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FKA: Zurückrudern im Fall Pölchow? Innenminister Caffier: “Erkenntnisse deuten auf einen weitaus harmloseren Verlauf der Auseinandersetzungen hin” (10.07.07)

July 10th, 2007 · Post your comment (18 Comments)

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Pölchow/ Mecklenburg: „Was wirklich vor einer Woche in Pölchow geschah…wissen wir natürlich auch nicht.“, heißt es auf der Internetpräsenz des SPD-Landtagsabgeordneten Matthias Brodkorb, mit Blick auf den Zwischenfall am Bahnhof von Pölchow am 30. Juni. In dem Punkt unterscheidet sich Genosse Brodkorb zumindest schon einmal von seinen anderen Gesinnungsgenossen, die es hingegen ganz genau wissen wollen. Dennoch aber unternimmt nunmehr auch der SPD-Mann den Versuch einer Darstellung zum möglichen Hergang von Pölchow. Dieser reiht sich aber ganz und gar nicht ein in die von uns bereits dargestellten „Erlebnisberichte“ einer „Schülerin“ oder der abenteuerlichen Konstruktion vom linkslastigen Verein „Lobbi e.V.“. Zwar kann auch Brodkorb offenbar nicht umhin, den Zeigefinger in Richtung NPD zu erheben, was aber auch vollkommen in Ordnung ist –von einem Sozialdemokraten erwarten wir nichts anderes, aber dennoch bricht dieser an der ein oder anderen Stelle hin und wieder eine Lanze für die vermeintlichen „Nazi-Angreifer“. Ein Bericht, der bei bestimmten Zeitgenossen sicher für einige Verwirrungen sorgen dürfte.

Mathias Brodkorb

Zunächst erst einmal der Artikel des SPD-Landtagsabgeordneten Brodkorb, den wir vereinzelt nicht ganz unkommentiert lassen konnten. „Was wirklich vor einer Woche in Pölchow geschah…wissen wir natürlich auch nicht.“ Wir haben bisher darauf verzichtet, die Vorgänge eigenständig zu beurteilen, weil wir an einer objektiven Berichterstattung interessiert sind. Dies hat uns im Laufe der Zeit bereits Kritik bei unseren Leserinnen und Lesern eingebracht, jedoch bitten wir um Verständnis dafür, dass Gerüchte für uns keine Grundlage der Berichterstattung sein können. Nach den uns vorliegenden Augenzeugenberichten halten wir es nunmehr für verantwortbar, eine Einschätzung darzulegen.

Offenkundig befanden sich am 30. Juni 2007 ca. 100 Rechtsextremisten in einem Zug auf dem Weg nach Rostock, um an der von Birger Lüssow (NPD) angemeldeten Demonstration zur Unterstützung des ECC teilzunehmen. Gleichzeitig machten sich vier Busse von dem Musikfestival „Fusion“ auf den Weg nach Rostock, um an der Gegenveranstaltung teilzunehmen. Die Busse waren jedoch nicht völlig besetzt. Nach Aussagen der Augenzeugin Jana (Name geändert) handelte es sich insgesamt jedoch nicht um nur 40 linke Jugendliche, sondern eher um 65-80.

Um Polizeikontrollen zu entgehen*, entschlossen sich die Jugendlichen in Schwaan in den Zug zu steigen. Somit kann es sich nicht um einen geplanten Übergriff der Rechtsextremisten gehandelt haben.** In dem Waggon, in dem sich die linken Jugendlichen sammelten, befanden sich offenkundig auch Rechtsextremisten. Jana, die im oberen Teil des Waggons in der Mitte saß, beschreibt das Geschehen wie folgt: „Auf dem einen Ende des Waggons saß ein rechter Jugendlicher – mit Thor Steinar-Jacke und beiger Hose. Unsere Jungs haben den beleidigt und aufgefordert, in den anderen Waggon zu gehen. Kann sein, dass sie ihn auch bedrängt haben, aber Gewalt gab es nicht. Als es lauter wurde, bin ich hingegangen, um die Leute zu beruhigen. Mädchen haben da einfach einen anderen Einfluss. Er ist dann in den anderen Wagen gegangen.“

*An dieser Stelle wäre sicher interessant zu erfahren, warum die Busbesatzungen ein Interesse daran hatten, den Polizeikontrollen zu entgehen. So erinnern wir uns daran, dass NPD-Mitglieder und neutrale Personen angegeben hatten, dass die Personen die dem linken Spektrum zuzuordnen waren, im Gepäck Pflaster- und Schottersteine mit sich führten und vereinzelt auch mit Pfefferspray und anderem ausgerüstet waren. Einen anderen Grund, um einer Polizeikontrolle zu entgehen, lässt sich nach derzeitigem Stand der Dinge nicht wirklich finden. (Anm. d. Redaktion)

**Hier unterscheidet sich die Darstellung von bisher allen anderen Darstellungen auf offenkundig linkslastigen Medien in Print und Internet. Ist schließlich unter anderem bei Indymedia und nicht zuletzt Lobbi e.V.noch am Abend des 30. Juni von einem „gut geplanten Angriff der Nazis“ gesprochen worden. (Anm. d. Redaktion)

NPD-Fraktionschef Udo Pastörs in Pölchow

Jana glaubt, es habe eine Notbremsung gegeben und der Zug bereits vor dem Bahnhof Pölchow gehalten. Mehrere andere Augenzeugen, die sich im unteren Teil des Waggons befunden haben, widersprechen dem jedoch: „Nein, der Zug hat in Pölchow gehalten. Der Bahnhof ist so klein, vielleicht sieht das von oben anders aus.“ – so Marek, ein Augenzeuge aus Rostock (Name ebenfalls geändert). Marek berichtet weiter: „Ich stand am Ausgang des Doppelstockwaggons und sah durch die Fensterscheibe, wie mehrere rechte Schläger teilweise mit Steinen bewaffnet auf den Waggon zukamen. Obwohl es den Rechten gelang, die Tür zu öffnen und so in den Zug einzudringen, warfen sie mehrere Fensterscheiben ein. Hinter einer saß ein vierjähriges Kind, welches durch die Splitter am Kopf und an der Hand verletzt wurde. Da ich mich direkt an der Tür befand, wurde ich als Erster angegriffen.“ Marek trug jedoch keine körperlichen Verletzungen davon. Dass ein kleines Kind dabei war und offenbar leicht verletzt wurde, bestätigt auch Uwe aus Neubrandenburg (Name ebenfalls geändert): „Hinter einer Scheibe war eine Mutter mit Kind (4-5 Jahre alt), welches durch einen Glassplitter eine kleine Wunde am Kop hatte. Viel schlimmer für das kleine Mädchen, denke ich, sind die psychischen Folgen.“

Marek und Uwe haben sich dann offenbar weiter um das Kind und seine Mutter gekümmert und versucht, sie außerhalb des Zuges in Sicherheit zu bringen: „Wir mussten durch die glotzende Masse Rechter am Bahnsteig, unter ihnen die Landtagsabgeordneten Pastörs, Köster und Müller, die nicht mal daran dachten einzuschreiten. Angesichts des verletzten und weinenden Kindes sah man sogar bei einigen zuschauenden Nazis Betroffenheit. Als wir dann sicher am gegenüberliegenden Zugteil ankamen, versuchten wir erstmal Mutter und Kind zu beruhigen. Stefan Köster antwortete auf Nachfrage, dass wir hier sicher seien. Eine der Führungspersonen war Michael Grewe, der schon bei den Protesten am Rostocker Naziladen aufgefallen ist. Er koordinierte die Angriffe. Bevor die Polizei kam, verließen die Täter den Bahnhof und flüchteten in Richtung Wald.“

Fazit:

1. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen waren von rechter Seite offenkundig nicht geplant, da es zu einem zufälligen Aufeinandertreffen kam.

2. Erste Provokationen gingen scheinbar von linker Seite aus. Die Anhänger der NPD haben dies genutzt, um hierauf mit Gewalt zu reagieren. Jedoch scheint die Inszenierung (z.B. Einwerfen von Fensterscheiben) weitaus beeindruckender gewesen zu sein als die tatsächlich ausgeübte Gewalt.

3. Die Landtagsabgeordneten Köster, Pastörs und Müller haben sich an den gewaltsamen Auseinandersetzungen nicht beteiligt. Sie haben aber auch nicht eingegriffen, um sie zu verhindern.

4. Einer der Anführer des Übergriffs scheint nach Zeugenaussagen der inzwischen offenbar auch bei der NPD-Landtagsfraktion Beschäftigte Michael Grewe gewesen zu sein. Nach bisherigen Informationen musste eine Person im Krankenhaus behandelt werden.

Innenminister Lorenz Caffier

Unterdessen ist die Auseinandersetzung zwischenzeitlich auch Gegenstand des Innenausschusses des Schweriner Landtags geworden. Innenminister Lorenz Caffier kündigte eine zügige Aufklärung des Sachverhaltes an. Einen Elfmeter gab es allerdings vor Abschluss der Aufklärung bereits in Richtung Lobbi e.V. So heißt es unter anderem auf MV-Regio „…Der Opferhilfeverein Lobbi e.V. mit Sitz in Neubrandenburg und Rostock hatte von teilweisen Gewaltexzessen der Rechten mit bis zu 7 Schwerverletzten und einem verletzten Kind berichtet. Erste Erkenntnisse deuten jedoch auf einen weitaus harmloseren Verlauf der Auseinandersetzungen hin. So gab es keinen einzigen Rettungswageneinsatz, der bei Schwerverletzten notwendig gewesen wäre. Auch konnten vor Ort keine Kampfspuren sowie, von einigen Medien behauptet, heraus gebrochene Zaunlatten festgestellt werden, womit angeblich auf Jugendliche eingeprügelt wurde. Auch ein angeblich verletztes 5 bis 6-jähriges Kind konnte bis heute nicht ausfindig gemacht werden…“ Tatsächlich dürfte es sich bei dem angeblich im Zug vorhandenen Kind, um ein Mysterium handeln. Gab die Polizei bereits wenige Tage nach dem Vorfall bekannt, dass sich ihrer Kenntnis nach keine Mutter mit Kind im Zug befunden hätte. Unwahrscheinlich ist das keineswegs. Schließlich hat die Polizei nach Ankunft der Bahn in Rostock von allen Insassen Personalien aufgenommen. Eine Mutter mit Kind, das zusätzlich augenscheinlich verletzt gewesen sein soll, wäre der Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht entgangen.

Aufgrund der unterschiedlichen Aussagen wird mit einem Ergebnis dieser Untersuchungen allerdings vor September keineswegs gerechnet. Möglicherweise dürfte der dann zu erwartende Bericht über die Vorgänge insbesondere linken Zeitgenossen wenig gefallen. Zeichnet sich doch bereits jetzt ab, dass die von dieser Seite erhobenen Vorwürfe gegen die „nationalen Angreifer“ einer tatsächlichen Untersuchung kaum Stand halten werden, sondern es sich lediglich um ein Produkt des Lobbi-Vereins handelt, der geradezu dafür bekannt ist, aus jeder Mücke einen Elefanten zu machen.

Dabei wäre es nun vollkommen falsch, den linken Gegendemonstranten im Zug die Alleinschuld zuschieben zu wollen. Vielmehr muss man vermutlich auch die Gesamtzusammenhänge sehen, um die es sich in dieser Sache eigentlich dreht. So hat die Demonstration am 30. Juni in Rostock ja überhaupt nur deshalb stattgefunden, weil es über eine Woche vorweg Auseinandersetzungen zwischen Nationalisten und Antifaschisten um den Szeneladen East Coast Corner in der Rostocker KTV gegeben hat - dementsprechend sicher auch ein angereiztes Klima auf beiden Seiten durchaus vorhanden gewesen sein dürfte. Hier bleibt also vordergründig die Frage, was nun der eigentliche Auslöser gewesen ist.

Nichtsdestotrotz darf man bereits jetzt davon ausgehen, dass sich die Geschichte am Ende als einfache Schubserei zwischen rivalisierenden Gruppen herausstellt. Die anfänglich von Linken aufgestellte Behauptung mehrerer Verletzter und einem Schwerverletzten hat sich laut Aussage des Innenausschusses nicht bestätigt. Insofern ist auch die Augenzeugengeschichte jener namenlosen „Schülerin“ in der TAZ hinfällig, welche ernsthaft glauben machen wollte, dass sie Angst gehabt hätte, ihre Gesinnungsgenossen würden den Überfall nicht überleben.

Der Vollständigkeit halber nun noch einmal die Berichte von Lobbi e.V. und des NPD-Landesverbandes Mecklenburg Vorpommern zum Vorfall Pölchow.

Lobbi e.V. 30. Juni: Rechter Gewaltexzess vor NPD-Demo in Rostock

Neonazis griffen in Zug nach Rostock mit äußerster Brutalität anreisende Gegendemonstranten an und nahmen später unbehelligt an rechter Demo teil

Mehrere Schwerverletzte und Dutzende Verletzte sind die Folge eines Überfalls von Neonazis am heutigen Sonnabend vor einer NPD-Demonstration in Rostock. Mit äußerster Brutalität gingen die Rechten gegen ihre Opfer vor und prügelten auf Erwachsene wie Kinder ein.

Der Angriff ereignete sich in dem Dorf Pölchow, wenige Kilometer vor Rostock. Etwa 70 Menschen wollten an den Gegenveranstaltungen zu einem NPD Aufmarsch teilnehmen und stiegen in Schwaan in den Zug in die Hansestadt. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 100 Neonazis in der Bahn. Zeugen machten unter ihnen auch die NPD-Landtagsabgeordneten Udo Pastörs, Stefan Köster und Tino Müller aus.

Am Haltepunkt Pölchow starteten die Neonazis ihren offensichtlich gut vorbereiten Angriff. Sie sperrten Fluchtwege ab und drangen von mehreren Seiten in den Zug ein. Ein Rechter mit Militärmütze und Lederhandschuhen, der bereits mehrmals vor dem Neonazi-Laden in Rostock gesehen wurde, brüllte: “Jetzt seid ihr dran”.

Daraufhin zerschlugen die Neonazis mehrere Scheiben, zogen mit äußerster Brutalität ihre Opfer einzeln aus dem Zug, traten und prügelten mit Zaunlatten auf sie ein. Ein Opfer wurde über einen Zaun eine mehrere Meter tiefe Böschung hinuntergeworfen. Mehrere Personen wurden bewusstlos geschlagen und hatten nach dem Angriff Gedächtnislücken. Ein Kleinkind erlitt Schnittwunden durch die eingeschlagenen Scheiben. Auf dem Bahnsteig lagen ganze Büschel ausgerissener Haare der Opfer. Zeugen berichten, dass die Neonazis ihren Angriff mit Digitalkameras und Handys fotografierten und filmten.

“Wir konnten über einen Zaun springen, vor den Nazis weglaufen und bei einer Anwohnerin die Polizei alarmieren”, erzählt einer der Anwesenden. “Ich trug nur leichte Verletzungen von Schlägen davon. Jene, die nicht fliehen konnten, waren der hemmungslosen Brutalität der Nazis jedoch schutzlos ausgeliefert. Ich hatte Angst, dass jemand den Angriff nicht überleben könnte.”

Augenscheinlich befanden sich keine Polizeibeamten in dem Zug, die die Anreise der Neonazis zu überwachten oder gegen den Angriff einschritten. Erst nach 30 Minuten trafen Polizeieinheiten in Pölchow ein. Statt gegen die rechten Angreifer aktiv zu werden, nahmen sie die Personalien einiger Betroffenen auf und begannen damit, sie zu filmen. Festnahmen der Neonazis erfolgten nach Zeugenaussagen nicht. Anschließend wurden die Betroffenen zurück in den Zug gebracht und mussten mit den Tätern in einem Zug Rostock fahren. Dort wurden die Personalien der restlichen Angegriffenen aufgenommen. Zeugen beklagen, dass einige der traumatisierten, zitternden und weinenden Betroffenen von den anwesenden Polizeibeamten verhöhnt worden sind.

Die Angreifer unter anderem aus Berlin, Güstrow, Wismar, den Landkreisen Ostvorpommern und Bad Doberan konnten in Rostock unbehelligt an der Demonstration der NPD teilnehmen. Obwohl sie auf ihren Handys und Digitalkameras Beweismaterial mit sich trugen, griff die Polizei nicht ein.

NPD Mecklenburg-Vorpommern 2. Juni: Erneut dreiste Lobbi-Lügen gegen Nationale Feige Attacken vollführten am Sonnabend 60 bis 70 vermummte und mit Steinen bewaffnete “Antifaschisten” wenige Kilometer vor Rostock in einer S-Bahn. Hier saßen neben anderen Reisenden insgesamt etwa 120 nationale Bürger, die auf dem Weg zu einer Solidaritäts-Demonstration in der Rostocker Innenstadt waren. Eine kleine Gruppe Nationaler, die sich in einem anderen Abteil befand, sah sich dabei unversehens heftigen Angriffen der zugestiegenen Linksautonomen ausgesetzt.

Die Medien berichteten über den Vorfall auf recht unterschiedliche Weise. War im regionalen NDR-Rundfunk von einer Auseinandersetzung zwischen “etwa 200 Mitgliedern der rechten und linken Szene” die Rede, erwähnte die Nachrichten-Agentur ddp immerhin Angriffe der “linken Szene” auf “einen Zug mit mehr als 100 NPD-Anhängern”.

Auf der Netzseite des staatlich finanzierten Vereins Landesweite Opferberatung, Beistand und Information für Betroffene rechter Gewalt (kurz: LOBBI e. V.) erfolgte hingegen eine den Ereignissen hohnsprechende Version. Unter der Leitzeile “Rechter Gewaltexzeß” wird über einen “offensichtlich gut vorbereiteten Angriff” der “Neonazis” berichtet. “Mit äußerster Brutalität” wären “die Rechten gegen ihre Opfer” vorgegangen, indem sie diese “einzeln aus dem Zug” gezogen hätten, um dann auf sie einzutreten und “mit Zaunlatten” auf sie einzuprügeln.

Was war wirklich geschehen? Am Bahnhof der Kleinstadt Schwaan bestiegen zwischen 60 und 70 der linksautonomen Szene zuzurechnende Personen den aus Richtung Güstrow kommenden Zug. Unbeteiligten Fahrgästen zufolge trugen einige Teilnehmer dieser Reisegruppe, die eigens von der Konzertveranstaltung “Fusion” angereist war, mit Schottersteinen gefüllte Rucksäcke. Offensichtlich wollte der “antifaschistische” Mob auf einer der in Rostock geplanten Gegenveranstaltungen für Auseinandersetzungen sorgen.

Zu diesem Zeitpunkt saßen im vorderen Teil der S-Bahn sieben junge Nationalisten, ein Umstand, welcher der größeren Gruppe der nationalen Reisenden bis dahin unbekannt war. Kurz nach Wiederanfahren des Zuges wurde die kleine Gruppe von der Übermacht vermummter Gewalttäter zunächst verbal, dann aber auch körperlich attackiert. In Pölchow, einer weiteren Station, zwangen die Kriminellen die jungen Leute unter Einsatz von Tränengas zum Verlassen der Bahn, wobei sich auch Unbeteiligte in die Straftaten hineingezogen sahen.

Auf dem Bahnhof gedachte die “Antifa”-Gruppe ihre Angriffe dann fortzusetzen, was durch den beherzten Eingriff nationaler Aktivisten verhindert werden konnte. Es folgten Steinwürfe der Linkskriminellen, wodurch mehrere Scheiben der S-Bahn zu Bruch gingen, sowie die medial erwähnten Schlägereien zwischen Gewalttätern und zu Hilfe geeilten volkstreuen Kräften. Als die Linksautonomen merkten, daß ihre Randale aus dem Zug nicht die gewünschten Resultate erbrachten, verließen sie fluchtartig Waggons und Bahnhofsgelände.

Der NPD-Landesvorsitzende Stefan Köster erklärte zu den Vorfällen vom Sonnabend: “Nach der nunmehr endgültig offensichtlich gewordenen Sympathie des Vereins Lobbi für linksautonome Krawallmacher ist es an der Zeit, die Streichung jeglicher Zuwendungen für diesen Propaganda-Verein aus staatlichen Mitteln vorzunehmen. Auch weil er sich in seiner Arbeit nachgewiesenermaßen ohnehin auf dilettantische Statistiken und offensichtliche Fälschungen stützt, ist dieser Schritt nunmehr überfällig.” Lobbi e. V., der von der Landesregierung 2006 offiziell 34.300,00 Euro erhielt, trage seinen Namen völlig zurecht. “Hat er doch offensichtlich eine Lobby bei den Blockparteien, denen kein Schauermärchen über die nationale Bewegung zu peinlich ist, um so vom eigenen Versagen abzulenken. Gerade durch die optische und verbale Solidarisierung von SPD-Landtagsabgeordneten mit linken Gewalttätern schließt sich der Kreis”, so Köster abschließend.

Ergänzung: Unbeteiligte vor Linkschaoten in Sicherheit gebracht

Zu den Vorkommnissen vom Sonnabend in der S-Bahn Güstrow-Rostock sind noch einige Ergänzungen zu machen (siehe auch “Erneut dreiste Lobbi-Lügen gegen Nationale”).

Massiv belästigt wurde am Sonnabend in der S-Bahn zwischen Güstrow und Rostock auch eine etwa 18 Jahre alte Frau. Obgleich nicht dem nationalen Lager zugehörig, bezogen die in Schwaan zugestiegenen Linkschaoten das Mädchen in ihre rücksichtslosen Aktionen mit ein. Drei von ihnen setzten sich frech auf die Reisende, die nunmehr ein Gemisch übler Ausdünstungen unfreiwillig einatmen mußte. Später hielt sie sich in der Nähe der nationalen Reisenden auf, mit denen sie bei der Erkennungsdienstlichen Behandlung auf dem Rostocker Hauptbahnhof etwa eine Stunde lang ausharren mußte. Bei der Protokollaufnahme bestätigte die Frau jene von den Nationalen gemachten Beobachtungen: Die Vermummten bestiegen den Zug mit schwerbeladenen Rucksäcken, in denen sich nicht nur Schotter aus dem Gleisbett, sondern, was angesichts der Hektik zunächst keiner bemerkt hatte, sogar Pflastersteine befanden.

Noch während die Nationalen ihren in Bedrängnis geratenen sieben Kameraden zu Hilfe eilten, taten sie auch alles, um verängstigten Reisenden den Durchgang in den sicheren Bereich des Zuges zu ermöglichen. Ohne Rücksicht auf Verluste hatten die Linksautonomen nämlich begonnen, ihre mitgebrachte Munition mitten durch die Gänge zu werfen und dabei Verletzungen völlig Unbeteiligter in Kauf zu nehmen.

Siehe auch
NPD Mecklenburg Vorpommern 02.07.07

Endstation-Rechts

Lobbi e.V.

Tags: Allgemeines

18 responses so far ↓

  • 1 griesgram // Jul 10, 2007 at 7:10

    „…Der Opferhilfeverein Lobbi e.V. mit Sitz in Neubrandenburg und Rostock hatte von teilweisen Gewaltexzessen der Rechten mit bis zu 7 Schwerverletzten und einem verletzten Kind berichtet. Erste Erkenntnisse deuten jedoch auf einen weitaus harmloseren Verlauf der Auseinandersetzungen hin.”

    So, so, Herr Kaffer. Mal sehen, ob es jetzt Ermittlungen wegen §145d StGb gegen die “Lobbi” (für wen eigentlich?) gibt.
    Ist ein Offizialdelikt, nicht?

  • 2 qwertz // Jul 10, 2007 at 8:54

    Da StGB §145d, Vortäuschen einer Straftat, nur bei Aussagen gegenüber (Strafverfolgungs)behörden greift, sollte man über ein Gesetz nachdenken, das Lüge und Falschaussage im öffentlichen Raum zur/mit Störung des öffentlichen Friedens als “Geistige Umweltverschmutzung” unter Strafe stellt.

  • 3 Kriminalkommissar Freise // Jul 10, 2007 at 8:56

    “Die Landtagsabgeordneten Köster, Pastörs und Müller haben sich an den gewaltsamen Auseinandersetzungen nicht beteiligt. Sie haben aber auch nicht eingegriffen, um sie zu verhindern”

    Mir ist nicht bekannt, daß Abgeordnete oder auch nur kleine Funktionäre der Grünen, der SPD oder der SEDPDSLINKEWERWEISSWASNOCH in solchen vergleichbaren Fällen, wo Linke Nationale bedroht, behindert oder angegriffen haben, irgendetwas anderes gemacht haben als die eigenen Hilfsuntermenschen aufzustacheln, aufzuhetzen, anzuheizen und sogar mitzumachen. Wenn es darum geht, eine nationale Veranstaltung zu stören, zu verhindern anzugreifen ist im Gegenteil, das Funktionärspack immer mit dabei. Also sollten sich Berufsantifatzkes wie Brodkorb bei solchen Vorwürfen wenigstens in vornehmer Zurückhaltung üben wenn ihnen selbst schon ansonsten Vornehmheit in jeder Form abgeht.

  • 4 Kartenleser // Jul 10, 2007 at 10:49

    Kann es sein das jenes oben gezeigte Bild mit der Polizeitruppe vor dem Doppelstockzug garnichts mit dem diesem Vorfall zutuhen hat? Denn am Bhf Pölchow gibt es meines Wissens nach keine Überdachung. Sieht für mich aus wie der in Bad Kleinen.

  • 5 griesgram // Jul 10, 2007 at 11:43

    @qwertz

    Es läuft offensichtlich ein Ermittlungsverfahren. Auf Betreiben von “Lobbi”?
    (”Erste Erkenntnisse deuten jedoch auf einen weitaus harmloseren Verlauf der Auseinandersetzungen hin. “)
    Es muß also durch “Lobbi” eine der in §158 StPo genannten Stellen eingeschaltet worden sein.

  • 6 qwertz // Jul 10, 2007 at 14:10

    @griesgram : July 10th, 2007 at 11:43

    StPo §158 zusammen mit StGB §145d, Vortäuschen einer Straftat, wäre der Hebel für mehr Wahrheit in der Zukunft, insbesondere bei Lobbi.

    Eine Bitte, die sich letztlich an alle Altermedia-Informanten richtet. Wenn es kein Problem bereitet, einen informativen Verweis bereitzustellen so sollt man das tun. Denn diese zwei Minuten Aufwand ersparen 300 Neugierigen eine Minute Suche, das sind dann insgesamt fünf Stunden. Wenn sich alle darum bemühen, entwickelt sich Altermedia zu einem hocheffektiven Werkzeug des Lehrens und Lernens.

  • 7 AN Stuttgart // Jul 10, 2007 at 17:24

    Warum werden die linken Schlägerbanden als “Antifaschisten” bezeichnet?

  • 8 qwertz // Jul 10, 2007 at 18:39

    @AN Stuttgart : July 10th, 2007 at 17:24

    “…Warum werden die linken Schlägerbanden als “Antifaschisten” bezeichnet?…”

    Sie werden nicht als Antifaschisten bezeichnet sondern als Anti-Faschisten. Faschisten halt.

  • 9 Henry Frömchen // Jul 10, 2007 at 19:27

    @qwertz:

    sollte man über ein Gesetz nachdenken, das Lüge und Falschaussage im öffentlichen Raum zur/mit Störung des öffentlichen Friedens als “Geistige Umweltverschmutzung” unter Strafe stellt.

    Gibts doch bereits:

    § 130
    Volksverhetzung

    (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

    1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder

    2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

  • 10 Schörner // Jul 11, 2007 at 11:25

    @quertz

    Sie werden nicht als Antifaschisten bezeichnet sondern als Anti-Faschisten. Faschisten halt.

    Faschismus ist bekanntlich männlich und anständig. Das sind sehr wohl Antifaschisten. Sie sind nämlich unehrenhaft, heimtückisch und unmännlich. Antifaschisten sind bolschewistischer Dreck. Wieso sollten sie sich nicht so nennen? Paßt doch perfekt.

  • 11 qwertz // Jul 11, 2007 at 12:03

    @Henry Frömchen : July 10th, 2007 at 19:27

    Korrektur:
    Vielleicht läßt sich StGB §130 ja auch gegen antideutsches und antinationales Groß-Mobbing einsetzen.

  • 12 antideutscher Groß-Mobber // Jul 11, 2007 at 13:49

    hehe @quertz

    Sie werden nicht als Antifaschisten bezeichnet sondern als Anti-Faschisten. Faschisten halt.

    Faschismus ist bekanntlich männlich und anständig. Das sind sehr wohl Antifaschisten. Sie sind nämlich unehrenhaft, heimtückisch und unmännlich. Antifaschisten sind bolschewistischer Dreck. Wieso sollten sie sich nicht so nennen? Paßt doch perfekt.

    hehe ihr habt so was von verloren ein bisel weniger schnee im sommer und der realitäts verlust ist nicht mehr ganz so schlimm…

  • 13 qwertz // Jul 11, 2007 at 15:19

    @antideutscher Groß-Mobber : July 11th, 2007 at 13:49

    Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Krähe?

  • 14 Henry Frömchen // Jul 11, 2007 at 15:54

    @qwertz:

    Die zum Gesinnungsterror mißbrauchten Gummiparagraphen lassen sich aufgrund ihrer Elastizität in jede Richtung anwenden. Ich gehöre allerdings nicht zu denjenigen, die den Ersatz des aktuellen Gesinnungsterrors linker Idioten durch einen zukünftigen rechter Idioten propagieren.

    Der Staat sollte sich aus der öffentlichen Auseinandersetzung seiner Bürger soweit wie möglich heraushalten. Wer meint, “geistige Umweltverschmutzung” verfolgen zu müssen, redet dem gegenwärtigen widerwärtigem Gesinnungsterror das Wort, denn der geht ja nach seinem Selbstverständnis auch nur gegen “geistige Umweltverschmutzung” vor.

  • 15 qwertz // Jul 11, 2007 at 19:18

    @Henry Frömchen : July 11th, 2007 at 15:54

    “…Der Staat sollte sich aus der öffentlichen Auseinandersetzung seiner Bürger soweit wie möglich heraushalten. Wer meint, “geistige Umweltverschmutzung” verfolgen zu müssen, redet dem gegenwärtigen widerwärtigem Gesinnungsterror das Wort, denn der geht ja nach seinem Selbstverständnis auch nur gegen “geistige Umweltverschmutzung” vor….”

    Sie haben recht.

    Ab und zu muß man daran erinnert werden, worauf es ankommt. Danke.

  • 16 qwertz // Jul 11, 2007 at 21:09

    @Schörner : July 11th, 2007 at 11:25

    “….Faschismus ist bekanntlich männlich und anständig. Das sind sehr wohl Antifaschisten. Sie sind nämlich unehrenhaft, heimtückisch und unmännlich. Antifaschisten sind bolschewistischer Dreck. Wieso sollten sie sich nicht so nennen? Paßt doch perfekt….”

    Mit dem Antifschismus hat das Linksmillieu einen Begriff aufgebaut, den ich als Waffe gegen dieses antideutsche Rassistengeschmeiß nicht missen mag.
    Die Schärfe dieser Waffe liegt an ihrer gigantischen Bedeutung, die die Antifaschisten ihr selber gegen alle Vernunft gegeben haben, um ihre antideutschen Neigungen auszuleben und um mit dessen Hilfe ungeheure Mengen Kapital aus Deutschland abzutranportieren.
    Der Schaden, der durch die Anwendung dieser Waffe bei den Anhängern des Faschismus angerichtet wird, ist vernachlässigbar im Vergleich zur Verwirrung, Zersetzung und Zerstörung in den Köpfen der Antifaschisten und ihrer Sympathisanten selbst.

    Den Faschismus als Herrschaftsform lehne ich ab, weil er Macht dauerhaft an Einzelne oder eine Gruppe überträgt und das kann nur entarten und unter den heutigen Bedingungen sogar schnell. Als abschreckendes Beispiel können Sie unser jetziges feudales Politsystem nehmen. Obwohl unsere Politiker die Macht noch nicht einmal dauerhaft verliehen bekommen haben, betrachten sie Deutschland als Resource für ihre persönlichen Begierden. Und wenn die ihre Macht dann noch auf Lebenszeit bekämen, wäre Deutschland in zwei Jahrzehnten völlig zugrundegerichtet. Und faschistische als auch demokratische Politiker haben eines gemeinsam. Sie sind Menschen. Sie können nicht anders. Sie sind weder gut noch böse. Aber sie neigen dazu, nach ihrem Vorteil zu handeln, insbesondere wenn sie die Macht dazu erhalten.

    Und das einzige Mittel dagegen ist die demokratische Organisaton der Macht. Sie wird niemals vollständig verliehen, sondern immer nur teilweise. Gewaltenteilung nennt sich das. Sie wird nie auf Lebenszeit oder ewig verliehen, sondern nur auf begrenzte Zeit. Ist ein Amt auf Lebenszeit verliehen oder gar auf ewig, wie in der konstitutionellen Monarchie, bekommt es keine Machtausstattung. Die Macht wird so an ihre Verwalter gegeben, daß sie sie nicht mißbrauchen können. Aber auch das ist noch nicht sicher gegen Entartungserscheinungen. Hier fehlen als letzte Bremse Volksbegehren und Volksentscheid in der Verfassung.

    Denn dem Volk kann man vertrauen. Es hätte keine Zuwanderung, keinen Krieg in Afghanistan, keine Verschiebung von Kapital ins Ausland und auch nichts von dem anderen Scheiß zugelassen, der uns jetzt zugrundezurichten droht. Das Volk kennt und realisiert sein Wohl. Allein durch Volksentscheid.

    Volksbegehren und Volksentscheid in die Verfassung.

  • 17 tnt88 // Jul 11, 2007 at 21:27

    http://npd-mv.de/index.php?sek=0&pfad_id=37&cmsint_id=1&detail=1412

  • 18 Rübenemokrat // Jul 11, 2007 at 22:00

    Oh, jetzt geht man etwas “subtiler” gegen den Laden vor. Dabei ist der Stadtteil doch so “alternativ geprägt”. Da bräuchte es solche hinterfotzigen Methoden doch nicht?

    Dieser Vorfall zeigt nur, wei schwach die Antifäääääää in Rostock eigentlich ist.

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