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Altermedia Deutschland – Störtebeker-Netz: In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)


Im Haken kreuz- und quer gelesen – Von Werner Masers „Wortbruch“ und den Freiwilligen des III. (germ.) SS-Panzerkorps (01.07.07)

July 1st, 2007 · Post your comment (21 Comments)

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Im April dieses Jahres verlor die moderne deutsche Zeitgeschichtsschreibung einen ihrer wichtigsten Protagonisten: Werner Maser. Dieser verstarb am 5. April in einem Krankenhaus in Speyer. Werner Maser (*1922) hatte sich als Historiker besonders durch seine biographischen Werke über Adolf Hitler und die Frühgeschichte der NSDAP einen Namen gemacht. Seine Hitler-Biographie dürfte zudem eine der ausführlichsten – und objektivsten dieses Genres sein. Allerdings werden Leben und Persönlichkeit darin so gründlich auseinandergepflückt, dass danach kaum Raum für Legenden bleibt. Dies wurde und wird vor allem von etablierten Zeitgeschichtsnutznießern als verwerfliches Manko empfunden wurde, da Maser auf die im deutschsprachigen Raum gemeinhin offiziell übliche Dämonisierung seines literarischen Gegenstandes verzichtet, sonderlich in der Regel darauf beschränkt, die Dinge so zu beschreiben wie sie gewesen sind – und nicht wie sie nach Ansicht des einen oder anderen Gralshüters öffentlicher Moral sein sollte.

Eine Haltung welche jedoch nicht nur auf die Werke Masers über Hitler oder die NSDAP zutrifft. So veröffentlichte Werner Maser 1994 auch ein Werk, dass sich mit der Vorgeschichte des Krieges zwischen Deutschland und der Sowjetunion befasst und in dem Maser nachweist, dass der Angriff Deutschlands im Jahre 1941 auf die Sowjetunion im Grund ein Präventivschlag war, mit dem Hitler dem Angriff Stalins lediglich zuvor kam. Eine These die freilich nicht neu ist. Man denke in diesem Zusammenhang nur an Ernst Topitschs „Stalins Krieg“ (1985) oder die Arbeiten des Militärhistorikers Joachim Hoffmanns für das Militärgeschichtliche Forschungsamt, die sich mit dem gleichen Thema befassen. Keineswegs vergessen sein sollen an dieser Stelle auch die in dieser Hinsicht durchaus als bahnbrechend zu bezeichnenden Werke Viktor Suvorovs „Der Eisbrecher“ (1989) und „Stalins verhinderter Erstschlag“ (2000) oder „Der Tag M“ (1995)

Von dieser Warte her gesehen, bringt Masers Buch auf den ersten Blick gesehen eigentlich nicht viel Neues. Sollte man deshalb das Buch ungelesen lassen? Keineswegs.
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, die sich in ihren Werken entweder hauptsächlich auf Hitler oder auf Stalin konzentrieren, bietet Maser seinen Lesern eine synchrone Darstellung der Geschehnisse und zwar aus deutscher wie auch aus russischer Sicht. Dies erleichtert es vor allem dem historisch nicht so vorgebildeten Leser einen Überblick über die Dinge finden. Darüber hinaus ist die Darstellung überaus anschaulich. Der Text wird bereichert durch zahlreiche Illustrationen und Zusammenfassungen in Form von Zeittafeln.

Nach unserer Meinung ist Masers Buch „Der Wortbruch“ zwar nicht das ultimative Werk zur Vorgeschichte des Krieges zwischen Russland und Deutschland, wohl aber eine ideale Einstiegslektüre und literarische Einladung an den wahrheitsliebenden Leser, sich noch näher mit diesem so folgenreichen Gegenstand der jüngeren Zeitgeschichte zu befassen. Anläßlich des Todes von Werner Maser brachte der Pour le Mérite-Verlag für Militärgeschichte eine Neuauflage des Buches heraus.

Werner Maser „Der Wortbruch – Hitler, Stalin und der Zweite Weltkrieg“
Pour le Mérite-Verlag Selent 2007
480 Seiten, zahlreiche s/w. Abbildungen
ISBN 978-3932381-06-5
€ 24,80

Eine andere Neuausgabe, die der Pour le Mérite-Verlag dieser Tage auf den Markt brachte ist Wilhelm Tiekes „Tragödie um die Treue“. Ein Buch, das ursprünglich schon 1968 beim Munin-Verlag erschienen ist und in dem der Autor dem III. (germ.) Panzer-Korps der Waffen-SS ein Denkmal setzt. Ähnlich wie schon in seinem Buch „Im Feuersturm letzter Kriegsjahre“, das Altermedia im Januar dieses Jahres vorstellte und in dem Tieke die Kämpfe des II. SS-Panzerkorps (9. und 10. SS-Division “Hohenstaufen” und “Frundsberg”) beschreibt, gibt es auch in diesem Buch wieder eine ausführliche Darstellung der militärischen Ereignisse, an denen das III. SS-Panzerkorps beteiligt war. Besonderen Reiz gewinnt die Geschichte dieser Einheit vor allem dadurch, weil ihre Angehörigen hauptsächlich aus Angehörigen europäischer Nationen zusammengesetzt war, die im Kampf Deutschlands gegen Russland, Großbritannien und die USA mehr als nur einen gewöhnlichen Krieg sahen, sondern einen Kampf der Weltanschauungen, einem Kampf bei dem es letztlich darum ging, ob die Länder Europas auch künftig in der Lage sein würde, eine selbständige Politik zu betreiben, oder ob sie lediglich Spielball der globalen Interessen der USA, Russlands – oder einer sattsam bekannten internationalen Finanzmacht werden. So kämpften im III. SS-Panzerkorps Deutsche gemeinsam mit Norwegern, Dänen, Esten, Niederländer, Belgier und Franzosen. Mit dabei außerdem Freiwillige aus Schweden, Finnland und der Schweiz.
Ein Blick in die Gegenwart beweist die Notwendigkeit des verzweifelten Widerstandes, mit denen sich jene Männer einst den Plänen ihrer Gegner widersetzten. Kämpften sie wirklich umsonst oder zeigt ihr Beispiel nicht auch noch späteren Generationen, dass der Gedanke des vereinten Europas zuerst in den Schützengräben des Zweiten Weltkriegs und bei niemand geringerem als bei der SS gelebt wurde und nicht in den Banken- und Börsenpalästen, in denen man heute unter dem Deckmantel eines „Vereinten Europas“ hausieren geht.

Die mitunter für unseren Geschmack ein wenig allzu militärische Darstellung des Autors wird aufgelockert durch Tagebuchaufzeichnungen und Erlebnisberichte von Angehörigen des III. SS-Panzerkorps. Bedauerlich ist allerdings, dass die politischen Zusammenhänge, die immerhin viele Tausende von Europäern dazu bewegten, in der SS und in der Wehrmacht ihren Mann bzw. ihre Frau für Europa zu stehen, weitestgehend unberücksichtigt bleiben. Ein Manko, das allerdings dadurch entsprechende Werke auf dem nationalen Buchmarkt ausgeglichen wird. Empfehlenswert als Ergänzung in dieser Hinsicht wäre vielleicht Hans Werner Neulens bereits 1985 erschienenes Buch „An deutscher Seite“. Ein Buch das nicht nur die Leistungen der europäischen Freiwilligen würdigt, sondern auch auf die Freiwilligen auf anderen Kontinenten eingeht und von dem wir meinen, dass eine Neuauflage dieses Buches schon mehr als überfällig ist.

Wilhelm Tieke
Tragödie um die Treue
Kampf und Untergang des III. (germ.) SS-Panzerkorps
ISBN 978-3-932381-39-3
Pour le Mérite-Verlag Selent 2007-07-01 248 Seiten, zahlreiche s/w. Abbildungen, gbd. im Großformat
€ 22,80

Beide Bücher kann man über den Pour le Mérite-Verlag in Selent bestellen:
Postfach 52
24236 Selent
Tel. 04384-59700
Fax 04384-597040

Aus technischen Gründen war es uns leider nicht möglich, den Buchbesprechungen aktuelle Bilder der Titelseiten beizufügen. Der Verlag wird daher gebeten, sofern Interesse besteht, diese an die direkte Altermedia-Adresse zu schicken. In diesem Fall werden Besprechungen entsprechend ergänzt. – Schriftleitung Altermedia

Siehe auch
Altermedia 30.01.07

Quelle: Störtebeker-Netz 01.07.07



Tags: Buchempfehlungen

21 responses so far ↓

  • 1 DeepzOne // Jul 1, 2007 at 13:09

    Ein Beispiel wie aus Unwahrheiten Legenden entstehen und in der Literatur von angesehenen Historikern und Journalisten weiter festgeschrieben werden?

    Werner Maser schreibt in seiner Hitler-Biographie „Adolf Hitler“ auf Seite 523 u. a. folgendes:
    „… „Der verkohlte Leichnam [Hitlers], vom Gesicht war nichts mehr vorhanden, von dem zerschmetterten Kopf nur noch ein grauenhaft verkohlter Rest, wurde auf eine Zeltplane geschoben, unter starkem sowjetischen Artilleriefeuer in den großen Gräberfeld um die Reichskanzlei in einen Granattrichter vor dem Bunkerausgang hinabgelassen, Erde darauf gedeckt und mit einem Holzstampfer festgestampft“, berichtete sein persönlicher Adjutant Otto Günsche“

    Maser zitiert Günsches Aussage folgendermaßen:
    „Mitteilung an einen Freund und Dr. Giesing. Bericht von Giesing vom 8.6.1971“

    Joachim C. Fest, der manches von Maser übernahm, schrieb in seiner Hitler-Biographie „Hitler“ auf Seite 1023 bereits folgendes:
    „… Kurz vor 23 Uhr wurden die Reste der nahezu völlig verbrannten Leichen, dem Bericht Günsches zufolge, auf eine Zeltplane geschoben, ‚in einen Granattrichter vor dem Bunkerausgang hinabgelassen, Erde darauf gedeckt und mit einem Holzstampfer festgestampft’.“

    Als Quelle gibt Herr Fest Maser mit folgenden Worten auf Seite 1152 an:
    „124 Aussage Otto Günsche, zit. bei W. Maser ,Hitler’, S. 432 …“

    Fest zitiert also schon die „Aussage Günsche bei Maser“(!).

    Anton Joachimsthaler hat Hitlers damaligen Adjutanten Otto Günsche am 14.10.1994 im Rahmen der Recherche zu seinem Buch “Hitlers Ende” dazu befragt. Herr Günsche sagte ihm folgendes:
    „Ich kenne diesen Herrn [Günsche meinte Maser] nicht und habe das auch nie zu jemanden gesagt.“

    Soviel zur Objektivität Masers.

  • 2 GB/BHE // Jul 1, 2007 at 13:51

    Am 21. Juni 1941 hatte Stalin 24000 Panzer. Am 22. Juni 1941 hatte Hitler 3410 Panzer an der Ostfront. Eigentlich hätte Stalins Panzer-Armada am 23. Juni durch Warschau rollen müssen, eigentlich hätten Hitlers Panzerdivisionen am 23. Juni nicht auf Minsk rollen dürfen.

    Zur Vorgeschichte des deutsch-sowjetischen Kriegs siehe auch:

    http://www.mitteleuropa.de/stalin-barbar01.htm

  • 3 Rheinländer // Jul 1, 2007 at 14:19

    Allein wenn man sich die Nachkriegsgeschichte betrachtet, so wird man feststellen müssen, daß Stalin um jeden Preis einen Schutzgürtel von vorgelagerten Staaten um die Sowjetunion aufbauen wollte. Eine damalige kontinentale Großmacht wie das Deutsche Reich mit unmittelbarer Grenze zur Sowjetunion, wie es in den Jahren (Ende) 1939, 1940 und (Anfang) 1941 der Fall gewesen ist, mußte aus stalinschem Machtkalkül heraus weggedrängt und möglichst niedergekämpft werden. Man darf nicht vergessen, daß in der Sowjetunion der Schock noch tief saß aufgrund des polnischen Sieges im Jahr 1920, während in Rußland der Bürgerkrieg tobte und Polen die westlichen Gebiete der Ukraine und Weißrußlands okkupierte. Das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg war selbstverständlich eine viel größe Militärmacht als Polen 1920. In diesem Zusammenhang muß auch die Oder-Neiße-Grenze betrachtet werden, denn die Deutschen sollten möglichst für alle Ewigkeit auf sicherer Distanz zum Gebiet der Sowjetunion gehalten werden. Der Mythos der “ahnungslos überfallenen” Sowjetunion ist somit schnellstens widerlegt.

  • 4 Watzmann // Jul 1, 2007 at 17:07

    @Deepzone (Das große “O” im Wort kannste Dir selber schenken)

    Was Du schreibst ist zum größten Teil eine wörtliche Übernahme von Joachimsthaler aus dem Buch “Hitlers Ende”, ohne daß Du es als Zitat ausweist. Das sei nur erwähnt, nicht daß bald jemand Joachimthalers Darstellung fälschlich als die Deine zitiert…

    Joachimsthaler bezeichnet übrigens den Herausgeber des Buches “Geheimakte Gestapo-Müller” begründet als Fälscher. Siehe auch “Die Gestapo-Müller-Fälschung”, in den Staatsbriefen, Jahrgang 1996.

  • 5 griesgram // Jul 1, 2007 at 20:00

    1994?
    Wie alt war der Zeuge zu diesem Zeitpunkt?
    Wie wurde 1994 bereits seitens des “Rechtsstaates” mit Zeugen umgegangen, die nicht auf der staatlich verordneren Linie der Weltgeschichtsschreibung waren oder Leuten Interviews gaben, die dies nicht waren?
    So viel zum Thema Objektivität im Allgemeinen im freiesten Rhabarrrrber….

  • 6 bildad // Jul 1, 2007 at 21:07

    stoerti : “Keineswegs vergessen sein sollen an dieser Stelle auch die in dieser Hinsicht durchaus als bahnbrechend zu bezeichnenden Werke Viktor Suvorovs „Der Eisbrecher“ (1989) ………………………….”

    Das Werk ist aber nur schleimig bahnbrechend ” Der Eisbrecher” . lol

    “Jörg! Der Eisbrecher. Jörg Haider und die Freiheitlichen – Perspektiven der politischen Erneuerung (Gebundene Ausgabe)
    von Andreas Mölzer ….” http://www.amazon.de/J%C3%B6rg-Eisbrecher-Haider-die-Freiheitlichen/dp/3950000909

  • 7 griesgram // Jul 1, 2007 at 21:47

    Betreffend des “Viktor Suvorov” kommt einem der Verdacht, daß es sich da um einen wahren Wundertäter handelt. Was der alles erlebt hat, hat mein Großvater in zwei Weltkriegen nicht erlebt.
    Kann natürlichsein, daß er fremde Erlebnisse unter seinem Namen veröffentlicht.
    Wenn man sich so den Lebenslauf des Herren ansieht, liegt der Schluß nahe, daß er einfach, um als in UK lebender Desserteur, Stories erfindet, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.
    Sei Buch “Speznaz” war zumindest reichlich dick aufgetragen.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Viktor_Suvorov

  • 8 Völkischer Beobachter // Jul 2, 2007 at 9:13

    Man sollte auch das Buch von Dr. Walter Post Unternehmen Barbarossa. Deutsche und sowjetische Angriffspläne 1940/41, Mittler & Sohn GmbH, Hamburg (4. Aufl.) 2001 nicht vergessen.

  • 9 Was weiß ich ? // Jul 2, 2007 at 12:39

    Die gesamte 2.WK und Nachkriegsliteratur, die ich bisher gelesen habe, läßt mich immer wieder zudem einen Schluß kommen:

    ES SOLLTE SO KOMMEN, WIE ES KAM !

    Ob nun Stuka-Flieger, Hobby- oder Profihistoriker als Autor, bei halbwegs funktionierendem eigenen Gehirn kann mann nur zu dem Ergebnis kommen:

    Stalin wurde jemandem ZU STARK und darum mußte jemand her der ihn niederringt, aber selbst nicht “gewinnen” darf, sondern zum richtigen Zeitpunkt verschwindet. Bsp:

    -Stalin soll die Siegesparade nicht selbst abgenommen haben, hat er gewußt, daß Hitler entkam?

    -In allen höheren Bankenkreisen war der D-Day Termin bekannt und der Führer soll geschlafen haben?

    -In den Leunawerken sollen -Infrarot- gelenkte Raketen gebaut und getestet worden sein, sind dann aber verschwunden und erst Jahre später mit nem Stern dran wieder aufgetaucht.

    -Einen Bekannten, dessen Vater Hauptmann bei der Luftwaffewar und den gesamten Ostfeldzug mitgemacht hat, befragte ich nach dem Grund der Niederlage der Dt. Seine Antwort:

    Verrat, Verrat, Verrat

    Solange sich die Herren Autoren von neuer “Kriegsliteratur” nicht ALLER Kriegsfaktoren annehmen (z.Bsp. nicht nur Dienstgrad und Name, sondern auch sog. Religions-und Logenzugehörigkeit erwähnen) ist keines dieser neuen Bücher sein Geld wert.

  • 10 Schwert // Jul 2, 2007 at 16:58

    @Was weiß ich?

    Stalin soll die Siegesparade nicht selbst abgenommen haben, hat er gewußt, daß Hitler entkam?

    Er hat die Siegesparade nicht abgenommen, weil es in seinen Augen kein wirklicher Sieg für den Kommunismus war. Die Kommunistische Weltrevolution, zumindest die Eroberung ganz Eruopas, ist eben nicht geglückt.*

    *Ach wo, der Grund ist sehr viel simpler. Stalin konnte nicht reiten. Statt dessen ließ er dann Shukow auf einem weißen Schimmel die Parade abnehmen. Wäre er mit dem Gaul zurecht gekommen, hätte er die Parade geleitet. (Siehe auch Sebag-Montefiorese Buch “Am Hofe des roten Zaren”. – Schriftleitung Altermedia

    In allen höheren Bankenkreisen war der D-Day Termin bekannt und der Führer soll geschlafen haben?

    Kannst Du das mit den Banken irgendwie belegen?
    Man wußte auf deutscher Seite, wann die Invasion ungefähr vonstatten gehen wird bzw man hatte die Ahnung, daß es in dem entsprechenden Zeitraum passieren würde. Man war nicht gänzlich überrascht. Man hat nur nicht mit dem Anlanden der Hauptkräfte in der Normandie gerechnet, sondern weiter östlich bei Calais. Dort stand auch die Masse der deutschen Panzerdivisionen bereit.

  • 11 Eine andere Feldpostnummer // Jul 2, 2007 at 20:04

    Ach ja, der Maser, ich habe seine Hitler Biographie gelesen und fand das meiste (die Chose mit dem Hitlersohn hat sich später schnell erledigt) sehr plausibel. Es ist sicher ein Verdienst Hitler nicht, wie es heute leider gang und gäbe ist, wahlweise als kompletten Idioten oder als auf ein überböses Podest gehobenen Dämon darzustellen.

    Gegen Ende seines Lebens scheint er allerdings senil geworden zu sein, eine gewisse Monomanie erlebte man bei Maser immer, in Urteilen gegen andere Historiker wie bei seiner sturen Verteidigung des “Hitlerssohnes”, das scheint sich am Ende mit dem bekannten Starrsinn des Greisenalters schlecht getroffen zu haben.

    Ein Präventivkrieg gegen Stalin ist in jedem Fall eine absurde Vorstellung, konkret sprechen die Ereignisse – die technologisch unterlege Wehrmacht (man vergleich die Pz Typen 3 und 4 – damals wenn überhaupt, noch mit 75mm Kurzrohrkannone mit dem T34, oder aber die damals noch im Einsatz herumgeschleppte PAK 3,7 – das “Heeresanklopfgerät)…..selbst wenn Stalin einen Krieg nach Westen gewollt hätte, sicher nicht in den Jahren um 1941.

    Wer die Schriften Lenins und Stalins auch nur ein klein wenig kennt, wird keinen Zweifel am stalin´schen Umschwung haben können – von der Weltrevolution auf den “Sozialismus (Stalinismus!) in einem Lande) irgendwelche imperialistischen Pläne standen damals nicht zur Debatte, aber ähnlich wie in Dtl. hat auch in der UdSSR der 2. WK technologisch für einiges gesorgt. Der Angriff Deutschlands war aber in jedem Fall der Akt eines klassisch imperialistischen Staates, bedenket man die Vorschriften dir der Wehrmacht gemacht worden sind – von wegen kein normaler Kampf und deren Kriegsfürhugn – zudem – um es in Nazikategorien auszudrücken – der Kampf einer von Grund auf ehrlos erklärten und ehrlos handelnden Armee, tiefer kann man kaum noch sinken, dagegen gehen selbst die US-Armeen im Irak noch als Vorbild durch…

  • 12 Was weiß ich ? // Jul 2, 2007 at 20:22

    Hallo Schwert !

    Lies “Das schwarze Reich” von Carmin. Dort wird auf die wirtschaftliche Verquickung des 3.Reiches mit der alliierten Kriegswirtschaft eingehend behandelt.

    Zum Thema Normandie ist “Verrat in der Normandie” die beste Zusammenfassung, die ich bisher gelesen haben. z.Bsp.hatte lt.Verfasser zum Zeitpunkt des “Rommelunfalls” nicht eine engl.oder amerikan. Flugzeugbesatzung einen Einsatzbefehl. Trotzdem wurde Rommels Wagen von einer Spitfire angegriffen. Von welchem Flugplatz mag die gestartet sein?

    Lies das Buch und du ahnst was gespielt wurde.

  • 13 Was weiß ich ? // Jul 2, 2007 at 20:53

    Nachtrag :

    Und vor allem noch gespielt wird!

  • 14 Schwert // Jul 3, 2007 at 7:20

    @Was weiß ich?

    Lies “Das schwarze Reich” von Carmin. Dort wird auf die wirtschaftliche Verquickung des 3.Reiches mit der alliierten Kriegswirtschaft eingehend behandelt.

    Erzähle es mir einfach in groben Zügen.

    Zum Thema Normandie ist “Verrat in der Normandie” die beste Zusammenfassung, die ich bisher gelesen haben. z.Bsp.hatte lt.Verfasser zum Zeitpunkt des “Rommelunfalls” nicht eine engl.oder amerikan. Flugzeugbesatzung einen Einsatzbefehl. Trotzdem wurde Rommels Wagen von einer Spitfire angegriffen. Von welchem Flugplatz mag die gestartet sein?

    “Rommelunfall”? Was soll das sein? Erzähl mal die Geschichte!

    Wessen Agent war Hitler denn nun? Nun mal raus mit der Sprache! Und wohin ist er entkommen?

  • 15 Was weiß ich ? // Jul 3, 2007 at 10:21

    Hallo Schwert!

    Selber essen (lesen) macht fett !

  • 16 Kriminalkommissar Freise // Jul 3, 2007 at 11:03

    @Schwert

    “Er hat die Siegesparade nicht abgenommen, weil es in seinen Augen kein wirklicher Sieg für den Kommunismus war. Die Kommunistische Weltrevolution, zumindest die Eroberung ganz Eruopas, ist eben nicht geglückt.”

    Ganz genau. Die rote Panzerwalze, die eigentlich durch ganz Europa durchrollen sollte, in Paris, Rom etc. natürlich als Befreier begrüßt von den entsprechenden Abteilungen der KOMINTERN, und erst am Atlantik halten sollte zerbrach an dem Schild der Deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten. Was übrig blieb reichte nur noch aus um an die Elbe zu kommen und das auch erst nach einem jahrelangen Titanenkampf und das auch nur weil das Reich im Zweifrontenkrieg erschöpft und ausgeblutet war. Dieses historische Verdienst, dieser Opfergang der Deutschen Wehrmacht und des deutschen Volkes für Europa wird eines Tages eine gerechte Würdigung erfahren. Denn auch wenn der Krieg verloren ging, der Endsieg des Bolschewismus in Europa wurde verhindert.

    @ den mit der anderen Feldpostnummer. (eigentlich kein passender Name denn die deutschen Landser haben damit ausdrücken wollen, daß sie den Feind trotz allem respektieren. Ich kann sie nicht respektieren)

    ” der Kampf einer von Grund auf ehrlos erklärten und ehrlos handelnden Armee, tiefer kann man kaum noch sinken, dagegen gehen selbst die US-Armeen im Irak noch als Vorbild durch”

    Meine Güte was sie für einen unglaublichen Scheißdreck schreiben. Aber wer die Lügenmärchen der Reemtsmas und Heers, der Knopps und Dallins für voll nimmt kann vielleicht nicht anders. Wenn eine Armee kaum tiefer sinken konnte, dann die Rote Armee. Was unsere Soldaten vom ersten Tage des Krieges an Greuel durch die Rote Armee kennenlernten hat viele verbittert und dazu geführt, daß sie nun gnadenloser kämpften. Wenn eine Armee von Grund auf ehrlos gehandelt hat dann die Rote, deutsche Soldaten die in den ersten 6 Kriegsmonaten das grauenvolle Schicksal erleiden mußten in die Hände der Roten zu fallen mußten grausiger erleiden, angefangen bei bestialischsten Foltern bis hin zu Kannibalismus. Wenn es einen Grund gibt, warum der deutsche Soldat im Osten von Monat zu Monat erbitterter gekämpft hat, dann weil er beim Vormarsch auf die Spuren der roten Verbrechen stieß.

  • 17 Völkischer Beobachter // Jul 3, 2007 at 11:19

    @ Eine andere Feldpostnummer:

    Gerade wegen der zahlenmäßigen und waffentechnischen Unterlegenheit der Wehrmacht ist ein unprovozierter Überfall “zur Eroberung von Lebensraum im Osten” (als ob man im Kriege gegen das von den JewSA unterstützte Großbritannien keine anderen Sorgen gehabt hätte!) eine noch viel absurdere Vorstellung!

  • 18 Eine andere Feldpostnummer // Jul 3, 2007 at 12:48

    @ Völkischer Beobachter

    Nur wenn man Hitler Rationalität unterstellt, selbst der Polenfeldzug war, trotz seiner Schnelligkeit, materialtechnisch doch bereits abwegig. Gegen Ende fehlte es fast allen Verbänden bereits an Munition – ich persönlich sehe es auch als absurde Vorstellung an einen Krieg anzufangen (das Kriegführen an sich, weggedacht, ganz wertneutral) wenn schon ein 6 Wochen Feldzug fast über die Produktionsfähigkeiten geht. Der Frankreichfeldzug wäre völlig danneben gegangen hätte das fr. Militär nicht schlichtweg KEINE taktischen Richtlinien jenseits “die Panzer unterstützen die Infanterie…” gehabt und selbige munter auf alle Kräfte verteilt, das “jeder Einheit ein paar Fahrzeuge” gegen Panzerdivisionen chancenlos sind, liegt auf der Hand – aber wusste man das?

    Strategisch waren alle Feldzüg zweifelhaft, bei den meschuggenen Gegner hat es nur zu Hitlers GöFAZ Wahn geführt…frei nach einem Flüsterwitz von 1943

    Hitler, Göring und Goebbels sitzen im Unterstand. Wer wird gerettet, wenn der Unterstand einen Volltreffer erhält?

    Deutschland

  • 19 Watzmann // Jul 3, 2007 at 18:01

    @Eine andere Feldpostnummer

    Niemand unterstellt Dir Rationalität. Falls Du dich jemals mit Geschichte beschäftigen solltest, übe vor dem Verfassen eigener Abhandlungen bitte fleißig die Rechtschreibung.

  • 20 Was weiß ich ? // Jul 4, 2007 at 12:34

    an die andere Feldpostnummer:

    Der sog.Polenfeldzug ist doch auch mit einem Nachbarschaftsstreit zu vergleichen. Wobei dann zwangsläufig die Frage auftritt, wieviel Schläge Sie aushalten bevor Sie zurückschlagen. Aber zuvor wurde ja schon Ihr Vieh gestohlen und die Scheune angesteckt. Ihre Frau erhält schon wochenlang obzöne Anrufe und ein Blick aus dem Fenster genügt um zu erkennen, daß Ihr Nachbar bereits seine Familie mit Waffen ausrüstet und von Polizei ist weit und breit nichts zu sehen, im Gegenteil: Man wiegelt Ihre Hilferufe auf der Wache als Zwangsneurosen ab und lacht Sie aus!

    Also: Wie lange halten Sie das aus?

    Und zum Thema Frankreich lesen Sie:
    “Nur wegen Norwegen” von Gerrit Ullrich, der übrigens in “Hitlers Zeigefinger” die Umstände der “Tschechei-Krise” prima beleuchtet.

    Aber Sie scheinen ja schon alles zu wissen, darum können Sie auch ruhig weiter dösen.

    p.s. So wie es sich darstellt, gehört IHRE Feldpostnummer zu Typen wie General Speidel(?)

  • 21 Eine andere Feldpostnummer // Jul 4, 2007 at 12:49

    @Watzmann

    Auch ohne viel zu sagen, kann man doch tief blicken lassen. Ich bin hier nicht das Thema.

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