9/5/2008

Dreckschlacht in Thüringen! - So soll Patrick Wieschke erledigt werden! (09.05.08)

Posted in: — @ 10:44
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Patrick Wieschke

In den vergangenen Wochen hatten wir recht häufig Gelegenheit über die Vorgänge rund um den NPD-Landesparteitag in Thüringen zu berichten. Gegenstand der Berichterstattung war die Spaltung des Landesverbandes zwischen altem Landesvorstand und einigen Neuzugängen der vergangenen Jahre.

Vorgestern erreichte uns eine Mail mir relativ brisantem Inhalt. Dem Thüringer Landesgeschäftsführer Patrick Wieschke, werden in einem Artikel Homo- und Drogenexzessen vorgeworfen. Von wem diese Mail stammt, lässt sich allerdings anhand der Mailadresse nicht feststellen. Wir liegen aber vermutlich nicht falsch, wenn wir annehmen, dass es sich dabei um die Erfurter Trinkaus-Fraktion handeln dürfte. Dabei handelt es sich um die Gescheiterten des letzten Landesparteitages, die sich einen aussichtsreichen Funktionärsposten in der Thüringer NPD erhofft hatten, mit Blick auf die kommende Landtagswahl 2009.

Kai Uwe Trinkaus

Allerdings waren der Mail nicht nur ein Artikel angehängt, sondern ebenso Privatbilder des Landesgeschäftsführers Wieschke, von denen die Versender der Meinung sind, sie wären ausreichend genug um ihren Kontrahenten in der Öffentlichkeit zu diskreditieren oder besser noch, ihn für den kommenden Landesparteitag in Thüringen unmöglich zu machen. Es ist also keineswegs überraschend, dass die Bilder inklusive Artikel ausgerechnet jetzt auftauchen. Denn die Fortsetzung des missglückten Parteitages samt Abstimmung über den neuen Landesvorstand findet vermutlich noch im Mai statt.

Warum Altermedia diese Dreckschlacht nicht eröffnet hat

Nun wäre es für Altermedia kein Problem gewesen, den Artikel samt Bilder zu veröffentlichen. Uns verbindet nichts mit der Thüringer NPD, wenn daraus irgendein Schaden entstanden wäre, dann hätte es uns eigentlich auch egal sein können. Getan haben wir es aber dennoch nicht. Stattdessen setzten wir uns mit Thüringer Aktivisten in Verbindung, ferner inzwischen auch mit Patrick Wieschke, den wir um eine Stellungnahme baten, die uns heute morgen zugegangen ist.

Die Kampagne die hier nun scheinbar im Schatten des Landesparteitages gegen Wieschke losgetreten wird, ist nämlich an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten. Vermutlich erhoffte man sich einen „Erstschlag“ in dem wir Bilder und Artikel veröffentlichen würden um Wieschke damit regelrecht zu überfallen. Dazu sei aber folgendes gesagt: Altermedia ist ein NPD-kritisches Medium. Das ist kein Geheimnis. Dennoch sehen wir auch nicht so wirklich ein, warum wir nun ausgerechnet die Drecksarbeit für Leute übernehmen sollen, nur weil sie offensichtlich beim letzten Landesparteitag ein wenig zu kurz gekommen sind und sich dadurch erhoffen, doch noch zum Zug zu kommen.

Wir werden zunächst den uns zugesandten Artikel veröffentlichen, sowie die Stellungnahme des Thüringer Landesgeschäftsführers Patrick Wieschke:

NPD-Multifunktionär mit Schattenseite:
Homo-Exzesse und Gewalt gegen Kameraden
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8/5/2008

Dies & Das +++ Kurz & Knapp (08.05.08)

Posted in: — @ 10:04
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Andreas Molau

Molau darf nicht mehr „Waldorf“ sagen!

Vor dem Berliner Landgericht verpflichtete sich Niedersachsens NPD-Vize Andreas Molau gestern, den Namen Waldorf künftig nicht mehr im Zusammenhang mit eventuellen Schulungszentren zu nennen.

Molau hatte im vergangenen Jahr angekündigt, auf dem Gut Johannesberg im brandenburgischen Rauen, eine Waldorfschule eröffnen zu wollen.

Stubenarrest für Tiroler Nationalisten!

Mitte April fand in Südtirol eine Verhaftungswelle statt. Die italienische Polizei verhaftete 16 Nationalisten – Grund: Sie hätten Kontakte zu deutschen „Neonazis“. Inzwischen sind fünf wieder entlassen worden, allerdings nur aus dem staatlichen Resozialisierungskäfig hin in den staatlich verordneten Hausarrest!

Wie es bei JVA-Report.com heißt, sollen diese Woche noch weitere Vernehmungen stattfinden, was auch bedeuten könnte, dass sich die Tore für weitere Gefangene öffnen könnten, wenn auch nur mit der Auflage, die eigenen vier Wände nicht verlassen zu dürfen. Nach Auffassung der italienischen Justiz sind Kontakt zu europäischen Nationalisten verboten. Seltsame Auffassung vom Vereinten Europa, sollte man meinen. (Siehe auch JVA-Report)

Klaus-Jürgen Menzel

Nach Waffenschmuggel in Landtag
Menzel geht in Berufung!

Klaus-Jürgen Menzel, inzwischen fraktionsloser- Abgeordneter im sächsischen Landtag, geht gegen das Urteil des Amtsgericht Dresden in Berufung. Der frühere NPD-Mann Menzel war am 7. März zu neun Monaten Haft verurteilt worden, weil er im Dezember 2006 über einen Bekannten eine Waffe in den Landtag geschmuggelt haben soll. Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Schreckschusswaffe, für die der Abgeordnete jedoch keinen Waffenschein vorweisen konnte.

Menzel ist aufgrund seiner Hitler-Äußerungen gegenüber den Medien am Rande des Bundesparteitages 2006, aus der NPD-Fraktion ausgeschlossen worden. (Siehe auch SZ-Online 07.05.08)

NPD-Klage um 870.000 Euro

Wie der TAGESSPIEGEL berichtet, wird am 20. Mai vor dem Berliner Verwaltungsgericht die NPD-Klage um 870.000 Euro verhandelt. Diese Summe fordert die Bundestagsverwaltung von der Partei zurück, die sie über staatliche Zuschüsse erhalten hatte.

Die Forderung nach Rückzahlung wird damit begründet, dass die Rechenschaftsberichte der NPD für die Jahre 1997,1998 und 1999 unrichtig gewesen seien. Der damalige Thüringer NPD-Landesvorsitzende Frank Golkowski soll über mehrere Jahre in großem Umfang falsche Spendenbescheinigungen ausgestellt haben.

17/10/2007

Abt. Spendenaufrufe - Gut gemeint, ist nicht immer auch gut gemacht - oder umgekehrt (17.10.07)

Posted in: — @ 9:27
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Gestern berichteten wir bekanntlich über die auf Betreiben der CDU-Landtagsfraktion von M.-V. ergangene Einstweilige Verfügung gegen einen einschlägig bekannten Rechtsextremisten, der nach Auffassung der ehrenwerten Gesellschaft in Schwerin dafür verantwortlich sein soll, den nicht minder ehrenwerten CDU Genossen Lorenz Caffier auf einer gewissen Internetpräsenz als “Arme-Leute-Himmler” und “Provinz-Mielke” bezeichnet zu haben. Besagte Einstweilige Verfügung erfolgte auf bloße Behauptung der politischen Gegenseite und ohne nähere Überprüfung der tatsächlichen Verhältnisse, ein Rechtsstreit im Sinne des Wortes fand nicht statt, sondern lediglich ein allzu durchsichtiger Akt politisch motivierter Willkür, der auch auf rechtlichem Wege nicht unwidersprochen bleiben wird.

In der Kommentarspalte tauchte daraufhin ein Spendenaufruf auf, der in verschiedenen Verteilern veröffentlicht worden sein soll und um Spenden für einschlägig bekannten Rechtsextremisten und dessen Rechtskampf aufruft, die auf ein Konto der Postbank in Dortmund eingezahlt werden sollen.

Wir machen daher ausdrücklich darauf aufmerksam, daß bislang niemand für derartige Aufrufe autorisiert worden ist. Sollte eine solche Sammlung notwendig werden, wird, so nehmen wir es jedenfalls an, von Seiten des einschlägig bekannten Rechtsextremisten, ansonsten aber von uns an geeigneterer und vor allem übersichtlicherer Stelle zu dergleichen aufgerufen werden.

Wir raten daher dazu, solche unautorisierten Spendenaufrufe einfach zu ignorieren.

Schriftleitung Altermedia

Siehe auch
Altermedia 16.10.07

12/10/2007

In eigener Sache – Post an Altermedia

Posted in: — @ 14:38
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Wie einigen Lesern inzwischen aufgefallen sein dürfte, gibt es seit einiger Zeit technische Probleme Altermedia über den vorgesehenen Kontakt-Link zu erreichen. Daher bitten wir vorübergehend direkt den untenstehenden Link zu verwenden.

contact-de@altermedia.info

4/10/2007

In eigener Sache

Posted in: — @ 10:45
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Aufgrund technischer Wartungsarbeiten wird Altermedia in den kommenden Tagen nur unregelmäßig aktualisiert. Es wird versucht eingesandte Beiträge weiterhin zu veröffentlichen und die Kommentarfunktion weiterhin zu bedienen.

Altermedia-Redaktion

27/7/2007

Altermedia für unterwegs (27.07.2007)

Posted in: — @ 14:00
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KdF-Bad Prora/RügenDa dieser Service relativ wenig genutzt wird, weisen wir vor dem Wochenende noch einmal darauf hin, daß die Altermedia-Nachrichten auch mit entsprechenden Mobilfunkgeräten jederzeit und an fast jedem Ort abgerufen werden können.

Die Kommentarfunktion befindet sich allerdings noch in der Probephase.

Die einzugebende Adresse lautet wap.stoertebeker.net

20/7/2007

Scheint die Sonne auch für Altermedia?

Posted in: — @ 21:11
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Wenn Engel auf Reisen gehen, dann lacht der Himmel? Die nächsten Tage erfahren wir es, denn nachdem wir die Koffer inzwischen gepackt haben, treten wir unseren wohlverdienten Sommerurlaub an - um in voraussichtlich spätestens einer Woche gut erholt im Programm fortfahren zu können.

Gänzlich Ruhe wird für diese Zeit aber dennoch nicht auf Altermedia einkehren. Kommentare werden nach wie vor frei geschaltet und Kolumnen oder zugesandte Artikel veröffentlicht.

Bis dann - Altermedia-Redaktion

12/5/2007

Wer schreibt, der bleibt - Löschungen von älteren Artikeln u. ä. (12.05.07)

Posted in: — @ 14:55
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Von Zeit zu Zeit erreicht uns immer wieder mal der eine oder andere Wunsch eines Zeitgenossen, der in der Vergangenheit, aus welchen Gründen auch immer, Erwähnung in einem unserer Artikel fand, daß wir seinen Namen - oder am besten den Artikel gleich ganz löschen. Ein Ansinnen, das von uns in der Regel fast immer abgelehnt wird, es sei denn, es handelt sich um wirkliche Privatpersonen, die mit Politik nichts am Hut haben. Alle anderen sehen wir als mehr oder mindere illustre Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, denen gegenüber wir uns zu solcher besonderen Rücksichtnahme nicht verpflichtet glauben müssen. Daran wird sich auch künftig nichts ändern.

Um uns aber nicht immer gegenüber solchen Ersuchen wiederholen zu müssen, sei an dieser Stelle daher einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, daß Artikel, ganz gleich welchen Alters, nur dann gelöscht werden, wenn sie nachweislich falsch berichten bzw. auf falschen Voraussetzungen beruhen. Bloße politische Meinungsverschiedenheiten oder gar Frontwechsel vom Politischen ins Private bedingen keine Artikel- oder Namenslöschung.

Auch die Meinung, der Artikel sei ja nicht mehr aktuell und könne daher getrost entfernt werden, weil der eine oder andere Zeitgenosse aus welchen Gründen und von wem auch immer damit konfrontiert werden könnte, ist kein Argument. Schließlich gibt es derlei bei normalen Zeitungen oder Fernsehsendungen auch nicht. Ist ein Artikel einmal gebracht, so gehört er nun einmal der Zeitgeschichte an, mag er nun Gefallen finden oder nicht.

Dies gilt auch für Zitate aus fremden Publikationen oder Artikel von Gastautoren. Wenn beispielsweise jemand, der im Jahre 2001 etwas geschrieben hat, was ihm heute möglicherweise aus Gründen der Opportunität mißfällt, oder von dem er meint, daß ihm sein Schriebs von damals, heute, von der politischen Konkurrenz unter die Nase gerieben bekommen könnte, der wird damit leben müssen. So und nicht anders funktioniert nun einmal die Zeitgeschichte, wenn man selber ein Teil davon sein möchte. Ist der Pfeil erst einmal abgeschossen gibt es kein Zurück. Das sollte man wohl beachten, wenn man sich in diesem Metier hervortun will.

Allzu forsche Bedränger möchten wir dahingehend warnen, daß es uns in solchen Fällen, wo wir uns allzu sehr genervt fühlen, auf den Gedanken kommen könnten, solche vermeintlich alten Hüte einer kleinen Retrospektive zu unterziehen. Man belasse also die Dinge also wie sie sind, ehe man für mehr Lärm sorgt, als solche Dinge an sich wert sind.

Schriftleitung Altermedia

11/3/2007

In eigener Sache

Posted in: — @ 14:39
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Aufgrund anderer Prioritäten, die allerdings weder technischer noch politischer Natur sind, wird es in nächster Zeit vorerst nur eingeschränkt möglich sein, Artikel zu veröffentlichen. So weit es die Zeit erlaubt, werden die Kommentarspalten in dieser Zeit weiter betreut.

Schriftleitung Altermedia

31/12/2006

Der Spatz im Gebälk: Das kommende Jahr (31.12.06)

Posted in: — @ 12:52
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“Abermals ein Tag vom Jahre, abermals ein Schritt zur Bahre”

Matthias Claudius “memento mori” gewichtet jeden Tag gleich. Doch zum Jahreswechsel weitet sich der Blick meist aus: Was wird das kommende Jahr bringen? Als Antwort machen wir es meist wie die “moderne” Wissenschaft und projizieren unseren jüngsten Erfahrungen nach vorne. So wähnten sich die Menschen im Sommer des Jahres 1914 in einer Phase des wirtschaftlichen Aufstiegs: Die Produktivkräfte steigerten sich in vorher ungeahntem Maße und versprachen die endgültige Überwindung aller materiellen Nöte schon in naher Zukunft. Diese Erwartungen wurden wenige Wochen später bitter enttäuscht. Jahrzehnte bitterer Not setzten ein, nicht weil die Produktivkräfte nicht weiter enorm gesteigert wurden, sondern weil sie politisch zur Zerstörung der Lebensgrundlage der “Viel zu Vielen” eingesetzt wurden. (Bewußt! Auch wenn Sie das als “Verschwörungstheorie ablehnen sollen). Leute, die sich in den wenig bekannten Elitezirkeln umhören konnten, hätten bereits um 1907 wissen können, daß ein mörderischer Weltkrieg auf der Tagesordnung stand. Wann genau er ausbrechen würde, war allerdings noch nicht festgesetzt: Erst Gelegenheit macht Diebe.

Was steht heute für die Zukunft der normalen Menschen auf der Tagesordnung, zu denen Sie und ich wohl zählen? Immer mehr Menschen verweisen auf den anstehenden Zusammenbruch des Geldsystems, genauer gesagt, des Dollarsystems. Sie verweisen auf das immer rasanter wachsende US-Handels- und Zahlungsbilanzdefizit, weil sie aus eigener Erfahrung zu wissen glauben, daß man nicht endlos und beliebig Schulden aufhäufen kann.

Wann ist einer Pleite? Wenn er kein Geld mehr in der Tasche oder auf dem Konto hat. Das trifft auf die meisten Menschen zu. Sie haben ihr Konto längst überzogen und müssen auch sonst noch Kredit abbezahlen. Trotzdem sind sie nicht Pleite: Sie sind es erst, wenn ihnen niemand, vor allem keine Bank mehr Kredit gewährt.

Warum sollten die Banken den USA keinen Kredit mehr einräumen - etwa weil sie überverschuldet sind? Die USA verfügt über Einrichtungen, die für sie Dollar nach Belieben und Bedarf drucken können. Staaten geben sich direkt oder indirekt den Kredit selbst. Funktionieren tut das aber nur, wenn und solange das Ausland dieses Geld akzeptiert. 80% aller auf der Welt erzeugten Waren sind für Dollar zu haben. Die Rohstoffe der Welt sind fast nur für Dollar zu kaufen. Weshalb sollte jemand außerhalb der USA auf Dollar verzichten oder Dollar zurückweisen. Die USA kauft wie alle anderen Dollarbesitzer für Dollar auf dem Weltmarkt dort ein, wo die Bedarfsgüter am billigsten sind. Wenn jemand mehr Geld verdient, als er wieder ausgeben kann, dann trägt er das Geld auf die Bank. Auf dem Weltmarkt steht die Bank entweder in den USA oder ist eine mehr oder weniger verdeckte Filiale einer US-Bank. Zurzeit gehen für zwei Dollar, welche die USA auf dem Weltmarkt ausgibt, drei Dollar an den Schaltern ihrer Banken wieder ein. Die Banken verkaufen den Einzahlern Wertpapiere aller Art. Der Dollar bleibt noch immer die am meisten nachgefragte Währung, weil man dafür alles kaufen kann. Full story »

20/7/2006

In eigener Sache (20.07.06)

Posted in: — @ 12:15
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Wir möchten an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, daß als Kommentare nur solche Texte angenommen werden, die zumindest im Ansatz mit den Grundregeln der deutschen Rechtschreibung übereinstimmen. Als generelles Zeichen guten Willens setzen wir allerdings wenigstens die Beachtung der in der deutschen Schriftsprache geltenden Groß- und Kleinschreibung voraus. Kommentare, die diese nicht beachten, werden künftig ungeachtet ihres Inhaltes und ohne weiteren zusätzlichen Kommentar nicht mehr veröffentlicht.

Schriftleitung Altermedia

24/4/2006

In eigener Sache - Oder sollten wir einfach nur sagen: Zur Kenntnisnahme? (24.04.06)

Posted in: — @ 23:20
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Der eine oder andere Leser mag gestern vielleicht beobachtet haben, daß es bezüglich einiger Artikel eine kleine Auseinandersetzung wegen der optischen Gestaltung gab, die letztlich darin gipfelte, daß besagte Artikel nach vorheriger Verwarnung für einige Zeit verschwanden, um dann heute wieder aufzutauchen – diesmal allerdings in der von uns vorgesehenen optischen Gewandung. Wie man uns mitteilte, war der Autor über die vorgeblich grobe Behandlung von unserer Seite so entrüstet, daß er sich sogar gegenüber unserem Mitschriftleiter nicht allein nur mit der für solche Fälle üblichen Klagelitanei begnügte, sondern ausdrücklich darauf hinwies, daß er diesen aus seiner Sicht unsagbar freiheitsschädlichen Vorfall der NPD-Bundesvorsitzenden und dem Chef der sächsischen NPD-Landtagsfraktion gemeldet hätte. Ein für uns nicht ganz verständliches Verhalten, zumal es gerade in diesen Kreisen bekannt sein sollte, daß Altermedia alles andere als eine NPD-Seite ist.

Wir wollen daher die Gelegenheit nutzen, um an dieser Stelle einmal ausdrücklich darauf hinzuweisen, daß Altermedia durchaus offen für jeden Gastbeitrag ist, aber keineswegs zu Veröffentlichung von Gastbeiträgen verpflichtet. Auch liegt das Hauptanliegen dieser Seite nicht darin, irgendeiner Partei die selber mit Millionenetats Propagandawahlkämpfe finanziert einen kostenlosen Werbeplatz zu verschaffen, sondern in erster Linie vor allen Dingen solchen Leuten ein Forum zu bieten, die für gewöhnlich selbst keine oder nur geringe Möglichkeiten haben, sich öffentliches Gehör zu verschaffen.

Sollte daher künftig bei uns der Eindruck entstehen, daß bestimmte Parteien meinen, in Altermedia nichts weiter als eine Art kostenlose Werbepräsenz für eigene Wahlkämpfe zu sehen, weil sie auf ihren eigenen Internetpräsenzen nicht genügend Leser finden, so werden wir dafür sorgen, daß dies lediglich in Gestalt einer von uns festgelegten repräsentativen Auswahl geschehen wird, bei der das Thema Wahlkampf freilich nicht unbedingt eine Rolle spielen muß, es sei denn– und dies sei an dieser Stelle ganz ausdrücklich betont - wir erachteten dies für notwendig. Gegenwärtig ist dies nicht der Fall. Ein Entschluß der uns nicht sonderlich schwer fällt, zumal wenn es sich bei Parteien dieser Art um solche Organisationen denen Begriffe wie Toleranz und Freiheit zwar wie Honig von den Lippen gehen, die aber in der Praxis immer wieder zeigen, daß sie im Grunde von ihren politischen Gegnern innerhalb des regierenden Parteienkartells nur wenig zu unterscheiden sind.

Darüber hinaus sei an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich vermerkt, daß die Veröffentlichung von Gastbeiträgen nicht bedeutet, daß wir bei solchen Beiträgen auf eventuelle Anmerkungen, Ergänzungen oder bestimmte optische Gestaltungen verzichten würden. Wenn wir dies für richtig halten werden wir dies tun und zwar ohne vorher zu fragen. Der veröffentlichte Text bleibt freilich davon unbeeinflußt und wird auch nicht gekürzt.
Wenn wir es darüber hinaus außerdem für als richtig erachten, diesem oder jenem Gastbeitrag eine bestimmte farbliche Gestaltung zu geben, so geschieht dies, weil wir dies für richtig erachten, ohne daß wir uns dazu veranlaßt sehen würden, irgend jemandem dafür Rechenschaft zu schulden, am allerwenigsten bestimmten Parteien oder Organisationen der von uns bereits oben angedeuteten Kategorie. Das war in der Vergangenheit so und wird sich auch in Zukunft nicht ändern!
Sollte jemand von angesprochener Seite damit Probleme haben, so gibt es für ihn gewiß Möglichkeiten sich auch anderwärts zu äußern, zumal man ja, wie wir von berufener Stelle häufig genug zu hören bekamen, auf Seiten wie diese ohnehin nicht angewiesen ist. Wir warnen daher ausdrücklich vor allzu eigenmächtigen Änderungen in der von uns festgelegten Gestaltungsart. Diese wird von der Schriftleitung festgelegt und von niemandem sonst!

Gastautoren bestimmter Parteien und Organisationen, von denen wir wissen, daß sie auf Seiten wie diese ohnehin nicht angewiesen sind und die nun dennoch meinen, sich über das an dieser Stelle von uns Gesagte hinwegsetzen zu können, werden höflich aber bestimmt darüber in Kenntnis gesetzt, daß die Schriftleitung von Altermedia Deutschland auch tatsächlich die Schriftleitung von Altermedia Deutschland ist und zwar mit allen dazu gehörigen technischen Möglichkeiten, um bestimmten Gestaltungsvorstellungen gegebenenfalls Nachdruck zu verschaffen, wenn es die Lage erfordern sollte. Es steht den Betreffenden frei, es unserem oben zitierten Freunde gleich zu tun und sich bei bestimmten Parteivorsitzenden oder sonstigen Apparatschiks zu beschweren, auf unsere Entscheidung hat dies keinen Einfluß. Auch stehen wir keineswegs an, an dieser Stelle zu erklären, daß es uns nicht den geringsten Skrupel bereitet, uns von solchen Autoren zu trennen, wenn im Guten keine gedeihliche Kooperation möglich ist. Entscheidungen dieser Art – und da kann man sicher sein – fallen ebenfalls in das Ressort der Schriftleitung Altermedia Deutschland und keineswegs in das irgendwelcher Parteiführungen oder Landtagsfraktionen, ganz gleich von welcher Partei auch immer.

Eine Diskussion darüber halten wir von unserer Seite nicht für erforderlich, da wir in diesem Fall lediglich nur unser Hausrecht wahrnehmen, wie es jeder andere auf die Eigenständigkeit seiner Seite achtende Seitenbetreiber auch tun würde.

Schriftleitung Altermedia

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