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maxh8

Wo bleibt eigentlich der Kopf von Moses? – Trara um Opera (28.09.06)

September 28th, 2006 · Post your comment (27 Comments)

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Berlin: In die Schlagzeilen geriet dieser Tage die Absetzung der Mozart-Oper „Idomeneo“ vom Spielplan an der Deutschen Oper Berlin. Diese sollte am 5. November Premiere haben. Als Anlaß dafür dienten angebliche Hinweise, die bei den Berliner Sicherheitsbehörden eingegangen sein sollen, wonach bestimmte Szenen der Oper derzeit ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für da Haus darstellen würden. Wie sich später jedoch herausstellte, handelte es sich bei diesen „Hinweisen“ keineswegs um konkreten Tatverdacht, sondern nur um bloße Vermutungen. Diese erwiesen sich jedoch für die Intendantin des Hauses, Kirsten Harms, als ausreichend, um das Stück abzusetzen. Allenthalben nun stürmische Erregung ob der angeblichen Gefahr durch islamischen Terrorismus. So spricht man von Selbstzensur und Verletzung von Kunst- und Redefreiheit.

Doch was macht Mozarts „Idomeneo“, nebenbei bemerkt, ein schönes, aber nicht sein bestes Werk, für islamistische Terroristen so aufreizend. Kurz gesagt, gar nichts. So ist es keineswegs die Oper des genialen Komponisten, die Anstoß erregt, sondern lediglich ihre Inszenierung durch Hans Neuenfels, einem typischen Fall von „moderner“ Kunst, nach dem alten und achtbaren Klassikern ein neumodisches Gewand übergeworfen wird, von dem sich der Komponist vermutlich lautstark distanziert hätte, könnte er es noch erleben, wie seine Werke von solchen Figuren wie Neuenfels heute verhunzt werden. In der Oper geht es u. a. darum, daß einem Meerungeheuer die Köpfe abgeschlagen werden, die dann in der Inszenierung von Neuenfels als Köpfe der Religionsstifter Buddha, Jesus und Mohammed präsentiert werden. Eine Inszenierung, die übrigens bereits schon vor drei Jahren für Empörung sorgte, ohne daß man daraus ein Politikum machte.

Inkriminierte Idomeneo-Szene aus Neuenfels-Inszenierung

In der jetzigen Diskussion um die angebliche islamistische Bedrohung des Opernhauses spielt nun einmal mehr das Geschwätz von Freiheit und Toleranz eine große Rolle, wobei man geflissentlich übersieht, daß es sich bei dieser Art von Inszenierung tatsächlich um eine böswillige Beleidigung von Christentum, Islam und Buddhismus handelt. Allerdings macht der Muslim-Markt in seinem Bericht zu dieser Affäre nicht zu unrecht darauf aufmerksam, wie es denn sein kann, daß hier alle großen Weltreligionen gleichermaßen über einen Kamm geschert werden, eine aber darunter fehlt. Und in der Tat, so ist es. So präsentiert man dem Publikum wohl die Häupter von Buddha, Jesus und Mohammed, während man auf die Präsentation des Kopfes von Moses verzichtet. Sollte es etwa so sein, daß man hier jemandem besondere Rücksichtnahme schuldig zu sein glaubt? Oder will die Idomeneo-Inszenierung à la Neuhaus demonstrieren, daß alle großen Religionstifter Ungeheuer sind – bis auf den Stifter der jüdischen Religion.

Nun sind wir ja, was die politische Auseinandersetzung mit dem Klerus und seinen Anhängern betrifft, auch keine Kostverächter, die allzu zimperlich sind, eines aber jedoch ist klar. Man kann wohl die Institutionen, die eine Religion umgeben, bekämpfen, wenn diese ihre Religion zum Geschäft machen oder sie sich in Angelegenheiten einmischen, die nicht ihre Sache sind, nicht aber die Religionen selber. Ein Unterschied auf den man schon recht genau achten sollte. Aus diesem Grunde würde es uns auch nie einfallen, Stifter einer bestimmten Religion aus diesem oder jenem Grunde schlechtmachen zu wollen und schon gar nicht auf eine solche Weise wie es in der Neuenfels-Inszenierung von „Ideomeneo“ der Fall ist. Zu diesem läßt sich wohl abschließend nur noch sagen, daß es hier nicht allein um politische oder religiöse Entartung geht, sondern in erster Linie um einen Fall, den man getrost als entartete Kunst bezeichnen kann und an dem man erkennen kann, daß solche Kunstformen nicht nur zu geistiger Zersetzung führen können, sondern auch zu handfesten politischen Auseinandersetzungen. Nach unserem Dafürhalten ein klassisches Beispiel für die kulturelle Versumpfung modernen „Künstler“tums.

Wie es heißt, will jetzt das Berliner Landeskriminalamt eine Initiative zur Wiederaufnahme der Oper starten, an der sich neben islamischen Verbänden auch die christlichen Kirchen beteiligen sollen. Keine schlechte Idee, aber vielleicht sollte man ja speziell von dieser Seite mal beim Landeskriminalamt nachfragen, inwieweit es unter die „Kunstfreiheit“ fällt, einer Oper aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert Szenenaccessoires anzudichten, die im Original gar nicht vorkommen und die für das Christentum ebenso beleidigend sind, wie auch für den Islam - und den Komponisten selber, mit dessen Werk man auf diese Weise Schindluder treibt.

Siehe auch
Schweriner Volkszeitung 28.09.06

Schweriner Volkszeitung 28.09.06

Ostsee-Zeitung 27.09.06

Ostsee-Zeitung 26.09.06

Quelle: Störtebeker-Netz 28.09.06



Tags: Allgemeines

27 responses so far ↓

  • 1 Eichenholz Original // Sep 28, 2006 at 12:35

    Ist das Judentum denn eine große Weltreligion? Wäre mir neu.
    Was ist mit Shiva und den anderen unzähligen Hindu-Göttern? Warum werden Shintoismus und afrikanische Naturreligionen nicht beachtet? Wer denkt an Konfuzius?

    Mann, Kunst ist Kunst, kann einem gefallen, muß aber nicht. Ob alles widerliche dieser Welt mit öffentlichen Mittel gefördert werden sollte, ist eine andere Frage (Antwort: nein), aber mit der Verletzung religiöser Gefühle hat das doch alles garnichts zu tun. Es geht nur noch um die Frage der Macht. Manche Menschen wären wirklich besser als Kind früh gestorben.

  • 2 Sensenmann // Sep 28, 2006 at 14:13

    Einen interessanten Aspekt hat der Musel-Aufstand. In Zukunft werden es linke verschwuchtelte After-Künstler immer schwerer haben ihren Dreck groß aufgemacht und teuer zu verkaufen. Denn sie müssen immer Angst haben, daß ein Moslem sich in seinen Gefühlen verletzt fühlen könnte.

    Da wird sicher auch die eine oder andere deutschfeindliche Dreck-und-Schmutz Kunstdarbietung nicht mehr so leicht auf die Bühne zu bringen sein. So gesehen könnte das Einknicken vor der Muselwut durchaus zu einer begrüßenswerten Selbstzensur einiger heutiger Geld-Abzock-Künstler führen. Denn was haben diese Leute denn viel anderes im Angebot als Obszönitäten, Dreck, Schwulitäten und Angriff auf echte Werte?

    Vorübergehend sind radikale Islamisten als Aufräumkommando gegen kulturzersetzende Sauereien und als “Putztruppe” gegen libertäre, linke Schickeria-”Kunst” vielleicht gar nicht so verkehrt.

  • 3 Freibeuter // Sep 28, 2006 at 15:20

    Ein exemplarisches Beispiel dafür, wie heute und insbesondere in Zukunft in der realexistierenden BRd aussehen wird :
    Ein Volk von politisch-korrekten Arschkriechern die sich permanent in Anbiederung und vorauseilender Gehorsam gegenüber gewissen Minderheiten - nach der organisiert-jüdischen nun auch gegenüber der mehr oder weniger organisiert islamischen - üben.

    Ein Fall für ganze Psychiater-Stäbe !

    Nicht zu vergessen auch das Gedöns mit einem im ARD-Programm zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr angesetzten und - mit offenkundiger “Rücksicht auf muslimisch-türkische Befindlichkeiten” - erst im Nachtprogramm ausgesendeten “Doku-Drama” mit dem Titel “Wut”, eine Sendung, die das Thema der galoppierenden, ausländischen Jugendkriminalität in Deutschland einigermaßen wahrheitsgetreu thematisieren soll.

    Hierzu nun die neueste rhetorische Kapriole des Intendanten des Bayrischen Rundfunks Thomas Gruber : “Wir wollen den Film nicht verstecken. Grund für die Verschiebung ist das Votum unserer Jugendschutzbeauftragten. Daran fühle ich mich gebunden”

    Quelle : http://focus.msn.de/kultur/kino_tv/ard-film_nid_36419.html

    Na, wer´s glaubt wird selig, wer´s nicht glaubt kommt aber auch in den Himmel.

  • 4 Eichenholz Original // Sep 28, 2006 at 17:09

    @ Sensenmann

    “Vorübergehend sind radikale Islamisten als Aufräumkommando gegen kulturzersetzende Sauereien und als “Putztruppe” gegen libertäre, linke Schickeria-”Kunst” vielleicht gar nicht so verkehrt”

    Keine falschen Verbrüderungen! Aufräumen können Deutsche auch.

    In der Tat? Nur warum tun sie es nicht.

    Schriftleitung Altermedia

  • 5 Eichenholz Original // Sep 28, 2006 at 17:42

    @ Schriftleitung

    Vielleicht weil sie sich daran gewöhnt haben, daß Andere die Drecksarbeit machen?

  • 6 Mjölnir // Sep 28, 2006 at 17:45

    Gehört zwar nicht direkt hierher, aber ich glaube gelesen zu haben, daß es mehr Zeugen Jehovahs denn Mosaisten (um zwischen Judenreligion und Judenvolk zu unterscheiden) gibt.
    Das Judentum ist also gar keine große, geschweige denn Weltreligion. Hätten se aber gerne, unsere Löckchenträger.
    Aber die “Welt”religionen sind, um mal bei der oft genannten Fünfzahl zu bleiben, Konfuzianismus, Hinduismus, Islam, Christentum, Buddhismus. Bei letzterem streiten sich die Gemüter, da er eher eine Weltanschauung ist (ursprünglich keine Götter, keine Kulte)

    Wir sollten aber nicht vergessen, daß das Judentum Grundlage für Christentum und Islam ist, inwieweit man dies nun als Weltreligion betrachten möchte oder nicht liegt natürlich an der Sichtweise des Betrachters, angesichts der jüdischen Besonderheiten und nicht zuletzt wegen der Verquickung von Religion und Weltlichkeit, wie es sie nur beim Judentum gibt, ist es wohl nicht verkehrt, wenn man das Judentum den anderen genannten Religionen gleichberechtigt an die Seite stellt. Aber wir gesagt, kann jeder so sehen wie er möchte, wir sehen es so.

    Schriftleitung Altermedia

  • 7 TodosAlemanes Unidos // Sep 28, 2006 at 18:41

    ” … daß es hier nicht allein um politische oder religiöse Entartung geht, sondern in erster Linie um einen Fall, den man getrost als entartete Kunst bezeichnen kann …”

    Das “Aus-der-Art-Schlagen” hat wohl etwas mit Kunstrasse zu tun, also mit dem kulturellen Wurzelgeflecht und seinem Stamm.

    Kunst im “Dritten Reich” war politischem Stil angepaßt, daher war “Entartung” ein Ausschlagen aus dieser Norm.
    Kunst in der Bundesrepublik Deutschland ist bis jetzt noch, mit allen Eklats, eine freie Tätigkeit. Hier trifft “Entartung” auf das Phänomen der Unfreiheit, also Eindeutigkeit.

    So eindeutig wie die Anspielung des Regisseurs war, so - danke Schriftleitung ! - unmozartisch war die “Kunst” und damit war sie entartet : In der “Art” der heutigen Zeit liegen Norm und Freiheit im blutigen Konflikt.

    Der Regisseur war also ein Katalysator für Kommendes. Dafür war es gut.

  • 8 Sammy K. // Sep 28, 2006 at 18:48

    Ich fühle mich diskriminiert, dass nicht auch Moses der Kopf abgeschlagen wird. Das grenzt ja schon wieder an Diffamierung!!!
    Wenn das der Zentralrat merkt….! :)

  • 9 griesgram // Sep 28, 2006 at 19:33

    Ich will nicht nur den Kopf von den Moses, auch der von Sankt Holokauscht muß endlich rollen!

  • 10 Olsen // Sep 28, 2006 at 20:11

    @Mjölnier
    Im Buddhismus gibt es auch Unterteilungen. Eine davon verehrt Buddha als Gott und “duldet keine Götter neben ihn”. Dies widerspricht der Lehre Buddhas.

  • 11 h // Sep 28, 2006 at 20:17

    “In der Tat? Nur warum tun sie es nicht.”

    Weil es für Meinungs und amit auch für die Freiheit der Kunst ist?!

  • 12 Schwert // Sep 28, 2006 at 20:48

    @Eichenholz Original

    “Mann, Kunst ist Kunst, kann einem gefallen, muß aber nicht.”

    Ja klar, Kunst ist Kunst. Aber ist diese Inszenierung auch Kunst? Nein! Das ist einfach kranker Müll und gehört in kein sich selbst achtendes Theater, Opern- oder sonstiges Ausstellungshaus.
    In “deutschen” Theatern wird mittlerweile herumuriniert und es werden Klassiker der Literatur und des Dramas auf abartigste Weise verschandelt. Dagegen muß jeder vernünftige Bürger was tun.

    Ich geb Dir recht, daß man sich deswegen nicht leichtfertig mit Muslimen “verbrüdern” sollte. Denn ein evtl gemeinsamer Feind macht einen noch lange nicht zu Freunden.
    Hinzu kommt noch, daß der ganze Terz um diese Oper offensichtlich nicht wegen Beschwerden von Muslimen aufgebauscht wird, sondern scheinbar “hausgemacht” ist.

  • 13 Eichenholz Original // Sep 28, 2006 at 21:47

    @ Schwert

    Solange die verschandelte Kunst nicht durch öffentliche Gelder bezahlt wird, ist es mir egal.

    Privat finanziert, also durch Eintrittsgelder, wären solche Eskapaden sowieso erledigt.

    Daher braucht man sich darüber garnicht groß aufregen und auch nichts verbieten. Einfach nicht bezahlen.

    Würde auch bei der Antifa teilweise funktionieren. (Anti-Rechts-Millionen usw.)

    Die Moslems geht es deswegen noch dreimal nichts an, was in einem Deutschen Theater gezeigt wird und wenn es der größte Scheiß ist.

    Das ist der Unterschied.

    Ich sage denen ja auch nicht, daß die ganze goldene und rosa Bemalung in türkischen Restaurants erbärmlich aussieht, solange die Restaurants nur in der Türkei sind.

  • 14 GB // Sep 29, 2006 at 9:02

    Tatsächlich ist der islamische Einwand, dass die scheinbare BRD-Kunstfreiheit den Kopf von Moses ausspart (und natürlich auch die Köpfe der Holokauscht-Religionsgründer) nicht ganz abwegig. Man erinnere sich an die Frankfurter Bühnenbesetzung von P. Pinkel in den neuziger Jahren. Fassbinders “Die Stadt, der Müll und der Tod” wurde abgesetzt. Es wurde auch nicht wie jetzt “eine langfristig angelegte Kommission” zwischen den dem Zentralrat und der BRD einberufen. Wen wunderts, schließlich nahm Rom noch nie Befehle aus Gallien entgegen.

  • 15 Mjölnir // Sep 29, 2006 at 9:11

    @Olsen:
    “@Mjölnier
    Im Buddhismus gibt es auch Unterteilungen. Eine davon verehrt Buddha als Gott und “duldet keine Götter neben ihn”. Dies widerspricht der Lehre Buddhas.”

    Das ist mir durchaus bekannt, aber so feine Unterscheidungen sind wegen der Gefahr des Verzettelns kontraproduktiv, genauso, wie wenn ich bei jeder Erwähnung eines Buddhisten zwischen Mahayana und Hinayana, Theravada (oft auch dem “Hinayana … gleichgesetzt”), Vajrayana (auch Lamaismus genannt, eine tantrische Form), Zen (als besondere Meditationsform), Vijñanavada [Yogacara, eine neben dem Tantracara sehr körperbetonte Form, als Tantra-Yoga nach Europa geschwappt und sofort ("Tantra-Sex") sexualisiert], weiterhin Amidismus (Amitabha-Buddhismus), Saddharmapundarika (die heute fast nur noch in Japan existierende Lotossutra-Schule) unterscheiden müßte: welcher Schule/Strömung/Sekte gehört er an?

    Von denen neigen einige (Unter)strömungen zur Buddhavergottung, einige zur (hinduistischen) Götterverehrung, allerdings eben nicht zur Anbetung eines blutrünstigen, Völkermorde anordnenden sich ständig selbst widersprechenden Götzen, wie dem in den “Buchreligionen” verehrten orientalischen Wüstendämon JHWH/Jehovah/Allah.

    Allerdings sind mir unsere streitliebenden metsaufenden hammerschwingenden achtbeinige Gäule über den Himmel reitenden nordischen Lichtgestalten ohnehin lieber.

    Und, lieber Olsen, schreib mich bitte nicht nochmal mit “ie”.

    Gruß vom kleinen Mjölnir

  • 16 sensenmann // Sep 29, 2006 at 11:23

    @Eichenholz Original

    Dachte weniger an Verbrüderung als vielmehr an “Nutzbarmachung” ohne jedwede Anbiederung.

    Die Gutmenschen werden sich daran gewöhnen müssen, daß sie und ihre Brut von gewaltbereiten, beutegierigen sozialen Unterschichten mit Migrationshintergrund gnadenlos zusammengeschlagen und ausgeplündert werden. Diese Leute haben nämlich wirklich eine “Verbrüderung” postuliert und werden nun mit der Realität konfrontiert.

    Ich habe nie an Integrations-Idylle und Muli-Kultur geglaubt und bin daher von der Wirklichkeit nicht überrascht, sondern weise nur ganz emotionslos auf Entwicklungen und Möglichkeiten hin.

  • 17 Lutz Merkel // Sep 29, 2006 at 16:14

    Es wird immer schöner mit den Musels!!! :-(

    Zitat:

    FP-Mühlwerth: Kein Schweinefleisch im Gymnasium Klostergasse

    Eine(!) moslemische Mutter regt sich auf - Schulleitung hüpft

    Für die Schüler des Gymnasiums Klostergasse in Wien-Währing ist Schweinefleisch vom Speiseplan ab sofort gestrichen, nachdem sich eine(!) moslemische Mutter aufgepudelt und die Umstellung des Speiseplanes verlangt hat. Es ist unfassbar, dass die Schulleitung diese Forderung sofort apportiert und gegen die Proteste der übrigen Eltern und die Interessen der Kinder gehandelt hat, sagt dazu FPÖ-Schulsprecherin Monika Mühlwerth.
    Obwohl eine deutliche Mehrheit der Eltern gefordert hat, dass dann zumindest ein zweites Menü mit Schweinefleisch angeboten werden muss, blieb die Schuldirektorin hart. Kolportierte Begründung: Der SPÖ-Stadtschulrat will das so.

    Die Eltern fragen sich zu Recht, warum uns eine Minderheit, die zu Gast in unserem Land ist, mit tatkräftiger Unterstützung von SPÖ und Grünen ihre Gewohnheiten aufzwingt. Parallelen zur Oper “Idomeneo” in Deutschland drängen sich auf, die aus Angst vor radikalen Muslimen abgesetzt wurde.
    Offensichtlich hat die Wiener SPÖ unter dem Beifall der Grünen schon kapituliert und hofiert die Zuwanderer unterwürfig statt ihnen klar zu machen, dass sie sich unseren Sitten und Gebräuchen anzupassen haben. Das ist ein weiterer Grund für die FPÖ, ihre harte Ausländerpolitik ohne wenn und aber durchzuziehen, schloss Mühlwerth.

    Quelle
    http://www.fpoe-wien.at/index.php?id=2147&backPID=2143&tt_news=10950

  • 18 Schwert // Sep 29, 2006 at 16:47

    @Eichenholz Original

    “Solange die verschandelte Kunst nicht durch öffentliche Gelder bezahlt wird, ist es mir egal.”

    Das wird es aber größtenteils. Die Theaterhäuser werden von den Kommunen unterstützt. Sogenannte “Staatstheater” gibt es auch. In einem “Staatstheater” sollte aber nicht so ein Dreck gezeigt werden. Das steht dem Staat nicht sonderlich gut. Der “demokratische” und “gebildete” und “weltoffene” Bürger hält das leider wirklich für Kunst.

    “Die Moslems geht es deswegen noch dreimal nichts an, was in einem Deutschen Theater gezeigt wird und wenn es der größte Scheiß ist.”

    Richtig. Aber sie können durchaus als Katalysator (danke TodosAlemanesUnidos) wirken. Die können ja nicht als Nazis diffamiert werden. Bei ihnen würde man eher sagen, sie hätten noch Anstand, während über Deutsche, die dagegen protestieren, gleich wieder die immer noch gut wirkende Faschismuskeule geschwungen wird.

  • 19 Olsen // Sep 29, 2006 at 19:38

    @Mjölnir
    Dieser Hinweis war ja auch eher für die religiöse Fraktion gedacht, die sich fast nicht bzw. überhaupt nicht mit Religionen auskennt.

    …”aber so feine Unterscheidungen sind wegen der Gefahr des Verzettelns kontraproduktiv”

    Können sie durchaus sein, meistens für Menschen (zu denen ich dich nicht rechne) mit mangelndem Wissensstand und/oder mangelnder Intelligenz/Logik. Da aber jede Medaille bekanntlich zwei Seiten hat, kann für Menschen, denen eine höhere Auffassungsgabe und/oder Wissensstand zu eigen ist, eine Verallgemeinerung kontraproduktiv sein. Ich denke, das allgemeine Niveau einer Diskussion ist dabei entscheidend, aber auch, wem man was sagen möchte.
    Lieber Mjölnir, daß “ie” war kein absichtlicher Fehler. Ich gelobe Besserung. :-)

  • 20 Eichenholz Original // Sep 29, 2006 at 21:09

    @ Schwert

    Das die Theater h e u t e von öffentlichen Geldern leben und damit teilweise Unsinn anstellen ist klar, und das gehört auch abgestellt.
    Im privaten Raum bedarf es keiner Verbote, solange Mindeststandards eingehalten werden (betreffend Gewalt, Obszönitäten usw.). Wenn einer von absurdem Theater bei privater Finanzierung leben kann, ist mir das egal.

    Der zweite Punkt ist von Dir und Todos… sicher gut gemeint, aber ich möchte Moslems noch nicht einmal als Katalysator, da lasse ich mich lieber diffamieren.
    Ich habe zu oft erlebt, daß die ganze Hand genommen wird, wenn der kleine Finger gereicht wird.

    Ich bleibe lieber dabei, daß es sie dreimal nichts angeht, was in einem Deutschen Theater gezeigt wird und wenn es der größte Scheiß ist.
    Bin ja sonst eher kompromißbereit (unter Deutschen), aber hier bleibe ich hart.

  • 21 Atlantiker // Sep 29, 2006 at 21:55

    Warum kein Kopf von Moses?
    a) Die grosse jüdische Weltschwörung steckt hinter der Oper.
    b) Neuenfels ist ein Angsthase: Er will sich nicht des Verdachts des Antisemitismus aussetzen.
    c) Neuenfels ist anti-semitisch und gönnt den Juden nicht was er den Moslems, Christen und Buddhisten und den Poseidonjüngern gönnt: Er diskriminiert die Juden.

    Ich tippe auf c). Was meint Ihr?

    Im Ernst:
    (1.) Es geht in erster Linie um Publicity: Die Opern haben rückläufige Besucherzahlen und bekommen weniger staatliche Zuschüsse. Daher wird bei modernen Inszenierungen geschockt, um ins Gerede zu kommen und mehr Besucher anzuziehen. Obwohl Mozart nichts davon geschrieben hat, werden abgehackte blutige Köpfe von Jesus, Mohammed, Buddha und Poseidon in die Oper eingebaut.
    Die Besucher haben sich aber mittlerweile an Provokationen gewöhnt und bleiben den Opern nun doch fern. Da normale Skandale nicht mehr funktionieren, inszeniert die Intendantin einen neuartigen Skandal: Absage einer Oper wegen der Gefahr von Anschläge. Auf einmal interessieren sich die Leute doch wieder für die Oper. Und die Oper wird aus Trotz und als Zeichen gegen Appeasement und die “Islamofaschisten” aufgeführt.
    Nächsten Monaten werden irgendwelche erfolglosen Künstler irgendwas Skandalöses basteln und dann in der Hoffnung es verkaufen zu können, behaupten, sie hätten von Islamisten Morddrohungen bekommen. So kann man auch Geld machen.

    (2.) Das LKA hat nur vor einer allgemeinen Gefährdung gewarnt. Wieso glauben alle, dass nur Moslems zu gewalttätigen Protesten bereit sind?
    Christen drohten 2000 mit Gewalt wegen Corpus Christi:
    “Die hessische Landesregierung und die evangelische Kirche hatten die Aufführung von “Corpus Christi” in Kassel missbilligt. Seit Februar gibt es in Deutschland Proteste gegen die Inszenierung von Terrence McNallys umstrittenem, jedoch sehr erfolgreichem Theaterstück. Angesichts der Demonstrationen, Protestschreiben, aber auch wegen Mord- und Bombendrohungen wurden geplante Gastspiele abgesagt. In Pforzheim (2. Juli) und Karlsruhe (14. Juli) wird “Corpus Christi” nicht zu sehen sein.”
    http://www.cityinfonetz.de/tagblatt/thema/thema39/
    Siehe auch: http://www.welt.de/z/plog/blog.php/apocalypso/nebenwidersprueche/2006/09/27/idomeneo_und_corpus_christi

    (3.) Um uns vor Terrorismus zu schützen, ist es erforderlich, dass die Moderaten sich in der arabischen Welt gegenüber autokratischen Regierungen und fundamentalistischen Gruppen durchsetzen und ihre Länder demokratisieren, liberalisieren etc.
    Diese dumme Oper jedoch bietet den Regimen und den Fundamentalisten hervorragendes Propagandamaterial und die Möglichkeit, von den eigentlichen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Problemen abzulenken. D.h. die Oper und all ihre Verteidiger schaden den Moderaten und unterstützen die bad guys. Die Oper und auch die Mohammed Cartoons entfremden die moderten Muslime von uns. Die Oper wird auch genutzt zur Diskreditierung all jener in der arabischen Welt, die für Liberalisierung und Dialog mit dem Westen eintreten.

  • 22 PA // Sep 30, 2006 at 2:04

    @ Lutz Merkel

    “Die Eltern fragen sich zu Recht, warum uns eine Minderheit, die zu Gast in unserem Land ist, mit tatkräftiger Unterstützung von SPÖ und Grünen ihre Gewohnheiten aufzwingt.”

    Antwort: Weil genau diese Eltern so blöd sind, diese Volksbetrüger durch “Wählen” zu unterstützen!

  • 23 Schwert // Sep 30, 2006 at 9:57

    @Atlantiker

    “Warum kein Kopf von Moses?
    a) Die grosse jüdische Weltschwörung steckt hinter der Oper.
    b) Neuenfels ist ein Angsthase: Er will sich nicht des Verdachts des Antisemitismus aussetzen.
    c) Neuenfels ist anti-semitisch und gönnt den Juden nicht was er den Moslems, Christen und Buddhisten und den Poseidonjüngern gönnt: Er diskriminiert die Juden.

    Ich tippe auf c).”

    Ein echt lustiger Scherz! In der bundesrepublikanischen “Kunst”szene laufen verkappte Antisemiten rum… Selten so gelacht.
    Eher würde wohl b) zutreffen, auch wenn Du es falsch formuliert hast. Es geht dabei nämlich nicht um Angst, sondern um Anstand vor den ewigen Opfern dieser Welt. Den Kopf des Stifters der jüdischen Religion braucht man nicht abzuhacken, weil das Judentum selbst nie etwas schlechtes und böses gestiftet hatte. Ohne diese Mentalität verinnerlicht zu haben und sich dafür einzusetzen, ist man nicht lange im bundesrepublikanischen Zirkus mit dabei, auch kein Neuenfels.

    “Um uns vor Terrorismus zu schützen, ist es erforderlich, dass die Moderaten sich in der arabischen Welt gegenüber autokratischen Regierungen und fundamentalistischen Gruppen durchsetzen und ihre Länder demokratisieren, liberalisieren etc.”

    Nein, nicht schon wieder dieses Gesülze! Der Kriegstreiber hetzt wieder seine Panzerkorps für Freiheit und Demokratie! Man kann im Gegenteil eigentlich nur hoffen, daß die entsprechenden Länder bzw Völker nicht nach westlichem Vorbild “liberal” werden, damit es auch in 100 Jahren wenigstens noch ein paar geistig (und folglich auch körperlich) gesunde Menschen gibt!

    “Diese dumme Oper jedoch bietet den Regimen und den Fundamentalisten hervorragendes Propagandamaterial und die Möglichkeit, von den eigentlichen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Problemen abzulenken.”

    Diese dumme Oper bietet gar nichts außer kranken Schwachsinn eines bundesrepublikanischen Zöglings der hiesigen “Kunst”szene. Und die etwaigen “wirtschaftlichen, sozialen und politischen Probleme” sind doch im großen und ganzen von den “Atlantikern” hausgemacht. Also, wer längt eigentlich davon ab?

    “Die Oper und auch die Mohammed Cartoons entfremden die moderten Muslime von uns.”

    Die sind “uns” auch so fremd, ob nun “moderat” oder “radikal”. Diesen “evolutionären Zwist” sollen sie einfach bei sich zu Hause austragen und nicht “hier”.

  • 24 Völkischer Beobachter // Sep 30, 2006 at 13:50

    @ Sammy K.:

    Wenden Sie sich doch an die Anti-Defamation League! Oder an Amnesty international. Oder an die UNO-Menschenrechtskommission. ;-)

  • 25 Mjölnir // Sep 30, 2006 at 15:44

    @Olsen:
    bei der hier schreibenden Klientel weiß ich nicht immer, was ich voraussetzen darf, und wie weit ich erläutern muß. Da ich aber dazu neige, redundanten Blähtext zu setzen und mich selbst zu verzetteln, verkürze ich lieber. Ein “@Mjölnir” mit Zitat und Bitte um ERläuterung wirkt Wunder; man soll nicht die Seiten mit Schwulst verstopfen, wie andere, die ganze Artikel hierher setzen, statt Links zu posten (Ubrigens die einzige Form von Links, die ich uneingeschränkt gut finde).

    @sensenmann :
    “Muli-Kultur”

    Danke für diese Ironie; auf den Einfall, die Multikriminellen durch Weglassen eines “t” als Muli, Maulesel zu bezeichnen, bin ich noch nicht gekommen; aber ’s war ein gewöhnlicher Tippfehler, gell?

    Gruß vom kleinen Mjölnir

  • 26 Sammy K. // Sep 30, 2006 at 18:09

    @Völkischer Beobachter

    Genau das werde ich tun.
    Sagt mal, hat hier in Deutschland irgendeine islamische Revolution stattgefunden, als ich in Übersee war?
    Bei meiner Rückkehr hatte ich den Eindruck. Ein bisschen früh, aber nicht unerwartet.
    Ich sag besser mal Salam

  • 27 Olsen // Sep 30, 2006 at 22:55

    Ach, der Sammy ist zurück. Und, wie war es in Übersee?

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