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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


“Wenn die Woche keinen Sonntag hätt’ …” – Keine Chance für DVU in Frankfurt / Oder (10.08.09) Ergänzt

August 10th, 2009 · Post your comment (89 Comments)

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Frankfurt / Oder – Brandenburg: Nach den nicht eben üppigen Wahlkampfauftritten der DVU-Spitze in Brandenburg und Cottbus an früheren Wochenenden im Juli, wo man jeweils nicht mehr als ca. 50 Leute mobilisieren konnte, fand gestern nachmittag in Frankfurt / Oder erneut eine Wahlkampfveranstaltung der DVU statt.

Blick von oben auf die DVU-Kundgebung vom 25. Juli in Cottbus

Diese, wie auch die Gegenveranstaltung der Antifa, erzeugten kaum öffentliches Interesse. Nach Angaben der MÄRKISCHEN ODERZEITUNG nahmen an beiden Veranstaltungen jeweils 25 Personen teil. Die Antifa selber spricht für sich von rund 50 Teilnehmern.

Frankfurter “Aufstand der Anständigen” im Einsatz

Nach Angaben eines linken Gegendemoteilnehmers fand die Veranstaltung der DVU in der Nähe der örtlichen Stadtbibliothek statt, während sich ihre Gegner vor dem Rathaus formiert hatten. Versuche der Antifa die Veranstaltung zu stören, wurden von der Polizei,d ie mit einer Hundertschaft präsent war, zurückgewiesen. Es gab zwei Platzverweise.

An der DVU-Kundgebung nahmen neben Parteichef Matthias Faust und Landtagsabgeordneter Birgit Fechner auch der Potsdamer DVU-Stadtvertreter Manuel Guse und Christian Worch teil.
Von linker Seite wird behauptet, daß die Anzahl der Frankfurter Zuhörer weit unter der, der angereisten DVU-Funktionäre und ihrer Helfer lag.

Fazit: Kaum jemanden in Frankfurt / Oder interessiert sich für beide Seiten.

Inzwischen haben sich auch die Neuen Rechten der DVU in ihrer eigenen und unnachahmlichen Weise zu Wort gemeldet.

Die DVU-Veranstaltung aus Sicht der DVU

Das mangelnde öffentliche Interesse ist umso bemerkenswerter, da es vor Ort durchaus eine nationale Szene gibt, die in diesem Fall augenscheinlich durch ihr Fernbleiben zu verstehen gegeben hat, was sie von der DVU hält.
Was die politikfähigen nationalen Bürger Frankfurts betrifft, so waren die vermutlich übers Wochenende verreist.

Siehe auch
DVU – Die neue Rechte 10.08.09 – Dauerpräsenz mit bestem Werbeeffekt

http://identi.ca/livetickerffo

Märkische Oderzeitung 10.08.09

Altermedia 27.07.09

Altermedia 13.07.09



Tags: Allgemeines · DVU / NPD

89 responses so far ↓

  • 1 NPD KV UNNA / HAMM // Aug 10, 2009 at 8:56

    Das Drama DVU entwickelt sich immer mehr zur Komödie.

    Wir möchten den Herrn von der Bank der Spötter doch darauf höflichst hinweisen, daß diese Komödie nie etwas anderes war als eine Komödie und daß es keineswegs die einzige Komödie ist, auch wenn die andere Komödie in dieser Saison nicht so sehr auf dem Spielplan steht. Sie ist darum nicht vergessen und durchaus noch fester Bestandteil der Requisite. – Die Schriftleitung

  • 2 Olaf // Aug 10, 2009 at 8:57

    @ Marcel Guse (Marcel aus Brandenburg)
    Sie kennen die Aussagen von Herrn Brinkmann zu den Ostgebieten, Sie sehen welche Politikfähigen neuerdings die DVU bereichern (Nolde, Trinkhaus, …). Wie lange wollen Sie sich dies noch antun?

    Wechseln Sie endlich die Seiten, Ihr Einsatz für die DVU ist reine Zeit- und Energieverschwendung.

  • 3 Torres // Aug 10, 2009 at 9:07

    Peinliche Aktion! Mehr ist dazu nicht zu sagen.

  • 4 ulex // Aug 10, 2009 at 9:17

    Der guten ordnung halber sollte man glaube ich erwähnen, dass die “Wahlkampfkundengebungen” der NPD in Thüringen auch nur 5-20 Hansels besuchen – was ja durchaus effizient ist, um loakl ein wenig Aufmerksamkeit zu erregen, nur sollte man sich dann über 25 DVU-Hansels nicht lustig machen.

    Hätte die DVU die letzten 8 Jahre jedes Jahr 5-10 solcher Kundgebungen in Brandenburg gemacht, stünde sie jetzt wohl besser da.

    Sinnbefreit aber natürlich, sowas Sonntags zu machen, wo der Aufmerksamkeitswert (und sei es nur durch Verkehrssperrung) doch deutlich geringer ist.

  • 5 Worch // Aug 10, 2009 at 9:22

    @ Torres:

    Ähnlich peinlich wie am Tag vorher eine Demonstration der NPD in Stolberg bei Aachen, wo die real existente nationaldemokratische Partei Deutschlands nach Medienberichten fünfzig Personen, eingeschlossen ihren Vorsitzenden, zusammenbekam?

    http://www.az-web.de/lokales/stolberg-detail-az/1004476/Breiter-Protest-gegen-NPD-Kundgebung

    Auf einen Veranstaltungsbericht hat die NPD selbst bisher verzichtet, siehe

    http://www.npd-nrw.de/

    Christian Worch

  • 6 Worch // Aug 10, 2009 at 9:27

    @ ulex:

    Berechtigt ist die Kritik, daß solche Kundgebungen sonntags erheblich weniger öffentliche Aufmerksamkeit erregen als sonnabends.

    Befragt, warum er sich bei VIER von sieben Kundgebungen für einen Sonntag statt des Sonnabends entschieden hätte, sagte Matthias Faust mir, die gewünschten Plätze seien jeweils sonnabends nicht frei, wegen Markttagen oder anderen Veranstaltungen.

    Ich habe ihn darauf hingewiesen, daß man sich dann eben einen anderen Platz aussucht; wichtiger als der konkrete Ort ist der Termin.

    Zugute halten muß man der DVU, daß sie in dieser Hinsicht erst übt. Entscheidender als Probleme, die ich als Anlaufschwierigkeiten sehe, ist, daß die neue DVU-Führung im Gegensatz zur vorherigen den Nutzen des Auftretens in der Öffentlichkeit überhaupt erkannt hat und danach strebt.

    Christian Worch

  • 7 Braunbär // Aug 10, 2009 at 9:29

    Welche “andere Komödie dieser Saison” meint denn bitte die Schriftleitung? Man bringe sie bitte nach der Benennung auch noch auf den Sommerspielplan, bin ich doch ein leutseliger G´sell, der über Mißgeschicke anderer recht laut lachen mag. Seid im vosraus bedankt!

  • 8 buntspecht // Aug 10, 2009 at 9:37

    Derartige öffentliche Kundgebungen sind für die meisten Parteien nur Selbstbefriedigung mit der Hoffnung, dass in in Medien darüber berichtet wird. Dies gelingt zwar bei den Etablierten mit den ihnen nahestehenden Massenmedien; rechte Parteien werden dagegen verschweigen oder lächerlich gemacht.
    Einzige Ausnahme ist vielleicht das NPD-Flaggschiff, das alleine durch sein Erscheinen die Blicke und das Interesse auf sich zieht.

  • 9 Bittrich // Aug 10, 2009 at 9:44

    Die DVU sitzt zwar in Brandenburg im Landtag, ist aber sonst nirgends in Erscheinung getreten. Wenn wundert es da, wenn Keiner hingeht.

  • 10 unshamann // Aug 10, 2009 at 10:20

    @ Worch

    Ich kann Deinen Einsatz fuer die DVU nicht verstehen. Du bist ein altgedienter Kamerad mit – wie Deine Historie und Deine Beitraege hier beweisen – grosser Weitsicht. Unterstuetzt Du die DVU aus Ueberzeugung oder weil sie in Deinen Augen ein geringeres Uebel darstellt? Oder gibst du ihr wirklich realistische Chancen fuer die Zukunft?

  • 11 Olaf // Aug 10, 2009 at 10:22

    @ Ulex
    Man sollte da vielleicht berücksichtigen, dass die Veranstaltungen in Thüringen unter der Woche und zur Mittagszeit stattfanden. Es ging nicht darum möglichst mit Masse zu glänzen, sondern das Thema “Islamisierung” in die Öffentlichkeit zu bringen. Dies wurde erreicht. Zudem sitzt in Thüringen die NPD nicht schon seit 10 Jahren im Landtag wie die DVU in Brandenburg.

    @ Worch
    Es gibt sogar Videoberichte auf der NPD-Düren-Seite. Dort kann man die Reden von Voigt, Haller, Cremer, Kunkel und Deines (Ex-?)Kameraden Reitz verfolgen.

  • 12 Torres // Aug 10, 2009 at 10:22

    @Worch
    Da scheint aber jemand angepisst zu sein.
    Wie ein kleines Kind der Herr. Frei nach dem Motto ” Aber die anderen sind noch viel Doofer”

    Deine Ergänzung war noch peinlicher als die DVU-Kundgebung. Weiter so, der Tag fängt gut an!

    Was ich im Übrigen von der nationalen Demo- bzw. Kundgebungspolitik halte, so dürfte meine Meinung doch bekannt sein. Ihr hört euch doch alle selber gerne Reden. Was habt ihr den ohne Demos noch? Früher nannten wir solche Leute Selbstdarsteller, mehr nicht.

    Sinnvolle Geschichten wie Dortmund oder Bad Nenndorf gibt es nur noch viel zu selten. Aber grade bei slochen Aktionen sieht man was da passiert. Wenn ein Worch und co. nicht irgendwo reden darf, kommen sie nicht.

    Hier stellt sich dann irgendwo auch die Frage, was habe ich eigentlich erreicht?

  • 13 der Kritiker // Aug 10, 2009 at 10:24

    @Worch
    Lieber Christian ,
    verschone uns mit deinem Gesülze. Du und die andern aus der Mischpoke DVU seit nur ein lächerlicher Haufen. Was sagt eigentlich der Hr. Faust zu deiner Demo am 5 Septemper in Dortmund??? Eigentlich darfst du ja garnicht hin , bist du jetzt ein Politfähiger! Wenn der Nationale Widersatnd weiterhin auf dich als Anmelder setzt , kann er gleich aufgeben. Man muss der Wahrheit ins Auge blicken , und einfach sagen mal deutlich sagen: Du hast dich entschieden , also bleibe dabei deinen neuen Freunden und lass uns im ECHTEN Widerstand enlich in Ruhe!
    Worch verpiss Dich -KEINER vermisst Dich!
    Gruss
    der Kritiker
    PS:Fange jetzt nicht die alte Leier an , mit aus der Anonymität hetzen…
    Die will hier auch keiner hören….

  • 14 Schmidt // Aug 10, 2009 at 10:43

    @Ulex

    Es sind wohl eher 3-5 Hanseln in Thüringen je Kundgebung. Mehr Passen eben nicht ins “Flaggschiff” und regional gibt es meist keine Unterstützer für die NPD.

  • 15 Anonymous // Aug 10, 2009 at 10:52

    Die DVU spricht von 50 Teilnehmern, wenn man sich die trostlosen Bilder so anschaut, erkennt man, dass dies maßlos übertrieben ist. Was soll das? Möchte die DVU jetzt sogar noch Beisicht beim Hochrechnen übertrumpfen?

    Bei der NPD in Stolberg und Düren hingegen kann man erkennen, dass Öffentlichkeit erzeugt wurde, und auch die Zahl von 50 Teilnehmern realistisch ist.

    http://www.npd-dueren.de

  • 16 Worch // Aug 10, 2009 at 10:53

    @ unshaman:

    Kurze Formel. Erstens: Parlamentarische Vertretung des rechten Lagers ist grundsätzlich wünschenswert; nicht um jeden Preis, aber grundsätzlich ja. Zweitens: Die NPD, die ich hierfür lange präferiert habe, hat sich durch die Wiederwahl von Pattex-Udo und später durch den Bruch des Deutschlandpaktes unmöglich gemacht. Drittens: Damit bleibt ja nicht mehr viel, oder…?

    Christian Worch

  • 17 Worch // Aug 10, 2009 at 10:54

    @ Olaf (Nr. 11):

    ‘tschuldigung, daß ich mir nur die Landesverbandsseite anschaue und nicht auch noch bis auf Kreisebene runtergehe. Aber danke für den Hinweis.

    Christian Worch

  • 18 Marcel Guse // Aug 10, 2009 at 10:54

    @ Schriftleitung

    “… auch der Potsdamer DVU-Chef Manuel Guse …”
    Einspruch! Ich bin Stadtverordneter der kreisfreien Stadt Potsdam, aber nicht DVU-Kreisvorsitzender oder stellvertretender DVU-Kreisvorsitzender. Unser “Chef” ist zwar nicht mehr so flick wie ein Windhund, aber dafür zäh wie Bärenleder und hart wie Krupp-Stahl.

    @ Olaf (2)

    Mit jedem Flugblatt werden nationale Positionen unters Volk gebracht. Von daher ist der jetzige Wahlkampf keine Zeit- und Energieverschwendung.
    Meinen Kameraden im DVU-Kreisverband Potsdam gegenüber habe ich eine Verpflichtung. Die wird erfüllt.
    Der 27. September wird ein wichtiger Tag werden.

  • 19 Marcel Guse // Aug 10, 2009 at 10:55

    “flink”

  • 20 Worch // Aug 10, 2009 at 11:01

    @ Torres (Nr 12):

    Ich bin halt gegen einseitige Darstellung. Wenn jemand meint, die politische Relevanz der DVU an der Zahl von zwischen 24 und 26 Teilnehmern messen zu müssen, dann verweise ich darauf, daß es bei der angeblich so starken NPD nun auch nicht viel glanzvoller aussieht. Ärgerlich für Leute, die die NPD vorziehen, gebe ich zu. Aber das sind nun mal die Fakten.

    Deine Vermutung, ich käme zu Demonstrationen nur, wenn ich auf der Rednerliste stünde, ist falsch. Die letzte, größere, an der ich teilgenommen habe, ohne auf der Rednerliste zu stehen, war die in Dresden – und zwar die am Freitagabend, nicht am Sonnabend. Die am Sonnabend habe ich ausgelassen, weil mir die Vereinnahmung durch die NPD nicht gefiel. Ich hätte mich kurzfristig umentschieden, wäre über Nacht geblieben und hätte auch am Sonnabend demonstriert, wenn am Freitagabend auch nur ein einziger der sächsischen NPD-Abgeordneten dabei gewesen wäre. Da es aber keiner war, habe ich mir gesagt, kommen die nicht zu einer parteifreien Demo, komme ich auch nicht zu einer von der NPD dominierten.

    Daß du so wenig darüber weißt, wie oft und bei welchen Gelegenheiten ich als “Schütze Arsch im letzten Glied” mitmarschiert bin, ohne mich irgendwie profilieren zu wollen, liegt wahrscheinlich daran, daß du selbst nie oder bestenfalls mal sehr punktuell Demonstrationen besuchst.

    Christian Worch

  • 21 ulex // Aug 10, 2009 at 11:06

    @Olaf

    Ich sag ja, dass das durchaus effizient ist – zeigt aber eben, dass auch die NPD nur mit Wasser kocht, wenn es nicht grad ein Rechtsrockkonzert gibt. Zeigt auch die Stolberg-Demo. Insofern, wie erwähnt, ist der DVU in Brandenburg eben vorzuwerfen, dass sie sowas viel zu selten gemacht hat und auch jetzt im letzten Gefecht dies Mittel nicht effizient und provokativ genug einsetzt. Und das werden die auch nicht mehr lernen, weil es nach der LTW die DVU als Faktor nicht mehr geben wird und manchen Leute eben die PR-Orientierung auch nicht mehr einzuimpfen ist. Genausowenig ist den nazionalen Polit- und Demohholigans ja beizubringen, dass Demos kein Selbstzweck sind.

    Vermutlich wird die Frau Hesselbarth nach der Wahl auch noch verkünden, dass sie extra drauf verzichtet haben Kundgebungen unter der Woche oder Samstags zu machen, um den darbenden Einzelhandel nicht zu schädigen und wie verantwortungsbewusst man doch sei.. :-)

    Im übrigen waren bei Matschie und Althaus in Jena auch nur 100-200 Zuhörer, sollte man mal alles in Relation sehen.

  • 22 Worch // Aug 10, 2009 at 11:07

    @ Der Kritiker (Nr. 13):

    Dein Sprachniveau sinkt ab. Warum? Mental belastet?

    Zur Sache: Wenn nicht am 5. September auch eine DVU-Kundgebung (in Luckenwalde) wäre und wenn Matthias Faust nicht dort der Versammlungsleiter und Anmelder wäre, würde ich ihn für den 5. September nach Dortmund einladen. Nicht als Redner (weil ich über die Besetzung der Rednerliste nicht ohne Zustimmung örtlicher Kräfte entscheiden würde), sondern einfach um dabei zu sein. Die DVU hat keinen Ausschließlichkeitswahn wie die NPD, und wie wenig Berührungsängste sie nicht ausweislich ihrer offiziellen Netzseite, sondern tatsächlich hat, weiß ich zufälligerweise.

    By the way: Auch damals im Februar bei der Demo aus Anlaß der Bombardierung Dresdens habe ich Matthias Faust vorgeschlagen, nicht erst am Sonnabend auf der NPD-dominierten Demo zu erscheinen, sondern schon am Vorabend. Er wollte das, wohl wissend, daß das die wirklich radikalen Kräfte sein würden, die da am Freitag demonstrieren wollten. Leider geriet er, von München kommend, in einen zweistündigen Stau. So was kann passieren. Mir wäre auf dem Weg nach Dresden fast ein Greifvogel in die Frontscheibe geflogen, fehlten nur ein paar Zentimeter, die er knapp übers Dach gesegelt ist. Wär’ das passiert, wäre ich am Freitagabend auch nicht mehr rechtzeitig in Dresden gewesen. Höhere Gewalt eben.

    Christian Worch

  • 23 DocB // Aug 10, 2009 at 11:09

    Gott, watt’n Kraft- und Zeitaufwand, sich ständig gegenseitig als “DV-die-Un-PD” abzuwatschen, oder umgekehrt der ewiggestrigen politunfähigen Bunkerhockerei zu “bezichtigen”.

    Nun komm’ ich mir als Kindergärtner mit dem nutzlosen “vertragt Euch doch” aber auch albern vor.

    Und jetzt ?

  • 24 Arminius // Aug 10, 2009 at 11:09

    @ derKritiker

    Zumindest kann man der DVU nicht vorwerfen, dass sie diesen Pakt gebrochen hätte und insofern wäre die Frage berechtigt, wer hier eigentlich – zumindest charakterlich – als Mischpoke betituliert werden kann.

    @ Worch und Ulex

    Zustimmung, dass solche Veranstaltungen an solchen Terminen auf eine eher undankbare Resonanz stoßen, denn ob Klein- oder Großstadt: an Sonntagen ist nun mal nix los.

    Vielleicht könnte man den Verantwortlichen in Brandenburg den Hinweis geben, dass man Samstags gerade wegen(!) des Marktes zumindest einen Infostand machen sollte.

  • 25 Worch // Aug 10, 2009 at 11:10

    @ ulex (Nr. 21):

    Liane Hesselbarth kann aus zwei Gründen nicht verkünden, sie habe extra auf Kundgebungen am Sonnabend verzichtet, weil sie den Einzelhandel nicht schädigen wollte oder mit einem ähnlich erheiternden Vorwand. Grund eins: Anmelder der Versammlungen war bzw. ist Matthias Faust. Grund zwei: Von den sieben Kundgebungen finden vier sonntags und drei sonnabends statt.

    Christian Worch

  • 26 Martin // Aug 10, 2009 at 11:19

    @ Worch (5)

    Auch wenn du recht haben magst hinsichtlich der schwachen Beteiligung von Patrioten bei der NPD-Kundgebung in Stolberg, so hat diese zumindest einen NPD-werbewirksamen Gegenprotest von 1.500 Personen und einen lokalen Zeitungsartikel produziert. Die DVU-Kundgebung in Frankfurt dagegen produzierte gar nichts. Hinzu kommt natürlich, dass eine Kundgebung mitten in der Haupturlaubszeit sowieso fehl am Platze ist…

  • 27 Torres // Aug 10, 2009 at 11:20

    @Worch
    Auch wenn ich mich wiederhole, aber ich stehe auch der NPD sehr kritisch gegenüber. Ich sehe jedoch bei der DVU Personen, die einfach nur peinlich sind und peinlich handeln.

    Dein letzter Absatz untermauert aber meinen letzten Beitrag. Wieso ist es von Wert wie viele Demos man besucht hat? Ich habe einige km auf dem Konto, sei dir da mal sicher.
    Mein Schwerpunkt liegt mit der Zeit aber wo anders, da man durch regionale politische Arbeit mehr erreicht, als unsinnig irgendwo rum zustehen und Leuten zuhört die nichts anderes können als ne Demo machen. Wo sich aber eine Gegenfrage stellt. Hast du jemals was erreicht außer eine Demo zu machen? Wie willst du politisch agieren in einem neuen System? Ne Demo machen? Gegen was? Für was?

    Und ja, ich bin kein Demotourist, ich kann nämlich noch mehr als nur irgendwo ne Demo zu machen.

    Was den Begriff Pattex-Udo angeht, lustig is es schon. Nur schau mal in deine Reihen “1/8 Molau” z.B. warst du es nicht der bei solchen Begriffen gleich geschrieen hat?

    Es gab heute übrigens eine Klasse Artikel über deine neuen Freunde http://de.altermedia.info/general/33303_33303.html und da würde ich den Voigt vorziehen auch wen es schwer fällt

  • 28 Worch // Aug 10, 2009 at 11:35

    @ Martin (Nr. 26):

    Die DVU-Kundgebung produzierte einen Bericht in der “Märkischen Oder-Zeitung”.
    Quelle:
    http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/category/Frankfurt+%2528Oder%2529/id/291627
    Die NPD-Demo produzierte einen Bericht in der “Aachener Zeitung”. Numerisch ein eins-zu-eins-Proporz. Zugegeben ist allerdings, daß der Bericht in der “Aachener” über die NPD-Aktion deutlich länger ausfiel als der in der “Märkischen” über die DVU-Aktion. Zugegeben ist gleichfalls, daß dies hauptsächlich an der recht großen Gegendemo in Stolberg lag.

    Aber, um ehrlich zu sein: Wünschen wir uns auf Dauer, daß die Gegendemonstrationen dreißigmal so groß ausfallen wie unsere eigenen, oder wäre uns ein eins-zu-eins-Proporz nicht lieber?!

    Christian Worch

  • 29 Worch // Aug 10, 2009 at 11:39

    @ Arminius (Nr. 24):

    Wie weiter oben erwähnt, habe ich es dem Matthias Faust schon gesagt, wie ich es machen würde. Daß allerdings diebereits angemeldeten Termine noch verschoben werden, ist eher unwahrscheinlich. Das hängt auch damit zusammen, daß insgesamt 20.000 Flugblätter mit Einladungen zu all diesen sieben Kundgebungen gedruckt wurden, also pro Kundgebung im Umfeld der Veranstaltungsorte vorher ca. 3.000 Flugblätter verteilt werden. Wäre ja irgendwie kontraproduktiv, wenn dann da der falsche Termin drauf stünde. Und die noch vorhandenen alten Flugblätter einzustampfen und stattdessen neue mit den dann neuen Terminen zu machen, ist eine Frage von Zeit und Geld. Beides ist in Wahlkämpfen bekanntlich knapp.

    Wann und wo und wie viele Info-Tische die DVU macht, entzieht sich meiner Kenntnis. Das ist nun wirklich organisatorischer “Kleinkram”, den man den Leuten vor Ort überlassen kann. Aber vermutlich gibt es eine statistische Erfassung, und ich werde sie gelegentlich mal abfragen, falls jemanden das Thema interessiert.

    Christian Worch

  • 30 Anton // Aug 10, 2009 at 11:51

    Herr Worch,

    Sie sinken immer mehr.

    Schade

  • 31 Worch // Aug 10, 2009 at 11:55

    @ Torres (Nr. 27):

    Wie ich politisch agieren will in einem neuen System? Du, ich bin alt genug, daß ich davon ausgehen muß, daß ich vielleicht gar nicht mehr lebe, wenn wir wirklich mal ein neues System haben. Oder zumindest im Rentenalter bin und dann das moralische Recht habe, frei zu entscheiden, ob ich noch agieren will oder nicht.

    So, und was kannst du noch mehr außer demonstrieren? Willst du uns ein paar Beispiele nennen? Oder sind das Dinge, wo es sicherheitsrelevant sein könnte, über sie zu sprechen? Dafür müßte ich natürlich Verständnis haben. Theoretisch.

    Zum “Achtel-Molau”: Selbst wenn ich die Nürnberger Gesetze für richtig halten würde, worüber ich mich öffentlich eher selten äußere, würde Andreas Molau nicht unter sie fallen.

    Aber es scheint Leute zu geben, die die historisch existent gewesene NSDAP in Sachen Antisemitismus noch überholen möchten. Naja, wer das für richtig hält… Von mir aus darf er seine Meinung äußern. Daß es gegen solche Meinungen Gesetze gibt, liegt nicht an mir. Ich habe auch für die Abschaffung dieser Gesetze schon demonstriert…. Faust übrigens auch. (War die Demo, bei der ich ihn kennenlernte.)

    Pattex-Udo hingegen hat sich den Spitznamen redlich verdient. Naja, streich das redlich. Sagen wir einfach, er hat ihn sich verdient. Ansonsten werfe ich nicht fahrlässig mit herabsetzenden Spitznamen um mich. Dir ist möglicherweise aufgefallen, daß ich den Sprachgebrauch einiger DVU-Freunde insofern nie übernommen habe, als ich von Klaus Beier nicht als “Spalter-Beier” zu sprechen pflege. Zwar gab er den Anstoß zum Vertragsbruch (er und sein Landesvorstand; nicht er allein), aber Vertragsbruch und Spaltung sind noch zwei verschiedene Paar Schuhe. Ähnlich, aber nicht identisch.

    Und was den von dir verlinkten Artikel betrifft: Selbst die Altermedia-Schriftleitung, der man schwerlich Sympathien für die DVU oder für Andreas Molau nachsagen kann, erklärte ihn für polemisch und bedauerte daß die Meldung leider zum Teil etwas unsachlich gehalten sei.

    Ob mit Leuten, die so was formulieren, Staat zu machen ist?!

    Christian Worch

  • 32 Worch // Aug 10, 2009 at 11:56

    @ Anton (Nr. 30):

    Hast du außer einer Meinung – die dir unbenommen ist – auch Argumente, oder genügt es dir, mal deine Meinung geschrieben zu haben?

    Christian Worch

  • 33 Lebensborn // Aug 10, 2009 at 11:59

    Aachen ist eine schöne Stadt

    http://www.youtube.com/watch?v=X360NXaJcow

  • 34 Schwaben-Gau // Aug 10, 2009 at 12:13

    Ich will hier grundsätzlich keinen kritisieren, denn die NPD (zu der ich stehe) hat auch schon mal peinliche Auftritte hingelegt, aber dass die Veranstaltungen der DVU IMMER in die Hose gehen, wenn NPD oder Freie Kräfte abwesend sind, spricht doch Bände… – Dass muss auch Kamerad Worch einsehen.

    Ich finde es gut, wenn bekannte Persönlichkeiten der “Freien” endlich Partei ergreifen, aber was der junge Christian Worch der 80er Jahre wohl dazu gesagt hätte, dass er mal Veranstaltungen der DVU unterstützt…

    Die Zeiten ändern sich eben… ;-)

  • 35 Luios // Aug 10, 2009 at 12:26

    DVU und NPD nehmen sich nichts. Beide vollkommen überflüssig und störend für den NW. Meine Stimme bekommt keine Partei!

  • 36 Ansgar // Aug 10, 2009 at 12:34

    Ein (zwei) Frage(n) an Christian Worch :

    Ich frage mich ob Sie es für möglich halten einen, sagen wir mal, diplomatischen Weg finden könnten mit der NPD umzugehen. Ihr Groll ist sicherlich nachvollziehbar, aber Sie wissen doch das sich viele angegriffen fühlen mit denen Sie doch eigentlich “gut ” können, oder ?

    Ihr Einsatz in allen Ehren, das meine ich ernst, allen Respekt und Hochachtung, aber muss es denn diese komische DVU sein ? DAS ist doch wirklich Zeitverschwendung, wie oft im Leben kann man bei Null anfangen, sicherlich so oft man will aber ist das wirklich in “unserem” Sinne ?

  • 37 Edelweiß // Aug 10, 2009 at 12:59

    @ Lebensborn 33

    Welch ein Zufall, dass vor dem Aachener Landgericht am 28. Oktober einer der vorerst letzten Kriegsverbrecherprozesse in Deutschland beginnt.

    http://www.euregio-aktuell.eu/archives/7271-Aachen-Prozess-gegen-mutmasslichen-SS-Moerder-im-Oktober.html

  • 38 Patriot54 // Aug 10, 2009 at 13:02

    Vielleicht kann man kann auch solche Zwiegespräche auf der Internetseite von Herrn Worch veranstalten. Hier interessiert es die Mehrheit wohl kaum.

  • 39 Dr.H.G. // Aug 10, 2009 at 13:22

    @Schwaben-Gau:
    Ja, der Herr Worch. Vielleicht unterstützt er ja, wenn es seine DVU nicht mehr gibt, Veranstaltungen der CDU?
    Immerhin muss man ja Verständnis für diesen “großen” Politiker Worch haben, der lieber immer den armen und kleinen helfen muss. Dadurch kommt er selbst groß raus und kann auch ohne schlechtes Gewissen möglichst immer zu einer Zersplitterung des NW beitragen, um ja keine rechte Partei im Vergleich zu den anderen übermächtig werden zu lassen.
    Eine starke NPD benötigt nun mal keine Typen wie Worch – Selbstdarsteller, die nur dann existieren können, wenn die nationalen Parteien möglichst klein, ohnmächtig und zersplittert sind. Wer oder was hinter den Motiven von Herrn Worch steckt, sei dahingestellt. Von irgendetwas muss “Mensch” auch leben – und da er auch als Unqualifizierter keine Arbeit findet oder finden will – lebt er halt von seinem unerschöpflichen Erbe!? – oder möglicherweise doch noch von anderen Geldquellen, die jedoch spätestens dann versiegen werden, wenn sich zunehmend die “Unwichtigkeit” seiner Person darstellt – denn wenn man nirgendwo mehr dabei sein kann, kann man auch nicht mehr viel erzählen!

  • 40 Worch // Aug 10, 2009 at 13:46

    @ Schwaben-Gau (Nr. 34):

    Anfang der 80-er Jahre erschien es mir genausowenig angezeigt, die DVU zu unterstützen wie die NPD.

    Die NPD hörte durch die Aufhebung der Unvereinbarkeitsbeschlüsse 1996 auf, ein Teil des Problems zu sein, und wurde zu einem Teil der Lösung. Jetzt, durch die aktuelle Entwicklung, ist sie von einem Teil der Lösung wieder zu einem Teil des Problems geworden.

    Die DVU hörte durch den Abschluß des Deutschland-Paktes auf, ein Teil des Problems zu sein.

    Christian Worch

  • 41 Worch // Aug 10, 2009 at 13:47

    @ Patriot 54 (Nr. 37):

    Beschwerden sind an die Schriftleitung zu richten. Die dir möglicherweise sagen wird, daß es ja jedem freigestellt ist, ob er es lesen will oder nicht.

    Christian Worch

  • 42 Worch // Aug 10, 2009 at 13:54

    @ “Dr.” H.G. (Nr. 38):

    Scheint, daß die “starke” NPD überhaupt nicht viel benötigt, weil sie sonst wohl ein bißchen mehr als die derzeit ca. 7.000 Mitglieder hätte, nämlich ungefähr die fünffache Zahl.

    Und wenn sie so stark wäre, dann wüßte ich keinen vernünftigen Grund, warum ihre virtuellen Protagonisten so krampfhaft versuchen, ein Ende der DVU herbeizureden. Kann mich, wenn ich wirklich so stark wäre, eine so unmaßgebliche Konkurrenz denn überhaupt stören?!

    Oder kann es eher sein, daß der sektenhafte Anstrich, den die NPD sich bisweilen gibt, ihre Neigung zu intern stalinistischen Verhaltensweisen, Plan ist? Absicht? Gesteuert?

    Nebenbei gesagt: Aspekte, die auch für jene Kreise gelten, die Andreas Molau gern als “politikfähig(e)” (innerhalb der NPD) bezeichnet. Vielleicht dringt es bei denen nicht ganz so stark nach außen wie bei anderen oder tritt in einer abgemilderten Form auf, aber vorhanden ist es auch.

    Christian Worch

  • 43 Idealist // Aug 10, 2009 at 13:56

    @Worch

    Viele radikale Gruppen verstehen nicht wie du dich mit diesen Leuten einlassen kannst?

  • 44 Edelweiß // Aug 10, 2009 at 14:55

    # 38

    Stimmt!

  • 45 made in germany // Aug 10, 2009 at 14:56

    Schön,immer wenn unser Christian um die Ecke gebogen kommt,sind auch seine “Stalker”Torres,Dr.HG,der Kritiker usw.am Start und was tun sie?
    ABNERVEN…
    Aber Christian erklärt ihnen immer wieder,in seiner unnachahmlichen,charmanten und intellektuell absolut überlegenen Art die Welt.

    Und deshalb komm ich gern hierher!!!

  • 46 Torres // Aug 10, 2009 at 15:38

    @Worch

    Zitat:
    Die DVU hörte durch den Abschluß des Deutschland-Paktes auf, ein Teil des Problems zu sein.

    Geht’s dir noch gut? Du bist zum Glück nicht der NW und entscheidest auch nicht wehr Problem ist und wer nicht. Diese Israelfreunde der DVU sollen nicht das Problem sein?

    Meine Fresse, wie man seine Ideale für ein bisschen Aufmerksamkeit so verkaufen kann, ist für mich unverständlich.

  • 47 profundus // Aug 10, 2009 at 15:38

    Lieber Kamerad Worch,
    als Ex-Molau-Anhänger und Befürworter eines anderen Politik- und Aktionsstils der NPD war ich auch von der neuen Führung der NPD enttäuscht, mit Ausnahme von Karl Richter. Ich habe zahlreiche Diskussionen hinter mir, in denen ich Parteifreunden und Mitgliedern der freien Kräfte erklären mußte, dass ich damit nicht unbedingt eine inhaltliche Korrektur verlange – trotzdem das ganze ewige Rumgeheule (“Verbonzung”, “Rep-isierung”, Abschied von Kerninhalten etc.). Ich sage es ganz klar: Die Zukunft der NPD liegt bei einem Politikansatz, der von dem völlig zu unrecht und auf dümmste Art und Weise gescholtene Holger Apfel, sowie Jürgen Gansel und Arne Schimmer vertreten werden. Das bedeutet aber nicht, dass ich meiner Partei nun den Rücken kehre -, die Entscheidung ist jetzt gefallen, Udo Voigt ist aufgrund seiner unbestrittenen Verdienste Chef geblieben, es ist nun wichtig, geschlossen aufzutreten und gemeinsam zu kämpfen – selbstverständlich auch mit Steiner, Rieger, Bräuniger – die für mich persönlich zu oft in den historischen Rückspiegel schauen und von Gegebenheiten ausgehen, die in den 20er Jahren Politik bestimmten – heute jedoch nur noch Historie sind. Soweit dazu. Ihr Eingriff in die NPD-Parteipolitik (als Nichtmitglied, aber Kopf der freien Kräfte) mit dem Tenor “nur ohne Voigt” fand ich schon damals deplatziert und wenig hilfreich. Ihr Engagement bei der DVU ist für mich aus realpolitischer Perspektive völlig unverständlich, es spricht aber für Sie, dass sie zu ihrem Wort stehen und Faust auf dem bitteren Weg in die parteipolitische Bedeutungslosigkeit begleiten. Matthias Faust halte ich immer noch für einen guten Mann, der bei einer Fusion eine Vereinigungspartei sicher verstärkt und das Spektrum an Führungsfiguren erweitert hätte, man kann nicht immer mit Pastörs, den ich sehr schätze, Politik machen. Leider mußte nüchtern festgestellt werden, dass Faust a) von Frey die DVU zu spät übernommen hat – sie ist in einem erschreckend schlechten Zustand und b) die DVU im Bewußtsein des Wählers keine Rolle mehr spielt, 0,4% sagen alles. Der Wahlkampf der DVU ist so nur noch ein “Jetzt erst recht”-Wahlkampf, der es der NPD “zeigen” soll. Realpolitischer Unsinn also. Dass die NPD den D-Pakt gebrochen/gelöst/gekündigt hat, war realpolitisch richtig und verständlich – denn wir brauchen JETZT eine möglichst starke Partei der radikalen Rechten, wenn wir etwas politisch bewegen wollen – uns läuft die Zeit davon! Über die Art und Weise läßt sich streiten, es ist leider in meiner Partei immer noch so, dass Diplomatie und Streitkultur schwach ausgeprägt sind und dummes Mackertum den Ton angibt – was zu vielen Verletzungen und Querelen führt, die am Ende der NPD auf die eine oder andere Weise politisch doch noch schaden und Chancen zunichte machen. Chancen, wie eine längst überfällige Vereinigung der beiden Kräfte endlich zu realisieren. Sie wären gut beraten, Matthias Faust zu raten, Kontakt zur NPD aufzunehmen und als kleinerer Partner mit geschwundenem Gewicht eine Vereinigung anzustreben – das wäre realpolitisch richtig und sollte von der NPD anständig und ohne Triumphgeheul honoriert werden. So werden wieder Chancen vertan, die DVU wird der NPD evtl. schmerzhafte Nadelstiche zufügen (gerade -0,8& können am Ende weh tun), aber gegen die NPD als Marktführer keine Chance haben. Lachender Dritter ist das System. Ich dachte, über diese Phase sei man hinweg.

  • 48 Feuersturm // Aug 10, 2009 at 15:55

    @Worch

    Hier werden also NPD-Veranstaltungen bemängelt bei denen “nur” 50 Personen anwesend sind. 1.) der Unterschied liegt darin, dass die NPD mit dem Flagschiff D in Deutschland und Thüringen hunderte Veranstaltungen macht und 2.) es die NPD z.B. in Gera sogar auf 6000 (überwiegend Junge) Personen gebracht hat.

    Ach ja, die DVU schafft es in ihrer “Hochburg Brandenburg” auf ganze 7 Veranstaltungen. Da zeigt sich klar, wer hier mehr leistet und wer in der Lage ist zu mobilisieren.

    Bitte nichts schönreden, wo es nichts zum schön reden gibt.Die DVU ist tot.

  • 49 custodian // Aug 10, 2009 at 16:11

    Leute,

    Wahlstände von NPD,DVU,CDU ,SPD und wie sie alle heißen,interessieren den Bunzelbürger doch nur, wenn es Kulis,Notizblöcke und rote Rosen gibt. Auf den ganzen Plakatmist achtet eh keiner.

    Worch wird älter und zahmer, ebenso andere Ikonen des nationalen Widerstandes.
    seit Jahrzehnten nur Selbstzerfleischung und Zwist.
    Einigkeit macht stark.

    In diesem Sinne,

    AFD

  • 50 Detlef Nolde // Aug 10, 2009 at 16:31

    Christian Worch hat bereits angedeutet, daß die DVU eine Partei im Aufbau ist. In dieser Phase nun mehrere Wahlen zu stemmen, ist alles andere als einfach. Insofern kann man die Teilnehmerzahl in Frankfurt/O. nicht mit der einer Partei vergleichen, die nicht nur jahrzehntelang real exisitert, sondern auch demoerfahren ist, z. B. der NPD.

    So hätten aus Berlin sicherlich mehrere PKWs “rüber” fahren können, wenn der hiesige Noch-Landesvorstand nicht im objektiven Interesse, wenn nicht gar Auftrag der NPD seit Jahren nicht nur jede erfolgreiche Parteiarbeit sabotiert, damit auch die Wahlkampfunterstützung in Brandenburg.

    Aber, auch das wird sich im Zusammenwirken der loyalen und aktivistischen Mitglieder unserer Partei mithilfe der Parteiführung über kurz oder lang ändern (müssen), soll sich die Wirklichkeit dem selbstgewählten Anspruch angleichen.

    So, wie auch in anderen Landes- und Kreisverbänden auf “arbeitsfähig” umgeschaltet werden muß, auch in Brandenburg, was – leider – nicht von einem auf den anderen Tag möglich.

    Insofern ist Schadenfreude von Seiten der DVU-Gegner in- oder außerhalb unserer Partei nicht nur sachlich unangemessen, sondern möglicherweise auch verfrüht. Denn oftmals ist es so, daß sich manche Prozesse anders entwickeln, als sich das der politische Gegner herbeiwünscht.

    Da ist natürlich rasche und spontane Hilfe notwendig. Bitte an unten stehenden Link wenden und einfach hoffen:
    http://www.bistum-wuerzburg.de/bwo/dcms/sites/bistum/glauben/gebetsanliegen/index.html
    Die Schriftleitung

  • 51 Worch // Aug 10, 2009 at 16:51

    @ Ansgar (Nr. 36)
    @ Idealist (Nr. 43):

    Steht in Beitrag Nr. 16

    @ Ansgar: Zur ersten Frage. Da sehe ich persönlich keine Möglichkeit. Aber zum Glück bin ich ja auch kein Diplomat. Für den Job wäre ich echt nicht geeignet.

    Christian Worch

  • 52 Torres // Aug 10, 2009 at 16:55

    @Nolde

    Wo wir wieder beim Anfang wären

    Peinliche Aktion / Ergänzung! Mehr ist dazu nicht zu sagen.

    @Schriftleitung

    Ihr müsst mal mit den Komentaren (z.B. bei Nolde) aufhören :-)
    Ich liege jedes mal unterm Schreibtisch vor lachen, einfach Klasse!!!

  • 53 Worch // Aug 10, 2009 at 16:56

    @ made in germany (Nr. 45):

    Stalker ist lustig gesagt. Es gab schon immer Leute, die – aus welchen Gründen auch immer – ganz gern “Worch-bashing” gespielt haben – oder das, was sie dafür gehalten haben. Liegt an meiner eher undiplomatischen Art. Aber ich sehe es nun mal nicht als mein Lebenskonzept, everybodys darling zu sein. Hätte ich das gewollt, wäre ich nicht politisch aktiv geworden oder vielleicht in die FDP eingetreten….

    Christian Worch

  • 54 Worch // Aug 10, 2009 at 17:04

    @ Feuersturm (Nr. 48):

    Die NPD hat den Pakt doch unter anderem mit dem lichtvollen Vorwand gebrochen, sie wäre IN BRANDENBURG (Betonung von mir) “besser aufgestellt” als die DVU. Vom NPD-Wahlkampf in Brandenburg war für mich als Außenstehenden bisher nur eines wahrnehmbar: Ein nach Angaben linker Quellen “gefloppter” Infostand in Kyritz, bei dem drei NPDler anwesend gewesen sein sollen. – Mag natürlich sein, daß Insider den NPD-Wahlkampf intensiver wahrnehmen. Kannst uns ja mal was darüber erzählen, wenn du magst.

    Christian Worch

  • 55 Worch // Aug 10, 2009 at 17:15

    @ Profundus (Nr. 47)

    Ich dachte auch, über diese Phase (ich meine den Inhalt deines letzten Satzes) sei man, seien wir hinweg. Nämlich durch den besagten Deutschland-Pakt. Der nicht mehr existiert.

    Und was schlägst du jetzt konkret vor? Die Vereinigung beider Kräfte? Man soll sich also erst ohrfeigen lassen und dann die Umarmung anstreben? Im Sinne christlicher Nächstenliebe, wenn dich einer auf die eine Wange haut, halte noch die andere hin? – Die DVU hat auch nach dem Beschluß (des Bundesvorstandes der NPD) noch ein letztes Angebot gemacht; dieses ist ignoriert worden. Nun ist es also an der NPD, ein Angebot zu machen. Und wenn sie es tut, ist es an der DVU, sich zu überlegen, ob man nach Vertragsbruch Angebote der NPD überhaupt noch ernst nehmen kann.

    Noch mal zum Paktbruch:

    Die NPD-Führung hat schlicht und ergreifend dumm gehandelt – oder ängstlich. Wenn es nach dem 27. September eine Neuverhandlung des Deutschland-Paktes gegeben hätte, hätte die NPD in jedem Fall besser dagestanden als früher, denn die Finanzquelle Dr. Frey ist – wie man schon zum Zeitpunkt des Paktbruches wußte – weggefallen. Aber vielleicht hat die NPD Angst, daß ohne den Vertragsbruch die DVU in Brandenburg reinkommen könnte und die NPD in Sachsen nicht und in Thüringen oder sonstwo noch viel weniger? Vielleicht hat die NPD Angst davor, daß die REPs mit dem Rückenwind eines (für die derzeitigen Verhältnisse des rechten Lagers) vorzeigbarem Ergebnis bei der Europa-Wahl auch bei der Bundestagswahl die Nase ein klein wenig vor der NPD haben könnte?

    Wenn man von solchen Ängsten geplagt wird, dann beißt man schon mal zu; der Begriff vom “Angstbiß” war offenbar so einprägsam, daß selbst die VS-Chefin von Brandenburg ihn übernommen hat. (Ohne daß ich dafür Honorar- oder sonstige Ansprüche erheben würde.)

    Ich für meinen Teil werde Matthias Faust garantiert nicht raten, mit der NPD Verbindung aufzunehmen. Nach dem Vertrauensbruch, den er erlebt hat, halte ich es auch für zweifelhaft, ob ein solcher Rat von ihm überhaupt angenommen werden würde. Aber dir steht es frei, dich damit an ihn zu wenden. Du erreichst den Bundesvorsitzenden über die im Netz zu findende Adresse der DVU, sei es elektronsich, sei es brieflich.

    Christian Worch

  • 56 Ali Mente // Aug 10, 2009 at 17:45

    Zum Glück ist im Augenblick nirgendwo in Deutschland Wahlkampf. Da ist ausreichend Zeit dafür, sich mit Worch über Kinkerlitzchen auszutauschen.

  • 57 Anton // Aug 10, 2009 at 17:47

    @Worch

    Was haben Sie in den letzten 30 Jahren erreicht?

    NICHTS!

    Also, weg mit den Alten!

    Auch mit Ihnen.

    Es lebe die STARKE RECHTE!

  • 58 Eichenwäldchen // Aug 10, 2009 at 17:57

    Schon ne neue Hose gekauft, Christian?

  • 59 Worch // Aug 10, 2009 at 18:36

    @ Ali Mente:

    Siehste, meine Kapazitäten reichen auch noch, das nebenbei zu machen. Wenn die der Angehörigen der möglicherweise von dir bevorzugten Partei dazu ebenfalls reichen, dann ist doch alles in Ordnung. Dann verschwenden wir deshalb, weil wir so viel davon haben…

    Ein Zeichen von Stärke, könnte man meinen.

    Christian Worch

  • 60 Worch // Aug 10, 2009 at 18:37

    @ Anton:

    Fein, zeig mir mal deine STARKE Rechte. Bin ich gespannt.

    Christian Worch

  • 61 Worch // Aug 10, 2009 at 18:38

    @ Eichenwäldchen:

    Nein. Mein subproletarischer Stil hat Gründe und Hintergründe. Sowohl das eine als auch das andere mag an dich verschwendet sein.

    Christian Worch

  • 62 DocB // Aug 10, 2009 at 19:19

    @ D.Nolde, #50 (!):
    Zitat: “…hat bereits angedeutet, daß die DVU eine Partei im Aufbau ist.”

    Wie lange dauert sowas denn ? 1000 Jahre ??
    Ich kann mich dunkel ein paar Jahrzehnte zurückerinnern, in denen es die DVU schon gab….
    Auch der Name Frey tauchte da schon mal auf, na ja demnächst wohl nicht mehr so.

    Und nun, Herr Nolde ?
    Rein historisch sehe ich da ein 0:1 für die Aufbauleistung; bekanntlich hat man für sowas Plan, Ziel und nicht unbegrenzt Zeit.
    Dann klappts auch mit dem Budget.

    (heute bin ich mal ganz groß im Werten. Möchte noch jemand einen Länderpunkt, oder die Erdbeere ?)

  • 63 Dr.H.G. // Aug 10, 2009 at 19:26

    Morgen noch mal ein Referat halten, übermorgen ab nach Sylt und dann für eine Woche Sonne, Sand und Meer, anschließend die Kameraden der NPD in Sachsen oder Brandenburg im Wahlkampf unterstützen!
    Kameraden, unterstützt die NPD aktiv im Wahlkampf – die vielleicht letzte Chance für eine nationale Partei, parlamentarischen Einfluss zu gewinnen und die Richtung der Politik zu korrigieren oder zumindest mehr Öffentlichkeit zu gewinnen und längerfristig die Jugend zu überzeugen.
    Lassen wir die Feinde Deutschland wie Nolde, Linke, DVU, Trinkaus, CDU, Bsirske, Worch, Sarah Wagenknecht, Molau, Schäuble, Mannichl, Faust, Indymedia und Co. weiter gegen unser Land, unsere Partei und den gesamten NW hetzen – jetzt wissen wir wenigstens, welche niederen Beweggründe diese Deutschlandhasser oder gekauften Kreaturen zu ihrem Handeln veranlassen – sie wollen verhindern, dass eine nationale Partei jemals Erfolg hat.
    Wenn es jetzt nicht klappt, können wir jeden weiteren Widerstand vergessen, in spätestens 10 Jahren werden in der altersmäßig aktiven Gruppe ohnehin die Ausländer die Mehrheit haben.
    Da könnten sich die Systembüttel wie Worch, Brinkmann und Molau freuen und die DVU – Deppen im Altenheim oder in irgendwelchen Hinterzimmern weiter von einer gemeinsamen “Rechten” schwafeln – nach dem Motto, wenn nicht damals…, dann hätten wir…!
    Aber Worch, Nolde, Molau haben sich verrechnet; die NPD wird jedenfalls mehr erreichen, als diesen Feinden Deutschlands lieb sein kann.

  • 64 Schwaben-Gau // Aug 10, 2009 at 19:46

    Dass die DVU in einem nicht guten finanziellen Zustand ist, ist hinreichend bekannt – Aber warum ist das so?

    Warum spendet Dr. FRey nicht ein Teil seines Vermögens der “neuen” DVU?

    Oder warum erlässt er ihr nicht wenigstens die Schulden?

    Ich denke, Hr. Frey sollte der von ihm gegründeten Partei unter die Arme greifen*

    Aber die Vergangenheit hat es ja schon oft gezeigt – Nationale Solidarität ist für Frey ein Fremdwort

    *Warum? Frey ist Geschäftsmann, der investiert nur dort, wo es was zu gewinnen gibt, nicht wo man in ein Faß ohne Boden investiert ohne zu profitieren. Seinen Reibach an der DVU hat er schon gemacht, die Nachfolgefirma muß mit ihrem eigenen Millionär zurechtkommen.
    Die Schriftleitung

  • 65 Anonymous // Aug 10, 2009 at 19:49

    @ Dr.H.G.
    Sie haben vollkommen Recht. Nolde und Worch ist zu entnehmen, dass die DVU noch am Üben und Aufbauen ist. Wir haben ja auch noch ewig Zeit.

  • 66 Worch // Aug 10, 2009 at 19:58

    @ “Dr” H.G.:

    Gute Erholung im Kurzurlaub. Vielleicht hilft es auch dem Kopf.

    Christian Worch

  • 67 Feuersturm // Aug 10, 2009 at 20:53

    @Worch (Nr. 54)

    Ich denke in 3 Wochen 2000 Unterschriften zu sammeln ist die erste Leistung! Mal abgesehen von den weiteren 4000 für die Direktkandidaten. Außerdem werden einige Direktkandidaten der NPD sicherlich das Salz in der Suppe sein. Schließlich hängt die DVU in puncto Direktkandidaten ziemlich hinterher. Ach ja, die Studie der DVU, dass Direktkandidaten nichts bringen…gähn schnarch. Nein, mal im Ernst. Mit solchen Aussagen macht sich die DVU lächerlich. Und Kraft und Saft hat diese Partei nun wirklich nicht. Dies sollte nach dem 0,4 % Ergebnis trotz Wahlkampfhilfe der NPD und den NPD-Leihstimmen doch nun jedem wirklich klar sein.

  • 68 Nikolaus Be // Aug 10, 2009 at 21:31

    Olaf 2
    “@ Marcel Guse … Wechseln Sie endlich die Seiten…”

    Lassen Sie ihm Zeit, ist noch jung. Guse schrieb hier kürzlich einen Beitrag, der guten Charakter zeigt u. hoffen läßt. Ganz stark, seine Nachdenklichkeit zum Lumpentum der Politiker im allgemeinen und das Bekenntnis zu unserem Ostdeutschland! Von der Anpassertruppe DVU kann er das nicht gehört haben. Einer von uns.
    http://de.altermedia.info/general/npd-baden-wurttemberg-deutschlandpakt-wurde-von-der-dvu-gebrochen-28-07-09_32658.html#comment-500291

    made in germany 45
    “Schön,immer wenn unser Christian um die Ecke gebogen kommt… ”

    … besteht für Sie unmittelbare Rutschgefahr – AUF DER EIGENEN SCHLEIMSPUR !

  • 69 Arminius // Aug 10, 2009 at 21:54

    @ Dr. H.G.

    Falls Sie es noch nicht gemerkt haben sollten: die NPD ist im Westen gescheitert und wird erst Recht mit diesem Kurs und Personal ebenda keine Trendwende einleiten können. So lange es da nicht funktioniert, wird sie sich nicht in Deutschland in den Parlamenten etablieren können.

    Wenn ich mir Ihren Beitrag #63 ansehe, hätte ich eine Frage: Konsumieren Sie Laudanum?

  • 70 Delia // Aug 10, 2009 at 21:59

    Die DVU ist ohne die NPD gar nichts, das ist nun mal Fakt.

    Die DVU geht unter, wenn sie so weiter macht.

    Außerdem kann ich die Kritik an Herrn Voigt nicht verstehen, er ist m.M. nach einer der sympathischsten NPD Vertreter.

  • 71 Profundus // Aug 10, 2009 at 22:52

    @Worch: Wie mit Matthias Faust und der DVU umgegangen worden ist (offenbar hat man ihm keine Perspektive aufgezeigt, Angebote gemacht, oder sich sonstwie undiplomatisch verhalten ), kritisiere ich, ein guter und umsichtiger Parteipolitiker hätte einen Konsens gefunden und wenn es 3 Nächte gedauert hätte. Leider fehlt es in meiner Partei an Leuten, die diese Gabe, nämlich weiterzudenken und einen Konsens im Dienste der Sache zu finden, mitbringen, erlernen oder erlernen wollen. Das schadet uns immer wieder. Allerdings hat die NPD durch die (größtenteils selbst verschuldete) Finanzgeschichte auch drückende Interessen, zudem aktive Landesverbände, die sich nicht um die Früchte ihrer Arbeit gebracht sehen wollen (insbesondere Thüringen), Fausts “Flirt” mit Trinkhaus war auch nicht gerade nett. Das hat die Führung richtigerweise beschäftigt. Wer, und hier wirst Du mir sicher zustimmen, sich mit der Politik einläßt, wird schnell die Lektion (eine bittere und tragische, keine Frage) lernen, dass letztlich nur Realien zählen, und keine heißen Schwüre und Bekundungen. Aus dieser Perspektive gesehen, war die Auflösung des DPaktes verständlich, denn durch die Europawahl sind der NPD wichtige Finanzmittel flöten gegangen, genauso wie in Brandenburg, wo die DVU eine Schattenpartei ist, deren Chancen nahe null sind. Das ist real und Fakt. Die DVU kann mit einem Kraftakt (üben, üben) zwar ihr Leben verlängern, aber sie kann außer der NPD schaden, keine politische Zugkraft mehr entwickeln. Auch das ist Fakt. Ich finde auch, dass die NPD sich auf Faust zu bewegen sollte, im Interesse der Sache, denn eine Vereinigung ist sicher ein Gewinn. Die DVU muss aber akzeptieren, dass sie Juniorpartner ist, denn die 0,4% zeigen die Schwäche schon sehr deutlich. Wenn die NPD in Sachsen nicht reinkommt, Thüringen nicht knackt – dann werden sich einige Schafsköpfe sicher vor Schadenfreude auf die Schenkel klopfen, unsere Sache hat aber dann verloren. Ich finde, es ist an der Zeit einen Konsens zu finden, der diesen realpolitischen Unsinn schnell beendet – hierzu rufe ich auch die Führung meiner Partei auf.

  • 72 Germanicus // Aug 11, 2009 at 6:01

    DVU , aua das tut ja fast schon weh !

    Eine Häufchen Elend über das bald die Geschichte gütig den Mantel des Vergessens legen wird.

    An alle aufrechten Nationalisten in der DVU, verlaßt dieses sinkende Schiff, dafür ist alle Zeit und Arbeit nur verschwendet !

    Es gibt im Augenblick nur eine nationale Alternative und das ist die NPD !

    Alles für Deutschland !

  • 73 franz // Aug 11, 2009 at 6:40

    N I E M A N D

    glaubt e r n s t h a f t , daß die sog.
    SCHWEINEGRIPPE so einfach
    vom Himmel fällt………!!!

    N I E M A N D

    glaubt e r n s t h a f t , daß die sog.
    MASSENMEDIEN dem Wohl
    des Volkes und der Wahrhaftigkeit
    zuneigen würden……!!!

    A L L E

    aber g l a u b e n, daß die sog.
    BUNDESTAGSWAHLEN „ l e g a l“
    und frei von Wahlmanipulationen
    seien……..???

    WARUM

    wohl werden erstmalig in der “BRD”-
    geschichte ausländische Wahlbeobachter
    zur Kontrolle der “Wahlen” gerufen ???

    WAHLBOYKOTT der sog.
    “B u n d e s t a g s w a h l e n ”
    ohne wenn und aber !!!

  • 74 Max // Aug 11, 2009 at 6:54

    GOOGLE NEWS :
    Suchbegriff ” DVU” ohne “NPD” 38 mal
    Suchbegriff “NPD” ohne “DVU” 6197 mal

    Klar hat die DVU noch tausende inaktive Mitglieder, Aber ein richtiges Parteileben gibt es da überhaupt bei der DVU?
    Persönlich bin ich öfters in Bayern . Von der DVU habe ich noch nie irgendewas auf der Straße gesehen.
    Auch nahm ich nichts im Fernsehen oder Radio wahr von irgendwelchen Aktionen oder Demos oder sonstigen Veranstaltungen der DVU.
    Von der NPD sieht man wenigstens mal nen Aufkleber, ein paar Plakate zu Wahlakampfzeiten und hört auch in den Medien von Infoständen.
    Ich will die NPD keineswegs schön reden aber die kämpft wenigstens noch(wenn auch auf verlorenen Posten). Aber die DVU gibt es doch garnicht mehr.

  • 75 Worch // Aug 11, 2009 at 7:20

    @ Profundus (Nr. 71):

    Durch die Hintertür ein wenig Apologetik; es sei ein “feindlicher Akt” oder so (jetzt meine Worte) gewesen, sich mit Trinkaus zu treffen, was?! Nee, tut mir leid, Apologetik an Vertragsbruch ist für mich nicht diskutabel. Gibt Unsitten, die ich nicht einreißen lasse, auch wenn du es möglicherweise gut meinst.

    Irrig ist auch die Annahme, die DVU könne – außer der NPD zu schaden – keine politische Zugkraft mehr entwickeln. In den letzten zwanzig Jahren hat sich auf der teilweise grotesken “Bühne” des nationalen Lagers ungeheuer viel getan. Und wie lange von diesen 20 Jahren war die NPD im Randbereich der Bedeutungslosigkeit und sah so aus, als könne ihre politische Rolle allenfalls darin bestehen, der jeweils gerade dominanteren ihrer beiden Konkurrenzen zu schaden? Bis etwa 2004, würde ich mal sagen. Also drei Viertel dieser zwei Jahrzehnte…

    Das Leben genau wie die Politik ist Bewegung. Heute ein Stück weiter oben zu sein, ist keine Garantie dafür, es zu bleiben.

    Deine Partei hat ihren teilweisen Wideraufstieg geschafft, weil sie sich zäh geweigert hat, ihre Identität aufzugeben und irgendwo einzufließen. Deshalb hat sie Angst davor, daß die DVU sich gleichfalls weigert, ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Denn so groß, wie du es suggerierst, ist der Vorsprung nicht.

    Übrigens kannst du darin auch einen Grund für die Aktivitäten einiger meiner “Stalker”, wie ein anderer Nutzer es so schön ausdrückte, sehen. Erstens sind das ohnehin Leute, die mich schon früher meiner kritischen Haltung der NPD gegenüber überhaupt nicht geliebt haben, die jetzt aber zweitens richtig virtuellen Schaum vor dem Mund entwickeln. Warum? Weil selbst denen, die mich nicht leiden können, klar ist, daß Stehvermögen und nötigenfalls Verbissenheit zu meinen Eigenschaften zählen. Und weil gern mal kolportiert wird, ich sei Matthias Faust`s Berater; manche benutzen sogar Worte, die weiter gehen, wie Mentor. Sein Mentor bin ich garantiert nicht. Und ich bin nicht der einzige, der ihm Rat gibt, sei es gefragt, sei es ungefragt. Ich stehe unter dem Eindruck, daß bei ihm die Qualität des Rates über der Frage steht, von welcher Person dieser kommt. Deshalb habe ich dir ja auch gesagt, daß du meinen Einfluß auf den Bundesvorsitzenden der DVU überschätzt.

    Aber sprich ruhig mit der Führung deiner eigenen Partei. So was kann im Regelfall nicht schaden. (Außer, wenn du nach einem höheren Parteiamt strebst; dann mag es sein, daß es dir schon schadet, so etwas auch nur anzusprechen, vorzuschlagen.) Du wirst ja sehen, was dabei herauskommt.

    Christian Worch

  • 76 Kampfgruppe Bitterfeld // Aug 11, 2009 at 9:14

    Arminius69
    „Falls Sie es noch nicht gemerkt haben sollten: die NPD ist im Westen gescheitert und wird erst Recht mit diesem Kurs und Personal ebenda keine Trendwende einleiten können.“

    Ihrer Sichtweise möchte ich nicht folgen.

    Richtig ist der Name „NPD“ stammt aus der „Westzone“.
    Richtig ist aber auch, ca.1990 übernahmen die Mitteldeutschen diese 3 Buchstaben und versuchten ihnen Inhalt zu geben.

    Diese Inhalte werden nun in mühsamer Kleinarbeit an die Ursprungsorte der 3 Buchstaben reexportiert. Dabei muss logischerweise auch erheblich „Schrott“ beiseite geschafft werden.
    Mancher „Schrott“ kann Recycling werden, anderer wird zu Pulver zerstampft.

    Diese Auslese ist hier z.Z. zu verfolgen.

  • 77 Kampfgruppe Bitterfeld // Aug 11, 2009 at 9:24

    Worch 75
    Und weil gern mal kolportiert wird, ich sei Matthias Faust`s Berater; manche benutzen sogar Worte, die weiter gehen, wie Mentor.

    Der Größenwahn eines wandernden Rentners.

    Wenn also euer Dorflehrer von großen Rockereignissen träumt und wir uns diese rockigen Auftritte auf den Fotos anschauen, dann bist du dort nur der Roadie.

    Oder sind die Miniveranstaltungen nur deiner klapprigen/altersschwachen Gestalt/Hose geschuldet?

  • 78 Arminius // Aug 11, 2009 at 11:39

    @ Kampfgruppe Bitterfeld #76

    Sie haben mich nicht ganz verstanden, worauf ich hinauswollte.

    Die NPD begeht derzeit einen schweren taktischen Fehler: Ihre Führung meint, daß der fundamentaloppositionelle Kurs mit dem man in Mitteldeutschland hat punkten können, auch in den westdeutschen Ländern kompatibel ist. Doch das ist nicht der Fall. Die ältesten Bürger Mitteldeutschlands haben 52 Jahre Leben in totalitären Systemen auf dem Buckel, ca. 80-85% der Menschen in Mitteldeutschland sind in einem solchen System aufgewachsen und ebenda sozialisiert worden, während die westdeutsche Bevölkerung im Rahmen der “Re-Education” und Amerikanisierung der Gesellschaft einer kollektiven unterzogen wurde. Wenn man die kommunalpolitische Landschaft Mitteldeutschlands, das sog. volatile Wahlverhalten bei Landtagswahlen ansieht und dann diverse Umfragen zur Kenntnis nimmt, daß die Zustimmung der Mitteldeutschen zur Demokratie weit unter der der Westdeutschen liegt, so werden diese Unterschiede in der Sozialisation manifest.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Aufgrund der Erziehungsunterschiede ist es in Mitteldeutschland möglich, eine fundamentale Strategie zu fahren, die zahlreiche Sozialismen enthält und sogar die Systemfrage stellt. Bei vielen Menschen kommt das in der Tat an. Im Westen allerdings ist genau das Gegenteil der Fall, die NPD hat bei dieser umerzogenen Bevölkerung das Ansehen eines Bürgerschrecks und ist meilenweit davon entfernt ebenda eine Renaissance zu feiern und an die Ergebnisse der späten 60er anzuknüpfen.

    Das Problem besteht nun darin, daß die NPD bei Bundestagswahlen in allen mitteldeutschen Ländern zwischen Ostsee und Thüringer Wald 10% kriegen könnte, aber so lange sie im Westen zwischen 0,9 und 1,5% vegetiert, würde sie selbst dann die 5%- Hürde nicht überspringen, geschweige denn sich fest im höchsten Parlament verankern können.

    Diejenigen, die das in der NPD begriffen haben, sind auf dem letzten Parteitag ausgebootet worden bzw. haben entnervt auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

  • 79 made in germany // Aug 11, 2009 at 13:57

    @Nikolaus Bi 68

    Ironie ist etwas,was übers bloße Verständnis gelesener Zeilen hinausgeht.Vor allem wenn der Leser den Namen Nikolaus trägt.

  • 80 DocB // Aug 11, 2009 at 14:54

    Der Arminius begeht einen schweren taktischen Fehler, wenn er glaubt, daß Mikroparteien wie z.B. die NPD durch etwas anderes als Fundamentalopposition, und die positive Belegung von höchstens EINEM Thema, überhaupt mal sichtbar werden können !

    Desweiteren müßten nach seiner Rechnung schließlich auch DVU und REP auf jeweils “10% zwischen Ostsee und Thüringer Wald” kommen, weil die nun auch nicht soooo markant anders eingestellt sind. Läuft aber flächendeckend irgendwie nicht, gelle?

    Nun ist es jedoch albern, in Jeans, T-Shirt und Sweatshirt vor einem Computer zu sitzen, und sich über die Amerikanisierung und “Gehirnwäsche” (? Das Wort fehlte oben im Beitrag; wahrscheinlich rausgewaschen worden) zu mokieren, und nur den fleißig im Stalinismus weiter gedrillten Ostblöcklern ein “gesundes Volksempfinden” bescheinigen zu wollen.
    Vielleicht läuft “drüben” der Gehorsam auf Kommando und Parole einfach noch etwas besser ?!
    Vielleicht sind von uns Amerikanisierten gerade deshalb viele national eingestellt, weil wir halbwegs die Möglichkeiten, Freiheiten und Informationen dazu hatten ?!?
    Schlagen vielleicht deshalb Fehlschüsse a la Rechtes-Ärmchen-Hochreißen, Gestapomantel-Tragen, Kasernenhoftonfall oder Grabsteinschubsen voll nach unten auf die Wahlergebnisse durch, weil das selbst strahlend reingewaschenen Gemütern einfach nur bescheuert vorkommen muß ?

    Dann wäre es doch taktisch sinnvoller, mal ein paar bürgerschreckende Blödheiten auszulassen, ja.
    Aber solange man parteipolitisch eh’ nicht jedes Thema mit Expertenäußerungen belegen kann+will, darf man ruhig noch grundsätzlich DAGEGEN sein, wenn’s von den Etablierten abhebt.
    Und etwas sozialer schadet ooch nüscht, wenn ab 28.September die Kurzarbeiter rausfliegen, womöglich mit nur 60% vom letzten Kurzlohn abgefertigt werden, und reihenweise die Werkstore zufliegen.

  • 81 NPD KV UNNA / HAMM // Aug 11, 2009 at 17:28

    Worch@ 22,
    soso Sie würden also Herrn Faust am 5.9. nach Dortmund einladen und nehmen sogar an er käme ?
    Dort treffen sich nach DVU Definition doch nur Politik Unfähige.
    Wenn ich mich richtig erinnere ( ich war bei fast allen Antikriegstag Demos dabei ) ist noch nie ein DVU Funktionär dort anwesend gewesen bis auf Herrn Thieme ( damals DVU heute NPD ), der entgegen des Wunsches des DVU Kreisvorsitzenden dort häufiger gewesen ist .
    Bei der größten nationalen Demo nach dem Krieg in Dortmund am 1.Mai 2007 , an der Sie Herr Worch wesentlich beteiligt waren, hat sich der DVU Kreisvorsitzende entschieden geweigert auch nur ein Grußwort zu sprechen, und da wollen Sie uns unterjubeln Herr Faust fände die unsere Dortmunder Autonomen so prima, dass er am 5.9. käme.
    Wenn Sie sich schon aus welchen Gründen auch immer der DVU zur Verfügung stellen, sollten Sie doch so ehrlich sich und Ihren Lesern gegenüber sein zu zugeben, dass die DVU nichts aber überhaupt nichts mit freien und autonomen Nationalisten verbindet.
    Die einzige Verbindung ist der Wunsch, dass diese jungen Kameraden als Handlanger Plakate kleben und Flugzettel verteilen, weil die DVU mangels Masse niemanden dafür mehr hat.
    In dem Sinne
    Der Kreisvorsitzende

  • 82 Kampfgruppe Bitterfeld // Aug 11, 2009 at 17:28

    Arminius78
    Das Problem besteht nun darin,….

    In der Tat, da sind schon deutliche Unterschiede.
    Aber niemand (hoffe ich) verlangt ein analoges Auftreten/Argumentieren in den Regionen.

    Nur, zumindest ich möchte ein Stück dazu beitragen, das 0,1 Müll, wie ihn Selbstdarsteller a la Worch oder einige seiner Kostümnazis manifestieren weggefegt werden.

    Denn einen Unterschied zu denen gibt es.
    Hast du das Video mit dem agil argumentierenden jungen Mann hier vor ein paar Tagen gesehen?
    Dies macht den Unterschied zu mazialisch auftretenden Lebensversagern.
    Die beeindrucken niemand und stören nur beim „Vorwärts“.

    Und weiter, die Krise und damit die Probleme der Mitteldeutschen, kommt jetzt auch bei euch an, und damit kann man mehr als nur auf Nostalgie machen.

    Ich habe lange hier beobachtet, wie unreflektiert junge Leute auf Typen wie Worch, Borchert, oder Reitz, usw. reingefallen sind.
    Da hat es ist die Arbeit von denkenden Normal- Kameraden eben schwer, zumal die Decke dünn ist.
    Nun haben wir hier auch Stimmen, z.B. aus NRW, welche hoffen lassen.

  • 83 profundus // Aug 11, 2009 at 17:30

    @Arminius – genauso ist es. Die NPD muss ihren Politikstil ändern und den Gegebenheiten im Westen anpassen, sie muss felxibler werden, nicht immer nur die Radauschiene fahren. Das ist der Schlüssel zukünftigen Erfolges.

  • 84 Worch // Aug 11, 2009 at 17:45

    @ Unna und so weiter (Nr. 81):

    Ich wüßte nicht, warum Faust nicht kommen sollte, war er beispielsweise doch auch am 1. Mai 2008 in Hamburg mit dabei. Da hat er keine Berührungsängste. Ich lernte ihn, wie schon mal erwähnt, im Januar 2006 bei einer Demonstration kennen, die ich in Lüneburg veranstaltet habe. Matthias Faust kann Profile lesen; er wußte, wer ich bin. Und er war damals sogar noch bei den REPs, die es mit Abgrenzung ein wenig mehr haben als die DVU. Auch da keine Berührungsängste.

    Christian Worch

  • 85 profundus // Aug 11, 2009 at 17:58

    @Worch
    Tatsache ist, dass die NPD die an Mitgliedern stärkste, am meisten von den Medien beachtete und einzig erfolgreiche Partei ist. Eben weil sich auf der Bühne viel tut, wird die NPD bei einem erfolgreichen Wahltag (Wiedereinzug in Sachsen, Einzug in Thüringen, Achtungserfolg im Saarland) sich weiter etablieren, und die Kündigung des DPaktes als “richtiger” Schachzug gelten. So ist es numal: Erfolg ersetzt alle Argumente. Dass Du die DVU jetzt groß redest und die sichtbaren Mängel (Karteileichen, Überalterung, keine finanzielle Unterstützung durch Frey, miese Wahlergebnisse) überspielst, ist verständlich, Zweckoptimismus. Ganz ehrlich: Als ich nach dem artigen Kreuzchenmachen nach Hause kam und ich in Folge die DVU in der Berichterstattung “mit der Lupe suchen mußte” war ich echt platt, 0,4%! Ich hatte mich für Faust und die DVU hier auf AM durchaus stark gemacht und die Vorteile einer Ergänzungskraft hervorgehoben (Die DVU punktet mit etwas bürgerlicherem Auftreten im Westen, die NPD spielt auf dem nationalsozialen Feld – so in etwa. Beide kooperieren mit dem Ziel einer Vereinigung) und mind. 2,5% erwartet. Pustekuchen. Bitte nimm mal dazu Stellung! Es war von da an klar, dass die NPD sich neuorientieren mußte. Auch sie hat legitime Interessen – die Erringung von Finanzmitteln z.B. Das unterschlägst Du. Als wüßtest Du nicht selbst, das es in der Politik keine “Nibelungentreue” geben kann, weil man sich auf Realitäten einstellen muß und strategische Optionen überprüfen muss, will man erfolgreich sein. Hätte die DVU, was wahrscheinlich ist, in Brandenburg gepatzt, hätte man die NPD-Führung als treue, aber verpennte Nachtwächter abgewatscht. Als Idioten, die trotz prekärer Finanzlage, dem Geisterschiff DVU freie Fahrt ermöglicht haben.
    Ich werde dies sicher auch so in meiner Partei äußern und mich weiter für eine Vereinigung beider Kräfte stark machen, das Matthias Faust nun diesen Weg geht, ist schade und Verschwendung. Wir könnten ihn gut gebrauchen (vgl.81). Es ist aber wahrscheinlich zuviel Porzellan zerschlagen worden, neben dem angeblichen Wortbruch und der erfolglosen Weiterführung des DPaktes zu Ungunsten der NPD, hätte es sicher noch einen Mittelweg gegeben, man hätte ihn seitens der NPD aufzeigen können, dies ist offenkundig nicht geschehen, schade.

  • 86 Worch // Aug 11, 2009 at 19:20

    @ profundus (nr. 85:)

    Nichts ist erotischer als der Erfolg, ich weiß. Da sind wir a’accord, auch wenn ich es ein klein wenig sexistischer formuliere als du; läuft aufs gleiche hinaus.

    Interessante Frage ist aber: Was, wenn die NPD in Sachsen allenfalls mit ach und krach wieder reinkommt (knapp über 5 %) oder gar rausfällt (knapp unter 5 %), wenn sie in Thüringen bei 3 % rumdümpelt, statt sich von der Umfrage bis zum tatsächlichen Ergebnis GEWALTIG zu steigern, wenn sie sich im Saarland von vormals 4 % auf 2 halbiert?

    Gibst du anschließend zu, daß der Bruch des Deutschland-Paktes ein Fehler war?

    Oder findest du dann andere Argumente, warum er notwendig und richtig war?

    Aber wichtiger als das, was du in so einem Fall sagst oder nicht sagst: Was meinst du, wie das dann der Parteivorstand der NPD handhabt? Tritt der dann zurück?! Vor allem, wenn bei der Bundestagswahl weniger als 1,6 % rauskommen?!

    Eigentlich müßte er das dann doch, oder siehst du das anders?

    Er hätte dann gepokert und verloren; Schaden statt Nutzen angerichtet, und das nicht für eine abstrakte “Sache” (von der ich mir nicht sicher bin, ob wir alle das gleiche darunter verstehen), sondern konkret für die real existente nationaldemokratische Partei.

    Aber ich halte für zweifelhaft, daß dieser Vorstand dann Konsequenzen zieht. Eher Pattex-Fäden…

    Abgesehen davon irrst du, wenn du mir Zweckoptimismus unterstellst. Oder das “Übergehen” oder “Überspielen” von Mängeln der DVU. War nicht immerhin ich der einzige, der öffentlich mal darauf hingewiesen hat, daß ausweislich der Rechenschaftsberichte offenbar nur ungefähr die Hälfte der zur Zeit 6.000 Mitglieder der DVU auch nur den (mit drei Euro monatlich geringen) Beitrag bezahlt?! Merkwürdigerweise scheint außer mir niemand Rechenschaftsberichte zu lesen und richtig zu interpretieren. (Oder andere tun es und schweigen sich über die Ergebnisse aus. Das mag auch sein.) War nicht auch ich einer der ersten, der darauf hingewiesen hat, daß offenkundig Dr. Frey (möglicherweise entgegen früherer Absichten von ihm) die DVU im Europa-Wahlkampf nicht finanziell unterstützt hat? Und als Bräuniger (oder wer auch immer) lancierte, Patrik Brinkmann habe der NPD 20 (zwanzig!) Millionen Euro zugesagt, wenn Andreas Molau zum NPD-Vorsitzenden gewählt würde, war ich wohl nicht der einzige, aber mit Sicherheit einer der ersten, die öffentlich in Zweifel gezogen haben, ob a) Patrik Brinkmann eine solche finanzielle Potenz hat und ob er b) auch bereit wäre, sie für die NPD einzusetzen, egal, wer Vorsitzender ist.

    Ich sehe die Dinge ganz realistisch. Zweckoptimismu ist mit fremd. (Das ist auch etwas, das mich in früheren Jahren, als das Verhältnis zur NPD zeitweilig nicht nur gut, sondern sogar sehr gut war, von manchem NPD-Funktionär entfremdet hat. Daß ich einfach nicht bereit war, ihren teilweise selbstbeweihräucherischen, teilweise gesundbeterischen Zweckoptimismus nachzubeten, sondern ganz klar gesagt habe: Ich sage, wie ich die Dinge sehe, oder vielleicht höflichkeitshalber auch mal gar nichts, aber bestimmt sage ich nicht etwas, das gegen meine Überzeugung ist.)

    Ah, es kann in der Politik keine Treue geben? Schön. Dann steich mal das Wort “Kamerad” und “Kameradschaft” aus deinem Wortschatz. Kameradschaft ohne Treue ist nicht möglich. Höchstens Kameraderie. Willkommen in der Wunderwelt des Individualismus und Egoismus! Da kann es nämlich auch keine Treue geben. Nur “Selbstverwirklichung” und so was.

    Christian Worch

  • 87 DVU Erfurt // Aug 11, 2009 at 19:55

    Wir wünschen der DVU in Brandenburg viel Erfolg!

  • 88 NPD KV UNNA / HAMM // Aug 11, 2009 at 21:14

    @ 84 Worch , mein Gott muss es der DVU besch… gehen, wenn sie sich jetzt auch mit den doch sonst so beschimpften und verachteten angeblich “Politik Unfähigen” abgeben muss .
    Kommen Sie sich dabei nicht irgendwie lächerlich vor, Herr Worch ?
    Wir brauchen doch nur die Worte Ihres großen Vorsitzenden zu lesen, dann wissen wir doch wie die DVU denkt. Lesen Sie doch einfach einmal nach.
    http://www.gesamtrechts.info/2009/04/21/21-april-exclusiv-dvu-neumitglied-patrik-brinkmann-im-gesprach-uber-die-deutsche-rechte/
    Kommentar 46

    Dass Herr Faust vielleicht ein netter Mensch sein mag, will ich überhaupt nicht in Abrede stellen, aber nette Menschen gibt in allen Lagern.

  • 89 Worch // Aug 11, 2009 at 21:30

    @ Unna und so weiter:

    Bei links bitte auf die Aktualität achten… Ich weiß, in deiner und meiner Generation hat man es nicht so mit dem Netz (du bist ja sogar noch ein paar Jahre älter als ich), aber sieht immer komisch aus, wenn man eine Fehlermeldung bekommt.

    Und haben wir über nett gesprochen oder über Berührungsängste bzw. den Mangel daran?

    Wem’s nun wie schlecht geht, darüber reden wir halt einfach mal Ende dieses und dann Ende nächsten Monats.

    Christian Worch

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