Nun hat es auch der Entertainer Harald Schmidt auch geschafft, sich an der falschen Stelle unbeliebt zu machen. Seit er in seiner ersten Sendung in Gemeinschaft mit Oliver Pocher das piepsende Nazometer, das bei den Stichworten “Gasherd” oder “Duschen” anschlägt, vorstellte, schlägt sowohl die Welle der professionellen Empörung in ungeahnte Höhen, als auch der Ruf nach seiner Entlassung hallt durch alle Synagogen und ähnliche Chefetagen.
Allen voran natürlich Der Spiegel übt sich wohl zur eigenen Belustigung im Für und Wider, indem ein Redakteur empört sein darf, während Reb Broder anschließend mit „Rettet das Nazometer“ glänzt. Auch die Entscheidung der ARD-Intendanten, ob das noch witzig oder schon geschmacklos ist, scheint angesichts der Publikumsreaktion eher irrelevant. Mittlerweile gibt es im Internet Nazometer-Seiten um seine politische Korrektheit selbst überprüfen zu können.
Nun haben Harald Schmidt und sein neuer Partner Oliver Pocher aufgrund ihres “lustvollen Überschreitens von Grenzen” Ärger mit dem SWR-Intendanten Peter Boudgoust, denn das „darf es im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht geben“. Wie kaum anders zu erwarten, empörte sich auch ein Vertreter der „Israelitischen Religionsgemeinschaften Baden-Württemberg“, der den „Fall“ bei der Sitzung zur Sprache gebracht hatte. Einen entsprechenden Bericht der Stuttgarter Nachrichten bestätigte der SWR am Freitag.
„Laut Stuttgarter Nachrichten protestierte die Israelitische Religionsgemeinschaft gegen den Vorgang. “Das muss Folgen haben und darf nicht mehr vorkommen”, wurde deren Vertreter Majid Khoshlessan zitiert. Es sei nicht hinnehmbar, dass ein gebührenfinanzierter Sender auf diese Weise mit der Naziideologie seine Späße mache.“ Das ist wahr. Geschmacklose Scherze über dieses Thema ist dem israelischen Fernsehen vorbehalten.
Seit dem 25. Oktober sorgt das Nazometer jedenfalls für glückliche Promis, die endlich wenigstens all ihrer Empörung Ausdruck geben können und eine tagelange Berichterstattung über all diese Empörung ist gefundenes Fressen. Noch verteidigt Programmdirektor Günter Struve die Moderatoren brav, während das Geschrei nach einem „Aus“ für die gesamte Sendung angemahnt wird.
Und wieder einmal ist auch Herr Korn, der Vize von Frau Knobloch, zur Stelle. „An der mörderischen Politik des Nationalsozialismus gibt es nichts Witziges.“ Nun, wie schon erwähnt, das israelische Fernsehen darf das anders sehen … Und noch ein Vize, diesmal Dieter Graumann äußert sich schmerzerfüllt: “Wenn man, wie ich, aus einer Familie kommt, in der die Großeltern in der Gaskammer ermordet wurden, und ich jetzt erleben muss, dass in Deutschland diese Gaskammern als Kulisse für billige Kalauer gebraucht werden, dann bin ich empört und schockiert. Wie geschmacklos und verroht muss man sein, den Massenmord als Gagnummer zu benutzen?” Also wie schon gesagt … israelisches Fernsehen ..
Nun aber kommt er, der ultimative Retter der ganz besonderen Art und plädiert für den Erhalt des Ganzen mit seiner für ihn typischen Stilistik „Rettet das Nazometer! – Von Henryk M. Broder – Der Vorwurf, das “Nazometer” von Schmidt & Pocher verharmlose das Dritte Reich ist absurd – die Verbannung des Alarm-Gerätes aus der Sendung gleicht einem moralischen Amoklauf. Es gehört nun einmal zum Wesen guter Witze, dass sie geschmacklos sind.“ Stimmt Reb Broder. Was Geschmacklosigkeiten anbelangt sind Sie ja Profi und müssen es daher wissen.
Siehe auch
Der Spiegel 15.11.2007




53 responses so far ↓
1 Hier aufgewachen // Nov 15, 2007 at 19:06
Wenn man dieses vom Aussland so betrachtet ist der erste Gedanken der einem so durch den Kopf geht: “So richtig albern”.
Ob solche Leute überhaupt von jemanden ernst genommen werden?
2 Frank Petzold // Nov 15, 2007 at 19:12
Nach:
“Nazometer” wird weichen
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,517089,00.html
Folgt:
Rettet das Nazometer! von Henryk M. Broder
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,517416,00.html
Aber der ZdJ wird hartnäckig bleiben.
Denn:
Holo-Lacher gehen nämlich überhaupt gar nicht.
Ist schlimmer wie Autobahn!
Übrigens!!!
Anti-raucher-kampagne geht auch nicht!!!
Ist voller Hitler, Himmler, NS, NSDAP….
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/Rauchen
3 Ketzer // Nov 15, 2007 at 19:29
“Das “Nazometer” erinnert irgendwie stark an Adornos Faschismusanalyse.
http://verschwoerungen.info/wiki/Faschismus-Messlatte
4 Couperet // Nov 15, 2007 at 19:44
Müslifraß und vegetarisch essen geht auch nicht, auch nicht Erdbeerkuchen … alles wegen Adolf.
5 PA // Nov 15, 2007 at 20:19
Lustig, wie der Jauch nach Schmidt & Pochers “Dusch”-Witz konsterniert die Hallendecke betrachtet …
Sehenswert ist vielleicht noch Schmidts “Nazi-Show”:
http://www.youtube.com/watch?v=2U34gblXEr0
Harald Schmidt ist eine sehr begabte Plaudertasche, der für sein Leben einen Kompromiss als Berufszyniker und Abkassierer gefunden hat. Trotzdem fallen seine “Witze” in eine etwas andere Kategorie als die ekelerregende Brühe, die sich heute allgemein aus dem Medienafter privater und “öffentlich-rechtlicher” Fernsehsendungen auf die bedauernswerten Insassen nicht nur der BRD ergießt …
Aufschlussreich ist vielleicht aber auch, dass der Broder-Depp Schmidts “Nazi-Humor” positiv bewertet: Lachen soll ja ein hervorragendes Ventil für die BRD-Bimbos sein …
6 Der_Gilb // Nov 15, 2007 at 20:28
Im Witze offenbart sich oft, was man sich ernsthaft nicht zu sagen wagt.
7 Westfront // Nov 15, 2007 at 20:52
Zwei B-Promis die eine gemeinsame Sendung mit billigen BRD-kompatiblen Witzchen füllen müssen, um nicht in der Versenkung der schnelllebigen Mediengesellschaft zu verschwinden. Kaum eine Beachtung wert.
8 Sigurd // Nov 15, 2007 at 21:06
Ob Harald Schmidt, der sicher nicht unumstritten ist, der aber erfrischend intellektuell und scharfsinnig rüberkommt, das überstehen wird?
Wird er der erste sein, der sich gegen diese verlogene Gutmenschenkartell behauptet?
Ach ja, einen Tip an nationale Klamottenhersteller, wie wärs mit einer Kollektion Autobahn, Dusche oder Gasherd? Wenn ich das Kapital hätte……, ich habs aber nicht.
Kürzlich im NDR sah ich ein T-Hemd von 6 Mio zufriedenen Kunden, das fand ich irrsinnig frech und gut.
9 Sigurd // Nov 15, 2007 at 21:08
Wißt ihr eigentlich noch, wie viele Juden in einen Trabbi passen?
Für diesen Witz ist in der Tätärä keiner in den Knast gegangen.
Vier auf die Sitze und 100 ……. (zensiert).
Das Nazometer würde nicht blinken!
10 Populist // Nov 15, 2007 at 21:25
Das hier ist auch nicht schlecht:
http://www.clipfish.com/player.php?videoid=ODUxN3wyNw%3D%3D
11 Meckerer // Nov 15, 2007 at 21:46
Die Juden in Israel machen selbst Comics und und Filmchen mit dem Thema Holocau$t und NS, alles originalgetreu und grotesk natürlich. Sie machen über Anne Frank lustig wie die mit A.H. Späßchen und mehr macht usw.
Da sieht man das die Juden keine Achtung vor sich selber haben, sonst würden würden sie sich in jeden Dreck und Mist einmischen sondern die Klappe halten und am Gasherd schaffen oder noch besser duschen gehen.
Weiß jeder das Juden die die KZs besuchen sich lustig machen über die Juden selbst wenn sie durch die sog. Dusch-Gas-Räume geführt werden.
die Systempolitiker sollte schon mal denen aufs Maul hauen, das wäre auch Herrn Oettinger gut gestanden wenn er erst recht hätte tanzen lassen beim Presseball. Die Hofbräu-Ester soll sich mit noch mehr Bier duschen…und saufen… bis sie ersäuft.
12 @Sigrud // Nov 15, 2007 at 21:52
:::::Kürzlich im NDR sah ich ein T-Hemd von 6 Mio zufriedenen Kunden, das fand ich irrsinnig frech und gut.:::::::::::::::
So etwas finde ich total bescheuert und schlecht.
Das habe ich auch gesehen (war auf einer NPD-Veranstaltung) und dabei gedacht, wer solche Freunde hat braucht keine Feinde.
Die Reaktion der Medien und deren Zuschauer ist klar: “Hier wird schamlos der Mord an 6 Mio. Juden gut geheißen”.
Mit einem solchen Bild wird die Arbeit aller Revisionisten zu Nichte gemacht.
“Die Nazis sind ja selber davon überzeugt, dass 6 Mio. Juden vergast wurden, sie finden das auch noch gut, also muss man diese bekämpfen und verbieten”.
Und ich kann diese Reaktion sogar verstehen.
Kommt mir jetzt nicht damit, dass dieser Spruch ja etwas ganz anderes bedeuten soll, von wegen, die wurden gar nicht vergast sonder bekommen alle Entschädigung und sind daher sehr zufrieden……
Kann sein, dass der Produzent der T-Hemden dies sogar so gemeint hatte, der Träger augenscheinlich aber nicht.
13 Meckerer // Nov 15, 2007 at 21:57
@Sigurd: Vier auf die Sitze und 100 ……. (zensiert). Schade das die Schriftleitung wieder eingegriffen hat…
Schön das so schöne YouTube – Links kommen, A.H. würden sich sehr freuen über seine Berühmtheit und die des NS…
14 KdF // Nov 15, 2007 at 22:08
Vielleicht sollte mal dieser nette kleine Kerl den “Nazometer”-Test machen:
http://nsl-forum.com/Forum/images/smilies/hackenkreuzbanner.gif
15 Volker // Nov 15, 2007 at 22:18
Harald hat den Damm gebrochen, endlich darf man wieder die Wahrheit sagen. Die Zentraljuden haben die Lage nicht mehr unter Kontrolle. Das macht sich frei von der demokratische Diktatur.
Wie sagte Goebbels: “Volk steh auf und Sturm brich los!”
Und wie sagte schon der Führer: … http://www.youtube.com/watch?v=f5bkoTDjG1M
16 Rurik // Nov 15, 2007 at 22:42
Ich weiß, daß in Deinen Trabbi – haste den noch? – kein Jude paßt(e), denn Dein “Kampftier” hätte sicherlich etwas dagegen gehabt.
Lebt ’se noch – die Dicke?
Trotzdem bin ich kein Freund solcher Witze. – Weeste ja.
17 Rurik // Nov 15, 2007 at 22:44
November 15th, 2007 at 22:42
@ Sigurd
18 Eine andere Feldpostnummer // Nov 15, 2007 at 22:59
Typisch Altermedia, das wird frank und frei zusamengerafft was anfällt, um nur um Dolf´s Willen irgendeine Salonfähigkeit zu präsentieren.
Das Gegenteil ist der Fall, die Idee einen ritualisierten, phrasenhaften, inhaltllosen Exorzismus zu karikieren, ist ganz und gar angebracht. Gewisse reaktionäre Elemente in unserer Gesellschaft meinen mit Verboten ihre eigene, sich vom Hitlerismus auf nur quantitativ unterscheidende, Weltanschauung entnazifizieren zu können. Das ist ein reines Ausweichen vor eigenen Faschistoismen im Denken und kann nicht Ziel irgendeiner antifaschisten Arbeit sein.
Das sei besonders dem KryptoFaschisten Cholewa (o.s.ä.) in´s Braunbuch geschrieben, dessen DDR-”Antifaschismus” genau daran scheiterte.
19 Autonomer.Nationalist // Nov 16, 2007 at 0:02
Mit Ausnahmen aus dem täglichen Leben des BRD-TV’s, ist diese Folge in meinen Augen HÖLLISCH GEIL ! Bitte mehr davon Herr Schmidt ! Es ist einfach nur ein Schlag in die Fresse für die BRD-Ju***-Mafia. Herr Schmidt gilt ja sowieso in Fachkreisen als seeeeeeeeeeehr konservativ.
20 griesgram // Nov 16, 2007 at 0:04
“Perle’ (18) Berliner Schülerin und ihre Bilder & Videos ”
Untertitel zum “Link”
Noch Fragenn zur “kritischen “Haltung?
Nein?
Gut so!
21 Franziska // Nov 16, 2007 at 0:05
Hallo,
TV-Kritik : Das Nazometer als Quotenbringer / Ist Kritik daran schon Zensur?
Audio – http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2007/11/15/drk_20071115_2347_8af0f3a1.mp3
Sendezeit: 15.11.2007 23:47 – Autor: Zudeick, Peter
Programm: Deutschlandradio Kultur – Sendung: Fazit – Länge: 05:21 Minuten
Jude Henryk M. Broder verteidigt ‘Nazometer’ von ‘Schmidt & Pocher’
Der Journalist Henryk M. Broder hält die Kritik an dem ‘Nazometer’ von ‘Schmidt & Pocher’ für einen moralischen Amoklauf. Die beiden Moderatoren der gleichnamigen Sendung hätten sich über den ritualisierten, verlogenen und wohlfeilen Umgang mit dem lustig gemacht, was vom Nationalsozialismus übrig geblieben sei: das inszenierte Entsetzen, schreibt der Schriftsteller in einem Beitrag für ‘Spiegel-Online’. Um sich als Nazi-Gegner zu outen, genüge es schon, bei der Erwähnung des Wortes ‘Autobahn’ kurz zu hyperventilieren. Solche Reaktionen trieben Schmidt und Pocher auf die Spitze. Die zwei hatten das ‘Nazometer’ als Gradmesser für tabuisierte Begriffe präsentiert und waren dafür kritisiert worden. Dem ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ zufolge will der ‘WDR’ heute entscheiden, ob das ‘Nazometer’ weiter eingesetzt wird.
Quelle: http://www.dradio.de/kulturnachrichten/ 2007-11-15
Anscheinend darf nur ein Jude unbestraft in der BRD seine Befindlichkeiten äußern!?
22 Schiefi // Nov 16, 2007 at 0:12
@AN
“Schlag in die Fresse für die BRD-Ju***-Mafia. Herr Schmidt gilt ja sowieso in Fachkreisen als seeeeeeeeeeehr konservativ.”
Wenn wirklich es eine Judenmafia gäbe, dann wäre ein Rechtskonservativer nicht zur besten Sendezeit im Hauptprogramm, oder?
23 Hindenburg // Nov 16, 2007 at 0:25
Letztens, auf dem Weg von meinem von Buchenwald umstandenen Berghof zu einer Konferenz nach Wannsee, habe ich, durch ein Gesetz ermächtigt, auf der Autobahn Gas gegeben, um noch schnell auf der Autobahnraststätte, die viel schöner ist als ein Konzentrationslager, unter die Dusche zu kommen, da ich ordentlich ausgeschwitzt hatte und Arbeit allein doch nicht frei macht.
Mein Volkswagen hat auch gleichgeschaltet und ich konnte einige andere Volksgenossen überholen.
Das Duschen gab mir Kraft durch Freude und einen inneren Reichsparteitag.
Danach mischte ich mich unter die anderen Volksgenossen und aß ein Zigeunerschnitzel und einen Negerkuß.
Wie sage ich immer: Jedem das Seine.
24 Hindenburg // Nov 16, 2007 at 0:46
Übrigens hat mein Volkswagen schon 6 Millionen Kilometer runter und ein Stürmer ist der nicht gerade mehr aber wenn ich die anderen Völker beobachte geht’s denen auch nicht besser und bei mir geht immer noch das Dachau f.
25 Reinhard // Nov 16, 2007 at 1:19
Den meisten Schreiberlibgen hier geht es so das sie den Witz nicht verstanden haben.
Keine Ursache, seid Pocher da mitspielen darf muss keiner mehr was verstehen.
Was allerdings ein viel besserer Witz ist das hier Jungs im schwersten Drogregenrausch (ich unterstelle keinen so eine gezeigte Dummheit und deswegen kann es nur an den Drogen liegen) so einen Schwachsinn schreiben:
“Harald hat den Damm gebrochen, endlich darf man wieder die Wahrheit sagen. Die Zentraljuden haben die Lage nicht mehr unter Kontrolle. Das macht sich frei von der demokratische Diktatur.”
26 Simplicisu Simplicissimus // Nov 16, 2007 at 8:21
Wenn sich wirklich noch jemand über Zensur hierzulande wundert, dann ist er wohl auch sonst ziemlich weltfremd.
27 Sigurd // Nov 16, 2007 at 8:57
@Rurik
den Trabbi gibbet nicht mehr, der heißt jetzt Skoda, aber das dicke Kampftier hat in 144 tagen 10ten Geburtstag. Ich mag solche Witze prinzipiell auch nicht, aber irgendwie muß der Frust manchmal raus.
@Meckerer
Nicht die Schriftleitung hat zensiert, es war ein Akt von Selbstzensur. Die Schriftleitung zensiert kursiv!
@Sigrud
Indem ich eine Idee witzig finde heißt das nicht, daß es um Juden gegangen sein muß. Ich denke der junge Mann meinte die Kunden von Thor Steinar oder vielleicht auch QuelleKarstadt. Wieso denken sie bei 6Mio an Juden?
28 Hans Kraft // Nov 16, 2007 at 9:11
Das war ja nicht das erste mal, daß Harald Schmidt sich über die selbst Außerwählten äußert! Bei Sat 1. haben sie ihn entlassen, weil er Witze über den Sender-Chef und Jüdischen MedienMogul Haim Saban machte! Die Sache ist jetzt ober er auch bei ARD gehen muss, da sitzen auch zig Zionisten in den Aufsichtsräten!
29 Andi // Nov 16, 2007 at 9:34
Viel zu wenig wird wahrgenommen, wie leichtsinning hierzulande noch immer mit NS-belasteten Wörtern umgegangen wird. Ich spreche von “Führer”- Schein. Es wäre doch so einfach, dieses unsägliche Wort amtlich durch ” DriverInnen-licence ” zu ersetzen.
30 Herschel // Nov 16, 2007 at 11:03
Und gestern Abend diente das liebe Nazometer als Martinslaterne, die Schmidt den rechten Weg leuchtete. Ein herrlicher Seitenhieb. Rabimmel-rabammel-rabumm!
31 Detlef Nolde // Nov 16, 2007 at 11:40
@Eine andere Feldpostnummer
Ich halte mich an Dimitroff, was die Faschismusdefinition anbetrifft. Du dagegen bevorzugst kleinbürgerlichen, antiautoritären Unsinn, der überall da Faschismus sieht, wo der Egomanie und dem Anarchismus Grenzen gezogen werden.
Da ist klar, daß man überall Faschisten wittert. Im Verkehrspolizisten, der “totalitär” den Verkehr regelt, die DDR wird faschistisch und alle, die auf diese sich positiv beziehen.
So wird alles durcheinandergewirbelt, bis kein Stein mehr auf dem anderen steht. Wer davon profitiert, ist klar. Das ist die bürgerliche Reaktion, die mit diesem “antifaschistisch” daherkommenden Antisozialismus wunderbar klar kommt.
Ebenso die Faschisten selbst, die nun zu “Faschisten wie alle anderen auch” werden, verharmlost und dem Wesen nach falsch deklariert. Wahrscheinlich bist Du auch ein Anhänger des famosen “Israeli” Sternhell, der postuliert, daß der Hitlerfaschismus ja kein Faschismus gewesen sein, weil die Rassenideologie einen so hohen Stellenwert gehabt hat.
Der Antifaschismus in der DDR war übrigens sehr erfolgreich. Es gab keine faschistischen Parteien, Organisationen und Propaganda. Rassismus war geächtet wie die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen überhaupt, der Kapitalismus also, der ökonomischen Grundlage der faschistischen Ideologie.
Deshalb wird die DDR auch von Faschisten wie bürgerlichen Reaktionären gleichermaßen gehaßt. Hinzu kommen nun noch Pfeifen wie Deiner einer, Hoxhaisten, Trotzkisten, Maoisten und andere linke Kinderkrankheiten, die ihr eigenes Scheitern vertuschen wollen, indem sie auf den realexistierenden DDR-Sozialismus ihren sektiererhaften, kleinbürgerlichen Müll abladen.
32 Michael Haake // Nov 16, 2007 at 11:42
Wenn ich so ein Ding zu Hause hätte, müßte ich mir den Mund mit Klebeband verschließen lassen, sonst würde man die Alarmtöne noch bis ins Dorf hören, sagt meine Frau…
Sie wird wohl wohl Recht haben.
Saludos de Andalusia
MH
33 kphp // Nov 16, 2007 at 11:49
Harald Schmidt, vor laufender Kamera spöttelte er über Sabans V-Mann: „Der Herr Scha – wa – Schawinski. Boah! Ein Chef, der so toll aussieht. Da wird es für Kai Pflaume eng.“ Ob Sabans „Guy“ wohl, so stichelte Schmidt weiter, der Richtige für eine Show „Nur die Kasse zählt“ sei…
Das hat Ihm dann seinen Job gekostet
Er wusste damals noch nicht das Haim Saban die deutsche Fernsehsender Sat 1, ProSieben, Kabel 1, N 24 usw kauft. Beim Feilschen um die Kunkursmasse des Kirch-Konzerns hat Haim Saban den Hamburger Verleger Heinz Bauer überboten. Nun kann der US-jüdische Medienmanager Saban über den größten deutschen privaten TV-Konzern herrschen: Sat 1, ProSieben, Kabel 1, N 24 usw.
34 Pflanzenesser // Nov 16, 2007 at 12:17
Das Gerät schlägt doch gar nicht bei “Gasherd” aus… warum schreibt das bloß jeder (Spiegel, usw …, Altermedia)?
35 Hexer // Nov 16, 2007 at 13:06
Zitat: “Herr Schmidt gilt ja sowieso in Fachkreisen als seeeeeeeeeeehr konservativ.”
Früher einmal galt er eher als SPD-nah…
36 ANB // Nov 16, 2007 at 14:00
Man Detlef Nolde, wie man sich ändern kann. Vor über einem Jahrzehnt warst du noch einer von uns. Dass es auch besser, andersherum gehen kann, sieht man am Kameraden Horst Mahler. Der war mal linksextrem und ist nun Nationalsozialist.
37 Nordmann33 // Nov 16, 2007 at 14:29
MEINE GÜTE?!? Wann checken es die ganzen bekloppten Medien eigentlich, dass das Ding gar nicht bei GASHERD ausschlug? Hat sich das keiner von denen angeguckt oder was?!
So werden also die Artikel geschrieben.
“Ich hab gehört, das bei dem Nazometer von Pocher und Schmidt…blabla….Gasherd….blabla”. Irgendein bescheuerter Journalist hört das und prüft es nicht einmal nach.
38 Nordmann33 // Nov 16, 2007 at 14:35
Nachtrag:
Ich verstehe auch gar nicht die Kritik von den ganzen Juden. Wird da etwa in irgendeiner Form sich über Gaskammern lustig gemacht? (Es wäre schön gewesen, wenn) Es ist versteckte Empörung über das Verbot vom Verwenden bestimmter Wörter, die es auch in der Nazi-Zeit gab. (bzw. die versteckte Zensur dieser Wörter)
GruSS
39 Judge // Nov 16, 2007 at 14:50
Hallo Franziska ,
Du gehörst sicher zu den wenigen Nutzern dieser Seite , die genug Intelligenz besitzen um nicht nur ungebremst Ärger hier abzulassen .
Ich meine , es ist doch typisch für diesen Staat , daß nur ein Jude ungestraft sich gegen den Medienterror äußern darf . Und wir sollten nicht vergessen , daß es ein Jude ist , der hier Toleranz und Meinungsfreiheit einfordert und sich gegen den Gedächtniskult wendet . Das ist doch was !
Im Übrigen ist es mir egal ,welchem Glauben ein Mensch anhängt , wenn er das sagt , was ich auch empfinde . Es ist leider auch so , daß nur ein Muslim oder eine Muslima offen darüber reden darf warum sich die Türken u.a. Muslime nicht integrieren wollen , was so deutlich ein Geburtsdeutscher nie sagen dürfte . Die Wächter der political correctnes würden ihn in der Luft zerreißen
Der Broder hat mehrere recht mutige Bücher geschrieben ; lesen Sie mal von ihm den Titel : Hurra , wir kapitulieren .
Ansonsten ist nur zu sagen , daß der Schmidt ein billiger Spaßmacher ist über den man eigentlich kein Wort verlieren sollte .
40 Herschel // Nov 16, 2007 at 14:55
Die Fachkreise möchte ich sehen, die Schmidt als “sehr konservativ” einstufen. Mit Peymann versteht er sich doch immer noch gut. Das “Konservative” ist zu einem guten Teil als Pose zu sehen, eingenommen im Zuge seines Abrückens vom Dirty Harry-Image.
41 Giga // Nov 16, 2007 at 15:13
>>Saludos de Andalusia<< Hey Michi, leb gefälligst in Deutschland, wenn du dich traust. Gruss
der Nazimen
42 Populist // Nov 16, 2007 at 18:33
@Herschel:
“November 16th, 2007 at 14:55
Die Fachkreise möchte ich sehen, die Schmidt als “sehr konservativ” einstufen. Mit Peymann versteht er sich doch immer noch gut. Das “Konservative” ist zu einem guten Teil als Pose zu sehen, eingenommen im Zuge seines Abrückens vom Dirty Harry-Image.
Schmidt hat Polen-Witze “salonfähig” gemacht und wohl mehr “politisch Unkorrektes” von sich gegeben als alle anderen BRD-Fernseh-Promis zusammen.
Er gefällt sich in der Rolle des gnadenlosen Zynikers – und Vielen, so auch mir mir , gefällt er in dieser Rolle auch, denn einen Besseren kann man dafür kaum finden.
43 Schattenlos // Nov 16, 2007 at 18:38
Ich habe die Sendung gestern zum ersten mal geschaut! Zb gestern meinte er über Läusebart Thierse “er sollte es mal mit waschen und rasieren probieren, dann klappts vlt auch mit der Politik”…….fand ich recht lustig!
Ansonsten denke ich auch…BRD Fernsehen isses halt, nicht überzubewerten!
44 jochen // Nov 16, 2007 at 18:44
Es scheint schick zu sein sich dem Nationalsozialismus in den Redaktionen wieder zu nähern, wenn auch vorläufig nur vorsichtig. Da will Schmidt nicht fehlen. Ihm fehlen vermutlich auch langsam die Themen, da zieht der NS immer, zumal ihm dazu niemand widersprechen darf. Eva Hermann war glaubhafter, er will Quote und sonst nichts. Jeder Glaube an diesen gekauften Zyniker ist vertane Mühe.
Wenn der sogenannte Nazometer nicht mehr zieht, kommt dann der Bolschometer?
45 Michael Haake // Nov 16, 2007 at 18:46
@giga, wer hier lebt, weiß warum. Ein Lebensabend alá Horst Mahler wäre nicht im Sinne eines Familienvaters, wie ich es bin. Wenigstens kann ich meine Kinder hier so erziehen, daß sie als bestens integrierte Deutsche in Spanien ihren Weg machen können, ohne Repressalien eines BRD-Systems ertragen zu müssen. Hier kann mein Sohn mit seinem “Deutschland T-shirt” hocherhobenen Hauptes zur Schule gehen und meine Tochter auch einmal das Udo Walandy Buch ” Dokumente für die Geschichtsschreibung” mit in den Geschichtsunterricht nehmen. Damit alleine flöge sie schon in Deutschland von der Schule und der Papa vor den BRD-Gerichtshof.
Am Wochenende ist übrigens in Madrid der Bär los, die spanische Rechte marschiert und Antena 3
meldet soeben, daß die Sicherheitskräfte auf Alarmstufe ROT stehen. Im Vorfeld hat es schon einen Toten bei den ANTIFAS gegeben und es wird mit Vergeltungsschlägen zu rechnen sein.
Saludos de Andalusia
MH
46 Herschel // Nov 16, 2007 at 20:10
Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin durchaus ein Schmidtianer, mache mir aber bezüglich seiner politischen Ansichten keine Illusionen. Wie bereits angemerkt wurde, schreibt auch Broder in gewissem Sinne “politisch unkorrekte” Sachen.
47 Detlef Nolde // Nov 16, 2007 at 20:34
ANB hat geschrieben:
“Man Detlef Nolde, wie man sich ändern kann. Vor über einem Jahrzehnt warst du noch einer von uns. Dass es auch besser, andersherum gehen kann, sieht man am Kameraden Horst Mahler. Der war mal linksextrem und ist nun Nationalsozialist.”
*** Tja, so ist das. Alles ist in Bewegung, das ist die wahre Konstante des Lebens. Nicht der Stillstand, das Beharren, die Treue zur einmal erworbenen Überzeugung.
Ob Mahler in diesem Leben es noch einmal schafft, seine (nunmehrige nazistische) Überzeugung über Bord zu werfen, was ich mir natürlich wünschen würde, ist angesichts seines Alters die Frage.
—
“Warum bewundert man den, welcher seiner Überzeugung treu bleibt, und verachtet den, welcher sie wechselt? Ich fürchte, die Antwort muß sein: weil jedermann voraussetzt, daß nur Motive gemeineren Vorteils oder persönlicher Angst einen solchen Wechsel veranlassen. Das heißt: man glaubt im Grunde, daß niemand seine Meinungen verändert, solange sie ihm vorteilhaft sind oder wenigstens solange sie ihm keinem Schaden bringen. Steht es aber so, so liegt darin ein schlimmes Zeugnis über die intellektuelle Bedeutung aller Überzeugungen. Prüfen wir einmal, wie Überzeugungen entstehen, und sehen wir zu, ob sie nicht bei weitem überschätzt werden: dabei wird sich ergeben, daß auch der Wechsel von Überzeugungen unter allen Umständen nach falschem Maße bemessen wird und daß wir bisher zuviel an diesem Wechsel zu leiden pflegten.” (Friedrich Nietzsche, Das Hauptwerk I, Menschliches, Allzumenschliches – Ein Buch für freie Geister. Neuntes Hauptstück, Der Mensch mit sich allein, 629)
48 wolzow // Nov 16, 2007 at 21:49
@Detlef Nolde:
“Ich halte mich an Dimitroff, was die Faschismusdefinition anbetrifft.”
Dann wird es Dich sicher begeistern, das eine, in Deinen Augen faschistische Organisation, in seinem Geburtsort (Kowatschewzi) zur Bürgermeisterwahl aufstellt und allem Anschein nach Erfolg haben wird.
Hier die Organisation: http://intl.bns.gvardia.net/en/
Ein schönes Wochenende noch
49 AntiBla // Nov 16, 2007 at 23:48
@Schiefi
…………………Wenn wirklich es eine Judenmafia gäbe, dann wäre ein Rechtskonservativer nicht zur besten Sendezeit im Hauptprogramm,oder?……………
Sie müssen noch viel über die Zionisten lernen.
Diese leben von dem sog. “Antisemitismus”.
50 bildad // Nov 17, 2007 at 0:38
Sowas ist eine lustige Humorsendung, aber dafür hätten BRD-Politiker zu wenig Humor um sich so am Schmäh halten zu lassen.
http://www.youtube.com/watch?v=5bDNm8Hr3Cs
http://www.youtube.com/watch?v=VY8J4iSA4Sg&feature=related
Ha,ha
http://www.youtube.com/watch?v=-ShrcrJiDwM
Westenthaler ( Vorsitzender von Haiders BZÖ) hält sich eh wacker und nimmts locker.
51 Reinhard // Nov 18, 2007 at 0:19
“Sowas ist eine lustige Humorsendung, aber dafür hätten BRD-Politiker zu wenig Humor um sich so am Schmäh halten zu lassen.
http://www.youtube.com/watch?v=5bDNm8Hr3Cs
http://www.youtube.com/watch?v=VY8J4iSA4Sg&feature=related
Ha,ha
http://www.youtube.com/watch?v=-ShrcrJiDwM
Westenthaler ( Vorsitzender von Haiders BZÖ) hält sich eh wacker und nimmts locker.”
Zu geil, aber im Reich gibt es keinen Rechten der locker bleiben kann und es gibt auch keine Chance wo er locker bleiben darf.
Der nationale Wiederstand versucht ja gerade die linke Ecke zu besetzten.
Deswegen wird es in Deutschland niemals die Erfolge geben die die Rechte in ganz Europa einfährt.
52 Cogito // Nov 18, 2007 at 14:37
Und das war von Jauch echt und nicht gespielt; denn er war Antreiber einer Hatz auf einen Potsdamer Gymnasiallehrer, der versuchte, die Schüler im Fach Geschichte zum kritischen Denken zu erziehen. Nix von Leugnung oder sonst Verbotenem, trotzdem kam eine Anzeige mit allem Drum und Dran ins Rollen, weil ein „Prominenter“ wie Jauch es so wollte, obwohl keines seiner Kinder bei diesem Studienrat Unterricht hatte. Nach 8 Jahren wurde der Mann jetzt freigesprochen. Man ahnt, was der Verfolgte in dieser Zeit durchgemacht hat.
53 Léon D. // Nov 18, 2007 at 23:38
Klasse fand ich von Harry damals – als die DFB-Mannschaft Israel 5:1 schlug:
ich zitiere sinngemäß:
” Unsere Jungs haben Israel 5:1 besiegt – aber keine Sorge, Franz Beckenbauer ist auf dem Weg nach Jerusalem wegen Reperationsverhandlungen…”
*brüll*
GruSS!
Léon
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