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	<title>Altermedia Deutschland - Störtebeker-Netz &#187; Buchempfehlungen</title>
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	<description>In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)</description>
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		<title>Alter Wein in neuen Schläuchen – „Das Buch gegen Nazis“ (28.08.09)</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 06:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was machen Journalisten, denen nichts Neues einfällt? Richtig, sie nehmen Versatzstücke aus älteren Artikeln und basteln daraus einen neuen. Daß dies nicht nur mit Artikeln so ist, sondern auch mit Büchern, demonstrieren Toralf Staud (ZEIT) und Holger Kulick (Amadeu.-Antonio-Stiftung). Sie nehmen ihr altes Geschreibsel und basteln daraus ein neues Buch, diesmal unter dem gewichtig klingenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was machen Journalisten, denen nichts Neues einfällt? Richtig, sie nehmen Versatzstücke aus älteren Artikeln und basteln daraus einen neuen. Daß dies nicht nur mit Artikeln so ist, sondern auch mit Büchern, demonstrieren <strong>Toralf Staud</strong> <em>(ZEIT)</em> und <strong>Holger Kulick</strong><em> (Amadeu.-Antonio-Stiftung)</em>. Sie nehmen ihr altes Geschreibsel und basteln daraus ein neues Buch, diesmal unter dem gewichtig klingenden Titel <strong>„Das Buch gegen Nazis“</strong>.</p>
<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/Buch-gegen-Nazis.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em></em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">
<p>Der Inhalt dieses Buches ist weder neu, noch originell, sondern im Grunde nichts weiter als die aufgeblähte Wiederaufbereitung von <strong>Stauds Buch „Moderne Nazis“</strong> von 2005, bzw. dessen Kapitels <strong>„Was tun? – Eine Gebrauchsanleitung für den Umgang mit der NPD“</strong>. </p>
<p>In den dort von Staud aufgezählten Wunschmaßnahmen gegen die NPD hieß es seinerzeit bereits unter Maßnahmepunkt 4:<br />
<font color="purple">„Die NPD ist keine normale Partei. Ihre Mitglieder und Funktionäre sind keine gleichberechtigten Partner in der politischen Auseinandersetzung. Doch muß ihre Ausgrenzung immer begründet werden, damit sie sich nicht als erfolgte Unschuld präsentiert.“</font> Begründet wird dies mit der angeblichen Ablehnung von Grundgesetz und Menschenrechten durch die NPD. Beweise? Wozu, es spricht doch Herr Staud und der Schein wird ja schließlich gewahrt.<br />
Noch deutlicher wird er an anderer Stelle, wo er inzwischen längst zum Alltag gewordenen Repressionen wie diesen das Wort redet: <font color="purple">„Wer sich zur NPD bekennt, darf deshalb ausgeschlossen werden. Auch aus dem Sportverein, dem Männerchor, der Gewerkschaft. Es muß abschreckend sein, bei der NPD mitzumachen.“</font> Eine Praxis, die inzwischen bereits in verschiedenen Bundesländern offen praktiziert und von Politikern offiziell propagiert wird.</p>
<p>Im <strong>„Buch gegen Nazis“</strong> wird die alte NPD-Thematik so ziemlich auf alles was <em>rechts</em> ist ausgewalzt, indem man die Inhalte von Internetseiten wie <strong>„Mut gegen rechte Gewalt“</strong> und <strong>„Netz gegen Nazis“</strong> sowie den üblichen Verfassungsschutzberichten gleich miteinarbeitet. Alles in allem eine Wiederholung von dem, was jemand, der sich für die politische Szenerie in der Bundesrepublik ohnehin schon weiß.<span id="more-34386"></span></p>
<p><strong>Grundaussage des Buches: </strong>Redet nicht mit ihnen, diskriminiert sie, wo ihr könnt, drückt euch möglichst politisch korrekt aus und wählt bloß keine Rechtsparteien.</p>
<p>Geradezu amüsant ist eine Besprechung des Buches von Stauds Arbeitsgeberblatt, die <strong>ZEIT</strong>, welche sich zum Thema <em>„Migranten“ und „Ausländerkriminalität“ </em>folgendermaßen verbiegt:<br />
<font color="purple">„…Neben der Schaffung von Freund-Feind-Bildern versucht die NPD hier wie beim &#8220;Schuldkult“ Schlagwörter zu prägen, in der Hoffnung, daß sie in die öffentliche Debatte Einzug halten. Dasselbe Ziel verfolgen Wortschöpfungen zur grundsätzlich abgelehnten Migration. Begriffe wie &#8220;Multikulti-Extremisten“ und &#8220;Multikulti-Umerzieher“ suggerieren, daß Zuwanderung &#8220;unnatürlich“ und nur gewaltsam durchsetzbar sei. Das Wort &#8220;Asylbetrüger“ soll politisch Verfolgten legitime Gründe für ihre Flucht und die Aufnahme in Deutschland absprechen. Das Schlagwort der &#8220;Überfremdung“ übertreibt den Anteil von Migranten hierzulande.</p>
<p>Und wenn Neonazis den Begriff &#8220;Kulturbereicherer“ benutzen, versuchen sie das antirassistische Argument, daß eine Gesellschaft von Zuwanderung profitiert, ironisch umzudrehen – denn er wird von Rechtsextremisten nur in den Mund genommen, wenn es um negative Phänomene geht, etwa um &#8220;Ausländergewalt“. Dieser Begriff versucht – wie auch die Rede von einer &#8220;multikriminellen Gesellschaft“ –, einen ursächlichen Zusammenhang von Einwanderung und Kriminalität herzustellen.</p>
<p>Tatsächlich tauchen ja Migranten bei einigen Delikten überproportional häufig in Kriminalstatistiken auf – doch das hat nichts mit genetischer oder ethnischer Prägung zu tun, wie Neonazis unterstellen, sondern beispielsweise mit sozialen Problemen und mangelnden Bildungschancen, und davon sind Menschen mit ausländischen Vorfahren hierzulande öfter betroffen. …“</font></p>
<p>Zu den „einigen Delikten“ gehören vornehmlich Gewalttaten und Eigentumsdelikte. Die von Blättern wie der ZEIT gern angeführte <em>rechte</em> Gewalt ist prozentual lediglich ein Bruchteil von dem, was alljährlich in Deutschland an Gewalttaten durch Ausländer begangen wird. Verständlich, wenn sich das Blatt in diesem Fall vornehm zurückhält und auf Beispiele aus der Bundeskriminalstatistik oder sonstigen Landeskriminalstatistiken verzichtet.</p>
<p>Wer also einen gewöhnlichen Internetanschluß hat, kann sich von der Sache her die 12.95 Euro für das Buch sparen und nützlicher anlegen, wer es sich trotzdem kauft, macht auch keinen Fehler, bekommt er doch auf diese Weise einmal mehr Gelegenheit, den Charakter des politischen Gegners kennen zu lernen, auch wenn er von der Sache her nichts weiter erfährt, als was er sowieso schon weiß.</p>
<p>Siehe auch<br />
<a href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462041606"><font color="blue">Das Buch gegen Nazis </font></a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2009/36/buch-gegen-nazis"><font color="blue">Zeit 28.08.09</font></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Und nun mal ganz was anderes &#8211; &#8220;Enten gegen Hühner&#8221; (13.08.09)</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/und-nun-mal-ganz-was-anderes-enten-gegen-huhner_33521.html</link>
		<comments>http://de.altermedia.info/general/und-nun-mal-ganz-was-anderes-enten-gegen-huhner_33521.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2009 06:39:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

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Anti-Rechtshetze im Comicformat aus Mecklenburg-Vorpommern



Im November vergangenen Jahres berichteten wir über das Comic “Weiß ist keine Farbe“, das vom Landesinnenministerium Mecklenburg-Vorpommern herausgegeben wurde und an Schulen Stimmung gegen Rechts machen sollte. Endeffekt dieses geistig eher anspruchslosen Druckwerks war dann lediglich, daß der frühere LPG-Chef und jetzige Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU), den wir nie im Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/weiss-ist-keine-farbe-okt2008.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Anti-Rechtshetze im Comicformat aus Mecklenburg-Vorpommern</em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">Im November vergangenen Jahres berichteten wir über das Comic <strong>“Weiß ist keine Farbe“</strong>, das vom <strong>Landesinnenministerium Mecklenburg-Vorpommern</strong> herausgegeben wurde und an Schulen Stimmung gegen Rechts machen sollte. Endeffekt dieses geistig eher anspruchslosen Druckwerks war dann lediglich, daß <strong>der frühere LPG-Chef und jetzige Landesinnenminister Lorenz Caffier (CDU)</strong>, den wir nie im Leben einen Kaffern-Lori nennen würden, seitdem zuweilen selber als Comicfigur zur Illustration gehobener <em>rechtsextremer</em> Prosa dient.</p>
<p>Ungeachtet dessen kann man mit Comics auf politischer Ebene durchaus einiges machen, wenn man Sinn für Witz und Ironie hat. Dies setzten dieser Tage die <strong>JUNGEN NATIONALDEMOKRATEN (JN)</strong> mit ihrem jetzt erschienenen Comic <a href="http://www.jn-bayern.de/jn_entengegenhuehner.pdf"><font color="blue">&#8220;Enten gegen Hühner&#8221;</font></a> um, wo man auf „fabel“hafte Weise gewisse <em>Details der Zeitgeschichte</em> treffend karikiert.</p>
<div style="text-align:right;float:right;padding-left:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/EntengegenHuehner.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em>JN-Comic <a href="http://www.jn-bayern.de/jn_entengegenhuehner.pdf"><font color="blue">&#8220;Enten gegen Hühner&#8221;</font></a></em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">
<p><strong>Laut Ankündigung der JN handelt es sich hierbei um das erste hundertprozentig politisch unkorrekte Comicheft Deutschlands.</strong> Das können wir zwar weder bestätigen noch zurückweisen, doch ist das in diesem Fall auch egal, da besagtes Comic in jeder Hinsicht ein Treffer ist und durchaus für gute Unterhaltung sorgt. Wir können uns sehr gut vorstellen, daß man bei den Schülern punktet, zumal das Heft nicht nur inhaltlich sehr intelligent gemacht ist, sondern auch in optischer Hinsicht. Von dieser Sorte wünscht man sich mehr.</p>
<p>Im Ankündigungstext vom <strong>FRONTDIENST-Versand </strong>heißt es zu <a href="http://www.jn-bayern.de/jn_entengegenhuehner.pdf"><font color="blue">&#8220;Enten gegen Hühner&#8221;</font></a> außerdem: <span id="more-33521"></span><br />
<font color="purple">„…<em>Enten gegen Hühner </em>beschäftigt sich auf witzige Weise mit durchaus ernsten Themen und sorgt dafür, dass das Medium Comic, immerhin die neunte Kunstform, nun endlich auch von nationaler Seite etwas zu bieten hat.</p>
<p>Nach Schulhof-CD, Schülerzeitungen und Jugendkampagnen ist <em>Enten gegen Hühner</em> ein weiterer Baustein der Jugendarbeit von JN und NPD.</p>
<p>Gerade im Superwahljahr haben wir die Jugend im Auge und werden regelmäßig mit volksparteiähnlicher Zustimmung bei Erstwählern belohnt.</p>
<p>Außerdem ist <em>Enten gegen Hühner</em> der erste Schritt hin zum politischen Comic „Made in Germany“. Weitere Projekte sind bereits in Arbeit.</p>
<p>Und wer sich fragt: „Warum verdammt nochmal Enten?“ Es sei daran erinnert, dass die berühmteste Ente der Welt, Donald Duck, in diesem Jahr immerhin 75 Jahre alt wird. Bei solch einem Jubiläum kommen auch wir einfach nicht an Enten vorbei. Seht es als kleine Ehrung an den ungeschickten Erpel im Matrosenanzug.“</font></p>
<p>In einer <strong>Meldung der Bundes-JN</strong> heißt es zum Erscheinen des Comics außerdem:<br />
<font color="purple">„…Der Comic <em>Enten gegen Hühner</em> ist ein weiter Schritt beim Ausbau der Jugendarbeit der Jungen Nationaldemokraten (JN). Neben Schulhof-CD´s, Freizeitaktivitäten und politischen Aktionen wollen die JN mehr bieten als andere. Dazu gehören heute ganz selbstverständlich auch politische Comics, die, als neunte Kunstform, teil der moderne Kultur geworden sind.</p>
<p><em>Enten gegen Hühner</em> ist der Start einer ganzen politischen Comicreihe bei der die verschiedensten Comicgenres streifen werden. Im Donald-Jahr 2009, zum 75. Geburtstag der berühmtesten Ente der Welt, kommen auch die JN nicht an Enten vorbei. In der nächsten Ausgabe werden wir uns dem Genre Science-Fiction widmen und auch der erste nationale Superheldencomic ist schon in Planung.</p>
<p><em>Enten gegen Hühner</em> erscheint in einer Auflage von 30.000 in der JN-Version. Einige NPD-Landesverbände haben für die Verteilung in ihren Landtagswahlkämpfen eigene regionale Versionen drucken lassen.</p>
<p>Gemeinsam werden wir überall dort sein wo junge Menschen sind und<br />
<em>Enten gegen Hühner</em> <strong>kostenlos </strong>unter die Leute bringen. An Schulen, vor Jugendclubs und am Badesee werden nationale Aktivisten 100% politisch unkorrekte Comic-Kunst unter die Jugend bringen.<br />
<strong><br />
Hierzu der JN-Bundesvorsitzende Michael Schäfer:</strong> <em>“Als bekennender Anhänger der neunten Kunst freue ich mich, dass wir nun auch auf diesem Gebiet für junge Menschen Angebote machen können. Enten gegen Hühner ist der Schritt zum politischen Comic „Made in Germany“. Außerdem zeigen wir in den Landtagswahlkämpfen und im Bundestagswahlkampf, dass man mit uns immer rechnen muss und dass wir die Jugend im Blick haben. Bis zum 30. August und dem 27. September werden wir noch einiges unternehmen, um junge Menschen von unseren politischen Alternativen zu überzeugen.“</em></font></p>
<p>Sollten die im Text angegebenen Links nicht funktionieren oder das Runterladen zu lange dauern, bitte  hier versuchen:<br />
<a href="http://www.sendspace.com/file/x4f1lh"><font color="blue">http://www.sendspace.com/file/x4f1lh</font></a></p>
<p>Siehe auch<br />
<a href="http://www.jn-bayern.de/jn_entengegenhuehner.pdf"><font color="blue">Enten gegen Hühner</font></a></p>
<p><a href="http://www.jn-buvo.de/index.php?option=com_frontpage&#038;Itemid=1"><font color="blue">Junge Nationaldemokraten</font></a></p>
<p><a href="http://www.frontdienst.de/index.php?page=shop.product_details&#038;flypage=flypage.tpl&#038;product_id=64&#038;category_id=18&#038;option=com_virtuemart&#038;Itemid=6"><font color="blue">Frontdienst</font></a></p>
<p><a href="http://de.altermedia.info/general/weiss-ist-keine-farbe-ein-mann-treibts-bunt-131108_18815.html"><font color="blue">„Weiß ist keine Farbe“ &#8211; Altermedia 13.11.08</font></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>(M)ein Kampf um das Buch der Bücher (31.07.09)</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/mein-kampf-um-das-buch-der-bucher-31-07-09_32786.html</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 06:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[









München: Seit einigen Tagen tobt mal wieder ein heftiger Kampf um eine mögliche Neuauflage von Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“. Es ist die unendliche Geschichte des Kampfes zwischen Wissenschaftlern und für ganzheitliche Forschung interessierten Bürgern mit dem Freistaat Bayern, der seit 1945 die Urheberrechte für das Buch usurpiert und gegen jede Veröffentlichung des Buches vorgeht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/Hitler-Mein-Kampf.JPG"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em></em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify"><strong>München:</strong> Seit einigen Tagen tobt mal wieder ein heftiger Kampf um eine mögliche Neuauflage von <strong>Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“</strong>. Es ist die unendliche Geschichte des Kampfes zwischen Wissenschaftlern und für ganzheitliche Forschung interessierten Bürgern mit dem <strong>Freistaat Bayern</strong>, der seit 1945 die Urheberrechte für das Buch usurpiert und gegen jede Veröffentlichung des Buches vorgeht. Eine Auseinandersetzung, die freilich der bekannten Auseinandersetzung Don Quichottes mit den Windmühlen ähnelt. So sind Ausgaben des Hitler-Buches in allen Teilen der Welt längst nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern hier und da sogar gelegentlich Teil der Bestsellerlisten.</p>
<p>Doch auch in Deutschland nähert sich unaufhaltsam der Tag, wo auch der <strong>Freistaat Bayern</strong> nicht mehr darüber befragt werden muß, ob es dem gewöhnlichen Deutschen erlaubt sein darf, das Buch des bekanntesten deutschen Politikers der Neuzeit lesen zu dürfen. Zugegeben, wer in diesem Werk große Literatur vermutet, wird enttäuscht werden. Wer aber das ehrliche Bekenntnis eines einfachen Mannes kennenlernen will, der ohne größere literarische Vorkenntnisse und ohne Rücksicht auf stilistische Bedenken blasierter Kritiker einfach über sich und seine Zeit schrieb, so wie er sie persönlich sah und verstand, wird durchaus gut bedient, auch wenn das Buch keine einfache Lektüre ist.</p>
<p>Da <strong>MEIN KAMPF</strong> ab <strong>2015 </strong>quasi von jedem veröffentlicht werden kann, der es für richtig hält, möchte das Münchener Institut für Zeitgeschichte nunmehr eine sogenannte kritische Ausgabe des Buches herausbringen. Unter anderen Umständen ein gewiß löblicher Gedanken doch bedarf es keiner großen Phantasie, wie in Deutschland eine solche <em>kritische Ausgabe</em> ausfallen wird.Hier ist die einseitige politische Tendenz bereits vorprogrammiert und man macht daraus auch keinen Hehl, auch wenn man derzeit von „höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen“ spricht, die es zu gewährleisten heißt. <span id="more-32786"></span></p>
<p>Im <strong>STERN </strong>hieß es dazu dieser Tage:<br />
<font color="purple">„…Während Schriften anderer NS-Größen &#8211; darunter Goebbels Tagebücher &#8211; bereits in wissenschaftlicher Form veröffentlicht wurden, ist &#8220;Mein Kampf&#8221; ein seit 1945 unlesbares Werk. Die Geheimhaltung des Inhalts führte daher zu vielen Spekulationen. &#8220;Eine wissenschaftliche Edition könne diesen merkwürdigen Mythos brechen&#8221;, sagte Horst Möller, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte. Eine Neuausgabe müsse allerdings durch &#8220;Erläuterungen etwa zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte sowie zur Instrumentalisierung als politische Kampfschrift während der Weimarer Republik und der NS-Diktatur eingeleitet werden&#8221;. Da die Rezeption einer wissenschaftlich überarbeiteten und kommentierten Fassung für den Leser mühsam sei, wäre die Gefahr eines Missbrauchs durch Neonazis, deren Lesekapazitäten nach Einschätzung Möllers &#8220;wohl ohnehin nicht überwältigend sein dürften&#8221;, eher gering. Das Buch enthielte zudem &#8220;kaum wirklich originelle Gedanken&#8221;. …“</font></p>
<p>Möller vergisst an dieser Stelle hinzu zu fügen, daß die wissenschaftlichen Editionen der Goebbels-Tagebücher und artverwandter Schriften in preislichen Dimensionen liegen, die es den Durchschnittsbürger dreimal überlegen lassen, solche Bücher zu kaufen. Im Falle von <strong>Hitlers MEIN KAMPF</strong> dürfte allerdings davon auszugehen sein, daß es auch durchaus erschwinglerichere Ausgaben geben wird, da sich vermutlich nicht nur das Münchener Institut für Zeitgeschichte um eine Neuausgabe des Buches bemühen wird.</p>
<p>In der <strong>MÄRKISCHEN ALLGEMEINEN</strong> hieß es am <strong>29. Juli</strong>:<br />
<font color="purple">„…Im bayerischen Finanzministerium herrscht jedoch weiter die Angst vor Missbrauch und davor, dass eine Neuveröffentlichung dem Ruf Deutschlands im Ausland schaden könnte. Nachvollziehbar ist das nicht: Wer „Mein Kampf“ haben will, bekommt es ohne Probleme. Auch Neonazis dürften dazu in der Lage sein. Ein Blick ins Internet genügt. Hier dauert das Hochfahren des Computers länger als die eigentliche Suche. Schnell findet sich ein Verweis etwa auf ein PDF-Dokument, das ein digitales Faksimile einer deutschen Ausgabe von „Mein Kampf“ aus dem Jahr 1943 zeigt – samt Führerfoto und Unterschrift.<br />
Auch gedruckt sind alte Exemplare von „Mein Kampf“ relativ mühelos zu bekommen. „Habe ich gerade leider nicht da“, sagt ein Potsdamer Antiquar zwar bedauernd auf die Frage nach dem Nazi-Schinken. Hin und wieder verkaufe er es – aber in die Auslage stellen würde er es nicht. „Das zieht sonst die falsche Klientel in den Laden.“ Schließlich gibt er noch einen Tipp, bei welchem Online-Versandhaus das Traktat auf jeden Fall vorrätig sei. …“</font></p>
<p>In einem <strong>Kommentar </strong>zum eben zitierten Artikel wird die <strong>MÄRKISCHE </strong>noch deutlicher:<br />
<font color="purple">„Wen das Buch interessiert, der bekommt es auch. Hitlers „Mein Kampf“ ist problemloser als ein Joint zu beschaffen. Im Internet. Rechtsradikale müssen nicht warten, bis 2015 das Urheberrecht erlischt, das die Alliierten 1946 dem Land Bayern übertragen hatten und die- ses ermächtigte, Nachdrucke zu blockieren. Was es dann auch tat. Und immer noch tut. Um Missbrauch zu verhindern, wie es stereotyp heißt. Das mag gut gemeint sein, aber wer missbrauchen will, der kann dies eben schon. Wissenschaftler fordern deshalb schon lange eine kritische Edition. Gegen eine solche ließe sich einwenden, dass Fußnoten à la „hier irrte der Gröfaz“ den Erkenntnisgewinn nicht zwingend steigern, das Problem des Missbrauchs also auch mit viel Wissenschaft nicht zu lösen ist. Aber gibt es eine Wahl? Halboffiziell bereitet das Münchner Institut für Zeitgeschichte nun eine akademisch seriöse Neuausgabe vor. Denn anders ist die unkontrollierte Verbreitung jener Textfassungen nicht zu kontern, die heute frei im Netz flottieren und morgen gedruckt werden können. Es hilft nichts: Gebt den „Kampf“ frei!“</font></p>
<p>Eine Argumentation, der man sich nur schwer verschließen kann. Absichtlich geschürte Ängste, daß jemand kommen könnte, um sich aus <strong>MEIN KAMPF</strong> irgendwelche Tricks abzulauschen, sind freilich Schwachsinn. So enthält das Buch nichts, absolut gar nichts, was man nicht in irgendeiner Weise auch woanders lesen könnte. So ist Hitler als Autor durchaus als einfacher Autodidakt erkennbar, der sich darum bemüht, seine aus anderen Büchern erworbenen Lesefrüchte in ein eigenes Schema zu pressen. Hitler selber machte sich dann auch später als Führer des Deutschen Reiches über seine literarischen Fähigkeiten nichts vor und betonte oft genug gegenüber seiner näheren Umgebung, daß es besser gewesen wäre, wenn er dieses Buch nie geschrieben hätte, da man ihn als Politiker nur an diesem Buch aus seiner politischen Frühzeit mißt, ohne seine spätere politische Entwicklung zu berücksichtigen.</p>
<p>Es entbehrt derzeit nicht einer gewissen Komik, wenn man jetzt hier und da aus bestimmter Richtung vor einsetzender Sensationsmache warnt, wenn das Buch ab 2015 frei wird. Tatsächlich jedoch waren es niemand geringerer als jene jetzt warnenden Kreise selber, die durch die Verteufelung des Buches eine Erwartungshaltung produziert haben, der dieses Buch gar nicht gerecht werden kann.<br />
<strong>Ungeachtet dessen können wir uns schon vorstellen, daß MEIN KAMPF der große Bucherfolg des Jahres 2015 wird.</strong><br />
Ob jeder, der sich das Buch dann kauft, es auch bis zu Ende lesen wird, lassen wir mal dahingestellt, da die Lektüre dicker politischer Bücher die PISA-geprägte Generation von heute viefach überfordert. Daß ein Großteil der Käufer sich dieses Buch jedoch kauft, um es sich dann sichtbar und nicht ohne einen leisen Anflug von Stolz … oder Angeberei ins Regal zu stellen, halten wir dagegen durchaus für sicher.</p>
<p>Zu denen, die sich für eine Freigabe von <strong>MEIN KAMPF</strong> einsetzen, gehört u. a. auch der jüdische Publizist <strong>Rafael Seligmann</strong>, der bereits im März 2009 gegenüber dem <strong>STERN </strong>von<strong> MEIN KAMPF</strong> sagte: <font color="purple">&#8220;Das können wir uns als Deutsche nicht erlauben, dass das Buch in Israel auf Hebräisch gedruckt wird und wir stehen da als Deppen der Welt mit unseren deutschen Minderwertigkeitsgefühlen …“</font> Darüber hinaus meinte er, daß, wenn das Buch dann zeitweise die Bestsellerlisten erklimmen würde, nicht gleich Lea Rosh mit der Forderung kommen müsse, daß Holocaust-Mahnmal in Berlin gleich dreimal höher zu bauen.</p>
<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/Endstation-Rechts-Mein-Kampf-30.07.09.JPG"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Ein weiterer Freigabebefürworter von MEIN KAMPF ist übrigens auch ENDSTATION RECHTS-Betreiber Mathias Brodkorb vom Schweriner Landtag.</em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">
<p>Siehe auch<br />
<a href="http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/:Hitlers-Nachlass-Neuauflage-Mein-Kampf/707431.html"><font color="blue">Stern 28.07.09</font></a></p>
<p><a href="http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/:Hitler-Biografie-Die-Angst-Deutschen-/521440.html"><font color="blue">Stern 11.03.09</font></a></p>
<p><a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11569053/63369/Das-Muenchner-Institut-fuer-Zeitgeschichte-beginnt-mit-einer.html"><font color="blue">Märkische Allgemeine 29.07.09</font></a></p>
<p><a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11569230/63629/"><font color="blue">Märkische Allgemeine 29.07.09<br />
Kommentar Frank Kallensee</font></a></p>
<p><a href="http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=3914"><font color="blue">Endstation Rechts 30.07.09</font></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Bewegte Zeiten“ - Schweizer Unitall Verlag zieht Veröffentlichung von Thomas Brehls Autobiographie zurück (29.06.09)</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/%e2%80%9ebewegte-zeiten%e2%80%9c-schweizer-unitall-verlag-zieht-veroffentlichung-von-thomas-brehls-autobiographie-zuruck-29-06-09_30960.html</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 08:54:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie uns heute mitgeteilt wird, zog der Schweizer Unitall Verlag* gestern seine Zustimmung, die Autobiographie des deutschen Nationalisten Thomas Brehl, „Bewegte Zeiten“ zu veröffentlichen unerwartet zurück. Unitall verlegt vornehmlich esoterische Literatur, aber auch Bücher über Okkultismus und Militaria. Laut Verlagsangebot war jetzt auch eine Bücherreihe „Dissidenten“ geplant, die im Oktober dieses Jahres mit der Autobiographie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie uns heute mitgeteilt wird, zog der Schweizer<strong> Unitall Verlag</strong>* gestern seine Zustimmung, die Autobiographie des deutschen Nationalisten Thomas Brehl, <strong>„Bewegte Zeiten“</strong> zu veröffentlichen unerwartet zurück. Unitall verlegt vornehmlich esoterische Literatur, aber auch Bücher über Okkultismus und Militaria. Laut Verlagsangebot war jetzt auch eine Bücherreihe „Dissidenten“ geplant, die im Oktober dieses Jahres mit der Autobiographie Thomas Brehls „Bewegte Zeiten“ eröffnet werden sollte.</p>
<p>*<em><font size=1>Der Unitall Verlag ist in Salenstein (Kanton Thurgau) ansässig. Sämtliche Pressearbeit für UNITALL wird jedoch von der HJB KG in Radolzell in Baden-Württemberg erledigt. – Die Schriftleitung</font></em></p>
<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/Unitall.JPG"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em></em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">
<p>Zu dieser Reihe erklärte Verlagschef Hansjoachim Berndt: </p>
<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/Bernt-Hans-Joachim-Unitall-Verlag.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Hansjoachim Berndt</em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify"><font color="purple">„Dissidenten in der BRD – gibt es so etwas? Und wenn ja, warum? Mich interessieren die Querdenker und deren etwas andere Lebenswege. Mir ist jemand, der offen eine fundierte Meinung vertritt, die völlig anders sein kann als meine, tausendmal lieber als die qualvolle Enge der Durchschnittlichkeit und Angepaßtheit, die üblicherweise die Wirklichkeit in der BRD darstellt.<br />
Mich interessiert die Frage, was denn wäre, wenn die Professoren Welzer und Goodrick-Clarke recht hätten mit ihrer Prognose, daß die heutigen westlichen Gesellschaftsformen in der Zukunft möglicherweise kaum noch oder sogar gar keine Relevanz mehr haben.“</font></p>
<p>Inzwischen, so scheint es, hat man dem Verlag zu verstehen gegeben, dass es in der Bundesrepublik nicht nur Dissidenten gibt, sondern auch Leute, die über geeignete Mittel verfügen, selbst in der Schweiz ansässigen Verlagen, vorzuschreiben, was sie zu veröffentlichen haben und was nicht. So sah sich Verlagsleiter Berndt gestern genötigt Thomas Brehl folgenden Brief zu schreiben: <span id="more-30960"></span></p>
<p><font color="purple">Lieber Thomas,						28.06.2009</p>
<p>leicht fällt mir das jetzt nicht, aber angesichts der geplanten Veröffentlichung der „Bewegten Zeiten“ im Unitall Verlag gehen mehr und mehr Autoren (bzw. solche, mit denen ich in Gesprächen stehe) auf Distanz. Wie soll ich es sagen? – Es wäre besser, das Buch – zu canceln. Das ist ein schwerer Schlag für dich, ich weiß. So wie es für mich recht schockierend ist, zu erfahren, wie wenig „locker“ alle möglichen Leute auf eine NS-Biographie reagieren. </p>
<p>Am Freitag habe ich einen neuen Newsletter (HJB-News) verschickt, in denen ich extra noch nicht auf deinen Band hingewiesen habe. – Wenn ein Newsletter verschickt wird, ist das ein Grund für einige meiner Kunden, einfach mal so im HJB Shop zu stöbern. Das haben sie dann auch getan, und einige haben den Dissidenten-Band in der „Verbotenen Zone“ gesehen. Entsetzen! – Bei einer dem Buch angemessenen (und erforderlichen, angesichts der Auflage, Kosten usw.) Vermarktung kann ich nur noch einen erheblichen Dauerschaden erleiden. </p>
<p>Es hilft wohl nichts. Es wäre leider ein Fehler, dieses Buch zu verlegen. – Und die Ironie des Ganzen ist zudem noch, daß ich tatsächlich kein Nationalsozialist bin! Und mittlerweile muß ich mich nicht nur ständig Autoren u. a. im Umfeld gegenüber rechtfertigen, den Band zu verlegen, sondern jetzt auch noch Kunden – und da hast du keine Chance bzw. Möglichkeit auf Diskussion, die kündigen einfach ihre Abos und kaufen nichts mehr…</p>
<p>So, auch auf die Gefahr hin, daß du jetzt schwer enttäuscht von mir bist – was soll ich sagen, außer obigem, was einfach die Gegebenheiten widerspiegelt. Ich muß die „Schuld“ auf mich nehmen, diese Verhetztheit der Leute unterschätzt zu haben – und auf der anderen Seite (der „rechten“) die vollständige Abneigung gegen jedwede Art von NS-Rechtfertigung.</p>
<p>Jetzt bist du dran – schlag auf mich ein…</p>
<p>Zerknirschte Grüße von</p>
<p>Achim</p>
<p>PS: Ich denke, die Möglichkeit, mit Lauck was zu machen, besteht noch… ich könnte dir sicher auch die Umschlagarbeiten, die ja schon getan sind, an den Lauck weiterleiten…<br />
Hansjoachim Bernt<br />
Geschäftsführer der <a href="http://www.unitall.ch"><font color="blue">Unitall Verlag GmbH</font></a></font></p>
<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/Brehl-Unitall-BewegteZeiten-29.06.09.JPG"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Die Umbesinnung des Unitall-Verlages kommt so plötzlich, daß man noch nicht einmal daran gedacht hat, die Werbung für das Brehl-Buch von der Verlagsinternetseite zunehmen.<br />
Der Screenshot ist von heute vormittag.</em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">
<p>Thomas Brehl reagierte auf diese Absage mit folgendem Bescheid:</p>
<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info//images/brehl-thomas-10074.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em></em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify"><font color="purple">Mit ratlosem Unverständnis nehme ich die soeben eingegangenen Zeilen des Verlagsleiters des Unitall-Verlages zur Kenntnis. Völlig überraschend wird mir mitgeteilt, daß meine Biographie &#8220;Bewegte Zeiten&#8221; nun doch nicht als Buch erscheinen können, jedenfalls nicht im vorgesehenen Verlag. Noch gestern hatten wir uns über die Gestaltung des Titelbildes ausgetauscht, noch bis gestern war als Erscheinungstermin der Oktober diesen Jahres fest eingeplant. </p>
<p>Nicht ich war auf den Verlag zugegangen, sondern dessen Leiter hatte mich angeschrieben und angefragt, ob er meine Lebenserinnerungen in seinem Haus veröffentlichen kann. Monatelang wurde am Text gefeilt, die Bilder ausgewählt, immer wieder erhielt ich e-Post vom Verlag, der mir z.B. mitteilte, daß man sich jetzt für eine bestimmte Papiersorte entschieden hatte oder welches Format das Druckwerk erhalten sollte. Der Verlag hatte auf seinen Weltnetzseiten bereits eine Vorankündigung gebracht, dieser Tage sollte auch nochmal eine abschließende juristische Überprüfung des Gesamttextes stattfinden. </p>
<p>Ich kann das Ganze überhaupt noch nicht einordnen, es ist schwer hier nicht an eine Verschwörung hinter den Kulissen zu glauben. Wäre die Ablehnung in einer früheren Phase erfolgt, hätte ich mich nur wenig gewundert. Daß einigen nicht an der Darstellung des Kampfes des Nationalen Widerstandes aus der Sicht eines an vorderster Front und über Jahre Beteiligten gelegen sein kann, war mir schon klar, indes schien mir der Leiter des Unitall-Verlages aufgrund seiner Erfahrungen mit früheren Veröffentlichungen nicht ein Mann, den man so schnell ins Bockshorn jagen kann. Nun, ich habe mich geirrt, vorerst bleibt es also bei der Veröffentlichung von &#8220;Bewegte Zeiten&#8221; im Weltnetz unter </p>
<p><a href="http://www.kds-im-netz.net/schriften/brehl_bio.htm"><font color="blue">Thomas Brehl “Bewegte Zeiten” (Netzausgabe)</font></a></p>
<p>Ich werde aber versuchen, den Text so bald als möglich auch als Hörbuch einzulesen um auf diesem Weg für eine weitere Verbreitung zu sorgen. Sollte jemand unter den Empfängern dieser e-Post sein, der über entsprechende Kontakte zu anderen Verlagen verfügt, so bitte ich um kurze Mitteilung, vielleicht findet sich ja doch noch ein mutiger Verlagsleiter, der bereit ist das Wagnis einzugehen, diesen für einige sicher unbequemen Text in Buchform zu publizieren. Die Meinungsfreiheit hat einen ganz schweren Stand in Deutschland und trotzdem kann man ihr hier und da zum Durchbruch verhelfen. Dazu gehört allerdings Mut und Standfestigkeit, die ich im Leiter des Unitall-Verlages gefunden zu haben glaubte. </p>
<p>Da sich viele bereits auf das Buch gefreut hatten, bitte ich um Verbreitung dieser Nachricht, auch zum Beweis der Tatsache, daß das Projekt nicht an mir, sondern an jenem Verlagsleiter gescheitert ist, der mir über Monate und noch bis gestern ein Erscheinen fest zugesagt hatte. </p>
<p>Mit beste Kampfesgrüßen </p>
<p>Thomas Brehl </font></p>
<p>Mag man auch mit Thomas Brehl und seine politischen Ansichten nicht in jedem Punkt übereinstimmen, so steht doch fest, dass das Buch nicht nur ein interessantes Zeitbild ist, vor allem für diejenigen, die gern etwas über die Entwicklung des Nationalen Widerstandes in den 80iger und 90iger Jahren wissen wollen, sondern auch vom Stil her durchaus lesenswerte Lektüre. Dies umso mehr, da es auf diesem Gebiet kaum autobiographische Literatur gibt, von den Schriften einiger Aussteiger vielleicht einmal abgesehen. Schon von daher wäre es also zu begrüßen, wenn das Buch letztlich doch noch einen Verleger finden würde.</p>
<p>Siehe auch<br />
<a href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,628488,00.html"><font color="blue">Nazi-Science-fiction &#8211; Spiegel Online 12.06.09</font></a></p>
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		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sascha Rossmüller: Kurs halten in der politischen Positionierung – Keinen Wirtschaftsliberalismus a la Jürgen Rieger! (12.02.09)</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/sascha-rossmuller-kurs-halten-in-der-politischen-positionierung-keinen-wirtschaftsliberalismus-a-la-jurgen-rieger-120209_22859.html</link>
		<comments>http://de.altermedia.info/general/sascha-rossmuller-kurs-halten-in-der-politischen-positionierung-keinen-wirtschaftsliberalismus-a-la-jurgen-rieger-120209_22859.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 06:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellungnahme des bislang für die Leitung der Programmkommission verantwortlichen stellvertretenden Parteivorsitzenden Sascha Roßmüller






Sascha Rossmüller



Die programmatische Geschichte der NPD ist insbesondere seit ca. Mitte der 90er Jahre geprägt vom Selbstverständnis einer sozialpolitischen Erneuerungspartei, die die wirtschaftlichen Marktkräfte dem ordnungspolitischen Rahmen eines souveränen Nationalstaates unterordnen möchte. Nationaldemokratische Politik will sich gerade in sozial schwierigen Zeiten nicht deregulierend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><font color="red">Stellungnahme des bislang für die Leitung der Programmkommission verantwortlichen stellvertretenden Parteivorsitzenden Sascha Roßmüller</font></strong></p>
<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/rossmueller-sascha.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Sascha Rossmüller</em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify"><font color="purple">Die programmatische Geschichte der NPD ist insbesondere seit ca. Mitte der 90er Jahre geprägt vom Selbstverständnis einer sozialpolitischen Erneuerungspartei, die die wirtschaftlichen Marktkräfte dem ordnungspolitischen Rahmen eines souveränen Nationalstaates unterordnen möchte. Nationaldemokratische Politik will sich gerade in sozial schwierigen Zeiten nicht deregulierend zurückziehen, sondern bewußt dort Lenkungsfunktionen übernehmen, wo die Dynamik des Marktes aufhört, durch Effizienz dem Allgemeinwohl zu nutzen, und beginnt, das soziale Leitbild des auf Leistungsgerechtigkeit fußenden volksgemeinschaftlichen Gedankens zu gefährden. Vor allem Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge und der staatlichen Fürsorge will die NPD frei vom kapitalistischen Primat maximalen Renditezwangs der Verantwortung des Staates unterstellt wissen. Die NPD verschreibt sich keiner zentralverwaltungswirtschaftlichen Planwirtschaft, lehnt aber den staatsfernen vorherrschenden privatwirtschaftlichen Wirtschaftsliberalismus ebenso ab.</p>
<p>Im Zuge der Programmdebatte(n) innerhalb des NPD-Parteivorstandes galt es, die oben skizzierte Grundposition an konkreten politischen Bereichen festzumachen. Ausgerechnet in Bereichen, in denen bisher programmatischer Konsens bestand, kam es zu Kontroversen, da Jürgen Rieger vehement eine neoliberale Haltung einnahm, die dem sozialpolitischen Profil der NPD nicht nur widerspricht, sondern geradezu völlig entgegensteht. </p>
<p>Beispielgebend sei nachfolgende programmatische Aussage angeführt, die Herr Rieger im Stile eines antisozialistischen Feldzuges auf das Schärfste bekämpfte, indem er sich in FDP-Manier gegen folgende Passage des neuen Parteiprogramms aussprach: <strong><em>„…Privatisierungen im Bereich der sozialen Sicherungssysteme lehnt die NPD entschieden ab. Stattdessen ist ein staatlich organisiertes Sozialversicherungsmodell zu schaffen, das alle Deutschen, gleich welchen Einkommens, integriert…Für ein solidarisches Gesundheitswesen ist es unerläßlich, daß – unabhängig vom Einkommen oder beruflichen Status – eine Versicherungspflicht für alle in einer gesetzlichen Gesundheitskasse besteht und gleiche medizinische Leistungen bei jedem Versicherten gleich bezahlt werden…“</em></strong></font><span id="more-22859"></span></p>
<p><font color="purple">Rieger wandte sich gegen das Solidaritätsprinzip im Gesundheitswesen und die von der NPD favorisierte einheitliche Bürgerversicherung, forderte stattdessen mehr private Eigenverantwortung, den Schutz der Privaten Krankenkassen und die Vielfalt des Kassenwettbewerbs. </p>
<p>Wem dies nicht ausreicht, noch ein weiterer Beleg: Jürgen Rieger hat sich mehrfach gegen die Verstaatlichung von Schlüsselindustrie – vor allem im Bereich der Energieversorgung ausgesprochen, da doch der gegenwärtige Wettbewerb dem Energiemarkt sehr wohl täte. Die programmatische Forderung, dem Machtmißbrauch durch privatwirtschaftliche Monopole im schärfsten Falle durch geringere Hürden für Enteignungen begegnen zu können, wurde ebenfalls auf vehementes Drängen Herrn Riegers wirtschaftsliberal wie folgt entschärft:<br />
<strong><em>„…Dem Machtmißbrauch durch privatwirtschaftliche Monopole ist mit staatlicher Interventionspolitik durch ein wirkungsvolles Kartellrecht zu begegnen&#8230;“</em></strong></p>
<p>Gerade in Zeiten einer Finanz- und Weltwirtschaftskrise, in denen die Ideologie des freien Marktes vor aller Augen entzaubert wird, muß sich die NPD von reaktionärer Marktgläubigkeit fernhalten. Fest steht auch, daß bei den zuletzt geführten Debatten die inhaltlich zu Tage getretene Ausrichtung Jürgen Riegers mit einem wie auch immer programmatisch definierten „nationalen Sozialismus“ nichts, aber auch gar nichts gemein haben können. Um so bedauerlicher finde ich, daß in der NPD zwar seit Jahren über Personen diskutiert wird, aber nicht über Inhalte – daß z.B. die so dringend notwendige Programmdiskussion um die politische Ausrichtung der NPD bis zum heutigen Tage nicht im Rahmen eines Bundesparteitages geführt wurde, ja selbst eine vom Parteivorstand beschlossene Strategiediskussion zum Thema „Nationaler Sozialismus“ vom Parteivorsitzenden wieder abgesetzt wurde. </p>
<p>Es ist in meinen Augen grotesk, wenn Jürgen Rieger aktuell einfordert, die NPD müsse sich stärker der sozialen Frage widmen. Den Ursprung bei den JN Anfang der 90er Jahre nehmend, zu einer Zeit, als sich die Partei unter Günter Deckert zu einer historischen Ein-Punkt-Partei zu entwickeln drohte, hat sich die NPD seit Mitte des letzten Jahrzehnts zunehmend der sozialen Frage gewidmet, um die antikapitalistische Sehnsucht im Volk zu wecken und diese für die nationale Opposition zu besetzen. Die zurückliegenden Wahlerfolge vor allem in Mitteldeutschland sind nicht zuletzt auf die zentrale Herausstellung soziapolitischer Themen zurückzuführen. </p>
<p>Wenn Jürgen Rieger bei einer Demo in Hamburg auf die Frage eines Spiegel-TV-Reporters, warum er denn am 1. Mai in Hamburg auf die Straße gehe, nur die Antwort parat hat, „weil Adolf Hitler den 1. Mai zum Feiertag ausgerufen hat“, zeigt er, daß es ihm nicht um den Transport politischer Inhalte, sondern nur um Provokation um der Provokation willen geht. </p>
<p>Herr Rieger nährt seinen Ruf als führender Vertreter der radikalen Kräfte aus seiner Federführung bei Rudolf-Heß-Märschen, seiner Tätigkeit bei der Artgemeinschaft und nicht zuletzt aus geschichtspolitischen Provokationen wie dem vorgenannten Zitat. Das alles vermittelt aber keine Visionen über einen zukunftsgerichteten sozialen Nationalismus, wie er von vielen volkstreuen Deutschen erwünscht wird. Gleichzeitig dokumentiert genau dies aber auch das Dilemma, in dem sich der nationale Widerstand befindet: Man macht die eigene Radikalität bzw. den eigenen revolutionären Habitus an Begrifflichkeiten und nicht an politischen Inhalten fest!</p>
<p>Neben dem wirtschaftsliberalen Kurswechsel sehe ich im übrigen auch in dem von Herrn Rieger befürworteten Toleranzverhalten gegenüber dem Islam im innenpolitischen Betrachtungsfeld eine bevölkerungspolitisch höchst bedenkliche Trendwende von der bewährten nationalistischen Haltung hin zur unterschiedlichen Bewertung innen- wie außenpolitischer Betrachtungsweisen. Während außenpolitisch mit Blick auf Austausch von Wissen gegen Bodenschätze, antiimperialistischer Solidarität und dem Streben nach einer multipolareren Welt dem islamischen Kulturkreis durchaus Bedeutung zuzumessen ist, darf innenpolitisch das bevölkerungspolitische Alleinstellungsmerkmal der NPD nicht verwässert werden, die eigene Identität konsequent vor fremder kultureller Hegemonie zu wahren. Bezeichnenderweise war es aber gerade bei diesem hochaktuellen Themenkomplex Jürgen Rieger, der für das künftige NPD-Grundsatzprogramm wesentlich klarere – wenn man so will :radikalere – Aussagen verhinderte, als sie im jetzt vorliegenden Entwurf Einzug hielten.</p>
<p>Neben den exemplarisch genannten Positionsdifferenzen zwischen der authentischen Linie der NPD weicht auch Herrn Riegers grundsätzliches Verständnis von der programmatischen Arbeit der Partei, wie sie in den letzten Jahren erfolgreich angegangen wurde, deutlich ab. Dies zeigte sich vor allem bei der entschiedenen Ablehnung der vom Vorstand mehrheitlich befürworteten Herangehensweise zur Erstellung eines  Bundestagswahlprogramms, das an den gegenwärtig vorherrschenden Problemlagen der Menschen orientiertes Lösungsangebot bieten und zudem zu den zahlreichen Themengebieten Stellung beziehen müßte, die seitens der Machthaber zur Entscheidung anstehen. Die Bedeutung, durch dieses Darstellen von politischer Kompetenz innerhalb der Partei die Kompetenzausweitung zu befördern und auch außerhalb der Partei den Kampf um die Köpfe zu führen, wird von Herrn Rieger derart  bestritten, daß sie als Höhepunkt darin gipfelte, daß die NPD aufgrund der finanziellen Situation doch auch gut auf ein Bundestagswahlprogramm verzichten könnte, da das doch eh keiner lese.</p>
<p>Eine zielführende Zusammenarbeit innerhalb des Spannungsbogens, den ein sozialpolitisch dominierter Nationalismus zuläßt, ist in meinen Augen nicht mit Jürgen Rieger möglich, da dieser außerhalb der weltanschaulichen Positionsbestimmung steht, welche die NPD nicht nur seit nunmehr mehr als einem Jahrzehnt ausmacht, sondern auch politikfähig und gleichzeitig erfolgreich gemacht hat. Insofern bezieht sich ein innerparteilicher Richtungsstreit inhaltlicher Natur – sofern einer solcher Art tatsächlich gegeben ist – allein auf einige wesentliche Positionsbestimmungen Jürgen Riegers, die nicht mit einem sozialpolitisch systemüberwindenden Nationalismus kompatibel sind. </p>
<p>Abschließend: Es ist geradezu absurd, wenn Herr Rieger Andras Molau, mir und anderen unterstellt, wir wollten der NPD ein systemangepaßtes Profil verleihen. Nein: Wir wollen Kurs halten auf dem eingeschlagenen Weg, die NPD als Partei eines zukunftsorientierten Nationalismus zu etablieren, bei dessen Standortbestimmung die nationale Frage untrennbar mit der sozialen Frage verbunden bleibt!</p>
<p>Aus eben diesen Gründen stehe ich für eine künftige Mitarbeit nur in einem Parteivorstand zur Verfügung, in dem kein maßgeblicher Einfluß durch Jürgen Rieger gegeben ist bzw. gewährleistet ist, daß der Vorstand von einem Vorsitzenden geführt wird, der Jürgen Rieger nicht noch zusätzlich protegiert. Mit Rückblick auf die Arbeit der letzten zwei, drei Jahre und so, wie sich mir die derzeitigen Verhältnisse in der Parteiführung darstellen, sehe ich dies nur unter einer Führung des Kandidaten Andreas Molau als gegeben an. </font></p>
<p>Siehe auch<br />
<a href="http://de.altermedia.info/general/bewegung-im-npd-fuhrungspoker-sascha-rossmuller-vom-stellv-npd-bundesvorsitz-zuruckgetreten-030209_22376.html"><font color="blue">Bewegung im NPD-Führunspoker – Altermedia 06.02.09</font></a></p>
<p><a href=" http://de.altermedia.info/general/noch-einmal-das-rieger-interview-vom-4-februar-060209_22527.html"><font color="blue">Noch einmal das Rieger-Interview vom 4. Februar – Altermedia 06.02.09</font></a></p>
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		<slash:comments>57</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Altermedia literarisch: Für Freunde bibliophiler Kostbarkeiten – „Unser Verkehr“ (01.02.09)</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/altermedia-literarisch-fur-freunde-bibliophiler-kostbarkeiten-unser-verkehr-010209_22300.html</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 13:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Parole Spaß]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.altermedia.info/?p=22300</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Ich will der geben Lehren uf än Weg! … Loß dich treten von de Leit, loß dich werfen aus de Stuben, loß dich verklogen bei de Gerichte, loß dich setzen in’s Hündeloch, loß dich binden mit Stricke und Ketten, loß dich paitschen, loß dich martern halb taudt! aber (drohend) du mußt doch werden raich!&#8221;
Aus Karl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>&#8220;Ich will der geben Lehren uf än Weg! … Loß dich treten von de Leit, loß dich werfen aus de Stuben, loß dich verklogen bei de Gerichte, loß dich setzen in’s Hündeloch, loß dich binden mit Stricke und Ketten, loß dich paitschen, loß dich martern halb taudt! aber (drohend) du mußt doch werden raich!&#8221;</strong></p>
<p>Aus Karl Borromäus Sessa „Unser Verkehr“</em></p>
<p>Befaßt man sich mit der Geschichte des  frühen Einflusses des Judentums auf die deutsche Literatur, so stößt man unweigerlich irgendwann einmal auf das <strong>Hauptereignis der Berliner Theatersaison von 1815</strong>, der Posse <strong>„Unser Verkehr“</strong>. Besagte Posse wurde 1811 vom Breslauer Arzt <strong>Karl Borromäus Sessa (1786 – 1813) </strong>ursprünglich unter dem Titel <em>&#8220;Die Judenschule&#8221;</em> geschrieben, dann aber zunächst anonym und unter dem Titel <strong>&#8220;Unser Verkehr&#8221; </strong>veröffentlicht. 1813 zunächst mit nur wenig Erfolg in Breslau aufgeführt, erlebte die im jüdischen Milieu spielende Posse 1815 ihre Uraufführung in Berlin, wo sie zu einem der bedeutendsten Theatererfolge des frühen 19. Jahrhunderts wurde.</p>
<p>Sessas Posse ist eine der schönsten und zutreffendsten Satiren auf das emporstrebende Judentum in Deutschland überhaupt, zumal in ihr der jüdische Volkscharakter brillant getroffen wird. Gewöhnliches Schacherjudentum und geistreichelnde Assimilationsjuden bekommen gleichermaßen ihr Fett weg.<br />
Was Wunder, dass das literarische Judentum zu allen Zeiten gegen das Stück Sturm lief, indem es den im Grunde harmlosen Schwank als antisemitisches Machwerk und geistigen Vorläufer des sogenannten „Holocau$ts“ begeiferte und noch begeifert. Tatsächlich demonstrieren solche jüdischen Zeitgenossen bzw. deren Schreibknechte damit nur, dass sie wohl in der Lage sind, Spott auszuteilen, nicht aber auch selber einzustecken. Eine Tradition, die das literarische Deutschland seit Börne und Heine kennt.</p>
<p>Tatsächlich aber ist es keineswegs verkehrt, in dieser Posse eine Art Gegenstück zu Lessings „Nathan dem Weisen“ zu sehen. Zeichnete Lessing in seinem Nathan charakterlich einen Phantasiejuden, den es in Wirklichkeit gar nicht gab, so führte Sessa in seiner Posse die Juden in der Form auf die Bühne, die damals jedem Zeitgenossen aus eigenem Erleben sehr wohl bekannt und geläufig waren.</p>
<p>Aus den Bibliotheken entfernt, von den Theaterspielplänen seit fast einem Jahrhundert verschwunden und in Antiquariaten nur zu recht hohen Preisen erhältlich, ist es uns gelungen, den Text der Posse zu erhalten und ihm unserem Publikum zur gefälligen Lektüre oder zum sonstigen Gebrauch zur Verfügung zu stellen.<br />
Wir geben ihm damit eine echte literarische Rarität in die Hand, die trotz ihres hohen Alters, wie man bei der Lektüre feststellen wird, immer noch erheiternd und keineswegs unaktuell ist.</p>
<p><strong>Unsere Textfassung folgt der achten Auflage von 1863. Die Originalschreibweise wurde beibehalten.</strong></p>
<p>Wir wünschen viel Vergnügen.</p>
<p>Die Schriftleitung</p>
<p><b><a href="http://de.altermedia.info/images/unser-verkehr.doc"><font color="blue">Karl Borromäus Sessa:  „Unser Verkehr“</font></a></b></p>
<p>Siehe auch<br />
<a href="http://books.google.de/books?id=xcXSwT9xzhcC&#038;pg=PA155&#038;lpg=PA155&#038;dq=%22Unser+Verkehr%22&#038;source=bl&#038;ots=yR7-TFg9QY&#038;sig=II3tJsr3pTzaeU-qgxA1vrsblqA&#038;hl=de&#038;sa=X&#038;oi=book_result&#038;resnum=1&#038;ct=result#PPA157,M1"><font color="blue">Die Sprache jüdischer Figuren in der deutschen Literatur (1850 – 1933)</font></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.altermedia.info/general/altermedia-literarisch-fur-freunde-bibliophiler-kostbarkeiten-unser-verkehr-010209_22300.html/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>27</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Der Pinocchio-Test&#8221; (09.12.08)</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/der-pinocchio-test-091208_20055.html</link>
		<comments>http://de.altermedia.info/general/der-pinocchio-test-091208_20055.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.altermedia.info/?p=20055</guid>
		<description><![CDATA[









Düsseldorf / NRW: Dieser Tage erschien beim adatia-Verlag in St. Augustin (NRW) ein Buch von Rainer Nahrendorf, daß den Titel „Der Pinocchio-Test&#8221;. Wie viel Lüge verträgt die Politik?“ trägt. Nahrendorf, früher Chefredakteur des Handelsblattes, will mit seinem Buch dazu beitragen, die Vertrauenskrise in Deutschland zu überwinden. So ergaben Umfragen, in diesem Jahr, daß nur noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/nahrendorf-der-pinocchio-test.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em></em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify"><strong>Düsseldorf / NRW:</strong> Dieser Tage erschien beim <strong>adatia-Verlag in St. Augustin (NRW)</strong> ein Buch von <strong>Rainer Nahrendorf</strong>, daß den Titel <strong>„Der Pinocchio-Test&#8221;. Wie viel Lüge verträgt die Politik?“</strong> trägt. Nahrendorf, früher Chefredakteur des <strong>Handelsblattes</strong>, will mit seinem Buch dazu beitragen, die Vertrauenskrise in Deutschland zu überwinden. So ergaben Umfragen, in diesem Jahr, daß nur noch 60 Prozent der Deutschen Vertrauen in die Politik haben und daß der sozialen Marktwirtschaft, bzw, daß was von ihr noch übrig geblieben ist nur noch jeder zweite zustimmt.</p>
<p>Das Buch will  nun Politikern Mut machen, fürderhin bei der Wahrheit zu bleiben und für eine <em>„Kultur der Redlichkeit“</em> werben. Für kommendes Jahr schlägt es gar <em>„Wahlkämpfe der Ehrlichkeit“</em> vor.</p>
<p>Ob es nützen wird. So wirklich sicher sind wir da, um ehrlich zu sein, eigentlich nicht. So heißt es in einer Pressemeldung zur Buchankündigung u. a.: </p>
<div style="text-align:right;float:right;padding-left:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/biedenkopf-kurt-cdu-sachsen.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Kurt Biedenkopf</em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify"><font color="purple"> …Die Entscheidung der großen Koalition, die Regelaltersgrenze in der Rentenversicherung ab 2012 bis 2029 schrittweise von 65 Jahren auf 67 Jahre anzuheben, ist nach Ansicht des ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf alles andere als eine große Entscheidung. In Rainer Nahrendorfs neuem Buch &#8220;Der Pinocchio-Test&#8221; sagt Biedenkopf in einem Gesprächsbeitrag, 2029 würden die Menschen bis 70 arbeiten, und zwar nicht, weil sie dazu gezwungen werden, sondern weil es dazu keine Alternative gebe. Biedenkopf: &#8220;Die Menschen können dagegen sein, ändern wird dies nichts. In 15 Jahren werden die 67-Jährigen die 90-Jährigen pflegen, weil es viel zu wenige junge Leute gibt, die dafür zur Verfügung stehen. Wollte man sie dennoch dazu zwingen, würden sie sich verweigern oder dem Land den Rücken kehren.&#8221; …“</font><br />
Herr Biedenkopf wird vermutlich die Folgen freilich nicht mehr zu tragen haben, obwohl er selber an diesem Zukunftsszenario gestaltend mitgewirkt hat.<span id="more-20055"></span></p>
<p>Eine interessante Ansicht, die für jeden der sich relativ eingehend mit der Politik befasst, eigentlich nicht wirklich überraschend kommt. Ob aber die breite Masse das auch so sieht, wann das gegenwärtige Politikertum plötzlich daher kommt und sagt: Wißt ihr was, was wir euch die letzten Jahre alles erzählt haben, ist alles Quatsch und Lüge, in Wirklichkeit ist alles viel schlimmer und es wird euch künftig ziemlich dreckig gehen. So, nun waren wir ehrlich, nun wählt uns man schön wieder.“<br />
Ehrlichkeitsbücher dieser Art gehen durchaus von einem richtigen Gedanken aus, nur vergessen sie dabei, daß plötzliche Ehrlichkeit nach Jahrzehnten der Lüge nur dann einen Sinn macht, wenn man auch gewisse Konsequenzen bei denen macht, die für die bisherig Politik verantwortlich sind bzw. waren. Ansonsten nützt die schönste Ehrlichkeit nichts, denn wie ist einem normalen Durchschnittsbürger „ehrlich“ zu erklären, daß ein Politversager noch fette Renten und Bezüge erhält, während er selber, dank dessen Politikbeitrag, von Hartz IV vegetieren darf? Auf diese Frage gibt „Der Pinocchio-Test“ leider keine Antwort, so Gott will aber in vielleicht nicht allzu weiter Ferne, die Zeit selber.</p>
<p>Oder was soll man zu Politikern, wie beispielsweise <strong>Herrn Müntefering von der SPD</strong>, halten, die vor der letzten Bundestagswahl gegen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von zwei Prozent wettern, um dann gemeinsam mit dem bisherigen Gegner drei Prozent Erhöhung durchzuboxen und sich dann hinstellen und sagen: <font color="purple">„Wir werden als Koalition an dem gemessen, was in Wahlkämpfen gesagt worden ist. Das ist unfair!“</font> Da fällt einem wohl nicht mehr viel ein. </p>
<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/schaefer-guembel-thorsten-spd-hessen.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Thorsten Schäfer-Gümbel</em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">Nicht viel besser ist auch der <strong>SPD-Spitzenkandidat in Hessen, Thorsten Schäfer-Gümbel</strong>, der die Lügen seiner Vorgängerin Ypsalanti zu vergessen machen hofft, indem er gegenüber der parteinahen <strong>LEIPZIGER VOLKSZEITUNG</strong> davon spricht, daß ja alle Politiker zurücktreten müssten, die nach der Wahl einen Wortbruch in Sachen Wahlversprechen begehen und daß dann <font color="purple">„wahrscheinlich fast keiner mehr da“</font> wäre. Ob das wirklich so ein Verlust wäre? Immerhin bestätigt Schäfer-Gümbel mit seinen Ansichten, daß vorsätzliche Lüge gegenüber dem Wähler für ihn und seinesgleichen kein Thema ist. Ist das die neue Ehrlichkeit? Zugeben, daß man lügt, um noch viel dreister weiterzulügen? Wir fürchten, angesichts solcher Zeitgenossen helfen auch keine noch so gut gemeinten Bücher wie <strong>„Der Pinocchio-Test“</strong>.</p>
<p>Siehe auch<br />
<a href="http://www.adatiaverlag.de/der-pinocchiotest-wie-viel-luege-vertraegt-die-politik.html"><font color="blue">Adatia-Verlag – Der Pinocchio-Test </font></a></p>
<p><a href="http://www.blogspan.net/presse/biedenkopf-2029-werden-die-menschen-bis-70-arbeiten/mitteilung/14930/"><font color="blue">Buchbesprechung zu „Der Pinocchio-Test 09.12.08</font></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Biedenkopf"><font color="blue">Kurt Biedenkopf &#8211; Wikipedia</font></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thorsten_Sch%C3%A4fer-G%C3%BCmbel"><font color="blue">Thorsten Schäfer-Gümbel &#8211; Wikipedia</font></a></p>
<p><a href="http://www.presseportal.de/pm/6351/1316809/leipziger_volkszeitung"><font color="blue">Leipziger Volkszeitung 09.12.08</font></a></p>
<p><a href="http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/08/31/muentefering-empoerung/muentefering-empoerung-wahlversprechen.html"><font color="blue">BILD 30.08.06</font></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>NPD-Antritt zur thüringischen Landtagswahl (08.10.08)</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/npd-antritt-zur-thuringischen-landtagswahl-081008_17421.html</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 10:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Freies Netz Altenburg:  Wir 
unterstützen keine karrieregeilen Politiker!










Gestern sorgte die thüringische NPD für eine überraschende Meldung. Die DVU würde angeblich auf einen Wahlantritt zu den Landtagswahlen 2009 im Freistaat verzichten. Auf diese Nachricht hatten Nationaldemokraten seit Monaten sehnsüchtig gewartet. Wenn es irgendwo möglich sein soll, ein weiteres Landesparlament zu erobern, so ist man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font color="black"><font size=5><b><u>Freies Netz Altenburg: </u></b></font></font><font color="crimson"><font size=5><b><u> Wir </p>
<p>unterstützen keine karrieregeilen Politiker!</u></b></font></font></p>
<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/deutschlandpakt-npd-dvu-thueringen12.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em></em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">Gestern sorgte die thüringische NPD für eine überraschende Meldung. <b>Die DVU würde angeblich auf einen Wahlantritt zu den Landtagswahlen 2009 im Freistaat verzichten.</b> Auf diese Nachricht hatten Nationaldemokraten seit Monaten sehnsüchtig gewartet. Wenn es irgendwo möglich sein soll, ein weiteres Landesparlament zu erobern, so ist man sich landläufig sicher, dann ist es Thüringen.</p>
<p><u>Letzten Umfragen vom 10. September zur Folge, liegt die NPD dort augenblicklich bei 4-Prozent.</u> Immerhin ein gutes „Startkapital“, bei dem eine Steigerung mit einem gut geführten Wahlkampf möglich sein sollte. Dass der NPD-Landesverband dazu allein auf sich gestellt nicht im Stande sein dürfte, liegt nach den innerparteilichen Zwistigkeiten der vergangenen Monate, auf der Hand. Mehrere Kreisverbände hatten sich vom Landesverband abgespalten, nachdem ihr persönlicher Favorit Thorsten Heise, die Wahl zum neuen Landesvorsitzenden in einer regelrechten Kampfabstimmung gegenüber Frank Schwert im April verloren hatte.</p>
<div style="text-align:right;float:right;padding-left:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info/images/altenburg-demo170808-212.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Freie Kräfte am 17. August in Altenburg</em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">
<b>Umso mehr dürfte der geschwächte Landesverband, auf die Wahlkampfhilfe freier Kräfte angewiesen sein.</b> Auf die Nachricht hin, die NPD würde aller Wahrscheinlichkeit nach in Thüringen antreten, reagierte gestern bereits das <b>Freie Netz Altenburg</b> und setzte schon mal entsprechende Prioritäten unter denen eine Zusammenarbeit ihrerseits stattfinden wird: <font color="purple">„Wir haben uns schon seit langem dazu positioniert und wir sehen auch heute noch die realistische Chance auf einen Einzug einer nationalen Fraktion ins thüringische Landesparlament in Erfurt!</p>
<p>Nun kommt es allerdings darauf an, sich GEMEINSAM auf eine passende THÜRINGER Liste zu einigen und dies über die Grenzen von NPD und DVU hinweg! Die Gerüchte über die Vergabe bzw. Planung von Spitzenkandidatenplätzen an Personen wie Andreas Molau oder Peter Marx sind kaum vom Tisch und es gibt natürlich -nachvollziehbarerweise- weitere Gerüchte die im Umlauf sind! Deshalb wird es jetzt wichtig sein, schnellstmöglich diesen Spekulationen ein Ende zu bereiten! Wir sagen es deshalb noch einmal ausdrücklich: <b>Wir werden KEINE Liste mit ideologielosen und karriereorientierten Politiker akzeptieren und mittragen!</b> Es gilt eine THÜRINGER Liste aus Thüringen und für Thüringen aufzustellen!</font><br />
<span id="more-17421"></span><br />
<font color="purple">Besonders radikal-sozialistische Personen müssten nun auf die Liste, denn die Basis in Thüringen dürfte KEINE weitere bürgerliche Fraktion wollen -wenngleich das auch in Thüringen manche Funktionäre gerne plötzlich so suggerieren!- und diese würde auch kaum breite Unterstützung bekommen, glauben wir!</p>
<p>Unsere Zusage der Unterstützung des Wahlkampfes besteht nach wie vor von uns <u>ALLERDINGS</u> wird es KEINE Unterstützung für eine Liste geben können, wo wir davon ausgehen müssen, dass diese nach wenigen Wochen und Monaten vergessen haben, dass es gilt die NPD AUSSCHLIESSLICH als politisches Instrument zu nutzen und dies nicht als Selbstzweck zu verkennen ist.</p>
<p><b>Zur Vermeidung solcher Probleme könnte unter Anderem beispielsweise eine Vereinbarung dienen, die besagt, dass jeder Abgeordneten eine bestimmte Summe seines Gehaltes freiwillig abgibt, welche dann in strukturelle Projekte zur Schaffung einer logistischen Grundlage fließt! Diese müsste natürlich WEIT ÜBER die Abgabe der NPD Pauschale von 500€ hinaus gehen und müsste auch IN THÜRINGEN VERBLEIBEN und hier beispielsweise für bürgernahe Kommunikationsprojekte verwendet werden! </b></p>
<p>Das wäre ein Signal was die Kritiken an der sächsischen Fraktionsarbeit der NPD berücksichtigen würde und eine akzeptable Vereinbarung mit parteifreien Kräften wäre, so glauben wir. Dazu bedarf es auch keiner “geheimen Absprachen” wie in der Vergangenheit in anderen Ländern! Solche Absprachen müssen transparent und offen sein! Geheimnisse braucht man nicht, denn sie bieten Raum für unnötige Spekulationen…</p>
<p>Dazu wird es nun gelten sich gemeinsam zusammen zu setzen um einen gemeinsamen Wahlkampf und eine gemeinsame Linie finden zu können. Wir sind optimistisch, dass dies funktioniert…“</font></p>
<p>Damit knüpft man in gewisser Hinsicht an das Modell Niedersachsen-Wahlkampf an, in denen freie Kräfte per Vertrag in den NPD-Wahlkampf eingebunden worden sind. Das führte zwar teilweise unter Mitgliedern des Bundesvorstandes zu massiver Kritik, weil man sich dort nur schwerlich mit dem Gedanken anfreunden wollte, dass es Wahlkampf nicht mehr zum Nulltarif geben würde. Allerdings ist davon in Thüringen noch nicht einmal die Rede. <b>Wahlkampfunterstützung gibt es, sofern es sich zwar um seriöse aber nicht bürgerlich verspießten Kandidaten handelt, die für die NPD ins Rennen geschickt werden.</b> Vermutlich könnte man noch ergänzend hinzufügen, dass man auch Wert darauf legt, dass die Kandidaten thüringische Wurzeln haben sollten. So hatte vor einigen Wochen die Nachricht, denen Gerüchte zufolge <b>Andreas Molau</b>, NPD-Vize in Niedersachsen oder Parteigeneralsekretär <b>Peter Jacob Marx</b> als Spitzenkandidaten zur Diskussion stünden, auf einhellige Ablehnung unter den freien Nationalisten geführt.</p>
<p>Zweifellos wird ein erfolgreicher Landtagswahlkampf in Thüringen nur unter optimalen Vorraussetzungen möglich sein, in denen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die eine Seite hat nun den Umriss ihrer Rahmenbedingungen kundgetan. <b>Nun liegt es allein an der thüringischen NPD diese entweder zu verwerfen oder sich auf gleicher Augenhöhe mit den freien Aktivisten zu verständigen. </b></p>
<p>Siehe auch<br />
<a href="http://altenburg.freies-netz.com/?p=2093"><font color="blue">Freies Netz Altenburg 07.10.08</font></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Haken kreuz- und quer gelesen: Richard Schapke – Die Schwarze Front (14.11.07)</title>
		<link>http://de.altermedia.info/general/im-haken-kreuz-und-quer-gelesen-richard-schapke-die-schwarze-front-141107_11868.html</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 09:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[










Historisch interessierte Zeitgenossen, die sich für die innerparteiliche Opposition gegenüber Hitler während der ausgehenden Kampfzeit interessieren, können sich auf einen unlängst vom Toppenstedter Uwe-Berg-Verlag wieder zugänglich gemachten Quellentext freuen. Wir sprechen von Richard Schapkes „Die schwarze Front, Von den Zielen und Aufgaben und vom Kampfe der Deutschen Revolution“.
Den zentralen Gegenstand seines Werkes führt Schapke schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info//images/schwarzefront.jpg"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em></em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify">
<font color="#800080">Historisch interessierte Zeitgenossen, die sich für die innerparteiliche Opposition gegenüber Hitler während der ausgehenden Kampfzeit interessieren, können sich auf einen unlängst vom Toppenstedter Uwe-Berg-Verlag wieder zugänglich gemachten Quellentext freuen. Wir sprechen von <strong>Richard Schapkes „Die schwarze Front, Von den Zielen und Aufgaben und vom Kampfe der Deutschen Revolution“.</strong><br />
Den zentralen Gegenstand seines Werkes führt Schapke schon in dessen Titel an: die Schwarze Front, die Bewegung des revolutionären Nationalsozialismus’, die im krassen Gegensatz und Kampfe zur bloßen Partei Hitlers stehe. </font><font color="#800080">Nach einer generellen Kritik des Liberalismus wendet sich Schapke der nationalsozialistischen Bewegung in Form ihrer Entstehung, ihrer Wesensart und ihrer aktuellen Proponenten zu, wobei es auf eine klare Befürwortung der Person Otto Strassers (aus dessen Feder das Vorwort stammt) und Ablehnung Hitlers hinausläuft. Zudem wird der Konflikt zwischen den reformorientierten und auf Systemintegration bedachten Kräften (abermals Hitler) und den revolutionären (die Strasserbrüder, vorrangig Otto) in seiner realen Ausformung skizziert.</font><span id="more-11868"></span></p>
<p><font color="#800080"><em>„Auch ist Adolf Hitler nicht der Schöpfer der geistigen Grundlagen des Nationalsozialismus. Wenn er sich früher einmal als den großen Trommler des Nationalsozialismus bezeichnet hat, so ist diese Erkenntnis und Beurteilung richtig und zutreffend gewesen. In ihr ist seine Bedeutung, sind aber auch seine Grenzen, ist sein Können, sind aber auch seine Mängel ausgesprochen.“</em></font><font color="#800080"><em>„Hitler war 1925 unumstrittener Führer der Partei. Aber er ist nicht mehr Führer der nationalsozialistischen Bewegung“. „1925 zeigt sich, daß die geistige Führung des Nationalsozialismus in andere Hände übergeht. &#8230; Sie geht in die Hände des Strasser-Kreises über.“</p>
<p></em>Nun folgen noch einige Betrachtungen und Worte zur Roten wie zur Schwarzen Front, wobei Schapke die deutliche Ablehnung ersterer mit dem Ursprung ihres Marxismus (dem er prinzipiell einen deutschen Sozialismus entgegenstellt) im System begründet.</p>
<p>Abschließend wurden noch einige Dokumente der Schwarzen Front angehängt, die jedoch aufgrund ihrer Knappheit und der daraus resultierenden geistigen Begrenztheit zu vernachlässigen sind.</p>
<p>Das Buch beinhaltet ein teilweise recht hohes Maß an Populismus, welches der damaligen doppelten Frontstellung wider System und Hitlerpartei geschuldet gewesen sein dürfte, ist aber dennoch durchaus des Lesens wert. Der Autor schreibt ohne Umschweife, aber auch simpel (den einen Vor-, den anderen Nachteil). Man begreife dieses Buch daher besser als Kampf- und Programmschrift, denn als „normales“ Buch.<br />
Den Appetit kann dabei eigentlich nur der happige Preis für relativ wenige Seiten (mit sehr großer Schrift) mindern.</p>
<p>Auch hier sei zur Weckung und Befriedigung jedweden Interesses nochmals darauf hingewiesen, dass der Uwe Berg-Verlag noch immer dabei ist, Faksimileausgaben bekannterer Schriften der Strömungen der KR herauszugeben, die zudem erschwinglich sind. Leider ist die Papierqualität nicht die allerbeste (Säure bzw. geringe Lebensdauer!).</p>
<p><strong>Schapke, Richard<br />
Die schwarze Front, Von den Zielen und Aufgaben und vom Kampfe der Deutschen Revolution<br />
102 Seiten, Hardcover, 15,00 €<br />
Faksimile der Ausgabe von 1932<br />
Uwe Berg-Verlag, Toppenstedt<br />
ISBN: 3-922119-27-1<br />
18,00 EUR</strong></p>
<p>Von Schapke gibt es außerdem auch noch eine Biographie des italienischen Dichters Gabriele d’ Annunzios, die 2004 vom Lübecker Regin-Verlag neu aufgelegt wurde.</p>
<p>CH. M.</p>
<p>Jede Menge weitere, zeitnah verfasste Texte des Autors sind auf <a href="http://www.die-kommenden.net/">http://www.die-kommenden.net/</a> zu finden.</p>
<p></font></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schon ans nächste Jahr gedacht?</title>
		<link>http://de.altermedia.info/literarisches/in-eigener-sache-post-an-uns_11813.html</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 20:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Schriftleitung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[









Kalender: Deutsche Kulturlandschaften 2008
München, Königsberg, Innsbruck, Berlin, Herrmannstadt, Stettin u.v.a. Auch Stätten, an denen nur noch die Steine Deutsch sprechen, zeigt dieser Kalender
14 Blatt, 21 x 30 cm, Farbe.
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:left;float:left;padding-right:30px;padding-bottom:10px;padding-top:10px;">
<table border="0" cellpadding="1" cellspacing="2" width="50">
<tr>
<td><img src="http://de.altermedia.info//images/kalender_kulturland_08-1.JPG"/></td>
</tr>
<tr>
<td><em></em></td>
</tr>
</table>
</div>
<p style="text-align:justify"><font color="red"><strong><span style="font-size:large">Kalender: Deutsche Kulturlandschaften 2008</span></strong></font></p>
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