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Thomas Brehl:
Letzte Hemmungen im Umgang
mit dem politischen Gegner fallen
Immer wenn in ganz übler Art und Weise gegen andere -vorzugsweise politische Gegner- gehetzt wird, spricht man in den Medien gerne vom „Stürmer-Stil“. Diese Anspielung auf das vom fränkischen Gauleiter Julius Streicher herausgegebene Printmedium „Der Stürmer“ wird vorzugsweise gegen Rechte ins Feld geführt. Mal ganz davon abgesehen, daß „Der Stürmer“ auch im Dritten Reich durchaus umstritten war und Dr. Goebbels mehrere Ausgaben verbot und nicht zur Auslieferung gelangen ließ, wird vom „Stürmer-Stil“ besonders dann gesprochen, wenn Menschen mit Tieren gleichgesetzt werden, denn das verbietet sich selbstverständlich und war lange Zeit demokratischer Konsenz.
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Von Publikationen der Antifa kann man natürlich im Umgang mit den „bösen Nazis“ kein Tabu erwarten, gegen rechts ist alles erlaubt und auch die BILD-Zeitung schlägt bisweilen bitterböse Töne an. Von einem ganz normalen Käseblättchen aus der hessischen Provinz ist solch Gebaren freilich neu. Und doch schreibt der „Rheinmain-Extra Tipp“ vom 27.07.2008 im Zusammenhang mit einer Sprühaktion von „Nazi-Schweinen“. Kein Täter wurde bisher ermittelt, niemand weiß, wer für die Aktion verantwortlich ist, bei der in ganz Dieburg Hakenkreuze und Sig-Runen gesprüht wurden und doch titelt die Zeitung rot unterstrichen: „Nazi-Schweine kritzeln in Dieburg“.
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Jedermann weiß, daß Hakenkreuze vornehmlich von Jugendlichen gesprüht werden um zu provozieren, denn nichts regt die „gesellschaftlich relevanten Kräfte“, die Polizei, die Medien und die Öffentlichkeit so auf wie die „Verwendung von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen“. Möglicherweise waren es ja auch Ausländer, vielleicht auch minderjährige Deutsche ohne Wissen um den historischen Hintergrund. Wir wissen es nicht, die Zeitung weiß es aber auch nicht, sondern behauptet einfach, daß es Rechte waren. Nein, schlimmer, es waren „Nazi-Schweine“.
Wir wollen uns gar nicht erst vorstellen, was passieren würde, wenn ein rechtes Printmedium eine Menschengruppe als „…-Schweine“ bezeichnen würde, ein sofortiges Verbot der Zeitung wäre ebenso die Folge wie Ermittlungen wegen Volksverhetzung und ein Aufschrei von Gutmenschen aller Coleur. „Nazis hetzen im Stürmer-Stil“, würden die Überschriften wohl lauten. Und nun, da vermeintliche Rechte die Opfer demokratischer Medienhetze sind, wird´s natürlich weder ein Ermittlungsverfahren, noch einen öffentlichen Aufschrei geben. Nur einige Rechte fragen sich natürlich jetzt: Wer schreibt denn hier im „Stürmer-Stil“?






24 responses so far ↓
1 einheimischer Beobachter // Jul 30, 2008 at 10:15
Jeder Linke kann Hakenkreuze und andere NS-Symbole an Häuserwände schmieren, um damit die Gutmenschen an rechte Täter glauben zu lassen und eine entsprechende Haßfront gegen alle Nationalen einnehmen.
Warum werden keine kommunistischen roten Hammer + Sichel-Symbole geschmiert? Weil die Linken sich keinen Haß der Bürgerlichen zuziehen wollen, nicht mit dem terroristischen internationalen Bolschewismus identifiziert werden möchten, da sie sonst bei den nächsten Wahlen verlieren würden und ihr Plan für eine Volksfrontdiktatur aus Gysi-SED-LINKEN, linken BECK-Sozis und Roth-Grünen gefährdet wäre!
2 Politkommissar // Jul 30, 2008 at 10:29
Neu ist das nicht, Herr Brehl! Ich hatte mir im Zuge des „Aufstands der Anständigen“ eine ganze Sammlung von in etablierten Zeitungen erschienen Berichten bzw. Karikaturen über „Nazis“ zugelegt. Zumeist wurde der „Nazi“ mit der gewöhnlichen Ratte gleichgesetzt, so wie der Jude in dem Film „Der ewige Jude“. Plump und dümmlich. Während dieser Film mit seinen Judenratten im bzw. nach dem Dritten Reich zu Recht für Empörung sorgte, juckt die Naziratten niemand. Und dann sage noch jemand, die Deutschen hätten aus ihrer Geschichte nicht gelernt…
Im Übrigen sollte Selbstkritik üben, wer „Zecken“ verwendet.
3 Politkommissar // Jul 30, 2008 at 10:31
@einheimischer Beobachter // Jul 30, 2008 at 10:15
„Jeder Linke kann Hakenkreuze und andere NS-Symbole an Häuserwände schmieren,…“
Dann sind es nach Gusto des Käseblattes aben National-Zionistische-Schweine gewesen.
Die Judensau läßt grüßen.
4 Wetekamp // Jul 30, 2008 at 10:36
Meine Güte, was ‘ne Aufregung? War doch nur in den “Printmedien”.
Ja, wenn’s in der Zeitung gestanden hätte …
5 Eichenlaub // Jul 30, 2008 at 10:41
Wen interessiert schon die Meinung eines “Käseblättchens” aus Dieburg?
Wir wissen doch alle, dass solche Zeitungen im Internetzeitalter ums nackte überleben kämpfen müssen. Deshalb etwas Nachsicht mit den - roten Ratten-.
Solche Artikel sind eher ein Geschenk an die Bewegung. Jeder halbwegs intelligente Mensch erkennt sofort, dass es sich hierbei um den Versuch handelt die Meinung eines Journalisten aufs Auge gedrückt zu bekommen. All die anderen Leser, die sich hämisch über solche Artikel freuen z. B. Beamte, Ausländer (inkl. Juden), Gewerkschaftler uns sonstige Büttel sind der Aufregung ohnehin nicht Wert.
Jedem Tierchen gib sein Fressen, jedes Blümchen trink von Dir, bloß die Nazis nicht vergessen und der Staat er hab dank dafür.
6 Westfront // Jul 30, 2008 at 11:51
Diese Deppen der etablierten Medien betiteln die Symbolik der SS immernoch als “SS-Runen”, dabei heißt es korrekterweise “Sig-Rune”. Das Swastika heißt ja auch nicht NSDAP-Kreuz. Vollidioten.
7 Walter Hamburg // Jul 30, 2008 at 12:09
Das sind menschliche Nullen!
Diese Charakter Schweine merken in Ihrem Wahn nichts mehr.
8 Tanja K // Jul 30, 2008 at 13:16
Stürmerstile gibt es doch überall und manche Milieus lieben sie, wenn sie ihrer Meinung nach richtig angewandt werden - siehe dieses Beispiel - http://www.campodecriptana.de/blog/2008/05/28/1051.html
9 Schörner // Jul 30, 2008 at 14:43
Endlich mal wieder eine Artikel von Herrn Brehl.
10 FdU // Jul 30, 2008 at 18:04
Die sogenannten “SS-Runen”, welche da zu sehen sind, hat eindeudig eine jugendliche Migratte gekritzelt, die aus Griechenland kommt. Ganz klar ein (zweifaches) S, wie es an jeder griechischen Gürosbude zu sehen ist.
Gruß
FdU
11 Ali Höhler // Jul 30, 2008 at 19:27
Logo und alle ‘ Nazis raus’ Sprühereien stammen in Wahrheit von euch, träumt weiter.
12 Atheist // Jul 30, 2008 at 19:44
Ist das nicht der Beweis dafür, dass selbst die verbohrtesten Gutmenschen nicht in der Lage sind ihren Prinzipien treu zubleiben und diese über längere Zeit durchzuhalten. Das ist doch die Kapitulation vor der feindlichen Ideologie.
Die Demokraten müssen mehr und mehr auf Instrumente aus totalitären Systemen zurückgreifen, um ihr Überleben zusichern. Das zeigt, das sie ihre eigene Weltanschauung unter der Maxime der Menschenwürde als ad absurdum führen.
13 BdU // Jul 30, 2008 at 19:56
Nun das ist ja nichts neues Herr Brehl. Haben Sie so wenig Systempresse in den letzten 20 Jahren gelesen? Nationalisten wurden und werden u.a. als “Rattenfänger” aber auch schon mal “braune Ratten” bezeichnet, als “Ungeziefer”, “Ekelgestalten”, “Pack”, “Gesin-del”, “Abschaum” usw.
Ich gebe mir alle Mühe das mit meiner eigenen Wortwahl zu kompensieren.
14 HansGut // Jul 30, 2008 at 20:58
@ FdU
“Migratten” aus Griechenland?!
Ich glaube Du bist ein ganz ganz zurückgebliebener Mensch aus dem hintersten Tal der Ahnungslosen, der nicht mal die Grundlagen des Rassismus begriffen hat.
Und kulinarisch haste auch keine Ahnung.
Griechische “Gürusbuden ” gibts im Westen nämlich auch nicht.
15 Arminius // Jul 30, 2008 at 22:11
Huch!
Welch sckröckliche und abscheuliche Tat!
Irgendwie muß “Zeitungsfritze” ja die Seiten seines Schmierenblattes im Sommerloch vollbekommen.
16 Miraculi // Jul 31, 2008 at 4:24
Apropos “Der Stürmer”…
Die Auflage des “Stürmers” von 1927, 1933, 1934 - 1935 und 1938:
http://img.photobucket.com/albums/v637/merlin61/Dokumente/Auflagen-DerStrmer-1927-1938.jpg
Und diese für über 80 Millionen “mögliche” deutschsprachige Leser - Respekt!
-
Das Titelblatt vom Februar 1929 (man beachte, wo das Bild zu finden ist!)
http://www2.hu-berlin.de/sexology/GESUND/ARCHIV/GIF/XSTURMER.JPG
Das Titelblatt vom Mai 1938:
http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/images/sturmer/ds19-39.jpg
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Auch interessant, wo der Stürmer “scheinbar” so alles verbreitet war. (Die Stadt Stadtlohn liegt übrigens im Westlichen Münsterland = Nordrhein-Westfalen.)
,,, und “das Schicksal” der Namenspatronin der örtlichen Realschule: http://www.herta-lebenstein-realschule.de/daten/schulname.htm Auszug aus deren Stadtgeschichte: “Im März 1945 wurde die Stadt durch Bombenangriffe fast vollständig zerstört, VIELE Bürger fanden dabei den Tod.”
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http://einestages.spiegel.de/hund-images/2007/10/05/92/a678e4553be28dfe5372f123b08391f7_image_document_large_featured_borderless.jpg
(Die Quelle des Bildes sagt eigentlich schon alles!)
(Der Bildtext darunter): “Anti-jüdische Presse
“Der Stürmer” war eine anti-jüdische Zeitung in Hitlerdeutschland und in der “freien Stadt” Danzig. Danzig wurde am 10. Juli(!) 1939 von den Nazis eingenommen.” Zitat Ende.
Denn: Wer so viel “Weisheit” verbreitet, für den ist die Wahrheit nur eine billige Hure!
17 Schörner // Jul 31, 2008 at 9:14
@Miraculi
Die http://www.calvin.edu Verweise funktionieren nicht (restricted area).
18 Miraculi // Jul 31, 2008 at 16:55
@Schörner
Zum Zeitpunkt des Fundes funktionierte er noch.
“Ein Schelm, der Böses dahinter vermutet.”
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Als Ersatz - HaGalil-”Sammlung” (inkl. “Stürmer”:
http://www.nahost-politik.de/hetze/arabische-medien-1.htm
19 Brit Mila // Jul 31, 2008 at 17:35
Es ist unübersehbar und offenkundig: Der Duktus von Schreiberlingen und Redakteuren regionaler “Käseblättchen” wurde inzwischen erfolgreich auf Stürmerniveau, mit umgekehrtem Vorzeichen, gebracht.
Die Messlatte, die seit Jahrzehnten von BLÖD und SPEICHEL usw. vorgegeben wird, was Haßpropaganda gegen Andersdenkende, gerne auch mal bis zur völligen Vernichtung einer Existenz, anbelangt, wird zusehends höher gelegt und dankbar von den Käseblättern übernommen. Muß sie ja auch.
Neben Kleintierzüchtervereinstreffen, Kirchenbeiratswahlen und Tennisclub-Meisterschaften möchte die ländliche Bevölkerung selbstverständlich wissen, wann das nächste Klezmer-Konzert in der dörflichen, gemeinschaftlich renovierten Synagoge stattfindet und welche Schulklasse in dieser Woche ein “Vernichtungslager” mit anschließendem gemeinsamen Mazzenbacken unter Absingen des jüdischen Kinderliedes “Zachäus war der Mann am Zoll” besucht hat, nicht wahr!
20 griesgram // Jul 31, 2008 at 19:48
@Höhlenali
“Logo und alle ‘ Nazis raus’ Sprühereien stammen in Wahrheit von euch, träumt weiter.”
Kleiner logischer Fehler, Genosse Ali!
UNS bringt es keinerlei propagandistischen Vorteil “NAZIS RAUS” an Wände zu schmieren.
Umgekehrt ist das anders, wie das von VG Brehl dokumentierte Beispiel zeigt.
Aber was will man von einem auch Logik erwarten, der an einer irrsinnigen Gleichheitsideologie festhält und glaubt, daß man eine Volkswirtschaft 5 Jahre im Voraus planen kann.
21 1+1 // Aug 1, 2008 at 0:00
@griesgram
Siehe sog. Bergpredigt (gibt es auch in erweiterten und modernisierten Fassungen)!
Jahrespläne gibt es ebenso unter kapitalistischen Bedingungen, was heissen soll, Großkonzerne, wirtschaftlich profitable Fußballklubs und und und verfahren derartig.
Auch im Dritten Reich gab es diese Jahrespläne, im Moment ist es mir entfallen, über wieviele Jahre vorausgeplant wurde. Es waren 4 oder 5, möchte ich meinen…
22 1+1 // Aug 1, 2008 at 0:02
Nachtrag:
Sind “Koalitionsverträge” nicht scheingeschäftliche Vierjahrespläne?
23 Michael // Aug 1, 2008 at 6:28
@ Brit Mila (19)
Köstlich!!!
24 Schörner // Aug 1, 2008 at 13:55
Im Reich: 5 Jahre.
@griesgram
Solche Planvorgaben sind absolut notwendig, um langfristige Ziele überhaupt zu erreichen. Man stelle sich vor, daß dieses Jahr das eine Projekt subventioniert wird, und nächstes Jahr ein ganz anderes.
So wurde zum Beispiel der Telekommunikationssektor ganz gezielt von Seiten der Regierungen schnellstmöglich vorangetrieben, weil er zukunftsentscheidend ist. Clinton und Gore haben dafür den Ausdruck “Information Superhighway” gebraucht, der manchen bekannt vorkommen dürfte. Das war nciht nur ein Schlagwort, sd. dahinter steckte ein ganzes Konzept, welches bis zu den Anfängen der Industrialisierung zurückgeht:
Obwohl Frankreich führend war an technischen Veröffentlichungen zur Dampfmaschine und zur Eisenbahn, war es England, welches damit heute in Verbindung gebracht wird. Und warum?
Während man in Frankreich die Sache staatlich regeln und einführen wollte, hat man in England nur die Hindernisse für diesbezügliche Firmengründungen und privatwirtschaftliche Initiativen beseitigt.
Dasselbe ist im Informationstechnologie-Bereich geschehen: das Erkennen der Wichtigkeit der Technologie und die langfristige und verläßliche staatliche Planung war entscheidend, damit dieser gewaltige Sprung geschafft wurde (man denke nur zurück, wie das Internet oder mobiles Kommunizieren unser allert Leben verändert hat).
Ohne der Meilensteine und langfristiger Planungen, etwa die “technologische Lücke” (Anteil von F&E am BIP) zu den USA und Japan zu schließen, wären diese Länder davongezogen. So aber, sind wir mitgezogen und haben tlw. sogar aufgeholt.
Die nationalsozialistischen Fünfjahrespläne sind nicht mit denen in der Planwirtschaft zu vergleichen.
Was im Kapitalismus oft nur ressortmäßig betrachtet wird, während auf anderen Gebieten schwere Nachteile erzeugt werden (Bsp. Straßeninfrastrukturausbeu auf Kosten der Lebensqualität oder des öffentl. Verkehrs, oder Agrarische Gentechnik) wurde im NS viel ganzheitlicher versucht zu berücksichtigen (Unterordnung von Teilgebieten um als wichtig erkannte Ziele zu erreichen).
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