Psychiatrisches Institut. Der Schottische Ritus von Freimaurerei veröffentlichte Kallmans-Stud’ie von hinüber 1,000 Fällen von Schizophrenie, die versuchte, seine erbliche Grundlage zu beweisen. Im Buch dankte Kallmann seinem alten Chef und Ratgeber Rudin.
“Kallmanns-Buch’, 1938 in den USA und Nazi Deutschland verlegt, wurde von der T4-Einheit als eine Rationalisierung benutzt, um in 1939, der Mord an geistigen Patienten und verschiedenen “defekten’’ Leuten anzufangen, vielleicht meisten von ihnen Kinder. Gas- und Tödlichinjektionen wurden benutzt, um 250,000 unter diesem Programm zu töten, in dem die Stäbe für ein breiteres Mordprogramm desensibilisiert und ausgebildet wurden.
“- Dr. Mengele… - 1943, Otmar Verschuers-Assistent Jose’f Mengele wurde zu medizinischem Kommandanten von Auschwitz gemacht. Als Kriegszeitdirektor von Rockefellers Kaise’r Wilhelm-Institut für Anthropologie, Eugenik und Menschlicher Erblichkeit in Berlin schützte Verschuer Fonds für Mengeles-Versuche an Auschwi’tz vor dem Deutschen Forschungs-Rat.
“Verschuer schrieb einen Fortschrittbericht dem Rat: “Mein Coforscher in dieser Forschung ist mein Assistent der Anthropologe und Mediziner Mengele. Er amtiert als Hauptstuermfuehrer und Lagerdoktor im Konzentrationslager Auschwitz….
“Mit der Genehmigung des Reichsfuehrer SS Himmler wird anthropologische Forschung auf den verschiedenen Rassengruppen in den Konzentrationslagern übernommen und Blutproben werden meinem Labor für Untersuchung geschickt werden.’’
“Mengele schlich in den Bahnlinien herum, die in Auschwitz führten, Twinsa-Bevorzugt-Gegen–stand von psychiatrischen Genetikern suchend. Bei Ankunft an Mengeles-Experimentellstati’on, füllten Zwillinge einen detaillierten Fragebogen vom Kaiser-Wilhelm-Institut aus.
“Es gab tägliche Zeichnungen von Blut für “Verschuers-Spezifischeiwei’ß’’ Forschung. Nadeln wurden in Augen für Arbeit auf Augenfarbe eingespritzt. Es gab experimentelle Bluttransfusionen und Infektionen. Organe und Glieder wurden beseitigt, manchmal ohne Betäubungsmittel. Geschlechtsumwandlungen wurden versucht. Weibchen wurden sterilisiert, Männer wurden kastriert. Tausende wurden ermordet und ihre Organe, Augäpfel, Köpfe, und Glieder wurden Verschuer und der Rockefeller-Gruppe am Kaiser-Wilhelm-Institut geschickt.
“1946 schrieb Verschuer zum Büro von Menschlicher Erblichkeit in London, um Hilfe bittend, indem er mit seiner “wissenschaftlichen Forschung weitermachte.’’ - Facelift - 1947, das Büro von Menschlicher aus London nach Kopenhagen bewogener Erblichkeit.
“Das neue dänische Gebäude dafür wurde mit Rockefeller-Geld gebaut. Der erste Internationale Kongress in Menschlicher Genetik nach World War II wurde an diesem dänischen Institut 1956 gehalten. Von jener Zeit war Verschuer ein Mitglied von der Amerikanischen Eugenik-Gesellschaft, dann indistingishable von Rockefellers Populatio’n Council. Dr. Kallmann half Ballabwehr Verschuer durch das Aussagen in seinem Denazification-Bericht.
“Dr. Kallmann schuf die Amerikanische Gesellschaft von Menschlicher Genetik, den das “Menschliche Genom-Projekt organisierte ‘’–ein Strom $3 eine Billion körperliche Multiculturalism-Anstrengung. Kallmann war ein Direktor der amerikanischen Eugenik-Gesellschaft 1952 und von 1954 zu 1965.
“In den 1950ern reorganisierte der Rockefellers die US-Eugenikbewegung in ihren eigenen Familienbüros, mit Nebenproduktbevölkerungskontrolle und Abtreibungsgruppen. Die Eugenik-Gesellschaft veränderte seinen Namen zur Gesellschaft für die Studie von Gesellschaftlicher Biologie, seinem gegenwärtigen Namen.
“Die Rockefeller-Gründung hatte lang die Eugenikbewegung in England finanziert, offenbar Großbritannien die Tatsache entgeltend, dass britische Hauptstadt und ein Engländer-Partner alten John D. Rockefeller hinaus in seinem Öl-Vertrauen gestartet hatten. In den 1960ern nahm die Eugenik-Gesellschaft von England an, was sie Crypto-eugenics nannten, in ihrem Beamten Berichte angebend, dass sie Eugenik durch Mittel und nicht als Eugenik bezeichnete Instrumente machen würden.
“Mit Unterstützung vom Rockefellers rief die einen Unterausschuss hinauf gesetzte Eugenik-Gesellschaft (England) das Internationale Geplante Elternschafts-Bündnis, das für 12 Jahre keine andere Adresse als die Eugenik-Gesellschaft hatte. Dies ist dann der Privat-, Internationalapparat, der die Welt für ein globales Holocaust, unter der UNO-Fahne eingerichtet hat.”
Gruß vom Heimatschutz
9 Heimatschutz // Dec 29, 2006 at 19:24
Ergänzug:
dass Renngesetze in dem Text steht, liegt wohl daran, dass das Wort “Race” zwei Bedeutungen hat
10 Völkischer Beobachter // Dec 29, 2006 at 19:27
Auf einen kleinen Fehler in der Übersetzung möchte ich aufmerksam machen:
David Irving sprach hier nicht von border deputies, sondern vom Board of Deputies [of British Jews], d.h. dem Gegenstück des Zentralrats der Juden in Großbritannien:
Den Antwortbrief des österreichischen Botschafters in London an den Vorsitzenden des Zentralrats der britischen Juden vom 22.06.1992 hat David Irving auf seiner Website veröffentlicht:
http://www.fpp.co.uk/BoD/docs/Magrutsch220692.html
Er fand sich in einer Akte der australischen [!] Regierung. Irving dazu:
11 Klaus // Dec 29, 2006 at 19:50
@wetekamp
Hat er,ganz sicher.
Aber immerhin verdanken wir ihm die Erkenntnis,daß ein gewisser Karol Wojtila massiv am Bromberger Blutsonntag beteilgt war.
12 Wetekamp // Dec 29, 2006 at 20:16
@Klaus
ich streite keineswegs ab, daß Irving in gewisser Weise wichtig für den Revisionismus ist, oder zumindest war. Aber seine Herumeierei stützt eher die Verleumdungskampagnen, bzw. hinterläßt den Eindruck, er sei “umgedreht” worden.
13 griesgram // Dec 29, 2006 at 20:25
@H Pöllnitz
Himmler hat die 6 Mio. doch zu Seife verarbeitet, wie jeder historisch gebildete JRD Bürger gelernt hat. Den Restmüll hat er zu Lampenschirmen und Reitpeitschen verarbeiten lassen bzw. in der Badewanne seines Bonkers mit Säure aufgelöst.
Ist doch eine offenkundige Tatsache, oder etwa nicht?
14 Rübenemokrat // Dec 30, 2006 at 0:16
@ griesgram
Ja, die jüdische Schmierseife waren der Renner. Entsetzlich, diese widerwärtigen Nazis. Zum Glück sind wir in der BRD so “historisch gebildet”, daß man gar keine Fragen mehr stellen braucht.
15 Systemfehler // Dec 30, 2006 at 2:44
Der zweite Weltkrieg hat angeblich ca. 60 Millionen Menschen das Leben gekostet.
Stalin hat angeblich 20 Millionen ermorden lassen.
Mao hat in China ebenfalls Millionen umgebracht.
Die Opfer der Atom-Bomben auf Hiroschima und Nagasaki wurden lebendig verbrannt..
Warum werden nur den Opfern des sog. Holocaust weltweit Denkmäler, Gebets- und Pligerstätten erbaut?
Warum wurde die Erforschung der wahren Hintergründe des sog. Holocaust verboten? Warum werden die Akten der Arbeitslager, die zu über 90% erhalten sind, unter Verschluss gehalten?
Wer die Sache aufmerksam verfolg kann live miterleben wie “Religion” gemacht wird.
TodosAlemanesUnidos differenziert zwischen natürlich gewachsener Religion und dem gläubigen Volk von oben durch Denk-und Meinungsfreiheitsverbote, durch Verfolgung Andergläubiger, durch Missbrauch des Bedürfnisses nach Spiritualität aufgedrückter, bzw. suggerierter Religion, suggerierten Dogmen…
Wer es nicht besser weiß “muss” glauben.
Wem nützt die Holocaust-Religion, wem schadet sie?
Die Holocaust-Religion implemitiert eine “völkische” Kollektivschuld.
Die Holocaust-Industrie profitiert davon in Milliardenhöhe..
Unabhänig von den Zahlen der historischen Wahrheit stellt sich die Frage ob es moralisch vertretbar ist der heutigen Jugend eine Erbschuld für die Taten Einzelner der Generation ihrer UrUrgroßväter zu suggerieren?
Genau dies ist ja bekanntlich Staatsräson der BRD. Was soll das?
Wird/wurde hier durch eine neue Hochreligion, welche der vorhandenen Volksreligion übergestülpt wurde die Gesellschaftsordnung untergraben?
Christen machen Juden für die Kreuzigung Jesu verantwortlich.
Machen die Juden jetzt die Christen für die Kreuzigung von 6 Millionen verantwortlich?
Ist dies das Ende des bisher bekannten Christentums?
Findet ein Paradigmenwechsel wie zur Zeit von Bonifatius statt?
Mir wäre an der Aufklärung der historischen Wahrheit gelegen. Und zwar nicht nur der des Holocaust… Oder aber ich will mit diesem gesamten Mist nichts mehr zu tun haben.
Die Aufklärung der historischen Wahrheit aber ist verboten.
Über 100 Milliarden wurden bisher für “Wiedergutmachung” ausgegeben.
Nicht 1 Euro wurde für die Erforschung der historischen Wahrheit ausgegeben. Warum?
Weil sich herausstellen könnte das die zionistische Hochfinanz Hitler an die Macht verholfen, den sog. Holocaust selbst über Freimaurerbeziehungen selbst inseziert hat?
Schließlich hat Hitler die Übersiedlung der Juden nach Palästina gefördert.. U.a. der Haavara-Transfer soll mit Hilfe der gleichen Banken abgewickelt worden sein die Hitler an die Macht gebracht haben.. Warburg….
In die Lager wurden nur Juden gebracht die bis Kriegsbeginn nicht nach Palästina ausgewandert waren… die waren also für die Zionisten sowieso uninteressant…
16 Klaus // Dec 30, 2006 at 7:48
@Wetekamp
Vielleicht hat man ihm freundlich die Frage gestellt,ob er sein Kind liebt.
17 Alexander // Dec 30, 2006 at 8:10
@ Klaus:
wg. Karol und Bromberg. Wo ist das nachzulesen?
Danke vorab für die Quellenangabe.
Gruß
AvL
18 KT // Dec 30, 2006 at 8:51
@wetekamp
Abgesehen von seinem Buch über den Dresdner Holocaust hat Irving in seinen Büchern viel Unsinn verbreitet. Und wenn das stimmen sollte, was Alexander Baron, selbst auch “H-Leugner”, über Irving berichtet, sähe es mit seiner Reputation gar nicht gut aus. Siehe etwas weiter unten im folgenden Link:
http://www.thebirdman.org/Index/NetLoss/Irving/Irving-ExposingIrving.html
Siehe auch hier:
http://www.erichufschmid.net/HoloHoax/DavidIrvingHoax.html
http://www.davidirving.8m.com/
Auch hat Irving schon lange vor dem Prozeß in Österreich seinen Standpunkt bezüglich Tötungsmethoden etwas “angepaßt”, es gab entsprechende Änderungen in einer neueren Ausgabe von “Hitlers War”. Germar Rudolf hat sich in seinem Bericht über Gestapo Müller schon eingehend mit Irving beschäftigt. Bitte einmal nachlesen!
Man muß sich schon fragen, warum er so schnell wieder freigelassen wurde; so eine große Gefahr scheint er für die Wächter der demokratistischen Geschichtsschreibung doch nicht zu sein. Nach dem Motto: »Seht her, Leute, der große und berühmte David Irving sagt: ‘die Nazis haben ganz klar Millionen von Juden getötet.’ Er ist sich nur nicht ganz klar, wo das geschah.” Ich glaube, hier wird nur eine andere, alternative Version der heutigen offiziellen Version vorbereitet, die man der Öffentlichkeit bald verkaufen will: Der Holocaust hat stattgefunden, nur eben woanders als bisher angenommen. Stichwort “Operation-Reinhardt”. Solange er das sagt, ist für die H-Lobby alles in Ordnung.
19 Ferrier // Dec 30, 2006 at 8:55
Das Interview ist insgesamt keine Glanzleistung. Ganz besonders der letzte Satz geht mir gewaltig auf die Nerven und er suggeriert, wie Wetekamp schrieb, Irving sei umgedreht worden. Es ist schon ein starkes Stück Revisionismus, zu behaupten, Hitler hätte nichts gewußt, sonst habe die antideutsche Forschung jedoch recht.
20 Klaus // Dec 30, 2006 at 10:03
@Alexander
http://www.fpp.co.uk/docs/Irving/RadDi/2005/030405.html
21 TH // Dec 30, 2006 at 11:37
@Wetekamp
@Ferrier
Allen, die in Irving eine Art Agenten der Gegenseite sehen, rate ich mal, sich seine Videos anzusehen, die teilweise im Netz kursieren. Da wird einem schnell klar, das Irving ein sehr realistisches Bild vom nationalsozialistischen Deutschland hat, eben nicht das Bild von vom Teufel besessenen Monstern. Und er macht sich ständig über die orthodoxen Historiker lustig. Wenn man Irving selber sieht und hört, kommt man niemals auf die Idee, er wäre ein Betrüger.
Irving ist ein Exzentriker und Einzelkämpfer, das sagen anscheinend sogar seine Freunde über ihn. Damit hat er einige befreundete Revisionisten auch schon sehr verärgert. Er ist praktisch der einzige, der mit all den Zeitzeugen selber gesprochen hat und sich die Mühe macht, selber in Archiven nach Orginaldokumenten zu suchen. Dass er da mal auf eine Fälschung hereinfällt, ist doch normal. Irving unterscheidet sich aber in einer Eigenschaft ganz gewaltig von seinen orthodoxen Kollegen: Wenn man ihm einen Fehler nachweist, sieht er es ein und ändert seine Meinung. Das hat er schon mehrfach getan. Und er betont es selber, dass er schon mehrfach falsch lag, aber dass er als Historiker für sich das Recht in Anspruch nimmt, auch mal daneben zu liegen.
Ob er seine seltsamen Theorien selber glaubt oder sich damit nur schützen will, ich weiß es nicht. Vielleicht von beidem etwas. Aber ich tendiere zu der Ansicht, dass er zumindest teilweise dran glaubt. Auf seiner Internetseite hat er sehr viel geschrieben über angebliche Dokumente, die beweisen sollen, dass Himmler und Kollegen ohne Hitlers Wissen im Osten einen Massenmord geplant und durchgeführt hätten. Andererseits klingen einige seiner Formulierungen für mich fast so, als wollte er seinen Interviewpartner verarschen:
“Und die Nazis, insbesondere Himmler, haben nach den Mordoperationen alles so geschickt bereinigt, dass es keine einzige Spur mehr gibt (…)”
Seine Meinung über Auschwitz soll er durch das Leuchter-Gutachten geändert haben. Ich denke, wenn erst einmal feststeht, dass es in Treblinka, Belzec und Sobibor niemals Massengräber gegeben hat, was sich ja relativ leicht nachprüfen lässt, dann wird er seine Meinung auch ändern. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Irving glaubt, die Nazis hätten über Voodoo-Fähigkeiten verfügt.
Nochmal für Anfänger: Es wurde bis heute kein einziges Massengrab der Naziverbrechen gefunden!
Der Australier Richard Krege hat die Gegend in Treblinka bereits 1999 per Boden-Radar untersucht, und er sagt, es gäbe keinerlei Anzeichen für die geringsten Erdbewegungen. Die müsste es aber geben, sonst sind alle Zeugenaussagen erfunden. Um ihn zu widerlegen, könnte man ganz einfach ein archäologisches Ausgrabungsteam dorthin schicken. Tut man aber bicht. Warum nur? Man könnte den Unverbesserlichen doch damit ein für alle mal das Handwerk legen! Warum sammelt Indymedia nicht mal Geld für so eine Untersuchung, um allen Nazis und Revisionisten das Handwerk zu legen?
Wenn man ein Nazi-Massengrab findet, kann man übrigens reich werden. Diese Seite http://www.nafcash.com/ bietet dem, der auch nur ein einziges Massengrab in Treblinka nachweisen kann, $200.000! Die Summe steigt übrigens ständig! Und unsere Regierungen machen sich immer lächerlicher.
Ich halte die Theorien, Irving wäre übergelaufen, auch noch aus anderen Gründen für absolut lächerlich. Irving hat seinen gesamten Besitz im Prozess gegen Lipstadt verloren. Seine Frau ist schwer krank und seine Tochter muss er auch noch versorgen. Sein Ruf ist sowieso ruiniert. In so einer Situation soll einer also auch noch freiwillig für 400 Tage in den Knast gehen. Dieser Gedankengang ist sowas von lächerlich. Wer sowas glaubt, glaubt wahrscheinlich auch, der Mond ist aus Käse und auf dem Mars laufen kleine, grüne Männchen rum.
Und es gibt einen ganz einfachen Grund, das Österreich Irving so schnell wie möglich los werden wollte: Ein Irving in einem österreichischen Gefängnis schadet dem Ansehen Österreichs und dem Ansehen seiner Regierung bei seinen Bürgern mehr als ein freier Irving. Die Österreicher haben sich sicher gesagt, Irving ist doch Engländer, nicht unser Problem. Sollen die mit ihm doch machen, was sie wollen.
@KT
Ich hab mir die Verweise, die sie über Irving angegeben haben, mal durchgelesen.
Mindestens zwei davon sind offensichtlich Irving-Hasser und der andere mindestens ein kleiner Verschwörungstheoretiker. Nicht das ich Verschhwörungen für unmöglich halte, aber wenn man seine Theorien nicht handfest untermauern kann, macht man sich eher lächerlich und schadet sich und seinen Theorien nur, selbst wenn sie wahr sein sollten.
Was dieser Birdman macht ist für mich unter aller Sau. Schön, seine Frau hat Geld in Irving investiert und Irving kann es nicht zurückzahlen. Was für eine Überraschung. Selber Schuld. Und dieser Birdman nutzt seine Internetseite jetzt für einen persönlichen Rachefeldzug. Indem er Gerüchte über Irving streut, die er in einem Buch von einem anderen Irving-Hasser gelesen hat. Was er Irving da antut, kann er mit Geld nie wieder gutmachen. Die Argumente eines Menschen haben nichts mit seiner Person und seinem Privatleben zu tun. Wenn es um den Holocaust geht, ist es eigentlich eher bei den Holocaustextremisten Tradition, die Revisionisten mit ad-hominem-Attacken anzugreifen, weil ihnen keine richtigen Argumente einfallen.
Ich könnte mit genau den gleichen Argumenten wie Sie, verehrter KT, jetzt Theorien aufstellen, dass Sie in Wirklichkeit ein Linkextremist, oder ein Auserwählter sind, der sich hier ins Forum eingeschlichen hat, um David Irving unmöglich zu machen. Ich vermute dass natürlich nicht wirklich, aber vielleicht merken Sie jetzt, wozu solche Theorien führen, die durch nichts bewiesen sind.
Wenn man etwas Ehrgefühl und Anstand hat, beteiligt man sich nicht an solchen Schmutzkampagnen. Das ist Bildzeitungsniveau. Jemand der es ernst meint mit mit seiner rechten politischen Einstellung, zu der auch etwas höhere Wertvorstellungen gehören (ja, ja, ich weiß, Wunschdenken), sollte da schon Prinzipien haben und als Vorbild vorangehen.
22 TH // Dec 30, 2006 at 11:39
Noch’n Nachtrag. Jemand, der für seine Meinung ins Gefängnis geht, hat Respekt verdient! Auch wenn diese Meinung etwas sonderbar ist (und das ist sie wirklich).
23 KT // Dec 30, 2006 at 11:48
Es gibt ja auch eine andere Erklärung für Irvings Aussetzer, man sollte ihn nicht vorschnell verurteilen. Er steht zweifellos unter ungeheurem Druck:
“I have a family and a life and I don’t want to go to prison forever and this bologne is my ticket out of here …”
Erinnern wir uns daran, was Rudolf Höß gesagt hat?
“Ich will nicht, daß mir die Hoden zerquetscht werden und ich wünsche in der nächsten Zeit etwas zu schlafen.”
Trotzdem, es wäre besser, Irving würde zukünftig gar nichts mehr zu diesem Thema sagen, als solche “Bologne” von sich zu geben.
Immerhin wissen wir nun, was wir davon zu halten haben.
24 TH // Dec 30, 2006 at 13:25
@KT
“Trotzdem, es wäre besser, Irving würde zukünftig gar nichts mehr zu diesem Thema sagen, als solche “Bologne” von sich zu geben.
Immerhin wissen wir nun, was wir davon zu halten haben. ”
Da ist in gewisser Weise was dran. Ich glaube auf youtube kursiert dieses Video von Irving, wie er der Zuhörerschaft ganz stolz erklärt, dass er eigentlich nicht viel über den Holocaust weiß, weil er sich nie besonders dafür interessiert hat. Das ist wenigstens ehrlich. Er schreibt eben über den 2. Weltkrieg und insbesondere Biographien über wichtige Personen dieser Zeit.
Nur, in seinen Interviews sagt er das meistens nicht. Und jemand, der ihn nicht kennt, hält ihn jetzt für DEN Expertren und schlägt die Hände über den Kopf zusammmen.
Mein Rat an Hern Irving: Entweder, er sagt jedesmal deutlich, das er kein Experte auf dem Gebiet ist, und sagt dann am besten gar nix mehr, oder er macht sich endlich mal die Mühe, auf diesem Gebiet ein Experte zu werden. Ist doch nicht zuviel verlangt, wenn er schon so gerne im Rampenlicht steht.
25 Freibeuter // Dec 30, 2006 at 15:07
@systemfehler
///….Schließlich hat Hitler die Übersiedlung der Juden nach Palästina gefördert.. U.a. der Haavara-Transfer soll mit Hilfe der gleichen Banken abgewickelt worden sein die Hitler an die Macht gebracht haben.. Warburg…. …///
Bitte geben Sie uns die Quellen an, wo sich dies detailliert nachlesen läßt !
Die von Ihnen genannten 20 Mio. Opfer, die die UdSSR im zweiten Weltkrieg den Deutschen ankreidet, enthalten zu einem gerüttelt Maß solche Opfer, die Josef Stalin selbst in dieser Zeit beseitigt hat.
Diese Methodik kennen wir bereits im Zusammenhang mit dem Thema “Katyn”….
***
Weitere Frage an alle :
Wieviel hat das Heimatland Irvings, Großbritannien an jüdische Organisationen oder an den Zionistenstaat Israel selbst dafür gezahlt, daß es nach dem 2. Weltkrieg zigtausende von “jüdischen Siedlern” mit Ihren Auswanderschiffen im Mittelmeer versenkt hat ?
Reue ? Geplanter Massenmord ? “Holocau$t” gar ? Ich finde nirgends etwa über diesen Aspekt des angeblich “besterforschten Zeitgeschichtsthemas”.
***
Die BRd kann Inquisitions-Gesetze machen, wie sie will : Was ich GLAUBE und was ich WEISS, ist schließlich meine Privatangelegenheit.
Die Gedanken sind zoll.- und steuerfrei und Religionsfreiheit steht schließlich im Besatzungsstatut….pardon…in der als “Verfassung” behaupteten alliierten Handlungsanweisung namens Grundgesetz….
Eine “Wahrheit”, die strafrechtlich “geschützt” ist und wird, nicht hinterfragt werden darf und widerspruchsfrei “geglaubt” werden “muss” besagt alles über einen Staat, der nicht müde wird, ständig mit seinen “westlichen, demokratischen Freiheiten”, “Menschenrechten” und vor allem “Meinungsfreiheit” kokettiert.
Wenn Deutschland einst wieder frei von Fremdbestimmung und alliierter Hybris sein wird, wird das Thema “Holocau$t” garantiert in angemessener Weise diskutiert werden (können).
***
Ist es verwunderlich, das Irving “vorsichtig” mit seinen Formulierungen geworden ist ? Ich finde nein ! Wer läuft denn freiwillig und “heldenhaft” erneut in dieselbe, offene Klinge ? Wir, die wir im bequemen Sessel des eigenen Heims sitzen sollten uns doch etwas mit Spitzen wie “Verräter”, “Opportunist” etc. zurückhalten.
Irving liefert immerhin noch genug Hinweise darauf, das mit dem “Holocaust-Zwangsglauben” einiges so sehr im Argen liegt, daß im Endeffekt die gesamte Geschichte fragwürdig ist — aus rechtlichen Gründen natürlich rein theoretisch….
26 Wetekamp // Dec 30, 2006 at 15:51
@TH
Ihre Meinung in allen Ehren. Was Irving anbelangt, gehen Ihre Belehrungen bei mir aber ins Leere, da ich keinesfalls bereit bin, für oder gegen ihn Partei zu ergreifen. Sowohl als Historiker, als auch als Revisionist ist dieser Mann in meinen Augen eher unwichtig, teilweise sogar schädlich.
Die hohe Kunst der Desinformation ist ca. 90 % Wahrheit mit 10 % Lüge auszustatten. Dieses Szenario beherrscht Irving exquisit, insbesondere unter seiner Betonung, sich durchaus irren zu können (und zu dürfen). Nur welche 10 % sind Lüge und verbiegen damit die gesamte Wahrheit? Seine “Recherchen” scheinen mehr Aufmerksamkeit heischend als dienlich zu sein. Was tut man nicht alles für ein TV-Interview?
Unabhängig davon habe ich zum Interview Stellung genommen und meine Eindrücke dazu geschrieben. Ob Irving nun “umgedreht”, erpresst oder sonstwas wird, oder ob er selber in einer Phase der Meinungsänderung ist, wird sich zeigen, da er auf Publicity keinesfalls verzichten wird.
Die meisten Videos über/von Irving sind mir bekannt und es ist kein großer Unterschied zu dem hier gebrachten Interview für mich festzustellen. Früher nannte man solche Menschen Blender.
27 Klaus // Dec 30, 2006 at 17:43
@systemfehler
///….Schließlich hat Hitler die Übersiedlung der Juden nach Palästina gefördert.. U.a. der Haavara-Transfer soll mit Hilfe der gleichen Banken abgewickelt worden sein die Hitler an die Macht gebracht haben.. Warburg…. …///
Bitte geben Sie uns die Quellen an, wo sich dies detailliert nachlesen läßt !
J.G.Burg’s Buch “Sündenböcke” und “Schuld und Schicksal”
28 Völkischer Beobachter // Dec 30, 2006 at 21:01
Mal eine Frage an unseren Juristen Verschwörer:
Irving ist ja nur auf Bewährung freigelassen worden. Wie ist denn nun die Situation für ihn im Hinblick auf den Europäischen Haftbefehl?
Wenn er in England in Interviews oder dergleichen erneut öffentlich den Holocau$t ® leugnen sollte und damit gegen seine Bewährungsauflagen verstieße, würde er dann von Großbritannien an Österreich zur Verbüßung seiner Reststrafe ausgeliefert werden?
Zum Europäischen Haftbefehl siehe z.B. (nach unten blättern bis zum Thema (3):
http://www.bandulet.de/Text-Seiten/Politik.html
29 Tom // Dec 31, 2006 at 1:59
Mich würde ma interessieren was ihr zu der merkwürdigen Theorie sagt Hitler sei von gewissen Banken gekauft worden.
Die frühe Haftentlassung spricht jedenfalls dafür. ‘Mein Kampf’ jedoch dagegen.
Gruß Tom
30 Thomas Brehl // Dec 31, 2006 at 13:54
@ Tom
Selbst der bekannteste Hitler-Biograph, der kürzlich verstorbene Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen, Joachim C. Fest, der keiner Sympathie mit Hitler oder dem Nationalsozialismus verdächtig ist, verweist die Geschichte vom “gekauften Hitler” in den Bereich der von Linken gestrickten Legenden.
Hitler sei nicht käuflich gewesen, sagt Fest auch in der “Karriere”, er habe Geld von jedem genommen, aber nur, wenn es ohne Bedingungen gegeben wurde.
31 Systemfehler // Dec 31, 2006 at 17:18
///….Schließlich hat Hitler die Übersiedlung der Juden nach Palästina gefördert.. U.a. der Haavara-Transfer soll mit Hilfe der gleichen Banken abgewickelt worden sein die Hitler an die Macht gebracht haben.. Warburg…. …///
Ich habe das u.a. hier gelesen:
Haavara-Transfer
Die Abwicklung der Haavara in Deutschland lag in den Händen der beiden “jüdischen Banken Warburg in Hamburg und Wassermann” in Berlin. Bei Kriegsende befanden sich noch Beträge der Haavara auf den Konten. Sie waren von der deutschen Regierung als Feindvermögen sichergestellt worden und wurden den Eigentümern nach 1945 in voller Höhe zurückgezahlt.
http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/deutsch/archiv/auswanderung/adj3r03.html
http://www.fpp.co.uk/Goebbels/Arlosoroff/Polkehn.html
Hitlers Auslandsfinanzierung
http://www.luebeck-kunterbunt.de/Buch/Hitlers_Auslandsfinanzierung.pdf
Die Wallstreet kauft Hitler
http://www.staatsbriefe.de/1994/literatur/deschner3.htm
32 Systemfehler // Dec 31, 2006 at 17:22
Die Bush-Familie und die Naziförderung aus den USA
http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/15/15280/2.html&words=Hitler%20Bush%20Wall%20Street
33 Systemfehler // Dec 31, 2006 at 19:46
Der Zionismus im Komplott mit dem Nationalsozialismus
http://de.nntp2http.com/soc/politik/texte/2006/01/06d1cf9f6fd3bea1944c197a57af54bb.html
Der Zionismus: eine reaktionäre, rassistische Theorie
http://www.kpd-ml.net/RS_4_2005/Der%20Zionismus.html
Ist der Zionismus rassistisch ?
http://www.aldeilis.net/german/index.php?option=com_content&task=view&id=288&Itemid=82
Wer hat denn die Idee der auserwählten Rasse, des überlegen Volkes, die Idee der Über- und Untermenschen bei wem abgekupfert?
War die National-Sozialistische Idee Judentum für Germanen? Eine Mischung aus Kommunismus und Auserwähltheitsdenken?
Hitler soll ja selbst jüdische Vorfahren gehabt haben..
Zitat:”Adolf Hitlers Vater Alois war ein uneheliches Kind. Es bestand der Verdacht, dass er der Sohn eines jüdischen Kaufmanns aus Graz war, in dessen Haushalt seine Mutter, Maria Schickelgruber angestellt gewesen war, als sie schwanger wurde. Der Verdacht war nicht leicht von der Hand zu weisen, weil Adolf Hitlers Großmutter für ihr Kind 14 Jahre lang Alimente von diesem Kaufmann erhielt. Alois musste sehr unter diesem Verdacht gelitten haben, unzählige Änderungen seines Namens (Heidler, Hydler etc) erbringen dafür den Nachweis. Es war für ihn eine unerträgliche Scham, als unehelich geboren und der jüdischen Herkunft verdächtigt zu sein. Und die Demütigung ließ sich nicht aus der Welt schaffen. Der leichteste Weg für ihn, sich der aufgestauten Wut zu entledigen, war die tägliche Züchtigung seines Sohnes Adolfs. Ich habe diese Geschichte ausführlich im Buch “Am Anfang war Erziehung” beschrieben und in den beiden letzten Büchern, “Wege des Lebens” und “Evas Erwachen”, wieder aufgenommen, um die Entstehung von Hass zu illustrieren und die Rolle der Kindheit in diesem Prozess zu verdeutlichen. In der ganzen Geschichte des Antisemitismus und der Judenverfolgung hatte noch kein Herrscher die Idee gehabt, jeder Bürger seines Landes müsse sich bis zur dritten Generation legitimieren, dass er kein Jude sei, um nicht umgebracht zu werden. Das war Hitlers ganz privater Wahn….”
http://www.alice-miller.com/artikel_de.php?lang=de&nid=23&grp=11
Wurde er deshalb von der zionistischen Hochfinanz an die Macht gebracht…?
Steckt dahinter evt. doch der Plan von Albert Pike: “Mit drei Weltkriegen zur Weltmacht”?
34 Völkischer Beobachter // Jan 1, 2007 at 20:11
@ Systemfehler:
Dies ist nun wirklich ein gaaaanz altes Märchen, das der renommierte Hitler-Biograph Prof. Werner Maser in seinem Standardwerk Adolf Hitler. Legende - Mythos - Wirklichkeit (Bechtle, Esslingen 1989 (12. Aufl.), S. 18 ff.) zerpflückt hat: