Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz
Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Wilhelmshavener DVU-Kundgebung aus dem Blickwinkel der DVU-Niedersachsen und der linken RECHERCHE NORD (27.04.09)

April 27th, 2009 · Post your comment (24 Comments)

Email This Post Print This Post

Wilhelmshaven / Niedersachsen: Wie gestern bereits berichtet, fand am 25. April auf dem Valoisplatz in Wilhelmshaven eine Kundgebung der DVU-Die neue Rechte statt, an der rund 30 Personen teilgenommen haben.

Im offiziellen Kundgebungsbericht der DVU-Niedersachsen heißt es dazu:
”…Am Samstag, den 25.4.09 fand in der Stadt Wilhelmshaven im Rahmen des Europawahlkampfes eine öffentliche Kundgebung der DVU statt.
30 Aktivisten der Partei versammelten sich auf dem Kundgebungsplatz , zeigten Gesicht in der Öffentlichkeit und wiesen durch ihre Anwesenheit nach, daß sie nicht gewillt sind, den in unserem Lande stattfindenden Sozialabbau, widerspruchslos hinzunehmen.Die Veranstaltung verlief friedlich und konnte erstaunlicherweise ohne irgendwelche Störungen durchgeführt werden.

Dadurch wurden einige Wilhelmshavener Bürger ermutigt, sich zu uns zu gesellen und den Redebeiträgen zu applaudieren. Das rief natürlich Unbehagen bei den linken vor Ort anwesenden Pressevertretern hervor, die dann anschließend frustriert versuchten, diese Geschehnisse mit einem ins Netz gestellten Lügenartikel ungeschehen zu machen.
Das Kommen und Gehen der Bürger versuchten sie in ein Verlassen der Aktivisten des Kundgebungsplatzes umzudeuten.
Für den DVU-Landesverband Niedersachsen war diese Kungebung ein voller Erfolg, da auch mehrere neue Aktivisten für unsere Partei gewonnen werden konnten. Daran können auch publizierte Lügenartikel nichts ändern.

Jahrelang ist die DVU in Niedersachsen nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten, nun, da Kundgebungen abgehalten werden und auch in diesem Jahr der Mitgliederbestand erheblich vermehrt werden konnte, wird uns wieder verstärkte Aufmerksamkeit zuteil. Die Berufdemonstranten der Linken haben es diesmal nicht geschafft ihre Leute zu mobilisieren. Laut Polizeibericht sollen sich im Stadtgebiet ca. 200 Gegendemonstranten versammelt haben. Auf einer Wiese tanzten ca. 50 Personen irgendeinen Ringelreihen gegen “Rechts”. Das war alles, was von uns aus dem anderen Lager gesichtet wurde. Damit hat sich die Antifa selbst disqualifiziert, denn außer den im Vorfeld der Veranstaltung getätigten großen “Sprüchen ” haben sie nichts auf die Reihe bekommen.

Drei in Wilhelmshaven wohnende Teilnehmer unserer Veranstaltung wurden auf dem Heimweg von frustrierten Linkschaoten überfallen, erlitten jedoch glücklicherweise keine Verletzungen.
Es ist noch zu bemerken, daß die Polizei zwei mit unseren Leuten besetzten Fahrzeugen, die etwas verspätet Wilhelmshaven erreichten, den Zugang zum Kundgebungsplatz verwehrt hat.

Da der Norden unseres Bundeslandes nicht nur landschaftlich für uns interessant ist, treffen wir uns alle am 16.5. in der Stadt Norden (Ostfriesland) zu einer erneuten öffentlichen Kundgebung wieder.

Hans-Gerd Wiechmann

Auf der Gegenseite berichtet die linke RECHERCHE NORD über die DVU-Kundgebung wie folgt:

DVU Niedersachsen – »…warum wir noch auf die Straße gehen?«

Erst im März 2009 hatte das ehemalige NPD-Mitglied Hans Gerd Wiechmann die Führung des niedersächsischen DVU Landesverbandes übernommen. Die Zeichen stünden laut Wiechmann »für die DVU in Niedersachsen auf Sturm«. So plane der Landesverband im Verlauf des Jahres etliche, »aufsehenerregende Kundgebungen« in dem Bundesland durchzuführen, unter anderen in Barsinghausen. »Als erstes wolle man sich Wilhelmshaven vornehmen«, da örtliche Kräfte in der Stadt mit der Situation »hoffnungslos überfordert« seinen, so der Landesvorsitzende am Rande des DVU Landesparteitages am 01.03.2009 im niedersächsischen Rhade. Damit bezog sich Wiechmann auf die fehlgeschlagene Anmeldung einer Neonazidemonstration am 28.03.2009 in Wilhelmshaven. Als damalige Anmelder traten parteifreie Neonazis der »Aktionsgruppe Wiking« in Erscheinung, welche in der Vergangenheit bereits mehrfach an den Hürden regulärer Anmeldeverfahren von Veranstaltungen scheiterten. Nach der misslungenen Demonstration unterstützte die »AG Wiking« daraufhin die nun durchgeführte DVU Kundgebung. In einem diesbezüglichen Aufruf, auf den Seiten des einschlägig bekannten Internetportals »Altermedia« der Neonaziszene bezeichneten sie es »gottverdammte Pflicht« der Veranstaltung in Wilhelmshaven beizuwohnen.

Auch der langjährige Neonazifunktionär Christian Worch aus Hamburg unterstützte das Anliegen der »Aktionsgruppe« und stellte eigens für die Kundgebung ein Lautsprecherfahrzeug zur Verfügung. Umgeben von einem massiven Polizeiaufgebot, samt mehrerer Wasserwerfer und eines Räumpanzers versammelten sich allerdings am vergangenen Samstag lediglich 23 Teilnehmer_innen auf dem Kundgebungsplatz am Bahnhof von Wilhelmshaven. Darunter auch Mitglieder der DVU Ortsgruppe Soltau. Die besagte Ortsgruppe sorgte im März 2009 für bundesweite Negativschlagzeilen nachdem bekannt wurde, dass deren Führungsaktivistin Sandra Franke für den Verfassungsschutz tätig war. Gleichzeitig engagierte sie sich als Moderatorin eines neonazistischen Internetradios. In ihrer Sendung relativierte die DVU Aktivistin die industrielle Vernichtung der europäischen Juden im Verlauf des 2. Weltkrieges. So erklärte sie zum Holocaust »auch 200 000 bis 300 000 Juden« seien ums Leben gekommen, »meiner Meinung nach viel zu wenig!« Die Aufdeckung ihrer VS-Tätigkeit sei »schon schockierend gewesen«, so einige der angereisten DVU Aktivistinnen aus Soltau. Über den jetzigen Verbleib und weitere politischen Ambitionen von Frau Franke sei derzeit hingegen wenig bekannt.

Wenig bekannt dürfte auch der Verbleib der angekündigten Kundgebungsteilnehmerinnen bleiben, welche Hans Gerd Wiechmann während der Veranstaltung am vergangenen Samstag ankündigte. Zwar erschienen kurzweilig weitere Neonazis sowie Unterstützerinnen am Rand der Veranstaltung, verliessen diese allerdings bereits wieder nach wenigen Minuten. Eine Zeitspanne, welche auch Karl Heinz Besemann vom »DVU-Kreisverband Ostfriesland« für den ersten Redebeitrag der Kundgebung benötigte. Als nächster Redner in Wilhelmshaven folgte der Hamburger Neonaziaktivist Christian Worch, welcher in seinem Beitrag den Zuhöhrerinnen die DVU als wählbare Partei und Alternative anläßlich der anstehenden Europawahlen empfahl.

Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzte wiederum Hans Gerd Wiechmann, nachdem dieser zuvor bereits die Auflagen der Kundgebung verlaß. Der DVU-Landesvorsitzende wetterte in seiner Rede gegen »etablierte Politiker« und »Sozialbetrug«. Ähnlich wie Christian Worch verwies auch Hans Gerd Wiechmann “auf die einmalige Gelegenheit” bei der anstehenden Europawahl seine Stimme der DVU zu geben. Man frage sich so Wiechmann, zum Abschluß seiner Rede im Bezug auf die derzeitigen Situation in der Bundesrepubilk »warum wir noch auf die Straße gehen?«. Zumindest angesichts der mangelnden Mobilisierungsfähigkeit der »DVU Niedersachsen« eine wohl durchaus berechtigte Frage.

Siehe auch
Recherche Nord 25.04.09

DVU-Kundgebung in Wilhelmshaven, 25.04.09 – Bildergalerie

Die Neue Rechte demonstrierte in Wilhelmshaven – Altermedia 26.04.09

DVU Niedersachsen 25.04.09



Tags: Allgemeines · Hausmitteilungen

24 responses so far ↓

  • 1 Adler // Apr 27, 2009 at 13:17

    Ich wusste gar nicht, dass es überhaupt “Ortsgruppen” der DVU gibt…

  • 2 Adler // Apr 27, 2009 at 13:18

    Nachtrag: Normal ist doch alles von München aus gesteuert!

  • 3 Zeitungsleser // Apr 27, 2009 at 13:35

    Nun Sturm brich los und Volk steh auf, oder was? hihihi

  • 4 Pessimist // Apr 27, 2009 at 13:42

    Lächerlich.

  • 5 v. Leers // Apr 27, 2009 at 14:02

    UMFRAGE:

    Empfinden Sie es als Glück, in einer Demokratie zu leben?

    http://www.welt.de/politik/article3631440/Linke-ruft-zu-sozialen-Unruhen-in-Deutschland-auf.html

  • 6 v. Leers // Apr 27, 2009 at 14:06

    http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Polizisten-erstmals-in-Uniform-in-Yad-Vashem/37489

    Ohne Worte

  • 7 Tremonius // Apr 27, 2009 at 14:24

    So eine Lachnummer. Jeder macht sich lächerlich so gut er kann.

  • 8 Kamerad_WHV // Apr 27, 2009 at 15:00

    Die Ortsgruppe der DVU ist personengleich mit der AG Wiking.

  • 9 Red Flag // Apr 27, 2009 at 15:02

    Ich versteh euch nicht, vgl. man manch andere Demo und betrachtet die Sache eher in Prozenten war dass doch ein schöner Erfolg für Hernn Worch.

    Die AG Wiking hat auch durchaus für die richtige Stimmung gesorgt, die Rufe der Bürgerbratzen nach “Lager” können euch doch nur recht sein, dass die getäuschten Bürgergenossen irgendwie die falschen in’s Lager wünschen, dürfte mit jüdischen Gehirnimplantaten erklären zu sein.

  • 10 Black Flagg // Apr 27, 2009 at 17:07

    Christian Worch über die DVU, NPD und Matthias Faust:

    http://nidinfo.wordpress.com/2009/04/27/christian-worch-im-gesprach/

  • 11 Vorbeischauender // Apr 27, 2009 at 17:53

    Bei diesen paar Leuten, kann selbst die linke Antifa demnächst in Norden, wo die nächste Kundgebung stattfinden soll, im Bett bleiben und ausschlafen.
    Aber immerhin stand die DVU tagelang, groß und breit in den dortigen Zeitungen. Was wohl am meisten bezweckt wurde. Auch der speckige Andre Aden, krauchte dort mit seiner Kamera herum und schien sich ziemlich zu langweiligen.

  • 12 Worch // Apr 27, 2009 at 18:26

    @ Vorbeischauender (Nr. 11)

    Korrekt. Sehen wir das mal statistisch. Im Herbst in Esens waren wir nach meiner Zählung 37 Teilnehmer; Antifa (inclusive Schulklassen und Gutmenschen) 600. In Wilhelmshaven waren wir um ein Viertel weniger; aber die Antifa war auf ein Drittel reduziert. Wenn wir diese Quote beibehalten können, sind wir bald auf Augenhöre, selbst wenn wir noch ein paar weniger weniger….

    Übrigens stellt selbst “Indymedia” fest, daß die linke Mobilisierung irgendwie peinlich spärlich war. Und das, obwohl daran alle “gesellschaftlich relevanten Kräfte” beteiligt waren.

    Oh, und die Erwähnung in den führenden Tagesblättern der Region ist wertvoller als 10.000 verteilte Handzettel oder hunderte von aufgehängten Plakate.*

    Christian Worch

    Na die bloße Erwähnung allein tut es auch nicht, sonst wäre die NPD schon im Bundestag mit Zweidrittelmehrheit. Eher ist anzunehmen, daß das Gros der Zeitungsleser eher die Augenbrauen hochzieht, wenn sie von 28 Kundgebungsteilnehmern liest. Die Jubelarie der DVU-Niedersachsen zu der Kundgebung dürfte beim Durchschnittsleser auch nicht eben begeisterungserweckend sein, sofern er davon überhaupt Kenntnis nimmt. Allerdings kommt uns kein Urteil zu, in diesem Fall sind wir durchaus parteiisch. – Die Schriftleitung

  • 13 Stahlhelm65 // Apr 27, 2009 at 19:39

    28 Hansel bei der DVU,ein durchschlagender Erfolg für die Deutsche Verlierer Union!
    Hat da nicht jemand seinen Hut verloren,äh geschmissen!
    War zwar immer gegen Spalter,aber nach alledem kann ein wirklich national denkender und aufrecht stehender Deutscher nur noch NPD wählen,wenn er wählen will!
    Und das sollte jetzt passieren!
    Deutschland voran!
    SH Stahlhelm65

  • 14 Peter // Apr 27, 2009 at 19:50

    Die Debatte ist lächerlich. Bei einer Wahlkampfkundgebung kommt es nicht darauf an, daß hunderte eigene Aktivisten zur politischen Selbstbefriedigung kommen, sondern darum, öffentlich Aufmerksamkeit zu erzielen. Für eine solche Kundgebung reichen letztlich auch 10-15 Teilnehmer aus. Man erinnere an den DVU-Europawahlkampf 1989, wo die Partei mit einer Handvoll Leuten durch viele Großstädte getourt ist. Die NPD hat es in späteren Wahlkämpfen oftmals nicht anders gemacht. Derartige Aktionen jedenfalls kann man doch nicht mit Demos vergleichen!

    Wenn ein Zirkus durch die Stadt fährt, erregt er auch Aufmerksamkeit. Würden die Leute, die deshalb aus dem Fenster schauen, den Clown wählen, nur weil er im Zirkusaufzug vorneweg geht. Lieber Freund, der Aufzug allein tut es nicht, ebenso wenig die bloße Erwähnung der jeweiligen Partei, zählen tut das, was man im Anschluß daraus macht und da, lieber Freund, hat die DVU nur wenig Chancen, denn das nennt man Propaganda. Die Veranstaltung gehört dem Veranstalter lediglich vom Beginn bis zum Abschluß der Veranstaltung. Dann gehört sie dem, der sie haben will und DER sagt, ob sie gut oder schlecht war und zwar immer und immer wieder, so lange, wie es ihm gut dünkt. Die Schriftleitung

  • 15 borger // Apr 27, 2009 at 20:24

    Natürlich ist es keine große Leistung, wenn jemand mit dem kleinen Finger schnippt. Wenn er allerdings – wie die DVU – viele Jahre im Wachkoma gelegen hat, wird es allgemein als positive Reaktion gesehen. Da dürfte man auch den kleinen Hinweis auf dieses Erwachen der DVU in der regionalen Presse als Erfolg betrachten. Ob sich das mit den neu gewonnenen „Kräften“ und denen, die noch (aus Sachsen) kommen werden auch in Wahlergebnissen niederschlägt, wäre die nächste Frage.

    Auf jeden Fall zur Europawahl gibt es kaum eine Alternative zur DVU. Wer meint, dies mit Nichtwählen umgehen zu können, der muss dann auch damit leben, dass die Plätze im EU-Parlament nicht einfach leer bleiben – sondern an die Volksverräter von SED – CDU gehen. Mir sind da – trotz aller Vorbehalte gegen die neuen „Kräfte“ – DVUler im EU-Parlament lieber.

  • 16 Red Flag // Apr 27, 2009 at 20:43

    @Worch

    “Korrekt. Sehen wir das mal statistisch…. in Esens waren….. In Wilhelmshaven waren wir um ein Viertel weniger; aber die Antifa war auf ein Drittel reduziert. Wenn wir diese Quote beibehalten können, sind wir bald auf Augenhöre, selbst wenn wir noch ein paar weniger weniger….”

    Und sie gelten als Intelligenzbestie der Nazis? Na Mahlzeit!

    Dann sehe ich ein Mal statistisch, dass Wilhelmshaven ganze 14,1% der Einwohner Essens hat, die Antifa also viel, viel stärker dort ist. Und ob nun 14 oder 37 Hanselns, wenn man sie in einem Bus transportieren kann, erkläre ich das mal als statistich unrelevant, ganz ohne Studium ect. oder was sie hinter sich haben.

    “Übrigens stellt selbst “Indymedia” fest, daß die linke Mobilisierung irgendwie peinlich spärlich war.”

    Na wenn eine peinliche Mobilisierung in 1:10 führt, was passiert dann erst bei einer guten Mobilisierung?

    @Peter Und dass waren Glatzen und Kapuzennazis inkl. eines Berufsschwätzers Worch der in seinem Leben keine Minute arbeiten mußte?

  • 17 Arminius // Apr 27, 2009 at 21:41

    @ Schriftleitung

    “Na die bloße Erwähnung allein tut es auch nicht, sonst wäre die NPD schon im Bundestag mit Zweidrittelmehrheit.”

    Bei der Angriffsfläche, die die NPD derzeit bietet, kann sie froh sein, dass sie überhaupt in Landtagen vertreten ist.*

    @ Stahlhelm

    Sie scheinen wohl ein Stahlgewitter zu viel auf den Kopf bekommen zu haben.

    *Im Gegensatz zu ihren Freunden von der DVU, die dank ihre Weichspülerpolitik froh sein können, daß sie als politische Randgruppe noch in einem Landesparlament setzen. Der letzte der DVU-Mohikaner in der Bremer Bürgerschaft hat ja bekanntlich entnervt das Handtuch geworfen. – Die Schriftleitung

  • 18 Tremonius // Apr 28, 2009 at 4:09

    Vertrottelt Chr. Worch jetzt restlos? Das ist eigentlich schade, er ist doch noch recht jung für die Demenz.

  • 19 Stephan Fattimger // Apr 28, 2009 at 7:07

    Eine derart machtvolle Demonstration (30 ist sicher ein Druckfehler – meinte man nicht 3.000 oder mehr?) der von Molau so inspirierten DVU! Da zittern ja fast schon wieder die morschen Knochen! Daß ich DAS auf meine alten Tage noch erleben darf! Ich bin dankbar und gerührt und pruste zufrieden in mein geblümtes Biedermeierschnupftuch!

  • 20 Arminius // Apr 28, 2009 at 8:36

    @ Schriftleitung

    Es ist zwar richtig, dass die DVU nicht die Radikalität einer NPD hat, aber sie deswegen zu einem Weichspüler zu degradieren ist m.E. maßlos überzogen. In Sachen Ausländerpolitik fuhr das ehemalige (Gerlach, Dröse, Tittmann) und fährt das amtierende Personal (Faust, Schuldt, Branghofer) eine klare Linie.

    Wie dem auch sei, die NPD begeht einen kapitalen Fehler: sie vertritt die Ansicht, dass sie sich mit der Radikalität, mit der sie in Mitteldeutschland Erfolg hat, auch im Westen durchsetzen könnte. Der sozial- und kulturstrukturelle Unterschied zwischen dem Westen und der Mitte Deutschlands entspricht aber in etwa dem, zwischen Tag und Nacht, da im Westen “Re-Education”, “Alt-68er-Wertewandel” und “antigemeinschaftlicher Neo-Liberalismus” voll gegriffen haben oder kurz: der Westen ist dekadent bis ins Mark! Hier muß man m.E. zwangsweise mit einem anderen Ansatz rangehen, da die NPD de facto das Ansehen eines Bürgerschrecks, was sich in ihren Wahlergebnisse manifestiert.

    Lieber Arminius, du solltest dich allmählich an den Gedanken gewöhnen, daß dies hier keine DVU-Seite ist und es hier, von einigen Kommentaren vielleicht mal abgesehen, auch keine DVU-Reklame geben wird. Hier wird die DVU so dargestellt, wie wir sie sehen, daß mag vielleicht nicht jedermanns Wohlgefallen erregen, kann uns aber nicht beirren, in dieser Richtung weiterzumachen. Gewöhn dich dran. – Die Schriftleitung

  • 21 Ostfriese // Apr 28, 2009 at 13:41

    In der schönen Stadt Norden wird sich die Kundgebung von WHV wiederholen, die selben Gesichter.

    In Ostfriesland sind die meisten politisch-aktiven Personen in der Regel Einzelaktivisten; durch Gespräche mit mehreren Freunden und Kameraden ist mir bekannt, dass alle die Veranstaltung meiden werden.

    Die Freien Kräfte werden nicht mit der DVU zusammen arbeiten, aus diversen Gründen. Ein weiterer Punkt ist die Person Besemann der als Anmelder fungiert, diese Ablehnung beruht meist auf persönliche Erfahrungen mit ihm.

    Also mal wieder viel Wind um nichts….

  • 22 Brandenburger // Apr 28, 2009 at 19:50

    @ Arminius
    Und welche Erfolge hat die DVU im Westen vorzuweisen?

  • 23 Adler // Apr 29, 2009 at 1:08

    Brandenburger 22

    Nachdem Tittmann in Bremen ausgetreten ist wohl keine…

  • 24 Walter Hamburg // Apr 29, 2009 at 4:40

    @Ostfriese // Apr 28, 2009 at 13:41
    Nur Gemeinsamkeit macht stark.
    Das ist nicht gerade produktiv was sie da schreiben. Sie machen den Eindruck als würden alle den Boykott an einer Person festmachen..Es geht aber nicht um eine Person sondern darum der Öffentlichkeit etwas mitzuteilen Nämlich den Bürgern Grundsätze ,Gedanken und Ziele näher zubringen oder auf etwas hinzuweisen.Da darf der Namen des Anmelders oder der Partei keine
    Rolle spielen..Demonstrieren 7Kundgeben soll auch Größe und Stärke zeigen die nur gemeinsam
    zustande kommen kann.Parteien und Personenkulte ,auch negative sind der Grund warum es nicht
    wirklich vorwärts geht..
    MkG
    Walter Hoeck jimdo Page

Leave a Comment