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Zoff im NPD-Parteivorstand? (15.10.08)

October 15th, 2008 · Post your comment (53 Comments)

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Udo Voigt stellt Vertrauensfrage

Udo Voigt

Andreas Molau tritt zurück!

Während der Druck auf NPD-Chef Udo Voigt seitens der Basis wegen der Finanz-Affäre steigt, soll der Bundesvorstand ihm mehrheitlich das Vertrauen ausgesprochen haben. Auf einer Sitzung des Parteivorstands am vorletzten Wochenende, auf der dem Vernehmen nach um die 16 Mitglieder teilgenommen hatten, soll Voigt die Vertrauensfrage gestellt haben. Dabei sollen sich drei Mitglieder gegen ihren Parteichef ausgesprochen, ein weiteres enthielt sich. Zwei Tage später legte der niedersächsische NPD-Vize Andreas Molau, alle Ämter in Bundesvorstand und Parteipräsidium nieder!

Dass davon bislang nichts in den Parteimedien zu vernehmen war, dürfte unter anderem daran liegen, weil eine solche Vertrauensfrage an die Parteibasis nach wie vor aussteht. Ob Voigt da ähnlich gut abschneiden würde ist fraglich. Vorsichtshalber ist der für diesen Monat angesetzte Programmparteitag jedoch schon mal auf nächstes Jahr verschoben worden, nachdem der Schweriner NPD-Fraktionschef Udo Pastörs angekündigt hatte, das Thema bei dieser Gelegenheit aufgreifen zu wollen. Voigt selber will nach Möglichkeit bis November 2009 Gras drüber wachsen lassen, um sich dann auf einem Sonderparteitag seinen Mitgliedern zu stellen. Vom Bundesvorstand dürfte es nach dem Ergebnis der Vertrauensfrage kaum Einwände geben.

Andreas Molau

Wer neben Molau noch gegen Voigt gestimmt hat, ist bislang unbekannt. Wohl aber ist inzwischen bekannt, dass er als Reaktion auf diese Sitzung seine Ämter niedergelegt hat. Wie es heißt, sei er der Ansicht, dass nach dem Skandal um die verschwundenen Parteigelder in Höhe von 741.000 Euro, Voigt nicht mehr weiter das Amt des Parteichefs bekleiden könne. Molau erklärte seinen Rücktritt am 6. Oktober unter anderem mit der Begründung: „Der Rücktritt bezieht sich nur auf die Ämter im Bundesvorstand, deren Führung ich nach den Ereignissen um die Veruntreuung von Geldern in der Partei nicht mehr voll unterstützen kann.“ Gemeint dürften angesichts des Abstimmungsverhältnisses nicht nur Udo Voigt allein sein, sondern nahezu die gesamte Chefetage der Partei, die aus welchen Beweggründen auch immer an einen Führungswechsel nicht interessiert ist. Den Gerüchten, dass weit mehr Personen in den Finanz-Skandal verwickelt sein könnten, als ausschließlich der einstige Schatzmeister Erwin Kemna, dürfte das nicht gerade entgegenwirken.

Ulrich Eigenfeld

Molaus Rücktrittserklärung vom 6. Oktober, veröffentlicht auf der niedersächsischen Landesseite, verschwand übrigens kurz darauf wieder. Wie es heißt, auf Bestreben des Noch-NPD-Landesvorsitzenden von Niedersachsen Ulrich Eigenfeld. Erreicht hat er damit allerdings gar nichts, denn zu diesem Zeitpunkt hatte Altermedia die Erklärung bereits veröffentlicht, so dass der eigentliche Zweck dieselbe zu vertuschen wohl weitestgehend fehlgeschlagen sein dürfte, sofern es nicht doch Zeitgenossen gibt, die sich ausschließlich auf dem niedersächsischen NPD-Internetportal informieren.

Was Eigenfeld vermutlich besonders sauer aufgestoßen sein dürfte, war die Ankündigung Molaus sich künftig wieder aktiver in Niedersachsen zu engagieren. Das ist im Übrigen auch eines seiner Versprechen gewesen, das er nicht nur der Parteibasis sondern auch den freien Kräften während des Landtagswahlkampfes Anfang des Jahres gegeben hatte. Wie es heißt, fürchtet Eigenfeld nun eine Kandidatur Molaus um den Posten des Landesvorsitzenden, auf dem Landesparteitag im Januar 2008, bei dem es vermutlich zu einer Kampfabstimmung kommen wird. Ursprünglich hatte Eigenfeld nicht die Absicht noch ein weiteres Mal für den Posten zu kandidieren, weil er aber fürchtet, sein Kontrahent Molau könnte einen No-Name-Kandidaten problemlos schlagen, tut er es doch.

Nun mag man zu beiden Kandidaten stehen wie man will, zweifellos aber steht fest, dass der niedersächsische Landesverband frisches Personal bitternötig hat. Dass Eigenfeld dafür langfristig der falsche Mann ist, zeichnet sich schon anhand der in der Öffentlichkeit kaum wahrnehmbaren Parteiarbeit ab. Das liegt zum einen daran, weil Eigenfeld eher als Bürokrat denn als Macher gilt, andererseits weil er eine Zusammenarbeit mit freien Kameradschaften strikt ablehnt. Dass die NPD im letzten Wahlkampf überhaupt aktionsfähig war, ist in erster Linie seinem Kontrahenten Andreas Molau geschuldet, der die freien Kräfte in die Wahlkampfarbeit per Vertrag eingebunden hat. So ist also auch schon jetzt davon auszugehen, sollte Eigenfeld nicht freiwillig seinen Stuhl räumen, es zu einer Spaltung ähnlich wie Mitte des Jahres in Thüringen kommen wird.

Siehe auch
Altermedia: Voigt vertag seinen Sturz auf November 2009… 17.09.08



Tags: Allgemeines

53 responses so far ↓

  • 1 exrep // Oct 15, 2008 at 19:31

    Ich darf die NPD-Führung höflich daran erinnern, daß in wenigen Wochen das Superwahljahr 2009 beginnt. Da gäbe es wichtigere Dinge zu tun als interne Streitigkeiten auszufechten.

  • 2 Vorschlag // Oct 15, 2008 at 19:58

    @ Exrep
    Solange diese intern bleiben, ist es ja okay. “Problematisch” wird es erst, wenn diese Infos unabhängigen Medien wie altermedia zugetragen werden. Aber in dieser Hinsicht ist die NPD eben eine ganz “normale” Partei. SPD, CDU, CSU, Grüne, Linke können davon ein Liedchen singen:-)

  • 3 Peter // Oct 15, 2008 at 20:06

    @Ob Voigt da ähnlich gut abschneiden würde ist fraglich. Vorsichtshalber ist der für diesen Monat angesetzte Programmparteitag jedoch schon mal auf nächstes Jahr verschoben worden, nachdem der Schweriner NPD-Fraktionschef Udo Pastörs angekündigt hatte, das Thema bei dieser Gelegenheit aufgreifen zu wollen.

    Durch die ständige Wiederholung einer Lüge wird es nicht wahrer: Schon bei letzter Aufstellung dieser Behauptung ist darauf hingewiesen worden, daß der Programmparteitag bereits VORHER abgesagt worden war!

  • 4 ich // Oct 15, 2008 at 20:23

    Warum erst jetzt?
    Warum muß der Druck erst so gr0ß werden?
    Diese Leute haben einfach gesagt – kein Rückrad!
    Dieser Schritt ist längst überfällig!
    Es hat auch keinen Sinn sich hinter einem Super-Wahljahr zu verstecken!!
    Einfach das Risiko eines Neuanfang eingehen undmit neuen Kadern den Start beginnen – das risko ist aus meiner Sicht geringer als mit den derzeitigen “Bonzen einen start in 2009 zu beginnen.
    Zeigt nach außen -es geht weiter -den problemen wird nicht ausgewichen sondern sie werden bearbeitet und ich bin mir sicher sie werden auch gemeistert!
    Es muß unbedingt wieder eine Basis des Vertrauen geschaffen werden!
    Mit Voigt und & ist das nicht möglich!!
    Lasst uns in die Zukunft sehen und mit erhobenen Haupt etwas für unsere Heimat leisten.

    Endlich alles für Deutschland und nichts für Mich!!
    Es dürfen nicht nur leere Worthülsen sen – es müssen Taten folgen!
    Weg mit dem Apparatschik an der Parteispitze!!
    Habt Vertrauen in Udo Pastörs -nur Pastörs widr uns die Garantie für eine verlässliche Parteiarbeit geben können!!
    Kein Rieger und auch kein Molau wird es schaffen die Freien und die Parteikräfte zu einen!!
    Unsere Kraft bündeln – Pastörs Fürung ist ein Garant für für ein besseres Deutschlan – ein Deutschland wie wir es uns vorstellen.

    In diesem Sinne – laßt uns gemeinsam für Deutschland kämpfen!

  • 5 Westfront // Oct 15, 2008 at 20:34

    Auch ich bin strikt für eine Erneuerung der Parteispitze. Voigt ist nicht mehr tragbar. Wer sehnte sich nicht noch alles das neue Parteiprogramm herbei? Wie kann das alles ernstes auf Novemver 2009 (!) verschoben werden?? JETZT müssen Veränderungen kommen!!

  • 6 Detlef // Oct 15, 2008 at 20:49

    Autor:
    “….es zu einer Spaltung ähnlich wie Mitte des Jahres in Thüringen kommen wird.”

    Der Schreiberling sollte sich lieber an den Verschwörungstheorien um die Ermordung Haiders beteiligen.

    1. Es gibt in Thüringen nur eine NPD und folglich keine Spaltung* und 2. wird es so etwas auch in N.Sachsen nicht geben.

    *Dann haben wir uns den Krach auf dem Landesparteitag im April und die spätere Abspaltung etlicher Kreisverbände wohl nur eingebildet. – Der Hausmeister

    Molau hat sich hinreißen lassen, wie einige andere hier im Forum auch.
    Da er in der Niederlage unrationell reagiert, ist es für eine hohe Führungsrolle für ihn noch zu früh.
    Es Maß an Reife und Erfahrung mit solchen Dingen ist da von Nöten.

    Mich wundert die Entscheidung der oberen Führungskräfte nicht, was ja dann zu der ellenlangen Diskussion der Rückwärtsgewandten führte.
    Dies liegt aber vielleicht auch daran, dass wir der NS beim Wort Führer, anders als der NW, nicht an sabbernde Bulldoggen und ihre Hundeführer und denken.
    Oder was führt man als NW z.Z. Gassi?

  • 7 NS-Opposition // Oct 15, 2008 at 20:49

    Voigt muß definitiv von der Parteispitze abgehobelt werden. Dieses Vorgehen der NPD ist m. E. gänzlich unverständlich. Udo Voigt ist ein guter Mann, der dem Willen des Umbruchs durch die NPD verfolgt, aber nicht praktiziert. Ich bin mir sicher, daß das andere Männer in der NPD besser hinbekommen würden.

    Von Molau halte ich noch weniger!
    Was bildet dieses Individuum sich ein, während einer Krisenzeit einen schönen Lenz zu machen, obwohl die Parteispitze kocht und bittere Hilfe und Vorschläge nötig hat?

    Mit optimistischen Grüßen,
    die traditionelle Heimatfront!

  • 8 easy // Oct 15, 2008 at 20:53

    Wer soll Voigt denn erstzen?
    Die einzige Alternative ist Pastörs und er sollte jetzt dazu Stellung beziehen.

  • 9 nasowas // Oct 15, 2008 at 21:01

    Na immerhin, Andreas Molau zeigt Rückgrat. Interessant wären noch die anderen drei, die gegen Voigt gestimmt haben. Der Rest, das dürfte jetzt klar sein, arbeitet für den VS o.ä. Organisationen. Eigentlich ein guter Zeitpunkt mit diesen Leuten entweder einen Neuanfang oder gar eine neue Partei zu starten. Das Argument angesichts des Super-Wahljahres keine Personalveränderungen vorzunehmen, damit nicht positive Wahlergebnisse gefährdet werden, ist total verlogen und der blanke Hohn. Die Absicht ist wohl eher, gerade mit diesem Parteivorstand, in den nächsten Wahlen genau so zu scheitern wie in Niedersachsen und zuletzt in Bayern. Jede andere Ansicht ist absolut dumm oder sozusagen fremdfinanziert.

  • 10 Detlef // Oct 15, 2008 at 21:03

    1 exrep
    Ich darf die NPD-Führung höflich daran erinnern,….

    Du hast in der Sache recht, nur hat die NPD-Führung durch ihr Handeln dies auch zum Ausdruck gebracht.

    Das Störfeuer kommt vom NW, Altermedia und Juden.
    Warum? Ob Eifersucht, Missgunst, oder der Mossad die Ursache sind, ich will nicht spekulieren.

    Vielleicht hat man ja auch Angst nach Möllemann, ….., Haider, dann einen NPD-Mann umbringen zu müssen und dies bei einer Stimmung wie 1929.
    Natürlich werden wir uns, wie damals, nicht der Rettung des Reichs entziehen, auch wenn Opfer zu beklagen wären.
    In diesem Sinne H.H.

  • 11 Detlef // Oct 15, 2008 at 21:11

    Hausmeister:
    *Dann haben wir uns den Krach auf dem Landesparteitag

    Sicher nicht, aber zum Thema innere Streitereien gibt es viele Sprüche. Ein ganz böser aber sehr wahrer geht so:
    Pack streitet sich Pack verträgt sich, oder Blut ist dicker als Wasser usw..
    Wie im Eheleben so auch in der Politik. Damit muss man umgehen können.

    Da magst Du durchaus Recht haben. Nur scheint das in Thüringen bislang nicht angekommen zu sein. – Der Hausmeister

  • 12 Altarus // Oct 15, 2008 at 21:12

    Die letzten Zuckungen eines längst dem Tode geweihten Fisches…

  • 13 nasowas // Oct 15, 2008 at 21:25

    @Detlev
    Au ha, ich hoffe Detlef entspricht NICHT dem typischen NPD-Mitglied, sonst gute Nacht Deutschland.
    Die “Rechten” würden auch hier in Deutschland soviel Erfolg haben wie z. B. in Österreich, wenn es nicht solche (absichtlichen) Versager wie Voigt und Anhang an der Spitze hätte.

  • 14 Amadeus // Oct 15, 2008 at 21:30

    Ich hatte ja die Hoffnung Udo Pastörs würde langsam mal Stung beziehen, jetzt aber garnichts von sich hören zu lassen ist nicht gerade die feine Art.

    Voigt muss weg. Da gibt es keine Diskussion. Nicht nur allein wegen der Kemna-Sache die lediglich das I-Tüpfelchen sind. Es bewegt sich einfach nichts mehr. Wir brauchen wieder mehr Dynamik in der Parteiführung, die ich schon lange vermisse.

    Pastörs wäre eine gute Alternative. Allerdings habe ich mehr und mehr den Eindruck, als hätten einige leute doch recht, wenn sie behaupten er wäre nur ein Schwätzer. Aber warten wir es ab…

  • 15 nasowas // Oct 15, 2008 at 22:05

    Ja, dachte auch Pastörs würde das Ruder an sich reißen, aber Molau scheint nicht nur der “Denker” sondern auch der “Charakterkopf” in der NPD zu sein. Wenn er sich wirklich wieder Niedersachsen widmet, könnte ich mir als Hannoveraner sogar eine Mitgliedschaft meinerseits vorstellen.

  • 16 Lodmund // Oct 15, 2008 at 22:12

    @ 4
    Wer “Rückrad” schreibt, darf den Vorwurf des Untermenschentums nicht unerwidert lassen.

  • 17 freilingrath // Oct 15, 2008 at 22:15

    Ich nahm vor vielen Jahren an einer NPD-LV Sitzung in Niedersachsen teil, die unter Leitung des damaligen Landesvorsitzenden Dr. Schimerohn stattfand. Ein alter Offizier mit einer genialen Haltung.
    Als ihm die Diskussion zu einem mir entfallenen Thema ihm zu blöd wurde, und jeder dazwischen blähte…meinte er lautstarkt: …..wir sind hier doch nicht an einer J….schule ..!
    Tja, liebe Leute von der heutigen NPD…an diesen Auspruch werde ich immerwieder erinnert, wenn ich mir ansehe was sich heutzutage in der Partei tut.

  • 18 Schörner // Oct 15, 2008 at 22:25

    Detlef,

    Das Störfeuer kommt vom NW, Altermedia und Juden.
    Warum? Ob Eifersucht, Missgunst, oder der Mossad die Ursache sind, ich will nicht spekulieren.

    Es ehrt Dich, wenn Du Dich so zur Verteidigung der Parteispitze ins Zeug legst.
    Aber hast Du Dich schon mal gefragt, wann das Regime und der Jude nicht gegen nationale Organisationen hetzen? Sie tun es immer.
    Folglich ist es für nationale Führungskräfte wunderbar einfach, an das Solidaritätsgefühl der Aufrechten Mitglieder zu appellieren – denn schließlich greift einen ja der Feind an.

    Um aus diesem Dilemma, wem man glauben soll herauszukommen, halte ich es – ausnahmsweise – mit Jesus Christus: “An ihren Taten könnt ihr sie erkennen.”

    Fällt Kemmnas Agieren unter Voigts Verantwortung, ja oder nein? Dann weißt Du auch, ob er tragbar ist und brauchst nicht Dein Loyalitätsempfinden unter Beweis stellen.

    Das hat mit Molaus Verhalten übrigens überhaupt nichts zu tun. Was für mich in der Sache zählt ist, ob Verantwortung gelebt wird, oder ob hier schon parlamentarischer Filz der organsierten Verantwortungslosigkeit herrscht.

    Eine miese Führung wird selbst durch die loyalste Gefolgschaft, keine gute Führung!

    Und offenbar haben gerade Nationalsozialisten aufgrund ihrer ausgeprägten Loyalität Probleme damit, die Unfähigkeit der Führung sich selbst einzugestehen. Ihnen kann ich nur raten sich zu überlegen, was der Führer getan hätte, wenn durch seine Achtlosigkeit die Partei an den Rand des Ruins gebracht worden wäre. Oder einfach den Einsatz zu vergleichen: damals über Jahre hinweg täglich Veranstaltungen gemacht, ganz klein begonnen, unermüdliches Reisen im ganzen Reich – die ganze Parteiführung, JEDER. Und das mit dem “Einsatz” der Parteispitze der NPD zu vergleichen. Dann wird man schnell erkennen, daß hier der Anspruch an die Gefolgschaft nicht mit dem eigenen Einsatz zusammenpaßt.

    Das sich einzugestehen, mag besonders schwer sein, wo die NPD die einzige nationale Partei ist. Aber ihre Führung ist nun mal, was sie ist und wird durch keine noch so loyale Gefolgschaft besser. Du kannst aus dieser Versagerführung keine gute Führung machen und je mehr man sie deckt, desto mehr Zeit geht verloren.

  • 19 für die Erneuerung an der Spitze // Oct 15, 2008 at 22:30

    Die drei die gegen Vogt gestimmt haben sind ehrlich, die enthaltene Stimme eventuell und alle anderen sind vermutlich Mitarbeiter des VS. Pastörs wäre wirklich eine brauchbare Alternative zu Vogt, der hat seine Chance gehabt und die Partei in den Zustand geführt indem sie sich jetzt befindet, finanziell am Ende. Das ist ein Faktum und kann nicht wegdiskutiert werden.

  • 20 BlauGelbNational // Oct 15, 2008 at 22:56

    Unter Voigt hat sich die NPD für freie Kräfte geöffnet, Stichwort: “Volksfront von rechts”. Es kamen schon vorher ehem. Dissidenten sowie auch ehem. politische Gefangene in die Partei (zurück), die jetzt z.T. Vorstandssitze haben. Der “Deutschlandpakt” mit der DVU geht auf seine Arbeit zurück u. hält schon ein paar Jahre. Ebenso ist es gelungen, Personen aus anderen Lagern (REP, DSU usw.), auch große Namen aus der Linken (Mahler, Rabehl), zur NPD zu bekommen. Nie war diese Partei in den letzten Jahrzehnten (abgesehen von den 60er u. frühen 70er Jahren) so erfolgreich wie unter seiner Führung, Stichw.: LT-Wahl in Sachsen 2004 ff. So ist zumindest mein Eindruck, ich kenne den Mann nicht persönlich u. bin auch kein NPD-Funktionär. Er scheint bemerkenswerte integrative Fähigkeiten zu besitzen u. Ideen zu verfolgen, die seine Vorgänger wohl nicht hatten u. so nicht umgesetzt haben. Die Spaltung der Rechten nach 1945 aus ideologischen Gründen, wg. persönlicher Eitelkeiten, vielleicht auch des eigenen wirtschaftlichen Vorteils wegen uvm. hat Deutschland keinen Schritt weiter gebracht. Mit Voigt wurde erstmals (seit langem) ein Wille zur Einigung u. allerdings auch ein Wille zum Erfolg sichtbar. Besonders positiv ist, daß Voigt auf junge Kräfte zugegangen ist, denen die NPD eigentlich zu bürgerlich, angepaßt usw. erscheint. Das bitte ich Euch bei jedem Urteil mit zu bedenken.
    Die NPD hat durch Kemna wirtschaftlichen Schaden erlitten. Es ist wohl richtig, daß einige im Bundesvorstand, einschl. Voigt, zu blauäugig waren. Aber noch geht es “nur” um Geld, um mehr gar nicht. Den publizistischen Schaden kann man z.Z. noch vernachlässigen, denn daß die bürgerlichen Medien jedes Thema bei der NPD sofort aufgreifen ist klar. Das machen sie aber sowieso, auch wenn es einmal nichts “hausgemachtes” (wie diese Steilvorlage)zu berichten gibt. Doch was wird das Ergebnis einer fortgesetzten internen u. externen Auseinandersetzung sein, die ja auch öffentlich geführt wird oder an die Öffentlichkeit kommt! In einem Moment, wo die NPD (noch) relativ erfolgreich ist, kurz vor dem “Super”-Wahljahr 2009. In einer Situation wie jetzt, Stichw.: “weltweite Finanzkrise”, deren Folgen
    für uns Untertanen und deren mögliche Chancen für die nationale Opposition noch gar nicht abzusehen sind. Wenn die Nationalen in einem solchen Moment wieder verstärkt anfangen, sich untereinander in die Haare zu kriegen, dann wird es auf ihrer Seite keine Gewinner geben. Die einzigen Profiteure sind Verfassungsschutz, Presse u. die regierende politische Klasse.

    P.S. Vorstehender Beitrag vorbehaltlich der Annahme, daß es sich im “Fall Kemna” um das moralische Straucheln eines Einzelnen handelt.

  • 21 Worch // Oct 15, 2008 at 23:22

    Bei @Detlef bin ich mir nicht sicher, ob er – wie er selbst behauptet – NS ist oder eher nur S ohne N, und zwar S wie Stalinist….

    Aber wenn er von Eifersucht, Mißgunst und Mossad fabuliert, dann stellt sich die Frage, ob nicht diese drei Krankheiten – oder zumindest eine davon – die Ursache für seine Existenz als S. sind.

    Christian Worch

  • 22 Immer am Puls der Zeit // Oct 15, 2008 at 23:59

    Vielleicht sollte es mal eine Börse auf Wahlausgänge der brd geben, die NPD zu shorten wäre immer lukrativ, lächerlich, Alda!

  • 23 Axel W. Reitz // Oct 16, 2008 at 0:25

    @freilingrath

    Viele NPD-Apparatschicks organisieren selbst ihre Versammlungen wie ein Treffen der UNO…

    Von Zucht, Ordnung, Disziplin, geschlossenem Auftreten fehlt oftmals jede Spur, wenn sich keine radikale Kraft erbarmt, die Sache in die Hand zu nehmen.

    Gruß,

    - Axel Reitz -

  • 24 Katta pullt! // Oct 16, 2008 at 6:40

    nasowas – ,,Interessant wären noch die anderen drei, die gegen Voigt gestimmt haben. Der Rest, das dürfte jetzt klar sein, arbeitet für den VS o.ä. Organisationen.”

    Das gleiche dachte ich bei Eigenfelds Nichtbereitschaft, keinesfalls den Stab abzugeben, auch sofort. Aber man soll mit solchen Vorwürfen vorsichtig umgehen, auch wenn diese Oppositionspartei mit Geheimdienstleuten durchsetzt ist. In Kleinstparteien, vor allem solchen mit Potential, tummeln sich oft genug dubiose Gestalten, die nicht mal immer nur fremdgesteuert sein müssen.

  • 25 Sokrates // Oct 16, 2008 at 6:53

    Ja, Voigt ist ein guter Mann!

    Aber, hat er wirklich noch die Kraft die Partei zu erneuern? Wenn ja, muß nicht er gehen, sondern er sollte sich von den unfähigen Speichelleckern um ihn herum trennen.

    Die NPD in Berlin steht nur noch auf dem Papier. Am Samstag findet eine Demonstration gegen Kinderschänder statt. Der Landesverband Berlin hatte weder die Kraft noch den Willen soetwas zu organisieren. Mit dem Ergebnis, dass es ohne die Parteibürokraten viel besser läuft. Das dahinter trotzdem NPD Parteimitglieder stecken, die die Unfähigkeit des Berliner Landesverband nicht mehr mitmachen wollen, wird vom Kopf des stinkenden Fisches einfach ignoriert.
    Der Landesverband ist ja nicht mal mehr in der Lage seine Hauszeitung “Weiterdenken” drucken zu lassen, da die Bundespartei seit längerer Zeit ihre Rechnungen der Druckerei nicht mehr begleicht.
    Wenn jetzt noch Strafzahlungen wegen der Kemnageschichte fällig werden, dann wars das ja wohl für das Superwahljahr 2009!

    Voigt und Parteibonzen treffen sich intim mit Kemna! Zahlt Kemna nun das Geld zurück, ist das restliche Vermögen von Kemna gepfändet worden, hat die Partei Kemna überhaupt jemals angezeigt? Das alles wollen die Parteimitglieder wissen! Es war schließlich ihr Geld!

    Nicht der Vorgang als solches schockiert die Mitglieder, sondern das Verhalten nach dem Bekanntwerden!

    Hoffentlich wacht Voigt noch rechtzeitig auf! Handeln ist angesagt, denn die NPD ist keine Partei der Aussitzer!

  • 26 jochen // Oct 16, 2008 at 6:58

    Ich hielte es für angebracht, führte eine neue Persönlichkeit die Partei aus der Schmuddelecke. Der Umzug von Stuttgart nach Berlin ließ seinerzeit die Hoffnung in mir keimen, es würde jetzt ein frischer Wind aufleben, leider nur ein Lüftchen.

    Das bitte ich nicht als Kritik, wohl aber als Hoffnung zu verstehen. Die unzähligen, teilweise enttäuschten, Idealisten würden es danken.

  • 27 sachsenuwe // Oct 16, 2008 at 7:05

    Bei einem sofort statt findenden Parteitag würde Voigt souverän wieder gewählt werden. Davon bin ich überzeugt. Zmindest kann ich aus der Basis nix anderes vernehmen.

  • 28 Lodin // Oct 16, 2008 at 7:17

    Mir hat noch keiner so recht klargemacht, wo eigentlich dieses ungeheuerliche Verschulden Voigts bei der Finanzaffäre liegen soll. Kemna ging mit hoher krimineller -Energie gegen seine ihm vertrauenden Kameraden vor. Er ist der Schuldige und nicht Voigt. Von einem “wachsenden Druck” auf Voigt ist innerhalb der NPD daher auch nicht ansatzweise etwas zu spüren.Aber die Entscheidung, wer Parteivorsitzender wird bzw. bleibt wird auch sicher nicht in irgendwelchen Weltnetztratschrunden gefällt. Und wenn nun hier jemand, der wegen fortgesetzter parteischädigender Dummheit aus der JN geflogen ist, hier über “NPD-Apparatschicks” lästert, dann ist das doch sehr durchsichtig und lächerlich.

  • 29 BdU // Oct 16, 2008 at 8:23

    Eine weitere Bestätigung meiner Überzeugung, daß die NPD erst nach Voigt eine echte Chance zum politischen Durchbruch haben kann. Auch wenn er die NPD zu einem nicht mehr vorstellbaren zweiten Aufstieg gebracht hat, zu mehr als bisher scheint es unter ihm nicht zu reichen. Mit den derzeitigen Rahmenbedingungen müßte die NPD eigentlich bereits Wahl auf Wahl gewinnen aber sie dümpelt vor sich hin, gewinnt zwar bei JEDER Wahl dazu aber eben viel zu wenig. Und das liegt u.a. an seinem Führungsstil, an dem unseriösen Personal, daß er in die Partei geholt hat und das viele Bürger die so denken wie wir abschreckt und natürlich an der mangelnden Öffentlichkeitsarbeit. Stattdessen marschiert man bei Mini- und Mikrodemos mit Kreisen die selbst national denkende Bürger verschrecken.
    Erst ohne Voigt wird die NPD meiner Meinung nach eine Chance haben das bisher erreichte nicht nur zu verteidigen sondern weiter voranzukommen.

  • 30 BdU // Oct 16, 2008 at 8:26

    Und noch als Nachtrag.
    Meiner bescheidenen Meinung nach macht die NPD immer noch den Fehler sich nicht entscheiden zu können ob sie nun eine echte weltanschauliche Kaderpartei ist oder nur eine weitere Systempartei werden will. Wenn man das Kaderprinzip ernst nehmen würde, dann wäre man in Punkto Personal vermutlich schon viel weiter.

  • 31 Lodin // Oct 16, 2008 at 8:53

    BdU, nur auf den ersten Blick erscheinen die Rahmenbedingungen für die NPD günstig. Die Bürger sind zwar äußerst unzufrieden mit der Führung des BRD-Systems, sind aber längst noch nicht soweit, das System selber in Frage zu stellen oder gar abzulehnen. Dies wäre aber eine Grundvoraussetzung für größere Wahlerfolge der NPD (oder irgendeiner anderen nationalistischen Partei). So wählen Unzufrieden heute lieber noch die vom System legitimierten Scheinalternativen um ihren Protest auszudrücken. Diejenigen, die Linke oder Freie Wähler gewählt haben glauben nunmal ernsthaft, “es denen da oben mal so richtig derbe gezeigt zu haben”. Solange dies so ist wird die NPD egal unter welcher Führung auch immer keine nennenswert größeren Wahlerfolge erzielen können.

  • 32 Worch // Oct 16, 2008 at 8:55

    @ BdU:

    Man kann noch nicht mal sagen, daß die NPD wirklich bei jeder Wahl (wenn auch geringfügig) hinzugewinnt. Soweit ich mich entsinne, waren es in Bayern bei der Bundestagswahl 1,3 und bei der Landtagswahl 1,2 Prozent; also eher ein (wenngleich ebenfalls sehr geringfügiger) Verlust.

    Auf der anderen Seite: Die äußeren Rahmenbedingungen führen nur MANCHMAL dazu, daß eine nationale Protestpartei mehr Stimmen bekommt. Von den Protesten gegen Hartz IV im Sommer 2004 hat die NPD in Sachsen eindeutig profitiert – ich denke, ohne diesen “Rückenwind” wären es eher 6 bis 7 Prozent statt 9,2 gewesen. Aber daß man auch im Westen Ergebnisse erzielen kann, die schon relativ dicht an die “magischen fünf Prozent” heranreichen, hat uns ja der gerade auch auf Altermedia vielgeschmähte Peter Marx im Saarland bewiesen. Übersehen wird von den meisten dabei nur gern folgendes: Die von Marx erzielten 4 Prozent (die zweifellos auch zumindest ein wenig Rückenwind für die Sachsen-Wahl waren, wenn auch nicht so stark wie die Anti-Hartz-IV-Proteste) waren nur möglich, weil der ganze Landesverband von Marx ein Jahr lang gnadenlos zu permanentem Wahlkampf vorangetrieben worden ist. Und sich auch wegen guten Vorbildes des Landesvorsitzenden Marx willig hat treiben lassen. Fleiß und ständige Präsenz sind nicht die einzigen Erfolgsrezepte. Aber sie gehören recht zwingend dazu. Und so weit ist die NPD noch nicht. Was übrigens nicht nur eine Frage der Qualität ist, sondern ebenso eine Frage der Quantität.

    Grüße
    Christian Worch

  • 33 Vorschlag // Oct 16, 2008 at 9:13

    @ BDU
    Und welche Alternative, unter der es besser würde, siehst Du?

    Pastörs: Da wird Rieger dagegen schiessen und es könnte zu einer Spaltung kommen. Zudem kommt Pastörs bei der deutschen Öffentlichkeit überhaupt nicht an, er entspricht zu sehr dem Klischee des Nazidemagogen.

    Apfel: Da werden die Freien nicht mitziehen

  • 34 Feuersturm // Oct 16, 2008 at 10:18

    Die aktuelle Lage der NPD ist schwierig.

    Das hier genannte Aussitzen ist von Seiten des Herrn Voigt und des Bundesvorstandes vollkommen richtig.

    Die Vetrauensfrage im Bundesvorstand wurde gestellt und damit auch die Weiche für das Abwarten mit einem demokratischen Beschluss!

    Eine Mitgliederbefragung würde jetzt zu einem Verwaltungsaufwand und Zeitvergeudung führen. Das Superwahljahr 2009 steht vor der Tür und jetzt sind sinnvollere Aktionen gefragt, welche weniger aufhalten.

    Es darf jetzt so kurz vor dem Superwahljahr nicht zur Spaltung oder zu Querelen kommen! Dies wäre im Interesse unserer politischen Gegner.

    Der Deutschlandpakt muss gehalten werden, Einigkeit muss bestehen, die Organistation und Planung für die bevorstehenden Wahlkämpfe läufen ohne gelähmt zu werden!

    Was nach den entscheidenden Wahlen passiert und ob Voigt vielleicht nicht selbst abtritt, sollte dann entschieden werden. Warum?

    -wie oben beschrieben. Planung und Einsatz für die Wahlkämpfe, welche mit Erfolg dann auch zu einer finanzielle Entlastung der Partei führen.

    -bis Ende 2009 wird die Personaldiskussion (Molau, Pastörs oder sonstwem Klarheit schaffen!) Schließlich müssen sich die Nachfolger für das Amt des Bundesvorsitzenden in Wahlkämpfen und Ergebnissen bewähren! Hier werden die Ergebnisse zur Bundestagswahl und zur Landtagswahl Sachsen entscheidend sein! Auch sieht man bis dahin welche Kandidaten wählbar sind und Charakter haben.

    -Ein abwarten wird zu noch mehr Klärung in der Kemna-Sache führen und schließlich kommt die Wahrheit immer erst später ans Licht.

    Ende 2009 sollten die Karten neu gemischt werden. Bis dahin volle Kraft und voller Einsatz an allen Fronten!

  • 35 BdU // Oct 16, 2008 at 10:48

    “Was nach den entscheidenden Wahlen passiert und ob Voigt vielleicht nicht selbst abtritt, sollte dann entschieden werden. Warum?”

    Was bringt es für Wahlen stillzuhalten die dann sowieso verloren gehen? Was hat man davon, daß man weiter einen Kurs steuer der einen nicht weiter bringt nur damit Ruhe herrscht?

  • 36 Detlef // Oct 16, 2008 at 10:58

    18 Schörner
    ““An ihren Taten könnt ihr sie erkennen.”
    Fällt Kemmnas Agieren unter Voigts Verantwortung, ja oder nein? Dann weißt Du auch, ob er tragbar ist und brauchst nicht Dein Loyalitätsempfinden unter Beweis stellen.”

    Natürlich kann ich deine Gedanken nachvollziehen.
    Für mich ist aber diese Phase, in der die NPD jetzt ist, erst nach den Wahlen im nächsten Jahr beendet.
    Dann ist ein Kassensturz nötig.

    Loyalität ist nun mal ein Grundcharakterzug des NS, womit sich eine Verwandtschaft mit den unter NW firmierenden Anarchisten oder Schuhtestern auf wenige Punkte reduziert.

    Wer dem „Führer“, dem Vorstand nicht vertraut, ich meine nicht blind, hat die Möglichkeit über den Parteitag zu agieren. Anders geht es nun mal nicht, ob dies nun ideal ist sei dahingestellt. Eine gewisse Geschlossenheit ist allerdings unverzichtbar.

    Also, deine eben Maßvolle Kritik find ich ok, da sie sich wohltuend vom westlichen „Wer wird der Superstar“ unterscheidet.

    Bei jungen Leuten bin ich da nachsichtig, da die oft auf der suche nach einem Idol/Führer/Star, Politik mit genannten Starrummel vermischen. Hämmert man ihnen ja täglich ein.

    Hundeführer und ihrer sabbernden Bulldoggen haben allerdings kein mitspracherecht.
    Wir versuchen NS Politik für Deutschland, die genannten wandern halt gern, am liebsten in den von uns befreiten Zonen.

    Ps. Die Verständnis Proklamationen aus dem Hamburger NW für die Juden sich schon auffallend häufig. Angesichts der politischen Erfolglosigkeit einiger NW-ler, steht also “Juden und Missgunst” usw. im Raum, zumal Käuflichkeit hinzukommt und Thüringen als Einnahmequelle ausfällt.

    Bei Altermedia war dies natürlich eher eine Breitseite auf eine gewisse Parteilichkeit.
    MkG.

  • 37 G.Benutzer // Oct 16, 2008 at 11:10

    @Worch
    Moin!
    Bei der Frage nach der Qualität der Leute, stellt sich für mich in erster Linie die Frage, nach der Qualität einiger der Leute, die Einfluß auf die Quantität haben. Auch, aber nicht nur, während des Kommunalwahlkampfes in Holstein, mußten wir nämlich die Erfahrung machen, daß es darum nicht sonderlich gut bestellt zu sein scheint. Über die Qualität der Leute, die geholfen haben, kann man nichts Nachteiliges sagen.
    Eigenartig oder sogar komisch nur, daß sich genau die Leute, die seinerzeit wenig oder nicht geholfen haben, heute über mangelnde Unterstützung beklagen. Die Qualität der Leute, die andere Kameraden ausbremsen und sei es bei Kleinigkeiten wie der gewünschte Wechsel in einen anderen Landesverband, die Spielchen spielen, Kameraden öffentlich diskreditieren, ja beinahe abschlachten, die sich frech-grinsend hinstellen und angesichts der Tatsache, daß ein guter Kamerad vorerst von der “Bildfläche” verschwunden ist, verkünden, daß sie nun ein “Problem” weniger hätten, die muß dringend hinterfragt werden.
    Die Qualität an der Basis, ob nun frei oder parteigebunden, ist so schlecht nicht. Jedoch muß dieses “Geschachere” auf den Führungsebenen, frei nach dem Motto “one for me, one for you”, aufhören. Aber was tun? Die Segel streichen und dem Verfall zusehen? Nein, nicht meine Baustelle. Eine Verbesserung der Zustände ist möglich, allerdings braucht es dafür Leute, die sich in die 1.Reihe stellen, vor ihre Kameraden, nicht voll und ganz dahinter.
    Ob eine nationale Partei in der Lage ist, jemals 30 oder mehr Prozent bei einer wichtigen Wahl zu erreichen, diplomatisch gesagt, ich weiß es auch nicht, einem gewissen Zweck dienen, kann sie jedoch.

  • 38 Vorschlag // Oct 16, 2008 at 11:21

    @ BdU
    Dann sag doch mal mit ein Wechsel momentan etwas bringen soll. Glaubst Du allen ernstes, dass Pastörs neue Wählerschichten anspricht?

  • 39 Schörner // Oct 16, 2008 at 13:52

    @BdU

    Meiner bescheidenen Meinung nach macht die NPD immer noch den Fehler sich nicht entscheiden zu können ob sie nun eine echte weltanschauliche Kaderpartei ist oder nur eine weitere Systempartei werden will.

    Sehr richtig!
    Für den politischen Durchschnittsmenschen ist sie zu radikal, für den nationalen Deutschen gerade noch erträglich.
    Ich habe in eigenen Diskussionen auf der Uni erlebt, daß vielen Leuten sogar Straches FPÖ zu “radikal” ist, sie aber in der Sache übereinstimmen.
    Die Leute wollen Ruhe und Stabilität. Sie maulen und meckern, aber einen Umbruch wollen sie schon gar nicht.

    Da ich vom Kollaps des Regimes überzeugt bin, halte ich nur eine Kaderpartei, die jetzt nicht den Leuten nach dem Maul redet, sd. die auch unangenehme Wahrheiten ausspricht, für den einzig nachhaltig erfolgreichen Weg.

    So wie die NPD ausgerichtet ist, kann das weder als Kaderpartei, noch als populsitischer Stimmenfängerverein a la FPÖ was werden.

  • 40 Bernd // Oct 16, 2008 at 14:17

    Reitz du bist so ein Spinner , krieg du erstmal was auf die Reihe…was wirkliches…

  • 41 Worch // Oct 16, 2008 at 15:02

    @ Detlef:

    Deine Anspielungen werden immer unverständlicher. Hast du den Mut, mal Klartext zu schreiben, wen oder was du meinst, oder kannst du deinen eigenen Gehirnwindungen nicht mehr richtig folgen?

    Christian Worch

  • 42 Axel W. Reitz // Oct 16, 2008 at 15:12

    @Bernd

    “Reitz du bist so ein Spinner”

    Spinner = Netzwerker. Danke für das unfreiwllige Kompliment, kleiner Freund.

    “krieg du erstmal was auf die Reihe…was wirkliches…”

    Schon in der Bibel steht: Tue Gutes und sprich nicht darüber.

    Sapienti sat.

    - Axel Reitz -

  • 43 Sache des Volkes // Oct 16, 2008 at 15:52

    @Worch

    Noch einmal: Der seit Jahren hier diskutierende Detlef ist nicht mit Detlef Nolde identisch.

  • 44 Worch // Oct 16, 2008 at 16:24

    @ Sache des Volkes:

    Trotzdem erweckt dieser @ Detlef bei mir den Eindruck, seinen eigenen Gehirnwindungen nicht mehr richtig zu folgen. Aber ihm steht frei, diesem Eindruck entgegenzutreten, indem er meiner Aufforderung folgt und mal in Klartext übersetzt, was er mit folgenden kryptischen Andeutungen meint: (Zitat Beginn) Ps. Die Verständnis Proklamationen aus dem Hamburger NW für die Juden sich schon auffallend häufig. Angesichts der politischen Erfolglosigkeit einiger NW-ler, steht also “Juden und Missgunst” usw. im Raum, zumal Käuflichkeit hinzukommt und Thüringen als Einnahmequelle ausfällt (Zitat Ende)

    Grüße
    Christian Worch

  • 45 Arge Hammer/Alt-Mölln // Oct 16, 2008 at 16:40

    @ich( “4 ):

    Irgendwann gehen deine sinnentleerten Beiträge selbst dem gemütlichsten Zeitgenossen ganz gehörig auf den Senkel.
    Du denkst tatsächlich, dass sich ein Aufrechter wie Udo Pastörs für dein Gestammel bedankt?

    Du selbst hattest doch in deiner Zeit als Kreisvorsitzender die Möglichkeit, leeren Worthülsen auch Taten folgen zu lassen. Als einzige überlieferte Tat aus 1,5 Jahren ist der Versuch, einen altgedienten Kämpfer wegen der Abzweigung von ein paar hundert Euro aus der NPD entfernen zu lassen zu verzeichnen.
    Und nicht mal das hat geklappt.
    Da kommt dann wohl Frust auf.
    Keine Annäherung an Nachbarverbände – trotz großmäuliger Ankündigungen. Ihr wusstet, wann und wo wir uns trafen, aber die Angst sich zu blamieren hat wohl überwogen. Und das betrifft mindestens vier Nachbarverbände.
    Und so einer will hier mitteilen, wer die Lager zu einen vermag?
    Schnauze halten würde helfen, aber dein ehemaliger Verband ist ja schon froh, dass du hier nicht auf polnisch, deiner ausgewiesenen Lieblingsparodie einer Sprache deine Mitteilungen verfasst.
    Noch einer:
    Da du dich ja so toll auskennst wäre es dir sicher möglich gewesen, als Kassenprüfer ein wenig Dampf zu veranstalten, doch ehe es zu einer Konfrontation kommt hast du lieber wieder deinen Schwanz eingekniffen und hast die Partei verlassen.
    Dein Problem, nur warum pöbelst du hier weiter? Selber nix gerissen, aber anderen ihre Untaten vorhalten.

    Gut, dass du weg bist, Uwe. Besser wäre es vielleicht du würdest gleich ganz zu deinen Zigarettenlieferanten und Autohändlern ziehen.
    Warschau ist immer eine Reise wert.

  • 46 Detlef // Oct 16, 2008 at 23:17

    @Worch,
    Hast du den Mut, mal Klartext zu schreiben,

    Na wie klar willst du es denn noch?
    Das von mir unter Ps. Beigefügte ist nicht Bestandteil der eigentlichen Diskussion, wurde aber von mir, als die Beiträge aktuell waren, scharf verurteilt.
    Wenn du dir die Jacke anziehst, ist dies doch bezeichnend.

    Ach noch ein Ps.
    Ich kenne nur von den Juden ins Rennen geschickte Gutmenschen, Links-Chaoten und den Worch-Club, die gegen die NPD demonstrierten.
    Wie kommst du also auf die Idee hier über das NPD-Personal mitzudiskutieren?

    Ach und stelle bitte kein Vergleich zu Schwab, Schörner, Wolzow oder…. an, welche hier mit Sachbeiträgen kritisch aber hilfreich agieren/ten. Es sind eben diese, welche zwar (vermute) keine NPD-Fans sind, aber deren Beiträge, z.B. über Grundpositionen, aus Altermedia mehr als eine Hundeführergemeinschaft machen und mit denen ich als NS sehr wohl leben kann. Mehr noch, wäre selbst mir sonst etwas langweilig hier, obwohl die NPD hier das zentrale Thema ist.

  • 47 Worch // Oct 17, 2008 at 2:30

    @ Detlef:

    Noch immer ist der Sinn deiner Rede recht unklar. Schon der Versuch, mir eine Jacke anzuziehen, erscheint mir recht sinnlos, wenn ich nicht mal sehe, daß da eine Jacke ist. Muß doch irgendwie ganz schön langweilig sein, so wenig verstanden zu werden. Nun gut, dank liberaler Administration darf sich hier nahezu jeder so langweilen, wie es ihm gefällt; also mach ruhig weiter damit.

    Ach, jetzt noch mal ein PS von mir: Als NS solltest du eigentlich ein positives Verhältnis zu Hunden haben. Von S wie Stalin ist derlei aber nicht bekannt.

    Christian Worch

  • 48 G.Benutzer // Oct 17, 2008 at 7:56

    @Arge Hammer/Alt-Mölln

    Aus gegebenem Anlass, was erwartest Du von jemandem, der sich darauf spezialisiert hat, Kameraden anzuscheißen? Man wird sehen, wie sich die Sache so entwickelt, aber ich hoffe, daß er noch zur Besinnung kommt. Auch wenn ich nicht direkt davon betroffen bin, ich kann bei sowas ziemlich zickig reagieren, nich. Ob er das will…?

  • 49 Beate // Oct 17, 2008 at 11:55

    Na, unter Pastörs wird die NPD sicher wieder das Fähnlein der sieben Aufrechten. Wer so redet bedient die Szene, wird aber keine Wähler neu erschließen können. Habt Ihr nie darüber nachgedacht, daß die schlechten Wahlergebnisse im Westen mit dem plump-radikalen Auftritten der NPD in Schwerin zusammenhängen könnten? Darüber berichten die Medien im bevölkerungsstarken Westen und die Wählerschichten, welche das beeindrucken könnte wählen, wenn sie nicht schon zur großen Armee einberufen wurden, doch nur CDU.

    Die NPD täte gut daran, keine Flügelbildung zu dulden und sich dem Wähler gegenüber nicht dauernd mit Parolen aus der Vergangenheit in Erscheinung zu treten. Die großen Parteien haben jetzt ihre Personaldiskussionen eingestellt und stellen ihre Kandidaten zur Bundestagswahl auf. Wann wird dies die NPD tun?

    Es wird Zeit! Ihr Voigt – Molau – Rieger und Pastörs …..Rauft Euch zusammen und bildet nicht so ein Jammerbild wie die REP, wo jeder gegen jeden arbeitet.

  • 50 Vorschlag // Oct 18, 2008 at 9:09

    @ Beate
    Vollkommen richtig! Mit Pastörs wird man im Westen keine neuen Wählerschichten ansprechen, eher im Gegenteil. Zudem hat er nicht die integrative Kraft wie Voigts. Also wäre ein Wechsel an der Parteienspitze jetzt absoluter Schwachsinn. Pastörs soll erstmal seine Hausaufgaben machen und seinen Verband in MV aufbauen. Es gibt immer noch keine Jugendorganisation dort, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er es schafft bei den KW im nächsten Jahr flächendeckend anzutreten.

    Schwaches Bild angesichts, des Potentials in MV!

  • 51 freilingrath // Oct 20, 2008 at 16:39

    @Vorschlag

    Lese ich richtig?
    Du schreibst Pastörs hat nicht die integrative Kraft eines Udo V.?
    Das kann schon stimmen, denn der Udo hat noch nie soetwas gehabt! :-)

  • 52 CNT // Nov 1, 2008 at 3:13

    Ich bin für eine Dreifachspaltung der NPD. Der erste Teil kommt in die Psychiatrie. Der Rest teilt sich auf in NPD (Nationalpatriotische Deppen), der zweite Teil wird zur NPSD (Nationale Partei der Superdeppen). Detlef muß auf jeden Fall zur NPSD :-)

    Und bitte schön Kleinspalten! Dann seid ihr noch unsichtbarer als bißher und nervt nicht mal mehr ein klein wenig. – So sächsischer Landtag mäßig – nicht auf dem Erfolg ausruhen – immer schön lächerlich werden.

    Mit anarchosyndikalistischem Gruß

    P.S.: Das Bier liefert ihr dann bitte an die APPD

  • 53 Kiron88 // Nov 22, 2008 at 20:44

    @Axel W. Reitz

    wenn die NPD so scheiße ist wie du sagst, warum kandidierste dann in NRW für dei NPD zum Landrat?

    Wenn hier einer ein Spitzel und fremdgesteuert ist dann ja wohl du.

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